(Arne Luhmann/Gründer Genuss Set Chemnitz) - Unter der Dusche zum Gründer: Die Genuss Set Chemnitz-Story
Shownotes
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00:00:02: Welcome to the sea level.
00:00:02: Herzlich willkommen im C Level Podcast, dem Podcast, wo ich die Business-Ebene mit dem C für Chemnitz verbinden möchte.
00:00:10: Was haben ein Kartoffelacker bei Siemens eine Idee unter der Dusche und Hundertfünfzig Kartons im Wohnzimmer gemeinsam?
00:00:18: Die Antwort sitzt mir heute gegenüber.
00:00:20: Willkommen über den Dächern von Schloss Chemnitz.
00:00:23: Bei mir ist Arne Luhmann im Hauptberuf Siemens Urgestein und Problemlöser im Herzen aber ein echter Macher.
00:00:31: Wir sprechen darüber, wie man vom BWL-Studenten aus Braunschweig zum Community-Lied der Überstunde wird und warum man Freitagabend die Corona-Schutzverordnung ist, um entspannt zu bleiben.
00:00:42: Aber vor allem verrät Ahne, wie er kurz vor dem Kulturhauptstadtjahres, wo v.a.
00:00:47: eine verrückte Idee hatte, das Genuss Set Chemnitz, wie man Ohne Vertriebsnetz und Kartons einfach mal anfängt und warum Chemnitz viel besser ist als sein Ruf.
00:00:57: Das alles erfahrt ihr.
00:00:58: Schnappt euch ein Getränk, lehnt euch zurück.
00:01:00: Hier ist eine neue Folge des C Level Podcasts und ich hoffe, wir sehen uns alle am Zweiundzwanzigsten Ersten im Kraftverkehr.
00:01:09: Chemnitz zur dritten Überstunde.
00:01:12: Ich wünsche euch viel Spaß mit der Folge.
00:01:25: Herzlich willkommen, liebe Arne.
00:01:27: Wir sind im wunderschönen Stadtteil Schloss Chemnitz.
00:01:30: Ja, ich habe gerade eben nochmal bei dir über die Landschaft geschaut und es ist ein grandioses Haus, es ist ein grandioser Blick.
00:01:37: Du hast den, wie gesagt, nicht zu viel, aber du siehst von deinem Fenster die Schlossgrundschule.
00:01:45: Die Schlossgrundschule, ja, wirklich schönes
00:01:46: Gebäude.
00:01:47: Wenn man es von Weitem sieht, toll.
00:01:49: Du siehst den, die Esse.
00:01:51: Ich kann aus dem Bett auf die Esse schauen, herrlich.
00:01:54: Und das Schluss, Kevin.
00:01:55: Jetzt könnt ihr jeder überlegen, okay, wo wohnt er, wenn er die so klar sieht.
00:02:00: Und du wirst zukünftig im Team der Überstunde ein Community-Lied.
00:02:04: Also du bist mit der Vertreter, wir versuchen zusammen diese Community aufzubauen und unterstützt mich ein bisschen bei der Locationsuche.
00:02:12: Und allgemein den, die Leute, die das erste Mal da sind, dass wir die ein bisschen an die Hand nehmen und ihnen sagen, ey, rede doch einfach mal mit dem oder wen möchte ich das mal kennenlernen.
00:02:21: Und wir sind so die Wingman der Überstunde.
00:02:24: Und ich trage meinen Teil dazu bei, dass die Überstunde, oder das ist das Jahr, das Jahr der Überstunde Chemnitz wird.
00:02:30: Genau, wir müssen zusammen zehn Veranstaltungen.
00:02:32: Das ist unser Ziel.
00:02:33: Zehn Veranstaltungen, sehr cool.
00:02:34: Das
00:02:34: kriegen wir hin.
00:02:35: Ja.
00:02:35: Und die erste Frage, die ich immer stelle, ist, wie bist du denn hierher gekommen?
00:02:40: Hierher, nach Chemnitz, bin ich gekommen vor zuvor.
00:02:44: Ich finde es immer interessant, zu hören, wo jemand allgemein hergekommen ist, wo er geboren ist, wo er zur Schule gegangen ist und einen kurzen Abriss, damit man weiß, wer dieser Mensch ist, der vor mir sitzt.
00:02:56: Geboren bin ich in Braunschweig, Jahrgang.
00:03:01: Ziemlich, ziemlich gleich auf.
00:03:03: Eigentlich im Landkreis Peine groß geworden, aber soweit östlich im Landkreis Peine, dass es näher an Braunschweig war als an Peine.
00:03:10: Also ich sage mal, ich bin Braunschweiger, in Braunschweig geboren.
00:03:12: In Braunschweig ein Großteil meiner Schulzeit auch zur Schule gegangen.
00:03:17: Das war ein bisschen schlecht fürs Taschengeld.
00:03:18: Das Gymnasium lag mitten in der Braunschweiger Innenstadt, mitten in der Fußgängerzone, mit dem Café direkt vor dem Schultor.
00:03:24: Also wir haben teilweise in der Oberstufe vormittags um elf mit dem Weizenbier in der Hand in der Sonne gesessen, in der Freistunde.
00:03:32: Also das war meine Braunschweiger Zeit.
00:03:35: Hab dann da Abitur gemacht und hab dann nach dem Abitur eine Ausbildung begonnen als Groß- und Außenhandelskaufmann.
00:03:42: Damals in einem Holzgroßhandel.
00:03:45: Und in diesem Holzgroßhandel ging es innerhalb der ersten zwei, drei Monate meiner Ausbildung auf die Insolvenz zu.
00:03:50: Da ging es soweit, dass die Lieferanten mit leeren LKWs vor der Tür standen und ihre Ware abholen wollten.
00:03:54: Das war mir dann ein bisschen heikel als junger Kerl und habe mir dann eine Alternative gesucht, meine Ausbildung woanders fortzusetzen und bin dann zu einer großen Autohausgruppe gegangen und habe dann im Autohaus meiner Ausbildung als Großhund außen handelt.
00:04:11: Das ist die Dürrkoppgruppe.
00:04:12: Opel-Dürrkopp.
00:04:13: Im Norddeutschland kein Unbekannter.
00:04:15: Genau.
00:04:16: Und die Sportmacher machen ja auch den Firmlauf in Braunschweig.
00:04:19: Deshalb ist es ganz witzig, dass wir diese Verbindung haben.
00:04:23: Mir sagen Orte wie Peine etwas, auch Wolfenbüttel, Salzgitter.
00:04:29: Was gibt es noch?
00:04:31: Giffhorn in Norden.
00:04:31: Wollt
00:04:32: man nicht so gerne als Braunschweiger?
00:04:34: Wie sieht es bei dir mit Hannover aus?
00:04:36: Hannover ist ja der Parkplatz von Braunschweig, ne?
00:04:41: Da gibt es irgendwie eine Rivalität.
00:04:44: Ja, die gibt es schon immer.
00:04:45: Keiner weiß wahrscheinlich mehr so richtig warum.
00:04:47: Aber nach Hannover fährt man höchstens so in den Zoo zu fahren, mehr nicht, ne?
00:04:52: Aber
00:04:53: mein bester Freund ist Hannover-Rana.
00:04:54: Das wollen wir ihm mal erst mal nicht hören lassen hier.
00:04:56: Aber man kann doch drüber stehen über diese Rivalität.
00:04:59: Und Dürrkopp war auch schon mal ein Partner an der Spannung?
00:05:02: Dürrkopp ist... Interessanterweise hat das Autohaus eine unheimlich lange Geschichte.
00:05:06: Die sind damals die ersten gewesen, die in Deutschland Autos in einem Hochhaus präsentiert haben.
00:05:14: Helmstädter Straße in Braunschweig gibt es immer noch ein gläsernes Hochhaus.
00:05:19: Ich glaube über vier Etagen.
00:05:21: Da präsentieren die die Autos und die haben früher in den sechziger Jahren im Keller unterm Hof die Inspektion an den damaligen Opelmodellen am Fleece-Band gemacht.
00:05:31: Das gab also ein Fleece-Band, wo die Autos lang gezogen haben und das haben sie durch die Werkstatt gezogen.
00:05:35: Da kamen die Kollegen von Wolfsburg mal vorbei und haben gesagt, so ein Haus bauen wir irgendwann anders mal und das Fleece-Band-Arbeit können wir auch machen.
00:05:43: So wird es wahrscheinlich gewesen sein.
00:05:46: Okay.
00:05:46: Und da hast du dann deine Ausbildung gemacht bei Dürrkopp?
00:05:48: Da habe ich meine Ausbildung gemacht bis zum Jahr zweitausend und bin dann nach Chemmins gekommen zum BWL studieren.
00:05:55: Okay.
00:05:55: Aber kein ZVS-Opfer, wie viele immer so vermuten, dass man sich da Chemnitz ausgesucht hat, sondern bei mir war es dann so, ich wollte damals weg aus der Gegend.
00:06:04: Also wenn ich sage, wenn ich das Elternhaus verlasse, dann richtig weg.
00:06:08: BWL studieren lag irgendwie nahe mit der kaufmännischen Ausbildung.
00:06:11: Und ich wollte dann eine möglichst kleine Uni, also sowas wie eine Uni Köln oder eine Uni Münster, die dann entsprechend groß sind, hat mich nicht gereizt.
00:06:18: Und dann tauchte irgendwann die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der TU Chemnitz in den Top Ten, ich glaube im Sternen Hochschulranking damals auf.
00:06:26: Und da bin ich nach Chemnitz gefahren, hab mir Chemnitz angeguckt, hab mir... Naja, eigentlich mehr dieses Campus-Gelände an der Reichenheiner Straße angeguckt, weniger die Stadt.
00:06:34: Es ist verrückt, das war mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bei dem gleichen Vorlesungssaßen, weil ich ja genau zu der Zeit auch.
00:06:41: Wahrscheinlich können wir über die gleiche Professorin noch Geschichten erzählen.
00:06:44: So, Helmedag.
00:06:45: Helmedag.
00:06:45: Tod, leider.
00:06:46: Beim Professor Scholl gewesen.
00:06:47: Na ja, klar.
00:06:48: Sehr umstritten, aber trotzdem viel gelernt bei ihm.
00:06:51: Ludera.
00:06:52: Ja, also
00:06:53: Mathe, Statistik.
00:06:54: Krass, das wusste ich jetzt auch noch nicht.
00:06:56: Also okay, dann sagst du mal da,
00:06:58: das ist gut möglich, dass wir uns da schon hätten kennenlernen können, ja.
00:07:01: Okay, ich war nicht ganz auf da, weil ich war ja ein Sport-BWLer und wir wollten lieber Sport machen als BWL.
00:07:08: Ich habe es auch nur bis zum Grundstudium durchgehalten.
00:07:10: Ja und dann, ja dann bin ich tatsächlich nach Chemnitz gegangen zum Studieren, weil ich mir gedacht habe, das ist ein schönes kleines Campusgelände und da, wo Studenten sind, wird auch schon was los sein.
00:07:18: Und ja, ich habe viele Feiern mitgenommen.
00:07:21: Gerade in den ersten zwei Jahren war das ein gutes Training, was den Alkoholkonsum anging.
00:07:26: Montagspepp, Dienstagsbittpotik, Mittwochs Mensa und es gab noch den Windkanal, oder Windkanal Montags und Bittpotik Donnerstags, oder so.
00:07:36: Ich erinnere mich noch gerne daran an Mike's KIPY Party im PEP Studentenkeller.
00:07:40: Und da sind wir... Halb acht hingegangen abends und sind halb zehn wieder raus, waren stramm, aber wir mussten auch raus, weil die anderen standen an der Schlange vor der Tür.
00:07:49: Wusstest du, dass dieser Mike mal Oberbürgermeister werden wollte?
00:07:52: Der hat noch ne Oberbürgermeisterkampagne
00:07:56: gemacht.
00:07:56: Das wusste ich nicht.
00:07:57: Das hat er sich wahrscheinlich bei einer seiner KIPI-Partys überlegt.
00:08:00: Ja, okay, cool.
00:08:01: Krass.
00:08:02: Also da haben wir noch viele Geschichte, die wir teilen können, weil in denen.
00:08:09: Ja, es ist extrem, was ich damals getan habe.
00:08:11: Also ich kenne noch da, wo jetzt das der Glaskasten von Galleria Kaufhof steht, ist damals noch ein Loch gewesen.
00:08:17: Gallerie Roterturm war gerade eröffnet.
00:08:20: Wir sind neunundneinzig gekommen, da war das auch noch so.
00:08:23: Kaufhof war noch getrennt.
00:08:25: Ja.
00:08:25: In den beiden Häusern noch, die alten Rolltreppen da noch, ja.
00:08:28: Und ich glaube, das, was jetzt so die innere Klosterstraße ausmacht, das Standort, da gab es nichts.
00:08:34: Also das war aus Braunschweig gekommen, schon einen Schock hierherzukommen, dass es sowas wie eine Innenstadt hier nicht gibt.
00:08:40: Mittlerweile, glaube ich, ist Chemnitz schon fast schöner geworden als Braunschweig, weil auch da das Ladensterben und so weiter zugenommen hat.
00:08:47: Und die Stadt nicht mehr, das ist, wie ich sie vor dem Jahrzehnten verlassen habe.
00:08:50: Ja, ich würde auch sagen, also Braunschweig hat diesen Kern, diesen Fachwerk.
00:08:55: Das ist historisch, ja.
00:08:57: Schön.
00:08:57: Aber wenn ein Braunschweiger sagt, Chemnitz ist hässlich, heißt jetzt sagst du ja nicht, aber jemand anders, das finde ich... Ich hab fremdelt etwas mit Braunschweig.
00:09:08: Ja, mittlerweile sage ich, es hat jede Stadt seine schönen Ecken, wo es hat jede Stadt auch seine hässlichen Ecken.
00:09:13: Ich bin damals, da war ja die Autobahn nach Leipzig auch noch nicht fertig und dann ging die Fahrt immer über Döbeln.
00:09:20: Da hinten rum zurück und dann bin ich immer, ich weiß gar nicht warum, in Frankenberg abgefahren und dann über die Frankenberger Straße in die Stadt rein.
00:09:27: Und es gibt wahrlich attraktivere Straßen, wie man in die Stadt reinkommen kann, aber es hat mich trotzdem nicht davon abgehalten, nach Kenntnis zu kommen.
00:09:33: Okay, du hast auf mich zu Ende studiert?
00:09:36: Ich hab zu Ende studiert, ja.
00:09:37: In Regelstuhlen seid?
00:09:38: Nein.
00:09:40: Wie soll das funktionieren?
00:09:41: Wir hatten doch gerade über die Partys gesprochen.
00:09:43: Ja, ja, verstehe das.
00:09:44: Ich bin da.
00:09:47: Und dann hast du... Bei, also nach dem Studium?
00:09:51: Ich habe im Grunde schon den Weg für das Nacht im Studium, habe ich schon während des Studiums gelegt.
00:09:57: Ich hatte schon recht früh während des Studiums den Fuß als bei Siemens in der Tür als Werkstudent.
00:10:02: Ich bin über meinen damaligen WG-Mitbewohner.
00:10:04: Damit hatte ich einen ersten Kontakt.
00:10:06: Und ich glaube seit Jahr zwei, oder seit Jahr zweitausend Eins sogar schon, war ich ein Werkstudent bei Siemens gewesen.
00:10:14: Da im Personalwesen, weil ich BWL dann auch mit Spezialisierung, Personal und Marketing gemacht habe.
00:10:21: Und es kann dann dazu, dass ich auch meine Diplomarbeit bei Siemens geschrieben habe.
00:10:27: Zwischenbericht gab es nochmal Abstecher zum Event-Marketing bei Volkfragen in Wolfsburg zum Praktikum.
00:10:32: Ich habe aber schon dann sehr viel mit Siemens gemacht.
00:10:35: Ich habe meine Diplomarbeit dort geschrieben.
00:10:36: Da ging es dann um ein klassisches Thema, was immer noch aktuell ist, demografische Entwicklung.
00:10:40: Es gefühlt hat sich die letzten twenty-fünf Jahre dann nichts getan an dem Thema, weil man immer die gleichen Probleme noch redet.
00:10:46: Und dann war bei Siemens... Damals, der damalige Abteilungsleiter von einer Abteilung, jeneinander sich Infrastruktur, Sicherheit und Organisation.
00:10:54: Heute würde man sagen Facility Management.
00:10:57: Da ist der Abteilungsleiter gegangen und es gab keinen Nachfolger so richtig.
00:11:00: Naja, jetzt kann ich ja so als frisch gebackener Uni-Absolvent nicht plötzlich der Abteilungsleiter werden.
00:11:05: Also hat man dann die Stellenausschreibung so frisiert, dass es für mich passt und das zumindest einer in die Abteilung geht und die kaufmännischen Aufgaben weiter treibt.
00:11:13: Und so bin ich dann in dieses Thema Infrastruktur, Gebäudeminagement.
00:11:17: Ich habe dann später immer so schön gesagt, die Abteilung macht all das, was der Laden braucht, um zu funktionieren.
00:11:23: Also alles, was nicht in eine Produktion passt, was nicht zur Logistik passt, was nicht Qualitätsmanagement ist.
00:11:27: Also
00:11:28: wenn jemand sagt, der Drucker funktioniert nicht.
00:11:30: Warst du dran?
00:11:31: So was zum Beispiel.
00:11:32: Ich brauch ein Bleistift, so was.
00:11:34: Ich brauch ein Arbeitskleidung, so was.
00:11:36: Dann war die Arbeitssicherheit der Obenweltschutz, der Brandschutz, all solche Themen waren dann da auch mit drin.
00:11:42: Also es war sehr vielfältig, extrem interessant.
00:11:48: Weil du gelernt hast, was es braucht, um so ein Laden am Laufen zu halten, wahrscheinlich.
00:11:52: Ja, und weil du dir für den Tag was vornehmen konntest, und dann ruft dich früh halbe-achtige Logistik an und sagt, du, der Gabelstapler ist gerade durch das noch nicht ganz geöffnete Tor gefahren.
00:12:01: Und schon hast du die ganze Planung für den Tag über einen Haufen werfen können und hattest ein neues Thema, um das du dich kümmern kannst.
00:12:06: Also das ist extrem interessant gewesen.
00:12:09: Und in dieser Abteilung bin ich gewesen bis vor... Ja, anderthalb zwei Jahre, dann ging das langsam zu Ende.
00:12:16: Aber hab dann in dieser Zeit, also waren dann deutlich mehr als zehn Jahre in dieser Abteilung.
00:12:22: Immer mehr Aufgaben übernommen, ab dem Jahr.
00:12:23: Ab dem Jahr war die Leitung dann dieser Abteilung tatsächlich übernommen und da viel viel gelernt.
00:12:29: Viele Chemnitzer Standorte, die Siemens hatte mit aufgebaut, mit abgebaut, umgezogen.
00:12:33: Das ist dann immer auch das Werk auch an der Leipziger Straße Standort gesucht.
00:12:38: Damals mit den Mitarbeitern der CWE über den Kartoffel Aka irgendwo gegangen.
00:12:42: Ich glaube, kann das hier ein Standort für unser neues Werk sein?
00:12:45: Und das war sehr, sehr interessant.
00:12:48: Okay.
00:12:49: Und warum dann?
00:12:50: Da bist du da jetzt immer noch in dieser Position?
00:12:52: Ich bin nicht mehr in der Position.
00:12:54: Mittlerweile mache ich für Siemens in Chemnitz das innerbetriebliche Vorschlagswesen, also so ein Ideenmanagement.
00:13:03: Es gibt dann Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter und die werden dann mit Geld und Sachpreisen prämiert, wenn die umgesetzt werden, weil die auch zu entsprechenden Einsparungen dann führen sollen.
00:13:11: Und in zweiter Rolle mache ich interne Kommunikationen am Standort, weil man zunehmend erkennt, auch wie wichtig das ist.
00:13:20: Das ist ein nicht ganz unbedeutender Arbeitgeber in der Region.
00:13:23: Es weiß auch kaum jemand, dass Siemens so groß ist.
00:13:26: Wir haben etwa, wie ich sage, über einen Daumen, fifteenhundert Mitarbeiter, also von den industriellen Arbeitgebern einer der größeren in der Region oder in Chemnitz.
00:13:34: Also wir wissen das, weil wir über den Firmenlauf natürlich sehen, wer die größten Teams an den Start bringt.
00:13:41: Ja, da versuchen wir auch immer wieder... oben mit dabei zu sein, ja.
00:13:45: Aber ist ja verrückt, dass wir uns so da noch nie diesbezüglich über den Weg gelaufen sind, oder hast du mit uns...
00:13:52: Ich hatte mit den Sportmachern mal vor, das können vier, fünf Jahre vielleicht schon mal, da ging es schon mal um Sponsoring für eine Startwelle, glaube ich, dann.
00:14:00: Aber ansonsten haben das Thema Anmeldung und so weiter, haben dann Kollegen gemacht, ich muss auch mal anerkennen, dass ich nicht überall dabei sein muss und nicht alles an mich reißen muss.
00:14:09: Aber auch dieses Thema interne Kommunikation... Nur man es genau betrachtet, zieht sich auch das schon ewig durch mein Leben.
00:14:16: In der Schulzeit habe ich die Schülerzeitung gemacht.
00:14:18: Während des Studiums war ich in der Studenteninitiative MTP, Marketing zwischen Theorie und Praxis.
00:14:24: Ich habe da den Ressortleiter PR gemacht für Chemnitz und habe den nationalen Jahresbericht oder sowas gab es damals, habe den mit erstellt.
00:14:32: Also sowas, was Gestaltung angeht und Kommunikation angeht, das zieht sich schon immer durch mein Leben.
00:14:37: Und es hat mich dann auch bei Siemens nicht ganz losgelassen.
00:14:41: Was würdest du denn sagen?
00:14:42: Ach, das ist ein guter, ich ahne, gehst du uns nochmal Kaffee ein, ist total schön.
00:14:47: Ich
00:14:47: bin ein guter Gastgeber, ja, ich glaube, das ist auch eine.
00:14:49: Sehr gut, eine deiner Sterne.
00:14:50: Bist
00:14:50: du jetzt auch mit Gastgeber?
00:14:52: der Überstand?
00:14:53: Interne Kommunikation.
00:14:55: Na gut, du hast ja, wenn du in diesem bei Siemens vorher diese Stelle innehattest, Probleme zu lösen, ist ja auch immer Interne Kommunikation.
00:15:04: Die kannten dich ja wahrscheinlich schon alle.
00:15:06: Oder die Abteilung, wie viele wir haben davor, die Stelle, wie viele waren denn dafür zuständig, dass alles läuft bei Siemens?
00:15:12: Mit wie vielen Menschen wird das realisiert?
00:15:16: Also ich glaube,
00:15:16: zu Hochzeiten waren das zwischen sechs und acht Leuten.
00:15:20: Okay.
00:15:21: Und die mittlerweile ist deutlich weniger geworden, weil man das dann aufgegliedert hat.
00:15:24: Also das, was eben früher Arbeitssicherheit und Umweltschutz eine Person gemacht hat, das machen mittlerweile vier oder fünf und sind auch in ein eigenes Team dann ausgegliedert, weil eben dann auch die Anforderungen an Zertifizierungen in diesen Bereichen so extrem geworden sind, dass man das nicht mehr nebenbei macht.
00:15:40: Okay, sehr verrückt.
00:15:41: Also aber wer, wen ruft man jetzt an bei Siemens, wenn man zufällig das Tor kaputt gefahren hat?
00:15:46: Ja dummerweise rufen immer noch viele Leute mich an, weil sie wissen, der Arne kümmert sich, aber ich muss jetzt leider immer wieder mal sagen, nee, das ist nicht für mein Thema und dann kriegen sie von mir einen richtigen Ansprechpartner.
00:15:57: Also es gibt nach wie vor Leute, die sich auch dort auch kümmern.
00:15:59: Und
00:16:00: wie funktioniert die interne Kommunikation bei Seemanns?
00:16:02: Also wie habt ihr das dann aufgebahnt?
00:16:04: Lange Zeit hat man sich um diese interne Kommunikation am Standort nicht so sehr gekümmert, weil das Zentral aus München kam, da gab es eine Zeitung, die Siemens Welt, da steht dann drin, dass Siemens wieder Züge in Ägypten verkauft hat oder wieder auch eine neue Bahnstrecke in Südafrika baut.
00:16:18: Das ist schön für die Siemens AG, interessiert aber tatsächlich den Mitarbeiter in Chemnitz nicht.
00:16:22: Und als wir dann das große Werk einer Leipziger Straße als zweiten Standort gebaut haben, einfach weil am Standort Clemesingler Straße rechts oder links kein Platz mehr war für die Erweiterung, gab es so ein bisschen die Befürchtung, dass mit diesen zehn Kilometern Distanzziele dazwischen sind, dass so ein bisschen auseinander fallen könnte, in zwei Lager zerfallen könnte, sodass man was versucht hat, wie kann man das wieder zu einem... Und wie kann man versuchen, dieses Viergefühl zu bewahren?
00:16:45: und hat dann eine Standort-Mitarbeiterzeitung wieder ins Leben gerufen.
00:16:49: Und die habe ich tatsächlich damals zusammen mit einem Werkstudenten kreiert und die mache ich auch immer noch.
00:16:55: Also mittlerweile seit, zwei Tausend, vierzehn, also mehr als zehn Jahre.
00:17:00: Erscheiden alle zwei Monate ein Offline-Produkt, ja.
00:17:03: Richtig,
00:17:03: ein haptisches Magazin.
00:17:05: Ja, richtig.
00:17:06: Je nach Umfang acht bis zwölf Seiten.
00:17:08: Wo so ein paar Sachen über den Standort drin stehen, was machen wir, wer sind unsere Kunden, was stellen unsere Kunden mit unseren Lösungen her?
00:17:17: Ach cool.
00:17:19: Also, und merkst du, dass die Resonanz da ist, dass die Leute es lesen?
00:17:25: Das ist schwierig bei der Kommunikation, finde ich, weil es ist schwierig, es den Leuten recht zu machen.
00:17:31: Jeder hat da ganz andere Bedürfnisse.
00:17:33: Die einen wollen es gerne in Häppchen zugeschnitten auf ihrem Platz gelegt haben, andere sagen sich, ach, ich hol mir das, wenn ich es brauche.
00:17:39: Insofern ist es schwer messbar, weil es das auch als Online-Variante gibt und das Offline-Variante gibt.
00:17:45: Also das Printprodukt, da gehen vielleicht alle zwei Monate noch.
00:17:49: Hundertfünfzig Zeitungen weg, viele Lesens, aber dann eben auch in der Online-Variante, als das PDF-Dokument, das im Internet zur Verfügung steht.
00:17:58: Und es ist ja, am Ende macht das PDF-Dokument genauso viel Arbeit wie das Printprodukt, also das dann noch zu drucken und auszulegen, dass es dann nicht mehr der Aufwand.
00:18:06: Und habt ihr mal darüber nachgedacht, sowas, was wir gerade machen, Podcast?
00:18:09: Ist ja das einfache Medium dann?
00:18:12: Es gibt jetzt seit letzten August einen neuen Werkleiter in Chemnitz.
00:18:16: der bei solchen Themen ein ganz anderes Augenmerk drauf hat.
00:18:20: Also wir sind jetzt dabei, so verschiedene Sachen auszuprobieren wie Video-Formate, Kurzvideo-Formate, dass man da den Mitarbeitern was rüberbringt und man in der Kommunikation nicht nur top-down von der Werkleitung an die Mitarbeiter kommuniziert, sondern dass man tatsächlich in einen Dialog tritt.
00:18:37: und eines unserer nächsten Projekte wird jetzt ein regelmäßiges Frühstück zwischen dem Werkleiter und... einen Kreis von Mitarbeitern, was dann wahrscheinlich auch als Video aufgezeichnet wird.
00:18:47: Und wir gucken mal, wie das angenommen wird.
00:18:48: Also wir sind durchaus gewillt, neue Sachen auszurobieren und Erfahrungen zusammen.
00:18:52: Und ihr dürft auch.
00:18:53: Wir fragen nicht, wir machen einfach.
00:18:54: Okay.
00:18:55: Also das ist auch dann sowieso eins meiner, ganz gerne meinen Credo.
00:18:58: Ich bezeichne mich gerne als Macher und ich versuche Sachen oder probiere Sachen aus und erst dann kann ich wissen, ob es funktioniert oder nicht.
00:19:06: So, du bist aber nicht nur ein Simenzianer.
00:19:11: Du machst ja auch noch was anderes.
00:19:13: Richtig.
00:19:14: Auch schon in dieser Zeit als sieben Insianer lag mir immer was an der Stadt und lag mir immer was an den Unternehmen der Region.
00:19:20: und sofern es in diesem Konzernkonstrukt möglich ist, habe ich auch immer versucht, Geschäft in der Region zu lassen, meine Mitarbeiterzeitung in der Region zu drucken, sofern das möglich ist, Lieferanten vor Ort zu haben.
00:19:32: Ich habe sehr viel Wert darauf gelegt, dass auch so das gesprochene Wort noch was wert ist, dass der Handschlag was wert ist.
00:19:37: Darf man mal jemand einfach kurz anrufen kann, sagt du, ich brauche mal und zwar morgen.
00:19:42: bisher immer sehr gut funktioniert.
00:19:44: Also auch dieses Networking in der Stadt ist etwas, was mir liegt und Spaß macht.
00:19:48: Da hatte ich zwischendurch mal eine kleine Pause da drin.
00:19:51: Es hat aber private Gründe.
00:19:53: Mittlerweile habe ich das wieder aufgegriffen, eben auch jetzt noch das Thema Überstunde.
00:19:56: Es ist ja auch so was, macht mir unheimlich viel Spaß, Menschen kennenlernen und Unternehmer kennenlernen, Persönlichkeiten kennenlernen.
00:20:01: Und meine Erfahrung ist in den fünfundzwanzig Jahren, die ich mittlerweile in der Stadt Chemnitz, Mit Chemnitz und mit den Chemnitzern lebe, dass wenn jemand schlecht über Chemnitz redet, dann ist es der Chemnitzer selber.
00:20:14: Es ist kein zugezogener, es ist kein Tourist,
00:20:17: es ist
00:20:18: kein Besucher hier, es ist wirklich nur der Chemnitzer selber.
00:20:21: Gut, das zieht sich durch und so langsam wird es, glaube ich, auch besser, wenn ich das vergleiche zu dem, wie das vor zwanzig Jahren noch war.
00:20:27: Nichtsdestotrotz kam dann noch dazu, dass Chemnitz noch Kulturhauptstadt wurde.
00:20:31: Und
00:20:32: für mich... Ganz kurz, weil es mir auf der Zuge... Woran glaubst du, liegt es, dass die Chemnitzer ihre Stadt schlecht machen?
00:20:39: Hast du dafür schon mal irgendwie eine Begründung gefunden?
00:20:43: Die sind ja alle nett, die sind nicht blöd, also warum tun sie das?
00:20:46: Darauf habe ich tatsächlich noch gar keine Antwort gefunden.
00:20:48: Das ist,
00:20:49: ich glaube, das ist auf Nuss und beim Psychologen vielleicht mal fragen, was da wirklich dahinter steckt.
00:20:53: Was mir immer auffällt, ist, dass in den Gesprächen dich die Chemnitzer vergleichen mit den Städten Dresden und Leipzig, was ja einerseits nahe liegt, wo ich immer wieder die Einwand erhebe.
00:21:02: Warte mal, das sind Städte einer ganz anderen Liga.
00:21:05: Die sind doppelt so groß wie Chemnitz.
00:21:08: Da hab ich gesagt, such dir doch mal eine Stadt aus, die auf einen vergleichbaren Niveau ist.
00:21:11: Vergleich dich mit Mannheim oder mit Magdeburg oder sowas.
00:21:14: Und wenn man das tun würde... oder Braunschweig?
00:21:17: Oder Braunschweig.
00:21:17: Dann sehe ich, glaube ich, die Einschätzung ganz anders aus.
00:21:20: In meiner Erfahrung der letzten Jahre ist auch, wenn man aus Chemnitz rauskommt und wirklich mal in diesen Städten eine vergleichbaren Größenordnung ist und dann zurückkommt nach Chemnitz, sieht man auch, dass die Stadt tatsächlich schöner ist, als es sich vielleicht manchmal so aus der Innensicht anfühlt.
00:21:34: Ja,
00:21:34: genau.
00:21:35: Meine Ansatz ist, das ist mal interessant, weil ich das ja so aus Berlin nicht kenne, wo ich geworden bin, der Braunschweiger.
00:21:44: So wie du, ist es da normal, dass der Braunschweig verlässt oder bleibt er in seiner Stadt?
00:21:50: Also der, sagen wir mal, der Durchschnitts Braunschweiger.
00:21:53: Also aus deiner Schulzeit sind da viele noch in Braunschweig?
00:21:57: Ja, viele sind noch in Braunschweig oder Umgebung.
00:22:00: Umgebung, sag ich mal, hundert Kilometer Umkreis.
00:22:02: Also schon, aber in dieser Region geblieben.
00:22:04: Genau.
00:22:05: Und ich glaube, dass das vielleicht ein... Ein Punkt ist, dass die Chemnitzer durch die wirtschaftliche Umbrüche in den neunziger Jahren ganz oft erlebt haben, dass Menschen gegangen sind.
00:22:15: Also wenn man jetzt IHK glauben mag, es gibt ja so eine Studie, dass von zehn Chemnitzer-Schülern sieben die Stadt verlassen wollen, was ja eine katastrophale Zahl wäre.
00:22:25: So, dass es so gelernt ist, dass junge Menschen oder Menschen in bestimmter Alter Erst mal gehen, kommen auch viele wieder zurück, dass es eigentlich die Option zu bleiben gar nicht so groß ist, dass dadurch das Gefühl entsteht, kennens es nichts wert, weil ja alle gehen.
00:22:40: Ich bin als Einziger noch da, so ich habe vielleicht den Absprung verpasst, dass das die Begründung sein könnte, ist halt eine Wegzugstadt.
00:22:48: Also gerade in den Neunzigern, zwei Tausend, aber es gab keine Arbeit.
00:22:51: Ja, aber ich glaube, jetzt sind wir an dem Punkt, dass es mit der Arbeit generell herausfordernd ist, überall in Deutschland oder herausfordernd sein kann, je nachdem, in welchem Bereich man tätig ist.
00:23:00: Ich glaube, aber wir haben jetzt als Chemnitz eine gute Chance, mit relativ einfachen Mitteln, möchte ich sagen, die Stadt dazu zu machen, dass die Leute entweder hier bleiben, hierher zurückkommen.
00:23:11: oder aus ganz anderen Gegenden hierher kommen.
00:23:14: und auch die Beispiele gibt es ja.
00:23:15: Also
00:23:15: ich glaube auch, dass wenn man Chemnitz auch, muss man ja nicht als große Kampagne kann, so ein Mundpropaganda, es sich herumspricht den Chemnitz, kann man was aufbauen.
00:23:26: Ja, man ist eine Spielwiese.
00:23:27: Hier findest du Leute, mit denen du ein neues Business starten kannst.
00:23:31: Die Lebenshaltungskosten sind noch relativ günstig.
00:23:33: Mieten sind günstig.
00:23:35: Du kannst, wenn du irgendwo ein Ladengeschäft aufmachen willst, schaffst du relativ einfach, Objekte zu finden.
00:23:43: Also Immobilien sind zum Beispiel gar kein Problem.
00:23:46: Und was ja gerade bei Gründungssache ja oft in Großstädten Riesenthema ist, überhaupt die ersten Jahre zu schaffen, ist ja ein großes Thema.
00:23:55: Und das ist hier in Chemnitz nicht so der Fall.
00:23:57: Und damit habe ich gerade eine wunderbare Brücke zu deinem Business geschafft, was du kreiert hast.
00:24:03: Du hast nämlich irgendwann was Eigenes gestartet.
00:24:06: Oder hattest du schon vor dem, ich weiß gerne, Genuss-Set nennst du es?
00:24:10: Genuss Z. Chemnitz.
00:24:11: Ja, Genuss
00:24:12: Z. Chemnitz, hattest du davor schon was anderes versucht?
00:24:14: Nein.
00:24:14: Das war denn, das ist deine erste Gründung sozusagen.
00:24:17: Das ist, das ist meine erste Gründung.
00:24:18: Das Genuss Z. Chemnitz ist so eine Idee, die Freitagabend unter der Dusche entstand.
00:24:23: Das war im November, vierundzwanzig, also kurz bevor Chemnitz offiziell das Kulturhauptstadtjahr gestartet hat.
00:24:29: Da kam die Idee eben mit diesen Erfahrungen, die ich gemacht habe, dass, ich sag mal, allgemein der Chemnitz haben, so ein negatives Bild von seiner Stadt nach außen trägt und auch dann doch recht negativ oder eine recht negative Stimmung war im Vorfeld des Kulturhauptstaatsjahres zu diesem Thema Kulturhauptstadt.
00:24:46: Ich glaube, das hat diverse Gründe.
00:24:47: Ich fand persönlich die Kommunikation im Vorfeld auch nicht wirklich passend zu dem Thema.
00:24:51: Und da habe ich mir gedacht, wie kann man denn etwas dazu beitragen, dass die Kulturhauptstadt und die Kulturhauptstadtregion als etwas Positives in die Welt getragen werden können?
00:25:01: Wie können... Besucher etwas mitnehmen aus der Stadt, was sie auch anderen präsentieren können, was man anderen zeigen kann.
00:25:07: Und da ist mir die Idee gekommen, ein paar kulinarische Produkte in eine schöne Box zu packen und das wie so ein Geschenkkorb als Genuss set Chemnitz zu vermarkten.
00:25:16: Und ich habe dann Kontakt aufgenommen zu ein paar potenziellen Lieferanten mit so ein paar Produkten und habe in der Gastronomie Partner gefunden, die mit mir, die gesagt haben, sie könnten sich den Vertrieb vorstellen, das über die Gastronomie mit zu verkaufen.
00:25:29: Und da war für mich klar, die Einkaufs Die Warenbeschaffung ist klar, die Vertriebsseite ist klar, fängst einfach an.
00:25:35: Aber
00:25:36: okay, das war für dich so klar.
00:25:39: Ich finde es ja auch immer interessant, weil auch viele uns immer fragen, wie seid ihr nicht auf der Idee, so einen Firmenlauf mit ihren Chemnitz über zehntausend Menschen zu organisieren.
00:25:47: Und es war ja erstens zweihundert, vierundzwanzig beim ersten.
00:25:52: Es hat einfach Bock gemacht.
00:25:54: Wir haben da gar nicht darüber nachgedacht, dass man damit mal Zehntausend Menschen bewegen könnte.
00:25:58: Wir haben nicht darüber nachgedacht, dass das mal unser Lebensunterhalt finanzieren könnte.
00:26:04: Wir haben einfach gemacht.
00:26:05: Aber trotzdem, wir haben es hier stehen, ist da jetzt was drin?
00:26:09: Das ist was drin, ja.
00:26:10: Können wir uns mal angucken?
00:26:12: Ich weiß, ich glaube, du hast den Eierlikör oft, ne?
00:26:17: Es gibt verschiedene Varianten davon.
00:26:18: Ich habe hier jetzt, dass es sich jetzt sieht.
00:26:20: Premium-Variante habe ich uns ja mal rausgesucht.
00:26:23: Ich mache Fotos und teile dir das.
00:26:25: Also ich sehe hier Kult-Form.
00:26:28: Das
00:26:28: ist ein ein Räucherhaus.
00:26:30: Okay, also wie du hast im Netz gesucht, was gibst schon?
00:26:35: Ja,
00:26:36: dann hast du die angeschrieben.
00:26:38: Hey, ich möchte sowas machen.
00:26:41: Wie reagieren die da?
00:26:42: Cool, danke.
00:26:43: Oder
00:26:43: es waren es waren haben alle sehr sehr cool reagiert.
00:26:47: unter anderem auch Karls Kohler hat dann gesagt, ja Edeka hat er bei uns auch schon mal angefragt, die wollten sowas auch machen, aber da ist wieder ruhig geworden, da sage ich, naja, da dachte ich mir auch so ein grundsätzlich Interesse daran, scheint es ja zu geben.
00:26:59: Warum es noch keiner gemacht hat, weiß ich nicht.
00:27:01: Also
00:27:01: das ist für mich auch mal interessant, mit Karls Kohler wollte ich auch mal ins Gespräch kaufen.
00:27:05: Also ich will wissen, wie man auf die Idee kommt, eine Kohler zu gründen.
00:27:08: Ich will eigentlich, wie man einen Eierlikör, also diese Ideen von Menschen wahrscheinlich alle, so wie du, die gesagt haben, ihr brauchst doch... Ein Produkt.
00:27:19: Ja.
00:27:20: Und du hast dir angeschrieben und wie funktioniert es?
00:27:22: Dann hast du den Gesangpress auf, ich versuch's da was aufzubauen.
00:27:25: Ich bräuchte dann von dir das Produkt.
00:27:27: Kannst du es mir geben?
00:27:29: Ich habe dann eben mir Angebote geben lassen.
00:27:31: Da gab es dann einen kleinen Nachlass noch darin.
00:27:34: Es sind ja ganz viele auch dann doch relativ kleine Manufakturen aus der Region, die das dann noch herstellen, die ja auch immer gucken, dass wir über die Runden kommen müssen mit ihren Kalkulationen.
00:27:42: Also große Nachlässe kann ich dann der Althändler dann da nicht erzielen.
00:27:45: Aber es ging auch mir gar nicht darum, damit jetzt irgendwie großartig Geld zu verdienen, sondern ich sehe das immer noch als Hobby.
00:27:50: Und als ich das angefangen habe, war das für mich so ein Thema, das machst du das Kulturhauptstadtjahr durch und dann ist gut.
00:27:55: Aber war auch schon immer... Die Idee so, hier sieht es ja aus wie ein Kerrpaket, wie damals von Westen und Osten, jetzt geht es von Ost und Westen.
00:28:03: Der Gedanke war nicht mit dabei.
00:28:06: Ich dachte, der Anfang sollte verkauft sich in der Stadt.
00:28:09: Aber ich möchte noch mal auswählen, es ist an der Anfangszeit, das war dann, ging dann so in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember, in den Dezember Am achzehnten Ersten und haben das dann verkaufsfertig.
00:28:26: Das hat mich natürlich kurz vor Weihnachten unter einen gewissen Druck gesetzt.
00:28:29: Bis zum achzehnten Ersten war mein Ziel, Hundertfünfzig Pakete fertig gepackt zu haben.
00:28:34: Und wann stammst du unter der Dusche?
00:28:35: An welchen
00:28:36: Monat?
00:28:36: Im November.
00:28:37: Okay.
00:28:38: Und da gibt es dann, also da gibt es dann wieder Geschichten, wo ich sage, es, die so Schlüsselmomente waren.
00:28:42: Ich bin dann bei Richter und Hess gewesen, als Kartonagenlieferant, die mir die Kartons hierfür dann liefern.
00:28:49: Hab mit denen vor Ort gesprochen.
00:28:51: Das ist einem Freitag vor Weihnachten gewesen.
00:28:53: Das habe ich gesagt, ich brauche die Kartons, aber... weiß ich nicht, ich sage mal... ...sechsten Januar, damit ich noch eine Chance habe, bis zum achzehnten Januar die Hundertfünfzig-Kisten in meinem Wohnzimmer zu packen.
00:29:04: Kante-Richter-Hastich durch Siemens, hattest du diesen Kontakt schon?
00:29:09: Nein, ich bin einfach hingegangen und habe gesagt, ich habe das in das Vor-Lass uns mal gucken, ob ihr mir ein Karton liefern könnt.
00:29:13: Okay, weil ich würde mal interessieren, ob die dich bevorzugen, weil du noch eine andere Funktion hast.
00:29:18: Nein,
00:29:19: gar nicht, gar nicht.
00:29:20: Das haben wir dann nebenbei auch festgestellt, dass die mit ihren Kartons auch Siemens beliefern, aber das hat dabei keine Rolle gespielt dann.
00:29:26: Aber das war dann interessanterweise, als ein der Fabrielsmitarbeiter von Richter und Hess mir am, der am, der am, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der.
00:29:35: Ich habe im Nachmittag gesagt, dass dem nehm ich.
00:29:37: Dann hatten die Betriebsruhe bis ... Anfang Januar und ich habe gesagt, ich brauche dann aber ganz schnell die Kartons.
00:29:42: Dann haben sie den Strauchen bekommen und gesagt, eigentlich brauchen wir zwei Wochen, um die zu produzieren.
00:29:46: Am folgischen Tag hat er mich angerufen und gesagt, wir sind in einer Fertigung in drei Tagen, kannst du es abholen.
00:29:50: Und das war für mich so ein Moment, wo ich sage, jawohl, es klappt, es funktioniert.
00:29:53: Dieser Karton?
00:29:54: Dieser Karton, ja.
00:29:55: Ist
00:29:55: der so speziell?
00:29:57: Das ist kein Standardkarton, also es gibt kein Standswerkzeug dafür.
00:30:02: Die werden alle einzeln gekattet und dadurch ist ihm der Aufwand dann etwas...
00:30:07: Warum muss der so ein Karton sein?
00:30:09: Also der ist jetzt ungebrandet?
00:30:11: Das
00:30:11: ist dann der Karton, weil es einen gewissen hochwertigen Anspruch vermitteln sollte, dieses
00:30:15: Paket.
00:30:16: Weil ich hätte jetzt natürlich gesagt, gibt es kein Standardprodukt.
00:30:19: Wahrscheinlich nicht, sonst hätte es es gehabt.
00:30:21: Ein
00:30:21: bisschen war ich auch unter Zugzwang in der kurze Zeit zu recherchieren.
00:30:24: Was gibt es für Standardprodukt und wie passen jetzt meine Sachen da genau rein?
00:30:27: Ich hätte
00:30:28: wahrscheinlich Fly Alarm und Saxoprint und diese Dinger, die hätte ich ja auch noch bedrucken können.
00:30:33: Bedrucken lohnt sich erst, Wendel.
00:30:35: Okay, Kartons im vierstelligen Bereich abnimmst du es.
00:30:37: Ursprünglich war meine Idee das Ganze in einem Pubkoffer zu packen, dass man schön den Hängel dran hat um es zu tragen, aber das ist so extrem teuer, selbst wenn man tausend Stück abnimmt, dass ich die Idee erst mal verworfen habe.
00:30:48: Okay.
00:30:49: Ja, und dann war die Idee, dann waren tatsächlich, standen bündlich zum achtzehnten, ersten, hundertfünfzig gepackte Kartons in meinem Wohnzimmer hier, wo wir gerade sitzen.
00:30:56: Es war Idee, das in der Stadt mit zu verkaufen.
00:30:59: Ich hätte also die Möglichkeit gehabt, eine Bude auf den Markt zu stellen und dann gab es... Kurz vorher den Stopp.
00:31:05: Das heißt, mein Produkte dürfen in der Stadt nicht verkauft werden.
00:31:08: Nur Catering, also nur Getränke, Speisen.
00:31:11: Wir haben dann hingestellt.
00:31:12: Wir haben dann noch versucht zu argumentieren, dass das ja auch Catering ist.
00:31:16: Ist ja schließlich Eierlikor, kann man ja trinken.
00:31:18: Und ist irgendwo auch Schokolade mit drin, kann man ja essen.
00:31:20: Aber dann ließen sich die Verantwortlichen leider nicht drauf ein.
00:31:24: Aber, ich sage mal, jeder Rückschlag ist auch immer wieder eine Chance.
00:31:26: Ich habe dann die Zeit selber genutzt, am achtzenden erst und habe dann eben die Eröffnungsveranstaltung besucht und bin dann in der Stadthalle.
00:31:33: Ich bin dann dort auf die Sächsische Agentur für regionale Lebensmittel gestoßen.
00:31:39: Die Sächsische Agentur für regionale Lebensmittel ist im Auftrag, ich glaube vom... Landwirtschaftsministerium.
00:31:45: Und die bringen im Grunde die kleinen Produzenten und die Vertriebsseite, also die Händler und die Logistiker zusammen.
00:31:51: Und das war für mich dann auch so ein Schlüsselmoment festzustellen, dass ich sage, wow, was gibt es in der Kulturhauptstadtregion?
00:31:57: Alles für tolle Manufakturen, für tolle Produkte.
00:32:00: Und das war dann für mich eigentlich nach meinem ersten Genussset so ein Schritt zur Weiterentwicklung, weitere Kontakte aufzunehmen wie WIG.
00:32:07: Also wie viele Unternehmen in Chemnitz gibt es, die ein Chemnitzer Produkt entwickeln?
00:32:13: Also so für dein Genussset.
00:32:15: Was würdest du schätzen?
00:32:16: Wie viel gibt es da?
00:32:17: In Chemnitz würde ich schätzen vielleicht zwei Handvoll.
00:32:19: Also gut.
00:32:20: Aber ich bin... Aber ich weiß nicht,
00:32:21: Leute produzieren irgendwie sowas wie den Eierlikör.
00:32:25: Wir haben jetzt hier den Eierlikör, das Eierlikör.
00:32:27: Genauso haben wir in Chemnitz den Liebelei Eierlikör, den man da reinbringen könnte.
00:32:32: Liköre gibt es, Bier gibt es, es gibt diverse Kaffeeröste rein.
00:32:36: Welcher Biomarker arbeitest
00:32:38: du?
00:32:38: Ich habe das passend zur Kulturhauptstadt, das Kulturbier in meinem
00:32:41: Genusset gehabt.
00:32:42: Weil der Spabi-Barkstetter passt ja eigentlich auch irgendwie.
00:32:47: Ja, ich habe auch schon mit dem Schwabi schon die eine oder andere Idee gesprochen, wie man das Ganze noch weiterentwickeln kann.
00:32:53: Okay, cool.
00:32:53: Und
00:32:54: dann gab es auch so ein Schlüsselmoment, also ich hatte ja gesagt, Anfangs ist dieses Genusszeit für mich ein Hobby gewesen, ist es auch nach wie vor ein Hobbyskostengeld, also es wirft kein Geld ab im Moment, aber meine Gedanke war, das machst du das Kulturhauptstadtjahr, gibst damit der Stadt und der Region was zurück und dann ist gut.
00:33:10: Und dann saß ich bei Richter und Hess.
00:33:11: und dann kam der Herr Richter Senior rein.
00:33:13: Er ist über achtzig Jahre alt und immer noch wahrscheinlich täglich im Unternehmen.
00:33:17: Der war so begeistert von der Idee und hat mich damit angesteckt und hat gesagt, Herr Luhmann, das wollen Sie doch nicht nach einem Jahr wieder einstampfen.
00:33:24: Und dann reifte bei mir erst der Gedanke das Ganze mal so weiter zu entwickeln, weiter zu denken und zu sagen, wir probieren es mal aus, wir lassen es mal länger laufen und gucken mal, was draus wird.
00:33:33: Und nachdem ich dann über die sächsische Agentur für regionale Lebensmittel kurz Agil, ich weiß nicht, wie man von der Bezeichnung auf Agil kommt, aber das finde ich vielleicht auch nochmal raus.
00:33:43: Dadurch kam eben dann der Kontakt zu weiteren regionalen Lieferanten, zu Manufakturen, die wunderbare Fruchtaufstriche herstellen, zu Herstellern, die Senf mit Vogelbeer herstellen oder was hab ich noch, den Kaffee mit dazu.
00:33:59: Und es gab im Rahmen der Kulturhauptstadt diesen Wettbewerb, so schmeckt Kulturregion.
00:34:06: Da konnten sich dann Vorfeld der Kulturhauptstadt, Produzenten von kulinarischen Produkten und Veranstaltungen bewerben, um ihre Produkte da primieren zu lassen.
00:34:18: Und dann kam bei mir die Idee, dass wir nur Produkte, die dort primiert wurden, in einem Set zusammenpacken.
00:34:25: Das hat dann, meiner Sicht leider, viel zu lange gedauert, bis es so weit war und bis es auch so weit war, dass ich das Logo verwenden durfte, sodass dann im, ich glaube, es war im Juli, kam das Genuss-Set raus in einer nächsten Version, wo dann nur die Gewinnerprodukte oder nur primierte Produkte von diesem Wettbewerb so schmeckt, Kulturregion enthalten worden.
00:34:43: Und dann nahm das Ganze im Sommer auch so richtig Fahrt auf, dann kam der Online-Shop dazu, den ich eigentlich auch nie machen wollte.
00:34:49: Aber da mich immer mehr Leute gefragt haben, Mensch Ahne, verschickst du das Genuss-Set auch?
00:34:53: Habe ich irgendwann gesagt, jetzt probierst du das mal mit dem Online-Shop.
00:34:56: Also auch das funktioniert.
00:34:57: Und es gab dann immer wieder Bestellungen, dass Chemnitzer das Genuss-Set bestellt haben, die Lieferung aber nach Hamburg ging, nach Augsburg ging, nach Dortmund ging.
00:35:05: Also tatsächlich, das verschenkt wurde.
00:35:08: Bist du denn mit Chemnitz mit Katrin und Laura in Kontakt?
00:35:14: Ja, weil das ist ja theoretisch.
00:35:16: Mit dieser Rückhöhe querer Kampagne wäre das ja total super.
00:35:20: Sozusagen ehemaligen Chemnitzern das zu schicken, um ihn zu sagen, ey, komm mal wieder zurück.
00:35:26: Was kostet denn so ein Paket?
00:35:28: Es gibt... verschiedene Varianten, die sind von der einfachsten Variante im Online Shop von neunzehn Euro bis zur Premium Version bei neunundfünfzig Euro.
00:35:37: Okay, da würde ich jetzt als erstes fragen, du kennst, du bist kommst aus der internen Kommunikation, du weißt eigentlich, das Weihnachtsgeschäft in Firmen ist ja ein Riesenthema, es geht jedes Mal darum, was können wir an Präsenten versenden, wie viele Firmen arbeiten schon mit dir zusammen?
00:35:55: Es gab in der Weihnachtszeit fünf, sechs größere Bestellungen.
00:36:01: Und es kam so, es kam so plötzlich das ganze Jahr über, habe ich gehofft und habe versucht mit Unternehmen in Kontakt zu treten und sie dazu zu bringen, doch mal sich mit mir mal über das Genusszett zu unterhalten, ob das nicht was wäre für Kunden und so weiter.
00:36:13: Ich musste feststellen, es ist gar nicht so einfach.
00:36:15: Viele Unternehmer haben wahrscheinlich tatsächlich ganz andere Sachen im Kopf.
00:36:19: Und dann kam eine Anfrage rein über einhundertfünfzig Boxen auf einen Streich.
00:36:24: Und da wollte er dann ein Kunde mehr haben, als ich das ganze Jahr überverkauft hatte von den Boxen.
00:36:30: Das
00:36:30: hat mich erst mal auf dem Boden gesetzt.
00:36:32: Ich sagte, oh, jetzt kriegst du ein kleines Problem.
00:36:35: Aber
00:36:35: da sage ich jetzt mal, und das weißt du ja eigentlich auch aus der internen Kommunikation, wenn du, als du weißt, du solltest deinen besten Kunden irgendeinen Weihnachtsgeschenk machen, du hast ein Budget und dann hörst du den Preis, zwanzig Euro, sagst du cool.
00:36:49: Einfache Sache, die freuen sich darüber, die machen es auf, die probieren es.
00:36:52: Also alles, was man essen kann, ist ja immer gut.
00:36:54: Ja.
00:36:55: So
00:36:55: ist ja eigentlich nur Brene.
00:36:57: Ja, und es hat tatsächlich auch nicht nur zum Weihnachtsgeschäft funktioniert, sondern es gab ja auch in der Kulturhauptstadt ja genug Veranstaltungen von Unternehmen, Konkresse und so weiter.
00:37:04: Also auch da wurde das schon ganz gerne mal genommen als Geschenk für die Dozenten, für Gäste, damit es mal was anderes gibt als einfach nur die Flasche halb trockenen Wein.
00:37:13: Den wir aus Chemnitz gar nicht haben, bei Genuss
00:37:15: Z einsteigen.
00:37:17: Natürlich.
00:37:19: Ich bin offen für Partnerschaften und Ideen.
00:37:22: Also Ideen habe ich sowieso noch viele, die wie man das weiterentwickeln kann für nette Netzwerke.
00:37:29: Also ich finde die Idee wirklich gut.
00:37:30: Ich hatte jetzt gerade mal überlegt, gerade wenn es so ein Care-Paket ist, finde ich sollte auch irgendwie eine Großkarte des Oberbürgermeisters immer drinnen sein.
00:37:39: Das ist ja auch eine schöne Sache.
00:37:41: Da muss ich mal mal so ein Paket und dann Abendkämmung beim Sven-Schulze vorbeigehen.
00:37:43: Genau, und sagen, ich würde gerne, dass jedes Mal, wenn so ein Paket aufgemacht wird, der Chemnitzer Oberbürgermeister sagt, herzlich willkommen, ich würde mich freuen, wenn ihr mal zu uns kommt.
00:37:53: Das ist ja einfach, das ist eine schöne Sache.
00:37:54: Ja,
00:37:55: die Idee greift mal aus.
00:37:56: Ja, das hätte ich jetzt jetzt aus dem, was ursprünglich das Hobby war und ich gesagt habe, das ist das für das Jahr für zwei Tausendfünfundzwanzig, gibt es hier Ideen, das weiterzuentwickeln und weiter auszuprobieren.
00:38:06: Ich denke, es wird... im Moment noch ein Stück weit ein Hobby bleiben oder so ein Liebhaberei von mir.
00:38:11: Aber ich bin sehr motiviert, da weiter dran zu machen, weil es eben auch so positives Feedback gibt.
00:38:17: und ja, das weiterzuentwickeln.
00:38:19: Also
00:38:19: ich könnte dir nur durch den Podcast zwei Logistik Sachen sagen.
00:38:23: Du hast mit Schwabi schon, wenn du den Schwabi Podcast anhörst und wie er mit der Lebenshilfe als...
00:38:30: Ich hab die Hände über'm Kopf zusammengestangen, als ich gehört habe, dass der jede Flasche Bier noch mal anfasst.
00:38:34: Das ist irre.
00:38:35: Das macht er wirklich.
00:38:36: Der hat dann ins Plen.
00:38:37: Und im gleichen Ort, in Schwabie ist er Mieter bei der Revolte.
00:38:43: Die hätten sozusagen, glaub ich, Rico auch im Podcast gesagt, du kannst da den Online-Shop von denen betreuen lassen und die gesamte Logistik, die machen das verhauenbar.
00:38:51: Also die wissen, wie man versendet.
00:38:53: Das ist eigentlich alles schon durch diese Podcasts.
00:38:56: Und ich glaube, Rico hätte für so ein Produkt, also ich hab mir gleich mal... überlege, guck mal, wenn du diesen, jetzt siehst keiner, weil es ein Podcast ist, das ist ja theoretisch, wenn du das grau machen willst, also in dieser, der Nischel steht doch auf dieser Plattform.
00:39:09: Ja, das machst du die Farbe, den Karton in der Farbe des Betons, des Nischel und hast was zum Aufklappen des, den Nischel, dann hast du das Paket, also ich würde es jetzt nicht nach oben, sondern einfach nur zum Hochklappen.
00:39:20: dann oder so, machst so, dann hattest du hier den Nischel.
00:39:23: Weißt du, wie ich meine?
00:39:28: Wenn
00:39:28: wir brauchen, wir brauchen mal so einen Verpackungskünstler noch mal dazu, dann
00:39:31: muss ich überlegen.
00:39:32: Ja, findet man auch bestimmt hier in der Region.
00:39:34: Also, liebes Netzwerk, wir brauchen Verpackungskünstler.
00:39:38: Du musst deine Aufgabe ist jetzt daraus eine Unternehmung zu bauen, wo Leute einsteigen können.
00:39:43: Ja, ich habe tatsächlich gestern auch schon die Gedanken gehabt, dass man sich, das man wie du schon gesagt hast, das mehr an die Fachleute geben soll.
00:39:49: Also wer sich mit der Logistik auskennt, der kann das ganze fulfillment machen.
00:39:53: Und meine Aufgabe ist es dann, das Leveranten-Netzwerk auszubauen und auch den Vertrieb dann auszubauen.
00:39:59: Es gibt tatsächlich auch Gedanken, dass was in Chemnitz funktioniert, müsste ja in Zweckau, in Leipzig und in Dresden auch funktionieren.
00:40:06: Also es ist auch durchaus dann noch skalierbar dann noch.
00:40:08: Ich
00:40:09: würde vorschlagen, du bringst am Donnerstag das Ding mit, die Kiste.
00:40:13: Wir sagen nochmal, es gibt die zwei Minuten, die wir haben.
00:40:18: verweisen wir auf diesem Podcast und Leute, die uns helfen können oder erst mal dir helfen können, irgendwie noch was Lustiges zu überlegen, wie man da reinkommt, wie man das zu dem Kerrpaket machen kann, was ab sofort von Ost nach West geschickt wird, soll sich bei dir melden.
00:40:36: Ja, ich möchte jetzt gar nicht so sagen, dass es darum geht, mir zu helfen, sondern das ist eben dieses Netzwerk, man hilft sich gegenseitig, es profitiert jeder davon am Ende, jeder, der sein Produkt da drin
00:40:44: hat, wenn ich hier das aufmache.
00:40:46: So, da wird niemals Nestle-Produkt drin liegen.
00:40:49: Mit Sicherheit nicht.
00:40:50: Es sind Chemnitzer-Produkte, die da drin sind, die von Chemnitz in die ganze Welt geschickt werden können.
00:40:55: Und was ist die Zahl?
00:40:58: Wie viele verkaufte Pakete hattest du dann?
00:41:00: Oder möchtest du alles online?
00:41:02: Du wirst es ordentlich versteuern, du kannst ordentlich zahlen.
00:41:05: Ja, das ist alles natürlich gut.
00:41:07: ordentliche Buchhaltung ordentlich versteuert.
00:41:09: Ich habe es noch nicht nachgezählt, es dürften an die Fünfhundert sein.
00:41:12: Okay, d.h.
00:41:14: und zu zweixendzwanzig ist unser Ziel tausend?
00:41:17: Mindestens, ja.
00:41:18: Also wie?
00:41:19: Ideal, weil wir müssen aber schon darüber nachdenken, oder sollte man immer was passiert, wenn du hunderttausend verschickst, was du da ein Logistik brauchst?
00:41:26: Bitte fragen wir dann die Jungs von der Revolte, ob die auch hunderttausend Pakete verschicken können.
00:41:30: Stimmt.
00:41:32: Also Rico, wenn du zuhörst, wir haben da mal eine Frage.
00:41:35: Ich glaube, Rico kommt auch zur Überstonde.
00:41:37: Ich glaube, er ist angemeldet.
00:41:39: Also ich bring euch alle zusammen, ist doch witzig.
00:41:43: Wir sind leider schon sehr weit fortgeschritten.
00:41:45: Ich würde auf die letzten beiden Abschlussfragen kommen, wenn das für dich in Ordnung ist.
00:41:50: Hätte aber auch noch die Bitte, wenn du die Kontakte zu diesem ganzen Einzelunternehmen hast, ich würde die gerne alle mal, wenn du mit dem Kontakt herstellen kannst, mal anfragen, ob die ihre Geschichte erzählen.
00:42:01: Der schwarze Kahl, das Kaffee, die Kaffeebohnen.
00:42:05: Wie kommt man darauf?
00:42:06: Also wie?
00:42:07: Ja.
00:42:07: Ja, wie?
00:42:08: Ja, genau.
00:42:09: Und wie kommt man auf die
00:42:10: Idee, ein Chemnitz-Eierlikör zu machen?
00:42:12: Ja, und der schmeckt aber richtig gut.
00:42:14: Und vielleicht hast du Chemnitz-Belag dem Podcast gehört?
00:42:20: Ja, also, da war ich ja davor bei den Weinfreunden.
00:42:23: Und was mir am Anfang bis sie so schwer gemacht hat, war, dass mir Andy Müller das in Lauwarm gegeben hat.
00:42:32: Leicht aufgewärmt dieser Eierlikör im Schokobächer.
00:42:35: Wow.
00:42:36: Seitdem, ich habe mir danach wirklich nochmal Eierlikör.
00:42:38: Das
00:42:38: war auch tatsächlich mein Lieblingsgetränk auf dem Weihnachtsmarkt.
00:42:42: Auf dem Düsseldorfer Platz stand die Eierlikörsbude.
00:42:45: Da gab es den Lucky Punch.
00:42:47: Lucky Punch.
00:42:48: Eier Punch.
00:42:49: Das wollte ich dich... Wir müssen vielleicht nochmal... Also wenn das Genussset in die nächste Stufe geht, dann machen wir nochmal eine eigene Folge.
00:42:56: Nur Genussset, Chemnetz.
00:42:57: Weil mich nochmal interessiert... Wie du das mit den Vertriebsnetz, du hast vorhin so gesagt, du hast die angerufen, dann habe ich dich unterbrochen, wie du das mit dem Vertrieb übernommen hast, oder wir können es jetzt nochmal, du bist so, du hast vorhin schon mal gesagt, im Vorgespräch Andre Grule, auch ein guter Gast hier mal, also Andre, wenn du es hörst, ich melde mich bei dir.
00:43:16: Ja, ich habe mir Andre Grule gesprochen und habe ihn gefragt, ob er sich vorstellen kann in seiner Gastronomie, das mit... anzubieten und mit zu verkaufen.
00:43:25: Dem hat er zugesagt und das haben wir tatsächlich auch gemacht, dass er in seinen Restaurants Pelzmühle und Miramar das mit verkauft hat.
00:43:31: Dann gab es das Genusszettel, er gibt es immer noch im Werksverkauf der Brauereichen Brand, die das Kulturbier brauen.
00:43:39: Die haben also das Zettel, wo das Kulturbier mit drin ist, dort mit Angeboten, wird auch da ganz gut angenommen.
00:43:43: Die haben einen ganz tollen Werksverkauf.
00:43:45: Der macht übrigens morgens sechs Uhr dreißig auf.
00:43:48: Und da fahren morgens sechs Uhr dreißig die Leute hin und laden sich das Bier ins Auto.
00:43:51: Ich auch nie gedacht, dass es funktioniert, aber so ist es wahrscheinlich auf dem Weg zu arbeiten, mit meiner Kiste Bier mit.
00:43:55: Gibt es dänke doch?
00:43:56: Am Markt gibt es eine Touristeninformation,
00:43:58: ne?
00:43:58: Richtig, in der Touristeninformation ist es drin.
00:44:01: Wem welcher Standort funktioniert am besten?
00:44:04: Inzwischen durch gab es das noch in einem Pop-Up-Store, der bis Weihnachten an der inneren Großer Straße.
00:44:11: Und das war ein ganz guter Anlaufpunkt für Touristen, der hat ganz gut funktioniert.
00:44:17: Die Touristinformation, also gerade so vor Weihnachten, hat auch sehr gut funktioniert.
00:44:20: Also teilweise waren die dann ausverkauft und da musste ich dann zügig nachliefern.
00:44:24: Und immer mal wieder so phasenweise läuft tatsächlich gut der Verkauf über die Brauerei.
00:44:30: Das hätte ich nicht gedacht.
00:44:31: Was ich gerne noch machen möchte, ist ein Verkauf über die Hotellerie.
00:44:36: Weil ich glaube, dass die das auch mal bei sich mit anbieten können.
00:44:40: Gäste, die auch jetzt sicherlich im Nachkulturhauptstadtjahr, ja, einen Wochenende in Chemnitz verbringen.
00:44:46: Vielleicht so was ganz gerne bei Rauschecken noch mal mitnehmen.
00:44:49: Vielleicht für die Kinder, für die Enkel, für Freunde mitnehmen.
00:44:52: Genau.
00:44:54: Aber das können wir ja auch mal.
00:44:55: Erzotino, mein Herrbergs Vater, soll es sagen.
00:45:00: Er lässt mich immer bei sich schlafen.
00:45:02: Vom Biendo.
00:45:03: Ja.
00:45:04: Das ist, ich glaube, da steht schon Eierlück.
00:45:07: Nee, da steht das dieses Mundwasser, Chemnitzer Mundwasser.
00:45:11: Heißt das so?
00:45:12: Gibt es nicht so einen Fett?
00:45:13: Ja, ja.
00:45:14: Gibt es.
00:45:15: Die sind noch nicht in deinem Geset?
00:45:17: Nein, die wollten nicht so richtig.
00:45:19: Was?
00:45:20: Okay.
00:45:20: Aber es muss auch nicht immer Alkohol im Set sein.
00:45:21: Ich glaube, wir können auch davon wegkommen, dass irgendwo immer Alkohol im Set mit drin ist.
00:45:25: Aber hast du schon mal mit... Kennst du Tino?
00:45:28: Nein, kenne
00:45:28: ich nicht.
00:45:29: Möchtest du... Das
00:45:31: verbinden wir gerne mal.
00:45:32: Ja, das ist... Der Kontakt zur Hotellerie ist da ein bisschen dann mit Klingenputzen verbunden und das so nebenbei mal mitzumachen, neben dem Hauptjob bei Siemens und... Das, was ich ja sowieso schon im letzten Jahr entwickelt habe, ist mir dann nicht ganz so gelungen.
00:45:45: Dafür war die Zeit dann nicht da.
00:45:47: Aber das ist jetzt was für die Hotelerie mitzunehmen.
00:45:50: Weil ich festgestellt habe, das Endkundengeschäft ist doch etwas schwierig.
00:45:56: Also werde ich jetzt versuchen, mehr diese BtoB-Kontakte eben zur Hotelerie, zur Unternehmen auszubauen und das Produkt weiterzuentwickeln.
00:46:04: Du, ich kenne da jemanden, der sich jetzt gerade bewirkt.
00:46:09: Der hätte ein Podcast, wo er Werbung machen könnte.
00:46:11: Er hätte Kontakte zufirben.
00:46:14: Mit dem muss ich mal ins Gespräch kommen und würde
00:46:16: einsteigen.
00:46:20: Aber der muss immer Spaß bei der Arbeit haben.
00:46:23: Das ist ein Problem.
00:46:24: Das beißt sich doch nicht.
00:46:25: Das kommt auch miteinander verbinden, Spaß und Arbeit.
00:46:26: Okay.
00:46:28: Also da reden wir gleich nochmal über.
00:46:29: Ich finde die Idee auch gut.
00:46:31: Ich glaube, tausend ist kein Problem.
00:46:34: Ich würde vom Gefühl her sagen, tausend Kisten an Unternehmen, also das Unternehmen, das ich rechne mal jetzt anders, hundert Unternehmen in Chemnitz finden, die zehn so eine Pakete kaufen, um das ihren besten Kunden zu verkaufen, halt ich für keine große Zahl.
00:46:52: Das stimmt.
00:46:53: Das sollte machbar sein.
00:46:55: Das Ziel ist formuliert und der Weg dahin, den finden wir
00:46:58: am Anfang Januar.
00:47:00: Wenn wir das noch mal runterbrechen, sind das hundert pro Monat, sind ja nur zehn Firmen pro Monat, die wir ansprechen müssen.
00:47:08: Also fangen wir an, am Donnerstag gleich.
00:47:10: Machen wir am Donnerstag.
00:47:12: Wir sind wieder auf der Zielgrade des Podcasts.
00:47:17: Es gibt im Leben eines Menschen vielleicht den Moment, wo man denkt, ach, ich entdecke einen Talent.
00:47:23: was ich habe, hätte ich das mal bei manchen vielleicht vierzig Jahre früher entdeckt, dann hätte mein Leben eine ganz andere Wendung genommen.
00:47:30: Du hast den Podcast schon gehört.
00:47:32: Ich glaube, ich wäre ein guter Liedermacher geworden.
00:47:34: Und was ist es bei dir?
00:47:36: Ich wusste ja, dass diese Frage kommen, weil ich den Podcast ja schon etliche Male oder etliche Folgen davon gehört habe.
00:47:40: Ich bin bei mir nicht auf ein Talent gestoßen, sondern ich bin bei mir auf ein Interesse gestoßen.
00:47:44: Und da habe ich mich schon erinnert, dass als ich in Chemnitz angefangen habe zu studieren, bin ich darauf gekommen, dass es einen Studiengang gibt.
00:47:51: Ich glaube, Hochschule Stendal und Uni Magdeburg zusammen.
00:47:55: Das war das damals.
00:47:56: Ich weiß aber nicht, ob es den Studiengang immer noch gibt.
00:47:58: Der Studiengang nannte sich Sicherheit und Gefahrenabwehr.
00:48:01: Hatte eine Berufsfeuereausbildung mit im Studium inkludiert.
00:48:06: Und da habe ich damals gesagt, boah, das wäre mein Ding gewesen.
00:48:10: Aber ich habe damals nicht den Mut gehabt, mein BWL-Studium hinzuschmeißen und ein paar Kilometer weiter nach Norden zu fahren und da weiter zu machen.
00:48:18: Also dieses Gefahrenabwehr gemacht?
00:48:20: Ja.
00:48:21: Ich habe auch das Notfallmanagement bei Siemens dann gemacht und habe auch früher auf dem Dorf so eine kleine Feuerwehr Vergangenheit.
00:48:27: Und da weiter einzusteigen und das weiterzumachen, glaube ich, das wäre mein Ding gewesen.
00:48:31: Also es ist jetzt vielleicht, es gibt ja gerade in den politischen Zeiten, es gibt ja Bedarf.
00:48:37: Für gewahne
00:48:37: Abwehr.
00:48:38: Ich mache jetzt Genuss, ich habe noch Zeit, eine Feuerwehrausbildung zu machen.
00:48:42: Ja, aber du könntest mal reservist werden und das noch.
00:48:45: Militärisch ganz
00:48:46: anders.
00:48:47: Ja, es war interessant.
00:48:47: Ich habe dann tatsächlich bei Siemens eben in der Corona-Zeit, als alle dann im Homeoffice waren und weniger gearbeitet haben, also gefühlt weniger, möchte hier keinem irgendwie da zu nahe treten.
00:48:57: Habe ich Freitagabend auf der Couch gesessen, weil ich das Notfallmanagement für den Siemens Standort Camps gemacht habe und habe die neue Landes Coronaschutzverordnung gelesen, die Freitag Nachmittag rausgekommen ist, damit ich weiß, was ab Montag früh gilt.
00:49:13: Was du, derjenige, der das gelesen hat.
00:49:16: Ich habe das gelesen und studiert und auseinander genommen.
00:49:18: Und
00:49:19: eine eigene... Du musst nicht mehr lesen, dann packst du es bei Jettypitierein.
00:49:22: Und
00:49:23: eine Eigenschaft, die mir da zu guter gekommen ist, ist, dass ich meine, dass ich eine sehr große Gelassenheit habe bei solchen Themen und mich da nicht verrückt machen lasse.
00:49:32: Und das ist eben auch was... was man dann braucht, um an diese Situation zu händeln.
00:49:36: Und da gab es heute einen oder anderen Kollegen, der mich dafür bewundert hat, der sagt, Mensch, wie kannst du da denn so ruhig bleiben, so wie sich die Ereignisse überschlagen?
00:49:45: Ja.
00:49:45: Die große Gelassenheit ist eine meiner Stärken.
00:49:47: Okay.
00:49:48: Cool, aber das ist ja ein Talent, das man weiterführen kann.
00:49:51: Das ist ja was Gutes.
00:49:53: Ledermacher ist schwieriger.
00:49:55: Bei ich könnte natürlich auch.
00:49:56: Du
00:49:56: musst einfach mal machen.
00:49:59: Ich glaube, du hast das Mikrofon hier stehen.
00:50:02: Du musst noch die Gitarre rausholen und dann anfangen.
00:50:06: Ja, vielleicht bin ich dann doch zu schüchtern.
00:50:09: Aber vielleicht mache ich es ja irgendwann.
00:50:11: Vielleicht bei der letzten Überstunde, die ich mache, weil ich danach die große Lina-Marakai hier starte.
00:50:18: Die letzte Frage.
00:50:19: Da könnte ich dir wieder jemanden vermitteln, der vielleicht das Thema Musik machen, der da ein ganz interessantes Produkt in Chemnitz dazu hat.
00:50:26: Was sagt
00:50:27: man?
00:50:28: Markus Obst mit der Cucumber Company.
00:50:30: Der Slogan ist Proben ohne Krach.
00:50:34: Das finde ich auch interessant, ja.
00:50:37: Okay, aber die letzte Frage.
00:50:39: Chemnitz, two-tausend-zwei-nvierzig.
00:50:42: Wie sieht diese Stadt da aus?
00:50:44: Eine Vision.
00:50:46: Ich wünsche mir für Chemnitz, dass Chemnitz deutlich mehr Mut hat, deutlich mehr Selbstbewusstsein als heute und dann wirklich zu einer Stadt geworden ist, auf die man guckt, weil hier unheimlich viel entstanden ist, weil hier unheimlich viel ausprobiert wurde, weil das so ein Melting-Pott neuer Ideen ist, wo eine schöne Dynamik entsteht und wo die Leute hoffentlich dann per Fernzug herkommen können.
00:51:18: Das wäre mein Wunsch, dass sich so eine gewisse Dynamik, die jetzt schon verspürbar ist, dass sie sich noch potenziert und ein bisschen wie so ein Perpeto-Mobilier wird und so so ein Selbstläufer wird.
00:51:29: Das wäre mein Wunsch für Chemnitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Kämlitz-Käm.
00:51:42: Irgendwann, in diesem Mittwoch waren es fünfhundert in Leipzig.
00:51:46: Das ist ein gutes Ziel.
00:51:47: Da werden die Lokaten ein.
00:51:51: Wenn wir sehen, Leipzig ist jetzt ungefähr doppelt so groß wie Chemnitz.
00:51:55: Wenn wir zweihundertfünfzig regelmäßig haben, ist das doch ein gutes Ziel.
00:51:58: Genau.
00:51:58: Und das ist auch eine schöne Größe.
00:52:00: Und Rafa hat mir noch einmal gesagt, die Veranstaltung wird deutlich besser mit der einundvierzigsten Person.
00:52:09: Wir haben die festgestellt.
00:52:10: Also alles unter vierzig ist scheiße.
00:52:12: Hatten wir Konzern noch nicht.
00:52:14: Aber ab der hundertundzwanzigsten wird es nicht besser.
00:52:19: Dann bleibt es gleich.
00:52:20: Also es ist egal ob man hundertzwanzig oder fünfhundert hat.
00:52:23: Von der Qualität der Gespräche und der Veranstaltung bleibt alles gleich.
00:52:28: Deshalb zweihundertfünfzig ist unser Ziel.
00:52:31: Mal sehen wie viel es jetzt im Kraftverkehr wird.
00:52:33: Wir freuen uns über jeden der kommt.
00:52:35: Hab Mut.
00:52:37: Wir nehmen euch an die Hand.
00:52:38: Ihr müsst nicht irgendwie performen, lernt einfach Menschen kennen und Arne und Micha freuen sich, wenn ihr dann zu uns kommt.
00:52:48: Ich danke dir Arne
00:52:50: und sicher vielen Dank, dass hier war's.
00:52:51: Wir sehen uns spätestens
00:52:52: nächsten Donnerstag.
00:52:53: Das machen wir.
00:52:54: Bis dahin.
00:52:54: Tschüss.
00:52:55: Wir freuen uns auf euch.
00:52:55: Und
00:52:55: jetzt wird weiter verhandelt über den Einstieg ins Camelsgenuss.
00:53:05: Tschüss.
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