(Rico Bach / CEO Revolte GmbH - Revolte aus Chemnitz: Loslaufen und Gold einsammeln!
Shownotes
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00:00:03: Herzlich Willkommen im C Level Podcast, dem Podcast, wo ich die Business-Ebene mit dem C für Chemnitz verbinden möchte.
00:00:09: Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Jahr.
00:00:12: Ich hoffe, ihr seid genauso gespannt wie ich.
00:00:14: Ich würde mich freuen, wenn wir uns alle am Zweiundzwanzigsten Januar das erste Mal persönlich bei der Überstunde Chemnitz im Kraftverkehr begrüßen werden und dann vielleicht der ein oder andere auch mal hier Gas im C Level Podcast ist.
00:00:33: Er selbst sagt, sein Lebenslauf ist eine ganz wilde Fahrt gewesen.
00:00:37: Er war Hip-Hop-Hit im Chemnitzer Heckert-Gebiet, lernte dann Dachdecker, wollte kein Dachdecker sein und studierte stattdessen Medienmanagement in Mitweider und gründete im Anschluss mit Martin Schöppe, die Agenturgruppe Rewolte.
00:00:52: Ihr erfahrt in dieser Folge wie man eigentlich eine Werbeagentur leitet und was das Geschäftsmodell so ausmacht.
00:00:59: Und wir reden aber auch über zweiundzwanzig Jahre unser brochenes Wachstum der Revolte.
00:01:03: Wir reden über das Selbstbewusstseinsproblem der Chemnitzer und warum Rico selbst keine Angst vor der KI hat und auch nicht glaubt, dass diese seinen Job übernehmen wird.
00:01:15: Ich wünsche euch viel, viel Spaß mit dieser Folge und würde mich freuen, wie gesagt, am zwanzigsten Januar euch bei der Überstunden Chemnitz zu begrüßen.
00:01:32: Herzlich willkommen Rico.
00:01:33: Du bist der erste Gast,
00:01:36: den ich
00:01:37: vorher nicht kannte.
00:01:38: Das heißt, wir lernen uns jetzt hier live kennen.
00:01:40: Wir haben sozusagen ein Date.
00:01:42: Das ist ziemlich gut.
00:01:43: Kennenlern Date.
00:01:44: Kennenlern
00:01:44: Date.
00:01:44: Wenn die Zuhörer das sehen würden, dann sitzen wir hier in so einem ziemlich kühlen, sterilen Meetingraum und haben halt ein Date.
00:01:51: Genau, aber du hast mir gerade euer Reich gezeigt und ich bin schwer beeindruckt, was alles möglich ist, vor allem weil ihr das meiste auch selber gebaut habt noch dazu.
00:02:00: Also ihr habt nicht nur kreative Fähigkeiten, sondern ihr könnt auch mit euren Händen etwas schaffen.
00:02:05: Wir sind
00:02:05: uns sonst die Macher.
00:02:06: Wir sind die Sportmacher, ihr seid die Macher.
00:02:09: Und ich weiß gar nicht, so viele werden das nicht.
00:02:11: Aber ich habe eine totale Liebe, wahrscheinlich, weil ich so ein neunziger Kind bin für Werbung.
00:02:16: Also ich bin noch mit den großen Werbeagenturen aufgewachsen und es gab ja im Fernsehen früher auch noch diese Formate, die witzigsten Werbespots und bin großer Genremie von Mudfan, weil ich den, also, der kann ja eigentlich nichts, wie er sagt, aber dafür ist er ein sehr großer Konzeptkünstler
00:02:36: sind Brainheit.
00:02:37: Genau und deshalb auch meine Liebe für Werbeagenturen und ich habe aber nie so richtig verstanden erstens, wie meine Werbeagentur gründet.
00:02:45: Du würdest sagen, du hier seid keine richtige Werbeagentur, hast du ja schon einmal kurz gesagt und mich interessiert mehr oder weniger, wie das Geschäftsmodell eigentlich funktioniert.
00:02:55: Bevor wir darüber aber reden, wer sitzt denn hier mir gegenüber?
00:02:59: Wie ist Rico Bach hierher gekommen an diesem Ort?
00:03:03: An diesem Ort?
00:03:04: In diesem Meeting-Raum?
00:03:05: In diesem Meeting-Raum, wenn du die restlichen Jahre sozusagen Revue passieren lässt.
00:03:10: Oh, das ist eine ganz wilde Fort gewesen.
00:03:11: Bis hierher, ja.
00:03:12: Bis
00:03:12: heute.
00:03:12: Und dann reguliere ich mich zurück?
00:03:14: Ja, ja, genau.
00:03:14: Ach, wobei, ich weiß nicht, ob das alle Leute interessiert.
00:03:18: Du kannst deine erste Frage mit den zweiten Fragen ganz gut verknüpfen.
00:03:21: Du gründest eine Werbeagentur nicht nach einem strengen Businessplan.
00:03:24: Du gründest dir einfach, weil du verdammt viel Lust auf sowas hast.
00:03:27: Und ich hatte eine Lehre angefangen, einen ganz klassischen Handwerk und hab in dieser Phase für unsere ganzen Hip-Hop-Freunde hier in der Stadt.
00:03:35: Diverse, damals noch Nixtape, Labels, Covers, wie auch immer Flyer gestaltet.
00:03:42: Und auf diesem Weg merkst du dann, wo du eigentlich hin willst.
00:03:45: Und wenn du dich ein bisschen mit dir auseinandersetzt, kannst du relativ schnell erkennen, dass das Handwerk zwar irgendwie Sinn macht, aber es war auch damals die einzige Alternative, überhaupt eine Ausbildung zu bekommen.
00:03:55: Aber eigentlich ist das nicht das, worauf du Lust hast am Ende.
00:03:58: Und wenn du dir dann in einem gewissen Alter sagst, eigentlich ist mein Ziel das Thema... Komm, Werbung, das war damals noch dieses Werbung.
00:04:05: Ich kleb irgendwas irgendwo hin und gestalte irgendwas.
00:04:07: Und wenn das dein Lick ist, gehst du unweigerlich in die Richtung.
00:04:09: Und dann nimmst du alles mit, dann fängst du an zu studieren, dann willst du da die und die Abschlüsse zu machen.
00:04:14: Also alles, was so dann die Devolutionsstufe halt ist, sozusagen.
00:04:17: Damit mein Geist funktioniert so, dass ich immer erstmal rausbekommen möchte, wo jemand herkommt.
00:04:23: Also, wo bist du geboren?
00:04:24: Ich bin in Chemnitz geboren.
00:04:25: Damals Karl-Marx-Stanzer.
00:04:27: Also
00:04:27: noch ein Karl-Marx-Stanzer.
00:04:28: Ich bin ein Karl-Marx-Stanzer-Kind.
00:04:29: Möchtest du das ja?
00:04:33: Ich bin also zwei Jahre älter als du.
00:04:36: Wir sind aber trotzdem so ähnlich sozialisiert.
00:04:38: Wir haben eine klassische Ostsozialisierung.
00:04:42: Ich weiß nicht, ob es dir genauso entgeht.
00:04:45: Für mich war... Ich habe gar nicht die negativen Sachen der DDR so wahrgenommen.
00:04:50: Für mich war das...
00:04:52: Da kann ich was dazu sagen, weil das ist eine Sache, mit der ich mich immer wieder mit meinem Vater auseinandersetzen muss.
00:04:56: Leider dieser unsägliche Generationskonflikt.
00:04:59: Mein Vater sagt zwar ja alles super toll in der DDR.
00:05:01: Ich meine ein, was bei mir extrem hingeblieben ist und das ist auch das, was ich als absolutes Argument auch meinen Kindern gegenüber bringe.
00:05:07: Ich kann mich daran erinnern, dass wir eingesperrt worden.
00:05:10: Ich hatte immer das Gefühl, dass ich nie hundert Prozent das machen kann, was ich will.
00:05:13: Es gab immer eine Grenze und das ist das... wo ich jetzt sage, aktueller Stand, ja, wirtschaftliche Situation hinterher, aber die letzten dreißig Jahre in meinem Beruf konnte ich machen, was ich will und konnte mich verwirklichen.
00:05:23: Und ich bin mir sicher, das hätte ich in dieser DDR nicht gekonnt.
00:05:25: Und das war auch das, was ich mit zehn Jahren gespürt habe, als das dann plötzlich hieß, diese Grenzen sind auf, dass ich für mich quasi machen kann, was ich will und mich so entwickeln kann, wie ich möchte.
00:05:35: Deswegen, das ist der negativste Punkt, den mir an dieser DDR irgendwie hingeblieben ist, weil sonst habe ich als Kind nicht viel mitbekommen.
00:05:41: Geht mir genauso, ich habe nur mitbekommen, dass meine Eltern... dann ordentlich gestruggelt haben.
00:05:45: Dann haben wir die, ja, also Wände.
00:05:47: Zwei Art, genau.
00:05:48: Genau.
00:05:49: Das ist das alles.
00:05:49: Also ich bin in Marzahn in Berlin groß geworden und dann kam noch, ich weiß nicht, ob das im Hackard-Gebiet auch so krass war, aber für so fünf Jahre war das echt ein Rechts-, also es war kein rechtsfreier Raum, weil er halt ganz, ah,
00:06:05: ich wobei doch.
00:06:07: So, aber
00:06:08: es gab keine Polizei, weil die ja, die wohnen ja alle abgezogen.
00:06:11: So, und davon habe ich viel mitgenommen und trage da auch noch ein paar Trauma mit mir rum.
00:06:19: Ansonsten war ja mein Leben eher Sport.
00:06:20: Hattest du auch so eine typische DDR-Sozialisierung und eine Sportart?
00:06:27: Das gab es zwar schon.
00:06:29: Herr Künze von Niners würde sagen, das war dann schon immer noch aktiv oder war schon ein Thema.
00:06:33: Nein, bei mir war es Fußball, DDR-Zeiten, Tischtennis.
00:06:36: Mein Opa war Tischtennis-Tremor, da mussten wir dort irgendwie Tischtennis spielen und das hat mich auch geprägt.
00:06:41: Aber Sport war auch... Auch ein Mittelpunkt von dem, was ich gemacht hab hinten.
00:06:44: Also quasi, er hat mich auch so ein bisschen von der Straße gebracht zu diesen Zeiten am Prinzip.
00:06:48: Und ja, der Rechtsfeierraum, den kenn ich auch.
00:06:50: Also ich bin im Hackout-Gebieten in die Schule gegangen, was der Kumpel war, irgendein Rechtsradikaler und ein Hip-Hop war noch zusammen.
00:06:55: Also es war eine irre Zeit, die mich geprägt hat, die aber meiner Meinung nach, finde ich, Gold wert war für das, was danach kommt heutzutage.
00:07:02: Wann ging das bei dir mit dem Hip-Hop los?
00:07:04: Wann fing das in das
00:07:06: Hackout-Gebiet an?
00:07:06: Mir mit quasi den Gang ins Hackout-Gebiet.
00:07:09: Ich bin ja im Umland von Chemnitz groß geworden.
00:07:11: Ich wohne quasi außerhalb von Chemnitz, wo das Erzgebirge losgeht, in Richtung Anaberg.
00:07:17: Dort wohne ich schon immer, dort bin ich geboren, dort lebe ich jetzt auch in dem Haus und hab da im Prinzip nichts auszustehen.
00:07:22: Und bin dann irgendwann ins Heckradgebiet, was für mich schon ein Kulturschock war.
00:07:26: Und dann kommst du unweigerlich im Heckradgebiet mit Hip-Hop in Verbindung und mit diesen ganzen Szenen, die es da gab.
00:07:32: Und ich hab mich relativ schnell sehr wohl in dieser ganzen Hip-Hop-Gemeinde gefühlt und bin dann, als diese ganze Thema Flatline unterwegs war.
00:07:41: mit denen da eigentlich die ganze Zeit unterwegs gewesen.
00:07:43: Und das ist auch der Punkt, wo ich den Start für uns sehe, hier für die Revolte eigentlich, dass diese Hip-Hop-Geschichte eigentlich den Startschuss dafür gelegt hat.
00:07:51: Für diese jetzt mein Bruchsweg.
00:07:54: Aber gab es einen Grund, warum ausgerechnet Chemnet so eine starke Hip-Hop-Kultur hatte?
00:07:59: Ja, da müsste es die Leute fragen, wie es damals war.
00:08:01: Und da ist einfach unfassbar viele Menschen, die so kreativ waren.
00:08:03: Und ich glaube, das ist auch dieses Hittenthema von Chemnitz.
00:08:06: Was ist Chemnitz eigentlich?
00:08:08: Chemnitz ist unfassbar kreativ.
00:08:09: Chemnitz hat einfach Macher-Menschen.
00:08:12: Und das hat es schon immer.
00:08:13: Und da kannst du jetzt ganz viele Namen aufziehen, die es jetzt vielleicht in Chemnitz-Afteln nicht mehr gibt.
00:08:17: Die wissen alle, von wem ich da rede.
00:08:18: Und die sind mit Splash und Co.
00:08:20: Da ist was gewachsen, was einzigartig war und was immer noch einzigartig ist.
00:08:24: Und letztendlich spiegelt einfach die Menschen in Chemnitz wieder.
00:08:29: Ich fand das auch schon immer.
00:08:32: Bei mir ging meine Hip-Hop-Sozialisierung, wobei ich ein Punk war oder eine Punk-Attitüde gelebt habe.
00:08:39: Und zumindest in Mazzan war es so, dass die Punks nicht Hip-Hop hören
00:08:44: durften.
00:08:46: Und ich habe sozusagen erst natürlich Fantafir, da waren dann aber dann aber ziemlich schnell auf Brödelheim hart rein Projekt und ich... Ach so,
00:08:54: auch so.
00:08:54: Kippt
00:08:55: ihr jetzt noch?
00:08:55: Nee,
00:08:55: wir sind eher so in die Tieffler und Schalier, die wissen genau alle, jetzt wem ich da mein und auch go und go.
00:09:02: Das war sofort, wo du dachtest, krass, das entkämmelt so einen Niveau an Hip-Hop existiert.
00:09:08: Genau.
00:09:09: Und dann auch gegen Splash los.
00:09:10: Und dann
00:09:10: hört das auch jetzt noch regelmäßig Tieffler und Schalier.
00:09:13: Wenn's geht, klar.
00:09:15: Aber du... Du warst sozusagen im Haggard-Gebiet?
00:09:17: Schule, ne?
00:09:18: Genau.
00:09:19: Dann Lehrer, dann ging das von der Ausbildung.
00:09:21: Was
00:09:21: hast du gelernt?
00:09:22: Ich
00:09:22: habe angefangen mit Dachdecker lernen oder habe das auch zu Ende gemacht.
00:09:24: Ich bin ganz klassisch erst mal Ausgebildeter Dachdecker gewesen.
00:09:27: Das heißt, du erholtest hier in dem Gebäude?
00:09:30: Wir haben sehr viel selber gemacht.
00:09:31: Aber auch das Dach gemacht?
00:09:32: Nee.
00:09:32: Nein,
00:09:33: das ist zu groß.
00:09:34: Ja, mein Onkel hatte eine Firma, das war, wie das war, so war es, ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist
00:09:47: ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist
00:09:57: ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist ist der weiß genau, worum es geht.
00:10:04: Ja, wir hatten das alles.
00:10:05: Klar, unser erster GPR oder unser erster Einzelunternehmen hatte, glaube ich, auch den Namen davon.
00:10:09: Also es war schon irgendwie so immer mit im Background da, wobei ich mich nicht als sonderlich kreativ bezeichnen würde im grafischen Sinne.
00:10:16: Also ich habe ein extrem gutes Verständnis für Visualität, ich habe ein sehr gutes Verständnis für Farben und Form.
00:10:21: Ich weiß genau, was schick aussieht und was in meiner Welt quasi funktioniert beim Kunde, aber ich könnte es jetzt nicht umsetzen oder so.
00:10:26: Also ich bin kein Sprayer, Maler oder sonstiges.
00:10:29: Also da gibt es hier wesentlich talentiertere Menschen in... in meinem Umfeld mittlerweile und das war einfach nur ein Spielball.
00:10:35: Und also du hast dann die Dachdeckerausbildung gemacht, wusstest aber, ne?
00:10:40: Genau,
00:10:40: war das das Ende letztes Jahr, hab ich gesagt, zu meinem damaligen Chef, was mein Onkel war.
00:10:45: Du, das wird hier nix, ich zieh das jetzt hier noch durch und danach ist bei mir ein ganz anderer Weg im Kopf.
00:10:50: Da war dann schon Werbeagentur und Klassischen.
00:10:53: Aber wie bist du darauf gekommen?
00:10:55: Ich kann das ja nicht, würde ich sagen.
00:10:57: Es ist einfach, ich bleib dabei, ich gehe ja wirklich montags auch auf Arbeit und denke, geil der Job.
00:11:01: Das findest
00:11:02: du auch, das ist ein Top-Aber.
00:11:03: ich weiß nicht, was es eigentlich ausmacht.
00:11:05: Was macht es aus?
00:11:05: Ich kann mich verwirklichen.
00:11:06: Ich kann jeden Tag auf Arbeit gehen, kann mit super coolen Menschen zu tun, immer wieder mit anderen Menschen zu tun, mit Kunden.
00:11:14: Kann meine Vision umsetzen, meinen, die Kunden hören auf mich.
00:11:17: Ähm, in dem Maße, wie es halt so enden sollte.
00:11:19: Ähm, und lassen sich beraten.
00:11:21: und ich kann mich umsetzen und kann mich verwirklichen.
00:11:24: Und das ist ein großer Fakt, den du in diesem Marketing-Thema extrem kannst halt.
00:11:29: Und das hatte ich von Anfang an irgendwie gespürt.
00:11:31: Aber
00:11:31: du kanntest Martin schon vorhin.
00:11:32: und über die Hip-Hop.
00:11:33: Ah, das ist ja über ja befreundes Kreise.
00:11:35: Wir haben uns relativ zeitig kennengelernt.
00:11:36: Ähm, und sind im Prinzip von der ersten Stunde an, er war in dieser Ausbildung zu einem Mediengestalter in der Druckerei.
00:11:42: Und damit kannten wir uns.
00:11:44: und witzigerweise haben wir habe ich dann beim Kartellkarten ausgefahren, diese klassischen Jobs hier, wenn du da in dieses Restaurant gehst und den Drei Sieben Eins breit gefahren und alles.
00:11:55: Und da war halt für mich klar, dass das mein Job wird irgendwie, diese ganze Medienbranche.
00:12:00: Und mit der Frieda habe ich jetzt jeden Tag zu tun.
00:12:02: Und André von Kartell, den gibt es ja nicht mehr, aber das ist im Prinzip diese ganze Bubble, in der ich dann groß geworden bin.
00:12:07: Und in dieser Phase habe ich dann ganz schnell gesagt, ich mache mich das selbstständig und dann kriegen wir das schon hin.
00:12:12: Und von Anfang an mit Martin selbstständig?
00:12:15: Ihr habt euch irgendwann zusammengesagt.
00:12:17: Aber was war's, Ho?
00:12:19: Was war euer Vorbild?
00:12:20: Gab's in Chemnitz schon...
00:12:22: Ja, die Pinto nannte sich die Agentur.
00:12:25: Das war so eine damals sehr gute Agentur.
00:12:27: Und Zebra gab's auch schon, die sind zehn Jahre älter als wir.
00:12:30: Und ja, da hat man immer so ein bisschen in die Richtung geschaut.
00:12:33: Ansonsten hatten wir keine West-Vorbilder oder sowas.
00:12:36: Wir haben auch ganz spät erst angefangen, uns überhaupt Gedanken über diese Branche zu machen.
00:12:40: Das kam viel später, weil wir am Anfang, wir haben das immer, Martin und ich, das ist auch jetzt noch... Witzig, wer mal auf unsere Webseite guckt, irgendwo findet der auf der Webseite so einen kleinen Super Mario, der springt immer da so rum und holt solche Goldpakete.
00:12:50: Das ist eine kleine Anspielung auf unser eigenes Mindset, weil wir früher immer gesagt haben, wir laufen jeden Tag los und packen und packen halt so viel Gold zusammen, was irgendwie geht.
00:12:59: Und dann ist es halt jeder Job, der da halt kam.
00:13:01: Und am Anfang haben wir früher einen Plotter gekauft und haben Folieschriften gemacht, dann haben wir... eine Korreltrohr-Lizenz und könnten Flyer machen und dann irgendwie sowas.
00:13:10: und das hatten wir immer mehr Professionalisierung.
00:13:11: Die
00:13:12: Sportmacher bei Conrad und ich, Herr Erich, sind unseren ersten Plotter und wir haben unser erstes Geld damit verdient.
00:13:19: Die Sportmacher haben ja nicht mit der Veranstaltung gebraucht für Geld.
00:13:24: Und wir brauchten die Miete für unser Büro, was immer noch das größte Büro war.
00:13:28: Unser erstes ist immer noch das größte, was wir je hatten auf der Chobauer Straße und wir mussten, also wir sind auf die Idee gekommen, Durch die Sportbranche gab es ja auch immer Banden.
00:13:38: Ja,
00:13:38: ja, genau.
00:13:39: Und wir sind, ich weiß gar nicht, wahrscheinlich war ein Kumpel, glaube ich, der gesagt hat, bei Immobilien Scout sieht man die ganzen Markler, die E-Mail-Adressen.
00:13:47: Dann hat er in so einer Nacht Nebelaktion vierenhalb Tausend Markler an E-Mail-Adressen und wir haben den immer eine E-Mail geschickt, immer mit Outlook, fünfzig Stück, konnte man PCC packen und haben den zu vermieten, Banner.
00:14:03: für hundert Euro die dreimal ein Meter Werbeplane.
00:14:07: Und damit haben wir die Miete finanziert mit dem Plotter.
00:14:11: Den war für zweieinhalb Euro bei Ebay.
00:14:13: Klar.
00:14:13: Ja, irgendwie.
00:14:14: Unsere Wort, glaube ich, genauso.
00:14:15: Und da rufflaggitzen
00:14:16: Geräte.
00:14:17: Es
00:14:17: funktionierte mit einem uralten Rechner und da war Coral Drone.
00:14:20: Und deshalb konnten wir nur Coral Drone bis heute.
00:14:23: Weiß ich, denke ich immer bei Adobe.
00:14:26: Wieso geht das nicht wie bei Coral?
00:14:29: Genau, das sind diese Anfänger gewesen.
00:14:31: Und
00:14:32: wie bekommt man?
00:14:33: Kunden.
00:14:33: Also nur weil ihr euch jetzt Werbeagenturen die Leute nicht auf euch zuhört.
00:14:37: Ist tatsächlich so, dort hatten wir einfach verdammt viel Glück.
00:14:40: Also ich glaube tatsächlich, dass die Aufbruchstimmung, die auch in den zwölftausend Jahren war, dazu beigetragen hat, dass wir gewachsen sind, weil du hattest einfach, du musstest dich trotzdem auf die Straße stellen, brauchst ein einigermaßen gute Webseite.
00:14:51: Wir hatten ja dann noch das Thema mit Flyer-Depot, wir haben ja diese Druckplattform noch aufgebaut, wo wir schon eine der ersten Online-Druckereien Deutschlands waren und dieses innovative Mindset war ja schon immer irgendwie da.
00:15:01: und letztendlich Dadurch konnten wir unser Geld verdienen, durch die Fuldensachen unserer Flyer konnten wir Geld verdienen.
00:15:06: Wir haben dann im Chemnitz alle Flyer gedruckt für alle Veranstaltungen, Sachen, die es so gab.
00:15:10: Ja und so entwickelst du dich immer größer halt.
00:15:12: Aber
00:15:12: seid ihr aktiv auf die Leute zugegangen?
00:15:15: Gut, sie sind von Anfang an für euch.
00:15:17: Ja, also tatsächlich ist so dieses Thema Kundenakquise.
00:15:20: Wie kommst du an Kundenwunsch, Kunde etc.
00:15:23: Das kam erst natürlich dann mit einer gewissen Größe, wo du einen gewissen Umsatz brauchst, der ja jeden Monat in den Kühlschrank voll macht.
00:15:30: Aber ansonsten ist das im Prinzip immer so ein bisschen unser Kedo gewesen.
00:15:33: Die Kunden kommen schon zu uns, weil die uns cool finden.
00:15:35: Und das hat auch ganz gut funktioniert, funktioniert immer noch.
00:15:39: Aber mittlerweile ist der Umsatz doch schon so hoch, dass wir ein bisschen mehr dafür arbeiten müssen, dass Kunden kommen.
00:15:45: Das war das Jahr zwei Tausend Zwo.
00:15:47: Da habt ihr angefangen im Büro oder?
00:15:50: Ja, bei
00:15:50: meinen Eltern im Haus, im Dachboden, haben wir da so ein bisschen auf Büro gemacht, haben zweiten Raum dazu genommen für die Plotter, für die ganzen Foliesachen.
00:15:58: Ja, und dann ging das ganz schnell.
00:16:00: Irgendwie hatten wir plötzlich sämtliche Ladenbesitzer in Chemnitz, die ihre Flyover uns gedruckt haben, weil die Online-Drucksachen halt neu waren und zieht.
00:16:09: Ja, also wir waren dann, dann kamen Stadtstreicher mit Markus, haben wir relativ viel irgendwie in dieser Phase gemacht.
00:16:15: Es ist halt so eine Zeit, da durften wir.
00:16:17: Ich bin der Meinung, wir sind recht kompatibel.
00:16:20: Und dadurch könntest du mit allen Leuten im Campus ganz gut arbeiten.
00:16:24: Und es gibt ganz wenige Leute, die uns nicht leiten können.
00:16:27: Und das umgedreht genauso.
00:16:28: Es gibt ganz wenige Leute, die wir nicht leiten können.
00:16:30: Wir wollen mit allen irgendwie cool sein und geben uns da auch die Mühe, fährt zu bleiben.
00:16:34: Und das hat irgendwie, hat sich das gelohnt, im Grundsatz.
00:16:39: dieses Agenturbusiness ein bisschen zu erklären.
00:16:41: Also die Leute sagen, ich brauche ein Flyer.
00:16:43: Damals.
00:16:44: Damals.
00:16:45: Dann habt ihr ein Flyer entwickelt, dann war der Auftrag vorbei.
00:16:49: Das heißt ja, ihr habt nie ... Ein kontinuierlichem Kunden?
00:16:52: Ja, das ist genau.
00:16:53: Und mit dem Weg der Professionalisierung war es relativ simpel.
00:16:56: Du musst es dann versuchen, Verträge zu schließen mit Leuten, die regelmäßig Sachen machen.
00:17:00: Und das haben wir gemacht und das ist auch jetzt noch ein Grundstock unserer Arbeit, dass wir versuchen, uns hier Betreuungsverträge zu bekommen und Beratungs- etats und Kommunikations- etats, wo wir im Grunde genommen diesen Durchlauf jeden Monat irgendwie garantieren können, auch für die Mitarbeiter.
00:17:15: Und das ist eine Entwicklung.
00:17:16: Du
00:17:16: hast es mir vorhin gesagt, ihr seid hier sechzig Leute.
00:17:19: Insgesamt, ja.
00:17:20: Ja, naja gut.
00:17:22: Hat ja jeder seine Aufgabe.
00:17:23: Muss
00:17:23: die Gruppe erwirtschaften?
00:17:24: Wie kann man das so verteilen?
00:17:26: Wie fehlen noch die eigentliche, also die ursprüngliche Werbeagentur oder Marketingagentur davon macht?
00:17:32: Zwarzig Leute ungefähr, sieben und zwanzig vielleicht, ja dreißig der Hälfte.
00:17:36: Was ist das nun mal, um so ein Gefühl zu bekommen im Vergleich zu, ihr seid völlig unabhängig, ihr seid ein Fan?
00:17:42: Genau,
00:17:42: wir sind in einer See ab.
00:17:43: Genau, wir haben uns ein eigenes Kleinot geschaffen.
00:17:46: Sind von außen, ist da keiner, der mit dazwischen ist.
00:17:49: hängt.
00:17:50: Man kann es in Umsatz bezahlen, als bespitziffern die ihre Wollte, was quasi nur die Kommunikationsbranche ist und Werbe-Marketing-Geschichte sind.
00:17:58: zwei Komma acht Millionen Jahresumsatz ungefähr.
00:18:00: und die ganzen anderen Baustellen, die zugehören, da hast du mal eine kleine Firma mit fünfhunderttausend, hast du mal eine Firma mit eins Komma zwei, das ist halt so in dem Rahmen im Prinzip, die sich da so...
00:18:10: Kannst du dir das, die Gruppe mal kurz, ist auch ganz
00:18:12: klar.
00:18:13: Ja, klar.
00:18:14: Es gibt halt die Revolte GmbH, das ist im Prinzip die Marketinggeschichte.
00:18:17: Es gibt die Revolte Campus, das ist ein Online-Shop.
00:18:20: Das ist Pixar's Online-Shop, das ist der Online-Shop, der diese gesamten Fulfillment-Dienstleistung anbietet und den haben wir auch dazu genommen, weil wir für unsere Kunden ja auch immer die bestmögliche Beratung zeigen wollen.
00:18:30: Das heißt, wenn es darum geht, Online-Produkte zu vermarkten und im Online-Geschäft tätig zu sein, bei Amazon einen Plattformen zu verkaufen, brauchst du ja was, um... Und das auch wirklich zu zeigen, was du kannst.
00:18:40: So, weil wenn du nur davon sprichst, brauchst du keine Ack, wird das nichts.
00:18:43: Also haben wir diesen Online-Shop aufgebaut, hatten Glück, den über einen, will man sagen, eine Art Infervenz zu kaufen, haben den dort rausgekauft und haben den selber betrieben und haben die letzten Jahre optimiert und das ein bisschen auf unser System angepasst, dass das so funktioniert, wie wir das wollen, auch wenn der Personalstruktur.
00:19:03: Und verkaufen im Prinzip fünfzig Prozent von Umsatz selbst Produkte, die wir einen facken.
00:19:07: kaufen auf Plattformen.
00:19:09: und die anderen fünfzig Prozent sind klassische Fulfillendienstleistungen, wo wir für andere Dinge verkaufen und verschicken, Pick- und Pack-Leistungen, Kommissionierungsleistungen und so weiter.
00:19:19: und daran für Humbach.
00:19:20: Und genau, das ist so eine eine prongische, dann haben wir am Prinzip das Thema Revolta Prime.
00:19:24: Das ist die Firma, die früher mal Vogeldesign war.
00:19:27: Da sind ganz viele Kunden noch drin, die im kleineren Bereich Agenturleistungen brauchen, die Foyer Beschriftungen brauchen, die Drucksachen brauchen.
00:19:34: Wir haben da eigene Digitaldruckstrecke da unten mit Schneidemaschinen, mit Konto-Cuttern, Plottern, das gibt es ja immer noch trotzdem.
00:19:43: Dann gibt es mittlerweile, hängt ja in unserer ganzen Gruppe das Kartell mit drin, was es drei sieben eins ist.
00:19:48: dort sprechen wir quasi gerade über den logischen Entzusammenschluss, wie wir das jetzt noch hinbekommen.
00:19:53: Es gibt die Revolte digital, die kümut sich im klassischen Nomen des Themaes neue Medien, Webseiten, Apps, digital Anwendungen, also das reine klassische Programmieren, wo man jetzt mal so wirklich einen Programmierer braucht.
00:20:04: Oder Betreuungsleistungen für Portale ist auch so ein Thema, große Webseiten oder kleine Lendingpages, das müsst ihr auch erstellt werden, im Prinzip, wo du müssen erstellt werden.
00:20:12: Genau, das ist ein Fakt bei uns.
00:20:16: Es gibt den Verein Unicaro.
00:20:17: Ich weiß nicht, ob du davon gehörst.
00:20:20: Es ist wirklich wichtig bei uns, dass wir ein bisschen das Thema was zurückgeben, wenn wir im Chemnitz irgendwie schaffen oder in der Region.
00:20:26: Das heißt, Kinder, die den finanziellen Mittel fehlen, den Zugang zum Sport zu ermöglichen.
00:20:32: Das ist schon wichtig und
00:20:34: man
00:20:35: weiß eigentlich gar nicht so richtig, wo man da anfassen soll und merkt plötzlich, wie groß der Bedarf eigentlich ist.
00:20:39: Das ist schon so ein Thema und da ist auch eine Person halbtags angestellt, die sich nur um Unigran können.
00:20:45: Okay.
00:20:46: Und damit kommst du zu einem gewissen Masse an Menschen und Größe von diesem gesamten Konstrukt.
00:20:50: Und alles hängt irgendwie ein bisschen zusammen.
00:20:52: Wir haben noch kleine Beteiligungen an Online-Shops für Spirituosen.
00:20:56: Wir haben noch kleine Beteiligungen an diversen anderen kleinen Startups.
00:21:00: Also das entwickelt sich halt.
00:21:02: Ja, für ja kommt was Neues dazu.
00:21:03: Wir machen so ein paar AirBnBs.
00:21:05: Also deswegen, also... Man kann das breit gehen, aber die Kommunikation ist unser Hauptgeschäft.
00:21:11: Das muss man ganz klar sagen.
00:21:12: und die Kommunikation und die Werbung und das Marketing ist schon und das, was wir auch wirklich gut können und das muss man einfach.
00:21:17: Es war ja schon beim Podcast mit Sporby, dass ihr sozusagen die Marketing-Strategien hinter der Marktstädterbrauerei, nein, ich habe immer Marktstädterbrauerei gesagt, aber es ist der Marktstädterbier Chemnitz.
00:21:31: Ja, also das ist es.
00:21:33: Man sagt ganz klassisch, die Marke ist Markstädter.
00:21:37: Markstädter kennt es so.
00:21:38: und dass die Kommunikation ist da ein bisschen, die Leute vermitteln halt immer, denken halt immer, Bier ist gleich Brauerei.
00:21:45: Heutzutage gibt es aber ganz viele solche Marketing-Unstrukte, die im Grunde genommen ein Bier vermarkten, was sie selber nicht brauen und das ist Markstädter eigentlich.
00:21:52: Was völlig in Ordnung ist, also es funktioniert da trotzdem.
00:21:55: Und
00:21:55: ich habe es ja auch da gesagt, ich feiere dieses Design sehr.
00:21:58: Ja, genau.
00:22:00: Und da hat da das Schönes gebaut.
00:22:02: Genau.
00:22:02: Aber ich will noch mal.
00:22:06: Nein, die hießen bis zu Jahrzehnte.
00:22:09: Druckbar.
00:22:10: Kreative Ideen GmbH.
00:22:12: Das war im Prinzip so, weil wir aus diesem Flyer und online Flyer-Geschichten... rauskommen, haben wir die erste GmbH, die wir gegründet haben, druckbar, etwas möglich machen zu drucken, am Prinzip.
00:22:22: Und kreative Ideen, wir wollten so ein bisschen diesen, dass da auch Ideen dahinter hängen.
00:22:26: Und wir haben im Prinzip auch ein bisschen mehr uns Gedanken über dieses Produkt machen, signalisieren.
00:22:30: Es gab dann irgendwo, ich glaube, in den Pitch, und da haben die Kunden gesagt, ah nee, wir brauchen eigentlich keine neue Druckerei.
00:22:38: Und da kam dann bei uns, ah nee, wir müssen uns irgendwie umbenennen, dass das irgendwie auf Dauer wird, das nix.
00:22:42: Und wenn wir hier noch skalieren wollen und ein bisschen mehr wachsen wollen, dann, ne, dann ist Druckbar irgendwie zu sehr Druckerei.
00:22:47: Und dann gab es so einen mini internen Pitch, Martin und ich.
00:22:50: Wir haben uns so ein paar Sachen an den Kopf geschmissen und Martin hat dann irgendwie aus dem Urlaub mir eine WhatsApp geschrieben oder damals in der SMS geschrieben, ich könnte mir das an das vorstellen und da kam dann irgendwie Revolte mit drin vor und dann haben wir uns ganz schnell irgendwie zusammen auf Revolte einfach nur klassisch committed.
00:23:04: Ja und das hat dann ganz gut funktioniert.
00:23:06: Dann haben wir die anderen Firmen auch unbenannt, weil es gab die Revolte digital, hieß Früher, ich habe den Namen vergessen, irgendwas mit auch Digitalisierung oder so, dann haben wir alles irgendwie zusammen in diesem Rewoldekosmos gebaut und haben das ein bisschen rumber um dieses Rewolde-Thema gebastelt.
00:23:21: Und dann mit Rewolde haben wir gemerkt, dass die Anfragen ganz anders wurden.
00:23:27: Also du hast sofort diesen Einschlag gemerkt von Marketing-Kommunikationen.
00:23:32: Der Kundenkreis ist der sehr regional.
00:23:34: oder seid ihr national unterwegs?
00:23:36: Wir sind tatsächlich, nachdem wir aus Druckbau zu Revolte gewandert sind, sozusagen wurde der erst mal extrem breit, dort schon weit.
00:23:44: Also wir waren viel unterwegs, Daniel Martin nicht.
00:23:46: Wir waren extrem viel in Baden-Württemberg, in Bayern unterwegs.
00:23:49: Wir hatten den Landshut, hatten wir einen Haufen Kunden, da haben das extrem wird gemacht und sind auch in der Phase am größten gewachsen im Prinzip.
00:23:55: Also so dieser Wachstum war in dieser ganzen Baden-Württemberg und Landshut und Bayernphase war extrem.
00:24:02: Und das war auch meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell.
00:24:05: Und wir haben dann relativ fix irgendwann für uns festgestellt, das geht auch ganz schön an die Belastungsgrenze.
00:24:12: Also muss man auch erdischerweise Zugestehen, Kommunikation, Werbe und Marketing ist gemacht für Personenverschleiß und da bist du auch selber ...
00:24:20: Weil du ständig
00:24:21: im Feuer, also du hast ja immer eine Antwort zu bringen und die Antwort muss ja immer auch performen.
00:24:26: Also die Kunden können ja zu dir sagen, mein Produkt funktioniert nicht, meine Marke ist irgendwie komisch, irgendwas haut nicht hin, du wirst ja gefragt, du kriegst ja einen Statement geben und wenn das am Ende funktionieren soll, musst du dir auch damit Gedanken machen.
00:24:39: Und Gedanken machen bringt einfach mit sich, dass du sehr viel Zeit reinhetzt und im Zweifel auch Kraft und Energie.
00:24:47: Und die Energie, wenn du ständig unterwegs bist, bei Kunden in Deutschland mit einem Auto unterwegs bist und versuchst, die zu beraten und mit denen irgendwelche Dinge zu machen und dann hier noch einen Team zu administrieren, das schlaucht halt.
00:24:59: Und dann haben wir angesagt, hey Chemnitz, wäre schon irgendwie besser für uns langfristig.
00:25:03: Wenn wir da mal ein bisschen Kunden suchen, dann haben wir noch nicht gewusst, wie richtig das ist.
00:25:07: Aber mittlerweile ist das ja ausgebogen, das ganze Thema.
00:25:13: Erste Frage, wie war die Mitarbeiterentwicklung?
00:25:16: Also ihr habt im Jahr two-two mit zu zweit angefangen.
00:25:19: Wann kam Daniel dazu?
00:25:21: Kann man es trennen?
00:25:22: Und das ist ja genau Renny ist der Einfluss, was jetzt unser jetziger aktueller Art Director ist und Kreativdirektor bei uns.
00:25:29: Der hat die Position inne und ist auch ganz wichtig, dass wir den haben.
00:25:31: Das ist der Grafiker, der damals die ganze Splash-Pakate gemacht hat und alles, was so Splash war.
00:25:36: So kam er ja auch zu uns.
00:25:37: Wir waren ja dann auch mit den Splash-Jungs zusammen im Büro auf der Henriettenstraße.
00:25:40: Also wir, die Evolutionsstufe, were wollte.
00:25:42: Davor war Druckbar.
00:25:43: Wir sind dann aus dem Alter leschen, also aus diesem Büro im Dachboden auf die Henriettenstraße gezogen mit Splash zusammen.
00:25:50: haben da das Blechfestival mit betreut und sind in dieser ganzen Geschichte einfach auch gut gewachsen.
00:25:54: und dann kam René als damals im Prinzip für uns Grafiker, weil Martin hatte zwar die Grafika-Ausbildung, diese klassische, aber durch diese ganze Druckbusiness war nicht mehr viel Zeit für Grafik.
00:26:08: Ich hatte ja diese Geschäftsführer, ich fahr draußen rum
00:26:11: Geschichte.
00:26:11: Also nun, was der Vertrepler hast
00:26:13: du?
00:26:13: Ja genau, ich habe so ein bisschen angefangen da, das nach außen hin zu machen, dann haben wir es ja noch irgendwie hergestellt, produziert und gleichzeitig noch... Nach René kam dann die Steffi, die war jahrelang bei uns, sind wir riesig dankbar, dass es die damals gegeben hat und dass er uns begleitet hat auf dieser Reise.
00:26:28: Die hat uns die ganze Buchhaltung geschmissen, das ganze Büro, weil das ein absolutes Chaos war.
00:26:32: Wir sind zu irgendwelchen Fändungen vom Finanzamt und das hat sie da administriert und hat das im Prinzip mit uns diesen großen Weg gewachsen.
00:26:39: Also das war eine ganz große Phase.
00:26:42: Und zwischendurch natürlich immer war Praktikant, Grafikant, also es war immer so eine kleinere.
00:26:50: Ja, umgehechend.
00:26:52: Genau, genau.
00:26:53: Das ist dann immer so ein kleiner Wechsel.
00:26:54: Da hast du mal Praktikant, da hast du mal das, da hast du ein Azubi mit dazu.
00:26:57: Das sind so Stufen, die du erklimmst.
00:26:59: Oh, jetzt haben wir ein Azubi.
00:27:00: Wow, super.
00:27:01: Und dann wächst das halt step by step.
00:27:05: Dann, am Prinzip, würde ich schon sagen, die Jahre, die sind vergangen wie ein Flug.
00:27:13: Das
00:27:14: ist der große Schritt bei den Mitarbeitern, oder ging es dann stetig?
00:27:20: Oder gab es einen Punkt, wo es so...
00:27:22: Na gut, der Umzug hier und diese Räume ist schon so ein Punkt gewesen.
00:27:25: Also der Umzug hierher auf die Waldenborestraße in diesem großen Büro, wo wir echt irgendwie mehr Platz hatten, wo wir uns auch anders austoben könnten, ist ein großes Step gewesen.
00:27:35: Und letztendlich, du wächst natürlich auch mit jedem Kunden.
00:27:38: Jeder große Kunde bringt ja plötzlich eine ganz andere Performance, zieht natürlich auch dementsprechend sehr viel Ressourcen und damit wächst du halt einfach.
00:27:47: Wie viel große Kunden braucht eine Agentur, wie ihr es seid, um sozusagen gesund leben zu können?
00:27:54: Es ist ein Risiko, weil die größer die Kunden sind, umso riskanter es ist, wenn sie nicht mehr da sind.
00:28:00: So, deswegen musst du das enorm breit aufstellen und am Ende aber auch so machen, dass du ein, zwei große Beratungsleads hast, mit denen du im Prinzip... wachsen kannst, weil die Challenge ist nur so gut, wie der Kunde dir eine Aufgabenstellung gibt.
00:28:13: Weil wenn du was machst, was den Kunde quasi nur so halb befriedigt und dich eigentlich überhaupt nicht, dann ist das hier eine schöne Aufgabe.
00:28:19: Du brauchst ein bisschen so einen Reibungspunkt, weil du dich ja auch als Agentur weiterentwickeln willst.
00:28:23: Und du willst ja auch Kunden haben, die mit dir gemeinsam große Projekte machen und neue Dinge ausprobieren.
00:28:29: Und dann macht das keinen Sinn, wenn das ein mittelgroßer kleiner Kunde ist, weil der dein Gehungspinns die behaupten umsetzen kann und will.
00:28:35: Hattet ihr dem also Den Pitch oder den das das eine große Projekt und du sagst yes.
00:28:43: Nee tatsächlich nicht
00:28:44: und erwartet dann also gibt es den Wunschpartner Wunschkunde.
00:28:47: Ja genau der Wunschkunde denn haben wir schon für uns ein bisschen außerkommen.
00:28:51: Aber man muss dazu sagen in dieser wohlartigen Zeit in der wir uns gerade bewegen ist der Wunschkunde von heute vielleicht gar nicht mehr der Wunschkunde von morgen.
00:28:58: Da gehen wir wieder zurück in unser Super Mario Prinzip.
00:29:00: Lass uns die Jobs machen die da sind und das relativ gut und sehr gut.
00:29:04: Dann kommen die Kunden schon von ganz alleine und das.
00:29:06: war auch tatsächlich gestern und so.
00:29:08: Ich habe gestern Abend beim Rechner gesessen und habe ein paar Sachen zu Hause gemacht.
00:29:11: Und einen Tag kam es, wo Anfragen, wo ich denke, okay, ich merke gerade, dass es vielleicht gerade wieder ein bisschen in der Wirtschaft anzieht.
00:29:17: Und die kommen halt, weil wir von einer gewissen Zeit eine gute Arbeit gemacht haben.
00:29:22: Also, das ist einfach nur eine Geschichte, jetzt zu sagen, hey, ich will jetzt unbedingt so in riesen Konzernen wie, ach, das weiß ich, VW oder was auch immer, oder wir haben mit einem Jahr schon zusammengearbeitet.
00:29:34: Also, wir haben... Die Revolte Digitale ist gegründet worden, weil wir am Prinzip für VW-Kommunikations-CI-Webseiten hergestellt haben.
00:29:42: Und haben ja mit dem Konzern gearbeitet.
00:29:44: Und wir haben auch schon, ja klar, für Einsenergie gearbeitet in Chemnitz.
00:29:47: Und das war super.
00:29:48: Alles, alles perfekt.
00:29:49: Aber du merkst, wie diese großen Lieds saugen?
00:29:52: Ressourcen blockieren und dann musst du auch dafür gemacht sein, weil der Punkt kommt, irgendwann gibt es den Kunden nicht mehr.
00:29:57: Das ist ganz, das ist logisch.
00:29:59: Ein Kunde bleibt nicht für immer, was nicht schlimm ist.
00:30:01: Du weißt, dass danach ein neuer Kunde kommt.
00:30:03: Habt
00:30:03: ihr einen Kunden, der die gesamte Revolte, beziehungsweise die gesamte, seit zwei Tonnen zwei Kunde ist?
00:30:09: Alter, kann ich dir, ich selber bin ganz schlecht in sowas.
00:30:13: Den
00:30:13: müsstest du ja erkennen.
00:30:14: Ja, Martin weiß das wahrscheinlich mehr, aber die Brauerei in Zwönitz ist so ein, ist jetzt nicht der größte Kunde, aber ist der wert.
00:30:22: ist einer der Kunden, die enorm viel Wertschätzung zu uns bringt.
00:30:25: Wir können uns gemeinsam mit dem immer weiterentwickeln und es gibt ein paar solche kleinen Leads auf jeden Fall.
00:30:30: Ich tue jetzt wahrscheinlich irgendjemanden dort gerade total vernachlässig in meinem Kopf.
00:30:35: Aber es sind schon, wenn ich unsere Kundendaten mal angucke, da stehen schon wahnsinnig viele Namen drin.
00:30:40: Und tatsächlich, nur weil ein Kunde mal ein Jahr lang nichts gemacht hat, heißt ja nicht, dass er nicht mehr ein Kunde ist.
00:30:45: Die kommen alle irgendwann wieder und machen mal irgendwas.
00:30:47: Gab es denn irgendwann in dieser Reise Ein Zeitpunkt, wo es richtig kritisch wurde, wo irgendwie... Also,
00:30:53: wo... Nee, da zeig ich noch nicht und ich... Ihr seid
00:30:55: einfach...
00:30:56: Das ist nie passiert.
00:30:58: Jedes Jahr hat es dreißig Prozent gewachsen.
00:30:59: Seit?
00:30:59: Zweiundzwanzig Jahren?
00:31:01: Seit.
00:31:01: Ja, klar.
00:31:02: Es ist jetzt gerade jetzt ... ... ist kein schönes, leichtes Jahr gewesen.
00:31:07: Und es ist auch, wir merken auch wirtschaftlich, dass es angespannt ist.
00:31:09: Und wir merken auch, dass es ein bisschen anstrengend wird, Kunden zu bekommen und so.
00:31:14: Und mal gucken, wo die Reise hingeht.
00:31:16: Das könnte man schon als erstes mal in unserer Evolution sagen, dass wir nicht gewachsen sind, was auch völlige Ordnung ist.
00:31:22: weil irgendwann kommst du an die Belastungsgrenze und du kannst so ein Projekt wie das hier nicht skalieren bis nach oben.
00:31:29: Das geht einfach nicht.
00:31:29: Das ist eine Illusion.
00:31:31: und wir sind Chemnitzer.
00:31:34: Wir sind im Branchenverband, wir sind ja im größten, also wir sind ja in dem Branchenverband Deutschland, wir sind im GBA.
00:31:39: Das sind so die Hundertfünfzig Führnagentoren in der Nation, also aus Deutschland.
00:31:43: Das heißt, das wird auch aus, wenn ihr jetzt hundertfünfzig wert?
00:31:46: Na ja,
00:31:47: nee, das ist nicht so, die begrenzen das immer so ein bisschen anhand von Umsatz, von deiner Leistung, die du bringst.
00:31:53: Und es gibt da ein Auditorium, was das entscheidet.
00:31:56: Aber wenn du einmal drin bist, bist du drin so.
00:31:58: Es ist aber so, dass... Du merkst erst mal das Verständnis für Kommunikation und für Marketing und du merkst wie groß die Kluft zwischen dem Osten und dem Westen ist.
00:32:07: und damit sage ich, ich könnte das noch weitertreiben und wir könnten versuchen machen, machen, machen, aber wir sind halt eine Chemnitz dafür immer und wir haben Standard und Leipzig und wir haben Standard und Chemnitz und das ist jetzt so ein Punkt, da wird jetzt nicht noch und Standard in Berlin dazu kommen, außer wir wollen das nicht bewusst und der wird uns erst auf die nächste Stufe erheben.
00:32:23: Also wir müssen hier gucken, dass wir in dem Setup, wie wir jetzt sind, coole Projekte bekommen, ziemlich coole Leistungen uns weiterentwickeln.
00:32:28: Weil der Markt bewegt sich, das, was ein Agentur liefern muss für heutzutage für Kunden, das verändert sich komplett.
00:32:36: Und wenn wir das und die Hausaufgaben gut machen, dann sind wir auch in der nächsten Zeit noch auf dem Markt präsent.
00:32:41: Deswegen geht es nicht so weiter.
00:32:44: Das ist ja so mein Social Media-Nestwerk, finde ich, am interessantesten und habe gesehen, dass es eine totale Schnittmenge zwischen Bekannten von mir und Leipzig Chemnitz gibt, Ideen Planet Ost.
00:32:58: Genau.
00:32:58: Da habt ihr jetzt einen Preis gewonnen, habe ich gesehen, Glückwunsch.
00:33:00: Letzte
00:33:01: Woche?
00:33:01: Mhm,
00:33:01: genau.
00:33:02: Aber das ist sozusagen, da haben sich die Ost... oder einige Ostdeutschen Agenturen, die größten auf alle Fälle zusammengeschlossen, um...
00:33:10: ...zu zeigen, dass es sie gibt.
00:33:11: Nur deshalb.
00:33:12: Oder es ist tatsächlich, der Urheber ist Jörg von CEPRA und das ist, ich glaube, es ist eine Besonderheit.
00:33:18: Die Besonderheit ist die, dass die Agenturen, die jetzt vielleicht dort in dem Ideenplaneten Ost sind, dass die nicht jetzt miteinander... Die Geheimnisse Nummer eins austauschen, aber tatsächlich können wir uns alle in den Raum setzen, können miteinander reden.
00:33:30: Wie läuft es bei dir?
00:33:31: Was ist bei dir so?
00:33:32: Wie ist denn der Kunde so?
00:33:33: Wie machst du das?
00:33:34: Wir haben den Pitch, macht ihr auch mit?
00:33:38: Wie sind eure Chancen so?
00:33:40: Und nur mit dieser Stärke, mit diesem Vertrauen, was wir uns dort erarbeitet haben die letzten Jahren, auf Initiative hin vom GWA, was dieser Programmverband ist, haben wir überhaupt eine Stimme bekommen in Deutschland, also in diesem großen Business.
00:33:51: Da rede ich jetzt nicht von diesem kleinen Auto-House-Business, ich fahr mal hin, mach irgendwie eine Kommunikationsberatung oder so.
00:33:56: Aber in diesem großen Business überhaupt erst mal auf eine Bühne zu kommen, wo die ganz großen Players sind.
00:34:00: Man hat's ja gesehen, Jungfang, Matt, Heimat und Wiese alle heißen so.
00:34:03: Und dort überhaupt mit... Dabei zu sein, das wird doch niemand Zebra so schaffen in dem Rahmen.
00:34:08: Die sind wirklich gut, das machen die perfekt.
00:34:10: Und ich meine auch, dass die zurecht dort stehen, wo sie stehen, weil die ein sehr gutes Mindset haben für diese ganze Branche.
00:34:15: Aber solch Agenton wie wir, die im Grunde genommen, wir hängen zehn Jahre vielleicht hinterher, wir sind jetzt ja noch jung und wir wollen ja in diesen professionalisierten... großen Strangen mit rein, brauchst du Partner ganz einfach.
00:34:27: Und in der Phase jetzt, um einfach sich auszudrücken, brauchst du das?
00:34:30: Und der Ideenplanet Ost schließt einfach und braucht große Agenturen zusammen, die bereit sind, ihr Mindset zu teilen offen.
00:34:36: Und die machen das wirklich super gut und bringt für unsere Mitarbeiter einfach ein gewisses Selbstvertrauen auf dem Markt noch aufzutreten.
00:34:44: Und für uns überhaupt als Agenturen eine Name zu haben und eine Stimme zu haben in diesem großen Agentur Wald sozusagen.
00:34:51: Ihr nehmt
00:34:51: mit Ideenplanet Ost an großen Pitches teil.
00:34:55: oder ja
00:34:56: das ist so die nächste Evoluzionsstufe.
00:34:57: Eher versuchen wir indem wir die Internet Ost quasi uns überhaupt erst mal soweit zu bilden und soweit Strukturen aufzusaugen wie es die großen Agenturen hat schon kennen.
00:35:09: Weil das ist, die kochen alle nur mit Wasser, das wissen wir auch.
00:35:11: Aber eine große Agentur kriegt große Mandate, weil sie halt schon viele große Mandate gemacht hat.
00:35:17: Wir kriegen keine großen Mandate, weil unsere Mandate in eine gewisse Umsatzgrenze begrenzen, halt von unseren Kunden hier im Osten.
00:35:23: Und die ganzen Westkunden, wenn wir jetzt nach dem Ost und West, das ist ja eh so ein Thema, was ich nicht ganz so feier, weil für mich ist das Deutschland schon irgendwie eins.
00:35:31: Diese Entscheider, die haben uns einfach nicht auf den Schirm, das ist alles.
00:35:34: Und dann wenden den Scheider mal zu.
00:35:36: uns kommt und wir haben große Kunden schon gehabt, die im Prinzip nie auf die Idee wären, die kommen während eine Agentur aus Chemnitz.
00:35:42: Und die waren ja auch ganz überrascht über diese ganzen Probleme, die wir hatten.
00:35:47: Die hatten es alle in der Abendschirm und die haben uns einfach das Vertrauen geschenkt.
00:35:50: Und wir machen nichts anderes, wie die Kommunikationsagenturen aus Berlin oder Hamburg.
00:35:54: Wir machen da nichts anderes.
00:35:56: Wir schmücken es vielleicht nicht ganz so sehr aus.
00:35:58: Und wir reden vielleicht nicht ganz so toll darüber.
00:36:00: Und wir wissen vielleicht nicht hundert Prozent ganz genau, wie wir uns selber vermarkten.
00:36:04: Vielleicht machen wir das nicht perfekt.
00:36:05: Und ich glaube, das ist unsere Schwäche.
00:36:06: Und jetzt mit dem Ideen-Banett, kriegen wir einfach da eine etwas größere Plattform, wo wir auch uns selber mal zeigen können.
00:36:12: Und auch sie lernen halt.
00:36:13: Warum glaubst du, ist Chemnitzer leiser?
00:36:15: Also der Chemnitzer?
00:36:16: Ja, also da habe ich auch schon meine Gedäden, also schon immer.
00:36:20: Da gab es schon immer so eine Initiative in meinem Kopf.
00:36:22: Ich glaube, der Chemnitzer hat einfach ein Selbstbewusstproblem.
00:36:26: und da stellt sich selber zu, sie auch noch ein Chef, das ist alles.
00:36:28: Und warum?
00:36:30: Ich
00:36:30: glaube, er hat es so gelernt.
00:36:31: Ich mache mal an einem Beispiel, wir sind zu Studieren nach Chemnitz.
00:36:36: Als Berliner nach Chemnitz.
00:36:38: Die Chemnitz haben immer uns gefragt, was wollten wir hier aus Berlin?
00:36:42: Und wir haben immer so, hey, was ist denn das für eine Frage?
00:36:45: Also ein Berliner würde niemals New Yorker fragen, was er in Berlin macht.
00:36:52: Es ist
00:36:52: das Ender Statement, du lernst das von deinen Eltern, dass du halt im Chemnitz bist und da irgendwie du nicht viel wert bist.
00:36:59: Also nicht, das würde ich jetzt, ich würde das in meinen Eltern nur stellen, aber du kriegst das irgendwie so ein bisschen mit und die Presse hat viel dafür gemacht, dass das so war, dieses Image.
00:37:08: Und ich meine tatsächlich, dass wir dieses Jahr viel dafür getan haben, dass es halt nicht mehr so ist und die letzten Jahre auch schon.
00:37:14: Und wenn es nicht solche Leute gibt wie uns hier in Agentur hier und mich und Martin vielleicht und natürlich noch viele andere Alten gibt es auch noch viel mehr, die einfach die Fahne hochhalten können sozusagen, die Stadt ist, die hat was, die ist super, dann wäre das ein Problem.
00:37:28: Und deswegen glaube ich, dass wir einfach uns mehr... lauter darstellen müssen, auf Bühnen stellen müssen, gute Sachen erzählen und so weiter.
00:37:36: Aber
00:37:36: wäre es nicht eine Aufgabe der großen Agentur, also Chemnitz hat ja jetzt wirklich, gerade Ideen planiert Ost, sind ja drei, mit mindestens drei.
00:37:45: aus Chemnitz.
00:37:46: Wäre es nicht eine Aufgabe zu sagen, wir sind jetzt laut, wir wissen wie man für sich wirkt.
00:37:52: Absolut.
00:37:53: Da kassst du immer noch eine Komponente dazu.
00:37:54: Die Komponente ist dummerweise immer das Geld.
00:37:57: Und da hat natürlich für den Marketing-Bedget ist da immer in der Stadt nicht ganz so viel da.
00:38:02: Wobei ich sagen muss, wir sind seit diesem Jahr ja die Lead-Agentur für die Stadt Chemnitz.
00:38:06: Heißt es Flaster, aber es macht uns unheimlich viel Spaß.
00:38:10: Und das meine ich wirklich wertschätzend, weil man sieht, wie die wie die Menschen in der Stadt in dieser Situation jetzt nach Kulturhauptstadt und einem sich schon Mühe geben für die Stadt.
00:38:20: Und die Agenturen, das muss man einfach klar sagen, die müssen einfach versuchen, gerade irgendwie Geld zu verdienen.
00:38:25: Da kannst du kennen.
00:38:26: nochmal und nochmal pro bono und hier nochmal und lass uns das mal machen weil es uns Spaß macht.
00:38:31: gerade ist einfach Business und da musst du sehen wie du wie du an deine Aufträge kommst.
00:38:36: deswegen ja es wäre eine eine Aufgabe der Stadt.
00:38:38: ich meine aber muss mal auch sagen dass Zebra den ganz guten Job gemacht hat für diese Kulturabstattbewerbung und alles.
00:38:43: also deswegen ich glaube es die geben schon alle was dafür.
00:38:46: und auch dass Joy in Chemnitz so groß ist mittlerweile und so viele Leute auch zieht das heißt ja auch was.
00:38:53: also sollte man in diesem Kern ihrer Arbeit das einfach wertschätzen.
00:38:57: Und das ist halt so.
00:38:58: Und ich glaube, wir haben es ein bisschen versäumt in Chemnitz.
00:39:01: Meine Eltern haben es versäumt, aber das konnten die vielleicht auch nicht, weil diese Phase der Umstruggerührung hat es ja selber gesagt, gab es so ein paar Jahre Wild West.
00:39:08: Da hatten die nicht den Fokus dafür, zu sagen, hey, unsere Stadt ist schön, unsere Stadt ist toll, die hatten den Fokus irgendwie klarzukommen.
00:39:13: Und wir haben jetzt die Aufgabe, diese Stadt nach außen hinzuzeigen und zu repräsentieren und zu sagen, wer wir sind.
00:39:19: Und da kannst du tausend positive Sachen, Chemnitz, sagen, ich könnte mir, du hast sie selber schon im Podcast gehabt, du hast, du hast Malte schon da.
00:39:25: Es ist, solche Menschen sind genau die, die Chemnitz ausmachen mittlerweile und das macht
00:39:29: es.
00:39:29: Ich hatte ja auch mit Malte, ich weiß gar nicht, das Problem ist, man weiß immer nicht, wann man mit, ob man das öffentlich gesprochen hat oder dann im privaten.
00:39:37: Malte kommt ja auch aus Berlin, westsozialisiert und wir waren uns einig, dass das Chemnitz alles eigentlich hat.
00:39:46: was man zum Leben braucht.
00:39:48: Absolut.
00:39:48: Natürlich nicht in der Fülle, wie es Berlin bietet, aber du findest alle Orte, die Berlin hat, auch in Chemnitz.
00:39:54: So, und jetzt theoretisch, jetzt könnte man natürlich sagen, es braucht eine kulturelle Vielfalt.
00:40:00: Ich bin da immer
00:40:00: ein bisschen
00:40:01: so skeptisch, wenn man sagt, wenn man der Stadt so viel Verantwortung, der Stadt und meint eigentlich die Politik damit oder die Stadtverwaltung, sagt, ihr müsst dafür Geld ausgeben.
00:40:12: Da sage ich, theoretisch Immobilienmark, Immobilienbesitzer haben tierisches Interesse, dass die Stadt nach oben kommt.
00:40:19: Unternehmen haben tierisches Interesse, dass Chemnitz nach oben kommt.
00:40:22: Und warum nicht auch mal sagen, okay, es brauchen wirtschaftliche Initiative, um Kultur, so zu Projekte, wie die Kulturhauptstadt gezeigt hat.
00:40:31: Also es hat Kultur, bringt Touristen nach Chemnitz, wenn Touristen in Chemnitz sind und sagt, so schlimm ist es ja hier gar nicht.
00:40:37: Und dann noch ein Angebot bekommen, hier könnte ich ja den und sehen Job haben.
00:40:42: Und es ist billig zu wohnen, hier bleib
00:40:45: ich.
00:40:45: Ich glaube, das sind wir schon auf dem richtigen Weg.
00:40:48: Ich glaube schon, dass die Leute, die hier was machen, also wir hatten ja auch im Vorgespräch ja die Themen unserer Gastronom.
00:40:55: Und ich glaube, die Jungs machen einen guten Job.
00:40:56: So, siehst du am Bein fest, das siehst du an diesen ganzen Sachen.
00:40:59: Und ich glaube, das ist für Chemnitz, können wir froh sein, dass es dir gibt.
00:41:02: Und ja, es gibt vielleicht noch ein paar Unternehmer in Chemnitz, die sich ein bisschen verdeckt halten oder bedeckt halten und das einfach nicht so wollen.
00:41:09: Das ist halt den ihrer Ort.
00:41:10: Und das ist, wie du sagst, Sozialisierung, die sind halt so.
00:41:12: Und das kannst du nicht von denen... Ich glaube, wir machen allen einen guten Job tatsächlich.
00:41:16: Ich würde jetzt ungern darauf rumhaken wollen und sagen, ah, es läuft alles überhaupt nicht.
00:41:22: Du ziehst, wir ziehen Leute, ich merke das ja auch so ein bisschen in unseren Airbnb's, wir ziehen Leute in der Stadt und ich glaube, wir machen es gut, wir könnten es immer besser machen, es gibt immer Verbesserungspotenzial, aber da hat es für der Helfen dann auch nicht.
00:41:33: die drei großen Werbagen tun ja aus der Stadt.
00:41:34: Das glaube ich einfach nicht.
00:41:37: Ja, an welche Geschichte möchte man glauben?
00:41:40: Und mir fehlt eigentlich, was heißt mir fehlt, ich kann es ja selber auch kreieren und ein bisschen hat, ist ja, dass dieser Podcast soll ja auch eine Geschichte kreieren, der sagt, so schlimm ist es doch gar nicht.
00:41:52: Also ich glaube der Mensch, wenn wir jetzt mal in der Evolution schauen, die katholische Kirche hat es ganz gut hingekriegt, dem Menschen eine Geschichte zu erzählen, an die sie gerne glauben möchte.
00:42:03: So, warum auch immer.
00:42:04: Wir haben so ein bisschen nachgelassen in letzter Zeit von der Kommunikation, aber im Endeffekt möchten, glaube ich, die Menschen eine Vision haben, an die sie gerne glauben.
00:42:14: Und wer kann besser Visionen erschaffen als ihr, als ihr Werbeagenturen?
00:42:19: So, und ich weiß gar nicht, ob es eine einheitliche... Idee schon gibt, wo es hingehen kann.
00:42:26: Ich glaube, die Frustration des Menschen besteht ja auch darin, dass er gerne, wir alle Herbenmenschen sind, wir wollen ja irgendwo hinrennen, aber man hat so in dieser Zeit irgendwie das Gefühl, da ist eine Krise, da möchte ich nicht hinrennen, da ist ein Krieg, da möchte ich auch nicht hinrennen.
00:42:41: Ich möchte etwas Positives glauben, weil es einfach ein schöneres Leben ist.
00:42:45: Ich möchte im Endeffekt einfach glücklich sein und es fehlt also sozusagen eine schöne Tja, Weihnachtsgeschichten rauskennen.
00:42:53: Und die lernen wir heute nicht entwickeln.
00:42:56: Wir hatten meiner Meinung nach ein ganz guter Geschichte mit der Kultur auf Stadt.
00:43:00: Und da wird
00:43:01: es sehr gemäckert.
00:43:02: Ja, natürlich
00:43:04: haben wir damit Geld verdient an einem gewissen Punkt.
00:43:07: Aber du hast es an jeder Ecke gesehen.
00:43:09: Die Leute waren da, die Leute waren glücklich, die Wälder waren zufrieden und die Gäste waren glücklich.
00:43:13: Also von daher habe ich da überhaupt kein schlechtes Gefühl dazu.
00:43:17: Ich denke schon, dass nächstes Jahr gilt es mal so ein bisschen, das positive Bild von Kendens weiterzumahlen.
00:43:21: Und das ist, glaube ich, die Verantwortung von den Leuten, dass es da stattfindet.
00:43:24: Das meine ich halt.
00:43:25: Ich denke, es haben viele Leute geschnallt, woran es sich hängt in Chemnitz.
00:43:29: Und das ist das.
00:43:30: Ich bin ja viel unterwegs.
00:43:31: Ich bin mit den European Peace Ride Menschen unterwegs, bei den Wirtschaftszug unterwegs mit.
00:43:34: Und trotzdem hörst du überall eine gewisse Aufbruchstimmung und das alle irgendwie Bock haben, was zu machen.
00:43:39: Und das ist, denke ich, unser Pfund, was wir haben, dass es in Chemnitz einfach viele Macher gibt.
00:43:44: So.
00:43:44: Ich habe auch das Gefühl, dass Chemnitz so eine Benzinschicht überall hat.
00:43:49: Und es braucht eigentlich nur ein Funke, dass es hier so richtig losflammt.
00:43:53: Ein
00:43:54: bisschen weniger regeln.
00:43:54: Ein bisschen weniger geregelt, ein bisschen mehr darauf verlassen, dass das schon gut wird.
00:43:59: Das ist jetzt ne naiv, sondern eher so.
00:44:01: dieses, muss man auch dazu sagen, auch sowas wie hier, diese Revolte.
00:44:05: Die kommt ja nur, die kommt ja nicht mit einem Businessplan.
00:44:08: daher, wo du sagst, so viel skalieren im den und den Jahr, sondern die tastest dich ja vor und gehst ja immer mehr Schritte.
00:44:15: Und das muss in Chemnitz auch weiter passieren.
00:44:16: Es muss die Freiheit geben, dass Menschen Dinge machen können, die sie wollen.
00:44:20: Ich fand
00:44:20: interessant, dass du gesagt hast, dass euer Wachstum auch damit zusammenhängt, dass ihr einfach größere Räumlichkeiten habt.
00:44:27: Also, dass der Raum, den ihr hattet, auf einmal dazu geführt habt, dass ihr auch größer geworden seid.
00:44:31: Ja,
00:44:31: aber das ist ganz normal.
00:44:32: Wenn du dich selber reduzierst und selber zurückgehst den Schritt, dann ist halt dein Kopf ordentlich bereit, neue Dinge, neue größere Dinge zu machen.
00:44:40: Und ich glaube, das ist auch der Fehler der jetzigen Zeit, gerade wirtschaftlichen Zeit.
00:44:45: Ja, sicherlich werden weniger E-Autos gebaut.
00:44:46: Und ja, sicherlich ist da weniger Geld vorhanden.
00:44:49: Und ich kann das alles hundert Prozent nachvollziehen.
00:44:51: aber dass von dieser Gesamtwirtschaftssituation, in der wir uns jetzt gerade bewegen, ganz viel Kopfsache dabei ist.
00:44:57: Und mindset.
00:44:58: Und ich glaube, dass das einfach der Fehler ist.
00:45:00: Wir hätten ja Menschen in der Nähe und ich versuch das immer so ein positives Bild zu zeichnen, auch grundsätzlich so.
00:45:07: Meine Eltern, die haben mich immer dafür aufgezogen, aber... Ich bin der feste Überzeugung, dass immer alles gut wird in irgendeiner Form.
00:45:12: Und jetzt gerade, das ist halt eine Konsolidierungsphase, wenn aber irgendeiner jetzt nur weltpolitisch gesehen dieses ganze Thema Ukraine irgendwie gelöst wäre, wer hättest du ein ganz anderes Thema früh aufzustehen und deine Arbeit zu machen.
00:45:26: Und ich glaube, das ist ein Thema.
00:45:27: Hätten wir nicht so diese schlechten Gedanken und würde das alles so runterziehen lassen, wäre es ganz anders.
00:45:33: Und das ist, glaube ich, das, was ich kenne, das so ein bisschen zünden müsste.
00:45:36: Das ist jetzt noch Initialwirt, und ich glaube, ein Fünfundzwanzig-Schwarz.
00:45:39: Ich finde
00:45:39: es auch, dass es ein Beispiel war, dass sozusagen, wenn Menschen zusammenkommen, feiern, Kultur erleben, daraus was entstehen kann.
00:45:47: Eine
00:45:48: schöne Abgrenzung zu Dresden und Leipzig übrigens.
00:45:50: Weil ich bin sehr viel in Dresden, ich bin ja ein Dresden im Marketingvorstand und ich habe da ja viel zu tun in Dresden.
00:45:56: Dresden ist sehr feier.
00:45:57: sehr sauber, mit ihrem Bauten sehr viel im Prinzip zu tun, haben aber die wirtschaftlich gleichen Probleme.
00:46:03: Die können die aber nicht durch Feiern lösen, die können die auch nicht durch eine junge Generation Machtwas lösen.
00:46:08: Leipzig, Leipzig ist eine Hippeszene, die hat ein ganz anderes Mindset wie die Chemnitzerszene.
00:46:14: Die Chemnitzer könnten eigentlich mit dem, wie sie so sind, mit diesem einfach mal machen gehen, weil die die Möglichkeiten haben, könnten die hier alles... Das könnte knallen.
00:46:25: Das ist halt der Punkt.
00:46:26: Das
00:46:26: finde ich auch dran.
00:46:27: Also Campbell ist eine absolute Spielwiese, theoretisch.
00:46:30: Also auch Menschen von außerhalb, die hier einfach mal was probieren, ist halt hier möglich, weil das scheitern halt nicht so schlimm.
00:46:38: Ja,
00:46:39: ich glaube, ja genau.
00:46:40: Nicht so tief, nicht ganz so teuer alles.
00:46:42: Ich glaube eher daran, dass du in Campbell sehr viel Dankbares Publikum hast.
00:46:46: Du hast dankbare Menschen, die die Dinge annehmen wollen.
00:46:50: Dinge entdecken können.
00:46:51: Also wir sind ja deshalb auch so dankbar den Chemnitzern gegenüber, weil die sehr ehrliches Publikum sind.
00:47:00: Die Chemnitzer sind jetzt rennen nicht sofort, also der Firmenlauf hat es ja gezeigt.
00:47:05: Es waren nicht sofort extrem viele Menbecken da, sondern die haben erst mal geguckt.
00:47:10: Was ist das?
00:47:11: Haben sich das so erst mal fühlen wollen?
00:47:15: und wenn sie dann sagen, das ist gut.
00:47:17: dann sind sie sehr loyal.
00:47:18: Und ich finde, dass man hier viele Produkte testen kann.
00:47:22: Wenn sie hier funktionieren, funktionieren sie überall.
00:47:25: Ja, ehrlich sind sie definitiv.
00:47:27: Und es ist glaube ich auch, dass das eine Eigenschaft ist, die hier ganz gut passt.
00:47:31: Und das ist dann wiederum das.
00:47:33: Warum sind hier so ein anderes Statement unterwegs?
00:47:35: Ja, wir sind halt zu ehrlich.
00:47:38: Und wir können halt nicht auf dem Putz hauen.
00:47:40: Und einfach mal sagen, wir wollen es nicht
00:47:42: wissen.
00:47:42: Es ist halt ein Problem, wenn die Gesellschaft oder die... Die Art und Weise, wie heutzutage kommuniziert, wird
00:47:49: auf
00:47:50: Aufmerksamkeit basiert.
00:47:52: Und wenn ich nicht dafür sorge, dass man mich sieht, wird es halt schwierig.
00:47:56: Sichtbarkeit
00:47:57: ist heutzutage tatsächlich auch für uns in der Kommunikation und in der Marketing ist Sichtbarkeit im Prinzip das Thema.
00:48:02: Das muss man klar sagen und das ist auch ein Thema.
00:48:04: Ja, da gehören Aspekte dazu, Vertrauen.
00:48:06: Und das muss man auch jetzt in der neuen Phase oder neue Phase, neue Welt, wie auch immer jetzt mit dieser KI und mit diesen ganzen Tools, die du hast, da ist natürlich Relevanz.
00:48:15: Vertrauen im Keyboard oder quasi im Fact, den du noch vor Jahren nicht so hattest.
00:48:22: Weil jetzt so viel Information im Überfluss einfach da und so viel Bildmaterial, Videomaterial in allen Genres, was ja so kaum noch für Abgrenzung sorgt, wo jetzt ja wieder das Thema Vertrauen in die Marke, in diese Brand, ist ja jetzt umso relevanter.
00:48:36: Und das hat einen Großteil der Präumische geschneidet, das ist im Prinzip Kaisentool.
00:48:41: Das macht uns aber auch nicht wirklich verrückt.
00:48:43: Also es ist jetzt nicht so, dass wir, wow, sondern es ist einfach nur ein Tool, das vorhanden ist.
00:48:47: Aber den Wert des Unternehmens, unserer Kunden und den Wert, den der Vertrauen generiert, der ist jetzt relevant und der war vor Jahren nicht so relevant.
00:48:56: Das heißt, du machst dir als Revolte gar keine Sorgen, dass KI dir deine Jobs und deine Aufträge wegnimmt?
00:49:03: Also die nimmt mir hundert Prozent die Sachen weg, die absolut unrelevant für uns sind.
00:49:08: Das muss man klar sagen.
00:49:09: Also das ist auch gut so.
00:49:12: Wir werden das damit sicherlich effektiver oder wir werden damit auch Personal einsparen müssen, ganz klar.
00:49:17: Aber für den Kunde bringt es nur den Mehrwert, dass er noch viel mehr ist, verrückter wird und noch viel mehr lost ist als vorher.
00:49:25: Würdest du sagen, da komme ich gleich nochmal drauf zu sagen, würdest du sagen, ihr spart Personal ein aus Bestandspersonal oder ihr erweitert bestimmte Branchen nicht mehr?
00:49:38: Ja, genau.
00:49:40: Also es schichtet sich ganz gut um, sag ich mal, dass du wirst einige Stellen so in der Agenturwelt nicht mehr haben und andere Stellen umso mehr.
00:49:48: Und dein Geschäftsfeld ändert sich jetzt schneller als, was es sich eh schon geändert hat.
00:49:54: Sag mal so, also ich glaube tatsächlich, dass gewisse Jobs einfach nicht mehr da sind irgendwann und gewisse Jobs einfach dazukommen, die hatten wir noch nie auf der Platte und die wären einfach dazukommen, einfach.
00:50:03: Und jetzt nochmal zu dem Lost.
00:50:05: Die Komplexität der Allgemeinen des Lebens führt dazu, dass die Kunden noch mehr Beratung brauchen als vorher.
00:50:13: Definitiv.
00:50:13: Also ich merke das jetzt schon.
00:50:14: Also wir merken das das letzte Jahr eigentlich schon, als das dann so ein bisschen losging.
00:50:17: Habe ich auch schon auf Bühnen gestanden und habe ein bisschen was über KI erzählt und grundsätzlich meine Meinung dazu geäußert.
00:50:23: Wenn dir jemand interessiert hat, der hat sich das eingehört.
00:50:25: Wir kriegen ein neues Werkzeug.
00:50:27: Das ist schon mächtig.
00:50:29: Das muss man einfach mal so sagen.
00:50:31: Wir kriegen ein Werkzeug, was aber... Unfassbares kann das, das ist wie so ein mega scharfes Messer und mit diesem mega scharfen Messer kann ich ja ganz viel Blödsinn machen und das kann ich mit der KI genauso.
00:50:40: und jetzt nur weil ich ein Messer hab, kann ich noch nicht das und das so.
00:50:44: und das ist genau das Problem.
00:50:46: und unsere Kunden jetzt haben die dieses Messer in der Hand und jetzt tippen die da irgendwas rein und dann kommt irgendwas bei raus und dann wissen die aber nicht, funktioniert das?
00:50:52: Wie geht das überhaupt?
00:50:53: Wo muss ich was wie machen?
00:50:54: Automatisierungstools kommen plötzlich, die sehen eigentlich ganz einfach, die Umsetzung ist aber schwieriger und du brauchst jetzt einfach mehr strategische Beratung.
00:51:02: Unser Agentur heißt ja schon immer Agentur für strategisches Marketing.
00:51:06: Also wir wollen das Strategiethema im Hintergrund oder also was im Vordergrund stehen muss eigentlich im Hintergrund bagern und wir wollen viel mehr die Frage stellen, warum mache ich was?
00:51:15: Wie mache ich was?
00:51:16: In welcher Intensität mache ich was?
00:51:18: Was sind meine Kanäle und was kommuniziert überhaupt?
00:51:20: Und dabei hilft die KI einfach, ne?
00:51:21: So, die kann mir dann helfen.
00:51:22: Das ist der Kunde.
00:51:24: Gerade ein Riesenbereich auf und ich gucke hier auf die Uhr, ich muss zu meinen letzten zwei Fragen kommen.
00:51:31: Es tut mir leid.
00:51:32: Vielleicht machen wir nochmal, ich mache ja auch oft mit Max Rose, kennst du den?
00:51:35: Klar.
00:51:37: Der ist ja KI hyped.
00:51:39: Ja, ist ja, aber seil ich zu Recht.
00:51:41: Und sagt auch ganz knallhart, ich würde niemals der KI vertrauen.
00:51:45: Das
00:51:45: ist, das ist, das musst du einfach mal gemacht haben, was dabei rauskommt.
00:51:50: Und wenn du Video vom Fach sind und dann im Prinzip dir mal ein Konzept schreiben lässt und du weißt ganz genau, dass du bei Pitches früher schon rausgeflogen bist wegen ein paar Floskeln, die du da einfach mal so reingerangst.
00:52:01: Und dann hast du quasi zwei Seiten lang Floskeln dort krassesten Ort aneinander gereilt.
00:52:06: Aber
00:52:06: wo Urs, glaube ich, hilft ist dieses weiße Blatt.
00:52:08: Was ja auch bei euch immer, wie der Anfang ist, erstmal mit irgendwas zu füllen und zu sagen, ihr kreuzt das raus.
00:52:15: Ich wollte nochmal, er sagt halt KI ist ungefähr beim Stand eines Vierjährigen.
00:52:20: Und man muss halt immer überlegen, möchtest du einen Vierjährigen Messer, so ein scharfes Messer geben?
00:52:24: Nein, genauso.
00:52:25: So, Vierjähriger.
00:52:27: Mal sehen, ob ich die Kurve bekomme.
00:52:29: Talent.
00:52:29: Es ist eine Frage, weil ich die so extrem spannend finde, ist dir in deinem Leben sehr spät ein Talent aufgefallen?
00:52:38: Wo du gemerkt hast, oh Mist, hätte ich dieses Talent stärker verfolgt.
00:52:44: Wäre mein Leben vielleicht ganz, ganz anders geworden.
00:52:46: Du überlegst noch mal kurz.
00:52:48: Bei mir ist es, ich glaube, ich wäre ein guter Liedermacher geworden, weil ich sehr musikalisch bin.
00:52:53: Und ich, ich vielleicht, ist das für mich auch so eine, so eine, so eine melancholische Idealvorstellung auf so einer halb leeren Dieme zu stehen und meine Lieder wie Reinheit, Maizeugig, Trellern.
00:53:03: Hast du sowas?
00:53:04: Gibt es einen Talent?
00:53:05: Du hast was gesagt.
00:53:07: oder in der Fragestellung gesagt, worauf ich erst mal eingehen will.
00:53:09: Und zwar, du hast gesagt, mein Leben anders verlaufen.
00:53:12: Und jetzt ist die Frage, will ich überhaupt, dass mein Leben anders verläuft?
00:53:15: Weil ich tatsächlich sehr zufrieden bin mit meinem Leben.
00:53:18: Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit diesem gesamten konstrukturischen Spiegel, privat und auch hier.
00:53:24: Und ja, ich sitze nicht sehr viel mit mir auseinander und das ist aber auch so ein Marketing-Ding.
00:53:28: Also Marketing-Leute müssen sich mit sich auseinander setzen, weil die haben eine Wirkung auf Menschen, die haben eine Wirkung auf... Brands, die haben eine Wirkung irgendwo, man macht sich immer alles richtig und muss dann im Prinzip dementsprechend justieren.
00:53:40: Mein Talent, was mir jetzt am meisten hilft persönlich als Mensch, ist im Grunde genommen eine gewisse Klarheit, eine gewisse Anpassbarkeit, aber auch eine gewisse Ehrlichkeit.
00:53:52: Die beste Version von einem Mensch für mein Gegenüber sein, in der Situation, um mein Ziel zu erreichen.
00:53:57: Dieses Talent, diese Verknüpfung von Eigenschaften, das ist was, wo ich sage, hätte ich das mal ein bisschen eher gehabt, hätte ich bestimmt in einem oder anderen Konflikt anders gelöst.
00:54:06: Beispiel mit meinen Eltern und zum Beispiel sowas.
00:54:08: Aber ansonsten muss ich sagen, ich habe schon immer gut partecipiert.
00:54:13: Ich wusste immer ganz genau, was brauche ich, wie kann ich es machen, mit wem?
00:54:16: Und ich habe eher so den taktischen, strategischen Teil für mich entdeckt.
00:54:19: Das war schon immer so ein bisschen und hätte ich quasi ein paar Sachen mehr auf ein Bauchgefühl gehört, dann vielleicht auch so.
00:54:25: Aber ansonsten muss ich echt sagen, ich möchte mir kein anderes Leben vorstellen in keiner anderen Stadt und in keiner anderen Situation.
00:54:31: Also ich bin da sehr aufgeräumt und sehr klar, dass ich sage, ich und Martin beruflich haben echt so viel schon Gutes geschaffen, das schaffst du nicht nochmal so in der Geschwindigkeit und der Stärke.
00:54:44: Seid ihr eigentlich auch richtig gute Freunde?
00:54:46: Machen wir zu?
00:54:47: Das sind sehr freundlich.
00:54:48: Ich kann wegnehmen.
00:54:49: Nee, alles gut, das kannst du machen.
00:54:50: Das ist alles super.
00:54:51: Martin und ich haben uns noch nie gestritten in den Jahren jetzt.
00:54:54: Das ist extrem wertschätzend und das ist auch ein Thema, wir vertrauen uns extrem.
00:54:59: Wir wissen alles voneinander in irgendeiner Form, aber haben eigentlich privat, null, null Kontakt, noch Bührungspunkte.
00:55:05: Also wir sehen uns privat, wenn man diese Zeit, die wir hier verbringen, ist ja schon viel.
00:55:09: Aber alles, was dann absitzen, achtzehn Uhr über nach hinten rausgeht, ist eigentlich überhaupt... Wir wissen zwar, der eine geht zum Training, macht das sportlich, der andere macht das.
00:55:18: Wir haben so ein bisschen Kontakt über diesen Basketball-Sport in Chemnitz, aber ansonsten, du reißt so ein Ding hier, so ein Projekt, nur dann zusammen, wenn du weißt, dass dich auf den anderen hundert Prozent verlassen kannst.
00:55:29: Und dann ist das sicherlich eine Art Freundschaft.
00:55:30: Na klar, aber es ist jetzt nicht der Kumpel, mit den du ständig draußen rumziehst und was trinkst.
00:55:35: Also das sind wir auch unverschiedene.
00:55:36: Da bei Konrad, mein Kompagnon,
00:55:37: ist ja seit dem Nr.
00:55:37: neunzehnundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:55:44: Aber wir verbringen oft wenig Freizeit miteinander.
00:55:47: Nein, wir verbringen eigentlich nur die Freizeit miteinander.
00:55:50: Und immer wenn wir was machen in der Nachmittagszeit, ist das ein Arbeitskontext oder wenn wir mal irgendwo, wir haben ja noch ein paar so Prival, also so ein paar Projekte zusammen, die außerhalb dieser Marketingwelt sind, dann verbringen wir das, rocken das ab, können uns aufeinander verlassen, wissen ganz genau, der andere ist auch mit da, arbeitet schnell und fertig.
00:56:07: Genau.
00:56:07: Also ich sage ja, dass es auch einen totalen Wert hat, eine Person gegenüber zu haben, der man so vertraut.
00:56:13: Ja, ja, unbedingt, weil
00:56:14: es ist ein
00:56:15: Grundstock.
00:56:15: Die
00:56:15: allerletzte Frage.
00:56:16: Ja, und ich glaube, das wird easy für dich, weil du vieles davon bestimmt schon gesagt hast.
00:56:21: Chemnitz, two-tausend-zwein-vierzig.
00:56:24: Wie wird diese Stadt sich entwickelt haben?
00:56:27: Unter allen, ich sag mal mal so, wenn alles optimal läuft, und ich glaube ja, daran, dass alles optimal läuft, es wird immer eine Delle geben, die im Wurz an jeder Stelle im Prinzip, dann werden wir eine ICE-Anbindung haben.
00:56:37: weil wir so relevant sind.
00:56:38: So,
00:56:39: okay, cooles Bild.
00:56:40: Und das ist im Prinzip das, was ich glaube.
00:56:42: Weil hier Menschen dafür kämpfen, dass das so wird.
00:56:44: Und du kannst so einen Kampf ja nur gewinnen, wenn du den gehst.
00:56:47: Also es gibt die Initiative der IHK, die da was machen.
00:56:50: Es gibt auch der Ministerpräsident was, wo die darauf arbeitet, dass wir hier endlich mehr Relevanz bekommen.
00:56:56: Und das ist ja quasi kein Sprint, sondern das ist ja so ein Makaton, so eine Nummer.
00:56:59: Und deswegen glaube ich, der Zahl ab so einviertig, zweieinviertig, zweieinviertig ist völlig egal.
00:57:03: Wenn wir so eine ICE-Anbindung haben, dann haben wir eine gewisse Relevanz.
00:57:07: Und dann ist das für uns auch wirtschaftlich stark, im Prinzip.
00:57:10: Und ja, du kannst jetzt ins Mikromanagement gehen und sagen, ist dann eine Autobranche noch relevant, den kennen wir jetzt ja keine Ahnung.
00:57:16: Das ist ja keine Ahnung, in welche Richtung das läuft.
00:57:19: Aber mir geht es eher darum, im Großen und Ganzen, glaube ich, dass wir daran, dass wir das Ziel schaffen, in Sachsen so eine Relevanz zu bekommen, dass im Zweifel wir auch mal nach Dresden gucken und denken, ja, seht ihr, Jungs, wir sind mindestens genauso gut, stark, groß und so weiter.
00:57:32: Ich habe da ein ziemlich gutes Bild davon.
00:57:34: Vielen, vielen Dank, dass ich hier sein durfte, mir das ja alles angucken kann.
00:57:38: Oh ja, das lese ich jetzt zum ersten Mal hier.
00:57:41: Danke.
00:57:42: Sehr gerne, vielen Dank, dass du da warst.
00:57:44: Ja, und ich hoffe, wir sehen uns irgendwann bei der Überstunde.
00:57:47: Ja,
00:57:49: bei der nächsten, auf jeden Fall, vielleicht gerne hier bei uns.
00:57:51: Das können wir noch mal besprechen, wie wir das machen.
00:57:55: Weil eigentlich die Fläche habt ihr auf alle Fälle.
00:57:57: Neut werden
00:57:58: wir jetzt bestimmt.
00:57:59: Wir quatschen da noch mal.
00:58:00: Vielen, vielen Dank.
00:58:01: Tschüss.
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