(Mario Beier // GF BASEG / DSCHOY) - Vom Rundfunkmechaniker zum Multi-Unternehmer

Shownotes

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00:00:02: Herzlich willkommen beim C Level Podcast, dem Podcast, wo ich die Business-Ebene mit dem C für Chemnitz verbinde.

00:00:09: Was passiert, wenn ein gelernte Rundfunk-Mechaniker plötzlich auf seinem Bauchgefühl hört und Unternehmer wird?

00:00:15: Heute zu Gast ist Mario Bayer ein Mann, der Wirtschaft nicht nach Exit-Tabellen, sondern mit ganz viel Herz macht.

00:00:21: Wir sprechen über seinen persönlichen Independence Day, eine lebensveränderte Herz-OP am vierten Juli, und warum ihm menschliche Werte und das entwickeln junger Talente wichtiger sind als Profit um jeden Preis.

00:00:33: Heute prägt Mario gleich drei Chemnitzer-Unternehmen maßgeblich mit.

00:00:38: Er ist geschäftstürmender Gesellschafter der Basik.

00:00:41: Er führt dazu und anderen die Kreativagentur Joy.

00:00:44: und hat mit einem Camper und Store Service seine Leidenschaft für Off-Road Reisen zum Business gemacht.

00:00:51: Ich wünsche euch viel Spaß mit dieser Folge und würde mich freuen, wenn wir uns am vierundzwanzigsten Februar bei der nächsten Überstunde im Pentagon III

00:00:58: sehen.

00:01:25: Das war für das erste Geschäftsführer-Position, weil das WVD war.

00:01:34: Wir haben irgendeine Briefaktion mit dem Firmlauf gemacht.

00:01:39: Aber bevor wir auf diese Zeit kommen, würde ich gerne wissen, lieber Mario, wie bist du hierher?

00:01:44: Ich bin in der schönen Fabrik bei der Basel.

00:01:47: Wie bist du hierher gekommen?

00:01:49: Also, versuch mal, dein Leben abzuzeichnen bis zu diesem heutigen Tag.

00:01:54: Danke mich ja für die Steilvorlage, das wüsste ich alles gesagt selber ganz gerne.

00:02:00: Wie das Leben eben so spielt, gibt es halt viele verschiedene Stationen, bis man irgendwo ankommt oder das Gefühl hat angekommen zu sein.

00:02:07: Ich muss da mal so ein Stück weiter zurückspulen so in meine Kindheit, die wirklich hier im Vorort von... Chemnitz, damals hieß es ja noch Kammerkstatt.

00:02:17: Sehr behütet war Elvendorf, in Kleineldersdorf, da bin ich aufgewachsen, habe immer auf die Augustisburg gucken können und hätte wirklich eine super schöne Kindheit.

00:02:24: und dann habe ich dort vorskizzierter Weg meiner Eltern in Ausbildung gemacht und war praktisch mit der Wende fertig.

00:02:31: Ich

00:02:32: wollte gerade sagen, wenn mir könnte ich gleich zurückrechnen, aber um es mir leicht zu machen, welcher Jahrgang bist du?

00:02:38: Einensebzig.

00:02:39: Einensebzig, auch.

00:02:39: Genau.

00:02:40: Und ich war achtzehn und da war die Wende.

00:02:42: Genau da war die Wende und da war ich fertig mit allem Schule und dann die Ausbildung in den letzten Zügen.

00:02:48: Und das, was ich eigentlich gelernt habe, ich bin also in der Lage Rundfunktechnik zu reparieren.

00:02:54: Ich habe also gelernt auf einer Festplatte, auf einer Leiterplatte auszumessen, welcher Kondensator kaputt ist und den zu wechseln und den auch tatsächlich wieder in Gang zu setzen.

00:03:05: Und als die Wende kam, kam ja die ganzen elektronischen Geräte überall her, dann brachte das niemand mehr.

00:03:10: Also ich brauch quasi mit der Wende ohne Job, wenn man so will, aufgrund des völlig veränderten Nützungsverhaltenen.

00:03:17: Die Leute haben dann eben ihre alten DDR-Brundfunkgeräte und Schaltplatten spielen und so weiter alles weggeschmissen, haben dann das neue Plastizeil gekauft und damit hatten wir praktisch über Nacht, überhaupt keine Arbeit mehr.

00:03:28: Und was könntest du das noch reparieren?

00:03:31: Tatsächlich, in meiner Freizeit habe ich auf dem Zimmer Lötkolben in der Hand ein Bastel oder irgendwas, ein Bau irgendwas.

00:03:37: Meine Frau ist immer ganz erstaunen, wenn irgendwie ein Gerät oder irgendwas bei uns zu Hause kaputt ist und ich dann irgendwie das aufschraube und tüftle und mache und tue und das dann am Ende wieder funktioniert.

00:03:45: Ja, begeistert auch mein Sohn Rudi.

00:03:48: Nein, würde mich auch begeistert.

00:03:49: Ich hätte da gar keinen Plan.

00:03:51: Also du könntest diese Mikros.

00:03:52: Wahrscheinlich reparieren.

00:03:53: Sollten sie kaputt gehen?

00:03:54: Sind Dynamische wahrscheinlich?

00:03:56: Also,

00:03:56: ich spiel mich jetzt nicht direkt an als Support für die Mikros, aber ich könnte zumindest eine Lütztelle wieder herstellen und gucken, woran könnte es denn liegen.

00:04:05: Also, Wendezeit?

00:04:06: Wendezeit, alles wurde anders.

00:04:08: Und meine erste Chance war, im Kunde genommen, in den Vertrieb, in dem übernehmen zu gehen, Vertrieb zu machen.

00:04:14: Ist

00:04:14: ja jetzt nicht so selbstverständlich, dass man von Radiomechaniker auf Vertrieb sofort?

00:04:20: Kommt.

00:04:21: Woher ist es,

00:04:22: dass du verkaufen kannst?

00:04:23: Das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, sondern ich habe mich in der Pransche umgesehen und es gab ein Einsiedel, das auch in der Nähe von Chemnitz gab es eine Rundfunk-Elekronikladen, die Firma Fröhlich und die haben zu dem damaligen Zeitpunkt jemanden gesucht, der im Außendienst erst mal technisches Verständnis hat und dann eben Kunden beraten kann.

00:04:42: Und da habe ich gedacht, das kannst du ja mal probieren.

00:04:44: Und meine Aufgabe war, große komplexe Telefonanlagen zu verkaufen.

00:04:50: Ich bin damals durch das ganze Erzgebirge gefahren und war überall in den ganzen großen Fabriken.

00:04:54: Ich habe dort tolle Termine gehabt und habe tolle Telefontechnik präsentiert.

00:04:58: Ich habe aber noch nicht einen einzigen Auftrag gekriegt.

00:05:00: Es war mir natürlich jetzt im Nachgang auch klar, warum, weil die alle abgewickelt wurden, die ganzen Treuen, die alle zugemacht.

00:05:05: Also es brauchte keiner eine Hundertfünfzigtausend Mark Telefonanlage.

00:05:09: Und so war praktisch dieser Vertriebsschirm nach drei Monaten von so einer Erfolgslosigkeit gekrönt, dass ich mir vorgenommen habe, nie wieder in deinem ganzen Leben wirst du Vertrieb machen, nie mehr wieder.

00:05:20: Und das hat genau gehalten.

00:05:22: Wahrscheinlich irgendwie ein halbes Jahr und seitdem bin ich im Kunde genommen ja immer mit Kunden oder vertrieblich irgendwie aktiv unterwegs, weil in dem Moment wo du an einer Entscheiderposition bist und Menschen führst und und und, ist das ganze Leben vertrieb.

00:05:36: Du musst immer irgendwem irgendwas verkaufen.

00:05:39: und zu meiner Natur glaube ich zähle das, dass ich den Leuten nicht, ich sage es mal, irgendwas verkaufe, irgendwas, was sie eben nicht brauchen, aufschwatze, sondern schon sehe, wie ist denn so, dass die Bedürfnislage und kann versuchen dann zu abs... Was könnte denn die Lösung sein?

00:05:53: Was könnte denn für die Personen, für das Unternehmen oder für die Einrichtung genau passend sein?

00:05:59: Eine Lösung, was denn irgendwas hilft.

00:06:02: Und das musst du im Team genauso machen wie bei Kunden, das musst du genauso machen wie bei irgendwelchen Geschäftspartnern.

00:06:07: Am Ende geht es immer darum, findest du für dein Gegenüber irgendeine Lösung, was die Person weiterbringt.

00:06:13: Na ja, wie ging das dann weiter?

00:06:15: Dann hat mein Schwager hier eine Digitaldruckerei eröffnet.

00:06:19: Und so war ich von da, neun neunzig bis sechs neunzig, fünf neunzig, sechs neun, ich weiß nicht mal ganz genau so.

00:06:25: Da war ich Betriebsleiter von einer Digitaldruckerei.

00:06:28: Wir haben da noch Stempel produziert und alles Mögliche.

00:06:32: Und hatte dort, die gibt es nicht mehr allein.

00:06:35: Ein Nachfolger-Apleger gibt es einen Herrn Ullmann, der Rehpro kommt auf der Augustesburger Straße.

00:06:43: Da gibt es einen kleinen Laden, wo er kopieren kann.

00:06:44: Das war mein Kollege früher.

00:06:46: Mit dem hatte ich damals zu tun.

00:06:49: Wir haben für alle möglichen Einrichtungen und Institutionen tatsächlich in dem Umfeld.

00:06:54: Digitaldruck, Derbung, Fahrzeuge, Bekleben und machen und so weiter.

00:06:58: Viel gemacht.

00:06:59: Das war natürlich nach der Wendezeit der Boom, weil da brauchte irgendwas.

00:07:02: Ständig wurden Straßennamen geändert, Postleitzahlen geändert, innen innen.

00:07:06: Also ein Schild, was wir heute produziert hatten.

00:07:08: Das war irgendwie in drei Wochen schon wieder Makulatur, aber eben die falsche Postleitzahl drauf stand.

00:07:12: Also insofern, das war eine wilde Westerzeit.

00:07:14: Haben wir auch richtig viel zu tun gehabt.

00:07:15: Und mit diesem Digitaldruckbetrieb bin ich dann zu einem Software- und Systemhaus gekommen.

00:07:23: Auf der Analperkostraße, da wo die Staatsanwaltschaft drin ist, da sitzt eine Tanzschule drin, Tanzschule Emmerling, irgendein guter Freund von mir, da Merko.

00:07:31: Und dort haben wir dann auf einem sehr hohen Niveau Digitaldrucke hergestellt für, sagen wir, Kommunalverwaltungen, für alle möglichen Industrien, Handelskammern, die haben für Sammelnige... Regierungspräsidium zur Bußgeldbescheide gedruckt und jeden Tag verschickt und so weiter.

00:07:50: Also schön sauvortranswürdige Sachen.

00:07:52: Und diesen Organisationsvertrag... Sie haben das Auto

00:07:54: gesorst.

00:07:55: Ist das immer noch so?

00:07:56: Und das Bußgelder...

00:07:57: Das machen die mittlerweile, glaube ich, selber alles.

00:07:59: Wir wurden damals verschickt.

00:08:02: Also jeden Tag mussten wir eine feste Zeit, Tagesverarbeitung organisieren und so.

00:08:06: Hintest

00:08:06: du theoretisch ab und zu meinen Brief?

00:08:09: Nein, das weiß ich nicht.

00:08:10: Nein.

00:08:11: Nee.

00:08:12: Also, das musst du halt auch wissen, wenn du, ich sag mal, diese so eine Drogerie, egal was, betreibst.

00:08:18: Verwirrst du irgendwann auch den Blick für das, was auf dem Zettel ist?

00:08:21: Oder auf dem Banner oder auf dem Plakat?

00:08:23: Das ist so heute so.

00:08:24: Ich spreche manchmal Kunden an und sage, das habe ich aber echt trugen lassen und so.

00:08:27: Und kann es leider nicht rekonstruieren.

00:08:29: Das ist keine Geringschätzung, sondern das ist schlicht nur greifend.

00:08:32: Du siehst... Die Produkte, die du druckst, nicht inhaltlich an, sondern ob die Qualität stimmt, ob das Material stimmt, ob die Größen stimmt, ob die Verarbeitungsgüte passt und so weiter, so guckst du das Produkt an.

00:08:45: Ein Freund, mit dem ich zu der Zeit, wo wir irgendwie gedruckt haben, im Restaurant war, das erste was ich gemacht habe, ich habe die Speisekarte mir drei Zentimeter unter die Nase gehalten, habe die Haptik vom Papier geprüft, habe geguckt, wie ist das gedruckt, und jeder wusste genau, wer da irgendwas gedruckt ist.

00:09:04: Hast

00:09:04: du mal American Psycho geguckt, den Film?

00:09:08: Da gibt es eine Szene, wo die Typen da alle eine Wall Street-Menschen ihre Visitenkarten miteinander vergleichen.

00:09:17: Sie sehen alle gleich aus, aber...

00:09:19: ...either nur anbehauptig.

00:09:22: Und dann ist halt einer dabei, der Protagonist hat nur die zweitbeste Visitenkarte.

00:09:27: Würde dich, würd es sofort verstehen, was die meinen.

00:09:33: Ja, und von dort hatte ich dann an diesen Druckzentrum, das hieß Reprocom, dann später Abraces, wurde unbenannt, hatte ich also einen Team von, ich glaube, über einen Fünfzehn oder Sechzehn Leute, haben dann Standorte eröffnet in Leipzig und in Dresden, zusammen mit Xerox, mit denen hatten wir damals sehr viel zu tun, und das lief auch so weit ganz gut.

00:09:56: Im Jahr zweitausend hatte ich dann einen persönlichen kleinen, ja, da war es ja das erste Mal ein kleiner Denkanstös.

00:10:04: Bis dato war ich immer nur Vollgas über Hübsche und alles mit der Brechstange und, ne, so.

00:10:09: Und zweitausend musste ich mich nach Harz-OP unterziehen.

00:10:12: Okay.

00:10:12: Ich nochmal, die bei RE-Pro warst du in welcher Funktion?

00:10:16: Betriebsleiter.

00:10:17: Betriebsleiter.

00:10:17: Betriebsleiter.

00:10:18: Warst du noch nicht in dieser Geschäftsführer?

00:10:20: theoretisch, also du warst für das...

00:10:22: Das Produkt für den Betriebsablauf bei RE-Pro kommen und dann später bei... Das war aber nur eine kurze Zeit, gleich so ein, zwei Jahre, weil ich mich dann eben noch H-OP unterziehen musste.

00:10:33: Da ich hab von Kind auf, hatte ich so ein Thema und irgendwann hat mein Kardiologe mir erzählt, also das müsstest du irgendwann reparieren lassen, weil du ansonsten mit vierzig keine Treppe mehr hochgehen kannst.

00:10:43: Das ist natürlich, wenn man achtundzwanzig ist, ist das so okay.

00:10:46: Das willst du nicht.

00:10:48: Und so hab ich mich dann irgendwann mal nach einer wilden Party samstags, sondern als Entzug gesetzt bin ich nach Lübeck gefahren und wurde dann Ähm... dritten Juli, zweitausend, wurde ich dann operiert.

00:11:00: Am vierten Juli, Independence Day, bin ich wieder aufgeweckt.

00:11:03: Und dann waren natürlich die ganzen Risiken, die man da vorher unterschreibt, da müsste alles möglich unterschreiben, dass du eben zur Nöte eben nicht mehr laufen kannst.

00:11:11: Und das, und die, ist ins Bypass gesetzt worden, ein Stand und alles mögliche.

00:11:16: Du unterschreibst die ganzen Risiken, unterschreibst sie vorher, und dann schließt sie quasi erst einmal kurz ab.

00:11:20: Und deshalb

00:11:20: war die Party

00:11:21: noch einmal

00:11:22: gefeiert?

00:11:23: Einmal richtig gefeiert, man weiß ja nicht, war das das letzte Mal noch nicht.

00:11:26: Und es kam aber anders.

00:11:27: Es kam tatsächlich so, dass danach alles super war und seitdem ich auch tatsächlich als reabilitiert gelte.

00:11:35: Da hat man in meiner Jugend zu eigentlich komplett den Zugang zum Sport verwehrt, eben diese Beschädigung.

00:11:41: Und deswegen fehlt mir das also auch heute, dass ich quasi so zu sportlichen Aktivitäten und so eigentlich wenig Zugang habe.

00:11:47: Und du kannst sich erinnern, ich bin einmal mitgelaufen beim Formelauf.

00:11:51: Das war so.

00:11:54: Wir hatten ja als Sponsor zu diesem Kreativwettbewerb unterstützt.

00:11:59: Also, wenn man beim Formen läuft, sich als Unternehmen eben besonders kreativ präsentiert.

00:12:03: Und ich hatte die Ehre gemeinsam mit Amulatoren auf der Bühne quasi einen Preis zu übergeben und stand da so da in meiner Schiene, so in dem Sacko, fragte die Misch nach und sieht so aus, es bist du heute nicht mitgelaufen und meine ganzen Kolleginnen und Kollegen vor der Bühne alle gejubelt und applaudiert.

00:12:19: und dann fragte ich mich so.

00:12:20: Na ja, und wie sieht's jetzt nächstes Jahr?

00:12:22: Jetzt läufst du da dann mit und dann wird so meine Kolleginnen und Kollegen noch mehr gejubelt.

00:12:26: Daraufhin habe ich schon gesagt, okay, alles klar, ich nehme das an.

00:12:29: Du wolltest quasi eine Frage stellen.

00:12:30: Obwohl ich noch nie in meinem Leben gelaufen bin, zum Laufen keinen Zugang habe, sportlich wirklich, ich sage mal, legerstäniger bin, das habe ich am Ende des Tages gesagt, okay, die bereiteste ich da drauf vor und habe dann in diesem Jahr angefangen zu trainieren, anders zu essen, kein Alkohol mehr zu trinken.

00:12:46: Übrigens hänge ich da immer noch drauf.

00:12:47: Ich trinke nach wie vor keinen einzigen Tropfen seit diesem Moment.

00:12:50: Okay, krass.

00:12:51: Und konnte quasi dann im September, ich sage mal mal, Den Formenlauf mit gehen, rennen.

00:12:58: Also ich habe das überlebt, habe das überstanden und bin sogar vor dem Stief eingelaufen, weil der so nett war und habe vom Tor auf mich gewartet und dann bin ich direkt an ihm vorbeigezogen, sodass er quasi erst nach mir ins Ziel gelaufen ist.

00:13:09: Ich nehme dann mal bis heute übrigens übel.

00:13:10: Wir sind

00:13:11: ja in der ersten Firmlauf, wir sind in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste,

00:13:33: wir haben in der

00:13:34: zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der zweiten und sechste, wir haben in der.

00:13:40: Ich lade dich hier mit ein.

00:13:41: Ich denke drüber nach.

00:13:43: Ich denke drüber nach.

00:13:43: Mal legen wir mal, was das bietet sich vielleicht an.

00:13:45: Das

00:13:45: erste Mal schon für Auswirkungen haben.

00:13:47: Borsig hat er ja dieses Jahr oder hat dieses Jahr dreißig Jahre dieses Firmen überlegen.

00:13:51: Und dann?

00:13:52: Das sind also ein bisschen im Vorsprung zum Firmenlauf.

00:13:55: Okay, ich denke drüber nach.

00:13:56: Wir haben übrigens auch die ersten Plakate.

00:13:59: für den Firmlauf wurden von der Basik druckt.

00:14:01: Ja, cool.

00:14:02: Dieses

00:14:02: noch auch ganz schreckliches Design.

00:14:04: Da war ich noch nicht dabei.

00:14:06: Das hat der Wolfram damals wahrscheinlich gemacht.

00:14:08: Das war so der erste Anlaufpunkt in Chemnitz.

00:14:10: Wenn man druckt, ist wahrscheinlich immer noch so.

00:14:13: Kommt man hierher.

00:14:14: Also ist noch so.

00:14:15: Und mich freuen.

00:14:15: Können wir nachher mal reagieren, wie sich dieses Business verändert haben in den letzten Jahren.

00:14:20: Also du warst, du hattest diesen Independence Day

00:14:23: für die

00:14:24: und hast damit auch Für dich entschieden jetzt allgemein einen ganz neuen Weg heilzuschlagen, auch

00:14:30: Beruf.

00:14:30: Nein, da wurde mir eigentlich vorgegeben.

00:14:32: Und zwar hat mein damaliger Gesellschafter, kam auf die Idee, die Standorte.

00:14:38: Dresden und Leipzig quasi auch zu sourcen und hat mir als Unternehmer den Standort Leipzig angeboten.

00:14:44: Und jetzt musst du wissen, dass ich quasi tief verwurzelt bin hier in Chemnitz.

00:14:48: Sowohl familiär als auch mental ist die Stadt Liebe, das ist meine Heimat.

00:14:52: Und das für mich überhaupt nicht in Betracht kam nach Leipzig zu gehen.

00:14:56: Es gab noch einen zweiten Aspekt.

00:14:57: Das gesamte Know-how von damals Reprocom stammt quasi aus meinem Kopf und aus meinen Kontakten.

00:15:05: Ich sollte diesen Geschäftsteil in Leipzig, oder das hatte mir angeboten, eben übernehmen, wie so eine Art Franchise-System und eine Franchise-Gebühr bezahlen.

00:15:14: Und da habe ich mich dann natürlich auch gefragt, für was, weil das, was da steht, weiß ich auch von mir.

00:15:20: Und noch in dem Moment, wo das Angebot ausgesprochen wurde, habe ich mich quasi innerlich schön entschieden.

00:15:25: Ich bin also so ein Bauchmensch.

00:15:27: kann Entscheidungen nicht in der Excel-Tabelle so fällen, mit Ja und Nein vielleicht und allen Führers und Widers.

00:15:34: Die gucke ich mir natürlich auch an, wenn es ihm was geht, aber am Ende entscheidet immer so ein Bauchgefühl.

00:15:38: Und das Bauchgefühl war beim Aussprechen des Angebots schon so, dass mir ein Schaum über den Ricken lief und ich dann das abgelehnt habe und bin da dann zweitausend, also im Herbst, also November, zur VVD gekommen.

00:15:51: Schon dann, wann war das?

00:15:52: Im November, zweitausend.

00:15:56: Und sofort als Geschäftsführer?

00:15:58: Nein.

00:15:59: Das war dazu.

00:16:00: Ich habe dort die Unternehmerfamilie Fischer kennengelernt, die Petra Fischer und den Georg Fischer.

00:16:05: Ich habe sie auch sehr, sehr erschätzt und lieben gelandet über viele Jahre.

00:16:08: Wir haben ja bestimmt zehn Jahre gut zusammengearbeitet.

00:16:11: Dann wurde das Unternehmen verkauft an die sächsische Zeitungen.

00:16:14: Und bis dahin hatte ich dort die Möglichkeit, Geschäfte zu entwickeln und aufzubauen.

00:16:19: Und meine erste Aufgabe bestand darin, einen Postbetrieb, den es schon gab, nur Hau, was schon vorhanden war, aufzubauen.

00:16:27: Das habe ich von mit drei Mitarbeitenden begonnen, bis zum Jahr zwei Tausend Sieben oder acht, das weiß ich mal ganz genau, so sieben, schätze ich.

00:16:37: Da waren wir dann drei Hundert Mitarbeiter und haben alle mögliche Briefe in Chemnitz in einem Gebung zugestellt und befördert.

00:16:50: Das kann

00:16:50: sein.

00:16:52: Wir sind dann mit der, also die Familie Fischer hat dann Unternehmensanteile verkauft an die sächsische Zeitung, weil er, das haben wir da Haupterwerb.

00:17:03: Der WVD-Gruppe war ja der Bohrungsspiegel damals.

00:17:06: Und diese Zusammenarbeit mit der sächsischen Zeitung, die ja auch einen großen Postbetrieb im Dresdler Raum damals schon unterhielten und eine gute, sagen wir mal, eine gute Partnerschaft mit der Kathrin Kiene, die damals die Geschäftsführerin von Postmedan war, führten dazu, dass wir überlegt haben, wir könnten doch eigentlich diese Marke... auch in Chemnitz übernehmen.

00:17:28: Und so wurde er eben aus WVD Post Service Partner Chemnitz gegeben.

00:17:31: Wir haben dann die Marke und hatten dann so um die tausend Briefkästen und für alle möglichen Ämter und Behörden Finanzämter gerichte Post zu gestellt, auch für viele Anwälte und für die AUK und ich weiß gar nicht mehr, also jeden Tag hunderttausende Briefe.

00:17:46: Und das war ein Geschäft, was also sehr, sehr schnell und sehr stark gewachsen ist.

00:17:50: Und zu dieser Zeit kam dann auch der Steve.

00:17:54: Zu mir, da hat also bei uns in der Unternehmensgruppe eine Ausbildung gemacht.

00:17:58: Und dort kam ja quasi alles aus, die Fretge.

00:18:01: Jetzt dein Gesellschafta, ne mit Geschäftsführer, sozusagen bei der Joy.

00:18:09: Und vor, ich weiß jetzt nicht, müssen wir gucken, wann du, also wenn man runter scrollt in dem Podcast Player der Wahl, findet man Steve und Steve Geschichte, genau.

00:18:21: Ich sag mal, damals, da gibt es jemand, der eine Ausbildung zu Ende sucht, also eine Herausforderung, und dort habe ich Steve, sagen wir mal, gewinnen können für einen gemeinsamen Weg, der sich bis heute zu einer echten Freundschaft entwickelt hat, zu einer Geschäftsfreundschaft, mit die wir also tatsächlich jetzt mal fast schon zwanzig Jahre eigentlich zusammenbegehen.

00:18:44: Wir sind heute gesellschaftlich verbunden, also Steve ist ja mit Gesellschafter hier in der Basseg.

00:18:50: Wir sind gemeinsam Gesellschafter bei Joy und Geschäftsführer bei Joy und neben dem, dass wir Nachbarn sind, sind wir eben wie gesagt auch geschäftlich total befreundet und das hat sich eben aus dieser damaligen Zeit, Post und Briefmarken heraus irgendwie entwickelt.

00:19:04: Was mir eine Aufgabe und heute ist es eben tatsächlich eine sehr feste Verbindung, die wir haben.

00:19:10: Aber wir sind jetzt, du bist im WVD Geschäftsführer.

00:19:14: Du hast gesagt, du hast in den Zwei-Tausen angefangen, zehn Jahre lief es gut.

00:19:18: Also insgesamt war ich schon vierzehn Jahre dort bei der WVD Mediengruppe.

00:19:23: Bin in den Zwei-Tausen vierzehn, habe ich gekündigt, der Weg dort war ... kurz skizziert und etwa so.

00:19:29: Ich habe sieben Jahre lang den Postbetrieb aufgebaut unter der Zusammenarbeit mit der Familie Fischer.

00:19:33: Dann wurde die Unternehmensgruppe zum Teil verkauft an die sächsische Zeitung.

00:19:38: Dann gab es dort auch zusätzliche Geschäftsverbindungen.

00:19:41: Ich bin dann innerhalb der Unternehmensgruppe in einen anderen Unternehmensteil gewechselt.

00:19:45: Da ist dann die WVD Dialogmarketing entstanden, die gibt es heute immer noch.

00:19:49: Sie sitzt in der Kaufarteihe, macht viele Dinge, die wir damals begonnen haben heute immer noch, aber in Perfektion haben sie alles weiterentwickelt.

00:20:01: im sechstischen Zeitungsmarkt so eine Bereinigung, könnte man vielleicht sagen.

00:20:05: Und auf diesem Weg oder in dieser Bereinigung hat die freie Presse Geschäftsaktivitäten der WVD übernommen.

00:20:14: Das heißt, die sechstische Zeitung hat sich eben von den WVD-Teilen getrennt und die freie Presse hat sich erst im Rand Dresden zurückgezogen.

00:20:21: Und so gehörten wir quasi dann als WVD Dialogmarketing.

00:20:25: und passt soweit zurückwirkend zur freien Presse.

00:20:30: Ich habe relativ schnell gemerkt, dass es von der Art der Unternehmergestaltung und der Unternehmerfreiheit nicht das, was du für deinen weiteren Lebensweg brauchst.

00:20:43: Ich habe damals schon drei oder vier Firmen in meinem Leben aufgebaut.

00:20:48: Als ich eines abends zum guten Freund kam, saß da noch ein anderer Freund von ihm auf dem Sofa, für den Herzenzimmer, wir trinken irgendwie was.

00:20:55: und weil da Freund von meinem Kumpel mich nicht kannte, wir drei Worte gewechselt haben, hat er ziemlich gesagt, du bleibst hinter deinen Möglichkeiten.

00:21:03: Da hab ich den gefragt, was meinst du damit?

00:21:05: Und dann haben wir uns sehr intensiv ausgeteilt, das war so ein sehr langer, sehr intensiver und auch alkoholreicher Abend, aber... Mitgenommen habe ich von diesen Freunden, die ich an dem Abend verbringen konnte, dass ich offensichtlich als deren Sicht das Zeug dazu habe, um mein Leben sozusagen selber auch als Unternehmer in die Hand zu nehmen.

00:21:25: Also das war so ein bisschen eine Initialzündung.

00:21:27: Und das hattest du, obwohl du die vielen Geschäftsführer-Positionen schon inne hattest, nicht,

00:21:33: glaubt?

00:21:34: Also ja, wie soll ich das sagen?

00:21:36: Das Glauben setzt ja voraus, dass du dich regelmäßig reflektierst und regelmäßig auf die Schulterung klopft.

00:21:42: Und so bin ich aber nicht, sondern ich habe quasi immer einen guten Job gemacht und habe festgestellt, okay, da geht was in den Mund, aber um eben seinen Lebensweg ... zu verändern, musst du dich ja trotzdem mal reflektieren und gucken, okay, kann ich da was ändern?

00:21:54: Das muss aber ja aus dem Bedürfnis herauskommen.

00:21:56: Will ich mich verändern oder ist für mich alles in Ordnung?

00:21:58: Und ganz ehrlich, wenn ich den Weg von bis zu dem Zeitpunkt, als ich bei WVD Geschäftsführer der WVD Dialogmarketing war, sehr, konnte ich jetzt nicht erkennen, dass da irgendwas komisch gelaufen ist oder irgendwie ein Fehler in der Matrix ist, wie man so schön sagt.

00:22:15: Sondern für mich war das total in Ordnung und ich habe gutes Geld verdient.

00:22:18: Ich hatte eine komfortable Situation.

00:22:20: Aber mit der Veränderung der Rahmenbedingungen in meiner Gesellschaft der Struktur und auch den zukünftigen Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, habe ich für mich dann entschieden, das wird nicht ein weiterer Weg sein.

00:22:32: Okay.

00:22:33: Und dazu kam dann eben zeitgleich diese Initialzündung von meinen Freunden.

00:22:36: Dazu kam dann auch das Angebot hier in der schönen Fabrik schon das erste Mal tätig zu werden, als Interims Geschäftsführer von der POS Lifestyle.

00:22:45: Und es hat irgendwie alles zeitlich so gut zusammengepasst, dass ich mir gedacht habe, okay, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen für die Veränderung.

00:22:51: Die zehn Jahre zuvor habe ich immer gesagt, nämlich auf viel immer mal angesprochen haben, ich glaube auch du warst einer derjenigen.

00:22:57: Bist du selbstständig?

00:22:58: Willst du dich nur mal selbstständig machen?

00:22:59: Wie ist das so?

00:23:00: Weil die gesehen haben, okay, was macht der da so den ganzen Tag?

00:23:02: Und da war meine Antwort immer, na, ich, bis fünfundvierzig will ich mich entschieden haben, ob ich mich mal selbstständig mache oder nicht.

00:23:09: Das kam mir dann irgendwie zwei Jahre zuvor.

00:23:10: Dann waren eben die Gelegenheiten da, die Chancen da, die Initialzündungen, die man so schön sagt, und eben das Hardern mit dem weiteren Weg bei WVD.

00:23:20: Das Alter, wo eine Gründung am wahrscheinlichsten ist, da erfolgreich wird.

00:23:25: Okay, cool zu wissen.

00:23:28: So kam das dann, dass ich gesagt habe, okay, ich werde mich selbstständig machen.

00:23:32: Dann endete diese Intervimes-Geschäftsführung nach relativ kurzer Zeit, also bei POS Lifestyle.

00:23:39: Dann kam der Wolfram Junge von Bassegg auf mich zu.

00:23:44: Er hatte irgendwie davon gehört und hat mich gefragt, ob ich ihm bei der Ausgestaltung der Bassegg in irgendeiner Form helfen kann, als Berater.

00:23:51: Da habe ich ihm beim Taggesatz gesagt, okay.

00:23:53: Und schon nach ein oder zwei Monaten hat er mich gefragt, ob ich nicht als Gesellschaft damit einsteigen will.

00:23:58: War das wahrscheinlich auch

00:23:59: so teuer?

00:24:00: Wahrscheinlich, weil es Berater noch so teuer war oder der gesagt hat, Mensch, den Typ musste irgendwie herherholen.

00:24:05: Naja, und das war so irgendwie kurz vor Weihnachten und da bin ich dann quasi mal auf dem Weihnachtsmarkt gewesen mit dem Steve.

00:24:13: Der war ja noch bei WVD geblieben und dort hatten wir dann tatsächlich nach dem... Zwölften oder sieben Glühwein, ich weiß nicht genau mehr, wieviel es war.

00:24:24: Es war ein Schnee, es regnete, es war ungemütlich.

00:24:27: Es war wirklich das Saalwetter.

00:24:28: Ja, es war ein richtiges Saalwetter.

00:24:29: Es war

00:24:30: beide in der Phase, wo ihr dacht, es passt das Wetter dazu.

00:24:34: Genau.

00:24:34: So kann man das gut auf den Punkt kriegen.

00:24:36: Es war wirklich ein Nachmittag, der war so, ja okay.

00:24:39: Aber wir können lassen uns mal treffen und mal schnacken und so weiter.

00:24:42: Und das haben wir gemacht.

00:24:43: Und noch an diesem Glühwein... Abend auf dem Weihnachtsmarkt haben wir entschieden, dass wir einen gemeinsamen Weg gehen werden und wir die Chance nützen, bei Basseq als Gesellschaft einzusteigen.

00:24:53: Und das war im Jahr im Februar im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:25:10: Frau Mühme war Geschäftsführer, das läuft, das ist okay, wir sind da als Gesellschaft tätig, wenn wir gründen die Kreativabteilung aus als Kopfsatz.

00:25:16: Das war unsere Verabredung.

00:25:18: Aber wie war denn die Basis damals vertrieblich?

00:25:22: Ich würde mal jetzt nur von der Logik, wie ich euch beide kennengelernt habe.

00:25:26: Du hast gesagt, rein produktionstechnisch geht da was Besseres.

00:25:30: Und Steve hat bestimmt gesagt... Vertrieblich wüsste ich auch, wo wir sofort Aufträge generieren, weil die gehen vielleicht nicht daran an diese Person.

00:25:41: Wir sind eingestiegen.

00:25:44: Als meiner Perspektive war es noch ein kleines bisschen anders.

00:25:47: Wir sind beide in die Basseg eingestiegen, in dem festen Glauben, dass die Basseg gut strukturiert ist und gut läuft.

00:25:54: Und wir uns auf die Entwicklung der Ausgründung Kopfsatz fokussieren können.

00:25:59: Und wusste der Herr Junge das?

00:26:01: Ja, das war ja mit ihm verabredet.

00:26:03: Also ein Kopfsatz war quasi eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bassegg.

00:26:08: Also wir haben quasi Bassegg als Gesellschaft darin, hat die Kreativabteilung in der Tochter ausgelagert als Kopfsatz.

00:26:14: Und dort haben wir sofort angefangen zu arbeiten.

00:26:17: irgendwie vier Leute und haben Aufträge akquiriert und einen.

00:26:21: einen Teil davon konnte die Basik umsetzen und viele andere haben wir extern realisiert.

00:26:25: Und so sind wir praktisch im Jahr zweitausend fünfzehn gestartet und gewachsen, gewachsen, gewachsen, gewachsen.

00:26:31: Und das haben wir zehn Jahre lang betrieben.

00:26:35: Da haben wir auch viele Fehler gemacht, viele Dinge auch richtig gemacht.

00:26:38: Das ist ein

00:26:39: Nummer um Gefühl für die Basik damals.

00:26:41: Ihr seid gewachsen, gewachsen.

00:26:43: Der Anteil der Kopfsatzagentur.

00:26:47: Verhältnismäßig.

00:26:48: Wie ging das schnell in den Umsatz der Basel?

00:26:50: Das

00:26:50: ging sehr schnell.

00:26:51: Es war ja nicht ein Umsatzbestandteil der Basel, sondern ein separat neu akquirierter Umsatz.

00:26:56: So kann man das sagen.

00:26:57: Das waren jetzt bei eigenständigen Unternehmen.

00:26:59: Und Kopfsatz hat Aufträge akquiriert, die die Basel auch nicht realisieren konnte.

00:27:04: Also Basel ist ein Produktionsbetrieb für Großformat und Digitaldruck und Fahrzeugfolierungen und so weiter.

00:27:09: Das haben die damals auch schon gemacht.

00:27:10: Aber... Die Grafiker, die die Basik damals hatte, die haben wir quasi outgesourzt in Kopfsalz und haben fortan eben auch Konzeption, Logoentwicklung, Grafikdesign und diese Dinge gemacht.

00:27:22: Und da hatten wir aufgrund auch unserer langjährigen Vorgeschichte natürlich allerhand Kunden, die uns... Vertraut haben, die uns gefolgt sind, die gesagt haben, ja, also, mir ist das eigentlich egal, bei welcher Firma ihr seid, da habt ihr auch ihr Machtes, wie das eben so ist.

00:27:35: Und so konnten wir sehr schnell eigentlich innerhalb von zwei Jahren, als wir standen, eine Million Euro Umsatz organisieren und hatten praktisch die... Also die Basis

00:27:43: in Umsatz ungefähr?

00:27:44: Etwas mehr.

00:27:45: Aber schon?

00:27:46: Etwas mehr.

00:27:46: Also wir waren dann relativ schnell auch paritätisch.

00:27:49: Krass.

00:27:49: Und dann haben wir, weil sie nicht genau anders gewesen ist ein paar Jahre später, haben wir dann praktisch die Anteile... von Kopfsatz, der Basik abgekauft.

00:27:58: Wir haben quasi das Verhältnis, Basik ist die... Muttergesellschaft und Kopfsatz ist die Tochtergesellschaft, haben wir quasi getrennt.

00:28:06: Auch weil es unterschiedliche Geschäftsinteressen gab, die einwählten halt viel mehr Produktionen und Lachen und Hühn, die Verklickungen der beiden Unternehmen, die wurden tendenziell immer weniger.

00:28:14: Und so haben dann Stephen Isch entschieden, okay, wir trennen das ab.

00:28:18: Wir machen da quasi eine eigene Kampagne und entwickeln die weiter.

00:28:20: Wir hatten auch Pläne, wir wollten also viel digitaler werden.

00:28:23: Wir haben damals angefangen, in Digitalkommunikationen, Social-Media-Betreuung und und und zu investieren.

00:28:29: Das sind uns einige sehr gut.

00:28:31: Leute auch zugelaufen, die das vorangetrieben haben.

00:28:33: Und so ist es schon vollzeitig.

00:28:37: So ein digitaler Kommunikationsgedanke entstand, dann haben wir auch intensiv vorangetrieben.

00:28:42: Und in dem weiteren Verlauf haben wir dann festgestellt, dass also die Bassec in der Vergangenheit so zwei, drei strategische Entscheidungen getroffen hat, die, sagen wir mal, vielleicht korrigiert werden hätten müssen.

00:28:57: Das war dann mein Job.

00:28:57: Ich bin praktisch dann als Geschäftsführer in die Basis eingetreten, habe den Wolfram Junge abgelöst.

00:29:06: dort und habe mich um das operative Geschäft dort gekümmert.

00:29:09: Dann habe die Bassec so Stück für Stück halt entwickelt zu dem Betrieb, das es heute ist.

00:29:14: Früher war das so ein Gemischt-Warnladen mit allmöglichen Sachen.

00:29:17: Und heute sind wir doch sehr spezialisierend auf Akustik und Folierung und großformatische Sachen, aber auch auf Interieur.

00:29:24: Das sind also so spezielle Sachen, die wir dort machen.

00:29:27: Und viele Dinge, die wir eben früher die Bassec auch angeboten hat, wie T-Shirts, Drucken und Stempel und bis hinten Krabben und allmöglichen Krabben, sind also über Bord geworfen.

00:29:35: gibt es spezialisierte Unternehmen, muss man also das nicht anbieten.

00:29:40: Ich bin immer so ein Freund von Spezialisierung und das, was man eben gut kann, auch nur das zu machen.

00:29:45: Ja und wir haben dann bei Bauseck nochmal im Jahr Das war kurz vor der Corona-Krise.

00:29:53: Wir investierten in ein großes System, um besser und präziser, passgenauer Dinge zuschneiden zu können.

00:30:00: Das war unsere größte Investition, die wir als Basis getätigt haben und haben auf der Anerberger Straße.

00:30:06: eine Wand durchsprochen und alles Mögliche gemacht und eben so ein großes Cutcenter hingestellt, womit man eben alle Sachen schneiden kann.

00:30:13: Jetzt weiß ja jeder, dass im Januar, im Jahr Jahr zwanzig Corona losging und der allergrößte Teil unserer Kunden, Messebauer, Shoppingcenter und Event Agentoren alle zu hatten, keiner hat was gemacht.

00:30:25: Und wir konnten dank dieses Systems jede Menge Produkte herstellen, die man damals eben brauchte, also so Akkul, Trennwände, Spritzschutz, also so Spuckschutz.

00:30:36: Und da haben wir Masken produziert, am Anfang farbisch gedruckt mit allen wirklichen Designs und so weiter.

00:30:40: Und im Grunde genommen hat diese Investitionen, die wir über ein paar Jahre auch aufgeschöpen haben, aber dann ein Neunzehn getätigt haben.

00:30:47: In einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, muss man auch sagen, da war also damals die Zeit für uns nicht so ganz einfach.

00:30:52: Die hat uns im Prinzip auch geredet.

00:30:54: diese Investition in diese Technik, in diese Weise.

00:30:58: Wie wir vorher gearbeitet haben, hätten wir die Corona-Zeit nicht überleben können.

00:31:01: Während derzeit haben wir dann noch in ein anderes System investiert.

00:31:05: Das haben wir auch mit Kranen und Strassensperrungen in den Fenster durchsprüchen und so weiter in unser Objekt reingebracht.

00:31:13: Alle Berger Straße ist eher so ein Bürohaus gewesen, verwinkelt über das Erdgeschoss.

00:31:18: Jetzt

00:31:18: sind die Niners da drin, ne?

00:31:19: Die Niners sind jetzt da drin, genau.

00:31:21: Nützten das auch als Büro-Räume, wofür es eigentlich gedacht war, aber wir haben es halt aus Produktionsräume genutzt und konnten praktisch mit der Zusatzinvestition in Textildruck tatsächlich ein viel größeres Angebot machen für Maskenproduktion.

00:31:35: Das haben wir dann eine Zeitlangheit gemacht.

00:31:37: Bis dann in Spahnhof die Idee kamen, ja, oder bei FFP-Zwei-Masken in Raltmeng, dann waren die Stoffmasken, die wir am Anfang bodizehört haben, die konnte man nicht mal verwenden, dann haben wir das Geschäft wieder eingestellt, aber zwei Effekte sind passiert.

00:31:49: Zum einen haben unsere Leute nicht in Mut verloren.

00:31:53: Kontakt

00:31:53: zu ihren Sparen.

00:31:58: Die Stoffdrucke, die hätte damals nicht abkäufen können, sondern da braucht er FFP-Zwei-Masken.

00:32:02: Ja, aber

00:32:02: er hatte ja...

00:32:03: Aber erst nachdem die Adressen dreimal in den Kreis gedreht haben.

00:32:06: Ja,

00:32:06: aber er hat ja jetzt das an die Firma dann vergeben mit einem sehr hohen Millionen-Betrag, so eine halbe Milliarde, die erst fünf Wochen existierte, die noch gar keine Produktionslinie hatte.

00:32:18: Und teurer waren als alle anderen Anbieter.

00:32:20: Und trotzdem hat man sich für die...

00:32:23: Okay, dann hat man tatsächlich nicht die passenden Kontakte.

00:32:26: Das kann gut sein.

00:32:29: Zwei Effekte sind damals passiert.

00:32:30: Das eine ist unsere Mannschaft hat, wir haben ja während der gesamten Corona-Zeit uns verschuldet.

00:32:37: um eben niemanden entlassen zu müssen.

00:32:39: Das hat dadurch geklappt.

00:32:40: Wir haben also unsere gesamte Mannschaft über die Corona-Zeit schwierige Zeit behalten können.

00:32:44: Ich glaube, da existiert auch bis heute zum großen Teil Dankbarkeit darüber, dass wir eben durch dieses schwierige Fahrwasser da irgendwie durchgekommen sind.

00:32:51: Also, dass das eine in Verbindung mit, sie hatten eine Aufgabe, auf die man sich konzentrieren könnte und nützlich sein.

00:32:57: Das war ja auch so ein Thema, dass viele eben sie da Zeit festgestellt haben.

00:33:01: Naja, wenn das jetzt alles nicht mehr geht, dann bin ich dann auch nützlich.

00:33:05: Zuhause sitzen ist... der Anfang von England zu sein.

00:33:08: Das waren also gute Effekte, die damals passiert sind.

00:33:10: Und auch wiederum noch in der Corona-Zeit kam dann der erlösendste Anruf in der Bassegg-Geschichte.

00:33:17: So kann man das vielleicht sagen.

00:33:18: Du musst wissen, mit dem Eintritt in die Bassegg als Gesellschafter im Jahr zwei Tausend Fünfzehn.

00:33:24: habe ich versucht neue Räume zu finden.

00:33:26: Wenn in der ganzen Stadt überall gewesen, immer wollten wir irgendwo hinziehen und so weiter, haben auch ganz viele Alternativen geprüft.

00:33:31: Ich habe mich schon gefragt, wenn ihr da mit einem Kran und Durchbrühe macht, ist es nicht einfach in der Fabrik?

00:33:37: Gibt es ja, soll es ja hier geben?

00:33:39: Es ist genug geben, ja.

00:33:40: Wir hatten aber schon ein paar Anforderungen an die Räume, an die Ausgestaltung der Räume und so weiter.

00:33:45: Und schon viele Jahre liebäugelte ich mit der schönen Fabrik, aber zu dem damaligen Zeitpunkt gab es eben ja keine freien Räume.

00:33:51: und im Jahr Ich glaube so Mitte zwanzig, kam dann der erlösende Anruf vom Steve Tizel, der Geschäftsführer, der schönen H.W.

00:34:01: war.

00:34:03: Da

00:34:06: war dann der Punkt, wir hätten vor, das K.V.tisch, das Künstlerhaus zu sanieren, habt ihr immer noch Interesse.

00:34:12: Und in der Corona-Zeit wissen wir überhaupt nicht, was kommt auf uns zu, wie geht das dann weiter zu der Dammeligen-Zeit und hast immer noch geguckt.

00:34:19: Wir sagten ja, wenn das jetzt so bleibt, das wird, das kann ja gar niemand überleben.

00:34:22: Aber was soll es?

00:34:23: Ist mein Blick nach vorn, ne?

00:34:24: Da haben wir sofort zugesagt und dann haben wir hier das Erdgeschoss im Jahr einundzwanzig soweit ausgebaut, saniert und so weiter.

00:34:32: Und sind zweiundzwanzig hierher gezogen, von der Annabärbe Straße weg, mit all den ganzen Maschinen.

00:34:38: Und das war die beste Entscheidung für die Bassegg.

00:34:40: Seitdem

00:34:42: wird

00:34:42: unsere Geschäft aber tatsächlich eine Straßensperrung, Fenster ausbauen, große Kranfirma schuld bei das dann was... hat das alles da irgendwie aus dem Fenster raus transportiert hierher, alles aufgebaut?

00:34:52: und dann hatten wir so mit einer Woche Produktionsunterbrechung hier in Laufen den Funktionsfaschen betrieb.

00:34:58: Und das hat uns natürlich viele Kunden beschert, der Showroom den wir haben, zieht viele Leute an.

00:35:03: Es gibt immer wieder schöne Veranstaltungen in der schönen Fabrik, da können die Leute sagen, gerne hergucken und machen und hüllen, Inspiration hüllen.

00:35:09: Und das hat uns also einen unglaublichen Schub gebracht, der Umzug hierher.

00:35:13: finde ich total interessant, weil Riko Bach, was ähnliches gesagt hat, der hat gesagt, wir brauchten zwar damals nicht die Fläche, aber als wir sie hatten.

00:35:22: Da haben wir es auch ausgefüllt.

00:35:24: Also man wächst mit den Räumen, die man zur Verwägung hat.

00:35:26: Das auf jeden Fall.

00:35:27: Man wächst da rein.

00:35:28: In diese Räumlichkeiten sieht man ja auch bei Joy, hat das die ja vielleicht erzählt.

00:35:32: Wir haben die Villa angemietet.

00:35:33: Die war viel zu groß für uns und sind dann quasi in die Fusion ja mit Kreativklicks da reingewachsen.

00:35:38: Ja, aber wie gesagt... Nur mal,

00:35:41: ist der Wolfram noch dabei?

00:35:44: Oder ist er als Gesellschafter oder ist er inzwischen ausgeschieden?

00:35:47: Der Wolfram war viele Jahre als Gesellschafter dabei, mit ihm... Gemeinsam gründeten wir, ich würde denken, ein Tochtergesellschaft, Privedo-Lichtmedien.

00:36:00: Es war auch eine Teilerfindung der Basseg, also vom Wolfram Jungel.

00:36:04: ganz konkret, so hinterlöschte die Displays zu bauen, selber zu fertigen.

00:36:08: Und das war so sein Febel.

00:36:10: und wir haben die Gesellschaft gegründet.

00:36:13: Gemeinsam, Hauptgesellschaft oder Basseg hat sich beteiligt, um diese Sachen herzustellen und haben dann... Wir haben den Unternehmesteil in Stadtschüß gegeben.

00:36:24: Er hat dann in der Anabager Straße, aber vorne da, wo die Ascutta sitzt, also die Wirkbauer, im Wirkmaschinenbau, seine Produktionsstätte gehabt.

00:36:35: Und er hat die Corona-Zeiten, die nach Corona-Zeiten mit der Kampagne leider nicht überlebt.

00:36:41: Ich musste dort Insolvenzantrag stellen und so ist er dann auch als Gesellschaft in der Basse ausgeschieden.

00:36:47: Die Anteile habe ich dann übernimmt vor zwei Jahren.

00:36:50: Ich habe uns quasi mit dem Insolvenzvorweiler geeinigt und dort habe ich dann quasi den Rest der Unternehmensanteile gekauft.

00:36:58: Ja, leider nicht mehr.

00:36:59: Er war immer so ein kreativer Geist, hatte immer frische Ideen und Gedanken gehabt.

00:37:03: Der Austausch mit ihm, da war man nicht ganz einfach, aber auch frischend.

00:37:06: Und wir haben uns tatsächlich ein bisschen als ein Augewunder, was er heute macht, weiß ich nicht genau.

00:37:11: Also in einem Alter, wo er auch mal bequem im Ruhestand sein wird.

00:37:15: Nur mal,

00:37:16: auch da Basik steht, ich glaube, ich hatte das mal gelesen, es ist ein ganz alter Begriff, ein DDR-Begriff noch, ne?

00:37:24: Genau, korrekt.

00:37:26: Also der Wolfram Junge und der Thomas Wolf, die beiden haben ja die Pause.

00:37:32: Und erst als Agentur gab es andere Namen und so weiter.

00:37:37: Und irgendwann wurde eben da die Basik draus.

00:37:39: Und Basik heißt BAKAS, Standort-Entwicklungsgesellschaft.

00:37:43: Und die haben damals aus der Schließung der BAKAS-Werke in der Kaufartei, wo heute VW im Motorenwerk sitzt, wurden Leute ausgelagert in so Gesellschaften, die eben so von der Umweltsanierung über Werbung, über alles Mögliche machten.

00:37:56: Und da ist dann das übrig geblieben.

00:37:59: Das gibt es diesen Begriff bis heute.

00:38:01: Ich meine, man kann ja früh sein, wenn man eine Domäne hat, die nur als fünf Buchstein bestehen, die man aussprechen und sich merken kann.

00:38:05: Wenn die Silfern weiß man natürlich von Barcaß und so weiter, gar nichts mehr.

00:38:10: Aber Barcaß hat sich über die Jahre eben als eine Marke entwickelt.

00:38:13: Und da ist eben auch dieser schöne Name-Song.

00:38:17: Ja, den Barcaß

00:38:18: irgendwie als Wert braucht.

00:38:20: Nee, nicht geil.

00:38:21: Weil der Barcaß war mein Kindheitstraum.

00:38:24: Irgendwann als fünf-Jähriger man mit dem Barcaß erfahren fand.

00:38:27: Hattest du schon immer Bulli Ambitionen?

00:38:31: Naja, dieser Sound, der ist immer diese Bleche an der Sound.

00:38:35: Das Ding als Elektro, also ich finde die Form einfach, also Barkas war für mich so ein, deshalb habe ich mir das irgendwann mal gemerkt.

00:38:45: Okay, also wer mal interessant rauszufinden, wenn jemand weiß, wie es dem Ballfram geht und was er macht, vielleicht mal melden würde ja auch mal eine interessante Geschichte.

00:38:53: So, wir sind jetzt zweitausend.

00:38:55: Zweiundzwanzig, bist du hierher?

00:38:57: Ja, gezogen, genau.

00:38:59: Und dann kam ja dieser Interessant, also mir ist schon im Rahmen des Firmlaufes aufgefallen, das Kopfsatz immer präsenter wird im Employer Branding.

00:39:10: Ich habe es bei Steve schon gesagt, das war bei uns beim Firmlauf auch so.

00:39:13: Kommt noch ein Unternehmen, will Produkte verkaufen, es geht eigentlich in den Partnerschaften darum, sich als Arbeitgeber zu positionieren.

00:39:21: Deshalb habe ich gesehen, was ihr da in kurzer Zeit, Kopfsatz, Kopfsatz, Kopfsatz, was ich interessant fand, das war dann dieser Knall-Joy.

00:39:29: Und jetzt habe ich gelernt, das heißt gar nicht Creative Clicks, sondern Creative Clicks.

00:39:34: Die kannte man ja hier auch.

00:39:35: Wie diese Verbindung kanntet ihr euch vorher schon und wart ihr immer in einem intensiven Austausch?

00:39:40: Ja, tatsächlich gibt es tatsächlich eine Geschichte.

00:39:42: Tatsächlich würde ich mich so ein Stück weit als Architekt durch diese Fusion bezeichnen.

00:39:46: Wobei wir sind ja vier Gesellschaften und wir haben ein unglaublich... Positives Miteinander und schnelle Abstimmungswege und vor allen Dingen ein gemeinsames Wertesystem entwickelt.

00:39:58: Also wir haben sehr frühzeitig uns angeguckt, was verbindet uns denn als Menschen.

00:40:03: Da haben wir eine Wertepassis definiert für uns und das war sozusagen das Leitgeld, wenn man so will, für diese heutige Joy.

00:40:10: Und kurz zurück zu dieser Fusiongeschichte, der Christian Vogt und ich sind schon sehr lange befreundet.

00:40:17: Im Übrigen auch Christians damalige Frau und meine Frau und wir haben... bei der beim Kennenlernen quasi festgestellt, dass wir Kinder im gleichen Alter haben.

00:40:26: Also unsere Jungs sind absolute Digitinte und unsere Mädchen sind größer, sechzehn, siebzehn, die sind befreundet, sind also auch Freundinnen.

00:40:34: und Sofern, hatten wir als Familien tatsächlich weit vor der Fusion immer mal gemeinsame Ausflüge.

00:40:40: Und wie das eben so ist, wenn du mit einem Unternehmer unterwegs bist, tauscht du dich natürlich auch ein Stück weit aus, über Sorten und Nöte und Kennziffern und so weiter.

00:40:49: Sofern hatte Christian immer ein bisschen eine Vorstellung davon, was Kopfsatz macht und wie es uns geht.

00:40:54: Und ich hatte ein bisschen eine Vorstellung davon, wie es Kreativklicks geht.

00:40:57: Und als wir auch im Jahr two-tausend-zwei-und-zwanzig mit Kopfsatz in die Villa auf die Augustesburg-Straße gezogen sind, wir saßen ja am Teilchen Gebäude an der Berger Straße, da waren wir beide, ein Job quasi in einem Jahr zwei Objektausbauten geleitet.

00:41:10: Also das Basel, das sind wir im Januar eingezogen und Joy, das sind wir im Juni im Gezug.

00:41:16: Das sind mit Kopfsatz in die große Villa gezogen und hatten auch Außenwerbungen.

00:41:20: Das war alles Kopfsatz.

00:41:21: Und wussten aber, das ist eine ziemlich harte Nummer, eine ziemlich große Verpflichtung, die wir dort eingehen, ohne zu wissen, ob wir das jemals stemmen werden.

00:41:30: Das muss man ehrlicherweise sagen.

00:41:32: Aber Steve und ich hatten die Vision entwickelt, dass wir bis, ich glaube bis zum Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr, in Jahr Personal dafür.

00:41:49: Du brauchst gute Leute, die gute Ideen entwickeln, die motiviert sind, die auch Bock haben anzupacken, wenn eben schon Feierabend ist.

00:41:56: Und da haben wir investiert.

00:41:58: Also ich interessiere mich so für Werbeagenturen.

00:42:01: Ich finde das interessant.

00:42:02: Aber dieses Ranking, wo kommt die Leistungsmotivation her, in diesen Ranking aufzutauchen?

00:42:08: Und warum?

00:42:09: Warum ist Chemnitz so ein Werbeschwerpunkt?

00:42:13: Ich sage immer Chemnitz ist das neue Hamburg des Ostens.

00:42:16: Wenn man jetzt auf Agenturen guckt, tatsächlich haben wir eine relativ hohe Agenturdichte im GWA.

00:42:21: Also man muss wissen, dass der Gesamtverband der Werbeagenturen die Branchenvertretung ist innerhalb von Deutschland.

00:42:28: Und wenn man sich die Karte hernimmt, dann sieht man, dass eben der Osten, ich sage mal was Agenturen, also namhafte, auch mit einer bestimmten Qualität versehene Agenturen sehr dünn besetzt ist.

00:42:42: und die also im nationalen Ranking irgendeine Rolle spielen.

00:42:46: Darin also ein großes Unternehmen, erst mal die Pitches, wenn man da jetzt mal sich die Karte hernimmt und macht da Punkte hin, wo die großen Pitches sitzen und die Agenturen sitzen, dann sieht man die Grenzen der DDR und zwar ganz klar.

00:42:58: Und diesen Sachverhalt aufzubrechen und zu verändern, dafür haben wir ja innerhalb des Gesamtverbandes, der Werbeagenturen, das GWA gibt es ja noch Lose Vereinigung von Akenturen im Osten.

00:43:10: Das ist der Ideenplaneten Ost.

00:43:12: Wir haben uns quasi so einen Namen gegeben, sind also Teil des GWA.

00:43:15: Und dort sind wir jetzt zehn namhafte Akenturen, also von Zebra über Revolta, du hast ja von uns Rico Bachschwein gesprochen, Genese, Oberüberkaker, Paio.

00:43:26: Aber wie?

00:43:26: Ressourcenmangel, so.

00:43:27: Und dort organisieren wir uns, so.

00:43:29: Und das hat uns ein Stück weit auch nationale Beachtung und Sichtbarkeit gebracht.

00:43:34: Und das kommt eben auch daher, dass es eben in Kändeszülle höher ist.

00:43:45: Aber gibt es in Leipzig auch so viele Große wie in Chemnitz?

00:43:51: Also Agenturen gibt es schon viele.

00:43:53: Es gibt ja auch in Chemnitz noch viel mehr Agenturen als die drei.

00:43:56: Ja, aber

00:43:56: ich nehme jetzt so diese fünftige Mitarbeiterzahl.

00:43:59: Findest du hier schon?

00:44:00: Ja, also schon für eine Agentur größer.

00:44:02: Da gehört am Ende des Tages natürlich auch eine bestimmte Qualität und eine bestimmte Leistungsstärke dazu.

00:44:08: Gibt es in Leipzig auch noch mehr, die tatsächlich nicht im GWA organisiert sind.

00:44:13: Also das gibt es schon.

00:44:14: Man muss auch wollen, dass man in so einem Branchenverband geht.

00:44:16: Wir finden, dass es eine gute Idee ist, weil das eben so ein Qualitätssiedel auch nach außen zeigt.

00:44:21: Wenn du da Mitglied bist, hast du auch bestimmte Qualitätsthemen, die du einhalten musst, eine bestimmte Leistungsfähigkeit, eine bestimmte Bandbreite.

00:44:29: Du kannst als Kunde darauf vertrauen, wenn du da deinen Budget hingibst, die wissen erstmal, was sie tun.

00:44:34: Ansonsten ist er eine Agentur zu künden.

00:44:37: Fällig frei von irgendwelchen Grundlagen.

00:44:40: Also wir beide können morgen eine Agentur gründen und haben von nicht Ahnung.

00:44:44: Das ist überhaupt kein Problem.

00:44:45: Das geht jetzt als Dachdeckermeister nicht.

00:44:48: Da warst du eine bestimmte Qualifikation.

00:44:50: Und deswegen ist das schon ein Qualitätsziegel, sich da so zu organisieren.

00:44:53: Und im Grunde genommen hat Insta-Diffusionen dazu gebracht.

00:44:57: Und da waren wir vorhin auch.

00:44:59: Wie kam das zustande?

00:45:00: Christian und ich, wir waren immer unterwegs.

00:45:02: Unsere Frauen haben sich immer mal getroffen, wir Familien.

00:45:05: Und als wir in diese Villa... mit Kopfsatz eingezogen sind, war klar, dass wir uns gerade im Bereich Digitalkommunikation, technische Digitalkommunikationen so weiterentwickeln wollen.

00:45:15: Da bin ich einfach mal zu Christian gegangen und habe gesagt, wir haben Räumlichkeiten in der Augustusburgo Straße und können wir uns den Vorstellen zusammenzuziehen und miteinander zu arbeiten.

00:45:25: Das war die Grundintention.

00:45:28: Christian dann eingeladen, dann waren wir zusammen in der Augustesburger Straße und da hat sich auch sofort in das Objekt verliebt, so ging es uns auch, das Objekt hat uns tatsächlich so angezündet, also irgendwie hier fühlen wir, dass es gut sein kann, kreative Kraft.

00:45:40: Wir haben vorher auch andere Objekte angeguckt, also Steve und ich, wir haben in Chemnitz bestimmt vier, fünf verschiedene andere Objekte gesehen und uns immer vom Bauch dagegen entschieden.

00:45:49: Und das war das Objekt, das wir gesehen haben, für uns.

00:45:51: sofort verliebt, Schock verliebt, kann man sagen, und da haben wir gesagt, da ziehen wir ein.

00:45:54: Christian fand das gut und so sind wir quasi in die Gespräche gekommen, wie könnten wir denn zusammenarbeiten?

00:46:00: Würde

00:46:00: es prinzipiell möglich sein, eine Überstunde bei euch zu machen?

00:46:04: Hundertfünfzig Leute?

00:46:06: Das könnten wir nur machen im Sommer, wenn wir draußen eine Gartenparty machen können.

00:46:11: Das können wir aber auf jeden Fall vertiefen, also das fänden wir mit Sicherheit spannend.

00:46:15: Wir haben schon draußen ein Partys gefeiert mit Musik und Bühne und Iron and Catering, also das geht gut, weil das sind sehr schönes

00:46:22: Objekt.

00:46:23: durch die gewachsenen alten Bäume, die Eichen und die Wiese.

00:46:31: Dann haben wir quasi festgestellt, Christian und ich, nachdem das auch Schock verliebten das Objekt war und für sich mentals schon entschieden hat, ich gehe aus der schönen Fabrik, könnte ich mir vorstellen, dahin zu gehen.

00:46:42: Platzte ich nicht, passt das.

00:46:44: Sind wir auch tiefer in die Gespräche eingestiegen.

00:46:46: Wir haben dann Steve und Sandro mit gesellschaftes mit dazu geholt.

00:46:51: Dann haben wir uns eingeschlossen.

00:46:52: Wir hatten das quasi mal frisch gedacht, von vorm gedacht.

00:46:55: Was würde denn sein?

00:46:56: Und so sind wir dann sehr schnell draufgekommen, dass also so zusammenarbeiten in Firma hier und Dauererklärung dort und so weiter.

00:47:04: Und vor allen Dingen all das Image, was du hast, Kopfsatz steckt in der Schublade, Kreativklick steckt in der Schublade, dass das schwer wird sein, das loszukriegen.

00:47:12: Und so haben wir uns dann eben entschieden, die Unternehmen richtig zusammenzulegen.

00:47:16: Ich habe in meiner Unternehmergeschichte schon mehrere Firmen gekauft, integriert, zusammengeführt.

00:47:22: Und da natürlich auch eine Menge gelernt, was man eben falsch machen kann.

00:47:26: Dass es dann eben keine gemeinsame Kultur, kein gemeinsames Kulturverständnis gibt.

00:47:30: Oder dass Menschen nach kurzer Zeit dann eben kündigen, weil sie sagen, das fühlt sich nicht mehr wie Mainz an und so weiter.

00:47:36: Und dort haben wir sehr frühzeitig viel Augenmerk draufgelegt, weil wir die Firmen nicht nur gesagt haben, wir künden eine neue Firma und schmeißen die da rein, sondern wir haben so ausgleichende Deals gemacht.

00:47:45: Kreativklicks ist... aus der schönen Fabrik da hingezogen, war sie zu Kopfsatz.

00:47:50: Das war schon mal ein Nachteil.

00:47:51: Aber wir haben quasi die Kambinie Kreativklicks erhalten und haben Kopfsatz da reinverschmolzen.

00:47:56: Kann man alles nachlesen im Handelsregister.

00:47:59: Und so gab es immer Interessensausgleiche.

00:48:02: Wir haben also heute die Kambinie von Kreativklicks.

00:48:04: Kopfsatz gibt es nicht mehr, ist da reinverschmolzen.

00:48:07: Wir haben den Standort von Kopfsatz gewählt und haben frühzeitig Kreativklicks

00:48:11: gibt es weiter.

00:48:12: Ja, die Joye GmbH, wenn du in das Handelsregister reinguckst, ist die GmbH Kreativklicks.

00:48:18: Deswegen gelingt uns das auch mit Joye nächstes Jahr, fünfundzwanzig Jahre vor dem Überleben zu feiern.

00:48:25: Obwohl der Name ja seit drei Jahren da ist.

00:48:28: Aber das war dieses Rebranding dann mega gut gemacht.

00:48:34: Es war so... Auch dieses bunte, ich fand es sehr gute Bildsprache.

00:48:39: Wir haben halt Leute, die Situation, dass quasi niemand mehr, und du hast mich jetzt gerade so ein bisschen in die Geschichte zurückgeholt, weil du das so konkret fraust nach Kopfsatz und im Objektivplex.

00:48:48: Das gibt es gar nicht mehr, also eher in den Köpfen nicht mehr.

00:48:50: Wir haben also es geschafft, die Leute so von unserem Gedanke... Der gemeinsamen Agentur, da das gemeinsame Kulturverständnis ist, von Joy zu begeistern, dass also niemand mehr über die vergangenen Zeiten redet.

00:49:04: Bei allen Fusionen, bei allen Übernahmen, alles, was ich schon vorgegangen hatte, gab es dann immer... Das sind die da, das sind wir da und in wievolle Prozesse die Menschen auch zusammenzuführen.

00:49:13: Und wir glauben, dass unser Wertesystem, was wir uns sehr frühzeitig im Kämmerlein überlegt haben, was uns vier verbindet, was uns vier stark macht, dass das der entscheidende Grund war, warum diese Fusion so super geklappt hat und heute niemand mehr über die alte Zeit redet.

00:49:29: Das überlegen gerade, ob Steve, weil Steve hat auch über dieses Treffen gesprochen, wo er diese Werte, ob er die Werte gesagt hat, ob er die veröffentlicht

00:49:38: hat.

00:49:39: Wir veröffentlichen die nicht.

00:49:41: Das ist eher eine interne Sache.

00:49:42: Wir haben bei uns in einem Agentor-Räum umherläuft.

00:49:46: Da kann man das sehen.

00:49:48: Es gehören so Dinge wie Ellenbogen-Mentalität und Profitabilität.

00:49:52: Die gehören nicht dazu.

00:49:54: Wir haben sehr menschliche Werte, wie Verbindlichkeit, Ehrlichkeit, Mut, Exzellenz.

00:49:59: Das sind so Werte, die wir dort für uns definiert haben.

00:50:01: Daran lässt sich sehr vieles ausrichten und sehr vieles wie eine Art Leitplanke.

00:50:07: So zu sagen, was da eben innerhalb der Leitbank geschad findet, das ist gut.

00:50:10: Das passt zu uns.

00:50:11: und was da eben außerhalb ist, das ist halt nicht unser Ding.

00:50:13: Wie reagieren

00:50:14: denn die anderen Agenturen auf euch?

00:50:15: Die waren ja, weiß ich nicht, ob sie begeistert waren, dass es jetzt...

00:50:19: Also da käme jetzt der Agenturmarkt, da war bis vor Jahren verfeindet, würde ich fast sagen.

00:50:25: Also da gab es keine großen Ambitionen irgendwie zu kooperieren oder sich Wertschätzen zu begegnen oder so immer.

00:50:31: Und es gibt am Standort hier einen Protagonisten, das da... Jörg Fieberg, der ist irgendwann auch ein Stück weit über seinen früheren Schatten gesprungen und hat das geöffnet, auch als er ja im Vorstand des GWA tätig ist.

00:50:45: Er hat es geschafft, sagen wir auch in der Akkenturlandschaft, als mindestens jetzt uns... drei Agenturen, so verbindende Elemente zu finden und zu schaffen.

00:50:54: Und so siehst du uns zum Beispiel auch als gemeinsame Mitaussteller im Macherfestival.

00:51:01: Da stehen wir quasi auf einer gemeinsamen Bühne und präsentieren uns als Ideenplaneten Ost.

00:51:06: Warum?

00:51:06: Weil wir eben ein Zeichen setzen wollen, dass der Osten als Kreativstandort sehr attraktiv ist.

00:51:13: Wir haben vernünftige Stundensätze, wir haben Leute, die sich sehr stark ins Zeug legen, fachlich fundiert alles ist und sehen natürlich, die Budget sind im Westen, aber wir glauben fest daran, dass es eben viel mehr Unternehmen auch dadurch die Aufmerksamkeit bekommt.

00:51:26: und zu sagen, naja, wir müssen nicht in Düsseldorf, in Hamburg und in München unsere Aufträge vergeben, sondern vielleicht gibt es tatsächlich auch im Osten eine gute Alternative.

00:51:33: Also das ist so ein Stück, weil wenn du willst, das Zusammenwachsen von Ost und West in dem Werbemarkt.

00:51:38: Und das hat der Jörg tatsächlich wesentlich geprägt, hat damit auch... In meinem Agenturmarkt, diese früheren Feinseligkeiten, oder dieses, ich sehe den lieber nicht, das aufgebrochen.

00:51:52: Und so sitzen wir, warten wir zusammen, tauschen uns aus, übersorgen und nichts und so weiter.

00:51:57: Planen jetzt das nächste Machenfestival, wie wir uns dort präsentieren, als Agenturen.

00:52:02: Das finde ich sehr schön, weil ich bin schon immer ein Freund von Kooperationen und auf einem Miteinander.

00:52:09: Aber das Machenfestival ist hier in Leipzig, warum gibt es sowas eigentlich nicht in Kampeln?

00:52:13: Kann man viel mehr machen in Chemnitz?

00:52:15: Das frage ich mich ehrlich gesagt auch manchmal.

00:52:17: Es liegt am Ende immer an den Menschen, die irgendetwas machen, die irgendetwas tun.

00:52:21: Und der Daniel von Machenfestival, und zwar sehr stark auch unterstützt durch die LVALZ.

00:52:27: Das ist übrigens mein früherer Geschäftsführer und WVD-Partner, der Björn Steigert, also der Chef der LVALZ.

00:52:35: Und so kreuzen sich auch die Wege ab und zu, weil wir auf einer Veranstaltung sind.

00:52:39: Das Machenfestival wird eben sehr stark unterstützt von der LVALZ.

00:52:42: dann dort machen, die das eben dort vor Ort machen.

00:52:46: Ihr sitzt ja auch nicht in keinem Netz als Sportmacher.

00:52:48: Vielleicht

00:52:48: ja irgendwann, weil ich wirklich ... Es ist bei mir so, dass ich vielleicht liegt es auch daran, dass ich Chemnitz so viel zu verdanken habe.

00:52:57: Ich meine, die Tochter ist jetzt vierzehn.

00:52:58: Ich muss die noch durch die Schule bringen.

00:53:00: Aber dann, ich glaube, ich komme noch mal her.

00:53:02: Ich will noch mal hier leben.

00:53:03: Weil ich aber auch das Gefühl habe, und jetzt kommen wir nämlich dann gleich auf die letzten Fragen, dass hier in Chemnitz in den nächsten Jahren richtig doll was passieren wird und ich dabei sein möchte.

00:53:11: Ich möchte richtig dabei sein.

00:53:13: Und vielleicht gründ ich ja noch was.

00:53:15: Vielleicht erfährt man das auch in Zukunft.

00:53:17: Es ist aber keine Agentur, keine Angst.

00:53:20: Ich

00:53:20: hab keine Angst.

00:53:20: Also schief vor meine Legenden zu, ich hab keine Angst, weil ich weiß, was wir können.

00:53:25: Und am Ende ist es so, man hat ja ihr Rat, das ist eine Lebenspassion.

00:53:30: In meiner Lebensperson, die besteht nicht darin, reich zu werden, sondern ich habe unglaubliche Freude dabei, wenn junge Leute sich mir anvertrauen und einen Weg mit mir gehen und mir, sagen wir, die Zeit, die Aufmerksamkeit, auch das Engagement, die Loyalität schenken und ich die Chance habe, diese Menschen mitzuentwickeln und die dann ihren eigenen Erfolgsweg gehen.

00:53:50: Das macht mich total froh.

00:53:53: Wir könnten ewig reden, aber du hast einen Anschlusstermin.

00:53:56: Erste Frage.

00:53:57: Im Leben eines Menschen ... Stellt man irgendwann fest, ach krass, ich hab dann Talent, weil sie bisher nicht gewusst habe, dass es eins ist.

00:54:07: Aber hätte ich das schon im Kindesalter begonnen, würde mein Leben vielleicht ganz anders verlaufen.

00:54:13: Jetzt durch deine Krankheit am Herzen, ist es wahrscheinlich, vielleicht hättest du, wärst du der Besten.

00:54:17: Vielleicht

00:54:17: hätte ich ein Beil übergeworden.

00:54:18: Eine

00:54:19: Machasinske hätte sich fürchten lassen.

00:54:21: Aber bei mir, dass du das noch mal drüber nachdenken kannst, ich glaube, ich bin ein guter Liedermacher geworden.

00:54:26: So, hast du so einen Talent entdeckt?

00:54:29: Bei dir, wo du sagst, ach, das hätte noch mal eine ganz andere Richtung.

00:54:32: Nicht, dass es besser geworden wäre, nur anders.

00:54:35: Tatsächlich wollte ich in meiner Kindheit immer Schlagzeuger werden.

00:54:38: Hab das aber nie verfallt.

00:54:39: Aber ich könnte mir vorstellen, dass ich beim Trommeln unglaublich viel Spaß habe.

00:54:44: Aber generell, ich bin ein Mensch, der... ganz wenig zurückgucken.

00:54:48: Also heute, das ist so eine richtige Exkursion in mein früheres Leben.

00:54:51: Die Fragen, die du mir stellst, ist eine Exkursion in mein früheres Leben drüber nachzudenken.

00:54:55: Manchmal kommt auch die eine oder andere Erleuchtung beim Aussprechen, wenn man das Thema so immer kurz behandelt.

00:55:00: Ich bin ein Mensch, der guckt immer nur in die Zukunft.

00:55:02: Also ich lebe immer im Hier und Jetzt und gucke in die Zukunft, so bin ich geprägt.

00:55:06: Und deswegen, ich fühle mich angekommen, also mit dem, was ich tue, mit dem, was ich machen darf, mit den Menschen, die mich umgeben, die mit denen ich jeden Tag zusammenarbeiten darf, egal ob bei Baselck oder bei... Das ist egal.

00:55:18: Das sind alles Menschen, die mich begleiten, die mir vertrauen.

00:55:22: Das macht mich heute total froh und auch zuversichtlich für die Zukunft.

00:55:28: Sag das Go-Kurs, was ist das?

00:55:30: Also das ist ja was völlig...

00:55:31: Was völlig anderes, ja.

00:55:32: Das kommt also aus unserer Leidenschaft.

00:55:34: Ich hab so einen alten Geländewagen und wir waren als Familie mit dem Geländewagen immer unterwegs.

00:55:40: Sie haben da Turnen gemacht durch Europa.

00:55:42: Und eines Tages hatten wir meine Frau eröffnet, bei einer Heimfahrt, dass sie eigentlich die Schnauze voll hat, wie ihr den Abend, wenn du in so einem Geländewagen geführt bist, da kannst du zwar drin fahren, aber du kannst nicht wohnen.

00:55:51: Und eigentlich keine Lust hat, jeden Abend ein Camp aufzubauen, zwei Stunden lang dann die Kinder zu versorgen und zu essen und so weiterfühlt das Camp ab.

00:55:57: zu bauen, weiter zu fahren, in den nächsten Amtesgleichen und das vierzehn Jahre lang.

00:56:00: Und so haben wir uns einen Sprinter Allradmobil ausgeliehen, das Zufällig entdeckt, auf der Reisemesse haben wir gesagt, okay, da können wir ein bisschen aufruht fahren und haben aber Wohnkomfort.

00:56:10: Und das fanden wir so super, dass wir das dann gleich wieder gebucht haben für ein Jahr später.

00:56:14: Und in diesem Zwischenzeitraum von einem Jahr auf das andere Jahr hat die Firma zugemacht.

00:56:18: Da rief mir Steinhaber an und sagte mir, ich habe irgendwie, wir schaffen das nicht, wir werden das wieder schließen.

00:56:24: Ein guter Freund von mir, das ist Andreas Wellenstein.

00:56:26: Das ist ein Teil der Geburtshelfer in meine Selbstständigkeit.

00:56:30: Mit ihm haben wir dann im Grunde genommen, aus der Bierlaune heraus, die Allroad, heute Camper Store und Service Game BH, gegründet.

00:56:37: Wir haben angefangen, Autos zu vermieten und heute betreiben wir dort eine Werkstatt für Wohnmobile, eine Vermietung mit zwanzig Fahrzeugen, wir bauen Fahrzeuge, wir verkaufen Fahrzeuge, haben im Autohaus ein Standort, also es ist mittlerweile kein kleiner Betrieb mehr.

00:56:49: War ein Hobby, ist es heute nicht mehr.

00:56:51: Heute ist es ein richtig ernsthaftes Business.

00:56:53: Es fordert mich eigentlich auch, das ist eher die Passion.

00:56:57: Weil das auf meinem Hobby Citizen zu hundert Prozent entspricht.

00:57:00: Und wenn ich so auf diese Firmen gucke, diese drei Firmen, die sind alle völlig unterschiedlich, völlig unterschiedliche Leute.

00:57:05: Und ich weiß gar nicht so richtig, was eher so mein Herz wäre.

00:57:09: Inhaltlich, wo ich am liebsten die ganze Zeit wäre, kann mich dann entscheiden, weil die... Alle drei Firmen sind mir so ans Herz gewachsen und sind so besonders, auch von den Menschen her.

00:57:18: Ja, ich würde mich gerade noch zerteilen.

00:57:20: Ich hätte gerne sechszehn Stunden zur Woche Zeit oder noch mehr, um ich da eben auch angemessen zu verteilen.

00:57:26: Aber die Idee, das ist ein Privileg.

00:57:29: Dann finde ich auch so, die Idee, dort Menschen zu haben, die einen vertrauen und die bereit sind, einen Weg mitzugehen.

00:57:38: Das ist für mich das Spannende.

00:57:39: Ich fahre bei dich deinen Termin kennen.

00:57:41: Weg.

00:57:42: Für Chemnitz.

00:57:43: Was glaubst du, dass du im Jahr zwei Tausend zweiundvierzig?

00:57:45: wie hat sich Chemnitz entwickelt?

00:57:46: Da

00:57:46: bin ich in dieser komfortablen Lage, dass ich als der Sicht eines alten Mannes gucken kann.

00:57:53: Da bin ich ja also schon im Rennenalter und kann auf die ganzen jungen Leute gucken, die Chemnitz dann ausmacht.

00:58:00: In meiner Welt ist es so, dass Chemnitz nie diese absolute Durchbruchsstadt wird.

00:58:06: Also diesen Aussprung, wie Leipzig oder so erlebt, dieses Bestufon geschrieben hat, das sehe ich für Chemnitz nicht, sondern ich sehe, dass Chemnitz eine unglaublich inspirierende Stadt werden wird.

00:58:17: die Möglichkeit bietet, auch noch in zehn Jahren oder in zwanzig Jahren hier irgendwas zu tun, weil eben nicht alles fertig ist.

00:58:24: Manche sind ein bisschen rougher, so noch nicht so perfektioniert wie jeder Straßenstein in Dresden beispielsweise.

00:58:31: Und vielmehr junge Leute das erkennen und eben hier sind und auch gerne hier sind und das eben mitgestalten zu.

00:58:39: Das ist so in meiner Traumwelt, ist es das, wie ich kenne jetzt mal sehr, aber nie so ganz fertig, nie so ganz immer so wischen mit diesem.

00:58:47: Da geht noch was, da kann man was machen.

00:58:49: Da gibt es Leute, die sind offen dieses Selbstbewusstsein, was wir jetzt letztens auch mit der Kulturhabschule aufgenommen haben.

00:58:54: Das wird sich weiter fortpflanzen.

00:58:56: Junge Leute, die werden mit einem ganz anderen Selbstverständnis durch die Stadt gehen.

00:58:59: Und das kann ich dann tatsächlich mit meiner Prille auf die jungen Leute gucken, wie die sich entwickeln, genießen.

00:59:05: Okay,

00:59:06: schönes Bild.

00:59:07: Die allerletzte Frage, ich sage schon mal Danke, dass ich hier sein durfte.

00:59:10: Wen würdest du gerne mal hier im Podcast hören?

00:59:12: Einem liebsten, ein Mann und eine Frau.

00:59:15: wo du vielleicht auch einen Kontakt hättest und sagst, das war ganz angenehm mit dem Michael.

00:59:20: Also wenn ich persönlich sehr mag und was ich mir gut vorstellen kann, kennst du aber vielleicht, dass du schon auf dem Schirm ist, die Linda Hütner?

00:59:26: Hab ich auf dem Schirm.

00:59:28: Also sie hat unglaubliche Energie und einen unglaublichen Spirit auch den Betrieb, den Familienbetrieb zu zahlen, zu bauen und zu entwickeln, das finde ich.

00:59:38: absolut bewundernswert.

00:59:39: Und man darf nicht vergessen, dass man eben trotzdem, wenn derzeit heute auch Kinder hat, Eltern ist trotzdem ein Business Rock und eben trotzdem auch für die Familie da sein kann.

00:59:50: Und

00:59:50: mal eben ein Festival of Lights oder ein Light Hour Wishing.

00:59:53: Light Hour Wishing, auf die Beine zu stellen.

00:59:55: Also wirklich absolut bemerkenswert.

00:59:57: Hennig

00:59:57: ist er wirklich sehr gut.

00:59:58: Als Persönlichkeit ist es unglaublich.

01:00:00: Ich bin auch großer.

01:00:01: Also Uwe Bauer sagt es immer so schön, er leitet den Fanclub für die beiden.

01:00:06: Ja, ich würde auch in diesem Fanclub eintreten.

01:00:09: Also Lotte Fischer und Lender Hütner Fanclub leitet Uwe Bauer.

01:00:14: Wer da eintreten will, wir sind schon mindestens zwei, die da in dem Club sind.

01:00:20: Also ich geh auch dazu, wie gesagt, ich mag sie auch als Mensch sehr und als Persönlichkeit finde ich den Jörg Fieber interessant.

01:00:28: Wobei das... natürlich jetzt auch Werbung ist.

01:00:30: Am Ende, also Werbepranche, da weiß man dann als Podcast-Hörer vielleicht schon sehr, sehr viel über die Chemnitz-Werbepranche.

01:00:35: Aber er ist auch eine sehr inspirierende Persönlichkeit, hat einen viel größeren Blick auf Chemnitz und auch einen viel größeren Blick auf das nationale Geschehen.

01:00:45: Also da ist, also für mich auch eine der Persönlichkeiten, die ich immer schon aufgeblickt habe und das auch jetzt tue.

01:00:52: Wo wir Kollegen sind, ich finde das immer so eine Bemangswerbe.

01:00:55: Ich habe auch über das Leid aber Wischen kennengelernt.

01:00:59: Und wir sind auch schon im Austausch.

01:01:00: Vielleicht hat das ja heute gehört in vielen Statush-Berufen sozusagen.

01:01:06: Da interessiert mich ja auch, wie man in den Jahr- und neunzehntig auf die Idee kommt, eine Werbe-Agentur zu kunden.

01:01:10: Das ist verrückt.

01:01:11: Das ist verrückt.

01:01:12: Ja.

01:01:13: Ich danke dir.

01:01:13: Also was beim Christian ja auch, Kreativklicks, die haben ja zweitausend, als die Dot-Komblase geplatzt ist, erst mal eine Internet-Agentur gekunden.

01:01:21: Also Christian will ich auch nochmal, weil auch da die... Die Frage ist natürlich, ab wann kam der Hut?

01:01:27: Ja, genau.

01:01:28: Vielen, vielen Dank.

01:01:29: Du machst weiter hier.

01:01:30: Ich baue ein Ruhe ab und wir sehen uns bestimmt, hoffentlich bei der nächsten Überstunde.

01:01:35: diesmal schaffst du es nicht.

01:01:36: Und danke, dass ich hier sein durfte.

01:01:38: Vielen Dank für die Zeit und fürs Zuhören.

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