(Dr. Ralf Schulze - CEO C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH) - Zwischen Kalifornien, London und Klaffenbach
Shownotes
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00:00:02: Herzlich willkommen im C-Level-Podcast, dem Podcast wo ich die Business-Ebene mit dem C für Chemnitz verbinden möchte.
00:00:10: Mein heutiger Gast kam eigentlich nur als Interimmanager von der Unternehmensberatung KPMG nach Chemniz um Kosten zu streichen und er ist geblieben!
00:00:21: Ralf Schulze ist der Mann, der Chemnitz eine Bühne gibt.
00:00:24: Als Geschäftsführer bespielt er heute sechs Locations von der Stadthalle bis zur Messe Chemnits.
00:00:29: Wir sprechen über seinen Weg aus der niedersächsischen Provinz – über ein Studium in Kalifornien und Beraterjahre in London bis nach Sachsen.
00:00:38: Erfährt, warum er als Jugendlicher schon Großpartys organisierte?
00:00:42: Wie er mit gescheiterten Startups umging!
00:00:45: Und wieso er beim Buchen von Künstlern gerne mal aus Überzeugung geschmackt?
00:00:50: los ist.
00:00:51: Ich wünsche euch viel Spaß mit Alf Schulze!
00:01:21: Weil wir vor deiner Halle waren mit dem Firmenlauf.
00:01:24: Genau, weil es um den Firmenlaufen ging und die Frage natürlich der Integration in Innenstadt.
00:01:27: ich glaube wir haben schon mal andere Szenarien auch mal durchgespielt ob man sie im Stadion machen könnte.
00:01:32: ja im Rahmen des Firmenlaufs haben wir uns mal kennengelernt so um zwei zehn würde ich mal schätzen.
00:01:36: Und seitdem eigentlich am stetigen Austausch
00:01:38: absolut
00:01:38: alles so geht?
00:01:39: Absolut!
00:01:40: Ich weiß auch den Firmanlauf als riesengroßen Event für die Innenstadt zu schätzen.
00:01:44: Wir nehmen selber dran teil seit vielen vielen Jahren mit Mitarbeiterteam und ich selber auch persönlich.
00:01:48: also von daher freue mich über den neuen jedes Jahr tolle Sache.
00:01:51: Und letztes Jahr haben wir sehr intensiv zusammen Kulturhauptstadt Marathon gemacht.
00:01:55: Richtig, auch das haben wir natürlich wahrgenommen.
00:01:57: und nicht nur wahrgenommen sondern hatten den ja auch hier sowohl im Stadthallenpark als auch im Foyer als auch dann eine sehr nachhaltige Feierabend noch in der Messe.
00:02:05: Das war ne krasse Feier muss ich ganz ehrlich sagen komplett organisiert von der Sparkasse.
00:02:10: Das war... Warst du da?
00:02:12: Ich war da abends, hab mir das angeguckt.
00:02:13: Weil wir ja mit Gastronomie und Veranstaltungstechnik voll involviert waren.
00:02:17: Und absolut richtig!
00:02:18: Also da mehrere tausend Sparkassen angestellte, waren sie ja primär aus ganz Deutschland feiern zu sehen.
00:02:23: War ein wunderschöner Rahmen- und auch Abschluss dieses Marathonwochenendes.
00:02:27: Wir hatten also ich bin ja glaube ich um vier Uhr morgens aufgestanden um hier schon rüberzugehen oder ich habe erst noch Strecke essen aber egal was sich an dem Tag gemacht hat.
00:02:36: Hab dann den ganzen Tag hier im Lagezentrum gesessen war eigentlich schon durch und wusste, dass ich abends noch in die Halle muss um die Siegerehrung mitzubegleiten.
00:02:46: Die
00:02:46: Siegereährung war ja nicht fünf Minuten oder zehn Minuten, sondern sie waren gefühlt und stunden.
00:02:52: Aber das wussten wir, dass es drei Stunden, dementsprechend hatten alle vom Team richtig Bock dahin so gehen.
00:02:56: Drei Stunden eine Siegerehöhung?
00:02:58: Aber man muss sagen Sven möglich ist ein guter Motivator.
00:03:02: er hatte uns ne Getränkekarte schon gegeben Sobald das vielleicht angeschickert waren.
00:03:06: Und ich fand aber die Sigerierung war auch dann doch, weil es vielleicht lag ein bisschen am Alkohol, aber sie war sehr gut organisiert.
00:03:13: und was sich dann beeindruckend fand, weil's so noch nie erlebt habe ist, Sigericherung vorbei, Band kommt raus, erster Anschlag der Musik und alle Sparkassenleute auf die Tanzfläche und dann gibt ihm drei Stunden... Das ist
00:03:25: ziemlich dazu!
00:03:26: Die konnten wirklich feiern.
00:03:27: Ich glaube die wussten auch von den Vorjahren Es hat ja Michael Kreuzkamp immer berichtet dass wird ihr auch gefeiert wird in diesen Events Wie das abläuft und wie das abgeht.
00:03:35: Und wir hatten schon mal vergleichbare Events, zum Beispiel als Finanzbeamte aus ganz Deutschland bei uns hier in Chemnitz waren und ihren Sporttag hier gemacht haben.
00:03:43: auch da gab es abends eine legendäre Abschlussfeier bei uns in der Messe.
00:03:46: also ja Man kann da feiern, richtig.
00:03:48: Das
00:03:48: war ein wirklich... Also in der Absurdität des Tages war es für uns total crazy da und wir konnten dann wirklich abschalten.
00:03:55: das waren guter Ausklang der Tragen sich aus der Anstrengung Und
00:03:58: wahnsinnig lang kann ich mir vorstellen und er auch so super erfolgreich muss man ja nochmal sagen an dieser Stelle einen wunderbar organisierte Sportveranstaltung im Rahmen der Kulturabstatt hat hier noch den Preis gewonnen als mei Anton des beliebtes Damaraton in Sachsen.
00:04:10: Genau Ja Es war halt in der.
00:04:13: Es war ein einmaliges Event, also weil viele immer fragen dann machen wir das mal gleich.
00:04:18: Warum macht er nicht weiter?
00:04:20: Ich glaube es war alles so gut, weil jeder wusste dass es nur einmalig ist.
00:04:25: Ist
00:04:26: hier zu einigermaßen des Wetteres.
00:04:29: Also auch die Stadtteil ist eigentlich dafür prädestiniert.
00:04:32: Eigentlich müsste man immer Marathon Veranstaltungen dort machen, weil die Ausgabe sehr... erleichtert
00:04:39: ist.
00:04:39: Ja, weil man die Emission hat das in den Innenstadt zu machen was ich ja auch sehr gut fand an der Stelle auch die Streckenauswahl und so weiter.
00:04:44: es waren schon sehr viele richtige Sachen stimmig zu und ich kenne natürlich ein bisschen auf dem Markt von Läufern von Marathonläumen die es in ganz Deutschland gibt.
00:04:52: deswegen ist mir klar dass es nicht ganz einfach ist sich dort zu etablieren zusätzlich.
00:04:56: Und das war also es gab noch nie jetzt und dann haben wir bei aufwärts gab's noch nie einen Marathon der so groß war in Chemnitz?
00:05:03: Also es waren noch nie tausend Marathon-Läufer da.
00:05:05: Es war noch nie so ein großer Haltmarathon, es war in sich wirklich das perfekte Event.
00:05:11: Stimm mich zu!
00:05:12: Ja?
00:05:12: Es war aber auch eine sehr intensive Zeit.
00:05:14: Das waren
00:05:14: mal vielen hervorhin nach Verhältung ja.
00:05:16: Und
00:05:18: die zwei Jahre mit der Sparkasse zusammen, das lässt sich einfach nicht wiederholen und man muss es halt leider sagen, es ist trotzdem finanziell kein...
00:05:27: Nein, das kann ich mir vorstellen.
00:05:29: Da auch die Sparkasse sehr investiert hat und bereit war es als Kulturabstatt-Event in diesem Jahr so besonders herauszustellen.
00:05:35: Fand ich erst mal super gut.
00:05:36: aber mir ist vollkommen klar dass sich das nicht jedes Jahr wiederholen lässt.
00:05:41: Ich glaube den Läufern ist nicht klar was die Sparkase für die Laufgemeinschaft da einmal getan hat weil ich habe jetzt das Gefühl also das Wächse hast du vielleicht auch schon gehört?
00:05:49: Es gab eine Nachfolgeorganisation Klar,
00:05:51: die das machen möchte im
00:05:53: traditionellem Stadtpark und ich glaube das kann etwas werden.
00:05:56: Auf jeden Fall die Chance da einen Lauf zu etablieren, finde ich auch gut.
00:06:00: Vorher gab es diesen Lions Marathon organisiert von Klaus Kleinerz hier, weil er verstorben ist ganz tragisch am letzten Jahr.
00:06:07: Der hat ja auch eine gewisse Basis über vier Jahre.
00:06:09: Es braucht halt ein paar Leute, die dahinter stehen und das Ganze pushen kann.
00:06:11: Und das hatten
00:06:12: wir ja auch, zwei sieben, zwei acht schon gemacht.
00:06:14: Deshalb wusste ich, dass wir die Stadtparkrunde brauchen.
00:06:19: Weil ich damals schon eine Runde gemacht hatte und das ist damals den internationalen Marathon im Stadtpark gab.
00:06:26: Also einer der größten Marathons in Deutschland.
00:06:29: Richtig zu der Zeit war ich noch nicht da wie du weißt aber okay.
00:06:31: So!
00:06:32: Und jetzt fangen wir an... Wie bist Du denn hergekommen?
00:06:36: Ja wie die Jungfrau zum Kinder.
00:06:38: Ich bin über einen Interimvertrag hier zwei tausend drei gelandet als... Das ist mir
00:06:43: schon viel zu spät.
00:06:44: Wo bist Du dann geboren?
00:06:45: Ich bin in Niedersachsen geboren auf dem flachen Lande, ein schöner Ort heilend namens Wachtum zwischen Oldenburg und Osnabrück oder in der Nähe des jetzigen Bundesliga-Standortes Fächter gar nicht weit weg.
00:06:58: Basketball!
00:07:00: Und äh, willst du deinen Geburtsdatum sagen?
00:07:04: Äh ja absolut.
00:07:05: Sechszig.
00:07:05: Ich werde dieses Jahr also neunundfünfzig und
00:07:08: wenn du siebensechzig in Niedersachsen geboren wurdest hast Du ja die DDR als eigenen Staat erlebt Als
00:07:16: die auf der anderen Seite.
00:07:17: Ja und ich war auch noch bei Militär.
00:07:19: Ich habe einen Grundwehrdienst gemacht.
00:07:21: Fünftzehn Monate zwischen neunzaussechsten, sechstenzig und siebenachzig und da hat man natürlich noch diese alten Standbilder im Kopf gehabt Der Osten gegen den Westen bei einem Panzer, Leopard II.
00:07:32: Man kannte die Ostpanzer und die Westpanzern
00:07:34: usw.,
00:07:34: ja ich hab noch die alte Mauer im Kopf gehabt.
00:07:38: Ja hoffentlich!
00:07:39: Okay und wie ging's dann weiter?
00:07:42: Was hast du ...
00:07:44: Der klassische Weg eines Studiums, BBL habe dann relativ in Münster BBL studiert.
00:07:49: Hab dann relativ früh entschieden dass mir die Studienbedingungen dort nicht so gefallen haben und bin denn in den USA gelandet für ein Masterstudiengang.
00:07:57: zwischen Neun, Achtzig und Neunzig hab ich in Los Angeles mein Master gemacht Und habe dementsprechend auch die ganze Wende und die Öffnung der Mauer etwas verschlafen was ich im Nachgang sehr bereue.
00:08:06: und wir haben das nur, kann mich noch erinnern wo ich das wahrgenommen habe in den USA im November Dass die Mauer geöffnet ist.
00:08:12: Wir haben das wirklich nur als neben Notiz mitbekommen, weil die europäische Berichterstattung in den USA immer sehr unterirdisch ist und war.
00:08:18: Damals gab es noch kein Internet.
00:08:20: Und dementsprechend haben wir das auch nur ganz am Rande etwas wahrgenommen und mitbekommen.
00:08:25: Auch deswegen, weil natürlich Studium im USA das erste Jahr Kalifornien hat man natürlich auch andere Ablenkungen an der Stelle.
00:08:32: die uns beschäftigt haben.
00:08:33: Und deswegen habe ich das leider erst ein paar Jahre später mitbekommen, was den Osten ausmacht.
00:08:38: Wie?
00:08:39: Du hast es wirklich...nein du hast ja schon mitbekommen dass die Mauer weg ist?
00:08:43: Klar!
00:08:43: Das Jahr auch nicht so intensiv wie natürlich Leute die hier gelebt haben und es gab auch noch mal eine Phase in wo ich meine Recherche gemacht hab zu Doktorarbeit.
00:08:51: Drineinzig wo ich in Berlin gelebt habe und wo ich das noch deutlich mehr mit bekommen habe.
00:08:54: aber ich habe insgesamt zwischen neun achtzig und vierneinzig in USA studiert.
00:08:59: Also später noch, um die Story noch abzuschließen.
00:09:01: Nach dem MBA eben ein Doktor angeschlossen zwischen eintneunzig und vierneunzig in drei Jahren ins San Diego Und dementsprechend habe ich diese frühe neunziger Jahre auf Hase
00:09:10: verpasst.
00:09:10: Was war da denn Thema?
00:09:11: Ja, erstmal in Englisch.
00:09:13: Differences of corporate management behavior to foster incremental versus discontinuous innovation.
00:09:19: Jetzt nochmal langsam übersetzen auf Deutsch also ging um Innovationsmanagement in Großunternehmen.
00:09:24: intrapreneurship vergleich zu entrepreneurship ist das Thema gewesen und die Frage wie man Innovationen in Großundernehmen durchsetzt und umsetzt.
00:09:33: Und dazu durfte ich drei neunzig von Berlin aus insgesamt über hundert Firmen befragen die also Innovationen im ihrem Unternehmen durchgeführt haben.
00:09:41: und da die Frage, was muss Management machen um diese Innovation zu ermöglichen.
00:09:45: Und dann nochmal eine Unterscheidung zwischen kleinen sogenannten incrementellen Innovationen und den ganz großen, die also das Geschäftsfeld komplett auf dem Kopf stellen und erneuern.
00:09:53: Das war für mich ein sehr interessantes Thema!
00:09:55: Und dementsprechend kann auch gerne jemand meine Doktorbeiten mal nachschauen.
00:09:59: Wer der Interesse hat, finde er nicht so berühmt dass das hier man machen würde aber ich habe sie tatsächlich selbst geschrieben von ersten bis zur letzten Seite.
00:10:05: Oh
00:10:05: und dann würde man ja denken dass du in die Unternehmensberatung gehen würdest?
00:10:10: Ganz genau!
00:10:10: Der klassische Weg Ich hab insgesamt zehn Jahre lang war ich Unternehemsberater Die ersten fünf Jahre davon in London zwischen fünfund neunzig und neunundneinzig für ein Bain-Spinoff.
00:10:19: Bain ist eine dieser Strategiehäuser.
00:10:21: Zwischendurch war ich mal ganz kurz als Praktikum bei Roland Berger München und war dann die letzten drei, vier Jahre zwischen neun, neunzig und zweitausenddrei.
00:10:30: Freiberuflich unter anderem als Interimmanager für die KPMG auch hier aus Leipzig und über die KBMG-Leipzig bin ich in meinen jetzigen Job rein gerutscht als
00:10:40: Interimsmanager.".
00:10:41: Ich habe mich gefragt, du warst in London.
00:10:44: Du warst im Berlin-Sendiego-London?
00:10:48: Wie bist du in den Osten gekommen?
00:10:49: Ja
00:10:50: da gab es eine Zwischenstation.
00:10:51: Da sehen die ganz chronologisch das Ganze aber ich bin dann ausgestiegen.
00:10:57: Aus der angestellten Beratung war dein Freiberufler und habt zwischendurch zwei, drei erfolglose Startup-Unternehmen hingelegt.
00:11:05: Ich
00:11:05: habe probiert zum einen ein Tourismus Spin Off für einen Ressort was man heute zusammenführen würde unter das Thema Wellness oder Meditation Alternative Gesundheit in die Tourismusbranche reinzubringen.
00:11:16: Heute gibt es dafür den Wellness Bereich und ist recht etabliert.
00:11:19: Das hat mich funktioniert.
00:11:20: Dann gab's einen zweiten Start up der Bereich Porträt Fotografie mit einem Freund von mir aus München gegründet habe, den es auch ein paar Jahre lang gibt.
00:11:29: Da ging's um Digitalfotografie oder Porträts von Stars und Sternchen aus in verschiedenen Medienbereichen als Agentur die halt die Bilder weiterverkauft und da haben wir uns irgendwann auseinander dividiert über die Strategie- und Ausrichtung dieses Startups.
00:11:44: Und dann war ich halt, während der ganze Zeit hab' ich mich auf Baleh finanziert als Interimmanager und die KPMG hatte damals eine Studie gemacht für die Stadthalle Chemnitz.
00:11:55: Da gab es einen Vorgänger von mir, der das nicht unbedingt implementieren wollte.
00:11:58: Weil's um so unschöne Sachen ging wie Kostenstreichungen und Leute entlassen.
00:12:02: Und da durfte ich dass zwei tausend drei bis zweitausend vier ursprünglich mal mit einem Jahresvertrag machen bin dann darüber hier rein gerutscht sozusagen.
00:12:09: gleichzeitig kam auch bei uns und meiner Frau die Familiengründungsphase dazu werden.
00:12:13: das zweite erste zweite dritte Kind später haben denn in drei Testjahren Interim Verträge hier gehabt.
00:12:20: Fünf war es, glaube ich.
00:12:20: Hat die Stadt gesagt ja wir können uns vorstellen mit dir auch landfristig zu arbeiten und seitdem bin ich hier.
00:12:25: Wie
00:12:25: war dein erster Eindruck von Chemnitz?
00:12:27: Kannst du dich daran noch erinnern?
00:12:28: Ja
00:12:28: schon etwas Trocken und Spröde an der Stelle.
00:12:32: Auf der anderen Seite hatte ich gleich im Juni bin ich angefangen in zwei tausend drei ein sehr gutes Team Und aus meiner Sicht eine sehr gute Aufgabe.
00:12:40: also Ich finde das nach wie vor sehr spannend was ich hier machen darf In der Stadthalle und mittlerweile ja mit den anderen Locations auch und Wir hatten davon vorne rein einen ein gutes motiviertes Team, die zumindest vordergründig mir gegenüber auch sehr offen waren.
00:12:53: Da bereit war für die einen oder andere Veränderungen und das Ganze weiterzuentwickeln weil halt das ein zwei Jahre vorher an Führungswachkommen gegeben hat also nur übergangsweise Geschäftsführer.
00:13:02: von daher war man froh dass da jemand Lust hatte das ganze wieder in die Hand zu nehmen nach der, wie gesagt sehr unschönen Phase wo man denn Leute entlassen darf und Kosteneinsparungen umsetzen darf.
00:13:11: Sich auch wieder um das zu kümmern was wir in den letzten Jahren gemacht haben sprich Wachstum und zusammenzuwachsen mit anderen städtischen Gesellschaften.
00:13:18: Ist deine Frau auch?
00:13:19: Also wo hast du die kennengelernt?
00:13:21: In London tatsächlich!
00:13:22: Wir wurden vorgestellt von einem Mexikaner einen gemeinsamen Bekannten.
00:13:26: Das ist
00:13:27: halt sehr international sozusagen.
00:13:28: Ja recht international.
00:13:29: meine Frau ist Argentinianerin.
00:13:32: Und aber auch mit mir seit dem Jahr hier in Chemnitz.
00:13:35: Unsere drei Kinder sind alle hier zum Teil noch geboren und alle aufgewachsen haben sämtliche Schulen, Kindergärten und Sportvereine, Musikvereine durchlaufen.
00:13:44: Mittlerweile natürlich auch schon zwischen achtzehn und dreinundzwanzig.
00:13:48: Von daher haben wir wirklich die letzten zwei Jahre hier gelebt!
00:13:51: Wie oft wurde es du gefragt, was machst du hier in Chemnitz?
00:13:53: Warum bist du nach Chemnit?
00:13:54: Natürlich sehr oft an der Stelle.
00:13:57: Gerade mit dem Hintergrund dass meine Frau in Buenos Aires aufgewachsen ist.
00:14:00: wir beide fünf Jahre in London gelebt haben parallel und die letzten ein zwei Jahre davon zusammen.
00:14:05: Da vorher noch in München gab's eine Phase wo ich als Freiburg die Unternehmensberater tätig war.
00:14:09: von daher weil die Frage schon da ja wie bist Du nach Chemnis gekommen?
00:14:12: aber ich hatte auch keinerlei Vorbehalter.
00:14:14: also ich habe mich umgeschaut in dieser Phase zu sagen das macht sie jetzt nach den zehn Jahren Beratungen insgesamt angesprochenen zwei missglückten Start-up versuchen.
00:14:23: Was machst du jetzt?
00:14:24: In welche Richtung orientierst du dich?
00:14:25: und da kam das als Angebot, wir haben gesagt ja das Risiko ist überschaubar ich mache das mal ein Jahr auch bewusst mir das angeschaut und uns insbesondere auch meiner Frau sehr ganz wichtig in dem zahre hat es hier gefallen recht schnell Anschluss gefunden auch natürlich über die Kinder und durch die Kinder Und haben der gemerkt also den Standort wo wir uns durchaus vorstellen können uns niederzulassen.
00:14:45: und so ist es auch gekommen.
00:14:46: Wir haben uns im sieben Jahren ein Häuschen gekauft hier und seitdem sind wir
00:14:50: Ja, weil bei uns wurde es auch immer.
00:14:52: Es war eine Standardfrage was macht ihr hier wenn ihr aus Berlin kommt?
00:14:56: Und wir haben immer komische Frage also...
00:14:59: Das hier studiert ja ne wie ich es richtig in die Kopf habe.
00:15:01: Neu und neunzig zum Studieren hergekommen und zwei tausend sechs die Sportmacher im Chemnitz quasi auf dem Neumarkt gekundet.
00:15:09: Verstehe und deswegen weil du hier studierte hast auch dein besonderes Interesse jetzt mit dem Podcast.
00:15:13: da kennst du unter Befragung zu nehmen.
00:15:17: Der Podcast ist entstanden.
00:15:20: Ja, vielleicht kommt man im Alter.
00:15:22: Kannst du mir gleich noch mal sagen?
00:15:24: Ich halte bis zu der Emußchen nochmal nachher!
00:15:25: Äh...
00:15:26: ich werde
00:15:28: ein Vierzehn Jahre hinterher.
00:15:30: Ich habe das Gefühl zurückzugeben zu wollen.
00:15:33: Mir gefällt einfach nicht wie die Chemnitzer über ihre eigene Stadt reden weil und das wirst Du wahrscheinlich dann auch bestätigen wenn Du rumgekommen bist Chemnitz hat alles was eine Stadt braucht.
00:15:44: Absolut.
00:15:45: Vielleicht nicht in der Masse aber Die Lebensqualität ist für mich deutlich höher hier als in Berlin zum Beispiel, weil es in Berlin alles einfach nur groß ist.
00:15:55: Also ein Überangebot und vielleicht bereite ich das auch langsam vor?
00:15:58: Ich glaube, ich werde nochmal richtig intensiv im Chemnitz leben also in zwei drei Jahren.
00:16:02: meine Tochter muss noch aus der Schule raus und dann komme ich nochmal... Weil ich wirklich das Gefühl habe dass hier in Chemnits nochmal was ganz Großes passiert.
00:16:11: Ja
00:16:11: schön würde mich freuen wir würden dich hier bekommen heiß mit einem Bekommenspaket ja.
00:16:15: Danke!
00:16:18: Und dann darüber nachgedacht, was hat uns damals gefehlt.
00:16:21: Es gab den BVMW, kennst du bestimmt auch noch?
00:16:23: Den Bernd Reinhagen.
00:16:24: Ja klar.
00:16:25: Das war so ein Netzwerk.
00:16:27: Ein Netzwerker
00:16:27: absolut!
00:16:28: Genau.
00:16:28: und es gab das Büroland mit der Visitenkartenparty aber es war für uns total schwierig als junge Unternehmer Kontakte zu knüpfen.
00:16:38: Wir sind auf diese Veranstaltung gegangen, aber das waren immer ja Veranstaltungen wo... Wo ein Sprecher vorne war, wir sind nicht ins Gespräch gekommen mit den anderen.
00:16:48: Natürlich waren noch Jungen und wir hatten ja auch nix zu bieten.
00:16:50: Und mittlerweile seid ihr Teil des etablierten Netzwerks?
00:16:53: Ja Mainstream!
00:16:54: Ihr seid jetzt
00:16:55: Mainstream?!
00:16:55: Wir
00:16:55: sind Mainstream.
00:16:56: Und im September habe ich mit der Überstunde Chemnitz begonnen... ...und die Überstunden ist ein Netzwerk-Event was aus Leipzig kommt.
00:17:03: Das Konzept ist wachsende Location.
00:17:05: Deshalb können wir gerne nochmal mit dem Carlow Center.
00:17:08: Ich hab aber schon Ach, jetzt ist mein Name ist Julia Joe.
00:17:12: Ich bin noch mit Julia bei der Spau.
00:17:13: Für siebenundzwanzig haben die gesagt.
00:17:15: Zächsenswanzig ist gerade schwierig, alle sieben und zwanzig wird die Überstunde irgendwann mal.
00:17:19: Okay sehr schön, würde mich freuen!
00:17:21: Und die überstunden ist es gibt keine... Du musst gehst dahin und musst bereit sein mit anderen zu reden.
00:17:26: mehr passiert nicht.
00:17:27: Es gibt keinen da vorne dir irgendwas erzählt.
00:17:30: du musst bereit sind mit anderen Menschen zu reden.
00:17:32: Das haben die in Leipzig so gegründet, weil sie keine Ahnung von Events hatten.
00:17:35: Und ohne Choreografie?
00:17:36: Also ihr nehmt das nicht in der Hand wie ein Matchmaking oder eine Vorungs-Speed-Dating oder sowas?
00:17:41: Keine... also ich werd's wingmanmäßig wenn ich weiß, die sollten sich mal kennenlernen würde ich es an der Hand nehmen und sagen lernt euch jetzt kennen würde dann aber wieder gehen.
00:17:50: Das haben Leipziger erfunden.
00:17:52: in der Konsequenz, weil Sie nie über Events nachgedacht haben.
00:17:56: wir beide würden immer sagen na wenn ich Eintritt verlange Der Teilnehmer muss ja irgendein Mehrwert haben.
00:18:01: Klar,
00:18:02: eine Unterhaltungsfaktore und so weiter.
00:18:04: Und die sagen ganz knallhart jetzt du bist das bekommen.
00:18:07: Erstehe?
00:18:08: Und es ist mir nicht zugetraut ich hab's gesehen dass es in Leipzig funktioniert und seit September machen wir das hier und es funktioniert wie in Leibzig.
00:18:16: Die Leute sind begeistert, dass er auf offene Menschen treffen.
00:18:21: Freut mich habe bisher noch nicht geschafft hinzugehen aber beim nächsten Mal habe sie beim nächsten mal bei Nachbarn hier.
00:18:26: Ich habe mir immer gedacht naja gut Die die Bühne bei so einem Veranstaltung hat ja auch den den Zweck jemanden vorzustellen wo man sagt, den solltet ihr mal kennenlernen.
00:18:35: und hab gesagt Deshalb gibt es sozusagen parallel zur überstunde Chemnitz.
00:18:40: Den C Level Podcast Weichheit.
00:18:42: also das gehört zusammen.
00:18:44: praktisch genau Das ist
00:18:45: die bühne die aber der Überstunde fehlt.
00:18:47: Und die Leute ich erwähne es dort immer können sich dann Das anhören.
00:18:51: Es ist auch richtig, freiwillig die Möglichkeit reinzuhören werden.
00:18:54: ansonsten eine Stunde Vortrag über eine Person ist definitiv.
00:18:57: Und ich
00:18:57: glaube und das würde ja auch bei einem normalen Gespräch sein dass es gar nicht so sehr darum geht was derjenige jetzt konkret macht sondern erstmal wer ist die Person?
00:19:05: wenn man dann Verbindungen vielleicht häufiger jetzt werde ich vielleicht danach Leute anschreien sage Ich habe auch mal in London gelebt oder und über diesen Austausch eine andere Verbindung erst einmal entsteht und dann vielleicht auch ein Geschäft
00:19:16: Okay.
00:19:18: Einige interessante Storys, die ich selber gelernt habe und ich selbst noch nicht kannte, obwohl ich Akteure wie den Kai Winkler oder Thomas Walther natürlich auch schon Jahre kenne.
00:19:24: aber man spricht natürlich nicht immer über bestimmte Assekte der Historie des Lebenslaufs.
00:19:29: Hast du als du in dem Jahr drei bis vier hier warst?
00:19:33: Du warst eigentlich ja Unternehmensberater, du wolltest Innovationsmanagement machen.
00:19:37: Könnte man schon sagen das waren ein sehr altes Haus wahrscheinlich alte Strukturen.
00:19:41: was hat dich so begeistert an der Arbeit?
00:19:43: Ja
00:19:44: dass ich meine bescheidenen Fähigkeiten mit einbringen konnte an der Stelle und es hat aber auch ein paar Jahre gedauert bis ich dir selber gemerkt habe dass das was wir hier machen und die Möglichkeiten die wir hier in dem Sinne von Veranstaltung sich auch ziemlich decken mit meinen Interessen.
00:19:56: drei Beispiele zu nennen An der Stelle das eine ist das Thema Veranstaltungen natürlich die wir organisieren im Kulturbereich hat mich schon in meiner frühesten Kindheit geprägt.
00:20:05: Wir hatten also eine, in der Nachbarschaft eine Kneipe die wir verpachtet haben mit angeschlossenen großen Saalbetrieb.
00:20:10: da habe ich als vierzehn-fünfzehnjähriger Da darf man heute arbeitsrechtlich gar nicht erklären, aber schon Alkohol ausgeschenkt und dann die Nachmittagsschichten übernommen wenn die eigentlichen Betreiber nicht konnten.
00:20:21: oder wir haben am Wochenende zu bestimmten Festtagen riesengroße Feste organisiert.
00:20:25: Auch wieder da war ich nur die Gastro-Aussilfskraft.
00:20:28: Beta hat mich das gebracht.
00:20:29: im Studio haben wir in Münster zu Münsterzeiten eine Partyserie organisiert namens Laboom wo diese Begeisterung die du angesprochen hast, die man denn spürt, wenn man morgens um vier fünf Uhr feststellt Es hat funktioniert und es bleibt vielleicht auch noch eine Euro-Fünfzig über, ein Demarkt zu dem Zeitpunkt noch.
00:20:45: Und das habe ich damals also von der Pique auf gelernt, vom Bier auschenken bis hin zu Partys organisieren.
00:20:50: Ich hab das dann ein paar Jahre lang ruhen lassen aber es mir später erst bewusst geworden dass diese Seite eine jugendliche oder frühkindliche Prägung fast hatte an der Stelle die ich da jetzt wieder mitnehmen konnte.
00:20:59: Zweiter Kreis Sport!
00:21:01: Ich bin wahnsinnig sportinteressiert.
00:21:03: Ich habe in meiner Jugend leistungsmäßig leichter Deli gemacht.
00:21:06: Zehn Kampf aber auch später mal Marathons gelaufen und Triathlon gemacht und wir alle möglichen Sport-Events immer gerne angeguckt von Olympia bis zu allen Möglichkeiten Meisterschaften und das ist natürlich auch eine Facette, die wir jetzt hier ausleben können.
00:21:18: Sowohl mit der erfolgreichen Niners Geschichte der letzten paar Jahre als auch andere Großsportveranstaltungen, die Wir machen, mitorganisieren wie den großen Preis von Sachsen, der Spring-Ride Turnier oder Chill-Leadingmeisterschafte also vom Grunde oder Tanzmeisterschaften alles möglich.
00:21:31: Ich kann mich aber für sehr viele Sportarten wirklich begeistern und bin dementsprechend auch sehr gerne Gastgeber für die gerade angesprochenen Events hier bei uns in den Allen.
00:21:39: Und der dritte Kreis dass was ich gerade schon am Anfang gesagt habe Das Akademische geschrieben habe, spiegelt sich natürlich auch wieder in dem Kreis der Kongresse und Tagungen.
00:21:46: Wir haben ja seit zwanzigzwanzig das Karl-Witz-Kongress-Center – das war auch über viele Jahre einer bestrebenen, das Chemnitz als Standort einen Kongresszentrum baut.
00:21:54: Das haben wir dann umsetzen dürfen oder öffnen dürfen und von daher ist dieser Kreis eine große wissenschaftliche Kongresseundtagung machen hier in unseren Räumen als Gastgeber sein dürfen, auch ein Kreis, der sich dafür mich schließt mit dem was ich beruflich mal mitgenommen
00:22:09: hab.".
00:22:09: Ich war bei euch.
00:22:10: Ihr habt ein super Team, Technik-Team in die Antebraune
00:22:14: so geschürzt.
00:22:15: Also jeder der hier veranstaltet ist in den besten Händen und wir haben ja die EdgeTech-Konferenz hier gemacht.
00:22:21: Und ihr habt sozusagen das erste Mal auch euer Innenleben
00:22:25: im Hintergrund kennengelernt.
00:22:26: Ja?
00:22:26: Und ich glaube immer noch dass das ein riesen Thema ist.
00:22:29: Es ist EdgeTech leider...
00:22:31: Ich weiß es beschäftigt dich sehr!
00:22:34: Vielleicht ist auch das noch so eine Nebengeschichte, dass diese Podcast irgendwann der Nährboden für eine Auferstehung von H-Tech ist.
00:22:42: Wobei ich nicht das H-Tag meiner.
00:22:44: was Mario Geisler meinte, mir geht es um demografischen Wandel.
00:22:48: Ich will, dass wir darüber reden wie wir damit umgehen könnten und wenn ich richtig vermute, euer Geschäft ist massiv vom demografischem Wandeln betroffen weil ne Kernzielgruppe hierher gegangen die langsam weniger wird.
00:23:05: Ja, das ist definitiv der Fall dass sie gewandelt hat aber im letzten Jahr war es natürlich maßgeblich von einer Kulturhauptstadt betroffen in Positiven also ich weiß nicht ob wir da bei der Gelegenheit kurz vorweigen gehen sollen für ein ganz Jahr, fünfundzwanzig und absolutes Rekordjahr mit Besucherzahlen von über siebenhundertsechzig tausend also nochmal eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
00:23:22: und für uns war dieses Kulturhauptsteinjahr ein absoluter Glücksgriff wo das Thema Demografie auch keine ganz so große Rolle gespielt hat, deswegen nochmal die Brücke.
00:23:30: Wir konnten Versuche starten auf der Küchwaldvise wie das schon im Vorfeld angesprochener SIDO-Konzerte und Brian Adams also eine neue Location sozusagen für Open Air Konzerte über zehntausend Leute ausprobieren.
00:23:40: Wir hatten Rekordzahlen bei allen unseren Formaten, die wir in den Kulturabstandjahren mit reinbringen durften Wie zum Beispiel des Hutfestival hat sie ja auf über hunderttausend Besucher entwickelt Die Makers United, die wer mit Partnern machen her wie den Industrieverein und das Kreative.
00:23:53: Chemnitz hatte wahnsinnig Gute.
00:23:55: Das Thema Maker war ein großes Thema in der Kulturabstatt und das Thema Sports United zusammen mit dem Stadthortwund auch... Rekordzahlen am den Tag im September.
00:24:03: Also für uns war das ein absoluter Glücksgriff und dazu kam, dass wir halt in dem Jahr wahnsinnig viele Kongresse und Tagungen machen durften.
00:24:09: also engagierte Chemnitzer die in einem Verein oder einem Verband sind und gesagt haben Wir wollen in diesem Jahr eine nationale oder internationale Tagung nach Chemnitz bringen und hier unseren Verband präsentieren wie zum Beispiel Sabine Wolfram vom Deutschen Museumsbund Die ganzen Museumsleiter aus ganz Deutschland zusammengebracht hat.
00:24:27: Oder die ITU MTC-Tagung eine ganz spezielle der Tagung, die sieben achthundert internationale Leute nach Kemmels gebracht hat.
00:24:36: Im Mai fünfundzwanzig.
00:24:37: also.
00:24:38: mehrere Beispiele, Volksbeispiele wo Kenntnis gesagt haben wir wollen unsere Stadt hier präsentieren im Rahmen dieser Kultur auf Schöttel und das hat aus meiner Sicht wunderbar funktioniert.
00:24:45: Merkt
00:24:45: ihr das jetzt noch?
00:24:46: Also ist es schlagartig nach unten gegangen.
00:24:49: oder gibt's ein...
00:24:50: Also, sechstenswanzig wird es auf jeden Fall eine Ernüchterung geben.
00:24:53: Weil wir diese Rekordzahlen von dem Jahr fünfzwanzig nicht nochmal reproduzieren können und das Team muss auch ein bisschen durchatmen.
00:24:58: Und die Vorlaufzeit für den langen Events ist dann eher wieder für sieben zwanzig achtundzwanzigt also sechszehnzwanzzig wird's auch hat der OBE ja auch so formuliert einen Brückenjahr auf jeden fall wo die Zahlen erst mal sich deutlich wieder ernüchtern werden.
00:25:09: Ich
00:25:09: meine aber merkt ihr dass das Leute Chemnitz als Kongressstandort entdeckt haben?
00:25:15: Gibt es vorher keine Anfragen gehabt?
00:25:17: Das auf jedenfall!
00:25:18: Dass wir dadurch positiv jetzt auf der Agenda waren, die wie du also überweißt seit zwei achtzehn teilweise leicht negativ gesetzt war und dass die ganze positive Berichterstattung.
00:25:27: Der Kulturhauptstadt, die wir national-und international hatten dazu beigetragen haben das die Leute auch einmal wieder Chemnitz in Erwägung ziehen wo das vorher jahrelang nicht der Fall war und wo wir zu weit abseits waren, das merken wir jetzt auch im Vorgesprächen mit Kongressen und Teilungen um ein Beispiel zu nennen, die sich wieder für Chemnits interessieren und dir wohl Chemnids jetzt einfach auf der agenda ist durch die Kulturhauptstatt.
00:25:46: aber es sind natürlich wie jeder andere Bereich auch.
00:25:48: Eine Marketing- und Vertriebsaufgabe, die Strukturen hier mit der Vermarktung durch die Region Chemnitz Wiccao sortiert sich ja auch gerade nochmal neu.
00:25:55: also wir haben da schon noch einige Aufgaben das auch Chemniz auf der Agenda bleibt und wollen natürlich unseren Teil dazu beitragen.
00:26:01: Wie
00:26:01: funktioniert es eigentlich?
00:26:02: Also wie welchen Möglichkeiten habt ihr dass Menschen zu euch kommen?
00:26:06: Also jetzt Veranstalter erstmal.
00:26:08: Du meinst du ist im Kongressbereich oder im Kulturbereich?
00:26:10: Gibt's... also ich kenne so den diesen Bereich gar nicht.
00:26:15: gibt es große Agenturen die man ansprechen kann oder geht es darum?
00:26:20: wirkt man andere Veranstaltungen ab entwickelt man selber Formate.
00:26:23: wie
00:26:24: fangen wir mal mit dem Kulturbereich an?
00:26:25: also Konzertveranstalter gibt's halt ein gutes zwei Dutzen vielleicht den ganz deutscher mit denen wir auch ständig in Gespräch sind und wenn es Künstler gibt, die für Chemis relevant sind diskutieren wir mit denen ob das funktionieren könnte.
00:26:37: Und wenn ja in welcher Halle?
00:26:39: ist der Karlowittzahl?
00:26:41: Über tausend Leute der Stadthallensaal oder über drei, viertausende Leute vielleicht in die Messerhalle und haben wir dafür ein Publikum.
00:26:47: Und da sind wir auch im beratenden Gespräch jeweils mit den Veranstaltern weil sie ja das wirtschaftliche Risiko in den meisten Fällen machen und haben eine solche Veranstaltung nach Chemde zu bringen ob das hier funktionieren würde.
00:26:57: Wir dehnen auch schon mal Sachen ab wo wir der Meinung sind dass funktioniert ihr vielleicht nicht an der Stelle.
00:27:02: aber es gibt natürlich viele Künstler gerade im Comedy- und Cabaret Bereich die sich über die Jahre etabliert haben wo wir wissen das funktioniert die verkaufene gewisse Anzahl von Tickets.
00:27:10: Daher machen wir viele von diesen auch als Eigenproduktion oder Kooperationsprojekte, wo wir uns gemeinsam mit den Künstlern rein teilen was die Aufgabenteilung und dann auch die Umsätze angeht.
00:27:20: Weil das hätte mich interessiert!
00:27:21: Ihr habt ja immer diese Dreiecksbeziehungen ihr seid der Ort der vermietet Ja.
00:27:27: Ihr habt ein Veranstalter und ihr habt einen Künstler, macht die auch manchmal dass ihr selber Künstlern bucht?
00:27:33: Das ist das.
00:27:34: Als Eigenveranstaltung oder als Splitting-Modell wo wir uns die Einnahmen entsprechend mit den Künstlers teilen weil wir wissen dass sie über Jahre funktionieren.
00:27:40: und wenn das in meistens Produktionen wie gerade angesprochen im Comedybereich ein Tom Paws oder eine Katrin Weber oder über regional auch Dieter Nuhr an der Stelle wo wir seit Jahren wissen wie das funktioniert und vor allen Dingen ist die Produktion der Produktionsaufwand bescheiden also nicht drei, vier oder fünf LKWs die Veranstaltungstechnik mitbringen.
00:28:00: Die letzte Woche noch Michelle für ihre Abschiedstournier.
00:28:02: das war eine Riesenproduktion, die funktioniert so nur technisch nur wenn man die durch dreißigvierzig Städte in Deutschland schleppt.
00:28:07: und deswegen ist das meistens ein Konzertveranstalter der im Hintergrund steht und diese Veranstaltungen organisiert deutschlandweit bundesweit in manchen Fällen auch international.
00:28:15: und wenn wir als eigen Veranstaltern tätig werden im Kulturbereich dann sind es meistens im Comedy- oder Cabaret Bereich oder auch sehr gerne auch ein riesengroßer Baustein von uns.
00:28:25: Kooperation mit Chemnitzer Musikschulen und Tanzschulen an der Stelle, zwei Beispiele zu nennen oder drei vielleicht mit Passion Live die ihre Jahreshighlightshow bei uns machen.
00:28:35: Die Musikschule am Thomas Mannplatz produziert mit uns seit vielen Jahren ein erfolgreiches Kinderweihnachtsmärchen mit über zwanzig Veranstaltungen im Dezember, dann natürlich der Studio WM die gleich mehrere Highlight-Produktionen mit uns machen.
00:28:48: Teilweise Musikerproduktion in den letzten Jahren immer die Eröffnung vom Parksommer.
00:28:52: also da gibt es diverse sehr erfolgreiche Beispiele mit denen wir seit Jahren kooperieren und gemeinsame Produktion machen.
00:28:57: das heißt wir machen die Halle Wir machen die Beleuchtung des Lichts und Ton Und die jeweiligen Organisation oder Musikschulen machen den künstlerischen Teil.
00:29:05: Du wirst ja auch andere Städte.
00:29:07: Ich denke, da gibt es auch ein Netzwerk von...
00:29:09: Absolut!
00:29:10: Wir haben verwandelt namens EVVC wo wir uns alle austauschen noch regelmäßig?
00:29:14: Ist sozusagen die Berlin... ich sage jetzt mal die... wie heißt sie jetzt?
00:29:19: Ober Arena in Berlin müssen Also müsst ihr mehr Eigenveranstaltungen machen als die?
00:29:27: Ist es für dich leichter, in der Halle zu bespielen.
00:29:30: Wegen
00:29:31: dem Standort Ja werden vielleicht noch eher mit uns vergleichbar denn oder nochmal in der anderen Liga leider auch Leipzig mit der Korte weg Immobilien Arena Die haben einfach nochmal ein anderes Angebot an größeren Konzerten weil sie logistisch deutlich zentraler sind als der Standort Chemnitz.
00:29:46: also sprich.
00:29:49: Aber die Mischung aus Eigenveranstaltungen, die wir hier in der Stadthalle insbesondere haben hat sich eher historisch entwickelt.
00:29:55: Das ist also auch schon in den Siebziger-Achtzigerjahren hier Leute waren, die eigene Veranstaltung organisiert haben, da wir sie zusammengestellt haben von bunten Programmen Kulturveranstaltung bis zu den gerade angesprochenen Comedygeschichten.
00:30:05: und das sind die Traditionen die wir einfach jetzt fortgesetzt haben mit dem gerade angesprochenden musikalischen Pan an.
00:30:10: Weil wir im Cam jetzt wahnsinnig viel engagierte Musikschulen und Tanzschulen usw.
00:30:14: haben, die auf die Bühne wollen!
00:30:16: Ich stelle es mir vor, dass das Vermietungsgeschäft einfacher ist.
00:30:21: Der Aufwand?
00:30:21: Nein, genau!
00:30:22: Wenn du halt nicht so viel Nachfrage hast, dass du dann selber veranstaltest, dachte ich vom Gefühl, dass ihr mehr konzeptionell arbeiten müsst damit die Halle gefüllt ist während in Berlin... Die Leute einfach nur mieten.
00:30:35: Ja, kann sein aber wie gesagt das war historisch geprägt dass diese Kultur da ist als wir auch gerne die Ambition haben eigene Veranstaltungen zu machen und die anderen Beispiele zu nennen im Open Air Bereich die wir auch schon gerade angesprochen haben.
00:30:46: Das Hut Festival ist auch unsere Kreation.
00:30:48: Da arbeitet also ein riesengroßes Team von uns im Hintergrund jedes Jahr in der Vorbereitung dieses Festivals Und da gibt es natürlich auch immer einen sehr großen kreativen Anteil davon das festival zu definieren Zu überlegen welche Künstler wir einladen Welche Flächen wir bespielen was wir als Sonderaktion machen für die Öffnung usw.
00:31:04: Die
00:31:04: kam aus der Idee, ähnlich wie das der Parksommer die Innenstadt zu beleben an der Stelle.
00:31:09: An dem Parksommern oder den Stadtteilenpark war ja jahrelang etwas verschrien in der Öffentlichkeit und wir haben uns gesagt auch mit der Unterstützung und Aufforderung der Stadt Wir möchten dort gerne etwas Positives machen zur Belebung an der Innenstadt und möchten diesen Stadtteil im Park positiv mit Kultur beleben.
00:31:23: Deswegen das Konzept ParkSommer.
00:31:24: Und beim Hut willst du bei was Ähnlich.
00:31:26: da war der Aufruf Aber
00:31:27: ist es ein gekauftes Format?
00:31:29: Oder selbstentwickelte?
00:31:30: Wir haben's am Anfang kooperiert Palais Sommer in Dresden an der Stelle.
00:31:35: Wir haben auch mit den zwei, drei Jahren kooperiert und auf das Format ausgetauscht oder uns ausgetauscht was Künstler angeht oder zum Beispiel das Poetry Slam Format.
00:31:43: Das haben wir zuerst hier gespielt und dann haben sie es in Dressen übernommen.
00:31:45: Und dann haben aber jeder unsere eigene Geschichte gemacht weil die Austauschmöglichkeiten doch begrenzt waren.
00:31:50: oder wir als C-III haben auch nicht den Auftrag da jetzt in anderen Städten entsprechend aktiv zu werden im Biedendeimgeschäftsmodell.
00:31:56: Deswegen beschränken wir uns ja auf Chemnitz und das Festival halt jedes Jahr durchzuführen
00:32:00: wenn du dir sondern eine unendliche Liste, du darfst dir ausgesuchen welchen Künstler du buchst immer eigenständig um das Haus immer voll zu haben.
00:32:11: Was würdest du?
00:32:11: Welche Leute würdest Du sagen wenn ich die jedes Mal kriege
00:32:14: super?
00:32:15: Boah kann ich nicht machen!
00:32:16: Kann ich nicht bringen weil wir so ne wahnsinnige und für mich sehr positive Vielfalt haben an der Stelle wo man auch manchmal erst mal seinen eigenen Geschmack hinten anstellen darf.
00:32:24: also für mich ist das Wort geschmacklos denn tatsächlich noch positiv gesetzt besetzt weil es für mich wichtig ist dass wir die künste bringen ganz einfach die sich verkaufen, wo die entsprechende Dicket-Nachfrage da ist.
00:32:35: Wenn sie sich nicht verkaufen dann nehmen wir die ja manchmal auch ganz stillschweigend wieder aus dem Programm raus.
00:32:39: Da gibt es dann für die berühmten produktionstechnischen Gründe warum das vielleicht nicht funktioniert aber die gibt's natürlich auch.
00:32:45: Aber mich freut es dass wir so eine Bandbreite anbringen können.
00:32:48: vom gerade angesprochenen Schlager mit Michelle oder Volksmusik hat uns jahrelang in den Nullerjahren mit den Florian Silbereisenschoß wahnsinnig geprägt Ist jetzt nicht mehr ein direkter musikalischer Geschmack Problem.
00:33:00: Bis hin zu Gothic Festival, was wir am ersten Weihnachtstag machen das Darkstorm-Festival an der Stelle auf wahnsinnig erfolgreich ausverkauft mit mehr als viertausend Fünfhundert Besuchern mit der Kämmernsagentur hier in Moove zusammen.
00:33:14: also es gibt eine riesengroße Bandbreite kulturell das ganze von den Kinderveranstaltungen bis hin zum Senioren Tanz die mich persönlich sehr erfreut.
00:33:21: dass wird das abbilden können was die Kämmern einfach kaufen möchten, Tickets kaufen möchten auch wofür sie Tickets
00:33:28: Hast.
00:33:28: du eine Lieblingslocation von den ihr bespielt dabei?
00:33:31: In den sechs, um es genau zu machen müssen wir mal raufzustellen.
00:33:34: Also die Stadthalle und Karlowitz sind ja eigentlich eine aber nach außen hin in der Vermarktung zwei denn da Stadion an der Gelertstraße allerdings nur für Drittveranstaltungen der Fußball oder CFC macht das direkt mit der GGG dann natürlich die Messe Chemnitz an der Stelle die wir hier in der Fusion wo wir Infosinnit haben wo es vorher zwei getrennte Gesellschaften gab und dann natürlich noch unsere kleinen Perlen im Außenbereich des Wasserschlossklappenbachs und die Villa Esche.
00:34:01: Im Stadion gehört die Immobilie der GGG, also der Schwesterfirma.
00:34:06: Wir dürfen das Veranstaltungsgeschäft dort betreuen und die Vermarktung der Immobilien selber.
00:34:10: Das hat sich aus ganz gutem Modell rausgestellt zwischen unserer Schwesterfirm, die einen machen das Thema Facility Management und wir machen die Veranstaltungstätigkeit
00:34:18: finden im Stadion Konzertestadt?
00:34:20: Nein,
00:34:21: wir haben es tatsächlich probiert anzubieten für die Kulturabstatt.
00:34:25: Ich habe ja gerade schon die Kirchwaldkonzerte angeboten und unsere Ambition war natürlich im Kulturabstand große Konzerte in der Stadt anzubieten.
00:34:31: In dem Zusammenhang haben wir auch das Stadionsangebot.
00:34:33: Das hat nicht funktioniert weil diese Stadiengröße Fünfzehn oder mit infield zwanzigtausend sehr vergleichbar ist, mit anderen städten ein vergleichbares fußballstadion haben auch zweckhaue halle und so weiter markteburg.
00:34:46: deswegen haben die konzert funscher da keine interesse.
00:34:49: der zweite grund ist dass es zu klein ist für viele der konzертformate die bestimmte formate wie rammstein oder ecdc oder in dresden halt gehen peta mafai oder an udolin berg auch gleich ins stadion rein und das sind dann eher fuffzig.
00:35:02: tausend plus also das der stadion zu klein plus die kosten.
00:35:06: Notwendig wären, den Rasen zu tauschen nach einem solchen Konzettwochenende.
00:35:09: Das sind mehrere hunderttausend Euro und deswegen haben wir uns auf die Küchwaldwiese beschränkt im letzten Jahr.
00:35:14: Was ich finde super Location halt da war?
00:35:17: War auch positiv überrascht dem Nachgang dass es so gut funktioniert hat.
00:35:20: also Es gab ja eine Vorgeschichte schon mit dem Pressefest und vielen anderen Festivals Und mich hat's auch gefreut das ist so gut Funktioniert wird natürlich auch wahnsinnig Glück Mit zwei wunderbaren Sommertagen.
00:35:30: manchmal muss man ein bisschen glückhaft.
00:35:33: Ist das weiter geplant?
00:35:35: Ja, die Stadt möchte das weiter anbieten.
00:35:37: Wir betreiben es ja in dem Fall für die Stadt im Auftrag der Stadtmalwehr durch die ganzen anderen Tätigkeiten im Kontakt mit den Konzertveranstaltern und deswegen ist auf jeden Fall geplant, dass sieben, zwanzig, achtundzwanzig auch wieder anzubieten.
00:35:48: Also kommt wieder irgend ein großer... Das
00:35:50: wäre die Hoffnung, aber man ist da auch in dem Wettbewerb gerade wie ich schon gerade angesprochen mit Dresden Leipzig und Zwickau.
00:35:56: Und so weiter, die auch Plätze haben, die geeignet sind und wo die auch Konzerte anbieten möchten für Künstler über Zehntausend.
00:36:02: Ich überlege
00:36:02: gerade, wie ich das Ticket gebucht habe für Sido?
00:36:06: Die Frage ist, wisst ihr, wie viele Kernnetzer gekommen sind?
00:36:13: Ja,
00:36:14: die Zahlen haben wir oder bzw.
00:36:15: der Konzertveranstalter hatte und kann die auch genau auswerden wie die Mischung ist aus regionalen.
00:36:22: Bei bestimmten Künstlern oder je nachdem abhängig natürlich wie oft der Künstler in der Region spielt.
00:36:27: Der Konzervanspieler guckt ja darauf dass die Konzerte nicht zu eng aufeinander liegen und weiß bei bestimmten künstlernen wie weit die Leute bereit sind zu reisen.
00:36:36: Beispiel Kraftwerk hat mir im letzten Jahr absolute Ausnahme auch in Kulturhauptstadtjahr, dass die zwei Konzerte bei uns in der Stadthalle gespielt haben und da kam natürlich die Besucher aus ganz Deutschland weil die Konzert überall ausverkauft waren.
00:36:48: Ich weiß das du gesagt hast, du bist geschmacklos aber wer ist dein Lieblingskünstler?
00:36:54: Also den du persönlich nicht als Künstler so sondern den du kennengelernt hast wo du sagst oh ja er ist mir persönlich am nächsten
00:37:02: Wenn du mich auf einen fest nagelst Ina Müller Ich regelmäßig um Konzerte gehe, weil wahnsinnig unterhaltsam auch als Privatpersonen backstage.
00:37:10: Wahnsinnig lustig!
00:37:11: Die Rolle die sie auf der Bühne spielt, spielt es hier auch backstage genauso und die Songs und Inhalte kann ich mich zum Teil auch... Mit identifizieren, ähnliche Generationen.
00:37:20: Wer hat gerade eine CD rausgebracht oder neues Album rausgebrach mit sechs Punkt Null und gleichzeitig hat sie auch mal Plattdeutsch gesungen und ich bin in meiner Jugend auch aufgewachsen mit Platt-Deutsch
00:37:29: von daher.
00:37:29: Und das hast du alles verstehen können?
00:37:31: Kann ich das verstehen?
00:37:32: absolut ja.
00:37:32: meine Frau zwar nicht und die wundert sich immer aber ja ein Aspekt meiner Jugend.
00:37:37: Okay
00:37:37: wenn Du die Podcast schon gehört hast dann wirst Du ja wissen dass es so ein paar Standardfragen gibt.
00:37:42: Ja So und die erste, ich hab jetzt ein bisschen Angst wenn ich das erkläre weil du die Möglichkeit hättest dass du sagst dann kannst du ja bei mir ausprobieren.
00:37:51: Es gibt im Laufe des Lebens erfährt man oder bekommt selber von sich mit dass man Talent hat wo man denkt dass ach das hätte ich mal früher und intensiver ausleben sollen weil dann wäre vielleicht mein Leben anders verlaufen.
00:38:08: Bei mir ist es dass ich glaube dass ich ein guter Ledermacher geworden wäre.
00:38:12: Ich erinnere mich.
00:38:13: Du hast jetzt eine Bühne, ich will es nicht weiter vertiefen weil ich nicht weiß ob ich wirklich das mal ausprobieren möchte Liedermacher zu sagen aber ich glaube ich wäre ein guter Liedtermacher geworden.
00:38:23: Du hattest ja noch die Chance auszuprobieren.
00:38:25: Wir hatten verschiedene Bühnengrößen da für dich.
00:38:27: Genau.
00:38:28: also wenn ich's ausprobiere dann hier Ähm, was wär's bei dir gewesen?
00:38:32: Also hast du irgendwas mal entdeckt.
00:38:34: Habe ich mich natürlich um Laufe der Jahre immer wieder gefragt und es gibt einen Talent das man aber überhaupt nicht vermarkten kann weils komplett nutzlos ist und auch wieder sehr stark belacht wird und zwar dass ich mir immer die Texte einfallen zu bestimmten unmöglichen Situationen aus den Siebziger-und Achtzigerjahren.
00:38:48: Aber damit kann man Gott sei Dank kein Geld verdienen Und ich sing' denn auch manchmal ganz gern im privaten Badezimmer oder bei Wandertfuhren Aber damit können wir Gott sei dank keinem Geld verdient.
00:38:57: Ansonsten muss ich sagen... wenn man fifty ist, auch noch mal so ein review seines lebens oder überlegt sich ob man nochmal was anderes machen möchte.
00:39:05: das war sie auf eingangs gesagt habe dass meine begrenzten fähigkeiten hier in dem was ich mache und wie ich es auch im laufe der jahre entwickeln konnte die immer statt alle denn zu c drei usw.
00:39:15: da meine fähigkeiten und vor allem auch interessen mit denen was ich machen möchte wunderbar trifft.
00:39:20: also von daher hat mich der richtige job irgendwie getroffen und es gibt gar nicht so viel veränderungswünsche oder schon gar nicht regrets
00:39:26: auf englisch.
00:39:27: aber wenn wenn man so eine so eine möglichkeit Wie du?
00:39:30: Du lernst die Künstler alle kennen.
00:39:33: Hast du nie das Gefühl, ach ich möchte da selber mal draufstehen auf der Bühne?
00:39:36: Nein musikalisch auf keinen Fall!
00:39:37: Ich habe zwar mal Gitarre gelernt ganz amateurhaft aber dabei von vornherein klar und auch beim Gesang dass es nichts für die Bühnen ist Und ich bin wahnsinnig gerne Gastgeber hinter den Kulissen.
00:39:47: also das ist meine Das ist unsere Rolle vor allen Dingen nicht zu vergessen ja ganz viele Kollegen Die auch diese Rolle wunderbar machen und einnehmen was gerade schon ein paar davon erwähnt.
00:39:54: das ist da wo ich mich wohl fühle Dass wir die bühne bereiten egal ob es Kongresse oder Tagung oder Konzerte, oder Messen für andere Leute die da ihre Produkte entsprechend ihren kreativen Input positionieren können.
00:40:07: Weil du auch siehst was mich immer, wo ich immer gedacht habe, die sind so irre... Die Leute, die Angst, die die davor haben auf die Bühne zu gehen, die kennen wir, die siehst Du ja immer!
00:40:17: Also wie dieses Lampenfieber sich auswirkt hast du nicht?
00:40:20: Denkst du dich auch immer?
00:40:21: Seid ihr
00:40:21: verrückt?!
00:40:22: Warum tut ihr euch das jedes mal an also auch bei Leuten?
00:40:25: Also du wirst es ja alle erlebt haben, wie viel Angst die vielleicht haben daraus zu gehen.
00:40:30: Ja, so ganz so intensiv habe ich das nicht wahrgenommen.
00:40:32: Es geht mir natürlich genauso.
00:40:33: Ich bin auch nur im Durchschnitt hier reden aber nicht selber auf die Bühne geben und irgendwo begrüßen da vor oder muss und daher kann ich das nachvollziehen dass es nicht immer eine angenehme Situation ist dort auf der Bühnen zu stehen.
00:40:42: Aber die Künstler haben natürlich ein Mechanismus gefunden damit umzugehen Und wenn man das wirklich im Jahr hundert, zweieinhalb mal macht vor ein zwei drei tausend Leuten zu spielen dann haben sie schon ihren Rhythmus und das ist eher für uns wichtiger diesen Rhythmuss nichts unterbrechen.
00:40:55: Beispiel die kommen mit ganz bestimmte Uhrzeit, siebzehn, achtzehn Uhr bei uns in der Location an.
00:41:00: Die haben da ihren ganz genauen Zeitpunkt, wo die ihren Soundcheck machen.
00:41:03: Die Leute stehen dann auch alle schon parat für den Soundcheck.
00:41:05: Da haben sie einen ganz bestimmten Zeitpunkt wo die als Abendessen einnehmen und meistens haben sie noch eine Begleitung vom Tourmanager oder ihr Manager, der die denn in den letzten Minuten genau nach einem bestimmten Rhythmus begleitet.
00:41:15: also das Thema Rhythmos- und regelmäßigen Geist ist für die Künstler ganz wichtig womit sie denn auch die mögliche Angst, die natürlich auch beim jedem Auftritt noch besteht glaube ich ganz gut an den Griffel kommt.
00:41:24: Ich habe noch keinen Panisch hinter der Bühne hin und herinnen sehen, der das nicht geschafft hat.
00:41:29: Also man sieht es ja auch immer in Dokumentationen, was die eigentlich für eine Angst haben auf der Bühne zu gehen.
00:41:34: Obwohl sie schon die großen Stars sind und das heute der Tag ist wo sie nicht performt.
00:41:39: Das
00:41:40: kann natürlich sein!
00:41:41: Habe ich so hinter dem Backstage-Bereich?
00:41:43: Wir sind da natürlich auch nicht so eng dran.
00:41:45: versuchen wir jetzt nicht nochmal den letzten Minuten ein Gespräch aufzuzwingen weil wir wissen dass Sie da entsprechend im Tunnel sind und wir die da bestenfalls in Ruhe lassen.
00:41:53: Okay.
00:41:54: Chemnitz-Wurtausendschweinvierzig, was glaubst du wie sich diese Stadt hier entwickelt hat?
00:41:59: Ja, ich würde mich freuen über eine superbelebte Innenstadt.
00:42:02: Die neben den ganzen Innenstadt-Aktitäten die wir ja heute schon teilweise angesprochen haben also sprich die Festivals oder die Kulturveranstaltungen die es da gibt auch an jedem normalen Abend gut belebt ist dass es eine Kneitenszene gibt das es Cafés gibt Restaurants gibt wo man einfach mal rausgehen kann und immer Leute trifft und die eine wunderbare Basisbelebung der Innenstadt widerspiegelt.
00:42:22: Die hat sich in letzten Jahren einiges getan finde ich zum Positiven auch gerade natürlich die Kulturabstatt.
00:42:27: aber es braucht noch viele Effekte um das zu verstetigen.
00:42:30: Und ist für dich und bist du im KMnet?
00:42:33: Davon
00:42:33: gehe ich aus, ich will wahrscheinlich immer ganz so lange arbeiten aber ich gehe davon aus dass wir bleiben.
00:42:38: Wir haben uns die letzte diese Frage auch schon mal gestellt mit meiner Frau ja wir können uns vorstellen auch in den Sechzig an Siebzig an noch hier zu bleiben.
00:42:44: Und seid ihr dann oft in Südamerika eigentlich?
00:42:47: Sehr selten.
00:42:48: Die Familie gibt es noch teilweise in Brighton, also die international Anbildung ist noch ein bisschen komplizierter.
00:42:54: Der Vater von meiner Frau und Schwester wohnt in Brighten England.
00:42:57: Da sind wir öfter.
00:42:58: Die Mutter kommt uns regelmäßig gesucht aus Argentinien und meine Schwester wiederum wohnt noch und ist mittlerweile amerikanische Staatsbürgerin in Florida.
00:43:05: Auch die war im Kulturhauptstadtjahr uns hier besuchen.
00:43:08: weil natürlich die Motivation im Moment nach Florida und den USA zu reisen bei mir beschränktes Überschaubar ist habe ich mich gefreut, dass meine Schwester und ihre Familie auch im letzten Jahr die Gelegenheit genutzt
00:43:17: haben.
00:43:18: Und was sagen die über Chemnitz?
00:43:19: Die sind aber schon seit zweiundzwanzig Jahren, dreiundzw.
00:43:21: zwanzig jahren hier uns regelmäßig besucht haben an der Stelle und sie haben sich natürlich auch gefreudt und das wahrgenommen in den USA.
00:43:28: Das kennt ihr auf einmal in den Medien ganz wirklich ja ganz offen.
00:43:32: eine Schwester verfolgt es vielleicht intensiver als der Durchschnittsamerikaner aber sie hat das natürlich.
00:43:38: im Oktober war ich, glaube ich, den Zuschlag bekommen haben.
00:43:41: Hat sie mir also ein paar Minuten später dazu gratuliert?
00:43:43: Dann hat das auch schon wahrgenommen.
00:43:45: Ich verrückt!
00:43:45: Weil ich kannte die Kulturabstatt vorher überhaupt nicht.
00:43:48: Ist das so?
00:43:48: was gab?
00:43:49: Du?!
00:43:49: Wir haben uns damit beschäftigt in den Zehnerjahren durch die Initiative, die ja dann gestartet ist unter anderem durch Ferren Schack und Christoph Dietrich und Barbara Ludwig – und damit haben wir uns beschäftigt aber ich muss zugeben, ich war es im Jahr zwei Tausendzehn habe ich auch im Nachgang bereut, in Essen zum Beispiel bei der Kulturabstadt auch noch nicht.
00:44:04: Aber wenn er inzwischen seitdem wir uns damit mitbeschäftigt haben die Möglichkeit gehabt verschiedene Kulturabstände zu... Besuchen, wie zum Beispiel Breslau, die auch in den Zehnerjahren, ich glaube, zwei Sechzehn waren oder San Sebastian natürlich.
00:44:16: In Spanien oder auch Leuwarden so etwas Städte, auf die man auch nicht auf dem ersten Blick kommt wie Leuwarden in Holland oder Ahus in Dänemark und habe dort auch jeweils mitbekommen weil wir uns dort ausgetauscht haben auch mit den Akteuren welche positiven langfristigen Aspekte das auch hinterlässt.
00:44:31: also du würdest doch sagen Voller Erfolg, Kulturabstand.
00:44:34: Aus meiner Sicht absolut ja ein voller Erfolg!
00:44:36: Ich habe gerade schon angesprochen mit dem Veranstaltungszahlen und abgesehen jetzt von unseren Veranstaltung gab es natürlich auch noch viele andere Formate die wunderbar funktioniert haben.
00:44:43: ich erinnere mich an das Kosmosfestival wo ich selber eine Gruppe von fünfzehn Leuten von meiner Uni her zu Gast hatte eingeladen hab und wir das ganze Wochenende zusammen gefeiert haben oder die... Gegenwarten in der Einzelnergiegelände, die wunderbar waren.
00:44:56: Die European Realities in der Sammlung Gunzenhause haben jetzt nur ein paar Beispiele zu nennen, die da wunderbare Facetten waren, die so auch gar nicht vermutet hätte oder die ich nicht direkt auf dem Radar hatte aber die wahnsinnig viele positive Beispiele zur Kulturabschau gebracht haben und stupen mir jetzt leider nicht die komplette Liste von Hundertfünfzig Projekten aufzählen kann.
00:45:15: Ich habe
00:45:15: mit Sven Herzwig mal darüber gesprochen, dass er gesagt hat wir haben ja jetzt eigentlich gesehen das Events Kultur-Events, egal welche Form von Kultur dafür sorgen dass eine Stadt belebt wird und das man eigentlich wie veranstalter versuchen immer eine Veranstaltung zu finanzieren irgendwie Sponsoren zu finden.
00:45:35: Das ist eigentlich cool wäre so ein Funk zu haben wo Alle Unternehmen einer Stadt einzahlen, sozusagen weil sie verstehen.
00:45:42: Je mehr Veranstaltungen es gibt, je mehr kulturelles Leben es gibt ist so attraktiver wird die Stadt.
00:45:46: auch und vor allen Dingen von außerhalb haben eigentlich alle Nutzen davon dass es doch toll wäre wenn man sowas kreieren könnte.
00:45:53: Gibt's
00:45:54: das Beispiel in anderen Städten?
00:45:55: Kennst du was?
00:45:56: für andere Städte habe ich noch nicht gesehen.
00:45:58: Ich
00:45:58: finde es jetzt so krass Das sozusagen die Positionierung ein Jahr lang Kulturhauptstadt ist ja einfach nur ein Titel.
00:46:06: Wir haben jetzt Andreas Große, der theoretisch nächster Titel, Chemnitz freundlichste Stadt – ich hab gesagt der Welt!
00:46:13: Ist ja erstmal nur ein Titel, man vereint darunter ganz viele Menschen und das ist so... Wer sollte nicht wollen, dass man freundlich ist.
00:46:23: Da stimmt es jetzt so, hundert Prozent.
00:46:25: Und wer soll denn nicht wollen?
00:46:26: Dass man Kultur fördert an sich das was passiert in der Stadt.
00:46:29: Dass man unter diesem Einmantel ganz viele... Interessen bündeln könnte oder dass die kleinste gemeinsame nennen ist.
00:46:36: und warum gibt es eigentlich sowas nicht?
00:46:37: Warum wird immer gesagt, die Stadt muss das bezahlen.
00:46:40: Man muss dann ja trotzdem wieder eine Organisation gründen und etablieren und einen Prozess der halt entscheidet wo diese Gelder wie verteilt werden?
00:46:47: an der Stelle ist also nicht ganz einfach und ich stelle mir davor dass das vielleicht ein ähnliches hauen und stechen wird wie um die gelder der Kulturabstatt.
00:46:53: du weißt ja da hat's auch im Hintergrund viele publikäglichenheiten gegeben und viele fragezeichen gegeben.
00:46:58: warum bin ich oder warum ist mein Projekt nicht dabei an der stelle auch bei so einem zentralen Top, dass man da jemand finden musste.
00:47:05: Das ist sehr transparent und nach welchen Kriterien auch immer entsprechend verteilt ist nicht ganz einfach.
00:47:11: Ich
00:47:11: würde schon unternehmerische Kriterie noch ansetzen.
00:47:14: also ich bin überzeugt das die Events die sich selbst tragen können langfristig natürlich den Stabilsten sind die Events, die auf Fördermittel angewiesen sind.
00:47:25: Egal wie immer ein Problem haben und das ist ja die Kultur Szene so ein bisschen dass sie nicht darüber nachdenken was ich verkauft sondern Kultur machen wollen.
00:47:33: Ja richtig meine Dissen.
00:47:35: Ist ja
00:47:36: immer die Diskussion Sport war schon immer eigentlich so geprägt dass der Sport dass Sportsponsoring ja groß geworden und entstanden, während Kultur viel mehr Geld bekommt ohne sozusagen auf Zahlen groß achten zu müssen.
00:47:48: Es wird einfach gesagt die Hochkultur ist halt wichtiger als Sport.
00:47:54: Ja das richtig aber vielleicht ist das deine Rolle diesen Prozess nochmal in den kulturellen Prozessen in Chemnitz mit einzubringen.
00:47:59: hier an der….
00:48:00: Ich weiß, das Reiklaut kennt es ja bestimmt auch.
00:48:03: Der hart gekämpft hat immer wieder damals für die Niners, der immer wieder sich damit als Gelder verteilt worden gesagt hat.
00:48:11: Die Bewege haben viel mehr Menschen, die sich engagieren und sich bewegen sollen.
00:48:15: Und wir kriegen aber viel weniger Geld dafür.
00:48:17: Im Prozess gibt's ja heutzutage auch noch für die Kulturmittel der Stadt Chemnitz wo das im Kulturausschuss entsprechend entschieden werden wird weil er da welcher Mittel bekommen von den Kulturträgern Mäß unterproportional vertreten an der Stelle, aber den Kampf gibt es natürlich schon noch.
00:48:34: Aber das Recht die Privaten sind dort erstmal an der stelle nicht beteiligt und haben da auch Schwierigkeiten vielleicht dort reinzukommen.
00:48:40: Beispiel private Konzertveranstalter oder wie du halt Firmenlauf auf der Seite wohnen.
00:48:45: Genau!
00:48:45: Und ich will ja nicht sagen dass das Konzerte und so also klassische Konzerte Theaterstücke jetzt gar nicht mehr existieren sollten.
00:48:53: Aber die Frage ist.
00:48:54: ja warum hat das einen höheren Wert als dass sich Menschen bewegen?
00:48:59: Da halte ich mich zurück an dieser Bewertung.
00:49:01: Das ist Aufgabe der Stadträte und der Stadtverwaltung, das entsprechend zu priorisieren und zu beteiligen.
00:49:06: Also das ist eine Sache die wir nicht beeinflussen werden können.
00:49:10: Das war schon immer so.
00:49:11: Ja, ist richtig.
00:49:12: Natürlich werden da Bestände entsprechend verteiligt auch.
00:49:15: und aber dass das immer sehr emotional entsprechend diskutiert wird sieht man sowohl im Kulturaufschuss, Schuss natürlich als auch im Stadtrat, dass es da sehr viele Befindlichkeiten gibt und ich finde es erst mal vom Prinzip her gut, dass Es da einen demokratischen, einen transparenten Prozess gibt.
00:49:28: Und jetzt besteht ja für jeden die Möglichkeit sich dort mit einzubringen ein Projekt vorzuschlagen Für die nächste Förderungsrunde
00:49:34: Einbringen, das machen wir jetzt aber dann privat.
00:49:36: Ich würde gerne wissen wie ich mich einbringen kann bei der Freundlichsten Stadt weil ich wirklich das Konzept richtig gut finde.
00:49:42: Ich weiß nicht ob du das noch mal sagen willst was da eventuell auch teilt?
00:49:46: Du hast ja schon Andreas Große entspringen interviewt der die treibende Kraft ist.
00:49:50: Ja
00:49:50: es ist
00:49:51: ich kann ja nochmal einen Satz dazu sagen an der Stelle.
00:49:53: also wir haben das
00:49:53: maßgeblich daran beteiligt.
00:49:59: Also die, wie das so ist eine Idee hat ja manchmal mehrere Väter und die Idee hat auch im Prozess durchlaufen der Entwicklung an der Stelle.
00:50:05: Und Andreas Kruse ist jemand, der das persönlich sehr gut... personifiziert, vorangetrieben hat immer wieder Ideen reingebracht hat und so weiter.
00:50:12: Und wir haben uns im Rahmen unserer Veranstaltung in fünfundzwanzig – und wir werden das auch gerne sechsundzwanzIG weiter verfolgen – gefragt wie können wir diesen Kernidee der Kultur aufstatt, Sivianzin Chemnitzer aus der breiten Bevölkerung sichtbar zu machen?
00:50:25: Das haben wir versucht mit der Fotoaktion unterstützt übrigens von einer Sparkasse in dem Jahr wo wir Chemnitz aufgenommen haben mit verschiedenen Botschaften, mit verschiedenen Gesten als Zeichen der Wertschätzung, der Dankbarkeit für ihre Freundlichkeit diesen kleinen Pin verliehen an der Stelle.
00:50:43: Und das war also für uns nur ein kleines Symbol um Danke zu sagen und wollte auszeichnen ohne jetzt einen großen hierarchischen Prozess im Hintergrund zu haben und schon gar nicht ein Ordner oder eine Auszeichnung wer was wie verdient hat.
00:50:55: deswegen haben wir das im Hutfestival und zum Teil auch bei Sportionale im letzten Jahr probiert und würden das auch gerne in den nächsten Jahren im kleineren Umfang in irgendeiner Form auch weiter ausspielen.
00:51:04: aber die Möglichkeit besteht natürlich dass es jetzt die Anknümpfe auch für dich vielleicht, dass bei anderen Events das ist also keine Exklusive es gibt auch kein Geschäftsmodell dahinter und schon gar keinen Franchise oder irgendwas.
00:51:14: Es kann also jeder ausspielen und sich damit angliedern um seinen eigenen Beitrag dazu zu leisten, da käme jetzt eine freundlichere wie du schon sagst die freundliche Stadt der Welt wird.
00:51:24: Also warum ich sage?
00:51:27: dran beteiligt bist, vielleicht jetzt nicht direkt in der Entwicklung oder so.
00:51:31: Du hast ihm halt die Halle gegeben für Gerhard Hüter?
00:51:35: Ja
00:51:35: ihn!
00:51:35: Wir haben sie gemeinsam gegeben.
00:51:36: also er hatte die Idee beziehungsweise auch den direkten Kontakt zu Herrn Hüther, der übrigens in dem Jahr kostenfrei aufgetreten ist, auch als Vorbereitung von der Kulturhauptstadt an der Stelle war das sein Beitrag und dementsprechend waren ja die Antrittsgelder, die wir da nehmen konnten überschaubar.
00:51:51: mit zehn Euro glaube ich noch ein symbolischer Betrag und dementsprechend kamen da zwei Dinge zusammen.
00:51:56: Andreas mit seiner Energie hatte den Herrn Hüter und wir hatten eine passende Halle und haben das einfach zusammen gemacht.
00:52:01: Und siehe da, es war ausverkauft ja.
00:52:02: Kannst du
00:52:03: Gerhard Hüther vorher?
00:52:04: Ja vom Namen von der Recherche auf jeden Fall aber so persönlich auch noch nicht.
00:52:09: Spannender Typ!
00:52:11: Also
00:52:12: was daraus geworden ist finde ich auch verrückt weil man... Andreas gefragt, wie hat das begonnen?
00:52:17: Und er hat in Zeitungsartikel gelesen, dass Chemnitz Kulturobstatt ist und dann überlegt.
00:52:22: Es wird halt verrückt weil er Netzwerke früher am Computer gebaut hat.
00:52:26: Das
00:52:26: du jetzt menschliche, genau.
00:52:28: Und es ist immer wieder beeindruckend wenn eine Person etwas möchte und nicht aufhört, immer weitermacht was möglich ist.
00:52:35: Richtig!
00:52:36: Ist total interessant.
00:52:37: deshalb mache ich ein Podcast bin motiviert mal sehen wo's hingeht.
00:52:40: Ich dachte, dass ich hier sein durfte.
00:52:42: Und die allerletzte Frage... wie möchtest du gerne hier im Podcast noch mal hören?
00:52:46: Zwei Personen idealerweise Mann-Frau und idealerweise kennst Du die, dass Du mir ein Intro machen kannst.
00:52:52: Es muss auch nicht jemand sein den Du jetzt wo Du eine Telefonung hast Vielleicht schaffe ich es auch so.
00:53:00: Ja,
00:53:01: vielleicht aus dem Konzertbereich.
00:53:03: die beiden Chemnitz-Konzerte veranstalten das Sven Burgels und Mike Schorler von der Firma InMove, die halt auch bei uns sehr viel machen an der Stelle.
00:53:10: Die haben auch einen sehr interessanten Lebenslauf und auch eine sehr interessante Geschichte mit ihren Konzerten und vor allen Dingen Festivals.
00:53:17: Sie waren ja nicht nur in Chemnits Dark Storm sondern in Leipzig das jährliche Wave Gothic Treffen über Pfingsten.
00:53:23: Komm ich sogar ran an den Nummern, weil ja der Karsten Buller.
00:53:26: Kennst du vielleicht auch?
00:53:27: Ja, der Gastronom aus Wickel.
00:53:29: Genau.
00:53:29: Das ist ja seit
00:53:29: zehn Jahren unser Firmlauf.
00:53:32: Ja, die Nummern haben wir natürlich auch.
00:53:33: Also das finde ich auch immer interessante Storys im Hintergrund und vielleicht auch gerne zusammen die beiden.
00:53:38: Jando Schien ist hier in Robert Lowens, der seine Schiene entsprechend gefunden hat.
00:53:43: Also es wäre vielleicht noch ein zweiter Name außerdem in Mohsen, Robert Lowlands aus dem Blut.
00:53:46: Okay!
00:53:48: Ah, Luxor stimmt.
00:53:50: Find ich interessant, dass du eigentliche Konkurrenz nennst?
00:53:53: Ja
00:53:54: wir haben auch... Erst mal verstehen wir uns alle sehr gut untereinander in einer Veranstalterbranche.
00:54:00: Ich glaube wenn man da jetzt langfristig irgendwelche Befindlichkeiten hegt mit irgendjemandem ist das nicht gesund auf dem Dauer und von daher habe ich damit allen einen guten Verhältnis.
00:54:08: Und Luxor und Robert Lorenz haben ja auch jahrelang ihre vierster Partys bei uns in der Stadthalle organisiert.
00:54:17: mehrere Jahre, wo ich dann morgens selber erst um fünf sechs Uhr nach Hause gekommen bin.
00:54:20: Nicht wegen Feiern, sondern weil ich Dienst gemacht habe.
00:54:22: in den Namen und aber machen sie mit dabei natürlich auch eine eigene Location haben ja auch das Luxor als solches als location als weitere location sehr gut in der Stadt entwickeln hat auch ihren Reich ihre Nische gefunden.
00:54:34: also Thomas hat es schon gesagt im podcast dass es da austausch gibt auch dass wir sind wie ein sportmacher natürlich auch interessiert diesen austauschen mit so pflegen, wie wir auch wenn wir draußen Events machen.
00:54:46: Ja gerne teilen.
00:54:49: Wir brauchen da auf jeden Fall städtische Initiativen die die Akteure zusammenbringen, die halt sich nach außen darstellen wollen.
00:54:55: innerhalb der Stadt ist das eine.
00:54:56: aber man braucht doch ein gewisser Marketing Power um das Ganze auch mal außen zu vermarkten.
00:55:00: Vielen vielen Dank!
00:55:01: Danke für die interessanten Fragen.
00:55:03: weiter
00:55:09: so.
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