(Sören Uhle- ehem. GF-CWE/Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig) - Timing, Glück und Leidensdruck
Shownotes
Sören Uhle über Führung in der Krise, Punkmusik und seinen Abschied aus Chemnitz
In dieser Episode begrüßen wir einen Gast, der Widersprüche geradezu anzieht. Sören Uhle wuchs im Chemnitzer Heckert Gebiet auf, hörte Punkmusik und ging anschließend als Offizier zur Bundeswehr
.
Viele Jahre lang lenkte er als Geschäftsführer die Geschicke der Chemnitzer Wirtschaftsförderung
. Besonders prägend waren die Krisentage im Jahr 2018. Sören erzählt, wie er damals das "Wir sind mehr" Konzert mitveranstaltete und warum seine Behörde in dieser Zeit extrem politisch agieren musste, um die Stadt vor einem massiven Imageschaden zu bewahren
.
Wir sprechen außerdem intensiv über seinen Weggang aus Chemnitz. Er teilt seine kritische Sicht auf die Zeit nach dem Kulturhauptstadttitel und erklärt sehr ehrlich, warum ihn die aktuellen politischen Entwicklungen in der Stadt so wütend machen
.
Heute hat Sören eine völlig neue Mission gefunden. Als Geschäftsführer der Elternhilfe für krebskranke Kinder in Leipzig führt er ein Team in einem emotional stark belasteten Umfeld
. Er verrät uns, was echte Führung durch Vorbildfunktion für ihn bedeutet und warum große Veränderungen immer aus Timing, Glück und Leidensdruck entstehen
.
Freut euch auf ein extrem offenes, ehrliches und leidenschaftliches Gespräch!
Transkript anzeigen
00:00:02: Welcome to the sea.
00:00:02: Herzlich Willkommen im C Level Podcast, dem Podcast wo ich die Business Ebene mit dem C für Chemnitz verbinden möchte.
00:00:09: Mein heutiger Gast vereint Widersprüche wie kaum ein anderer.
00:00:13: Er wuchs im Chemnitzer Heckart-Gebiet auf und fand Halt in Punk Und wurde trotzdem Offizier bei der Bundeswehr.
00:00:18: Söhren Uhle war jahrelang der Kopf der Chemnitzer Wirtschaftsförderung In den extremen Krisentagen, Ging er volles Risiko, wurde zum Mitveranstalter des Wir sind mehr Konzerts eigene Aussage die politischste Wirtschaftsförderung aller Zeiten.
00:00:34: Sören bezeichnet sich selbst als Typ Auberer, ein Mensch der Reibung erzeugt Autoritäten hinterfragt und keinen Konflikt aus dem Weg geht!
00:00:42: Wir blicken zurück auf seinen Weckang aus Chemnitz, sprechen über seine Sicht auf den Kulturabstattprozess.
00:00:56: Ich freu mich, wenn wir uns am sechsunzwanzigsten Dritten im Brauklub zur fünften Überstunde kennendet sehen.
00:01:17: Und
00:01:20: wenn
00:01:24: mir die Kopfhörer kriege ich mit, ob ich zu weit vom Mikro dann weg bin oder ob irgendwie das eine Störung für den Hörer mitbringt.
00:01:40: Aber
00:01:41: auch da sage
00:01:42: ich... Kriegst du alles hin?
00:01:43: Hauste die Kainer mal drüber und dann holt den Junge zurück!
00:01:47: Übersetzt!
00:01:50: Ich freu mich total.
00:01:51: Du hast wahrscheinlich noch nicht einen Podcast von Sivir.
00:01:54: Ja
00:01:54: doch, ich habe reingehüttelt.
00:01:57: Vom Schwabi mit Marschschöder weil ich da auch natürlich eine Beziehung rein habe und da irgendwie auch mal ein bisschen, bisschen enger an dem dran war.
00:02:07: Natürlich immer so in einem Kulturabstatt-Kontext, weil wir haben versucht haben Leute einzusammeln Und ich sehe zumindest was deine Gästeliste da betrifft Da kommt man ja in Chemnitz dann noch nicht dran vorbei, dass man irgendwie zu vielen in Bezug hat Einigen dann noch wieder... Nee das ist dann nur wieder ganz interessant.
00:02:21: Thomas Waltherme hab' mich mir zwar nicht angehört aber fand es ganz spannend Was du quasi den Show Notes dahin gepackt hast.
00:02:28: Aber da hab ich wirklich schon an dich gedacht, weil ich glaube für mich zu erinnern dass ihr eine militärische Vergangenheit hat.
00:02:37: Und Thomas ...
00:02:37: aber nur unterschiedlichen System.
00:02:39: Ich finde das so krass!
00:02:41: Das hatte er so nebenbei und auch da hilft die KI dann, dass diese ganze Aufnahme weg war, der erste Teil des Gesprächs bei der Regler hier unten war, aber die KI hat es geschafft.
00:02:54: Also... Es gibt die Vorgeschichte, dass wir uns schon sehr lange kennen.
00:02:59: Wir haben uns vor ein paar Wochen eben Chemnitz B-Like Podcast getroffen.
00:03:04: Da gab es eine lange Anbahnung, ich würde sagen dieses Thema lassen wir außen vor.
00:03:08: Ja ja, das ist gut!
00:03:09: So, es soll wirklich mal nur um dich gehen weil ich dich zwar... haben wir da eigentlich daraus bekommen?
00:03:18: Ich wüsste Saisonigenäuchte, meine in dem Jahr und acht haben aber uns kennengelernt und im Jahr und neun sind wir damals in die Firmlauf Also ins Geschäft miteinander gekommen.
00:03:28: Und ich weiß über persönliche Gespräche ein bisschen was, aber ich würde diese Möglichkeit nutzen und deshalb finde ich das ja vom Podcast so schön.
00:03:37: Es wäre total weird wenn wir uns so treffen würden, wo bist du eigentlich geboren?
00:03:41: Das wollte ich jetzt von dir hören!
00:03:44: Ich will wissen wer ist Sören Ohne und wie ist er an diesem Tag heute hierhergekommen?
00:03:49: lebenstechnisch?
00:03:51: Man musste aufpassen, wenn du die Frage so offen formulierst.
00:03:53: Geht jetzt der Monolog los und ... Nee, nee, nee!
00:03:57: Aber das ist ... Ich glaube dass es irgendwann... Also zumindest habe ich immer festgestellt, wenn ich dann ins monologisieren neige, dass dann uns oder mir dann irgendwann die Zuhörer abhanden kommen weil das natürlich ... also du bleibst halt im Film drin Und ich finde es aber ganz schön, wenn es letztlich immer eine Chance gibt in Gespräch zu sein.
00:04:16: Das finde ich ja nur cool am Podcast.
00:04:19: Nee, nee.
00:04:19: Ist alles gut!
00:04:20: Ich fange einfach mit dem Thema Geburt oder die jungen Jahre quasi an... ich bin in den Sebenen-Siebziger Jahrgang, wenn am neunten Fünften im Krankenhaus Rabenstein
00:04:30: geboren
00:04:32: und genau, bin in Kamachstadt groß geworden bis dreiundneinzig und habe hier meine komplette Kindheit von null bis achtzehn quasi verliebt.
00:04:42: Bin im Heckertgroß geworden Heckergebiet gegenüber vom Ükerus.
00:04:46: für allen denen das versagt Aber wir haben das auch im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit zur Kulturhauptstadt, bin ich da auch ziemlich eng oder nahe in die eigene Biografie so eingegangen.
00:04:56: Wir haben also alles reingegeben, sodass ich da letztlich schon ein Stück weit mal aus dieser Zeit erzählt habe, die mich total gut geprägt hat auf jeden Fall und ich da sehr schöne und natürlich auch manchmal nicht so schön Erinnerungen hab.
00:05:12: aber das Thema an der Platte aufzuwachsen bleibt.
00:05:14: was Besonderes kann das mit meinen Eltern bis heute ganz gut reflektieren und letztlich auch erinnern, weil die sich selber entschieden haben einmal um noch danach nochmal umzuziehen.
00:05:28: Und zwar gegenüberliegend in eine andere Platte.
00:05:32: Das ist schon so ein Mentalitätsding finde ich.
00:05:36: Aber dann vielleicht kommen wir da jetzt noch drauf?
00:05:38: Ich habe dich immer irgendwie mit Kiel erinnert Ja
00:05:42: auf sieben Jahre Genau.
00:05:47: Ich
00:05:47: wusste nicht, dass du echt Druck vollmorgst.
00:05:50: Na ja das
00:05:51: ist natürlich dann auch so.
00:05:51: ich war dann also will das jetzt gar nicht so abreißen wir können es auch einzeln durchgehen.
00:05:55: mich hat an die Bundeswehr gerufen weil das eigentlich in den neunzigern dann sowahreinundsig Abitur gemacht und dann sofort erstmal Grundwertdienst.
00:06:02: Das war immer so Mast-Abitur und dann gehst du zum ersten siebten direkt machst du dein damals zwölf Monate Grundwert Dienst Und das habe ich auch gemacht Goslar und Neuburg an der Donau dann quasi nach München gekommen.
00:06:17: Und damit waren die nächsten fünf Jahre schon wieder auch schon mitten woanders, das erste Mal woanders und dann sieben jährliches Bürostein.
00:06:26: Spätestens dann ist der Dialekt mal für den Moment weg!
00:06:29: Okay jetzt aber dann die erste Frage.
00:06:32: wir sind beide in einem Neuburger Gebiet groß geworden.
00:06:35: Ich nehme an, wir haben in etwa zur gleichen Zeit, da waren drei Jahre unterschiedlich, benachten Sie jetzt ja.
00:06:41: In etwa wird das soziale Gefügel zwischen Mazzan und Heckertgebiet eh nicht gewesen sein oder ein kleiner Rechtsruck?
00:06:50: Ja.
00:06:51: So ich weiß dass du eine sehr starke Punk-Liebe hast.
00:06:55: Wie geht man dazu Bundeswehr?
00:06:58: Einer der wieder vor ist... eines der Widersprüche, die sich immer wieder durch mein Leben ziehen.
00:07:04: Anfang müsste ich quasi mit dem Aufsatz in der vierten Klasse... also gab es zwei große Themen an denen ich mich erinnern kann.
00:07:12: das eine ist wie stellst du das Jahr zweitausend vor?
00:07:17: Das kriege ich nicht mehr zusammen!
00:07:18: Ich weiß aber dass die Frage weil die hat mich natürlich eine Sache die ich mir bis heute erhalten habe dass ich mich durch gute Fragen faszinieren lasse.
00:07:28: Es ist gar nicht arrogant gemeinsam, es gibt halt Fragen, die sind interessant und da geht man gerne rein.
00:07:33: Und es gibt aber so ein Olimp, eine Top-Xen wo du mit diesen Fragen mehr machen kannst und plötzlich anfängst selber Wege zu gehen.
00:07:42: Das war eine früheste Erinnerung, weil das waren damals wenn ich führte, Lasse, fünfundachzig also fünfzehn Jahre.
00:07:52: Was?
00:07:53: Jetzt in meinem Rückblick als Anfang Fünfziger sind fünfzehn Jahre ja nichts.
00:07:57: damals war und das war das Jahr ein halbes Universum gefühlt.
00:08:00: Und ich weiß noch, dass wir da so unterschiedliche Themen hatten wie was für sich alles kann fliegen Roboter und so.
00:08:06: Also also das war auch damals Thema.
00:08:08: Das zweite ist Was willst du mal werden?
00:08:11: Das war das zweite große Thema und da habe Ich damals war ich aus einem sehr klassischen Haushalt kam
00:08:18: pro
00:08:19: DDR pro Sozialismus ganz, ganz großen Prägung und Erziehungen dahinter.
00:08:24: Da habe ich gesagt, ich will so ein Soldat
00:08:26: werden.".
00:08:27: Und das ist wie alles schon in meiner Kindheit auch etwas was kaum einer versteht beziehungsweise im Rückblick quasi sagt es kann doch gar nicht wahrsehen du warst da nach Kind so nach dem Motto wenn ich zum Beispiel über Bended-Zeit spreche?
00:08:40: Und ich war da high involved.
00:08:42: also ich hab dort Detailbilder in mir und Momente die nach wie vor nachfühlen kann, weil das hat mir jetzt in den letzten Jahren mal jemand reflektiert.
00:08:53: Es war bei uns eben genau umgekehrt.
00:08:56: Also wären gefühlt... also nach der Wende waren es sowieso alle die in die Freiheit wollten oder wir auch immer und für uns war das quasi ein Abstieg.
00:09:06: Wir sind aus einem gesetzten, trotzdem Platte, es geht nicht irgendwie um Einfamilienhausstand oder so und sind über die Wände fast abgeschmiert.
00:09:18: Das hat was mit mir gemacht und es war mir fast egal.
00:09:22: Da kommt so eine Naivität zum Vorschein, die sich bei mir bis heute zieht.
00:09:26: Mittlerweile halte ich das für einen großen Fundus, dass ich gesagt habe ist mir egal in welchem System ich bin.
00:09:31: Ich will halt zur Tat
00:09:32: werden.".
00:09:33: Die Generationen, ich weiß nicht, hundertprozenten, neunzehnt, siebzig bis fünfundachtzig oder fünfundsebzig.
00:09:51: Das ist die Generation, die weder sich so richtig der DDR identitär zugehörig fühlt noch der BRD, weil auch begonnen wird dass die Elterngeneration in so einem krassen Konflikt also so einen Wende Dilemma waren das die nicht uns Vorbild genug sein konnten im politisch sagen aber im gesellschaftlichen.
00:10:12: und mir geht es wirklich so Ich habe vielleicht eine idealisierte Vorstellung der DDR, weil ich jung war und ich habe so eine distanzierte Haltung zur BRD.
00:10:28: Es war ja die Frage, wann kam der Punk bei dir?
00:10:32: Kann ich sagen.
00:10:34: Und ich finde dass diese dritte Generation Ost dieses sozoologische Phänomen Also gerade nicht genug gewürdigt wird, weil ich glaube sehr viel damit gerade erklärbar wäre.
00:10:46: Generationen warum?
00:10:47: Die sich so komisch verhalten aus Sicht der anderen.
00:10:51: Ja, ich habe das in den Anfang der nurjahre war es mal so ein finde ich auch ist die Spitze.
00:10:58: erreicht wurden was Bekanntheit und was ist denn da genau trennen?
00:11:02: Ich meine dass da auch Karsten Schneider meine Rolle gespielt hatte.
00:11:04: dadurch ist er so ein Stück weit populär geworden.
00:11:06: aber Es ist meines Erachtens nie über dieses Theorie-Konstrukt irgendwie rausgegangen.
00:11:11: Also es hat nie so einen Krib gefunden auf der Straße und gesagt, also macht man da jetzt was draus oder bleiben wir in einer Reflexion hängen?
00:11:20: Was man ja grundsätzlich beinahe so zu... Also wenn man sagt ne, wir lassen uns mal über Phänomene sprechen und vielleicht machen wir noch eine Forschungsarbeit.
00:11:27: Ich weiß aber zum Beispiel nicht weil das Thema dann abgeflacht ist über welche Größenordnung reden wir eigentlich.
00:11:32: Wie viele Fallzahlen haben wir da jetzt?
00:11:36: Weil ich bin sehr vorsichtig zu sagen Damit lassen sich Phänomene erklären im Verhalten von Menschen, die heutzutage keine Ahnung in Politik abheben.
00:11:44: Weil ich gar nicht mehr so welche Grundgesamtheit treten wir da eigentlich?
00:11:47: und davon... Und da geht es schon los!
00:11:49: Etwas womit ich aufgewachsen bin natürlich sehr schnell im Kategorien bilden und dann gehörst du zu dieser Generation also?
00:11:58: Es ist aber überhaupt null Homogen da drin.
00:12:03: Für mich wurde Abschichten der Generation etwas... Ich habe das für mich immer so gefasst.
00:12:07: Das sind die, die die Wände schon bewusst erleben konnten in diesem Übergangproportät wie auch immer vom Jugend- oder vom Kindesalter ins Erwachsenenalter.
00:12:18: Und da bin ich erst mal drin.
00:12:19: Das ist für mich eine Erklärung warum es bei mir ausgereicht hat.
00:12:22: das ist eine Frage... Ich hätte fast gesagt von Monaten wann du geboren bist ob du dazu gehörst oder nicht weil die... Ich glaube wenn ich auf der anderen Seite gestanden hätte also auch quasi eher in einer Opposition, die nicht hochgekommen ist.
00:12:39: Sondern ich habe keine West-Fernsehen geguckt.
00:12:44: Wir waren da schon sehr straight und eng an der Linie.
00:12:49: Wenn ich auf der anderen Seite gestanden hätte, bin ich mir gar nicht sicher ob ich dieses involvement zur Wende gehabt hatte.
00:12:53: Weil bei mir kann ihr genau sagen wo hab ich diesen Rücktritt von Honneger gesehen?
00:13:03: Was habe ich dabei gefühlt?
00:13:04: Wie ging es mir überhaupt in diesem Jahr?
00:13:07: Ich kann dir fast alle Daten nennen zwischen neunundachtzig und neunzig, die da irgendwo relevant war.
00:13:13: Und was ist dann eigentlich so mit mir so passiert?
00:13:17: Und da ist Punk also spätestens seit einundneinzig würde ich sagen für mich einen ganz ganz wichtigen Anker gewesen.
00:13:25: Also der auch so ein Stück weit mich mental stabil gehalten hat und mich über diese Zeit gebracht hat.
00:13:31: Was
00:13:31: hatte dich geprägt.
00:13:32: welche Band Kannst du das sagen?
00:13:34: Skeptiker, auf jeden Fall.
00:13:35: Das ist krass!
00:13:36: Wie sagt er mir genauso?
00:13:37: Also da kommt auch... Ich trage ja so eine Wut in mir und das beschäftigt mich auch total Und ich versuche sozusagen wie es immer so ist Es gibt ja Dinge die man sein Leben lang versucht damit irgendwie umzugehen und dieses Thema wird mich mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Tod begleiten einen konstruktiven Weg damit zu finden und dass haben die Skeptik für mich als erste ausgedrückt.
00:14:03: In der Nähe dazu ist Schleimkeimen, für mich so ziemlich nah dran und da weiß man dann schon in welche Richtung das geht.
00:14:10: Und trotzdem ist es ... Da bin ich wieder sehr stolz drauf, gab's noch mal eine Latenzphase.
00:14:16: Ich war auf dem ersten Konzept von dritter Wahl in Nürnberg damals im Kommen.
00:14:20: Interessanterweise auf dem Rückweg vom Bundeswehr.
00:14:24: Ja aber einfach warum ein Bundeswehr?
00:14:28: Naja, das ist für mich überhaupt gar kein Ausschluss gewesen.
00:14:30: Ich habe auch nicht Pank gehört um damit irgendwie in so eine Systemkritik... Also auf jeden Fall!
00:14:38: Aber keins was ich sozusagen mit dieser Anti-Haltung und Distanz zum Soldat sein.
00:14:45: also ich hab auch von Toxoblasma ganz normal die Soldaten nieder mitgebrüllt und das war eher für mich einen Ausdruck natürlich mit Gefühlen umzugehen und aber eine politische Haltung zu haben.
00:14:57: Und die hat sich sehr, sehr stark erst mal auf dieses Thema Rechtsextremismus bezogen.
00:15:02: Aber
00:15:02: auch im Hackert?
00:15:03: Ja, total!
00:15:05: Also wir haben in den letzten zwei Jahren eigentlich einigneinzig bis dreieinzig da war ja quasi meine Heimstadt das Kraftwerk was damals noch auf der Zwickau Straße war.
00:15:19: Und das waren unsere Locationen, wo normal Daily Terror, kann ich mich noch erinnern... Die dritte Wahl habe ich da nie wahrgenommen.
00:15:28: Also, weißt du genau, die war es dann?
00:15:30: Und in Stapokatebels, das war so ein... Ja, aber ich hatte immer das Gefühl gehabt, dass ich die alle in der Frühzeit hatte und es war mega!
00:15:42: In den Backgebäß
00:15:43: oder was?
00:15:43: Ja ja, genau.
00:15:44: Das waren wir damals auch, aber irgendwann Da fängst du wieder in die Wun eigentlich und das erste Mal so E-Geigen quasi da wahrgenommen, das prägt halt unglaublich.
00:15:54: Und ich weiß nicht warum... Ich glaube dass sich diesen Mieterspruch aushalten wollte ohne dass ich es in dem Moment so bewusst wahrgenommen habe.
00:16:02: Also die Härte kommt ja noch.
00:16:04: Die Bundeswehrzeit also die Grundwährdienstzeit Das ist ja nur der Anfang!
00:16:09: Ich bin ja offiziell geworden Und damit wird es dann richtig crazy.
00:16:15: Aber durch die gesamte Bundeswehrzeit habe ich mehr Punk gehört, in München Skeptiker gesehen.
00:16:23: Vorher noch Slime.
00:16:24: ganz für mich eine übersetzte Frühzeit, das war zweiundneunzig oder dreieinundzig bin ich mit der Simpson nach Auerbach gefahren ums Leim zu sehen, noch mit Dürk als Frontmann und der blieb ja noch bis zwei neunzehn, glaube ich.
00:16:40: Aber das war für mich rüber sprägend weil ich dann auch gefühlt Kind war also so jugendlicher.
00:16:46: Also
00:16:47: für mich ist es wirklich... Ja gut da kommen dann halt doch die Platituden, die du als Punk sagst Das ist niemals Soldat.
00:16:57: aber eigentlich ist natürlich mir ein Soldat der auch eine Punk-Artitüde hat lieber als einen Soldat.
00:17:04: Ja.
00:17:04: Ich glaube... Ja und ich glaube, dass du die auch... also ich finde das du PANGs bis heute Identifizierungen erkennen kannst weil es völlig egal ist ob die bei der Bundeswehr sind oder in einer Armee sind.
00:17:15: Oder in einer Verwaltung oder im Business.
00:17:17: Also du hast überall Anpassungsprozesse Und Du hast quasi Querschläge und Querdenke wie auch immer Die sehr schnell etwas mit einem PANG sein zu tun haben und irgendwie zusammenhängen.
00:17:29: Was für ein ganz entscheidendes.
00:17:30: Ich habe den PANG übrigens nie dieses.. Also ich hab dir Lieder gehört die natürlich zum Mitglied da wo rausgegangen sind, der auch dritte Wahl ganz hervorragende Lieder gemacht.
00:17:39: Aber ich habe das nicht für mich selber so verbunden.
00:17:41: Das war nicht das Ding was ich mir daraus genommen hab.
00:17:43: Ich habe mich zum Beispiel nie so angezogen oder habe dann in den Lederluft gehabt oder hat mir irgendwie die Haare gesteilt.
00:17:51: Es ging immer nur um Haltung und das konnte ich damit auch für mich total gut durchkonzipieren bis heute weil das wie ein natürlicher Haltung zu Dingen des Lebens.
00:18:05: Also eine Sache ist ja das Problem mit Autoritäten.
00:18:07: Ich glaube, ich war einmal angestellt an der Uni und der Professor, wenn der mir was gesagt hat, dass ich total dumm fand, dann habe ich es nicht gemacht und hab festgestellt, ich kann nicht in einem System arbeiten wo jemand sagt du musst das machen weil ich's gesagt habe.
00:18:25: Vielleicht bin ich auch genau deswegen jetzt dort, wo ich jetzt bin, weil mich das natürlich auch mein ganzes Leben noch gekleidet hat.
00:18:31: Wenn du in der Bundeswehr bist, ist ja das Grundprinzip auch eine Idee anzuerkennen.
00:18:35: Deswegen
00:18:37: müsstest du doch in einem Sternebenfekt sein?
00:18:39: Ja, deswegen bin ich ja auch nach insgesamt sieben Jahren raus.
00:18:44: Ich bin nicht diese komplette Karriere für damals Zeitsoldat zwölf Jahre gegangen Sondern nach sieben Jahren raus, das war damals eine heiße Zeit mit Kosovo-Konflikt und der Jugoslawienkrieg.
00:18:54: Der uns meines Erachtens politisch historische bis heute verfolgt weil es die erste humanitäre Intervention der NATO waren und nicht über die Vereinten Nationen.
00:19:03: Und das war für mich einen Schritt zu viel.
00:19:05: Also für mich war es mal ja in Ordnung und das hätte ich auch gut mit mir vereinbaren.
00:19:10: Wie wurde dort gemacht?
00:19:13: Waren die bei der Bundeswehr diskutiert darüber?
00:19:17: Ja, also nicht so formell wie man sich das vielleicht vorstellt.
00:19:19: Es gab ja immer wieder auch selbst in der Grundwertingszeit aber natürlich dann auch in den im Werdegang des Offiziers als politische Bildung und so weiter.
00:19:27: Man kann es natürlich auch thematisieren Aber das sind ja nicht die Gespräche und Diskussionen, die so tief reingehen und das Pudelskern irgendwie treffen.
00:19:36: Und wenn man sich jetzt überlegt Selbst der Russland-Ukrainekonflikt steht unter diesem Eindruck und diesem Damokless Schwert, dass Putin so argumentiert nach dem Motto die NATO interveniert weltweit.
00:19:48: Und das können wir auch ganz kurz und platt zu machen weil man eben aus guten Gründen damals nach Somalia die weinten Nationen aufgegeben hat langsam, zu schwerfällig.
00:20:00: Es gibt keine Konsensprinzipien mit Sicherheitsrat ein Veto reicht und so weiter.
00:20:04: Und das hätte natürlich in Jugoslawien eine verheerende humanitäre Katastrophe ausgelöst.
00:20:09: Mir geht es doch gar nicht darum, dass falsch oder richtig zu finden sondern nur gesagt, das schaffe ich, das kriege ich nicht als Soldat oder als Offizier hin.
00:20:17: Weil... ...und da kommt dieses ganze Thema Führung- und Vorbildfunktionen mit rein was sich für mich dort mehr oder weniger ja rausgeschildt und aktiviert hat weil ich glaube das ist immer in mir war Ich wäre auch zu DDR-Zeiten, glaube ich ganz normal offizier geworden.
00:20:31: Dann wahrscheinlich Berufsoffizier.
00:20:33: aber dieses Thema Erhaltung und wie gehe ich mit mir an vertrauten Leuten um?
00:20:37: das war eben etwas was mich immer umtrieben und ausgezeichnet hat und da muss sich dort eine Entscheidung treffen die ich dann für mich auch getroffen habe.
00:20:46: Wie
00:20:46: machen wir gleich weiter?
00:20:48: Was lernt man als Offizier?
00:20:49: also was wolltest du sagen?
00:20:50: sind die Dinge die du immer mitgenommen hast wo du sagst okay das könnte eigentlich jedem Menschen helfen.
00:20:57: Das eine ist natürlich, die eine Autorität für sich selber zu empfinden und nachzuspüren, die nicht zwingend was mit Lautstärke zu tun hat.
00:21:08: Die viel mit Verbindlichkeit zu tun haben und Konsequenz.
00:21:11: Konsequent ist vielleicht einer der Stärken, die ich am meisten für mich selber da geprägt und ausprägen konnte.
00:21:17: Und das zweite ist absolute Vorbildfunktionen.
00:21:19: also du kannst ja Mit dem, wie du selber einen Auftrag oder den Befehl oder eben auch ein Ziel vorlebst kannst du alles versauen.
00:21:28: Oder kannst die Früchte vom Baum flicken und ich glaube dass wir insbesondere dann in dieser... Ich weiß nicht genau ob ich das Bewährungszeit nennen soll aber diese Zeit CWI in Chemnitz von zwei fünfzehn bis zu dreiundzwanzig mit dieser krassen Herausforderung im Jahr two tausend achtzehn und dann noch zwei tausende zwanzig als dieses Buch genau hätte so geschrieben werden müssen.
00:21:51: Das hat mich sehr, sehr stark in die Bundeswehrzeit.
00:21:53: Also da habe ich auch sehr oft diese Parallelen gefunden weil du da nicht mehr das sind die Momente wo du nicht mehr diskutierst oder ist dann auch keiner im Team ändert sich dann auch Kommunikation und da hat mir dir die Bundeswährzeit und meine eigene Führungsverständnis übel zu geholfen.
00:22:12: Du hast doch mal gesagt Kosovo war der Grund nicht mehr weiterzumachen?
00:22:17: Wo ging es dann hin?
00:22:18: Aus München heraus bin ich nach Stelz-Wirheustern versetzt worden.
00:22:22: Ich hab das Studium quasi nicht geschafft.
00:22:25: Also, da ist die Bundeswehruniversität in Münzen,
00:22:27: ne?
00:22:27: Genau!
00:22:28: Also Neubiberg... Ich habe das Studiums nicht geschafft, Brussbäder-Gurig studiert.
00:22:32: Immer wenn jemand sagt oder wenn's darum geht mich irgendwie zu fassen, dann sagen sie, du bist überhaupt gar kein BWLer, kauf man schon eher aber irgendwie is was anderes.
00:22:43: und dann sag' ich den ja ja ich hab irgendwann mal Brussberg-Gurgis studiert Da ist er.
00:22:47: Das, das ist irgendwie... Nein, nein, ja.
00:22:50: also wir unterscheiden ja mal als Pädagogin zwischen Pädagogen und Lehrern.
00:22:53: aber das ist trotzdem etwas was mich erstens immer mit diesem autoritären und mit diesem straighten Führungsanspruch versöhnt hat und was in mir selber diese Wachschale immer wieder austariert weil ich glaube so wie ich aktuell führe Also ich würde sagen, fünftigfünfzig.
00:23:15: Fünfzig Prozent Pädagoge und fünfzig Prozent Offizier.
00:23:18: Und das ist crazy!
00:23:20: Weil es eigentlich der Pädaguge natürlich erstmal so zum Soldaten da sein und zu autoritären Gewalten nicht passt aber auf der anderen Seite natürlich immer dann wenn es darum geht dass Letzte aus den Leuten rauszuholen Das machst du nicht mehr über Befehlung groß haben sondern Du musst dann irgendwie an die Leute ran Und das hat viel mit Bindung und Verbundenheit zu tun.
00:23:44: Was bei mir ausgeprägt ist, können wir vielleicht später noch mal draufzusprechen?
00:23:48: Ich habe immer versucht, egal wie ich den Weg ab dem Zeitpunkt Wale gegangen bin diese beiden Facetten und Dimensionen in mir gut austariert zu halten also nicht zu sagen, da mache ich jetzt nicht mehr oder da denke ich nicht mehr drüber nach und bleibt dann bei dem anderen.
00:24:02: irgendwie weil es vielleicht auch gerade bequemer ist oder gern gesehen ist hab das immer in mir getragen mir so eine Einzigartigkeit verliehen, worauf mich viele ansprechen, die das aber nicht so richtig fassen können wenn sie ihn nicht genug wissen.
00:24:15: Jedenfalls habe ich mit meinem Prof damals Karl-Heinz Geisler seines Zeichnes Zeitforscher der neuneundneunzeigend, wie ich nie vergessen gesagt haben, die bauen die Ohren in den Hauptbahnhöfen ab und setzen Handyantennen dahin, weil er einen anderen Blick hatte.
00:24:35: Das Zeitthema ist das nächste was mich da begleitet, weil es ein sehr prägender Sehr bringender Mensch.
00:24:40: Für mich war viel, viel mehr als nur der Prof und der Dozent in meinem Schwerpunktfach quasi.
00:24:45: Und er damals zu mir gesagt – weil es natürlich eine wilde Zeit war –, war Wermachtsausstellung was die Bundeswehr von links auf rechts gekrempelt hat.
00:24:52: wir haben in der Pädagogie ganz viele Rechtsextremismustheorie also Adorno und so und dann vor allem die Handlungsfelder wie Was kannst du denn tun?
00:25:00: In Seminaren und so haben wir gemacht und daraus ist letztlich auch so ne Renitanz entstanden wo gesagt ja wir können das auf keinen Fall gehen wir so weiter, sondern entweder verändern mir die Bundeswehr oder wir gehen raus.
00:25:12: Das war damals aus dieser Studieding und bei mir kam dann dieses Kosovo-Thema.
00:25:18: das war für mich ein ganz, ganz zentrales Thema auch weil ich kämpfende Truppe war.
00:25:21: also ich war Luftwaffensicherung quasi die Flugbritze bewachen und hatten dort Objektssicherheit, Objektschutz, Häuserkampf und so alles.
00:25:29: mein Ding aber eben nicht in so einer Auftragslage passt auch überhaupt nicht zum Pädagogen.
00:25:35: übrigens
00:25:35: Weil du nicht dafür kämpfen wollt?
00:25:37: Genau Ja, oder
00:25:39: nicht dafür sterben wollte.
00:25:41: Und vor allen Dingen nicht die Verantwortung übernehmen wollte für die Menschen, die mir anvertraut sind, die gegebenenfalls dort genauso leid und leben lassen.
00:25:49: Ist es dann so leicht daraus zu kommen?
00:25:54: Es gab einen Exit und der hieß, du schaffst das Studium nicht.
00:25:59: Dummheit kann ich bestraft werden und habe quasi meine gesamten Prüfungen gemacht.
00:26:03: Das war mir persönlich wichtig gewesen, damit ich vor mir selber bestehen konnte und mir hat damals vielleicht nie vergessen, dass ich die Diplomarbeit im Zweitversuch geschoben habe.
00:26:12: Und das war damit der Tod geprüft und damit war ich quasi draußen.
00:26:15: Ich bin aus München versetzt worden nach Heide-Holstein in dem Wissen, was ich geschafft hab, weil ich ja nur Diplomerbeit geschrieben habe.
00:26:23: Dort wurde mir dann mitgeteilt, dass das nicht funktioniert hat und da war ich sechs Monate später.
00:26:29: Aber eben auch mit aller Konsequenz.
00:26:32: Was heißt das?
00:26:32: Mit aller, also...
00:26:33: Mit aller Konsikvenz heißt abiturierend mit Waffenschein damit damals gesagt und das war im Jahr zweitausend.
00:26:38: Also interessanterweise ich bin am dreißigsten sechsten zwanzig-fünfundzwanzig rausgegangen und hatte auf der Habenseite
00:26:45: bitte ein Dreißigster Sechster
00:26:47: zweitaussend.
00:26:48: Ich habe zuvor zweizwanziger
00:26:49: nicht kann sein Manchmal überreiche ich mich selber die Zutausen und hatte nichts und war am stets beräuscht.
00:26:55: Und meine jetzige Frau hat quasi alles mitgemacht.
00:26:58: Wir haben uns in der Nähe von der Führung eines Vierundneunzig kennengelernt und dann haben wir dort interessanterweise ... Auf der einen Seite ein sehr dunkles Jahr, ich hatte die Übergangsgebührenisse vom Bund über die Laufzeit.
00:27:10: Habe mich komplett auf den Kopf gestellt weil ich überhaupt nicht wusste was ich machen will und was ich mache.
00:27:14: so.
00:27:14: In der Rückbetrachtung.
00:27:15: vielleicht hast du die Lebenskrise wo alles reingepasst hat?
00:27:18: Der nicht angepasste Punk, letztlich aber auch dieses Thema was will ich eigentlich vom Leben und wo gehöre ich hin?
00:27:25: Was ist meine Rolle?
00:27:25: Und haben dort nach dem Jahr... Das ist nach wie vor.
00:27:29: für mich bleibt das magisch, weil ich glaube im Juli Das war schon über ein Jahr drüber.
00:27:36: Da habe ich auf dem Weg meine Frau abgeholt, damals in Alborstorf und da auf den Weg war es als Klickermacht oder wie auch immer, ab dem Zeitpunkt wusste ich was ich machen will nämlich an der Fahrhochschule Westküste studieren BWL in den Schwerpunkten Marketing Finanzen Generalist breit aufgestellt.
00:27:54: du machst den Kaufmann weil dem Pädagogen hast Du schon das ist aber diese ganz große Akzeptanz Thema gewesen.
00:28:01: Bin ich es denn wirklich ohne Abschluss und so weiter?
00:28:04: Und habe gesagt, du damit kompletierst zu dich in den Welten.
00:28:07: Und ja, legst das in die Waagschale und guckst was passiert.
00:28:10: Wir hatten aus der Münchner Zeit noch durch die Praktika.
00:28:13: Ich hatte das erste bei BMW und das zweite bei der Allianz damals gehabt.
00:28:17: war dieses Thema Unternehmensberatung schon durch.
00:28:19: Da gibt's noch weitere Facetten wie viel mit Wirtschaftsförderung zu tun haben.
00:28:22: Wirtschaftsforderung kann dich anheben, weil keiner kennt das wenn man nicht damit zu tun hat, weil da ein B-to-Bereich ist quasi durch das Studium, weil natürlich alles in dem Moment auch gepasst hat.
00:28:34: Während bis zum Jahr zweitausend wenn du einen Diakram malen müsstest ist es so ein Hoch- und Runder und irgendwie so ... Und ab zweitaussend war das quasi ein Strich.
00:28:44: Es waren nur noch
00:28:49: die
00:28:49: steige geradebar klar keine Krisen mehr bis zu meinem Ausstieg CWE hier.
00:28:55: Dreiundzwanzig Jahre Frieden!
00:28:59: der wenn es Krieg gab, dann waren das alles begrenzte Konflikte die viel mit meinem eigenen Anspruch zu tun hatten.
00:29:03: Das mag sein weil ich mich ja auch mit jedem angelegt habe aber das war schon toll und da hab' ich durch studiert.
00:29:09: Das war in der Rückbetrachtung sagt meine Frau.
00:29:12: also meine Frau war Kauffrau und ist dann Erzieher, also Pädagogin geworden.
00:29:17: Ich war Pädagoge und bin Kaufmann geworden und die Zeit ist für uns rückwärts betrachtet die größte Zeit mit den größten Freiheitsgraden wo wir Niffi Geld hatten, wir haben uns alles quasi vom ... die Tausend Lebenschops gehabt und sind dort quasi ... haben da unser Lieben quasi neu geordnet.
00:29:36: Aber das war dann oben im Norden?
00:29:38: Genau!
00:29:38: Das waren Dittmarschen, Strukturschwaregionen an der Westküste wie Leuchteins.
00:29:43: Wenn überhaupt kennt man Büsum und Friedrichskog und Brunsbülle.
00:29:46: Ich kenne nur die Ostseel.
00:29:49: Krass!
00:29:50: Okay... Nur Kot muss nicht lange.
00:29:53: Was haben deine Eltern gesagt Fand dieses Gut mit der Bundeswehr, dass du da aufgehört hast?
00:29:59: Die waren immer... Mein Vater hat natürlich... Das war auch in der Rückwärtsbetrachtung eine übelst krasse Situation.
00:30:05: Weil der durch die Wände und das System wechselt, der hat wirklich gelitten wie ein Hund.
00:30:11: Ich glaube, dass es für ihn bis heute nicht aufgearbeitet ist und ganz schwerwiegend ist.
00:30:20: Und er hat mir in dem Jahr siebenundneunzig als ich Leutnant geworden bin!
00:30:23: hat der mir sozusagen aus guter alten NVA-Tradition das Sektglas hingestellt mit dem ersten Stern des Leutnanz, was dann reingeht und dann trinkst du das Glas aus.
00:30:33: Und dieses Ritual, damit hat er mir gezeigt wie wichtig und mit welchem Respekt er mir da jetzt gegenübersteht und dass es ganz toll ist.
00:30:44: aber ich glaube in dem Moment als ich dort alles hin geschmissen habe war das natürlich eine echte Zumutung für meine Eltern glaub' ich wo die sich viele Sorgen und Gedanken gemacht haben, aber auch Rückplatz betrachtet.
00:30:56: Wenn ich sie heute fragen würde, würden die wahrscheinlich vor Stolz überbärsten.
00:31:01: Also gerade vor dem Hintergrund eben nicht mit dem Strom zu schwimmen bzw immer darauf zu achten was traust du dir selber zu?
00:31:07: Was ist deine eigene Haltung zu den Themen und wo machst Du keine Kompromisse?
00:31:12: Und das straight durchzuziehen hat mir mein Vater sehr deutlich mitgegeben und meine Mutter auch.
00:31:18: Deswegen ist das so in dem Moment sicherlich eher schwierig, aber im Nachgang glaube ich ganz, ganz respektvoll.
00:31:25: Okay jetzt hast du deinen Studium abgeschlossen?
00:31:28: Ja also einfach ist es nicht.
00:31:29: Also bzw.
00:31:30: doch es ist einfach weil es ging wirklich dieses gerade auf... Ich habe also studiert und es ist eine kleine Fachschule gewesen mit ca.
00:31:37: twelvehundert Studenten oder so.
00:31:39: Wir kannten jeden Dozenten usw.. Und dass krasse ist, ich war vor zwei oder drei Jahren zur Verabschiedung von Dozenten aus der damaligen Zeit, das war so intensiv.
00:31:50: So eine Nähe
00:31:50: hat es schon.
00:31:51: Ja und immer im Sieh ging nie darum abzukummen, das geht in das Marschen gar nicht, sondern du brauchst ewig um rein zu kommen wenn du drin bist dann bist zum Tod.
00:32:02: also ist wirklich auch ein ganz eigenes Völkchen eben wie das so ist, Notsey geprägt, ganz ganz rau aber nicht weniger herzlich, also eine ganz große Wärme fangen mehr an, als Außenstehender oder als Tourist da irgendwie rum schnacken zu wollen.
00:32:18: Das kannst du vergessen.
00:32:19: Es
00:32:19: gibt ja eine Vergleichbarkeit mit Chemnitz, finde ich.
00:32:22: Auf jeden
00:32:22: Fall!
00:32:25: In der Rückwärts-Berachtung habe ich auch gesagt für uns ist das eigentlich nicht besonders anders gewesen und neu gewesen.
00:32:31: es gibt aber einen deutlichen Unterschied den ich im Jahr seven spürte als ich nach Chemnits zurückgekommen bin.
00:32:35: Jedenfalls habe ich.
00:32:37: einer der Nebenjobs war gewesen, dass ich Statistik und Mathe gegeben hab für die, die alle nach mir kamen.
00:32:42: Weil ich bin ja ziemlich spät dann nochmal studiert und dann noch BWL und Statistika
00:32:45: usw.,
00:32:46: da war er für viele schon da oben aus.
00:32:48: Und da habe ich gemerkt das ich für eine krasse Ausbildung noch zu DDR-Zeiten genossen habe trotzdem Mathe noch mal neu gelernt, obwohl ich schon gut kannte.
00:32:57: Aber völlig anderes Verständnis und hatte dadurch eine große Nähe auch zu dem Matheproff.
00:33:03: unglaublich!
00:33:03: Man bindert quasi mit jedem angewandelt unter anderem natürlich auch in meinem Schwerbaum Marketing mit Professor Ruge der damals schon zu Partys eingeladen hat er und trotzdem immer eine Distanz geblieben ist.
00:33:14: also eine gute Distanz Und dort ging es quasi darum.
00:33:17: Ich war dann so schnell dass ich verkürzen konnte und habe dann quasi die Diplomarbeit vorgezogen.
00:33:24: Und durch das Vorziehen hatte ich die Gelegenheit, es bei einem Bauunternehmen zu schreiben in der Region.
00:33:28: Das ist ganz entscheidend für das was danach gekommen ist weil der weitere Nebenjob den ich hatte war eine Unternehmenskommunikation gewesen dort fort wo einer für die Region PR gemacht hat und darüber ist der Kontakt zur Wirtschaftsförderung in Punsbügel entstanden zur Entwicklungsgesellschaft Prunesbüttel, wo ich quasi und deswegen sage so dass das gehört alles in diese Geschichte mit rein weil ich habe also verkürzt.
00:33:55: Nur durch das Verkürzen hatte ich überhaupt die Chance auf eine Stelle zu gehen, die damals aus Prunsbüll...
00:34:02: Das verkürzen auch?
00:34:03: Weil du gesagt hast, ich muss mir jetzt beeilen oder...?
00:34:07: Ein Flow oder wie auch immer man das so bezeichnet.
00:34:09: Ich hatte Bock auf diese Arbeit, dieser Arbeit musste ich vorziehen.
00:34:13: also da ich konnte nicht die Prüfungen erst machen und dann die Arbeitsscheinser.
00:34:16: Ich habe die alle.
00:34:16: quasi ein Jahr vorher habe ich die Arbeit geschrieben begleiten und bin dann in die Prüfungen gegangen Und ich werde nie vergessen.
00:34:22: letzte Prüfung Marketing.
00:34:24: und an dem Tag wo ich mündliche Prüfungs hatte habe ich das zweite Bewerbungsgespräch bei der EGIPGAD.
00:34:29: Und da habe ich zu meinem Prof gesagt, es kann sein das schnell komme.
00:34:32: Das wäre nicht schlimm gewesen weil ich schon durch war schriftlich.
00:34:34: und jetzt sagt er ey bist du verrückt?
00:34:35: und so weiter macht kein Scheiß.
00:34:37: und dann war das zweite Gespräch bei der EGIP aber nur das Handel händeschütteln und herzlichen Glückwunsch.
00:34:44: und dann bin ich quasi mit neuem Job ohne Abschluss in meine letzte Prüfung gegangen.
00:34:50: Und das meinig mit dieser...das wär vorher nie vorstellbar gewesen.
00:34:54: also so diesen mit dieser Klärung Damals einsamste Zeit ever, was man fässt jetzt eigentlich mit deinem Leben an?
00:35:02: und so ging das einfach weiter.
00:35:04: Also ich habe dann zweieinhalb Jahre Brunsbüttel gemacht, klassische Wirtschaftsförderung mit einem unglaublich guten Chef.
00:35:11: Daran merkst du jetzt schon Chefbrunnsbüll Dr.
00:35:14: Heldt Professor Ruge, Fachhochschule Prof.
00:35:18: Karl-Eins Geißler die in der Uni München Bei BMW das war ein ganz, ganz wichtiger Trainer damals im ersten Praktikum.
00:35:26: Lothar Minitz der mir eine ganz andere Welt gezeigt hat, der mich ins Losster auf Mallorca gebracht hat und so weiter.
00:35:32: also alles zu kleine Versetten die ich jetzt übersprungen habe.
00:35:35: In der Rückwärtsbetrachtung sagt es gab immer zur richtigen Zeit oder zum wichtigen Zeitpunkt Mentoren Das ist bis heute so geblieben Und die mich begleiten und die mich bereichern und die mir quasi auch manchmal einen Kopf gewaschen haben und die die mich auch besser gemacht haben.
00:35:49: Und bei Dr.
00:35:50: Heid war das so, also da habe ich quasi von der Pige auf bin ich dort quasi in die Lehre gegangen, wer oder was es macht ein Wirtschaftsverdauer und haben damals dort die deutsche Kohlstraße worden so ein Tourismus Thema gewesen, das war dann so mein Ding gewesen.
00:36:05: Für Kohl?
00:36:06: Na ja, naja, der Bitmarschen grüßt das Zusammenhängen des Kohlanbaugebiet Europas.
00:36:11: Achtzig Millionen Kohlköpfe für jeden Bundesbürger ein.
00:36:15: Was
00:36:15: ist denn das Top-Kohl-Produkt?
00:36:17: Sauerkraut.
00:36:19: Naja, also Kohl eintopf ist die gibt es auch.
00:36:22: dann hast du ja diese gewässig alles nicht mehr in Niedersachsen Pinkel heißt das glaube ich oder?
00:36:29: Ja
00:36:30: grünkohl.
00:36:31: Also wir reden ja über... Und das war so ein, aber was
00:36:41: machen sie an Umsatz?
00:36:42: Das wäre eine interessante Wirtschaftsfacke.
00:36:47: Cool!
00:36:48: Ich frage nur,
00:36:49: war er wo?
00:36:50: Also Landwirtschaft ist ja sowieso schwierig.
00:36:52: Aber interessant ist dass selbst dieser erste Job schon die Verknüpfung klassische Wirtschaftsfordern, also die Ebrungsmittel des größten Industriegebiet Deutschlands in den siebziger Jahren mit einem beschissenen Timing.
00:37:10: Timing, Glück und Leidensdruck haben sich übrigens in Titmarchen geprägt.
00:37:13: Also es gehört nicht nur Expertise, Kompetenz und Glück dazu sondern letztlich auch immer das richtige Timing und den Leidendruck.
00:37:20: Und dass ist etwas was mich immer geprägte hat auf allen Stationen Kondemie im Job machen wo irgendwie alles fertig war und wurde gesagt habe hier ist alles super!
00:37:30: Jetzt musst du das hier insbesondere so gut machen und noch mal ein paar Prozente so ausführen brauchte immer Herausforderung und Problemlage.
00:37:38: Und die konnte gar nicht krass genug sein, am besten wollte es gar keiner machen.
00:37:42: Dann wäre das für mich automatisch eine Art Aktivitätssteuerung gewesen.
00:37:45: Das war ein Brutbilder so, weil sie damals in die Ölkrise geschlüttert sind im Siebzigerjahren und genau so sah dieses Industriegebiet aus.
00:37:52: Aber da würde ich jetzt sofort fragen warum?
00:37:54: Warum brauchst du eine Herausforderung... Hast du das schon mal drüber nachgenommen?
00:37:58: Ja, denke ich ja die ganze Zeit darüber nach, worum ich es mir einfacher mache!
00:38:03: Ich habe irgendwann mal, nachdem ich alle Persönlichkeits-Tests dieser Welt gemacht hat, baut sich ja für einen selber so ein Bild zusammen und wahrscheinlich kann man es ganz einfach zusammenfassen.
00:38:14: Ich bin halt typo Oberer Conqueror und der wohnt in mir inne... Und so ist es halt!
00:38:20: Was ist die Mission?
00:38:21: Wo geht's hin?
00:38:22: Und wenn die zu Ende ist müsste ich bestenfalls gehen.
00:38:26: Das ist jetzt ein bisschen ein Vorrückwirk auf die zweite CWE Zeit und aus der Nummer wird so nichts.
00:38:31: Und egal welchen Job ich gemacht hab das ging immer zum Schluss darum, wo die Challenge liegt.
00:38:37: Und die gab es dann auch auf den jeweiligen Stationen... Manchmal gab sie nicht gleich am Anfang aber gab's zum Schluss eigentlich immer und dann bin ich auch gut geworden.
00:38:44: überall dort wo es die nicht gab, bin ich nicht gut gewesen.
00:38:47: also ich sage immer Friedenszeiten genug Geld tolle Kunden tolle Partner und so weiter denn brauche ist mich nicht!
00:38:54: Also das definiere ich für mich so da kann ich nicht good sein.
00:38:58: Okay ja gute gibt's ja schon eine Parallele zur Militär oder?
00:39:03: Ja, wahrscheinlich.
00:39:05: Das kann sein dass das auch aus dieser... also dass mich das ein Stück weit ins Militär getrieben hat wenn du so willst weil wenn du mit sowas halt kommst dann ist es ja von Geburt an wie auch immer mit einer entsprechenden Prägung im Kindesalter.
00:39:17: aber das ist wundern dann schon inne und will halt irgendwann auch raus.
00:39:21: Okay wir sind im letzten Jahr jetzt
00:39:23: gerade?
00:39:24: Also zwei oder fünf war ich in Brunsel angefangen uns zu sechs ist unsere Tochter geboren auch da oben.
00:39:31: Eigentlich war alles klar, dass das so weitergeht und dann haben wir meine Eltern angefangen Stellenausschreibungen aus Sachsen zu schicken weil die natürlich was von ihrer Enkeltochter haben wollten.
00:39:43: Und damit beginnt eigentlich eine typische Rückkehrergeschichte.
00:39:46: also ich glaube das läuft größtenteils über die Großeltern, die dann Rückrufaktionen starten.
00:39:51: Also
00:39:52: mal rechnen neunzen hast du deine Frau hier kennengelernt?
00:39:55: Chemnitzerin?
00:39:56: Nee außer Nehe von Dresden Aber schon eh nicht sozialisiert, Sachsen war damit auch als möglicher Rückkehrort klar.
00:40:07: Da würde mich jetzt okay es wohnen dir immer Jobs geschickt.
00:40:12: und dann beginnt ja so eine Phase wo man sagt ok stimmt eigentlich Will ich da zurück?
00:40:17: Naja, also wir sind ja nun deswegen trotzdem beide sehr sensibel gewesen.
00:40:21: Was ist das für ein Lebensentwurf wenn du dort zu dritt quasi irgendwo bist und kein Familienkontext hast und kennst eigentlich Bezugspersonen vier bis fünf und so weiter weil wir Pädagogen sind?
00:40:32: Und dann war halt bei dieser Stellenausschreibung halt eine Wirtschaftsverdauerstelle dabei.
00:40:38: Da überlegst du natürlich dann, also da kommst du nicht so richtig davon los weil das ist eher so wie Sand am Meer oder Quatsch, nicht wie Sand Am Meer sondern ihr Goldstaub.
00:40:45: und du weißt als Wirtschaftsförderer wenn du aus dem Bereich kommst und dich auf einer Wirtschaftsführung bewirbst siehst du immer am Tisch weil es ein typischer Quereinstieg ist.
00:40:55: Und das war die Stelle manager Standard Marketing bei der CWE
00:40:59: unter einem Herrn Geisler.
00:41:01: ne?
00:41:01: Genau!
00:41:01: Also damals ja Geschäftsführer der zwei Tausend Zeit glaube ich gekommen ist und diese Stelle nachbesetzen musste.
00:41:09: Und bist du da schon mit der Idee Chemnitz sieht an oder ist das da entstanden?
00:41:15: Da entstanden, also Chemniz sieht alles entstanden.
00:41:19: Ich bin zwei sieben quasi nach Chemnits zurückgewechselt.
00:41:22: Das
00:41:23: war
00:41:23: auch ziemlich krass.
00:41:24: Also wir wollten innerhalb von Monaten wieder weg.
00:41:30: Ich kenne es komplett aus den Augen vor Lohn, das war gar kein Gefühl mehr dazu.
00:41:35: Ganz seit einer ganzen vierzehn Jahre insgesamt von drei neunzig bis zwei tausend
00:41:40: sieben ab und zu besucht
00:41:41: aber der kriegste ja nix mit und das hat mich auch nicht interessiert.
00:41:44: uns hat ja im Heckertsgebiet nie interessiert was in der Innenstadt war weil die Innenstadt überhaupt keine Rolle gespielt hat so und sodass da auch nie klar war was ist mit der Stadt und sowas habe ich auch gar nicht interessieren.
00:41:55: und dabei natürlich Und das ging natürlich in Prudensbild los.
00:41:59: Dieses Interessieren für die Region, dann natürlich vor politische Prozesse und Wirtschaftsverwaltung immer politisch auch.
00:42:06: Da oben war es halt ein Landrat mit entsprechenden Staff- und Verwaltungen.
00:42:10: In Chemnitz war es eben die Oberbürgermeisterin mit entsprechender Verwaltung usw.
00:42:14: Und da haben wir im Herbst, sieben.
00:42:17: Da ging das so los, ich rück heran und man stand im Marketing kümmern irgendwie so.
00:42:22: Und so hat sich das entwickelt und sind damit September zwei tausend acht an den Start gegangen.
00:42:26: Das war so sicherlich im Rückblick gesehen das wichtigste und erfolgreicheste Projekt ever was wir da hingezaubert haben.
00:42:35: Das ist so weil er läuft bis heute mittlerweile privatwirtschaftlich.
00:42:40: auch
00:42:41: dass Kate und Laura Eigentlich gesondert voneinander, weil es mich interessiert.
00:42:45: Wie würden die Geschirrte erzählen?
00:42:47: Da
00:42:48: baue ich gern die Brücke!
00:42:50: Ich habe Lust, dir Angst, dass sie sich nicht trauen.
00:42:53: Ich weiß nicht ob ihr das auch festgestellt habt.
00:42:56: Frauen geben nicht so gerne in so eine Formate.
00:42:59: Ja, ich glaube wir haben was unsere Gäste.
00:43:03: im Podcast betrifft gibt es diesen Vorbehalt am Anfang den du aber sehr schnell abrüsten kannst und bisher haben sich alle Frauen Zum Schluss sehr wohlgefühlt und waren dann auch froh gewesen, dass es gemacht haben.
00:43:15: Weil ich glaube viel vorher simuliert wird im Sinne von was kann im Zweifel als schief gehen oder wo?
00:43:21: wann fühle ich mich unwohl?
00:43:22: Wann wird's peinlich komme ich aus der Situation raus und so weiter.
00:43:25: Ich glaube das mit einer viel höheren Sensibilität auf die eigene Rolle bezogen vorher drüber nachgedacht wird Wo wir uns als Männer quasi da nie eine Waffe machen werden
00:43:35: Kinder
00:43:35: immer anzahlen
00:43:36: Auch wenn das Ding ziele podcast heißt Geht's ja nicht um die Position.
00:43:40: Eigentlich merkst du auch alle, ich will auf gewissen, ja bist du?
00:43:43: Ja!
00:43:44: So weil ich daran glaube das Menschen miteinander arbeiten und nicht Positionen miteinander arbeiten Und... Ich würde es schön finden wenn viele Leute Die Personen mit denen sie sowieso agieren Weil auch mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen und merken, ey da gibt´s ja Schnittmengen Und dass das ein Austausch schafft.
00:44:04: Okay, jetzt kommen wir sozusagen ab.
00:44:06: da habe ich so ein bisschen verfolgt.
00:44:09: Ich weiß nicht mehr so richtig wie der erste Bruch war bei der CWE?
00:44:14: Also ja auf jeden Fall.
00:44:15: natürlich lege mich mit Autoritäten an.
00:44:17: also was ganz wichtig ist und das passt noch mal ganz gut zur Bundeswehr weil es geht gar nicht darum sich mit jedem anzulegen sondern du hast Probleme mit bestimmten Typen.
00:44:31: Das war zum Beispiel in Brunsburg überhaupt nicht der Fall, das war auch in der Hochschule überhaupt nicht.
00:44:36: Bei der Bundeswehr natürlich aber auch nicht alle.
00:44:38: immer dann wenn die Vorgesetzten als Vorbilder funktioniert haben bzw.
00:44:44: als Vorbilder getaugt haben und es kriegst du natürlich ganz schnell mit.
00:44:47: also man geht nur sowieso hat er's quasi.
00:44:50: entweder ist das in die Einrichtung gegangen oder ist katastrophal geworden und das bleibt natürlich.
00:44:56: das ist mein gesamtes Leben so.
00:44:58: Ja, das ist interessant, weil ich darüber nie nachgedacht habe.
00:45:01: Wenn du anstatt Autoritätvorbild setzt dann würde ich glaube auch sagen da bin ich bereit für jemanden zu arbeiten wenn der als Vorbild taugt
00:45:10: Und das ist das Wesen jeder der bis heute in den Verstanden hat oder ein großes Fragezeichen an die Zeit CWE macht also insbesondere von wofzum bis wo dreinzwanzig Wo ich die die die CWE führen durfte Dann hat es exakt was nur damit zu tun.
00:45:27: Also selbst die Mitarbeitenden, die noch die alte CWE unter dem vorhergehenden Geschäftsführer kennen, die sagen nach der Motto das hat sich eben verändert.
00:45:38: Und was ich dann in dem Moment von anderen erwarte und das ist nichts anderes als ein didaktischer Doppeldecker Das was ich von anderem erwarte muss ich selber vorleben.
00:45:47: Und es war als Unergebnis das exakte Stleiche wie als Vorgesetzter weil die Rolle dafür völlig unabhängig ist.
00:45:54: eine Haltungsfrage Also war klar gewesen.
00:45:56: Erste CWE-Zeit endet im Disaster und ähm...
00:45:59: Schnell, war dir das klar?
00:46:00: Ne vier Jahre habe ich das gemacht.
00:46:03: Nee aber das heißt ja nicht dass er ihm da sofort klar ist.
00:46:05: Näh ja stimmt!
00:46:06: Aber der erste Bruch beziehungsweise passt sich ganz gut zusammen weil wir insgesamt von unserer Rückkehrer kennen es übelst enttäuscht waren, so eine absolute Zumutung.
00:46:18: Ich habe mich wieder weg beworben gehabt und wollte wieder da nachstehen.
00:46:21: für Wollstein
00:46:21: usw.,
00:46:22: überall hinten wussten wir es nicht nur in den Osten weil ich nie gedacht hätte wie wenig sich aus meiner Worte heraus diese Stadt weiterentwickelt hat von und zwar nicht wirtschaftlich, nicht strukturell und die jetzt eine neue Innenstadt dahin gebastelt haben oder auch nicht?
00:46:37: Das war mir völlig egal zu dem damaligen Zeitpunkt sondern was Mentalität betrifft was du für Arten von Gesprächen hattest, welche Selbstbezogenheit es da gab.
00:46:49: das Rumopfern, was alles schwierig ist und so weiter.
00:46:53: Alles das, was uns jetzt aktuell natürlich genauso Leute ins Pulsieralbum schreiben würden wenn sie auf Sachsen oder den Osten gucken und den Oßen an der Stelle wenig verstehen oder die Sozialisationen nachvollziehen können weil es hat sich bis heute nicht geändert also zumindest in einer Masse Und da ist es glaube ich ganz wichtig.
00:47:10: deswegen ist diese Klientel der Rückkehr so interessant auch für die Firmen Weil die natürlich wissen okay wenn die mal weg waren dann haben wir quasi sich woanders veredelt, bewährt.
00:47:20: Krisen durchgemacht wie auch immer auf jeden Fall Profil gebildet und das wird immer finde ich
00:47:26: Rückkehrer die
00:47:27: irgendwann mal weg gewesen sind und dann wiedergekommen sind vom Rest abheben ob das hier gebliebene sind.
00:47:32: also natürlich gibt es überall Ausnahmen und die Grenzen sind fließend.
00:47:37: aber mich hat das ja unfassbar enttäuscht und schockiert, was ich hier quasi über sich zu tun hatte.
00:47:46: Und ich kam eben aus Schleswig-Häustein wo die Naturlichten mit der völlig anderen Ruheln natürlich alle in Sicht da oben.
00:47:53: Also wenn du im Naturgewalten lebst ist das halt etwas anderes.
00:47:56: also das ist natürlich auch unfair das miteinander so in den Vergleich zu ziehen aber war eben so gewesen.
00:48:02: In dem Jahr ein halbes Jahr alt
00:48:09: Puh,
00:48:09: mal gucken wie das so weitergeht und im Jahr ist es sehr krass hingeschmissen.
00:48:16: Und
00:48:16: bis dann, wenn ich es richtig nach Börne?
00:48:22: An sich ähnlich wie XXIII, es gab keine Fortsetzung als ich habe nie dieses Thema Karriereplanung oder ist der nächste Schritt und so weiter.
00:48:30: Das gab's nie.
00:48:32: aber es gab natürlich interessante Zufälle beziehungsweise Konstellationen.
00:48:37: Und dort war es so gewesen dass ich ein halbes Jahr Übergang hatte wo ich im Haus Ewa in der Agentur Frank Müller die begrüße und das auch die Zeit war.
00:48:49: Es ist es, dass ich in den letzten Jahren einen Boas kennengelernt habe.
00:48:57: Wir haben damals dort zusammengearbeitet und natürlich war Ralf Wolfermann eine ganz große Freundschaft entstanden.
00:49:05: Das hat aber, das war für mich, das hätte ich gar nicht gedacht.
00:49:08: Ich bin dort erstmal komplett rein und wie das aber so ist du merkst dann im Tun selber dass es das deine Irmine ist und dass Du irgendwie anders denkst und weiter willst Und natürlich immer so.
00:49:18: was ist die Challenge?
00:49:20: Und da gab sich dann über politische Kontakte zu den über die Linken.
00:49:25: Damals war ich im Landtagswahlkampf Keine Ahnung Zehntzwoelfe.
00:49:31: irgendwie Habe ich am Wirtschaftsbrüchen ein Programm mitgeschrieben
00:49:34: Der linken
00:49:36: Und hab dann quasi die Chance gekriegt, in Borna mit einer hundeligen Oberbürgermeisterin dort die kommunale Wohnungsgesellschaft zu führen.
00:49:45: Die erste Geschäftsführerposition nach zwölf Jahren Ende Bundeswehrzeit?
00:49:51: Ich wusste nicht warum du dahin gehst.
00:49:52: Ich wusse dass du die Position hattest und ich finde spannend was du noch gemacht hast.
00:49:57: wenn das ist ja...
00:49:59: Loyalität ist keine Einbahnstraße für alle die Zuhören.
00:50:03: Also, willst du über die Zeit kurz ...?
00:50:05: Auf
00:50:05: jeden Fall.
00:50:06: Bitte gerne!
00:50:08: Es ging darum... Die Stadtentwicklung von Borna voranzutreiben, neue Gebäude zu bauen und endlich das zu tun was die bisherigen Geschäftsführer dort tunlichst unterlassen haben.
00:50:17: Und dann habe ich mich innerhalb von einem halben Jahr in einer Sanierung wiedergefunden.
00:50:21: Da hatte ich meine Challenge und hab trotzdem Häuser gebaut.
00:50:24: also wir hatten damals mit Architekturpreis waren zumindest nominiert gewesen für so ein Eckhaus Was wir quasi wo wird die Fassade verschränkt.
00:50:32: Also die standen dann so und haben damit diesen Platz aufgewertet, gibt mir immer noch das Herz auf.
00:50:37: den haben sie jetzt noch wunderbar davor eingebettet ins Stadtbild.
00:50:40: und aber ansonsten war es natürlich eine ganz düstere Zeit weil wir bei dreißig Prozent Leerstand waren und das überlebste normalerweise als Gesellschaft nicht.
00:50:48: Und als letzter gestartet kommt uns ja vielleicht zwanzig-zwanzig nochmal bekannt vor im Wettbewerb ganz weit hinten gewesen.
00:50:56: und dann übersaure Jahre mich mit der Gewerkschaft angelegt wenn das jetzt Meine guten Freunde aus der Gewerkschaft hören würden, aber es war wichtig gewesen... ...aus dem Tarifvertrag Wohnungswirtschaft rauszukommen weil er uns fast gekillt hat.
00:51:08: Und dann habe ich quasi die Altbestände im Tarif Vertrag gelassen und alles was neu gekommen ist wenigstens in den Tarif-Vertrag öffentlicher Dienst.
00:51:17: Weil der wesentlich billiger war sowie zum Thema Wohnungs-Wirtschaft Und habe damit eine Konstellation gefunden, wie wir irgendwann wieder angefangen haben Luft zu atmen und die Finanzierung Allschuld und Darlehen um Neu prolungiert.
00:51:29: Und damit von insgesamt vom Kapitaldienst der uns auch gekillt hat fast wieder kommen wird.
00:51:33: runterzukommen in den Markenauftritt ich bin jetzt in Leipzig und fahre mit dem Bronner an die S-Bahn ran und sehe quasi jeden Tag noch Wie mein Nachfolger, was ich wirklich bis heute, kann gar nicht sagen wie dankbar ich dafür bin.
00:51:48: Dass hier mein Nachfollger quasi diesen Magenauftritt übernommen hat der den nie angefasst.
00:51:54: Der hat eins gemacht jetzt noch konsequenter umgesetzt als ich das getan habe.
00:51:58: also in Borna ist die Stela entstanden für die Wohnungsgesellschaft.
00:52:02: Also weg zu gehen von diesem Logo, ein Haus.
00:52:05: Ein Fenster eine Tür was du quasi in jedem zweiten Logo siehst hin zu einer Stelampe.
00:52:11: weil wir gesagt haben es geht darum dass die Menschen sich in unseren Wohnungen
00:52:14: wohlfühlen
00:52:15: also damit den Blick verändert in die Insicht und die Stelambel ist quasi das Symbol dafür und hatte eine gewisse Anleihe zu einem Ikea Produkt, was wir dann sehr günstig natürlich erwerben konnten.
00:52:28: Und die Stehlampe halt auch bei allen Anlässen hinzustellen.
00:52:30: Aber es war nicht bei jeder Wohnung ein Stehlampel mit der Bahn?
00:52:32: Nee.
00:52:34: Und selbst das kann ich nicht ausschließen!
00:52:36: Das kommt vielleicht drauf an aber dieser Betrofabrenauftritt komplett alles verändert und hat diese Gesellschaft letztlich auch einmal komplett verändert.
00:52:47: Mitbekommen, dass du in den Wahlkampf dort reingestehen.
00:52:50: Dass du
00:52:52: für
00:52:52: eine andere Partei glaub ich?
00:52:53: Ja genau!
00:52:54: Für die SPD und du wolltest Bürgermeister werden da und bist gegen die Person angetretene.
00:53:00: das meinte ich irgendwie.
00:53:02: Na wie das immer so ist, es zeigt sich halt im Laufe der Zeit ob's ne Basis gibt oder eben noch nicht und ich will da gar nicht ins Detail gehen aber... die ich finde nach wie vor, dass wir das gute Krümde hatte und der jetzige Oberbürgermeister von Warner war nämlich damals mein Aufsichtsratsbetrieb.
00:53:20: Und derjenige, der mich dort quasi mit in die Partei geholt hat in den SPD damals und habe mit dem nach wie vorn sehr gutes Verhältnis.
00:53:29: und ja es gab für einen Moment damals die Chance sogar überparteiisch anzutreten.
00:53:34: Ich glaube, dass es damit vielleicht eine gute Chance gegeben hätte tatsächlich diesen Wahlkampf zu ziehen.
00:53:39: Das ist aber nicht passiert.
00:53:40: sei es drum
00:53:41: so ein guter Bürgermeister für Borna gewohnt?
00:53:46: Das glaube ich schon.
00:53:48: Mussten Bürgemeister in der Stadt geboren sein um ein guter Bürgermaster?
00:53:52: Vielleicht werde ich einmal Bürgermaester.
00:53:56: Für Chemnitz ist das total legende, also gehört es quasi die eigene DNA rein.
00:54:02: Da hilft weder das Erzgebirge noch irgendjemand vom Dorf und es hängt vielleicht viel mehr mit dem Wesen dieser Stadt zusammen.
00:54:09: In Borne ist das etwas anderes, weil es eine Kleinstadt sind.
00:54:12: Das sind zwanzigtausend Einwohnern.
00:54:15: Dafür ist es nicht entscheidend in einer Stadt mit zweihundertvierzchtausende Einwohnern die noch nicht groß genug ist.
00:54:21: Da brauchst du, also finde ich es ganz wichtig zu verstehen wie diese Stadt funktioniert.
00:54:25: Und das kannst du nicht wenn du keine Ahnung ländlich geprägt bist oder vielleicht noch die vom Kamm irgendwie runterkommst.
00:54:32: und das ist so ein Gefühl was sich zumindest für die Stadt hier ableiten würde.
00:54:39: auf jeden Fall bin ich quasi dort kläglich gescheitert.
00:54:43: Und die Story ist halt nur normal.
00:54:45: zum Thema seit zweitausend ging es gerade da auf und das ist wirklich krass, ich krieg... Ich wusste im März ist die Entscheidung getroffen worden dass der Geschäftsführer CWE nicht verlängern wird.
00:54:55: Gab's eine Stadtratssitzung?
00:54:56: War ich in Chemnitz weil ich was Leuten gehört hatte also im Märzt zwei tausend fünfzehn und saß auf der Empore und hab das mitverfolgt.
00:55:05: diese Entscheidung und es gab diesen Moment wo die Obima hoch geguckt hat.
00:55:09: Daran haben wir uns später noch mal erinnert.
00:55:11: und dann wurde ich im April angesprochen, weil die Stelle ausgeschrieben wurde.
00:55:14: Und der Umstand war... Ich habe mich über ein Personalvermittler gelaufen, ich hab dort angerufen, habe die Chefin aber nicht erreicht.
00:55:23: Wie wir jetzt wissen, hat die mich angerufen oder versucht anzurufen und ich habe gedacht es ist der Rückruf.
00:55:27: Und es war aber quasi Empfehlung gewesen.
00:55:30: und dann haben wir das trotzdem aufgelöst.
00:55:31: und dann sagt sie, Sie sind ja ideal Kandidat und so weiter weil kommen aus der Wirtschaftsförderung, Geschäftsführer Positionen, Binkermarktstädter... Das war irre!
00:55:43: Ich wusste das.
00:55:43: aber also auch im Sinne von egal was ihr mir erzählt ist schon klar dass ich hier quasi der Einäugige ohne Blinden bin.
00:55:51: Aber Ende April, ich war erst mal Wahlkampf in Bonnhaar.
00:55:55: Da war so ein erstes Stürrgefühl im Sinne von was der hell?
00:55:58: Wieso Politik und so weiter?
00:55:59: ne?
00:56:00: Weil ich gesagt stützt nichts kann sein das Stiefresse voll kriegt.
00:56:02: erster Wahlgang dann können wir weiter reden und so wars dann.
00:56:05: Erster Wahlgang krachen gescheitert mit neun Komma Neun Vier Prozent glaube ich.
00:56:10: kein schlechtes Ergebnis für eine SPD Und jeder hat.
00:56:13: also ich war ganz bitter enttäuscht.
00:56:15: aber die Viele haben ja gesagt nach dem Mutternär, wenn du nicht vierzehn Tage Wahlkampf gemacht hättest.
00:56:20: Weil das sehr hektisch wurde.
00:56:21: ich habe dann im April quasi erst die die Kandidatur
00:56:25: erklärt.
00:56:25: Und wen hast du denn gegen deinen Amtsinhaberinnen?
00:56:28: Gegen ihren Amtsinnhabern?
00:56:29: und jetzt wird es natürlich
00:56:31: zackig!
00:56:32: Es war ja klar was jetzt passiert.
00:56:35: der Umstand war aber gewesen ist brauchte einen zweiten Wahlgang.
00:56:38: weißt du warum?
00:56:41: Die Amtsinhauerin hat eine Stimme gefehlt für die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang.
00:56:46: Allen war klar an wem das gelegen hat.
00:56:50: Und sodass ich wusste, scheiße im drei Wochen ist zweiter Wahlgang und jetzt kommt was?
00:56:56: Das würde ich...das war das Idealtübigste, was ich jemals erlebt habe.
00:57:00: am Montag ruft mich die Personalvermittlerin an und sagt Na ja, wie geht's Ihnen denn?
00:57:07: Und ich weiß gar nicht ob ich mich freuen soll oder nicht.
00:57:09: Aber das tut mir erst mal leid aber irgendwie freue ich mich auch... Was machen wir denn jetzt?
00:57:12: Ich kann losgehen und da haben wir am in diesen drei Wochen diesen Bewerbungsprozess gestartet der hochgradig professionell-hochgradig stringent und konsequent war weil entschieden hat es quasi der Aufsichtsrat und die Gesellschaft.
00:57:26: darin gab ein Personalfilmscremium eigentlich gabs zwei Stufen und dann ist das in drei Wochen komplett durch exerziert wurden.
00:57:33: und in der dritten Woche am Donnerstag habe ich unterschrieben, am Freitag ist die Pressemitteilung raus.
00:57:38: Am Samstag stand es in Borne an der Zeitung und am Sonntag ist das Objekt wiedergewählt worden im Borne.
00:57:45: Und damit – das war total wichtig gewesen – war ich schon raus!
00:57:48: Weil natürlich klar war, dass am nächsten Tag, am Montag, ich quasi gekillt wäre.
00:57:53: Das wollte ich jetzt fragen.
00:57:54: Es ist schon so eine politische Position ...
00:57:59: Und dort habe ich und dem bin ich zuvor gekommen, in dem ich quasi am Samstag selber gekündigt hab.
00:58:05: Aber wärst du in den Wahlkampf gegangen hättest du nicht... Du wusstest ja schon, dass es die CWE-Stelle gab?
00:58:13: Ja, aber ich wusste natürlich überhaupt nicht.
00:58:15: Also erstens wusste ich gar nicht wie geht einen Personalvermittler oder wie geht ein Chemnitz damit um?
00:58:19: wenn ich gerade in Bonner Wahlkampf mache und dafür also... Ich sag mal so bis zum ersten Wahlgang war das ehrlich wie immer.
00:58:26: Wie ich das immer so mache, ich lasse halt mein Herz dann auf der Straße und das habe ich auch da so gemacht und ab und dann ging es aber eben neu los.
00:58:33: und dann bin ich quasi im November gewechselt Hab noch zwei Monate Übergang gemacht, weil ich bis Ende des Jahres noch bei der Inborne angestellt war.
00:58:42: Und hab dann aber schon in Chemnitz angefangen, durch Mitglieder Lücken entstehen und dann ging die krasseste Zeit meines Lebens los.
00:58:49: Das war jetzt in Borna schon krass!
00:58:51: Wir haben wieder dieses Thema wie bei uns als Ich bei euch war dass wir diese Zeit nicht haben.
00:58:57: Grüße gehen raus an Karl-Heinz Geisler.
00:58:59: Und wir hatten gesagt, wir hatten sagen, neunzehn dreißig kommt er oder passiert irgendwas?
00:59:03: Ist gut, das
00:59:04: ist ein zwanzig Uhr Wille anfangen
00:59:06: Okay, dann wird's der längste Podcast
00:59:09: ever.
00:59:10: Ist jetzt keine Überraschung.
00:59:11: alle die alle die mich kennen sagen war ja klar gewesen
00:59:14: okay Jetzt bist du zurück in Chemnitz.
00:59:16: Du hattest ja trotzdem das Gefühl dass es eigentlich nicht die richtige Stadt war.
00:59:19: oder hattet du dich in der Zeit im Bornau?
00:59:22: Ja das waren nur ich sag mal so dass man zwei sieben bis zwei zehn.
00:59:28: Die erste Zeit CWE war schon auch die Quälerei, um irgendwie mit der Stadt wieder warm zu werden oder auch mit der Region.
00:59:34: Aber wenn natürlich deine Tochter hier dann aufwächst und so weiter... Das ist eine ganz andere Nummer gewesen!
00:59:39: Und dann Borna war noch mal so ein... Wurde dir
00:59:41: in Borna gelebt?
00:59:42: Ja ne ich immer da immer hingegangen wo es wehtut.
00:59:46: also das war auch
00:59:47: Family mit Borna
00:59:50: und unsere Tochter hat eingeschult und haben dort ja Einmal komplett uns als Familie dahin begeben.
00:59:56: Und das war ja dann, in den Falle des Jahrhunderts, eine völlig Antikwalität auf was diese Stelle betraf.
01:00:04: Das war schon Traumerfüllung!
01:00:07: Was willst du als Wirtschaftsführer?
01:00:09: mehr erreichen, als in einer eigenen Stadtwirtschaft zu sein.
01:00:12: Und dann noch mit so einem Mandat also Neuaufstellung breiter der Name war ein Frage gestellt das hat mich aber gar nicht interessiert weil ich gesagt habe Namen das ist alles so.
01:00:21: lass uns mit dem arbeiten wo alle vielleicht enttäuscht sind und lasst uns das drehen.
01:00:25: Also das war die Challenge ohne irgendwie neu machen und dann auch diese Tourismus durch die Verschmilzung CMT damals noch aus Richtung quasi Stadtmarketing noch mit dazu immer breiter und kompliziert genug werden, als dass ich dort mich nicht gerne reinbegeben hätte.
01:00:42: Ja, da ging das los!
01:00:45: Und dann kam... Hätte ich... Ich springe jetzt mal, dann kam zu achtzehn.
01:00:51: Das ist was total witzig ist, das wird eigentlich der zeitne so richtig gerecht weil wir auch vorher schon coolen scheiß gemacht haben.
01:00:59: aber Trotzdem war es auch mit dem Stadtjubiläum, was das ganze Jahr konzipiert war.
01:01:05: Und dann war ja zuvor schon Oktober zwei siebzen EM-Qualifikationsspiel im Basketball und so.
01:01:11: Also wo wir schon auf einem anderen Level da irgendwie so unterwegs waren.
01:01:15: Alles was war alles super, alles gut anbereitet und seit zwei tausendsechzehn schon im Kulturabschadprozess also sicherlich erstmal strategisch.
01:01:24: Also ich war schon mit der OBE, Ferris Chuck sicherlich auch Christoph Dietrich und ich weil es natürlich immer um Umsetzung ging.
01:01:34: Und du vorher
01:01:35: Kulturabstatt?
01:01:36: Nein.
01:01:38: Aber das ist aber nie für mich ein Überraschungsding gewesen weil es ganz viele Dinge gibt die man kennt also und wo man nie weiß was hat das von der Wucht kann?
01:01:48: diese kann ein bestimmtes Projekt in deiner eigenen Stadt die gleiche Wucht erreichen, wie woanders und so weiter.
01:01:54: Die Fragen stellen sich ja sofort.
01:01:55: Und ich habe da nie ein Problem gehabt damit dass das was Neues ist weil ich noch nicht kenne.
01:01:59: Hast du
01:01:59: Weimar mitbekommen?
01:02:01: Nee.
01:02:01: Ich tipp auf keinen und auch die Bewerbung Görlitz nicht... Also wenn das so überrascht zugestell überhaupt nicht!
01:02:11: Weil ich da als Typ gar nicht so ticke.
01:02:13: Also ich brauche keine Bekanntheit, um zu wissen ob das jetzt gut ist oder auch nicht.
01:02:19: Sondern kann sehr viel dem Unbekannten was abgewinnen muss.
01:02:22: also hast du das schon mal gehört könnte krass sein und da bin ich immer so auch im besten Sinne der Typ der nicht den fahrt will der schon eingetreten ist
01:02:31: okay ihr wart ja sehr in dieser Kulturhauptstadt bewerbung drin.
01:02:36: Also die Bewerbungsphase war noch nicht aktiv, aber wir haben natürlich alles das was es vorher schon ran zu holen gilt also Strukturen in der Stadt zu schaffen.
01:02:44: Ich weiß gar nicht ob ich auch zwei achtzehn dann im gemeinsamen Stadtrat mit der Kulturregion mit den Gemeinden vorzubereiten.
01:02:50: damals eine Messe übelst krasser Nummer also wo ich in dem Moment wusste dass wird so groß jetzt gerade schon dass ich's erst einmal verstanden habe dass die Bewerkungsphase fast wichtiger war als der Titel In dem Moment ganz wichtig gewesen.
01:03:03: Vor dem Hintergrund, wie gehst du mit zwei Achtzehnern?
01:03:06: Hattest du zwei Sechzehn das Gefühl, wir holen
01:03:10: es?
01:03:12: Ich fand auch nicht dass die Frage wirklich schon dran war.
01:03:16: Wir haben uns da alle gemeinsam reinbegeben und die OP war an der Stelle auch immer... extrem sensibel dort näher irgendwie eine falsche Diskussion anzufangen, sondern eher so lass uns mal gucken wie weit wir kommen und lasst uns mal schauen ob es uns gut tut.
01:03:29: Ob vielleicht in diesem Prozess auch der Analyse des Ehrlich Machens und so war das passt da alles wunderbar zu Chemnitz gepasst?
01:03:35: Und es war dran weil wir bis zu dem Zeitpunkt zwei sechzehn also zwufuftenswo sechzen wussten wir.
01:03:40: dass ist schon eine sehr sehr gute Dikade für Chemnits aber letztlich auch für den Osten weil das so ein Aufholprozess war.
01:03:46: nach der Finanzkrise hatte sich das immer mehr stabilisiert.
01:03:49: Es ging so im Sinne von Cashback für die Region und was Arbeitsplätze betrifft usw.
01:03:55: Kein Vergleich zu dem Jahr, wo echt alles am Arsch war!
01:03:59: So, dadurch hat sich diese Fragesünne gestellt.
01:04:01: Die wurde eher von außen zu reintransportiert und gesagt es geht um ein Titel.
01:04:04: Und dann gab's ja keine Ahnung über Jahre des Missverständnisses dass wir da irgendwie jetzt wegen Schönheit gewinnen oder so.
01:04:10: das haben wir dann irgendwann verstanden gehabt dass das gar nicht so ist und dadurch sich die Chancen vielleicht wir kennen uns auch eher gut entwickelt haben.
01:04:16: Wien
01:04:16: hattet ihr als stärksten Konkurrenten?
01:04:19: Oder gab sie auch nicht mal einen Konkurrenzdenken?
01:04:21: Ne kannst du nicht weil du gar ne wusstest.
01:04:23: bis zur offiziellen Ausschreibung Wo die, wo sich Städte quasi dann outen mussten und klar war wer ist denn überhaupt im Top?
01:04:30: Wusstest du das nicht.
01:04:30: Du wusstest nie halten die den Prozess durch brechen die abgabts ja auch so.
01:04:35: und wer bleibt dann eigentlich dran?
01:04:36: und das haben wir eigentlich erst mit der ersten Phase.
01:04:39: Da war er zweistufig gewesen.
01:04:40: Mit der ersten phase twohntausend neunzehn haben wir das eigentlich mitbekommen.
01:04:45: Wer dann überhaupt dem topf ist und wer dann eben mitmacht und da war als dann klar war Dresden ist dabei waren wir aber schon gut gebrieft und befähigt, dass wir gesagt haben das werden wir schaffen.
01:04:55: Vielleicht kommen Dresden in die nächste Runde aber wir lassen uns auf keinen Fall durch Dresdner Hauskegel.
01:04:58: und es war aber klar gewesen bei den sächsischen Bewerbern also auch mit Gerrera noch, die waren dort noch mit drin.
01:05:05: Das ist wahrscheinlich nur ein Geben kann für die zweite Runde.
01:05:09: Läuft da im Hintergrund einem Gespräch oder?
01:05:11: Dass man sagt komm Dressen erbt!
01:05:15: Also das
01:05:15: ist einfach alle zu ladeufe.
01:05:18: Leipzig hatte dann irgendwann von sich aus gesagt, dass sie ja schon Kulturabstatt sind.
01:05:22: Deswegen bewerben Sie sich nicht?
01:05:24: Das war ein geiles Statement!
01:05:25: Ich finde, da bin ich froh, wenn das übelst fest gewesen ist und Dresden hat glaube ich den gesamten Bewerbersprozess missverstanden.
01:05:32: Also es sei nicht schlimm.
01:05:33: Wir haben gedacht wir sind schön, wir sind barock... Wer denn sonst, wenn ich wir so nach dem Motto an das nahm ... Nee genau, deswegen war's aber ganz wichtig gewesen, dass die mal Rischstoff auf die Fresse kriegen.
01:05:44: Ja,
01:05:45: aber haben Sie ja nicht mal so das zu sagen?
01:05:48: Also intern war dort.
01:05:49: Ich bin gar nicht da sind glaube ich ein paar Köpfe geholt.
01:05:53: Das hat den schon weh getan.
01:05:55: also die viele wussten noch es war eine Scheißbewerbung was sie da gemacht haben und das hat schon nochmal gut wehgetan.
01:06:03: Okay!
01:06:04: Und dann kamen diese bescheuerten Vorfälle... Na
01:06:08: gut, es war davor.
01:06:10: Die Bewerbungsphase war zwei neunzehn, aber zwei achtzehn.
01:06:14: Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt einen Kulturabstatt gedacht habe.
01:06:18: Weil wir ja in konkreten Rollen waren.
01:06:21: Wir haben im Stadtjubiläum das Tötungsdelikt am Rande des... Bis heute, also ich habe dann irgendwann über Jahre aufgegeben das zu kommentieren aber am Rande des Stadtfestes hieße oder auf dem Stadtfest oder wie auch immer.
01:06:38: Aber der Stadtfest geht da jetzt ne zwei in sieb Stunden durch sondern es gibt Tagesprogramm und dann ist irgendwann eben die Bühne zu und das war natürlich auch an den drei Tagen so gewesen.
01:06:48: aber das heißt überhaupt niemand interessiert.
01:06:49: Also nachts um zwischen zwei und drei wo das passiert ist war die Stadt ja leer war ja nix da und da sind wir auch nie rausgekommen aus der Nummer zu erklären, dass das mit unserer Veranstaltung gar nichts zu tun hatte.
01:07:03: Aber das war egal!
01:07:04: Und das war sehr, sehr krass gewesen weil es nicht wir standen am Sonntag darum ging diese Veranstaltung abzubrechen aufgrund wie sich die Lage dort verdichtet hat.
01:07:13: Das kam dann so ein guter Offizier wieder raus aus mir und war in der Krise agieren und haben das im Team also ganz viel Aderlass gut bewältigt.
01:07:24: Aber wusstet ihr zu dem Zeitpunkt schon, dass sich das so politisch
01:07:28: empfindet?
01:07:29: Das war einfach...
01:07:31: Du gehst ja von Tag zu Tag und ich sag mal so.
01:07:34: Und mit dem Dreh in der Woche, also spätestens der Sonntagabend, da hab' ich ein ganz schwieriges... Restgefühl auch gehabt, weil das war so komplettes Aufgeben des öffentlichen Raumes.
01:07:49: Das war ja eine absolute Regellosigkeit als die Kenaner und Sixhundert-Achternund-Hooligans hier am Kamachskopf waren und dass für uns die Grundlage war dieses Stadtfest früher abzubrechen.
01:07:59: War
01:07:59: es auch PG da, LG da oder CG da?
01:08:02: Zeit?
01:08:02: Dezwo achten?
01:08:03: Waren da schon das ganze?
01:08:04: Klue!
01:08:05: Aber das war nicht vergleichbar.
01:08:07: Also die normalen Bürger, die dann dort mitgelaufen sind schon... Das war wichtig für die politische Diskussion oder für die Stadtdiskussion.
01:08:17: aber wir reden über Typen wo du sagst sind sie gerade aus dem Knast gekommen?
01:08:21: Oder es war wirklich dunkel!
01:08:23: Es war ganz krass und die haben diese Stadtssicht zu eigen gemacht und sich zu untertanen gemacht.
01:08:31: Die sind in den laufenden Verkehr auf der Bahnhofstraße rein.
01:08:35: Das war völlig absurd.
01:08:36: Es gab keine Absicherung, es waren keine angemeldete Versammlungen.
01:08:39: Wir sind einfach dort durchmarschiert!
01:08:42: Aber weiß man inzwischen warum?
01:08:43: Wie ist das so schwer?
01:08:45: Ja klar,
01:08:45: das waren eine Uli-Kind Gruppen die quasi alle aus Chemnitz heraus organisiert und gesteuert worden sind Und die also aus den Fangruppierungen, die haben aufgerufen.
01:08:58: Cottbus, keine Ahnung wer da noch als Dresden, Dynamo Dresen und das Ding war gewesen.
01:09:01: die Polizei war insofern hilflos überfordert an beiden Tagen weil am Sonntag natürlich noch Spiel war Die waren in den ganzen Stadien und die Hooligans waren halt schneller so und damit war eben eine Absicherung nicht möglich.
01:09:13: was mich wirklich bis heute nervt ist dass es die Polizei nicht einmal hinbekommen hat einzugestehen dass sie dort komplett gelusst haben Für den Sonntag und für den Montag.
01:09:21: Es hatte mit öffentlicher Sicherheit nichts zu tun, gar nicht.
01:09:23: Das ist aber nicht schlimm, da habe ich mich dann noch nie aufgehalten mit, sondern wir waren sehr schnell im.
01:09:27: Wir sind Meer Konzert unterwegs und das war auch für uns ganz wichtig gewesen weil es so ein Impact und so eine Energie hätte, wo ich gar ne Wüste, wo wir da gelandet wären wenn es zu sich gegeben hätte.
01:09:41: Also auch da für uns selber eine konkrete Rolle zu entwickeln.
01:09:44: Deshalb
01:09:45: hab' ich vorhin übrigens so... dass bei meinen Rote also meinen Bogen Das wir sind mehr Konzert hat gefunden, wenn du nicht diese Punk...
01:09:57: Das war nur ein Geschenk.
01:09:58: Also ich konnte das dadurch anders würdigen.
01:10:01: Bei mir war es selber was anderes ausgelöst aber das hatte nichts damit zu tun.
01:10:06: Weil die immer von den... Alles ging quasi aus der Kraftclub-Gruh und von den Künstlern aus, die dort mit den Netzwerken aus Berlin diese Truppen organisiert haben.
01:10:21: Ich weiß nicht wann du mir das erzählt hast aber ich denke daran oft weil... Die große Frage ist ja wie stellt man in einer Woche ein Konzert auf die Beine für sechzigtausend?
01:10:32: Wie viel waren's dann?
01:10:33: Ja also... Und du
01:10:34: hast irgendwann mal gesagt es gibt in jeder Behörde einen Ermessungsspielraum.
01:10:40: In dieser Woche wurde der Ermessensspielraum so gespielt, das ist möglich.
01:10:44: Also mit allen Risiken?
01:10:46: Das Dingesjahr, die es war, vielleicht kann man so zusammenfassen... ...das Risiko war fast egal weil wenn es nicht diesen Impact innerhalb einer Woche gegeben hätte, wäre die Stadt komplett im Arsch gewesen.
01:10:58: Die hätte sich nie wieder davon erholt!
01:11:00: womöglich und das war irgendwie in der Woche allen klar.
01:11:03: Also egal wer an welcher Stelle, ob es jetzt Verwaltung Behörde Kultur Politik wie auch immer gewesen ist alle waren sie paralysiert und haben überlied also die im Nachgang.
01:11:14: da war das ein anderes Thema als wir uns dann zu den Liedtexten von den Künstlern rechtfertigen mussten.
01:11:19: aber in dem Moment war allen klar wenn wir jetzt hier nichts gemeinsam hinkriegen und sind wir dann sind wir risch am Arsch.
01:11:25: Also das kriegst du ja nie wieder.
01:11:27: Wie willst du das korrigieren?
01:11:28: Das war zumindest damals so die Situation und da hat plötzlich für einen Moment alles funktioniert, also selbst dort wo eine Behörde ja sehr risikoaffin eigentlich ist haben sie gesagt okay nach dem Motto ok was können wir?
01:11:39: dann machen wir das so und so aber ihr müsst wenigstens den und den Schlüssel was Sicherheitskräfte usw.
01:11:43: Und das haben wir denn gemacht und das haben mir organisiert und wir waren finanzieh.
01:11:48: zum Schluss veranstalte und es ist gleich noch das größte Ding an der Nummer dass in der Nacht dann darum ging, die Rechten wollten eine Gegenveranstaltung dazu machen.
01:11:59: Was völlig absurd ist aber egal und um ne bessere Rechtsposition sie gewinnen wurde vor Gericht was zu Parallel stattfand.
01:12:06: ich weiß gar nicht ob es die Richterin war oder ob's ein Antrag gab unsere Veranstaltungen wären dessen zur Versammlung erklärt Und damit konntest du quasi anders agieren im Sinne von politischer Lager trennen und so weiter.
01:12:17: Das war natürlich der Move des Jahrhunderts, also letztlich auch für uns.
01:12:21: Keiner wollte dass das dort irgendjemand was versaut und das hat echt funktioniert.
01:12:25: Für mich war an dem Abend nicht stande dann irgendwann oben auf einem Dach vom Schocken um diese Bilder mir da rein zu ziehen und ich hatte ein echtes Problem mit dieser Feuertreppe an diesem Hochhaus weil die komplett voll war mit Menschen.
01:12:40: Und ich war mir gar nicht sicher, ob das so ausgelegt ist und ich glaube wenn die dort gehubbt wären warum auch immer weil man das manchmal macht wenn Punk läuft dann wüsste ich ja also die Szenarien dafür war dass wir alles schon war schon eng.
01:12:52: Du warst letztlich Veranstalter d.h.
01:12:55: als Geschäftsführer?
01:12:56: Genau!
01:12:56: Also wir sind in dem Moment und ich glaub aber auch zum Schluss haben wir vielleicht alle gemeinsam jetzt dafür den Preis bezahlt ohne dass sich da jetzt eine Legende dazu zaubern will, aber ich glaube dass wir... Ich habe das damals schon gesagt, dass wir die politischste Wirtschaftsförderung aller Zeiten waren.
01:13:11: Und zwar deswegen weil wir Stadtmarketing ernst genommen haben und weil wir gesehen haben Dafür jetzt keinen Impact finden.
01:13:19: Was willst du da machen?
01:13:20: Also was willst denn wieder dagegen setzen?
01:13:22: Du bist auf Jahre in die Steinzeit zurückgeschossen und wir haben die gleichzeitig, weil wir auch Wirtschaftsförderung waren, die die Telefonate im September gehabt wurde.
01:13:31: Die Führung gesagt haben unsere Leute kommen wieder zurück, die lassen sich an Heimatländern nehmen nach Chemnitz gelassen.
01:13:37: Interessante Frage.
01:13:38: Findest du das eine Wirtschafts- förderung politisch sein
01:13:43: darf?
01:13:43: Ja also ich habe deine gerne aber das hab' ich schon immer Das hat mit zwei Fünfzehn oder so überhaupt nichts zu tun, sondern ich glaube die diese Unterscheidung ist wie so Sand in den Augen schütten.
01:13:56: Dass wenn du Stadtmarketing machst also wenn du eine Stadt positionieren und vermarkten willst mit seinen Menschen
01:14:02: usw.,
01:14:02: bist du sowieso politisch?
01:14:03: Ich meine jetzt weil du gerade gesagt hast, dir war bewusst dass wir in diesem Moment die politische Stadtförderung, das es auch ein Marke ist.
01:14:12: Also du wusstest ab dem Zeitpunkt wird's weniger.
01:14:16: Nee, so wie Fantasie hatte ich gar nicht.
01:14:19: Sondern ich dachte eher dass wir selber... Wir haben uns da sicherlich auch in so einer Position ein bisschen selbstgericht als Retter gesehen.
01:14:25: aber auf der einen Seite haben wir uns einfach den Arsch abgefreut das es uns gelungen ist und dass nichts passiert ist Und dass wir innerhalb einer Woche dieses Geschenk hatten aus einem Stadtfest wo wir auch wirklich selber so dermaßen die Seile gedrückt worden sind So eine Bilder zu erzeugen die natürlich im dem Moment genauso um die Welt gegangen sind.
01:14:42: Aber
01:14:42: habt ihr so viel Negatives?
01:14:44: Habt ihr so viel Gegenwind dafür bekommen?
01:14:46: Alter, ich glaub's jetzt nicht.
01:14:47: Auf jeden Fall!
01:14:48: Die Diskussion ging ja am nächsten Tag los
01:14:51: bei
01:14:51: die Rechten und daran merkst du auch wie krass diese Stadt letztlich geworden ist und dass sie quasi meines Erachtens schon längst von rechts dominiert wird.
01:14:59: denn... Am nächsten Tag oder ich hatte in der gleichen Woche noch Verwaltungs- und Finanzausschuss.
01:15:04: Am Montag war das Konzert, am Donnerstag aber VFA gewesen... ...und dort musste ich mich rechtfertigen dafür was das für Bends gewesen sind mit welchen die Texten die da aufgetreten sind.
01:15:13: Das waren ein ernsthafter Politischer Diskurs!
01:15:16: von
01:15:17: gewählten Stadträte in den Stadtreden, der Stadt Chemnitz.
01:15:20: Und das war bis... Das zog sich natürlich das gesamte Jahr.
01:15:23: also es ist ja nicht umsonst so dass der Hashtag wir sind mehr Debattenhashtag des Jahres geworden ist weil du dort natürlich zu viel festmachen kannst.
01:15:31: deswegen ist dort eine Grundlage für die Kulturabstattbewerbung drin weil es in dem Moment schon der erste Stellvertreter Krieg für Europa war.
01:15:39: würdest du sagen Vorfälle?
01:15:42: Ich weiß gar nicht, wie.
01:15:42: ein Vorfall hört sich immer so.
01:15:45: Normalerweise sagt man die Ereignisse.
01:15:49: Es ist
01:15:49: auch so interessant, man könnte eigentlich müsste man über diese Tage aus verschiedenen Perspektiven auf mal so einen Format machen weil Menschen in eine Situation geraten sind, auf diese überhaupt nicht vorbereitet waren und denkt dass da Strukturen gibt, die dann unterstützen.
01:16:05: und ich dachte das war für SPD, Bundes-SPD kommt und berührt, wie das
01:16:12: läuft.
01:16:13: Aber dass
01:16:14: die ja einfach in der Mediensituation geworfen wird ohne...
01:16:17: Ja aber ich finde im Nachgang finde ich das gar nicht das Krasseste.
01:16:25: also persönlich war es für uns alle eine ganz ganz schlimme Zeit.
01:16:30: Es ist aus meiner Sicht ein Novum entstanden.
01:16:34: Die Polizei hat die Waffen gestreckt Also es gab keine Chance den öffentlichen Raum und damit irgendwie die Menschen, die Gesellschaft zu schützen.
01:16:42: Die Diskussion wurde gerade geführt.
01:16:44: Das wurde einfach ausgesessen.
01:16:46: Und dann war natürlich die Stadt auch nachdem wir sind mehr weil das eben überhaupt nicht so eindeutig war!
01:16:51: Das war doch...das war überhaupt gar keine Jubelstimmung im Sinne von krass.
01:16:54: was uns jetzt gelungen ist Toll, und jetzt geht's nach vorne.
01:16:57: Und jetzt müssen wir aber wirklich auch Hausaufgaben machen, sie wie gesellschaftlich Engagement stellen überhaupt nicht!
01:17:01: Wir haben uns komplett in einem rechtsdominierten Diskurs wiedergefunden.
01:17:06: der von dort befeuert wurden ist dass das ein Zeckenkonzert war womit ich jetzt kein Problem habe.
01:17:11: also ich kannte die Lieder, hab in meinem Backabüro feine seine Fischfilet mitgegrült zwar alles in Ordnung, die ich übrigens aus Bonner kannte Also die total witzig wo die fast gar nicht bekannt waren.
01:17:25: Das war plötzlich die neue Diskussion.
01:17:27: und sagst du, Alter seid ja eigentlich wahnsinnig geworden wie knapp die Stadt womöglich hier auch an einer schwierigen Entwicklung vorbeigeschrammt ist.
01:17:35: Und jetzt befeuert ihr das noch?
01:17:37: Deswegen war es so wichtig gewesen dass irgendwie auszuhalten durch zu halten und daraus letztlich auch die Kosmos-Idee dann zu entwickeln damit man eine Chance auf ein immerwährendes Format hat.
01:17:46: Aber würdest
01:17:47: du, das war die Frage, würdest Du sagen ohne dieser Ereignisse wäre Chemnitz Nicht Kulturabstatt geworden?
01:17:54: Ich finde das eine ungesunde Beschränkung.
01:17:58: Also es geht nur auf die August-Tage, das zu beschränken, finde ich ist zu kurz.
01:18:03: da würde ich sagen, nee das war nicht das Einzige.
01:18:07: aber wenn du dir die gesamte Zeit vielleicht sogar die zwei drei Jahre bis zur finalen Bewerbung dir anguckst dann schon und im Ende der vielleicht sogar noch die Geschichte der Stadt anguckst, wie sie letztlich nach dem Zweiten Weltkrieg auch immer wieder mit Arbeitermilieu in unterschiedliche Systeme geworfen wurde irgendwie um ihre eigene Identität gerungen hat.
01:18:25: Das erste Bewerbungsbuch hieß Aufbrüche das hatte ja auch einen Grund und dann das zweite mit nochmal Ansage von der Jury werdet mutiger und macht zweh tausend achzen zum Thema.
01:18:35: Und die beiden Dinge in dem Moment zu verknüpfen das war der finde ich der authentische Move um das Ding zu ziehen.
01:18:43: Jetzt kommen wir zur Chemnitz B-Like.
01:18:44: Hab ich dich da schon mal gefragt, was war deine Erwartung an die Kulturhauptstadt?
01:18:49: Nachdem ihr den Titel... Na ja also die... Was wir...
01:18:53: Ein Insider für alle, die den Chemnits B-Like Podcast nicht so kennen Es ist ein sehr... Also ich würde schon sagen, weil du gesagt hast diese Wut in dir Man muss die Wut aushalten
01:19:05: Auf jeden Fall.
01:19:08: Ich würde jetzt sagen, ihr seid nicht Mainstream.
01:19:09: Ihr seid wütend, was hier abgeht
01:19:12: Auf jeden Fall.
01:19:12: Und da habe ich gesagt, okay, in dem Fall kam ich so rüber weil ich nicht so gut zu Wort gekommen bin.
01:19:19: Ich sehe es anders.
01:19:20: So, ich verstehe eure Wut vielleicht nicht, weil ich weiß was ihr erwartet habt.
01:19:29: Ja, vielleicht ist das und vielleicht hat es viel letztlich auch mit dieser Zeit nach.
01:19:35: Ich glaube, insbesondere auch den Chemien die dazu gebildet wurden sind.
01:19:42: Also die Gemeinderatssitzung mit der Kulturregion... politische Vertreter, die darauf geguckt haben, diese Chancen ausgerechnet haben.
01:19:49: Hier die Vertretern aus Kultur, Politik und Wirtschaft, die sich hier zusammengerogelt haben.
01:19:54: Alle wussten wir dürfen ja überhaupt nicht zaudern, wir dürfen überhaupt nicht irgendwie wanken sondern müssen extrem konsequent sein!
01:20:03: Und wir müssen uns unbedingt ehrlich machen.
01:20:05: und das war die Zeit bis zum Titel bis zwanzigzwanzig im Herbst trotz Pandemie wo die Stadt so ehrlich mit sich selber war wie noch nie.
01:20:15: Das ist definitiv... Wir haben die Hose runter gelassen und wir haben gesagt, scheiß' die Wand an.
01:20:22: Sagt uns doch was wir scheiße machen oder wo wir schlecht sind?
01:20:26: Wir machen da eine Stärke draus sofort!
01:20:28: Das war die Zeit.
01:20:29: Wer
01:20:31: sagt uns euch als CWE, euch als Stadt...?
01:20:35: Ich glaube ja nach wie vor.
01:20:37: das wird dort ne Bewegung in... installiert und aufgebaut haben, wo immer mehr mit dazugekommen sind.
01:20:43: Und das Schöne ist vielleicht so die erste Erwartungshaltung dass der Titel nun Meilenstein war und dass man mit dieser Bewegung hätte wunderbar weitermachen können.
01:20:51: Also in einer Verbreiterung und noch mehr Leute, weil es immer um ein offenes Prinzip ging.
01:20:55: Es ging nie darum das zuzumachen und zu sagen, hundert Leute reichen die wir jetzt haben, auf die können wir uns verlassen, sondern es ging immer weiter und es wurde immer größer.
01:21:04: und natürlich ist das mit Tito dann erstmal so einen Daunen oder einen Absacker im Sinne von okay, lass mal erholen!
01:21:10: Aber meine Enttäuschung, mein erster Enttäuschung war gewesen und das habe ich mit diesem OB wechseln.
01:21:16: Das habe ich nie gedacht!
01:21:17: Ich habe das nie gedacht.
01:21:18: und ich sage jetzt näher was mir die OB an dem Abend des Titels gesagt hat ist es definitiv nicht eingetreten sondern was danach passiert ist sind ja Rückzugsgefechte auf allen Ebenen Und das kann ich natürlich schon ernst nehmen wenn ich sowieso in einer Vorbildwirkung mache.
01:21:32: Also kannst du alles... Kommt alles in den Moment zusammen und plötzlich innezuhalten, Politik loszulassen und sagen das ist alles nicht politisch oder wir müssen das auch.
01:21:45: einordnen.
01:21:47: und zum neunsten Mal noch Kommunalwahl gewesen.
01:21:49: Das müssen wir sauberer trennen, das ist erst mal nur keine Ahnung, ein Kulturthema ja da sind vielleicht auch wirtschaftliche oder russische Zusammenhänge mit drin.
01:21:58: aber wir sind es ja jetzt geworden und jetzt müssen wir das irgendwie anders tun.
01:22:02: so und plötzlich ist das ganze Thema abgekoppelt worden und es ist zwanzig fünfundzwanzig auch so geblieben Und da kommt natürlich noch mal eine ganz andere Energie für uns hoch.
01:22:12: Wenn du, wenn du zwei tausendfünfeinzwanzig das Jahr hatte nichts mehr mit zu tun.
01:22:22: Das ist meine ganz persönliche Wut und meine ganz persönliche die auch ein ganz klarer Vorwurf den ich dort in die Stadtgesellschaft bis hin in die Verwaltungs- und politische Spitze platziere und auch vertrete.
01:22:36: Das mit dem ihr euch beworben habt.
01:22:39: Naja, und das geht aber nicht
01:22:41: gekommen.
01:22:42: Ja, ich finde es geht ja meines Erachtens noch viel weiter.
01:22:50: quasi freigelegt wurden, etwas was diese Stadtgefühlzeit Jahrzehnten umtreibt.
01:22:54: Was wir am Hackert erlebt haben und was du in den Blattenbaugebieten der Achtziger erlebt hast wie nämlich in dem Moment Rechtsextremismus sich quasi bahn bricht Wie sie einen Jugend vergiftet?
01:23:05: Was das mit einer Stadtgesellschaft macht.
01:23:07: jetzt in einer überalterten Stadt Hast Du das nochmal auf einem anderen Level dass zu die Alten plötzlich in dem moment mitkriegs in den Schlepptau Die hier mit rumrennen wie sich konservative davon anstecken lassen die überhaupt kein Problem haben, seit, also ich seit im Jahr zwei tausend neunzehn mit einer AfD im Gleichschritt zu marschieren und zum Beispiel in Jugendhilfe eine Jugendhilfekomplett von links auf rechts zu drehen.
01:23:29: Also die Stadt ist quasi so rechts wie noch nie und wir lassen.
01:23:34: was wir aber tun ist nachdem wir gerade mal in einer guten Position sind nicht an der Defensive zu sein sondern wir haben uns ehrlich gemacht.
01:23:43: Wir sind nach vorn gegangen und haben damit auch ein europäisches Thema besetzt, dann machen wir nichts anderes als ein Jahr später die Politik rauszunehmen, damit auch Energie raus zu nehmen und irgend sowas zu machen.
01:23:55: wie jetzt bauen wir unseren Event.
01:23:56: Und es geht nicht nur darum zu sagen, wir hätten doch ehrlicherweise das Thema... Wofür wir es vielleicht auch geworden sind, anders thematisieren?
01:24:04: Nein!
01:24:05: Die Chance ist ja damit verpasst worden.
01:24:07: Wir haben aus dem Jahr zwanzig fünfundzwanzig unter Beweis gestellt dass wir eine Großveranstaltung machen können aber wir haben nichts mitzugeben weder fürs Leben im Alltag noch für die Gesellschaft wie sie mit diesen Themen umgehen kann.
01:24:19: Wie gehe ich mit einem Rechtsextremismus?
01:24:21: Wie gehe Ich mit Rassismus im Alltag um?
01:24:23: Wie schaffe ich es über Bildung und Bildungschancen, Menschen mit Andocken zu lassen die von außerhalb in diese Stadt kommen?
01:24:32: stichwort qualifizierte Zuwanderungen?
01:24:34: Die Stadt ist darauf nicht vorbereitet.
01:24:36: Und sie macht es nicht
01:24:37: gut!
01:24:37: Jetzt sind wir wieder in dieser...
01:24:39: Sind wir in der
01:24:40: Wut?
01:24:40: Ja, jetzt sind wir in einer Wut.
01:24:42: Ich verstehe was du sagen willst.
01:24:44: Wir können wahrscheinlich viele der Sachen, die wir jetzt so emotional bereden erst in zehn Jahren bewerten weil wir dann wirklich das sehen.
01:24:51: So ich denke immer noch dass vielleicht nicht in der Konsequenz wie du oder ihr damals das gewollt habt aber all das was ihr wolltet passiert ist Das muss man halt wieder darüber diskutieren geht es vielleicht zu langsam, sondern aber dieser Funke der da jetzt passiert ist dieses auch dieses nach den Kopf nach oben nehmen.
01:25:11: Der Chemnitz hat zu sagen stimmt also alle sagen können wir es eine schöne Stadt dass das was bewirkt und ich Wir haben wirklich das Gefühl und wenn du so in dem Podcast die Leute sagen, irgendwie ich habe das Gefühl hier passiert was.
01:25:25: Es wird losgehen!
01:25:26: Und ich finde es so schade, ich verstehe... Ich weiß nicht wie ich agieren würde, wenn ich wüsste, was wir vorgehabt haben, wenn der Wison da gewesen wäre.
01:25:35: So, ich find's halt persönlich jetzt so schadet dass du so wütend hast, dass dir Wut, dass dich nicht... Wie du schon gesagt hast?
01:25:42: Wie krieg' ich eigentlich?
01:25:43: Wie komm ich aus der Wute raus?
01:25:46: Weil ich glaube wenn du dich von den ohne zu werden, dass man sich davon lösen muss.
01:25:51: Aber wenn du dir von der Erwartung ein bisschen distanzierst und guckst neutraler rauf nicht das was hat wie es hätte sein soll.
01:25:59: Sondern mal gucken was ist denn passiert?
01:26:01: da ist total viel.
01:26:02: Jetzt kann man darüber diskutieren ob's reicht so ob der Rechtsruck dieses Konservative, dass die Leute nach unten treten anstatt nach oben.
01:26:13: So was wir alles sehen.
01:26:14: ich habe jetzt gehört.
01:26:15: Wir sind von der Vermögensverteilung im Foyeralismus angekommen wieder.
01:26:19: Super!
01:26:20: Also es wurde ja noch viel öffentlich ausgetragen.
01:26:24: Warum hast du in dem Moment als du eben so in diesen öffentlichen Diskurs gegangen bist geglaubt das das auch passt?
01:26:33: Welchen meinst du?
01:26:34: Den streit jetzt mit dem OB.
01:26:37: Also,
01:26:38: ich finde ja gar nicht... also meinst Du den Podcast oder meinst Dich davor die Zeit?
01:26:42: Ich finde ja, dass das öffentlich ausgetragen ist.
01:26:45: Also wir haben Podcast schon aber davor sehr quasi hier.
01:26:48: Ich würde ja sagen, dass er das Jahr gut eröffnet.
01:26:54: Und natürlich wenn du die Positionen nicht mehr hast, hast du die Zwingende mehr und dann wird halt zurückgefeuert.
01:27:00: Also ich finde übrigens, dass uns Kontroverse und Streit im besten Sinne, dass es das Übels gut tun würde... Und das passiert aber gar nicht mehr.
01:27:11: Das finde ich alles nur noch Geblänke, um daran festzumachen für welche Position man ist und da bringe ich schon in dem Moment eine Gnadenlosigkeit mit weil dort eben viel Leidenschaft drin ist.
01:27:23: und ich sage immer sind diese drei Dinge Timing Glück und Leitensdruck die zusammenkommen müssen damit große Dinge passieren können können auch Veränderungen sein, aber die etwas Einmaliges was einzigartiges etwas Besonderes schaffen können.
01:27:37: und das kann man total gut ein Kulturhauptstadt festmachen.
01:27:40: Kann man auch an wir sind mehr fest machen.
01:27:41: es gab immer in dem Moment einen Leidensdruck Es gab ein Timing was man nutzen kann oder eben auch nicht.
01:27:46: Und ja es gehört auch Glück dazu.
01:27:47: also war für mich so ein Stück weit die Formulierung.
01:27:50: Aber es gibt keine besondere Antwort auf die Frage wie ich mit einem öffentlich.
01:27:56: Ich mache das Ich tue das einfach und um zu sagen hier ist überhaupt nicht so in Ordnung.
01:28:03: So, ich halte das für einen riesengroßen Fake der hier produziert wird Und die...und ich möchte gerne dass wir an dieser Stelle genauso hart ins Gericht gehen, erstmal nur die richtigen Fragen zu stellen wie sich das die Politik mit der CWE über twenty-fünf Jahre geleistet hat und zwar unabhängig davon ob ich da geschätzter war oder andere.
01:28:24: Und dann können wir uns gerne nochmal zurück erinnern und es ist völlig egal gewesen ob da Krise war oder auch nicht Krise.
01:28:30: Was ist der Gegenstand und was ist die, die Relevanz von Verwaltungs- oder eben Aufwirtschaftsförderungshandeln in der heutigen Zeit bis hin zum Stadtmarketing?
01:28:41: Wir sourcen das Stadtmarkting aus gefühlt.
01:28:44: Also so eine hälfte Verwaltung aber irgendwie finden sich da, soll es sich da jetzt irgendwie eine Gruppe finden, die irgendwelche Chemnitzprodukte nach außen vermarktet?
01:28:53: wirklich übelster Nonsens.
01:28:55: also.
01:28:55: wo du sagst seid ihr wahnsinnig geboten!
01:29:00: Du kannst gar nicht mehr davon ausgehen, dass nach der Kultur habt statt.
01:29:03: Also wenn du jetzt quasi die nächste Stufe zündest und gleich auf dem Ding oft baust und das Ding größer machst dann wo soll denn das herkommen?
01:29:10: Wo soll denn der Impact dafür herkommen um Bekanntheit zu steigern Reichweite zu erlangen?
01:29:14: und so sagen ja nicht die kommen bestimmt alle nochmal wieder.
01:29:17: also über welche Fantasie sollte das passieren?
01:29:22: Ich will eigentlich wieder zu dir kommen weil Das macht ja was mit einem.
01:29:28: also dieses Was mir eindeutig aufgefallen ist, bist nicht mehr so präsent wie früher.
01:29:34: Und ich finde ja dass du trotzdem da sein solltest.
01:29:38: Das
01:29:39: ist sehr nett von dir vielen Dank.
01:29:41: Ist das
01:29:41: jetzt nicht eine schleime Reise?
01:29:43: Nein, nein, nein!
01:29:44: Aber ob ich jetzt so näher...
01:29:45: Es geht um die Diskussion und es geht um den Meinung der jemand hat Und ich finde ja, dass man sich erst mal die Meinung anhören sollte von jedem und dann eine Entscheidung treffen ist.
01:29:57: Dann sind wir auch in der Demokratie, dann wird halt die sich für diese Entscheidung irgendwie entschieden ohne Mehrheit existiert.
01:30:04: aber dafür brauchst du ja Meinung.
01:30:06: Ich glaube seit der ersten Stunde höre ich euren Podcast, ich find euer Titelmusik scheiße.
01:30:12: Ich finde es auch nicht gut, dass ihr sagt uns gefällt's aber.
01:30:16: Es ist halt schon wieder so ein Mittelfinger... Ja,
01:30:19: auf jeden Fall!
01:30:20: Ist so eine Aggression
01:30:22: die
01:30:23: mir nicht so gefällt?
01:30:24: Aber ich mag den Diskurs.
01:30:28: Das habe ich glaube ich auch schon mal gesagt.
01:30:29: Ich weiß nicht ob ich als Außenstehender über eine Stadt sprechen darf.
01:30:34: Ich versuche immer ein bisschen neutraler einfach zu gucken Und sehe erstmal nur die Konfrontation.
01:30:41: Dass so viel Energie darauf verwendet wird, dass Egos erst mal bedient werden und wo.
01:30:46: Wut ist ja auch ein Thema von Ego.
01:30:49: Ja!
01:30:50: Du gibst halt total viel auf weil du erstmal in der Wut bist.
01:30:55: Also es wäre einfach schöner rauszugehen und zu sagen okay das freu ich mich wirklich, dass du da bist.
01:31:02: So bin ich.
01:31:03: Ich bin nicht unfehlbar, ich bin eine Naturgewalt Aber mir geht's ja in der Sache ums Guter.
01:31:10: Und bei den meisten Akteuren, ich bin nicht so politisch wie du, ich kenne die ganzen Faktoren, aber prinzipiell, wie ich die Menschen kennengelernt habe, wollen alle eigentlich das Richtige für Chemnitz.
01:31:23: Aber man ist dann in einer Diskussion, nee, haben wir mein Weg und das fand ich schade!
01:31:28: Weil im Endeffekt durch diese Auflösung der CWE-Menschen nicht mehr für diese Stadt kämpfen, die dafür waren... So, den Weg fand ich nicht gut.
01:31:38: Ich fand nicht gut wie ihr das alle gemacht habt.
01:31:40: Fand ich sogar richtig Scheiß!
01:31:41: Was
01:31:42: meinst du
01:31:42: damit?
01:31:43: Wie wir uns verabschiedet haben.
01:31:45: Auf jeden Fall.
01:31:45: Aber da kann ich total gut nachvollziehen dass man das anders oder ja dass man es vielleicht auch negativ bewertet.
01:31:53: aber ist immer und dafür bin ich bis heute auf jedes einzelne Mitglied in diesem Team stolz die erstens diese vielleicht absurde Nachtitelzeit Mitgemacht und durchlebt und irgendwie auch ertragen haben.
01:32:08: Und jeder findet seinen höchstpersönlichen Weg, dort rauszugehen und sich quasi auch zu verabschieden.
01:32:16: Das ist total konsequent wenn keiner auf irgendwas Rücksicht nimmt weil er das nicht muss dass es sein persönlicher Umgang mit Verletzungen mit einer hochgradigen Ungerechtigkeit.
01:32:31: Und das ist auch was nach wie vor als Triebfeder und als Wutquelle da ist, dass erst Ruhe einkehren wird wenn der Dinge zurecht gerückt werden und wir quasi in irgendeiner Weise für uns selber Ruhe finden können weil das ist alles andere die.
01:32:49: ich lasse mir von niemandem sagen dass das in Ordnung war.
01:32:52: In tausend Jahren also da bin ich erbarmungslos und bleibe bis zum Schluss hat in der Sache und geht dort auf, ich gehe auch auf Mann.
01:33:00: Ich kann gar keine Schmerzen mit.
01:33:01: Das ist so.
01:33:02: Ist
01:33:02: halt mehr... Ich versteh's?
01:33:05: Die Frage ist ob es diesen Zeitpunkt geben wird.
01:33:07: Genau!
01:33:08: Aber das ist ja genau, aber deswegen trage ich da diese Naivität und auch manchmal eben vielleicht so fast schon kindisch Trotz gehöre auch mit dazu was ich da schon auch als Kind frühzeitig ausgeprägt habe Und gepaart mit der Wut wird das definitiv etwa sein und deswegen wird es in dieser Stadt
01:33:25: also für mich
01:33:27: Nur eine Zukunft geben, wenn die Dinge geklärt sind und wenn ich über Wut quasi auch wieder zurückkomme.
01:33:32: Alles andere wird für mich niemals in Weg zurückgeben.
01:33:37: Okay, wirst du sagen Wut ist ein gutes Gefühl?
01:33:38: Ist es ein konstruktives Geschehen?
01:33:40: Ja!
01:33:42: Da bin ich diametral einer anderen Mal.
01:33:45: Ich muss das mal raushoben.
01:33:47: Wut is kein konstruktives Gefühl weil ich denke dass der auch schonmal erzählt den Depressionsthema hat.
01:33:54: Und Wut ist ein Faktor, da musst du halt wirklich aufpassen.
01:33:58: Also das musst du kontrollieren können.
01:34:01: Ja, wir geben mal im Westes und habe auch quasi dafür mich die zwei Jahre... Das hat ja auf jeden Fall, also warum auch immer mit dem Ende Kulturabstattjahr bin ich in der neuen Etappe drin.
01:34:15: Da hat zwei Jahre gedauert um so einen Stück weit für mich selber eine andere Luft zu kriegen und anders aufzutauchen aber es nach wie vor Gute Energie da,
01:34:24: ein
01:34:25: guter kritischer Blick auf die Themen und auch das hochgradige Interesse der Auseinandersetzung des Konflikts.
01:34:33: Aber es hat ja nicht nur den Leben aufgehört.
01:34:37: Weil eigentlich muss ich sagen hat deine neue Position Glück gehabt dass sie dich jetzt haben.
01:34:43: Es ist in Leipzig.
01:34:44: interessanterweise wussten nicht viele Ich wusste es, ich weiß gar nicht warum ich Wusste, was dann mehrst von allen anderen?
01:34:51: Das war nicht geheim.
01:34:52: Also...
01:34:54: Nö gar nicht!
01:34:55: Aber ich hab jetzt auch irgendwie das Gefühl gehabt, das jeden zu erzählen oder erzählen zu müssen, sondern ist ja erstmal die für mich... Ich mag eigentlich Breaks und... Ich mache das vielleicht daran fest, dass ich mein eigenes Telefonbuch am Ende eines jahres über arbeite.
01:35:12: Da fliegen Leute raus, andere kommen rein und deswegen ist es immer sehr übersichtlich.
01:35:16: Und also ich finde da viel Philosophie dahinter um zu verstehen... So eine Sammelnachricht
01:35:22: nicht schreiben möchte?
01:35:23: Irgendwie war so ne Muster proaktiv sich melden?
01:35:26: Nee, nee!
01:35:27: Bin ich
01:35:28: näher?!
01:35:28: Nee, das war ich nicht.
01:35:30: Du fliegst einfach ganz still raus!
01:35:31: Also wenn eine ein Kriterium ist, keinen Kontakt im letzten Jahr, fliegs du raus.
01:35:37: Das ist wie so mit Sachen die man dann im Zweifel zum ASR bringt, also hier zum Meerstoffhof.
01:35:43: Wie
01:35:44: führste da Statistik?
01:35:46: Der geh ich durch und sag, aber dann hab' ich mir den gesagt... Kannst du in deinen Anruf ist, dann soll ich reingehen oder WhatsApp oder Telegram und so.
01:35:52: Das ist eine harte
01:35:53: Tür bei dir?
01:35:54: Ja, nee aber nur für mich selber war das... Ich nehme da nichts mit und will mir vor allem selber ja auch nichts vorgaugeln.
01:36:00: Das hängt aber auch damit an weil ich als Typ überhaupt gar kein Mensch mit großem Umfeld bin sondern immer gut sortierte Platten- oder Buchhandlung empfehlen würde.
01:36:12: von der war es ein richtiges Ritual um Dinge zu ordnen auszumisten und zu putzen.
01:36:18: Willst du mal über deine neue Geschäftsführertätigkeit erzählen?
01:36:22: Ja, finde ich das ein wichtiges Thema.
01:36:23: Ja, also total gerne!
01:36:25: Ich bin Geschäftsfrau eines Vereins... eines großen Vereins, Elternhilfe für krebskaren Kinder in Leipzig.
01:36:32: Und der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht seit über thirty-fünf Jahren jetzt mit dem oder am Universitätslinikum Leipzig gibt es eine kinderongologische Station da wo die Kinder zwischen null und achtzehn hinkommen wenn der Krebsdiagnose vorliegt um zu heilen entsprechende Chemotherapie Manchmal auch zu operieren, durchzuführen.
01:36:51: Und die Kasse bezahlt alles was Medizin ist und alles andere nicht.
01:36:56: Die Elternhilfe kümmern sich quasi komplett um die psychologische und sozialrechtliche Betreuung von den Kindern, den Angehörigen, die Familien, die Geschwister... zum mittlerweile auch Großeltern, weil das wollen Bild ein anderes geworden ist und fangen die auf.
01:37:11: Und zwar vom Aufdäherungsgespräch.
01:37:13: also wenn sie die Diagnose bekommen und mitgeteilt bekommen was das jetzt bedeutet sitzen unsere Psychologinnen und Psychologen mit dabei und geht dann weiter dass wir auf Stationeneignis Team haben aus Musiktherapeuten Sporttherapeutin Kunsttherapeuten um auf der einen Seite eine Abwechslung von Alltag zu reinzubringen aber viel wichtiger es eigentlich über die unterschiedlichen supertiefen Ansätze den Betroffenen eine Möglichkeit zu geben Trauer Wut Hilflosigkeit auszudrücken, rauszulassen natürlich auch Mobilisierung reinzubringen, damit sie besser Therapien überstehen können bzw.
01:37:50: gut verarbeiten können um damit letztlich auch in einem traumatischen Situation entgegenzuwirken und diesen Alltag der zum Teil über Monate geht, gut hinzukriegen.
01:38:01: Das ist der eine Teil und der zweite Teil ist die sogenannten Nachsorge wenn die als geheilt von Stationen entlassen werden.
01:38:06: wir haben ungefähr bloß mal ne Zahl getropped In Deutschland, in Deutschland.
01:38:15: Zwei Tausend Treibhundert Redner über die Kinder zwischen Null und Achzen also quasi eine Bevölkerungsteil der viel kleiner ist Und sind mittlerweile aber beinahe über Lebensrate von Fünfund Achtzig Prozent.
01:38:27: Ich
01:38:27: habe einer meiner besten Freunde hatte Sohn Leukämie
01:38:33: Also eine sehr typische Krebskrankheit bei Kindern
01:38:36: Und der hat mir dann irgendwann gesagt, wenn ich dann hier fragte, oh Heilungschancen.
01:38:40: Deshalb hätte ich das jetzt gewusst, die Heilungschancen.
01:38:42: Aber er hat gesagt okay, hier sind zwanzig Kinder.
01:38:46: Was hilft mir?
01:38:46: Die achtzig Prozent Statistik, wenn vier Kinder von denen es nicht schaffen, wenn's mein Sohn ist und das war... Ich war da so nah mal dabei weil du sehr sofort würdest ja ähnlichen.
01:38:58: Du sofort auf dein eigenes Familienleben.
01:39:01: Das passiert bei mir ne also dir Ich habe das ja auch für mich selber erst prüfen müssen, aber wichtig ist übrigens noch ein kurzer Nebensatz.
01:39:11: Leukämie liegen wir mit ein paar Ausnahmesituationen weil es nicht die Leukemie gibt, es wird auf verschiedene Arten.
01:39:17: Aber insgesamt nur bei Leukemie liegt mir bei sieben neunzig Prozent Heilung.
01:39:21: also das ist extrem guter Forst mittlerweile und ich finde jetzt drei von hundert ist eine andere Botschaft.
01:39:31: Ich will ganz kurz noch, wenn die quasi als geheilt mehr oder weniger entlassen werden ist eigentlich nie alles gut.
01:39:37: Sondern die Themen bleiben und es wird auch nicht einfach in den Alltag zurückzugehen weil das so ein hotter Break ist für sie.
01:39:44: Und dafür gibt es bei uns die Nachsorge, so wie eine Beratungsstelle und die psychosoziale Nachsorgung.
01:39:50: Wo wir sowohl die psychologischen Beratungen, es gibt sozialrechtliche Themen, Nachteilsausgleichschule
01:39:55: usw.,
01:39:56: alles das begleiten wir mit haben.
01:39:58: dadurch quasi über Jahre bauen wir da entsprechend Familien auf beziehungsweise begleitet werden.
01:40:04: damit auch manchmal entsteht die Krankheitsverarbeitung erst jahre später.
01:40:09: Und dafür sind wir da.
01:40:10: und all das ist eben nicht Krankenkassen finanziert, weil die Krankenkasse sich bezahlt.
01:40:14: Sondern die finanzieren wir über Spenden.
01:40:20: Spenden?
01:40:21: Dann gibt es quasi sogenannte Stiftungsgelder wo du Projekte beantragen kannst in unserem Bereich oder für uns das der Gesundheitsbereich, wo wir auch Projektgelder vor der Gelder bekommen und daraus ergibt sich so der Mix.
01:40:34: Wenn man jetzt weiß dass wir insgesamt achtzehn Mitarbeiter haben Hauptamtlich, die sich in diese psychologische... Also ein Drittel ist promoviert übrigens bei uns.
01:40:45: Weil es gar nicht anders geht als diesen Bereich zu professionellisieren.
01:40:48: Vor thirty-fünf Jahren waren das alles betroffene Eltern.
01:40:50: Die anderen betroffenen Eltern haben also Selbsthilfegruppen im besten Sinne.
01:40:54: Das schaffst du aber nicht auf Dauer Und das ist für mich der reizende Aufgabe und übertragen zudem was wir vorhin hatten die Challenge.
01:41:02: weil ich gerne nach der Zivil... Ich musste mir die offenen Fragen stellen Was soll denn führungsseilig nach der CVE kommen?
01:41:09: Also ich habe das für mich dieses Führungsthema offen, für mich persönlich auf den Olymp geführt.
01:41:15: Ich hatte eine Truppe um mich die quasi für mich durchs Feuer gegangen werden.
01:41:20: Die werden sich für mich erledigen lassen alles!
01:41:23: Die haben ihre Lebensentwürfe umgestrickt nach dem Jahr zum Jahr zwei Tausend Achtzehn.
01:41:27: Das ist alles absurd und es hat was mit Führungen auch mit Vorbildwirkungen und Nähe verbundenheit zu tun.
01:41:32: Alles das habe ich für eine CWE, für mich auf die Habenseite bekommen.
01:41:36: was soll da jetzt noch kommen?
01:41:38: Und da war für mich dieses erstes dieser komplette raus aus diesem bisherigen Thema weil es für mich auch ne Sackgasse erstmal war und hat gesagt andere Bereich und da kann dass er auf mich zu interessanterweise übern Kontakt aus Borna witzig und haben dort sozusagen die ja haben uns dem hab ich mich dem thema genähert.
01:41:56: wir haben uns übelst viel Zeit gelassen bestimmt vier Monate insgesamt Und da habe ich gemerkt, da ist was.
01:42:02: Weil wir hatten zu Chemde-Ziel Anzeiten...
01:42:06: Ich glaube
01:42:06: das waren ... und dann aber auch noch mal ... hat sich mit Professor Parfloski zu tun.
01:42:12: Warte dir was?
01:42:13: An der TU Personalentwicklung.
01:42:15: Der hatte ein Thema, was mich nie losgelassen hat über die ganzen Jahre.
01:42:19: Der hat nämlich Hochleistungsteams gemunitort.
01:42:21: Dann hat sich die Frage gestellt war für den total wichtiges Forschungsfeld Was macht ihr eigentlich aus?
01:42:25: Was machen die anders als alle anderen?
01:42:27: Das hat mich jetzt wieder dran
01:42:28: erinnert, dass
01:42:29: ich gesagt hab in einem hoch belasteten Umfeld zu arbeiten.
01:42:32: Und da dachte ich, das ist krass!
01:42:34: Das ist für mich neu und es hat eine Chance im Führungsthema für mich selber drinzubebleiben und da die nächste Stufe zu kriegen.
01:42:40: Dies natürlich noch gibt nämlich wie gehst du quasi dem Team um?
01:42:44: Wie findest Du denn das Team überhaupt rein?
01:42:46: Um dann sozusagen mit Belastungssteuerungen die anders zu führen weil das Umfeld halt ein anderes ist.
01:42:52: Die sind permanent krassen Situationen ausgeliefert und müssen den Weg dafür zurückfinden.
01:42:58: Und da reden wir noch nicht über Tod und Trauer.
01:43:00: Das kommt genau noch so mit rein, was wir bei uns aber mittlerweile glaube ich ganz gut schon... wie wir damit umgehen bzw.
01:43:08: es kann man immer noch weiter treiben, aber Belastungssteuerung und Umgang mit Krisensituationen, mit Menschen die dort an der Stelle unglaubliches leisten was mir selber erst mal am Anfang stieß du da ja völlig in unterschiedlichen Ebenen dar und guckst da respektvoll rein.
01:43:22: und mittlerweile ist jetzt anderthalb Jahre her seitdem ich dort angefangen habe hab ich selber das Gefühl einen guten Zugriff aufs Thema auf die Leute zu haben.
01:43:30: und eine Sache dabei und ich bin jeder Woche Montag bin ich auf Station weil ich wissen will Ich höre mir alles an, nur um zu wissen was das Team konfrontiert ist.
01:43:41: Also ich habe da eine ganz klare Haltung dazu.
01:43:43: Ich kann nicht besser beraten, ich kann dort gar nichts machen aber ich gucke aufs Team und damit hab' ich meine Rolle und habe damit auch einen Zugriff um natürlich Krisen zu bewältigen und die Leute besser zu machen.
01:43:56: Das ist mein Hauptthema und habe festgestellt, dass ich sowohl mit dem Thema Krebserkrankungen umgehen kann als auch zum Teil mit Verlusten, die unter Umständen sagen.
01:44:07: Es geht nicht so ran!
01:44:08: Also ich habe nicht diese... Ich werde dir jetzt gefragt werden, ob du nicht relativiert,
01:44:14: so eine Arbeit nicht alles andere?
01:44:16: Da gibt es nur einen Film.
01:44:17: Es geht alles gleichzeitig.
01:44:20: Zum Schluss könnte man wahrscheinlich sagen, dass ich alle Arten von Gefühlen in mir trage und das vielleicht mehr als andere.
01:44:28: Und da glaube nicht ein sehr emotionaler und leidenschaftlicher Mensch aber das wohnt alles in mir.
01:44:33: also Ich glaube es geht immer wieder darum.
01:44:35: Ich nehme das Bild nochmal mit rein Dass es eine Waage gibt.
01:44:38: Also wenn auf der einen Seite extrem viel Wut ist, ist es wichtig, dass es auf der anderen Seite ein Gegengewicht, eine Gegenkraft gibt die das bändigt und damit ist für mich so ein gutes Bild.
01:44:50: Also, für mich ist die Frage noch nicht bei dir beantwortet also gerade jetzt war warum sozusagen dass du das ja total sinnstiftend was du tust.
01:45:00: War es vorher auch?
01:45:01: Ja.
01:45:01: Wahrscheinlich
01:45:02: und scheide ich auch nicht übrigens.
01:45:04: aber also ich würde sagen beides gleichwärmlich okay.
01:45:09: Ich hätte jetzt gesagt sozusagen dieses Thema grade Kinder und Krebs Lässt noch mal, vielleicht bin ich dann da zu naiv?
01:45:18: Ja ja erst mal zu weit weg.
01:45:19: Also wenn du mit dem Thema nicht berührt bist also in Demo, wo du als Angehöriger diesen Prozessor mit durchmachst.
01:45:30: es geht nicht darum dass man selber mal was erlebt hat weil das ordnet man immer für sich selbst ein und dann gibt's auch einen Zeitversatz drin.
01:45:38: Ich glaube, dass die Dinge nicht vergleichbar sind.
01:45:40: Und weil sie das nicht sind bleiben Sie und es war zum Beispiel für mich ganz wichtig gewesen warum es die Wirtschaftsförderung auch immer geworden ist also kommunal nahe weil dort die Sinnstifte für mich drin liegt.
01:45:50: Gemeinwohl orientiert.
01:45:52: Es geht um ein großes Ganzes auf was wir mit unserer Arbeit einzahlen.
01:45:57: und das ist hier in einem ganz anderen Bereich Auch so.
01:46:01: und meine Rolle und das vielleicht viel wichtiger ist eben dieses Das Team oder Personal oder Menschenführers, der quasi mit den Mitteln die im Zufügen stehen.
01:46:11: Personal anleitet, Personal führt und motiviert damit sie diesen Job vollbringen können.
01:46:16: Und das ist eine Unterscheidung zur letzten Tätigkeit nicht zugehend.
01:46:20: So jetzt wird schon.
01:46:22: wir haben so gnadenlos überzogen.
01:46:25: Aber ich habe gehört du hast eine Schneidekompetenz.
01:46:31: Ich fange schon selber an.
01:46:34: Also ich brauche jetzt ein bisschen Zeit, um das Ding zu veröffentlichen aber ich will es in der Länge haben.
01:46:38: Weil ich auch möchte dass möglichst viele Menschen dich lange hören und dann halt über Tage ist egal wie lange.
01:46:47: und trotzdem würde ich auf die Ziel gerade einbieten.
01:46:50: Ja klar!
01:46:50: Ich habe drei letzte Fragen, Standardfragen.
01:46:53: Die erste ist, bin ich jetzt wirklich gespannt?
01:46:57: Im Laufe eines Lebens entdeckt man einen Talent, was man vielleicht im Plattenbau gedacht hat.
01:47:03: Wenn ich das da schon gewusst, dann hätte ich das viel stärker fördern können und mein Leben wäre ein anderes geworden.
01:47:13: Bei mir ist es... Ich habe sehr spät wahrscheinlich durch Punk-Gitarre spielen gelernt und konnte das extrem schnell.
01:47:21: Und ich glaube, ich werde ein guter Liedermacher geworden!
01:47:26: Was war es bei dir, wer ist bei dir?
01:47:28: Ich habe keine... also die, ich hab das hat ja was mit so einem Verlustthema zu tun finde.
01:47:34: Also dass du schade findest, dass du eine bestimmte Zeit mehr hattest und ich habe das befällt gradings ein.
01:47:42: Ich gucke immer an meine Fünf-Talente.
01:47:44: Das ist ne wichtige Erkenntnis gewesen aber ich kann jetzt noch nicht mal sagen ob ich das als Jugendlicher wenn ich das da gewusst hätte dadurch irgendwas anders geworden wäre.
01:47:51: Bei mir war's halt, ich wurde in der Schule gesichtet als Spimmer War die Größe, stimmt da?
01:47:58: Und dadurch war mein Leben ab der ersten Klasse auf Sport getrimmt.
01:48:03: Was wäre passiert wenn ich von einer Gitarrenschule gesichtet worden wäre?
01:48:07: Also okay.
01:48:08: Ich bin ja zufrieden aber... Na
01:48:10: ja vielleicht also die... Okay!
01:48:12: Da gibt es schon was, also gibt's was?
01:48:15: Wir haben übrigens komplett Sport vergessen ne?
01:48:17: Also ich bin ja Fußballer.
01:48:20: Aber ich wusste das kurz eindringt.
01:48:30: Das ist wirklich etwas, da fehlt mir wahrscheinlich zum Schluss der Intellekt.
01:48:34: Aber ich habe sehr früh mit Basic angefangen, also mit Programmieren.
01:48:41: Ich glaube das war sogar noch in den KC-DDR-Zeiten.
01:48:52: Ja klar!
01:48:54: Ich habe das alles noch gemacht und hab damals auch mir aus RISA Maschinenrechner-Bausätze schicken lassen, die ich in einen Holzrahmen gepackt habe.
01:49:05: Was der Rechner war mit Tastatur usw.
01:49:08: Und dann kamen die Wände und dann kam MSTOS ganz rudimentär und bin dort komplett reingewachsen!
01:49:16: Und ich habe aber niemals gab es jemanden, ich habe sogar Kurze besucht
01:49:20: usw.,
01:49:20: und war da durchstanddurch der Einigirn und Blinden Während alle anderen quasi dann irgendwie so Mitteleinundneunziger irgendwann aufgewacht sind, war ich schon komplett im Game drin.
01:49:29: Bist oft das ich nie programmiert habe.
01:49:30: Also Basic!
01:49:32: Basic kann ich dir noch hoch und runter.
01:49:34: Ich hab damals diese... gabst du DDR-Zeiten?
01:49:36: Ich weiß nicht ob dir das was sag.
01:49:38: Gabest du die ersten Computer auf dem Bahnhöfen wo du quasi eingeben konntest wie viel die Fahrt kostet weil es in den Kilometerpreis war
01:49:48: Und Mama hat die Dinge programmiert
01:49:51: Und ich habe es nach und mit BasicDach programmiert.
01:49:55: Ich hab das so lange programmiert bis die Codezeilen zu Ende waren, weil der Speicher... voll war.
01:50:02: Also ich war richtig drin und ich habe Hase, wie ist das?
01:50:04: Hase und Wolf dieses Ding hier mit dem, wo ihr ping-bing-bing nachprogrammiert und so.
01:50:09: Und das ist durchaus etwas wenn es jemanden die geben hätte.
01:50:13: Gesagt hat
01:50:13: er gesagt.
01:50:14: Nach der Mutter geht viel mehr und ne nimm dich mal an die Hand du musst jetzt das und dass machen.
01:50:18: So bin ich dort komplett in diesem konsumenten Mainstreamding geblieben wo dann die ersten PCs kamen.
01:50:23: Ich war in allen... ich hab' mit null sechsten Achtziger angefangen, dann nach der Wende, dann drei Sechsen Achtzig auf vier Sechs Achtzeige und so weiter.
01:50:30: Das tut mir ein bisschen, da hab ich mir zwei Tausend als ich bei der Bundeswehr raus bin habe ich mich zur Verabschiedung in C++ Buch schenken lassen.
01:50:37: Ich hab's nie gelesen weil also der Zugang die Brücke gefehlt hat.
01:50:40: Ich hätte jemanden gebraucht der das macht und dass tut mir weh weil ja genau vielleicht mache ich das auch noch aber ich weiß es immer schwerer wird weil das hängt mir ein bißchen nach weil ich mein Interesse und meine Neugierde... ...ich bin fleißiger heiße Online-Läser.
01:50:55: bis heute ist nach wie vor da.
01:50:57: Also das heißt, diese Kraft und diese Energie ist da.
01:51:00: Aber dieses Thema... Alter ich prokramiere mir das mal kurz selber weg!
01:51:03: Das ist nie geblieben.
01:51:05: Okay jetzt bin ich gespannt.
01:51:07: Kennt ihr es im Jahr zwei tausend zweieinvierzig?
01:51:09: Ist die nächste Frage wie sieht die Stadt aus?
01:51:12: Was ist deine Hoffnung?
01:51:15: Ich sag mal so dass es gepaart ist wahrscheinlich eher dystopisch.
01:51:19: also ich glaube die kann mir wieder vorstellen dass wir eine große Veränderung reinkriegen in der Zukunft noch in den dreißiger Jahren.
01:51:28: Ich glaube, dass die Demografie Keule komplett zuschlagen wird und wir eine alte Stadt sind mit allen Begleiterscheinungen, die das so mit sich bringt sowohl was Stimmung, Mentalität, Offenheit alles das Menschen im Alter mit dem sie zu kämpfen haben.
01:51:47: also gucke ich nur mich selber an wenn ich mir letzten zwanzig Jahre angucke wo sich Dinge verändern.
01:51:53: Das ist bis dahin und das kann es vielleicht dann eher Ende der dreißiger Jahre, weil ich es mir aktuell überhaupt nicht vorstellen kann.
01:52:03: Weil jetzt erstmal Zeit braucht um dann Abstand rein zu gewinnen Es über welche Gelegenheit auch immer noch mal eine Möglichkeit gibt die dass sich statt sich nochmal so ehrlich machen kann wie sie gemacht haben im Zuge der Kulturabstattbewerbung, was nur Mittel zum Zweck war um daraus dann anders anzuknüpfen und für sich selber letztlich eine Perspektive zu entwickeln welche Rolle man in dieser Welt spielen will.
01:52:26: Und es gab dieses kleine Fenster das zwanzigzwanzig damals aufgegangen ist und ich sehe das nicht als umgesetzt an, als sich erfüllt an.
01:52:35: Wir liegen da im Zweifel in den Meinungen auseinander.
01:52:37: aber das wünsche ich mir weil ich glaube dass es die Grundlage ist für jede Art von Neuausrichtung wenn du dich statt nochmal drehen willst weil es eben so schwer ist.
01:52:46: Da sind wir ja auch einer Meinung, dass du in eine demografische Entwicklung an der Stelle die musst du aushalten, die musst Du quasi zu Ende führen.
01:52:54: ich glaube auch das das gar nicht schlimm ist und dass das Überschrumpfung möglich wird.
01:52:58: aber du brauchst in dem Moment natürlich ne Perspektive damit du irgendwann eine eine zukunfts positive Zukunftsbild beschreiben kannst womit Menschen was anfangen können.
01:53:09: Okay Ich würde gern, dass wir in zehn Jahren, egal wie wir da reden dass wir beide sagen, du sagst ha!
01:53:17: Habe ich recht gehabt?
01:53:18: Ich sage nee.
01:53:20: Im Endeffekt hoffe ich, dass ich recht habe und es eine positive Version ist.
01:53:24: So, ich danke dir erstmal für die Frage.
01:53:27: Was ist denn die dritte Frage?
01:53:28: Das
01:53:30: ist ne virale Frage.
01:53:33: Aber bist Du noch auf LinkedIn unterwegs?
01:53:39: Es geht gerade bei Job-Technisch darum... Ich habe das eigentlich schon längst, ich hatte es gelöscht.
01:53:45: Dann ist das ja erst mal in so einer Unhold-Phase und das hab' ich jetzt wieder reaktiviert weil's doch darum geht dass wir gerade im Unternehmensbereich BtoB Partner ansprechen wollen für die älteren Hilfe und das musst du dann selber machen.
01:53:58: also ich muss es selber machen.
01:53:59: Bevor die letzte Frage, die ist jetzt nicht so spannend, deshalb... ...ich habe das Gefühl ein bisschen näher rangekommen zu sein.
01:54:06: Ich hab trotzdem immer noch das Gefühl dieses Mann!
01:54:10: Du machst das dir zu schwer?
01:54:13: Sonst wärst du nicht hier, ich mag dich so.
01:54:16: Ich möchte aber in keinem Team unter dir arbeiten.
01:54:21: Wir würden uns komplett...
01:54:24: Du
01:54:24: bist eine Person, wo extrem stark Reibung entsteht?
01:54:27: Ja und ich sag mal so dass ich kann das deswegen gut nachvollziehen weil ich sehr wohl glaube, dass auch überhaupt nicht jeder für mich geeignet ist und ich natürlich auch nicht für jeden geeignete bin.
01:54:38: Und das muss man sich aber manchmal eingestehen, weil es auch sehr unangenehm ist, weil dass ja auch was damit zu tun hat, dass man doch passgenau ist oder dass man ja alles machen kann usw.
01:54:47: Aber ich finde das immer auch wertvoll und es ist überhaupt nicht schlimm sondern wir begegnen uns dann eben in anderen Rollen und das ist ja für mich genauso legitim.
01:54:55: Wobei ich
01:54:56: sage genau das mit den Rollen hin da vielleicht manchmal, dass Man sozusagen mehr an der Rolle klebt
01:55:09: Da mache ich zum Beispiel ganz wenig Unterschied.
01:55:10: Das ist übrigens ein riesengroßer Vorteil, wenn du sowieso über eine Vorbildfunktion gehst musst du nur authentisch sein.
01:55:16: das ist für viele schwerer aber für mich natürlich überhaupt nicht weil ich da überhaupt gar keine... Ich fang gar nicht an erst abzuschichten.
01:55:22: So letzte Frage Viralität.
01:55:25: zwei Gäste die du gerne hier hören würdest im C Level Podcast nicht im Camp jetzt be like da solltet ihr übrigens viel öfter
01:55:32: genau.
01:55:32: Aber das haben wir vor
01:55:34: Zwar Gäste, genau was Gegenteiliges von uns.
01:55:38: Und dann müsste er zwar an der Gesprächs-Situation arbeiten weil das kann ich nochmal... Das ist eine Naturgewalt die da kommt aber ich glaube das ist noch mal ein sehr konstruktives Format.
01:55:49: Stimmt!
01:55:49: Ist uns auch immer so gegangen hat und es immer auch gut getan und...
01:55:53: Also zwei Gästen möglichst einen Mann oder eine Frau können doch zwei Frauen sein wo du weißt die würden noch kommen und mit Kontakt herstellt
01:56:02: Gerade so ein Vertreiber,
01:56:03: die Situation.
01:56:05: Er denkt nach...
01:56:08: Also ich würde aus dem Dunstkreis quasi auch noch CWE und so weiter fände ich Susan Endler eine ganz tolle Persönlichkeit, also die ganz viel Zeit und Raum bekommen darf um ihre Vorstellungen Von über Chemnitz auch zu... Bitte?
01:56:31: Also ich habe das sehr, sehr geschätzt.
01:56:32: Das war meine wichtigste und vertrauenswürdigste Kollegin in der CWE.
01:56:38: Und das ist ja sehr, schätzt und umso bitterer als sich unsere Wege quasi getrennt haben aber dass.. Ich finde sie bringt nochmal einen ganz anderen Blick mit.
01:56:48: es ist eben nie Homogeen gewesen, sondern das ist halt immer ein bunter Haufen gewesen und eine besondere Klangfarbe und Tournalität hat zu sehen bis heute.
01:56:59: Und das zweite,
01:57:00: ich muss mal
01:57:00: kurz noch überlegen... Also die was Ich?
01:57:06: Ja also wahrscheinlich ja, andere Klangfarbe kennst du einen Schuh?
01:57:15: Das ist nochmal, also die auch sicherlich jetzt engeres Umfeld.
01:57:18: Aber René Schuster bringt eine eigentlich völlig inkombattible andere Mentalität mit, die überhaupt nicht zu mir passt aber wahrscheinlich genau diese Waage stimuliert.
01:57:29: Find
01:57:30: ich total spannend weil wir ja eigentlich in der gleichen Branche unterwegs sind und erst letztes Jahr das erste Mal uns kennengelernt haben.
01:57:38: Und was er kenne ich jetzt auch schon keine Ahnung?
01:57:41: Fünfzehn Jahre, das reicht gar nicht.
01:57:45: Was er, also er bringt noch mal einen anderen Blick auf Veranstaltungen und auf Projekte.
01:57:51: Und wir haben ganz viel zusammen gemacht.
01:57:53: Ich habe ihn immer auch genutzt wenn ich den Kind jetzt war.
01:57:57: Er hat nochmal so ein völlig ruhiger Art eigentlich aber eben... absolut zielorientiert und es gibt für mich keine anderen, der an Verlässlichkeit und Versiertheit und aufs Thema drauf und Umsetzungsstärke, der das so toppen könnte aus dem Umfeld in dem ich darauf angewiesen war.
01:58:18: Ich würde beide, obwohl bei Susan schon deren Nummer weiß ich nicht.
01:58:24: Ich kann für dich anfragen!
01:58:25: Sehr gut, da würde mich die Nummer weitergeben darf.
01:58:28: Da
01:58:28: würde ich mich sehr freuen.
01:58:29: Vielen vielen Dank.
01:58:30: Ich habe es schon mal gesagt... ...ich brauche ein bisschen um das Ding online zu stellen.
01:58:35: Ich könnte gleich mal sagen wann ich's vorhabe und ich arbeite ja... Das muss ja nicht so aktuell sein wie ihr.
01:58:40: Ich arbeite immer vor.
01:58:42: Es war mir ein Fest?
01:58:43: Ja also vielen Dank für die Zeit für deinen Interesse und die Neugier.
01:58:48: Ich habe mich sehr wohl gefühlt, vielen Dank!
01:58:51: Bist du uns das nächste Mal irgendwo bei einer letzten Überstunde?
01:58:53: Komm doch mal zur Überstundene!
01:58:55: Was ist sie immer?
01:58:57: Am nächsten Mal am vierten, zwanzigsten Februar.
01:58:59: jetzt wissen die Leute, wann wir aufnehmen...
01:59:02: Wie
01:59:02: lange ich brauche.
01:59:03: Die gibt es auch in Leipzig zum Beispiel.
01:59:07: Da würde sich's wahrscheinlich eher anbieten und dann kann ich so besser verknüpfen
01:59:13: Okay.
01:59:14: Das ist immer acht Uhr, musst du halt mal ein bisschen länger bleiben?
01:59:16: Ja aber es ist kein Problem
01:59:18: und deswegen filmen wir auch gleich jetzt wieder.
01:59:21: Vielen vielen Dank!
01:59:22: Danke macht's
01:59:23: gut tschüss.
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