(Dr. Daniel Daum - CEO Freie Presse Mediengruppe) - Wenn die Titelseite nicht zieht, war die Geschichte nicht gut

Shownotes

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00:00:02: Wir reden und arbeiten viel mit KI als Tool.

00:00:04: Es gibt große Debatten, KI geschrieben mit Texte ja oder nein.

00:00:07: Wenn wir was unterschreiben inhaltlich dann ist es auch menschlich produziert zertifiziert weil ich überbewertet aus meiner Sicht, weil das ein Super-Tool aber mehr auch nicht.

00:00:17: Wenn die Titelseite nicht die Reflex an Kaufreflex auslöst dann kann die Geschichte vielleicht gut gewesen sein sie ist aber nicht gut übersetzt worden.

00:00:24: Und das ist eine harte Schule, sind hier Hundertfünfzig Redakteure plus drum herum vierhundertdreißig die für die Freie Presse arbeiten.

00:00:30: Wir haben einen Qualitätsanspruch den kein anderer Content-Producer hat digital.

00:00:36: Computerspiele machen abhängig, Social Media macht abhängiger, wir verlieren die Kultur des Austauschs.

00:00:41: Bist du dafür?

00:00:42: Das sechzehnjährige nicht Social Media in Schandau?

00:00:49: Herzlich willkommen im Sea Level Podcast!

00:00:51: Lieber Dr.

00:00:52: Daniel Daumen, drei D sozusagen.

00:00:55: Ja genau, triple D, danke wenn ich.

00:00:56: Ist es dein Spitzner Willen?

00:00:58: Drei D?

00:01:00: Nein.

00:01:00: Eigentlich wäre es ein guter Spitznamel,

00:01:02: weil... Ich hab' die ja einige haben das mal Scherzes halber gesagt.

00:01:04: Ja, ich seh' Ust-Sankt

00:01:05: Daniel!

00:01:05: Genau,

00:01:06: gut.

00:01:06: Ich freu mich total dass du hier bist.

00:01:09: Du wirst der erste Gast sein den man sehen kann.

00:01:13: Erstmal kannst dich sehen lassen?

00:01:15: Genau, danke, ich hab' extra einen

00:01:19: Und ich weiß nicht.

00:01:21: Nee, du kannst es nicht wissen, weil's noch niemand weiß.

00:01:24: Der C Level Podcast Die Idee Das letztlich durchzuziehen, ist im April, ich glaube, April-二zig entstanden bei einer Veranstaltung die sich Next Level Media nannte und zwar weil ich ein großer Fan und ich weiß du guckst das auch oder hörst das regelmäßig der OMR Podcast.

00:01:47: Und mir ging es gar nicht so sehr um die Themen die da immer besprochen wurde, sondern ich habe sie aus der Event Sicht gesehen und sage ich finde es krass Das wie der event Marketing betrachtet.

00:02:00: Denn alle seine Gäste sind ja quasi auch Teilnehmer des OMR Festivals, er monetarisiert dieses ganze Konstrukt und habe ich mir gedacht das versuche Ich müsste dir jetzt noch deinen Next Level Media abnehmen

00:02:16: Genau!

00:02:16: Ich finde es sehr schön dass du jetzt oder dass wir jetzt im next level sind und zwar als Video Version der Philipp Bestermeyer.

00:02:23: Ich kenne ihn gut, er war mein Nachfolger als Vorstandsassistent bei Gründer und Jahr.

00:02:28: Und ich freue mich, dass man aus einer Position eines Vorstandsaussistenten plötzlich einer der Main Influencer in der Tech- und Startupwelt in Deutschland zumindest wird.

00:02:38: uns ein Orami-Festival muss man mal erlebt haben weil das ist eine Mischung aus Content und Party.

00:02:45: und ja also spannende Sache Würdest

00:02:47: du sagen es war übrigens eine Frage ob du ihn kennst?

00:02:50: Ja

00:02:51: Weil ich das in deiner Vita gelesen hat und wollte fragen, Moment mal.

00:02:55: Du hattest ja die gleiche Position wie er?

00:02:57: Dass er der Nachfolger ist... Das

00:02:59: muss man wirklich sagen.

00:03:02: Es ist super zugänglich.

00:03:04: Also zumindest wenn ich eben geschrieben habe, da hatte sofort geantwortet.

00:03:07: Ich hatte auch mal eine französische Delegation damit.

00:03:11: Französischen Startup oder verschiedenen Institutionen auf der OMR und seinen Themen haben uns da super Empfang über das Festival geführt.

00:03:20: Und die französischen Kollegen, die auch aus dem Event-Business kommen, die waren voller Bewunderung dieses Events weil sie gesagt haben also diese inhaltliche Qualität dieser Eventqualität und auch diese Partiestimmung, weil es ist eine schöne Mischung Na ja, du hast einen riesen Keynaut-Speaker.

00:03:36: Du hast die Masterclasses aber am Abend hast du halt auch eine ganz tolle musikalische kulturelle Stimmung und das ist ein Cocktail!

00:03:42: Das hat er wirklich ganz genial hinbekommen und die Franzosen waren voller Bewunderung dieses Events.

00:03:48: Und das hatte er möglich gemacht und hat sich auch Zeit genommen für uns auf seinem Festival wo er wirklich mittendrin steckt.

00:03:55: Also es ist

00:03:56: riesig groß.

00:03:57: und glaubst du dass so ne Veranstaltung für Chemnitz oder für die Region machbar wäre.

00:04:03: Ich meine, das ist eine Suggestivfrage weil du machst es ja schon

00:04:06: so

00:04:06: aber Angefahr dann also So ein Highlight-Event.

00:04:12: Erstmal die Frage glaubst Du dass das für Chemnitz

00:04:16: Also da sein OMR ist ja entstanden da ging's um digitales Marketing Da waren sie irgendwie schon auch drei vierhundert und jetzt sind es seventy tausend Teilnehmer mit.

00:04:28: Die ganze Welt ist da jetzt zu Besuch.

00:04:31: Er hat ja eine Positionierung in seinem Podcast, wo man wirklich unheimlich viel lernen kann.

00:04:36: Nicht nur über die handelnden Akteure sondern auch um die über die Businessmodels und die Unternehmen, die Branchen.

00:04:42: aber eigentlich unter einem Milliarden-Business unter einem Unicorn fängt er nicht an.

00:04:48: wenn ich das als Prinzip machen würde dann hätten wir vielleicht ein oder zwei Player hier bei uns im Chemnitz und Umgebung.

00:04:53: Wir sind ja in Südler Sachsen präsent.

00:04:55: Nein, unser Ansatz mit Next Level Media ist zu sagen wir machen was aus der Region für die Region.

00:05:00: Also die Teilnehmer, die hier sind, die sollen erstens die Möglichkeit haben miteinander auszutauschen und sie sollen voneinander lernen.

00:05:06: das Netzwerk wegen Effekt ist unglaublich wichtig dass wir voneinander lernen.

00:05:10: zweitens glaube ich dass wir unheimliche Kompetenz auch in der Gegend haben die einfach mal eine Bühne brauchen oder wir holen uns jemand der aus der Gegen kommt gute Erfahrung hat aber auch weiß was so die Besonderheit dagegen ist.

00:05:24: Also von daher, ja wir hatten... ...fünfhundertfünfzig sechshundert Teilnehmer.

00:05:29: Das ist für uns auch ausreichend!

00:05:30: Ich weiß gar nicht ob es gut ist da mehr zu werden weil die Möglichkeit zum Austausch ist halt da.

00:05:36: man kann doch mit jedem sprechen an dem Tag.

00:05:40: Am Abend ist man trotzdem kaputt.

00:05:41: ich weiß aber nicht ob das Sinn macht.

00:05:43: da jetzt auf fünftausend?

00:05:44: Das würde ich gar nicht als sinnvoll erachten weil es soll schon überschaubar und machbar sein.

00:05:48: Ja ich war auf der Leipziger Buchmäße.

00:05:50: da hast du dreizehntausend Leute über drei Tage.

00:05:53: Es ist eine riesen Veranstaltung.

00:05:56: Ne, es soll schon die Möglichkeit geben, miteinander zu sprechen und voneinander zu lernen.

00:06:00: Und wir hatten drei Bühnen... Du konntest dann auch schon, musst du dich schon entscheiden geh ich jetzt in die Bühne eins oder zwei oder drei?

00:06:07: Wenn du drei coole Places hast, darum geht's ja, dann musst du schon auswählen.

00:06:12: Also wir werden wahrscheinlich nicht so groß werden wie die OMR!

00:06:18: Ich war dieses Jahr wieder da und muss sagen das war eine besondere Energie.

00:06:23: Also, ich muss auch sagen.

00:06:25: Ich habe gar nicht so viele Vorträge gehört weil es interessanter war die Gespräche mit den Gästen zu führen und diese Energie war eigentlich sehr positiv.

00:06:34: allen hat's glaube ich super gefallen Und ich glaube das ist ja auch beim OMR eigentlich dass Dass man Nicht alle Vorträge sich anschaut sondern einfach da ist gemeinsam sich kennenlernt und so.

00:06:48: Deshalb glaube ich von der energie wäre schon gut das größer zu bekommen was ein leuchtturm projekt ist Und fehlt ja ein Chemnitz.

00:06:54: Also es fehlen diese Events, wo die Leute oder die Regionen jetzt mal in die Zukunft schauen.

00:07:05: Wir haben gar nicht gesagt wer du bist eigentlich, ne?

00:07:07: Wir haben das hier mal hin.

00:07:08: ich halte es mal hoch.

00:07:10: Daniel verantwortet dieses schöne Medium hier.

00:07:14: Ich meine die meisten werden dich kennen.

00:07:15: von daher ist es dann doch glött Du als... Nee wir fangen erst einmal an.

00:07:21: Du hast den ziellevel Podcast schon gehört.

00:07:25: Ich würde sehr gerne erstmal erfahren, wer du bist.

00:07:29: Ich muss sagen und den würde ich auch hier empfehlen Du warst bei einem Zentralhalter Stelle Podcast Und vieles von dem was ich gefragt hätte wurde da schon gefragt.

00:07:39: Dann würde ich sagen dann hört lieber diesen podcast um wir versuchen eine andere wendung zu nehmen Denn ich nutze die Möglichkeit nicht nur dass du heute der erste bist der medial zu sehen ist Sondern du kannst sagst mir mal, wie ich den C-Level-Podcast besser mache.

00:07:52: Du bist ja ein Mediensrofi!

00:07:55: Ja also nochmal Geschäftsführer der Freien Pressemälengruppe.

00:07:59: in der Tat.

00:08:00: Wir haben hier mit der freien Presse eine nicht nur Tagezeitung die jetzt gerade achtzig Jahre Geburtstag feiert sondern das ist auch eine digitale Plattform Die dreißig jahre Gebursteilfeier mit freiepresse.de.

00:08:11: und eigentlich passiert da jeden Tag was bei uns.

00:08:13: wir haben jeden tag Zwarhundert Artikel, die veröffentlicht werden viertausend im Monat.

00:08:18: Also da kann man schon was zu lesen aber auch zu sehen bekommen weil es inzwischen auch sehr optisch ist mit Fotos und Videos.

00:08:25: Nebenbei haben wir noch den Blick als Wochenzeitung kommt denn sechshunderttausende Haushalte also wir reichen in unserem Verbreitungsgebiet alle sechs siebenhundert Taushalter.

00:08:34: eins, vier Millionen Menschen, die kennen uns sollten uns zumindest kennen diskutieren mit uns, streiten mit uns.

00:08:42: Das gehört dazu.

00:08:43: eine Debattenkultur ist auch wichtig.

00:08:45: also das ist meine Rolle als Geschäftsführer was ich gut fand toll fand bei dem C-Level bisher die ich gehört habe.

00:08:51: erstens spannende Gäste muss ich schon sagen.

00:08:53: man entdeckt dann auch Facetten von den Gästen die man so aus einem Gespräch gar nicht heraus hört weil oft es ja so man trifft sich irgendwo und redet über vielleicht die Gelegenheit wo man sich trifft heißt ein Konzert oder so und hat gar nicht die Zeit mal zu verstehen wäre es eigentlich der Gegenüber?

00:09:09: Was hat er für eine Historie, wie hat er bestimmte Dinge erlebt?

00:09:12: Also das, ich glaube der große Beitrag des Sea Levels ist, dass man so ein kollektives Gedächtnis des Sea levels bekommt von denen die du eingeladen hast.

00:09:19: Weil dir auch sehr viel Privates natürlich preisgeben.

00:09:22: Das musst du heute auch.

00:09:23: Das ist deine Kunst!

00:09:24: Ich weiß schon deswegen fangen wir gleich auf den professionellen Eben an.

00:09:29: Vielleicht ein bisschen zuviel in die Vergangenheit.

00:09:31: also da muss ich sagen wow das ist gar nicht so einfach.

00:09:34: auch diese Nabelschau was habe ich wann wo gemacht?

00:09:38: Wo man sich schon die Frage stellt In dem Alter, in dem man ist.

00:09:42: Da gab es einfach so ein paar Weg-Gabelungen.

00:09:44: Warum ist man da als links gegangen?

00:09:46: Warum ist er mal rechts gegangen?

00:09:47: Das reflektiert man ja nie und du zwingst einen darüber nachzudenken warum und wie das damals passiert.

00:09:52: dann hat man vielleicht noch eine Erinnerung.

00:09:54: und wenn man die Eltern über den Geschwister oder wen auch immer fragt die denken ja das war ganz anders.

00:09:58: also Ist vielleicht auch eine gute Möglichkeit nochmal in den Diskussion oder die Dialog zu gehen mit der Familie.

00:10:05: Habt ihr das eigentlich auch so erlebt?

00:10:06: Also von daher, das finde ich ganz, ganz spannend.

00:10:09: also tolle Gäste man hat wirklich was von denen mitbekommen.

00:10:12: Man weiß auch was hier arbeiten wie sie funktionieren.

00:10:15: Vielleicht noch ein bisschen mehr nach vorne vielleicht ein paar Themen kontrovers.

00:10:18: Das ist ja auch dass man sich mal so ein Podcast einfach Zeit nimmt Mal auch zu diskutieren.

00:10:22: du fragst super nach.

00:10:23: also Ich bin gespannt auf dem podcast Auf den Videocast.

00:10:28: Find ich zum Beispiel, wird schwierig für mich.

00:10:32: Es ist eine andere Situation wenn die Kamera noch auf einen gerichtet

00:10:36: ist.

00:10:36: Kannst du nicht so schneiden?

00:10:38: Kann ich erstens nicht so Schneiden und ich hab das Gefühl dass die Situation nicht ganz so geschützt ist.

00:10:46: Aber das große Thema ist man kann nicht so viel schneiden.

00:10:50: Irgendwann werden die Leute wie bei Philipp Westermaier sagen wieso kann er ja nicht reden?

00:10:53: der Typ Ja,

00:10:56: aber Hauptsache man stellt die richtigen Fragen und die Gäste trauen sich auch zu antworten.

00:11:01: Ich wollte noch mal darauf kommen.

00:11:03: mir geht es genauso.

00:11:04: deshalb würde ich dieses zweite Ziele will ja erstens das visuell machen.

00:11:10: dass ich auch mit Thesen viel breiter in Social Media gehen kann hat mir übrigens MrBeauty sehr viel Inspiration gegeben Manuel Rhein wirklich ein interessanter Typ.

00:11:23: Und die andere Sache ist, mir ist selber aufgefallen beim Schnitt.

00:11:27: Was du eben gesagt hast nur in der Vergangenheit, Vergangenhalt was glaubst du wie Camnet sein könnte?

00:11:32: und ich finde selber dass ich jetzt selber in dieser Situation kann man nur labern lass uns mal jetzt konkrete Lösungsansätze finden und würde viel stärker in Best Cases gehen.

00:11:44: Was können wir machen?

00:11:45: Und dann noch mehr eigentlich auch in Richtung OMR oder in Next Level Media.

00:11:53: Meine These ist ja, du wärst nicht Geschäftsführer der freien Presse geworden.

00:11:59: Wenn Du als Schüler, also Du hast eben gerade am Tisch schon mal gesagt, Du bist nicht Arzt geworden, die uns die Entscheidung getroffen hast und mich interessieren dann trotzdem die Lebensentscheidung wie Du diese Person heute geworden bist.

00:12:15: Deshalb dieses Rückwärtsgewandte Und auf diesem Weg lernt man Dich halt kennen.

00:12:20: Deshalb würde ich gerne wissen wo Bist Du geboren?

00:12:23: Und wie bist du nach Chemnitz gekommen?

00:12:25: Okay, das ist schon mal eine weite Strecke.

00:12:27: Weil ich bin am einundzwanzigsten Juli neunzehn oder neunsechzig geboren.

00:12:30: meine Mutter erzählt mir noch heute sie hat morgens einen Kuchen gebacken ist in die klinik gegangen.

00:12:35: Die haben gefragt was wollen Sie hier?

00:12:36: gesagt Ich habe Binde und irgendwie kurze Zeit später war ich da und am selben Tag war glaube ich noch die Mondlandung.

00:12:42: Oder zumindest der erste Mensch hat auf dem Mond seinen Fußabdruck hinterlassen Was für mich eine ganz nette Geschichte natürlich auch ist.

00:12:51: Und vielleicht ist das jetzt auch das Narrativ, ich verbinde viele Dinge mit Geschichten und ja... Das war aber in Basel, in der Schweiz.

00:13:01: Da vielleicht als Vorgeschichte meine Mutter kommt aus dem Sudetenland.

00:13:05: Vierundvierzig im Juni mussten sie das verlassen mit der Familie nach Altenberg rüber also hier in Sachsen mit ihrem Bruder und ihrer Tante und der Mutter.

00:13:15: Da wurden ein paar Jahre später hat sie meinen Vater genannt, er in Tscheche war – was auch eine Konstellation war, die mehr als erstaunlich war damals wenn man die deutsch- tschechischen Beziehungen kannte.

00:13:27: Er arzt, sie ärzt in tolle Liebesgeschichte.

00:13:31: dann Geschwister Nummer eins, meine Schwester und mein Bruder in Altenberg geboren.

00:13:36: Dann kam er mit der Prager Frühlinge und aufgrund der Tatsache dass die Tschechen dann Personen und Grater in der DDR waren mussten sie von jetzt auf gleich Die DDR verlassen und sind in einem kleinen Käfer mit zwei Kindern und Blättwäsche über Prag Wien In die Schweiz ausgewandert wo ich dann ein zwei Jahre später zur Welt kam Hat aber dann auch nicht so, wenn mein Vater so geklappt, wie er sich das vorstellte.

00:14:01: Dann sind wir mit, als ich drei war nach München umgezogen.

00:14:05: Zu meinem dritten Geburtstag kamen wir nach Münchend und dort bin ich dann groß geworden in Schule.

00:14:10: Ich habe also sozusagen eine Münchnerische... Auch wenn man es nicht hört... ...eine Münchenerische im Hintergrund.

00:14:17: Du hast schon einen München Style?

00:14:19: Habe

00:14:19: ich ein München-Style!

00:14:20: Okay,

00:14:21: also interessant.

00:14:26: Das war damals die Zeit und dann eben jetzt, im November bin ich nach Chemnitz gekommen als Geschäftsführer.

00:14:32: Und das war wie so ein... Da hast du

00:14:33: es aber in die Sprung gemacht?

00:14:35: Ja deswegen weil wir haben ja zu viel gesagt, wir wollen ja nach vorne gucken.

00:14:38: Also der Sprung war dann irgendwie nur um den Kreis zu schließen.

00:14:41: Das war für mich so ein Homecoming für mich, weil ich natürlich noch Onkletante Cousins-Cousinen habe, die im Bereich in der Gegend de Poldesweil, der Dresden Schlottwitz also bei Glashütte sind und mit denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe.

00:14:53: Also von daher ist Chemnitz als Teil von Sachsen für mich wie in Wienheim kommen, weil ich da Familie verwandte in der näheren Umgebung habe wo ich zwischenzeitlich viel weiter weg von Familie war.

00:15:05: Find' ich interessant!

00:15:06: Ich hätte dir nicht diese Frage gestellt warum du hier bist also... Ich hätt diese Regionfrage die du wahrscheinlich sehr oft hörst genauso wie ich das machst Du dann den Chemnids hier so wer für mich jetzt gar nicht so entscheidend gewinnt?

00:15:20: Mich hätt fragig dich.

00:15:21: auch Das hat dich gereizt an der Position bei der freien Presse.

00:15:25: Weil du wirst ja gesehen haben, was hier an Arbeit vor dir liegt und also diese Verbundenheit, dass du die geschichtlich familiär schon in Sachsen bist, hab ich dann gehört.

00:15:41: Ich wär für mich gar nicht so die entscheidende Frage gewesen weil ich auch cool finde hier.

00:15:46: Ich glaub wer einmal hier ist sieht eher Chancen als irgendwie Risiken.

00:15:51: Okay, du hast dann Abi gemacht in München.

00:15:55: Dann sind wir jetzt schon Ende der Achtziger ne?

00:15:57: Mhm, war er nachts sicher.

00:15:58: Ganz kurz weil ganz viele Leute immer für ... Wie hast Du die Wände erlebt?

00:16:05: wie hat ein Münchner jugendlicher Twin die Wende erlebt?

00:16:12: Na ja dadurch dass meine Großmutter bei uns gelebt hatte ich regelmäßig Kontakt mit Onkel Tante und in der Familie.

00:16:19: Ich musste aber die Pakete zur Post bringen, war auch schon vorher an der Grenze, wurde da entsprechend von den Grenzbeamten kontrolliert hatte einmal eine Zeit dabei und dachte okay jetzt nehmen Sie mich gleich mit weil Westdeutsche Zeitung im Auto nach Ostdeutschen Ruhungen.

00:16:37: da waren sie ziemlich humorlos also kannte die beiden Konstellationen Und dann fiel die Mauer in der R. Das war damals, als Münchner, okay super!

00:16:51: Ich hätte es nicht gedacht.

00:16:53: Er hatte ja damals die Diskussion sollte man das jetzt anerkennen?

00:16:56: endgültig?

00:16:58: und dann gab's ganz klar Helmut Kultarmes gesagt Never Ever.

00:17:02: und dann sagte er okay, am Ende hat er recht gehabt.

00:17:07: Das Regime ist gefallen.

00:17:09: Es war aber jetzt nicht so dass ich mich gleich ins Auto gesetzt hätte und drüber gefahren wäre.

00:17:12: Das hätte ich vielleicht tun sollen... bereue ich ein bisschen heute nicht an dieser emotionalen Geschichte teil gehabt zu haben, aber ziemlich schnell haben wir uns dann gesehen.

00:17:22: Es war aber keine Euphorie da sondern es war.

00:17:24: endlich ist das vorbei weil das waren schon viel Schikane wenn man von einem Land ins andere wollte.

00:17:32: Ich hatte dann aber die Gelegenheit nach der Schule Weil meinem Onkel, der seine Firma übernommen hat.

00:17:39: Das waren Maschinenbau und kleine Maschinbaufirma.

00:17:41: Es waren hundertdreißig Leute.

00:17:44: Klar

00:17:44: ist ein Kennwitz wärst du jetzt nicht?

00:17:46: Ja es war nur so.

00:17:48: ich habe den Besuch hatten sehr gute Beziehungen zu meinem Oncle gehabt.

00:17:51: wir haben uns oft gesehen wann oft wandern Und dann klär mir kann ich helfen.

00:17:55: und Die Hilfe die ich ihm an also die große Hilfe die Ich da andien konnte war über einen bekannten halblich einen Manager vermitteln können, mit dem er sich gut verstanden hat.

00:18:07: Der ihm bei dem Prozess der Treuhand, der Privatisierung, der Strukturierung der Firma und der Angebotserstellung helfen konnte.

00:18:17: eher von der Kaufmenschen-Seite.

00:18:19: Mein Onklass Ingenieur hat die ganze Produktseite und Kundenseite übernommen und dieses Duo hat es wirklich geschafft diese Firma Maschinenbauschlott wird so hinzustellen dass es hier heute noch gibt das sein Sohn sie übernimmt und das mein Sohn dort in Praktik gemacht hat.

00:18:31: also... Ein schöner Moment.

00:18:36: Ich hatte aber nicht die Mut zu sagen, ich fange dort mal einfach an ein Jahr zu arbeiten, sondern gesagt, ich möchte dann doch studieren und habe die Chance der Wende von meiner Seite nicht wahrgenommen.

00:18:48: ja?

00:18:49: Und das war.

00:18:49: vielleicht kam es einfach vier Jahre zu früh.

00:18:51: nach dem Studium hätte ich das sofort gemacht Aber das war schon ein entspannender Moment.

00:18:58: Und ich freu mich, dass es auch geklappt hat.

00:18:59: Es wundert mich nicht, dass's geklappte, weil er war ein hervorragender Ingenieur und hatte gute Leute.

00:19:04: Das waren am Ende nicht Wunderbunddreißig sondern nur noch Vierunddreißig.

00:19:07: Also das muss man schon sagen aber es waren halt auch zwei Heizer im Keller die nichts anderes gemacht haben als da zu heizen.

00:19:13: Im Sommer haben sie glaube ich nichts gemacht.

00:19:15: also es war so wie es war.

00:19:17: ja keine Kritik aber das war eine schöne Change Prozesse.

00:19:23: Jetzt weiß ich, alle wissen es.

00:19:24: Du bist kein Arzt geworden und du hast also nicht Medizin studiert.

00:19:29: Bewusste Entscheidung?

00:19:30: Wolltest du nicht den Weg deiner Eltern gehen?

00:19:34: Also meine Eltern waren Ärzte, mein Vater Professor an der LMU in München, meiner Mutter allgemein Ärztin.

00:19:41: auch Abendgespräche nur über Medizin war mehr oder weniger spannend.

00:19:46: Mein älterer Bruder hat Medizin studiert, bei meiner jungen Schwester wusste ich das.

00:19:49: Meine ältere Schwester hat doch dann Jura studiert.

00:19:51: und dann habe ich gesagt okay ich mache mal den Medizinertest und schauen wir das an weil Medizin ist schon ein spannendes Thema.

00:19:57: Naturwissenschaften.

00:19:58: mit Menschen weltweit kann man unterwegs sein aber die Arbeitsmarktlage in der Uni-Lage war einfach so dass es keine Aussicht hatte irgendwie da vernünftig was zu machen.

00:20:08: und dann hab ich gesagt jetzt mach' ich doch etwas anderes um bin eher per Zufall ins BWL Studium reingekommen.

00:20:14: Aber ja, Medizin ist schon ein schöner Fachbereich.

00:20:17: Ich habe mich dann bewusst dagegen entschieden und sage ich mache meinen eigenen Weg.

00:20:22: Und jetzt kann man ja ab da deinen LinkedIn-Profil verfolgen?

00:20:26: So früh

00:20:26: habe ich es schon.

00:20:29: Jetzt kommt halt WHO noch... Ja,

00:20:34: ich habe in Augsburg studiert und zwar Marketing- und Kontrollen Wirtschaftsprüfungen.

00:20:39: Zwei hervorragende Professoren die ich zum ersten Mal live in meiner Abschlussprüfung gesehen hab weil wir vorher tausend Studenten waren also Videoprojektionen im Hörsalaten.

00:20:51: das war weit davon entfernt individuell und maßgeschneider zu sein aber trotzdem haben viel gelernt uns auch zu koordinieren selbst zu organisieren.

00:20:59: Dann habe ich an der WHO promoviert, da war so ein kleiner weißer Zettel an irgendeinem schwarzen Brett und da hieß es Lehrstuhlprofessor für Marketing sucht Assistenten.

00:21:08: Der war thirty-six oder siebenunddreißig einer der jüngsten deutschen Professoren für Marketing Und das fand ich spannend an einer kleinen privaten Uni in Koblenz.

00:21:18: Fallender besser gesagt also wer kennt fallender?

00:21:21: und dort hab' ich dann angefangen zu promovieren.

00:21:24: zwei Sachen du hattest ja dann Eine Anstellung gleich nach der Wehr.

00:21:28: War das der gleiche Professor?

00:21:30: Weil Claude hat mir gesagt, ich soll danach fragen.

00:21:33: Ja

00:21:33: also erstens der Professor war ganz schlau weil er gesagt hat, er hat einmal die Forschungseite und auf der Forschungsseite hatte er Stellen und so eine Stelle kann er besetzen mit Assistenten und die helfen ihm bei seiner Lehre.

00:21:46: aber gleichzeitig hat er eine Beratung gehabt.

00:21:48: Also die Lehre wurde sofort übersetzt in Beratungsprojekte Und damit da möglichst viele Leute hatte, die Stellen zwei geteilt.

00:21:54: Also man hat eine halbe Stelle bekommen und für die Hälfte des Geld hat man praktisch an der Uni Vollzeit gearbeitet und für andere Hälften, die ja nicht bezahlt waren, hat man Beratung gemacht, wenn man die extra Geld bekommt.

00:22:05: Es war damals schon so zweigleißig.

00:22:06: er hatte sozusagen das Prinzip der fix kostenlosen Unternehmung geschaffen und ich hatte nach zwei Jahren einen Motorrad, einen Tri-Grundfall und war dann sechs Monate im Krankenhausreedikation also in der Reha.

00:22:20: Und dann habe ich gesagt, dann gehe ich in seine Beratung machen neben der Beratungen die Promotion zu Ende.

00:22:24: Und deswegen war ich in seiner Beratungsprofesse Homburg und Partner als Konzertin, Senior-Konzertinterner unterwegs um das Berater zu fangen.

00:22:34: Deine

00:22:34: Doktorarbeit?

00:22:35: Also ich frage nochmal was anderes.

00:22:37: Die WHO ist ja sozusagen die deutsche Startup Schmiede.

00:22:44: Wir hatten da schon mal drüber gesprochen.

00:22:45: du hast gesagt sie sind ein bisschen später alle gekommen.

00:22:47: ne

00:22:49: Ja, das war eigentlich so ein Thema wo ich sagte irgendwie Wahnsinn wie blind man sein kann weil Professor Homburg brillanter Strategie auch unglaublich produktiv in seinen Veröffentlichungen sehr praxisnah.

00:23:06: aber er kam aus der Industrie und er hat diese digitale Welt entweder nicht gesehen nicht ernst genommen oder ich weiß es nicht.

00:23:12: auf jeden Fall gab's einen viel älteren Kollegen der sehr, sehr gut vernetzt mit seinen Studenten war und die Sammers kam halt mit einem ganz anderen Gehen.

00:23:22: Zu der Zeit wo ich angefangen habe da waren noch das Ziel jedes Studierenden irgendwie bei den MacKinsies und Goldman Sachs anzufangen also eine Top-Präparator-Karriere zu machen.

00:23:31: und dann haben die Sammlers ihre Startups, ihre Copycats gelaunched und man nach sechs Millionen, sechs, sechs Monaten haben sie für viel Geld die Start-ups verkauft.

00:23:41: Und dann gab es diesen Riesenschiff und den haben alle Studenten gesagt, also ich möchte nicht mehr Berater werden, ich möchte selber was

00:23:47: launchen.".

00:23:47: Und da in diesem Moment wurde aus der WHO auch echt eine Startup-Schmiede mit wirklich hochkompetenten Studenten.

00:23:56: aber diesen Zug, den haben wir überhaupt nicht gesehen.

00:23:59: das frage mich heute noch wie ihr das passieren konnte.

00:24:04: Aber du hast ja schon dort deine Doktorarbeit.

00:24:08: Behandelt ihr eigentlich diesen Transformationsprozess?

00:24:11: Naja, ich hatte Marketing-Produktivität als Thema und das aber in den Industriegüterunternehmen.

00:24:16: Das heißt wie misst du denn Produktivität vom Marketingaktion?

00:24:19: Das war halt was anderes, wenn man sich in der digitalen Welt gemacht hätte.

00:24:22: Ich glaube dann würde ich heute nicht hier sitzen weil damals das wäre noch besser gewesen.

00:24:29: dadurch dass mein Professor aber angehen nur Beziehungen zu Industrieunternehmen hatte war ich auf dem falschen Pferd eingegangen.

00:24:37: Aber ja, es ging um die Messung von Produktivität und Armeis.

00:24:42: aber auch was sind das für qualitative Faktoren?

00:24:44: Das war das Spannende.

00:24:45: Dass man halt sagen könnte Marketing oder Maßnahmen sei jetzt nicht nur auf Unternehmensumsatz ein sondern auf Kundenzufriedenheit Kundenbindung also eher qualitative Faktor an.

00:24:54: was beeinflusst Kundzufriedener hat das Beeinflusskundenbindungen.

00:24:58: Und diese Kundenorientierung war was ganz Neues.

00:25:00: und auch ganz ehrlich, heute fehlt dieses Dimension-Kundenorientieren immer noch vielen im Unternehmen.

00:25:05: Man hat immer nur eine sehr starke Produktorientierung.

00:25:07: Diese Amazon-Kundenfixierung die gibt es nicht selbstverständlich sag mal so.

00:25:14: Aber

00:25:15: wird das jetzt der rote Faden in deiner beruflichen Karriere?

00:25:18: Ja also daß.

00:25:19: und im Studium ich hatte mich sehr viel mit Informationsgesellschaft befasst.

00:25:23: Da wurde immer ein bisschen geträumt von naja irgendwie was ist denn so einen Informationsvorteil Hat mich immer Spaß gemacht, auch zu lesen.

00:25:31: und dann gab es irgendwann mal die Unternehmen.

00:25:33: Es kam sehr viele Unternehmen zur WHO.

00:25:35: das ist wirklich eine starke der WHO, die hat extrem gute Beziehungen zu Unternehmen.

00:25:38: Die präsentieren sich, suchen Praktikanten, suchen Absolventen... Und da kam alt Kronol ja und hat sich präsentiiert und ich fand dann plötzlich dieses Mediengeschäft unheimlich spannend.

00:25:48: weil das halt etwas ist, wo es um Informationen geht.

00:25:51: Die wechseln jeden Tag.

00:25:52: Man muss ein bisschen einschätzen und es ist Unsicherheit dabei aber es ist vor allen Dingen einen Markt, wo man sehr breit direkt zu Consumer ist.

00:26:01: Man kann ihn auch überraschen bei ihrer Interesse abholen und das ist schon eine komplexe Situation.

00:26:07: die Papierversion sein kann, aber auch digital.

00:26:11: Das fand ich spannend.

00:26:12: Aber

00:26:12: warst du auch so ein Medieninteressierter Mensch?

00:26:15: Also hattest du Lieblingsmagazine?

00:26:18: Nein, gar nicht mal so.

00:26:20: Ich fand einfach diese Verhaltensorientierung, diese Informationslogik politisch war ich schon auch interessiert.

00:26:27: Sportlich also von daher als Konsument Medienkonsument ja aber gar nicht mehr so Medienproduzent.

00:26:35: Also ich habe es noch nie bei einer Schülerzeitung vorher mitgemacht.

00:26:40: Aber ich fand das spannend die man aus Inhalten ein Business macht weil das ist eben mein Job.

00:26:47: Eingeschäft,

00:26:47: ja.

00:26:47: Kannst mich wieder beraten!

00:26:49: Genau die Dollars des Contents, ja?

00:26:54: Okay jetzt bist du... Du bist dann nicht einfach so eingestiegen bei Corona und Jan sondern sofort als Asi wie Philipp.

00:27:01: Ja genau.

00:27:01: Er war der Asi

00:27:03: vom

00:27:04: Vorsitzenden.

00:27:06: Und es klingt ja erstmal nicht so der Assistent.

00:27:09: aber wenn man Philipp Westermager glauben mag das war eine super spannende Zeit d.h.. Er saß ja bei allen Entscheidungen mit am Tisch mehr oder weniger, wenn Start-up Ideen kamen.

00:27:22: Irgendwelche Akquisition und so war es bei dir auch so?

00:27:26: Ja das war schon super spannend.

00:27:27: Allein schon der Prozess.

00:27:28: In Grundeinjahr damals war ein Haus.

00:27:30: Das hatte mir Ergebnis erzielt als RTL in zweitausend... Er hatte unheimliches geleistet.

00:27:40: Er hat da auch unheimliche Fehler gemacht, Hitler-Tagebücher unter anderem aber er war jemand das waren Menschenfänger.

00:27:47: Er hatte mitbekommen dass sein Vorstandskollege für das deutsche Magazin Geschäft mich gesehen hatte.

00:27:52: es war auch so dass sich damals wohl die Vorstanden geschmückt haben mit Dr.

00:27:57: Rand vielleicht war man da auch überqualifiziert die Möglichkeit in so ein Medienhaus einzusteigen, alles zu sehen.

00:28:04: Und dann hat er das mitbekommen.

00:28:05: Er hat mich von einem Tag auf einen anderen kommen lassen und wir saßen in den roten Sesseln mit Blick auf den Hafen und er hat mir gesagt wie er funktioniert.

00:28:15: Das fand ich faszinierend aber ... sehr ein Chef, der also unheimlich fordernd war und dadurch das Kroner-Jahr so einen Stand bei Bertelsmann hatte.

00:28:26: Und auch noch im Bertelsman Vorstand war.

00:28:28: mit Wössner als Vorstandsvorsitzenden und dann Thomas Middelhoff hat man praktisch die gesamte Bertelsmann Strategie damals gesehen.

00:28:37: Zeitschriften, Fernsehen, Arvato Musikbusiness war extrem groß.

00:28:43: Es war zweitausend die Zeit der ersten Internetblase, wo irgendwie kam einer mit einer PowerPoint-Präsentation rein.

00:28:49: Hat vielleicht schon ein bisschen Webseite programmiert und hat gesagt das Ding ist achtzig Millionen wert.

00:28:54: War das die Zeit als Mittelhof Aul kaufen wollte oder war das später?

00:29:00: Das war schon auch dann die Zeit.

00:29:01: Also zwei Jahre später hatte der dann sechs Milliarden glaube ich im Geschäftsergebnis drin aufgrund der Akquisition, das war wirklich... Und Thomas Middelhoff hatte, war schon Dealmaker.

00:29:13: also es war echt ein begnadeter Dealmaker.

00:29:18: Ja, also das war schon spannend zu sehen.

00:29:20: Welcher von diesen Persönlichkeiten hattest du am meisten beeindruckt?

00:29:24: Wenn du so einen oder gibst Ist dann ein Vorbild für dich entstanden?

00:29:27: Weil du bist ja jetzt mehr oder weniger in einer ähnlichen Position.

00:29:30: Nein, ich bin jetzt noch nicht Vorstandsvorsitzender von einem Unternehmen mit zwölftausend Mitarbeiter oder fast... Ich bin ganz happy als Geschäftsführer hier von siebenhundertdreißig Mitarbeitern.

00:29:43: also wer?

00:29:44: der Gadgetwin hatte schon eine Persönlichkeit.

00:29:46: er hatte dann mit sechzig Jahren hat er dann seine Abschlusspartie und allein seiner Abschlussrede.

00:29:51: das war ein begnadeter Also brillanter Menschenfänger, das war schon beeindruckt bei ihm.

00:30:00: Aber vor allen Dingen Axel Geans der das internationale Geschäft geleitet hat, der Journalist ist... ...der dann die französische Tochter auch geleitet und aufgebaut hat.

00:30:11: also er kam dorthin Man war das Anfang der siebziger Jahre, hat erst mal Geo-Gelaunched als Kopie.

00:30:19: Hat es dann angepasst und hat dann gemerkt, okay, der französische Markt wieder funktioniert und hat fast jedes Jahr ne neue Zeitschrift gelauncht und daraus also eine Milliarde Ergebnis an den Konzernen abgeführt.

00:30:35: Und dass mit einem journalistischen Instinkt mit einer Methode... Das ist eigentlich das wo ich sage wow!

00:30:42: unglaublich, wenn Vorbild an Axel ganz.

00:30:46: Das war zweitausend für

00:30:48: das?

00:30:48: Ich bin dann am fünfzehnten Juli zwei tausend eins nach Paris mit dem Zug gefahren und zwei Koffern.

00:30:55: Vierzehnter Juli ist dort Nationalfeiertag, d. h., die hatten alle noch ein Kater am fünftzehnt.

00:31:01: Stieg dann da aus, bin bei Freunden abgestiegen bis ich eine ganz kleine Wohnung hatte und dachte, ich bin im Urlaub!

00:31:09: Ja, jetzt machst du.

00:31:11: Warum bist du denn raus bei Gronam?

00:31:14: Also wie lange erst mal warst du da?

00:31:17: Naja ich bin im November glaube ich neunundneinzehig eingestiegen.

00:31:21: Kundrund hat dann schuldlich abgelöst und dann gab sich das... Ich wollte schon immer nach Paris.

00:31:27: Ich weiß nicht warum.

00:31:27: Ich glaub' ich bin einmal durch Paris gelaufen irgendwie durch die ganze Stadt und fand irgendwie die ganze Atmosphäre so gut.

00:31:34: In dieser Stadt möchte ich mal leben und arbeiten.

00:31:37: Ich war bei meiner Französischen Hochzeit, dachte wow was für ein Lebensgefühl!

00:31:41: Ich sprach kein Wort französisch, also von daher war

00:31:44: das... Wie ich und Chemnisch.

00:31:47: Und dann ergab sich das irgendwie so in der internationalen Abteilung eine Kontrollerstelle frei war, der Chef der Abteilungen Johannes Werder, der heutigen Geschäftsführer der Rheinischen Postmediengruppe ist Hat mich gefragt, ob ich das machen wollte mit dem Hintergrund nach sechs bis zwölf Monaten ins Unternehmen zu gehen.

00:32:10: Das heißt aber du warst im Kontrollen?

00:32:15: Wieder ein bisschen zur Seite oder war das immer schon... Na

00:32:17: ja, Transformation gab es damals nicht.

00:32:19: Weil das Zeitschriftengeschäft noch so erfolgreich war, dass man da eigentlich auch gar keinen Grund hatte.

00:32:25: und dann gab's mit der Internetblase erst mal einen Dämpfer- und digitalen Geschäft.

00:32:33: Ich kann mich noch ändern als ich in Hamburg war die ganze Digitalabteilung ihre Kündigung eingereicht hat weil sie sich einfach nicht durchsetzen konnte.

00:32:40: Die Unternehmensstrategie könnte man schön definieren aber wo er halt auch nicht gelebt hatte.

00:32:45: Man hat Schwierigkeiten gehabt, da hatte Grunaria ja auch ein paar richtige Assets die dann abgegeben.

00:32:52: also das war schwierig.

00:32:56: dieser Staat in der digitale Welt von Grunalia, da ist auch viel Zeit verloren gegangen.

00:33:03: Und jetzt gehst du nach Paris ins Controlling ohne die Sprache zu sprechen?

00:33:06: Ja!

00:33:08: Das ist ja jetzt aber nicht... Du brauchst doch die Sprache, um mit dort... wie lange?

00:33:15: Man wohnt aus der Schweiz auch nicht mal so

00:33:16: gut.

00:33:16: Ne, das war ja.

00:33:17: Basel ist der letzte französische Schweizer.

00:33:19: Na ja, der Vorteil war es waren international Abteilungen.

00:33:22: Ich hatte dann mich als Landes-Countrymanager um Polen sparen in den USA gekümmert.

00:33:30: Da war dann deutsche Kollegen teilweise da oder auf Englisch und vor Ort natürlich Französisch.

00:33:36: Habt ihr's dann gelernt wenn man vor Ort ist?

00:33:40: den Tag und die Nacht.

00:33:41: Dann geht das bei mir zumindest, ging es dann relativ schnell.

00:33:45: Die harte Probe war ja dann als ich vier Wochen Praktikum bei Kapital Frankreich machen musste.

00:33:49: Das waren da gerade die deutschen Bundestagswahlen.

00:33:52: Ich glaube Schröder hatte sich da verloren.

00:34:00: und in der Redaktion Kapital.

00:34:07: Und dann gab es PISA.

00:34:08: und dann habe ich an Artikel geschrieben über PISA Studien und Ergebnisse in Deutschland, in Frankreich.

00:34:14: Wieso solltest du jetzt als Controller ... Schreiben?

00:34:18: Ja, also ich war im Kontrollen der internationalen Abteilung.

00:34:22: Hab da auch die Länder als Countrymanager koordiniert.

00:34:26: Als Kontrolle habe ich sozusagen so eine Doppelfunktion.

00:34:30: Es ging um Projektcontrolling, Landeskontrolling, Projektsteuerungen, Gremienarbeits ein bisschen... Das war in einer bestimmten Zeit, sechs Monate ungefähr und dann bin ich in die Landesgesellschaft Frankreich reingegangen.

00:34:44: drei, vier Monate in den verschiedenen Redaktionen einfach mal gearbeitet um das Land die Leute und die Sprache kennenzulernen.

00:34:51: Also es war so ein Einstieg gleitend über Controlling-Landesmanagement, internationalen Projekte, Kostenreduktionsprojekte eher weil die Blase ist geplatzt, Brindt ging's nicht besser aber dann war schon klar dass ich dort in die Landesgesellschaft und in das Zeitschriftengeschäft vor Ort einsteigen würde.

00:35:08: Und dann musste sich aber in der Relektion Gala, in der Elektion Kapital In der Redaktion WSD, wie so ein kleiner Stern muss sich französisch sprechen.

00:35:18: Und Prisma

00:35:20: gehört

00:35:21: die auch zur Gruner.

00:35:22: und Ja?

00:35:23: Prisma war die Französische Tochter von Grunern ja, hatte ungefähr tausend Mitarbeiter hochrentabel, zwanzig tolle Marken, Vigala Kapital Geo und ein paar französe Eigenmarken, die extrem gut liefen.

00:35:41: Also er hatte eigentlich bei der Größe des Landes deutlich rentabler als das deutsche Geschäft mit Stern, Brigitte Geo und...

00:35:54: Man kann jetzt sagen, als Assistent weiß ich nicht.

00:35:57: Aber seit twenty-fünf Jahren guckst du wie sich Content monetarisieren lässt oder ob er positiv sogar in eine Richtung muss immer plus.

00:36:07: Naja,

00:36:07: seit fünfundzwanzig Jahren bin ich im Inhaltegeschäft in der Tat.

00:36:11: Wo bei Zeitschriften es ist so beim Tageshaltungsgeschäft ist da hast du Tagesproduktion produziert für das Produkt, dass am nächsten Tag oder am selben Tag digital veröffentlicht wird.

00:36:23: Bei Zeitschaften produzierst Du einen Erscheinungstag, der vor dir liegt.

00:36:26: Bei einer Wochenzeitschrift ist vielleicht die Zeit auf jeden Donnerstag veröffentlich.

00:36:30: Am Montag hast Du Redaktionsschluss.

00:36:31: Das heißt, am Montag musst Du dir überlegen was interessiert die Leute an Donnerstage?

00:36:35: Das heißt, du kannst nicht berichten was die letzte Woche passiert ist.

00:36:38: Weil das wissen sie schon längst aus Fernsehen oder Tageszeitung.

00:36:41: also musst du überlegen was sind die Inhalte die so gut sind die sie in vier Tagen interessieren?

00:36:46: und da sind in der Regel Artikel oder auch Fotos muss passen zusammen Die Neu-Sin die es vorher nicht gab oder dir einen Blickwinkel geben.

00:36:54: Also musst du die Leute bei ihrer Neugierde abholen Bei ihrem Lesenterresse Und einfach auch den Reflexen sei's ein Bild Und du musst dich in ihrem Kopf versetzt und wirklich überlegen, was interessiert sich am nächsten Donnerstag?

00:37:07: Wenn es ein Wochenzeitschrift ist.

00:37:09: Wenn's ein Monatscheidschrift isst, dann erscheint die vielleicht erst in zehn Tagen.

00:37:13: Dann bist du als Kapital eher unterwegs, Analys zu machen Erfolgsgeschichten, Misserfolgs-Geschichten, Hintergrundgeschichten... Weil du weißt, die gibt es nicht!

00:37:23: Das ist alles originärer Content.

00:37:25: Aber das ist meine Ausbildung Die noch da.

00:37:28: vielleicht noch einen Satz.

00:37:30: Diese Zeitschriften, das sind keine Abo-Zeitschriffen sondern die wurden am Kiosk verkauft.

00:37:33: Das heißt wenn sie sich am Kioß nicht verkauft haben dann war deine Geschichte nicht gut.

00:37:38: Aber vielleicht

00:37:39: die Titelseite?

00:37:40: Und die Titelseite transportiert alles.

00:37:42: Wenn die Titels Seite nicht die Reflexe an Kaufreflex auslöst und dann kann die Geschichte vielleicht gut gewesen sein, sie ist aber nicht gut übersetzt worden.

00:37:49: Und das ist eine harte Schule!

00:37:51: Okay...das heißt du hast Der Redaktion gesagt, was auf die und die Zeitschrift hat sich nur so verkauft.

00:38:00: Was jetzt schauen wir?

00:38:02: oder was wurde falsch gemacht?

00:38:04: Was hat den falschen Impuls gesetzt?

00:38:07: mehr oder weniger?

00:38:08: du hattest ja weil ich stelle mir das Kontrolling eher als Buchhaltung vor Du erzählst dir eigentlich dass du sehr stark im Produkt warst.

00:38:17: also das Kontroling war erstmals auf der internationalen Ebene mit den Landesgeschäftshörern Dann mit den einzelnen Zeitschriften, also gerade ich habe da mit dem kleinen Stern sag' ich mal als sozusagen als Co-Geschäftsführer gearbeitet und dann auch als Geschäftsführerin.

00:38:36: Das Spezifische daran ist dass die Chefredaktion an den Geschäftsführern berichtet, das du also verantwortlich bist für die Inhalte und du machst aber nicht inhaltet.

00:38:45: Das macht ja Chefredakteur her und es ist gut so was du immer machst aus den Inhalten den Umsatz heißt Vermarktungs- oder Lesermarktumsatz.

00:38:53: Und natürlich analysiert man die Verkäufe und wir haben aber auch gemeinsam, die Titelseiten habe ich immer drauf geguckt und gesagt, da verstehe ich es.

00:39:03: Wenn ich als erster Leser das nicht verstehe dann hab' ich dem scheinbar gesagt du irgendwie... funktioniert nicht!

00:39:08: Er hat das dann überarbeitet mit dem Art Director oder so, aber wenn ich die Titelenseite nicht als Deutscher der in Frankreich lebt, nicht verstanden hab', dann hat er gewusst irgendwas Passt dann nicht.

00:39:19: Aber ich war nicht für den Halt der Verantwortliche, aber ich war dann für das Ergebnis und die Umsätze und die Kosten verantwortlich.

00:39:25: Aber wenn

00:39:25: sie sich dann auf dich verlassen haben, musstest du ja sozusagen auch einen richtigen Riecher haben?

00:39:30: Also auch dein Gefühl konntest du an Zahlen...

00:39:34: Wir haben erstens zusammengemacht, zweitens entwickelt man ein Gespür.

00:39:40: nach zweiundfünfzig Wochen hat man zweiund fünfzig Titel gemacht, aber da hat die Chefredaktion schon selber das Gespüre, Da war ich wie gesagt der erste Leser und sagte Leute das verstehe ich nicht oder machen wir es anders.

00:39:53: Das haben sie dann schon selber gemacht.

00:39:55: aber ja, wir haben auch ab und zu mal Dinge umgeschmissen.

00:39:58: Es gab natürlich Entscheidungen wie Charlie Epto oder Butterclaw.

00:40:03: Das waren schwierige Momente.

00:40:04: was machen wir?

00:40:05: Was machen wir nicht?

00:40:06: Wenn du Fotos bekommst, die einfach diese ganzen Ausmaße dieser Terrorattakte zeigen.

00:40:15: Dann musst du als praktischer Herausgeweinscheiden was zeigst du?

00:40:19: Was zeigest du nicht?

00:40:20: Da gibt es dir anzulogische Fragen.

00:40:22: da gibt's juristische Fragen.

00:40:24: der Chefredakteur übernimmt er nicht die Verantwortung sondern du.

00:40:27: und dann muss man sagen was zeigen wir was zeigen?

00:40:28: wenn ich da... Ich wollte

00:40:30: es mir weit stimmt!

00:40:32: Du warst ja in so einer Zeit in Paris wo es da auch massiv abging.

00:40:37: Welche Verantwortung hat ein Medium, wie auch die Freie Presse jetzt für die Stimmung in einer Region?

00:40:47: Weil ihr könntet ja... weil ihr so eine Reichweite habt dafür sorgen dass es in diese Richtung oder in die Richtung geht.

00:40:54: Wird darüber diskutiert?

00:40:57: Also wir haben nicht den Einfluss das wir sagen, dass wir dafür sorgen, dass links- oder rechtsraum, nein das ist es nicht!

00:41:04: Das ist auch nicht der Anspruch.

00:41:05: Der Anspruch ist eher bestimmte gesunde Distanz zu haben, das als Beobachter beschreiben zu machen.

00:41:12: Die Leute bilden sich ihre eigene Meinung.

00:41:13: Das ist der Fehler, dass man denkt die können etwas sagen, dass die Leute beeinflusst.

00:41:17: Du musst es so sagen, daß die Leute sich eine eigene Meinung bilden können wo man schauen muss, dass mal eine ausgeglichene Berichterstattung hat dass man nicht nur über Katastrophen oder was auch immer berichtet, weil es ist auch eine Sichtweise.

00:41:33: Sondern das man ausgeglichene schwierige Geschichten und leichte Geschichten hat.

00:41:39: Das ist bei einer Zeitschrift einfacher.

00:41:41: Weil wenn man durchpertet bei zehn Geschichten da kann man variieren zwischen schwierigen Geschichten Und leichten Geschichten.

00:41:47: Bei der Tageszeitung die für kleinteiliger ist muss man das auch machen aber da hat man nochmal ne andere Berichterstattungsart.

00:41:55: Aber grundsätzlich, ich finde alle die, die schreien.

00:41:59: Wir haben Krisen wie noch nie da gewesen, sorry das sage ich Spultschitt.

00:42:03: also wer sowas behauptet, dass ärgert mich weil es ist einfach falsch.

00:42:07: wenn man Biografien kennt liest was in den letzten seit Zeitfünfundvierzig passiert ist Was ist dafür Krisengeab?

00:42:16: Wie die gemeistert worden sind dann haben wir Herausforderungen, aber die sind nicht größer als das was in den letzten achtzig Jahren passiert.

00:42:24: Ami,

00:42:24: du bist der Profi!

00:42:25: Meinst Du es liegt auch daran dass die Menschen glauben, dass die Welt immer schlechter wird?

00:42:30: Weil sie jetzt durch die neuen Medien permanent alle Informationen zur Verfügung haben und vielleicht auch die Logik des der Medien ist, dass schlechte Nachrichten besser klicken, dass dadurch das Gefühl entsteht

00:42:45: Also schlechte Nachrichten klicken nicht besser, das ist auch ein ein mysteriömer

00:42:49: gehört viermal besser als in der gute.

00:42:51: Ja natürlich Dramen und große Katastrophen haben natürlich eine Neugierdeffekt.

00:42:59: jetzt ist so alle berichten darüber.

00:43:02: So dass sich dann diese Aufmerksamkeit aufteilt.

00:43:06: wenn man aber eine gute Geschichte finde gute Geschichten zu erzählen viel schwieriger also eine erfolgreicher Unternehmenserfolg zu erklären find ich Viel, viel schwieriger als zu sagen.

00:43:15: Guck mal da ist jetzt gerade eine Firma in Sorgenz beantragt aber dann habe ich sehr schwarz auf weiß und kann die Vergangenheit irgendwie nachzeichnen.

00:43:25: Jetzt zu sagen wo geht die Reise hin für ein Unternehmen wie Volkswagen heute?

00:43:29: Ist viel, viel schwerer.

00:43:30: warum haben sie den Erfolg oder Misserfolgigen Sie heute haben?

00:43:33: das zu erklären ist viel, und Geschichten sind jetzt auch nicht immer nur schwarz und weiß, da muss man so ein bisschen aufpassen.

00:43:40: Und wenn man dann einsteigt und die Geschichte in ihrer mit den Protagonisten nochmal sauber nacherzählt, dann hat das bestimmten Gleiches Aufmerksamkeit als Katastrophen.

00:43:51: Nee, das ist kein redaktionelles Konzept.

00:43:56: Ich greipe mal was vor, wollte ich sich auch viel später fragen.

00:44:00: Hat die Freie Presse eine Möglichkeit?

00:44:03: Also vielleicht ist es dir auch etwas ganz anderes... Hast du was anderes festgestellt?

00:44:09: Als du nach Chemnitz gekommen bist, war ja oft so dass die Chemnitzer sich für ihre Stadt entschuldigen.

00:44:14: Hast du das auch erlebt erst mal.

00:44:15: und sonst ist meine Frage jetzt doof?

00:44:18: Nee, das ist überhaupt nicht doof weil also ich glaube mitbringe es... Ich war durch meine achtzehn Jahre in Paris, ich war dann anschließend drei Jahre in Düsseldorf, komme aus München habe in Hamburg gelebt.

00:44:29: Also das ist schon ein bisschen eine kleine Rundreise durch Deutschland, durch Europa.

00:44:33: Und meine Botschaft ist ganz klar, es geht ja nicht um Kändes.

00:44:37: Es geht um Sachsen und Südwestsachsen.

00:44:39: Unser Verbreitungsgebiet ist halt Erzgebirge, Zwickau, Vogtland, Freiberg, Mittel Sachsen.

00:44:45: Wir müssen uns hier nicht verstecken.

00:44:46: von niemandem kann sagen was die Gegend, was die Menschen, was der Unternehmen, was Kultur anzubieten hat.

00:44:54: da muss man sich weder vor Westdeutschland Europa wo auch immer verstecken.

00:44:59: das ist ein unglaublich reichhaltiges großartiges Angebot.

00:45:05: Man kann stolz darauf sein, dass es vielleicht ein Schritt wo mit stolz geschwälter Brust das machen die hier gibt's ja weniger man ist eher bescheiden.

00:45:12: Das Eigenmarketing ist nicht ausgeprägt.

00:45:14: also da ist viel Handlungsbedarf dar.

00:45:19: aber was ich gesehen habe deswegen haben wir auch dieses Scamnetz Magazin gemacht wo wir gesagt haben als ich her kam Hatte mir mein Vorgänger gesagt, naja Kulturabstatt ist schwierig.

00:45:28: Wir wissen nicht wie man da ein Geschäft draus macht.

00:45:30: Kulturabstand seit Jahrzehnte und zwanzig war noch ganz abstrakt.

00:45:34: Und die ging erst im Jahrzehn, am achtzehnten Januar glaube ich los.

00:45:38: Und dann kannte ich halt Kulturabstände aus Lille und aus Marseille und wusste diese Städte waren vorher... irgendwie schon schwierige Städte, gerade Marseille und die waren anschließend Kultur-Hautstädte Europas.

00:45:50: Besucher, Tourismus, Angebot... Die Städten haben sich rausgeputzt worden und sind auch heute noch unheimlich attraktive Städter.

00:45:58: Ich kann nur empfehlen nach Marseilles zu fahren.

00:46:00: Das ist keine Rede denn Deutschland von Marseilles einer der spannendsten Städtes Frankreichs.

00:46:05: Wir haben mehr Integrationshintergrund in den Bergen sind nicht weit weg unterschiedliche Stadtviertel und ein riesen kulturelles Angebot.

00:46:14: Lien im Norden, Arbeiterstadt auch ganz tolle Universitätsstadt geworden.

00:46:20: Und Chemnitz war mir klar dass das ein großartiges Jahr wird.

00:46:23: und dann haben wir gesagt es lasst uns doch eine Visitenkarte machen.

00:46:26: was ist Chemnits?

00:46:27: Was ist Kulturhauptstadt?

00:46:29: Haben dieses Magazin gemacht die Geschichte von Chemnids den Handeln Akteuren erzählt.

00:46:33: Das hat super funktioniert.

00:46:36: also von daher Man kann durchaus Selbstvertrauen haben und sagen, was hier angeboten wird ist einfach hervorragender.

00:46:45: Finde ich auch?

00:46:45: Punkt!

00:46:47: Was mich die Frage war, kann ein Medium – egal welches Medium das schaffen – einem Region mitzuteilen hey ihr seid genügend also ihr seid.

00:47:01: es reicht wie ihr seid ihr müsst euch nicht verstecken.

00:47:05: muss nicht so eine Dauerwerbeschleife kommen oder Bestärkung.

00:47:10: Oder jetzt könnte man auch anders sagen, woher kommt diese schlechte Gefühl für den Stadt?

00:47:16: Ist das auch ne Berichterstattung?

00:47:17: Also wo kommt die Meinung her?

00:47:20: Die Meinung bildet sich aufgrund von Erlebnissen.

00:47:23: Es gibt sicherlich viele Dinge, die nicht gut laufen, die man besser und anders machen muss.

00:47:28: was problematisch ist, wenn Dinge nicht gut laufen und es wird nicht abgestellt.

00:47:31: Dann schafft sich Frustration und ich glaube das ist das große Problem heute dass es Pain Points gibt schwierige also unbefriedigende Situationen und wenn da nichts passiert dann kommt Resignation, kommt Frust und dann ist es einfach zu spät.

00:47:48: gleichzeitig muss man ein bisschen relativieren weil wenn wieder Dinge gut gehen dann muss man da eben abwiegen.

00:47:55: Wir haben sicherlich, wenn wir sagen, wir sind Heimat als unsere Vision dann ist das erst mal ein leeres Versprechen.

00:48:01: Wenn ich aber sehe, wir haben hier zu den Achtzig Jahren unsere Sonderausgabe, Achtzig Jahre, Aachzig Menschen, Aachtzig Geschichten und die Geschichten sind einfach gut recherchiert, sind berührend und so und die kommen aus der ganzen Region Dann sage ich hey dass hat einen Sinn bekommen Aber es ist jetzt nichts was man durch eine Ausgabe Das ist eigentlich ein dauerhafter Anspruch.

00:48:25: Es ist keine Werbeveranstaltung, das sind wirkliche Geschichten und auch Dramen dahinter.

00:48:31: So wie es halt ist mit Happy End oder auch keinem Happy End, also auf jeden Fall aus unserer Mitte heraus.

00:48:38: Und dann findet man Dinge wo man sagt hey, man hat einen guten Tag, mal hat man schlechten Tag.

00:48:43: Wir sind ja keine Werbeveranstaltungen, dass sind wir nicht, das will auch niemand.

00:48:48: Aber wenn man mal einen Strich zieht, dann glaube ich kann man mit dem was man hier erlebt.

00:48:54: Man hat viele Gelegenheiten aber muss sagen hier ist mal etwas nicht gut es ist wie eine Kritik eines Musikstücks.

00:49:01: Wenn man immer nur sagt das ist gut das stimmt einfach nicht.

00:49:05: Wir haben auch ein Netzwerkrolle.

00:49:06: Das ist schon etwas wo wir als Medienhaus erstmal Transparenz sorgen und das ist schwierig weil man nicht alle Informationen hat Und dann bilden sich unsere Leserinnen und Leseren ihre Meinung.

00:49:18: Und dann können sie selber entscheiden, ist es gut oder schlecht.

00:49:21: durch den Netzwerkansatz wo wir auch mal Debatten organisieren da können wir noch einmal dazu führen zu sagen jetzt liegt mal Allekarten auf dem Tisch Wir streiten mal ordentlich miteinander holen dann vielleicht ein bisschen Temperamentemotion raus fokussieren wieder die Probleme wie geht man vor?

00:49:37: Und durch diese Netzwerkrolle können wir sicherlich dazu beitragen Ja, für vielleicht ein bisschen größere Ausgeglichenheit.

00:49:45: Ein bisschen mehr Distanz auch und zu sagen das sind echtes Problem oder es ist kein Problem aber wir reichen nicht alle Menschen im Verbreitungsgebiet in dem Sinne.

00:49:54: Ich will noch mal zu dir kommen.

00:49:57: Theoretisch ist ja wieder ein Transformationprozess Im Endeffekt was du gerade gesagt hast ist eine Transformation einer Region.

00:50:06: Wie schafft man es neue Ansätze in Köpfe zu bringen?

00:50:11: Du bist also jetzt in Paris und du musst ja irgendwann mal die Digitalisierung näher für dich entdeckt haben.

00:50:20: Also wahrscheinlich weil das Geschäftsmodell langsam sich änderte.

00:50:23: bei allen Magazinen, wahrscheinlich dann auch in Frankreich erstmal allgemein die gleichen Probleme wie in Deutschland, die Medienhäuser ist das ein globales Phänomen.

00:50:33: Also nochmal, hier hat man wirklich die Tendenz so ein bisschen in Selbstmitleid zu zerfließen und sozusagen alles ist so schrecklich.

00:50:40: Der deutsche Markt ist unheimlich stabil.

00:50:42: der Werbemarkt weil lange Zeit stabil.

00:50:44: Die Kaufkraft der Menschen hier ist hervorragend es gibt hier Budgets.

00:50:49: Also ganz ehrlich, wenn ich in andere Länder reingucke die haben andere Herausforderungen.

00:50:52: Wir hatten in Frankreich schon im Jahr zwei tausend sechs das Phänomen dass einfach die digitalen Player wie Google und so einfach die ganzen Werbemärkte zu sich rübergezogen haben also dass der Werbemarkt weggebrochen ist Dass die Auflagen runter gegangen sind.

00:51:07: also der Handlungsdruck war schon seit zwei Tausend Sechs viel viel größer als in Deutschland.

00:51:13: zehn Jahre vor Deutschland würde ich mal sagen mindestens eine

00:51:16: kurze Klammer.

00:51:17: Also wie ist die Verteilung, die Umsatzverteilung?

00:51:20: Wie viel Anzeigen braucht ihr prozentual im gesamten Ergebnis und wie viele kommen durch Abo- und normale Verkäufe.

00:51:31: Also je nach Mediengattung, wenn man sich Fernsehen anguckt außer man ist im öffentlich-rechtlichen oder auch im Radio, ist alles Werbe finanziert.

00:51:41: Da spürt man jede konjunkturelle Delle.

00:51:44: Im Zeitschriftengeschäft also gerade das Hochglanzgeschäft, also das Qualitätszeitschriftengeschäft hat man Lesermarkt-Umsätze.

00:51:56: im Zeitungsgeschäft hat man eher achtzig Prozent Abo-Geschäft, also es sind überwiegend ein Abomodell die auch mit sehr treuen Abonnenten und eher zwanzig Prozent ungefähr Beilagen und Werbeumsätze.

00:52:11: Also ist man viel viel stabiler unterwegs.

00:52:13: So einen Magazin wäre sechszigvierzig?

00:52:16: Ja genau!

00:52:18: oder vielleicht sogar Achtzig-Zwanzig.

00:52:20: Wir haben, das ist ein zwölf Euro neunzig Brutten gewesen und an sechsundfünfzig Seiten tolles Papier.

00:52:24: Aber wir haben aber trotzdem hervorragend das verkauft weil halt auch viele Gäste von Canelids kamen.

00:52:31: und aber das Zeitungsgeschäft ist ein Abo-Geschäft sehr treuer Abonnenten und damit hat man natürlich war in Frankreich der Handlungsdruck viel früher da Und wir haben seit Jahrzehntausend sechs schon diese digitale Transformation angestoßen, auch durch Akquisition und durch Integration.

00:52:50: Ich bin dann zweitausend elf Verlagsgeschäftsführer der TV-Zeitschriften geworden.

00:52:55: da gab es so was Video dazu und die Spielfirmen und werden drei davon.

00:52:59: Und ich kam in Neunand als die französische Lesseco, also dort das Handelsplatz von Frankreich irgendwie zwei Monate.

00:53:06: Das war nicht wegen mir aber titelte das Ende der Fernsehzeitschriften in Frankreich.

00:53:10: Warum?

00:53:11: Weil es gab halt Webseiten, da stand Programm.tv und da waren halt irgendwie eine Million Menschen drauf.

00:53:20: Und dann hieß es, naja wenn ich wissen will was heute wir haben im Fernsehliste, dann gehe ich auf Programm.tv Da muss ich überhaupt nichts bezahlen, da weiß ich zwanzig um fünfzehn, weil's ist dort gibt's.

00:53:30: Na ja so das war er zweitausends als zehn.

00:53:32: also ich dann weg bin zwei tausend achtzehn gehabt sonst immer noch.

00:53:34: und wir hatten aber in der Zwischenzeit Programm.TV diese Webseite gekauft Und wir haben sie gekauft mit einer Million User und als ich weggegangen bin, hatten wir digital fünf Millionen am Tag.

00:53:46: Also zu einem Zweiundzwanzig Millionen pro Monat und waren das Digital Reichweiten stärkste Medium Frankreichs und zwar vor den großen Fernsehstationen.

00:53:55: Hat die Freie Presse einen TV-Teil?

00:53:59: Ja eine Beilage Prisma und hat auch irgendwo was.

00:54:02: Auch die TV Artikel laufen ganz gut.

00:54:05: Erzböse trainieren.

00:54:06: Sehr gut!

00:54:07: Das ist verrückt dass... Ich glaube, ich habe es beim OMR oder du hast es mir gesagt.

00:54:11: Ich weiß jetzt gerade nicht, dass TV-Zeitschriften noch

00:54:16: funktionieren?

00:54:16: Ja also auch grade du hast das gehört weil die Funke gesellschaft darin davon berichtet haben, dass Zeitschriften noch so rentabel sind und es gibt halt sehr treue Zeitsschriften.

00:54:27: Leserinnen und Lesern sind überwiegend eher weiblich Und es ist ja nicht nur so, dass da drin steht was um zwanzig und fünfzehn geht.

00:54:35: Sondern was sind die Kulissen?

00:54:38: Was muss ich ansehen?

00:54:39: also eine Orientierung gibt dann hast du überwiegend auch Artezuschauer, die halt eher vielleicht Skandinavische Serien oder Dokumentar- oder Pungizendungen ganz bewusst fernsehen und nicht im Setting Modus sind und die bevor sie etwas angucken suchen Sie eine Orientierung und haben das auf Fernsehen.

00:54:56: nein Ich schaue nicht mehr Fernsehen Wo

00:54:59: ich sage, ich kann mir nicht vorstellen dass das nämlich auch nicht.

00:55:02: Die meisten... Also im Hotels schaue ich nach Fernsehen und dann ist es immer so verrückt was da noch neugt.

00:55:09: Jetzt gehst du sozusagen aus Paris weg?

00:55:13: Und jetzt bist Du bei der Rheine schon paus?

00:55:15: Ja genau!

00:55:15: Ich hatte dann in den Jahren der Prisma ausgestiegen und hatte Frau zwei Kinder und dann war halt irgendwann mal die Frage elf und vierzehn, was machen wir denn jetzt?

00:55:30: Wenn Sie noch mal eine deutsche Kultur erleben dann jetzt sonst ist es zu spät.

00:55:34: Und dann hatte ich eben Angebote das Lauf zukommen.

00:55:38: Sind die alle in Frankreich auch geboren?

00:55:40: Ja sind zwar zwei tausend fünf, zwei tausende acht an Frankreich geboren.

00:55:44: Also Native

00:55:45: Speaker sozusagen?

00:55:46: Native Speaker genau!

00:55:48: Dann war halt trotzdem nochmal deutsche Kultur mitbekommen und Johannes Werler der dann in Düsseldorfer hat mir angeboten dort die leider digitale Transformation zu werden.

00:55:59: Und dann habe ich gesagt, okay das ist super interessant für vier regionale Zeitungen auch als Gruppe große Gruppe.

00:56:07: und dann war das halt die Gelegenheit für die Familie auch mal so ein bisschen in Deutschland und deutschland Kultur aus Düsseldorf heraus zu erleben.

00:56:15: Wie digitalisiert man Zeitungsverlagen?

00:56:19: Also jetzt der zweite jetzt sozusagen?

00:56:21: Ja

00:56:22: genau also die TV-Zeiten haben ja erfolgreich digitalisiert.

00:56:25: wir wurden wirklich.

00:56:27: Also die Erfahrungen sind überall die gleichen.

00:56:29: Du überlegst dir, was ist das Informationsbedürfnis deiner Zielgruppe?

00:56:34: Und im TV-Bereich war die Frage und die Frage stellen sich heute jeden Tag hier Leute, was geht heute Abend im Fernsehen?

00:56:41: Das ist Primetime!

00:56:42: Und du hilfst ihnen eine Orientierung zu geben.

00:56:45: Wenn du das gut machst dann weißt du schon von den Sendern, was in drei Monaten kommt, kannst du es also viel mehr antizipieren.

00:56:51: Du kannst sie kulissen machen, du kannst vorher nachher machen... Und du spielst das alles in einer App aus, die halt auch so optimiert ist, dass man vielleicht mal was speichern kann.

00:57:00: Also du hast ein digitales Produkt neben dem Papierprodukt und du hast eine Redaktion, die in Inhalten denkt, in Zielgruppen denkt, den Communities denkt, die morgens bis abends ne Logik hat, wann sind die Leute wo?

00:57:15: bei mir?

00:57:16: Wenn es im TV-Bereich ist dann ist es gleiche im Essensbereich.

00:57:19: Was gibt's heute Abend zu essen?

00:57:20: Das ist die zweite große Frage!

00:57:22: Und im Tageszeitungsbereich ist halt, was passiert bei mir lokal vor Ort.

00:57:27: Was macht mein Fußballverein oder meinen Sportverein?

00:57:30: Was mache ich am Wochenende?

00:57:31: Also das ist hyper regional, hyper lokal.

00:57:35: und ob du dann den Ausspielkanal Zeitung hast oder den Ausspielkanal Webseite oder E-Mail Newsletter oder eine App, das kannst du da nochmal anders packen.

00:57:44: Personalisierter vorgehen, viel lokaler nochmal vorgehen.

00:57:48: Viel aktueller auch sein und sagen okay du wohnst in Limbach Oberfrohner hier was passiert dann jetzt hier am Wochenende?

00:57:56: Du hast den Biergarten wenn das Wetter jetzt dreißig Grad ist und sagst jetzt gehst du da ist ein neuer Biergaten da ist vielleicht auch Tennisplätze sind jetzt oft nur der Tennis Turnier.

00:58:06: also du bist halt viel viel lokaler präsent diese Themen viel enger auch begleiten.

00:58:13: Aber das musst du halt dann Ausgabe unabhängig machen, ja?

00:58:16: Du musst die Inhalte so flüssig haben, dass du sie in eine Zeitung gießen kannst oder in eine App gießen kannst oder in ein Newsletter oder mal ne Push oder sogar vielleicht mal auf die Uhr.

00:58:27: keine Ahnung, sodass die Leute hier wohnen wissen im Umkreis von zwei Kilometern passiert das.

00:58:34: meine Schule hat das Bauprojekt der Bürgermeister Dieses Kulturprojekt, keine Ahnung.

00:58:40: Ich weiß was bei mir in meinem Umkreis passiert.

00:58:44: Das ist immer noch die Inhaltefrage aber die Ausspielkanäle sind viel fehlfertiger und das ist die Komplexität dass man so eine Produktkomplexität hat.

00:58:55: Die Inhalter, das Packaging der Inhalten muss man darauf anpassen.

00:59:00: aber ein guter Inhalt funktioniert prinzeitig wahrscheinlich genauso gut wie digital oder andersherum, wenn der gut digital funktioniert dann müsste er eigentlich auch in der Zeitung funktionieren.

00:59:10: Ich habe jetzt im Zentralhaltestelle Podcast gehört.

00:59:13: ihr braucht achtzigtausend Abonnenten.

00:59:15: das ist sozusagen die Zahl.

00:59:17: Die achtzig tausend digitale Abonenten um zu sagen dass wir digital mit dem digitalen Abo Umsatz und Werbeumsatz unabhängig sind von einer Tageszeitungs-Geschäfts-Businessmodell Logik Wie

00:59:35: lange hält sich so eine Tageszeitung noch?

00:59:37: Was glaubst du, wie lange wird es noch Zeitschriften geben.

00:59:40: Das ist die Frage, die ich in den Zeitschaftenbereich seit.

00:59:43: zweitausend Hörer und jedes Mal wenn irgendeiner ein Datum gegeben hat... ein Datum nennt.

00:59:52: Man kann keine Vorhersage treffen, wir haben so treue Zeitungsabonnentinnen und Abonnenten das solange sie unser Produkt gut finden und wie er es uns leisten können.

01:00:02: die Zustellung, die Herausforderung ist die Zuställung.

01:00:04: ja!

01:00:04: Wir haben jeden Morgen zwei tausend Zusteller die bis sechs Uhr versuchen die Zeitung zuzustellen Und das tun wir alles, dass das auch möglich ist.

01:00:12: Wenn jetzt aber der Mindestlohn steigt und steigt, dann wird es halt teurer und teurer so, dass wir sagen können den Abo-Preis jetzt auch nicht noch mehr anheben.

01:00:20: Es wird da eher eine Frage sein kann man sich die Zustellung noch leisten oder nicht solange jemand seinen Abo auf Papier haben will?

01:00:30: Und wie wir das machen können, machen wir es?

01:00:33: Wer drucken lässt, wer stellen das zu, wer stellt die Inhalte her?

01:00:37: Ist Print ein schöneres Geschäftsmodell oder digital?

01:00:42: Es ist dann schön, dass das Geschäfts-Modell wenn man keine Konkurrenz hat.

01:00:45: Und wir sprechen hier von Konkurrence auch eine zeitliche Konkurrent die Informationskonkurrenzen und... Print ist ein wunderbares Geschäftsdruckerei.

01:00:57: Wir hatten einen Medientag bei uns am Druckzentrum, da sind über drei tausend zweihundert Leute durch die Druckerei gelaufen und haben gesehen wie die Druckmaschinen laufen mit den Papierrollen eingespannt werden.

01:01:08: unsere Kollegen aus dem Druckzentrem haben das wunderbar erklärt.

01:01:12: Das waren die Eltern mit Kindern Großeltern mit Kindern da.

01:01:16: also ganz ganz spannend.

01:01:17: ich kann nur einladen wer das mal sehen will so gerne vorbeikommen.

01:01:21: Ich habe es schon Mal gesehen

01:01:23: Okay.

01:01:23: Und habe mir aber auch gleichzeitig gedacht, poch!

01:01:26: Das kostet halt einfach.

01:01:28: Also das musste dir halt leisten.

01:01:30: Ja du musst...

01:01:31: Die Frage ist bei welcher Auflage?

01:01:33: anders kann es ja dann in Kosten nutzen?

01:01:35: Bei welcher auflage es wäre.

01:01:37: habt ihr so eine Zahl?

01:01:38: wo gesagt Da ist es los.

01:01:40: Oder ist das

01:01:41: ein Open Marketing Instrument?

01:01:42: Nein, also erstens in der Tat wenn man was gedruckt hat schwarz auf weiß dann weiß man also da ist auch eine Qualitätsanspruch drin weil jeden Rechtschreibfehler sieht man jeden inhaltlichen Fehler sieht man.

01:01:53: dass heißt da ist ein ganz hoher Qualitätersanspruch drinnen und das ist auch das wo wir sagen diesen qualitäts Anspruch wollen wir auch digital haben selbst wenn wir da etwas ändern können und das sind Qualitäternspruch den kein anderer Content Anbieter hat.

01:02:06: Also sorry, wir sind hier hundertfünfzig Redakteure plus drumherum vierhundertdreißig die für die Freie Presse arbeiten.

01:02:12: Unser Qualitätsanspruch ist keine Gegenderstellung kein Rechtschreibfehler schaffen wir nicht immer.

01:02:16: ja rechtschrevieler gibt es.

01:02:19: aber Wir haben einen qualitäts Anspruch den kein anderer Content Producer hat digital

01:02:25: und erkennen das die Kunden an.

01:02:28: Würdest du sagen, es ist ein Produktversprechen?

01:02:30: Ja.

01:02:30: Die Kunden erkennen das an!

01:02:32: Wir sehen auch die Qualität unserer Leser wenn wir einladen zu Potumsdiskussionen und der Bundeskanzler kommt.

01:02:37: Die Leute stellen extrem gute Fragen.

01:02:39: ich finde sogar sehr authentisch aus ihrer Situation heraus und sie können zuhören.

01:02:44: Das ist ein Phänomen, wo ich sage heutzutage das es eine Qualität.

01:02:47: Man hört sich zu und respektiert die Meinung des anderen man ist in der Lage auch einen Konsens oder auch ein Dissens zu festzustellen.

01:02:55: Und das ist eine Qualität der Leserschaft.

01:02:57: da bin ich echt super stolz auf unsere Leser wie sie aufgetreten sind und das findest du halt nicht überall vor allem nicht im Social Media Bereich.

01:03:07: Also wir drucken so lange, das ist kein Druckproblem unserer Kollegen.

01:03:11: Das sind Maschinenflüsterer die hören wenn irgendwo was wackelt können reparieren muss.

01:03:15: ja ein großer Respekt vor den Tech Teams die auch erwarten Wir stellen sie zu solange wir können.

01:03:21: wir haben die Inhalte um sie zu füllen.

01:03:24: also das ist.

01:03:26: aber wir haben auch einen Generationswechsel.

01:03:27: das ist unsere Herausforderung weil die Generation zwanzig dreißig oder vierzig fünfzig Na ja, die wollen halt lieber digital lesen.

01:03:34: Die haben vielleicht auch einen anderen Anspruch weil sie von Inhalten, TikTok, Instagram viele Inhalte bekommen und sich vielleicht denken Überschrift reicht mehr aus aber zum Verstehen wer lesen kann ist im Vorteil.

01:03:45: es ist einfach so weil ich mehr Informationen aufnehmen kann welche auch kritische Hinterfrage weil ich vielleicht doch mal zweifle.

01:03:52: Und wir holen die Leute diese kulturell interessierten und auch in der Lage Informationen aufzunehmen.

01:03:58: Diese Zielgruppe ist unsere Zielgruppa Top-Zielgruppe, die kritisch hinterfragt.

01:04:04: Die auch engagiert ist und reagiert.

01:04:06: Und ja, achtzigtausend von diesen digitalen Abonnenten sind ja knapp zwölf, dreizehn Prozent der Haushalte.

01:04:13: also wir sind schon auf einem Level wo wir sagen Wir können nicht alle beglücken mit dem Abonnement aber jemand der sich dreihundert Euro im Jahr leisten kann Das ist eine sehr gute Zielgruppe.

01:04:27: Ich würde das reine Post noch mal Zumachen sozusagen.

01:04:32: Wie lange warst du dann in Düsseldorf?

01:04:35: Von zwei tausend neunzehn bis zwanzundzwanzig glaube ich auch drei Jahre.

01:04:41: und das Ergebnis die sind jetzt deutlich besser aufgestellt.

01:04:45: Ja, also ich habe da sicherlich ganz starke Impulse gegeben bin da früher ein bisschen früher auch raus als ursprünglich geplant.

01:04:52: aber ich sag mal es gab dann anschließend digital auf der digitalen Ebene ein Abo-Modell.

01:05:00: Es gab eine andere Art und Weise redaktionell zu arbeiten, wir haben nach Audienz ist nach Zielgruppen gearbeitet die Redaktion hat so gearbeitet.

01:05:08: es gab einen Datenstrategie weil wir unheimlich viele Daten haben, es gab eine Vertriebsstrategies und das war auch koordiniert über vier regionale Tageszeitungen die von Bonn Triasser Brücken bis Düsseldorf saßen mit unterschiedlichen Lokalausgaben.

01:05:23: Also ja, es gab auf jeden Fall eine digitale Strategie mit digitalen Prioritäten und einem Datenmodell das die notwendigen Informationen gebracht hat um auch Entscheidungen zu fällen.

01:05:35: Und dann kommst du nach Chemnitz?

01:05:36: Konntest du diese Schablone direkt draufsetzen?

01:05:43: Ja oder

01:05:45: sind alle Verlage an dem gleichen Punkt?

01:05:49: Also Schablonen kann man nirgendwo aufsetzen weil jedes Haus so seine Besonderheiten hat Und ich natürlich in der Rolle des Geschäftsführers noch mal eine ganz andere Rolle habe, aber auch ein super Team vorgefunden habe.

01:06:01: Aber er auch erstmal die Gegend kennenlernen musste.

01:06:04: Ich wusste jetzt nicht so genau wo Eubernhau ist oder was weiß ich... Da muss sich mein Gespür für die Leute bekommen und für die Gegenden bekommen.

01:06:15: Die Digitalstrategie war schon aufgesetzt, die Ziele waren auch klar definiert.

01:06:21: Aber es ist ja auch nicht so dass eine digitale Strategie die muss man eigentlich permanent anpassen.

01:06:26: Es ist ja nicht so das einmal aufgesetzt läuft das fünf Jahre sondern muss ständig neue Impulse geben, sodass wir auch hier ich sage mal die Datenstrategien haben ja aufgesetzt sowie da wir das damals im Düsseldorf gemacht haben weil du musst den Leuten ein klare Zielgröße geben aber du musst die Aktionen messbar machen.

01:06:45: Also wir wollen Daten gestützt entscheiden, sozusagen nicht aus dem Bauch heraus sondern sagen wir machen was?

01:06:50: Wir probieren etwas aus und wenn wir sehen das funktioniert dann machen wir mehr davon und wenn sie nicht funktionieren stoppen wir das.

01:06:55: dafür musst du aber genau messen die Ergebnisse dessen was du tust Und das haben wir aufgebaut und haben da entsprechende Dashboards hinterlegt fangen jetzt auch langsam an, Profile anzulegen und wir wissen wer interessiert ist.

01:07:10: An dem Sport in dem Ort ist vielleicht auch an dem interessiert er ist Abonnent nicht abonnent kann man Luka-Likes bilden.

01:07:15: Wir können sagen hey diese Profile haben vielleicht dieser Customer Journey morgens Mittags oder abends weil unsere Reichweite gehen von fünf Uhr morgens bis Mitternacht um das sieben Tage die Woche.

01:07:25: also dass es jetzt unserer Customer Journey die wir jeden Tag begleiten mit Inhalten, mit Produkten Ja, und dann schafft man Projekte mit den Teams heraus und sagt das jetzt mal der Fokus auf dem.

01:07:38: Aber wir sind nachher vorfokussiert auf unsere digitalen Abonnenten die wir haben und die wir noch nicht haben.

01:07:44: Mich habt ihr ja schon!

01:07:45: Ich stelle immer fest dass ihr sehr lokal seid.

01:07:50: also wenn ich habe Spiegel Online Zeit online, ich gucke drauf Weltpolitik in Chemnitz erstmal sehr lokaal Und ich finde das immer interessant, weil es ja für mich sozusagen so tätig mich auch abfinde.

01:08:06: Aber was mir fehlt ist dass mir ein Chemnitzer die Weltpolitik nahe bringt also die Chemnitzersicht auf die Weltpolitik.

01:08:15: Weißt

01:08:17: du was ich meine?

01:08:18: Ja, ich weiß da keine Ahnung.

01:08:22: Ich glaube in dieser digitalisierten Welt wie sie jetzt ist, wo KI dir alles bieten kann wo du über Social Media ganz schnell Informationen besprochen haben, braucht es Menschen die dir eine Einordnung geben können.

01:08:38: Wo du das Gefühl hast ich vertraue den weil ich den schon mal angefasst habe Ich weiß dass es ihnen gibt und der erklärt mir sozusagen die Situation gerade für mich persönlich.

01:08:50: Das kann er ja nicht persönlich für mich machen sondern nur von der Region stellvertretend Und das finde ich glaube ich als Zukunftsvision für Journalismus immer wichtiger.

01:09:02: Wir haben da auch schon mal drüber gesprochen, da ging es dann um Rondsheimer und so warum ihr nicht die Chefkredakteure so nach vorne pusht.

01:09:11: also das ist starke Meinungsbilder.

01:09:14: Also das sind jetzt mehrere Fragen.

01:09:16: Das eine ist nochmal ich glaube das ist der richtige Ansatz zu sagen dass was wir berichten es war aber durchaus Unterhaltsam, das ist auch was wichtig.

01:09:29: Es ist originell und einzigartig Und es bringt natürlich dann nur einen zusätzlichen Wert wenn man halt auch sagt okay Wir sind hier in der Region mit Hundertfünfzig Redakteuren.

01:09:44: Da ist niemand so installiert, wir wissen einfach was hier passiert.

01:09:48: Wenn irgendjemand herkommt, in welchen Müssten möchte etwas passiert?

01:09:51: In Chemnitz-Zürichau Erzgebirge dann sind wir in der Lage zu sagen das sind die Unternehmen, dass es die Politik, das sind Probleme und das sind schöne Seiten.

01:09:58: Da kann es niemand anderen geben, der einem eine bessere Einordnung geben kann.

01:10:02: Das ist unser Produktversprechen für unsere Leserinnen und Leser.

01:10:06: Wenn ich jetzt nach USA gucke und alle reden Tag und Nacht über Donald Trump.

01:10:10: Und es ist ja wunderbar, das ist wie eine Soap.

01:10:13: Das hat auch einen Impact auf uns.

01:10:16: Seine Zölle haben zur Konsequenz dass einfach die Autorexporte eingebrochen sind.

01:10:22: Darüber kann man reden mit den Leuten, die vor Ort das einschätzen können.

01:10:29: Wir haben hier mehrere Autowerke in unserem Verbreitungsgebiet.

01:10:33: Es macht aber jetzt keinen Sinn, dass ich jetzt einen Klaus Bodden in Washington sitze habe der jeden Tag dort die amerikanische Politik kommentiert.

01:10:40: Da gibt es kein Sachsenbezug.

01:10:44: was wir machen ist bei internationalen Sportveranstaltungen sei es olympische Spiele, sei es in Sommerspiele in Paris oder im Winter das wir da jemand hinschicken Athleten aus unserem Verbreitungsgebiet begleitet.

01:10:58: Der andere würde ich auch mal sagen, guck mal die Stadt die Gegend.

01:11:01: aber das ist dann eher sozusagen das Umfeld wenn wir was machen immer wer sind die Protagonisten?

01:11:07: Wer sind die Sportler aus unseren Verbreitosgebieten?

01:11:09: wie haben sie performt?

01:11:10: die abzuholen ihre Stimmungslage weil das ist das was eine Nähe schafft und etwas anderes macht ja keinen Sinn.

01:11:17: Wir können natürlich die Berliner Politik noch ein bisschen mehr kommentieren.

01:11:21: Ja aber da haben wir sehr gute Korrespondentinnen tauschen uns aus.

01:11:25: Da heißen wir eine Netzwerk und haben jetzt nicht die Chemnitzbrille unbedingt, aber die einer Regionalmarke wo wir sagen das was in Berlin entschieden wird hat einen regionalen Impact übrigens der gleiche wie in Chemnits oder im Baden-Württemberg ja?

01:11:40: Und da haben wir diesen Blick drauf.

01:11:42: wo ich glaube wirklich wenn den Blick drauf lenken müssen ist diese Es gibt ja hier eine Förderpolitik, die eigentlich aus meiner Sicht ein großer Nähtlerbürokratie schon eine Hemmschuhe ist.

01:11:54: Wo ich sage warum klappt es denn nicht mit der Bahnstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz?

01:11:58: Das ist ja ein Pain-Pollen.

01:11:59: seitdem ich hier bin höre ich darf vorreden und man ist ohnmächtig alle sind ohnmächtig das versteh' ich.

01:12:04: alle gesagt nicht wie man sich dieser Ohnmacht hingeben kann und man weiß eigentlich ganz genau wer die Handeln aktuell ist Man weiß wer die Entscheidung fällt und man weiss auch warum sie nicht entschieden werden.

01:12:12: Und dann weiß man auch dass halt da irgendwie Wahrscheinlich braucht man staatliche Fördermittel, Bundesfördermittelregionale oder so.

01:12:19: Aber wenn dann so ein Bahngutachten dasteht und sagt diese ich fasse ich vierzig Kilometer kosten eins, drei Milliarden ach nee es sind doch nur sechshundert Millionen, denkst du mal warum kostet eine Meterschiene fünfzehntausend Euro?

01:12:31: Fünfzehnteusend Euro für bisschen stahl?

01:12:34: weil also da sind wir das sind unsere... Das müssen unsere Themen sein.

01:12:40: und auch nicht locker zu lassen sozusagen Leute Das geht nicht.

01:12:44: Es ist ja auch

01:12:44: eines der größten Probleme?

01:12:46: Ja, aber es wird nicht angegangen!

01:12:47: Also das wird nicht richtig... Man hat schon den Eindruck da gibt's einen Meeting nach dem anderen mit den Handelnaktoren in der Bahn und jetzt ist es eingleisig electrifiziert, nicht elektrifiziert.

01:12:59: dann haben die Bayern auch wieder nochmal um eine durchgehende Strecke zu machen.

01:13:02: eigentlich muss man sagen Leute das Thema wird irgendwie nicht richtig angegangen.

01:13:09: Ich wollte dich also Die die Hoffnung mit ihr macht ja diese freien Presse Dialog.

01:13:19: Ich glaube, dass um Vertrauen zu gewinnen brauchst du immer mehr echtes Erlebnis und meine Frage ist warum macht ihr eigentlich so viel?

01:13:29: Also ich mache die next level media aber warum macht dir nicht mehr Veranstaltung?

01:13:33: ich als event Mensch ihr habt die Daten Ihr habt die Reichweite So zu kommunizieren ihr wisst sogar Welche Themen interessant sind für die Menschen?

01:13:44: Warum nehmt ihr nicht noch den letzten Schritt und sagt, wir machen jetzt auch noch die Veranstaltung wo die Menschen das alles erleben können.

01:13:52: Also wir machen schon seitdem ich hier bin deutlich mehr Achtung.

01:13:56: mit Corona war ja als auch mal eine richtige Pause aber wir haben ein eigenes Veranstaltungs-Team die wirklich super agieren.

01:14:01: Next Level Media war... Ich glaube das Kompliment hat mich am meisten gefreut Wo gesagt wurde, das könnte auch in Berlin stattfinden.

01:14:10: So gut war das Event auch inszeniert und die Spiekern waren auch wirklich gut.

01:14:16: da habe ich mich gefreut dass sie gekommen sind.

01:14:18: es ist jede Veranstaltung ist schon einfach ein Aufwand.

01:14:20: aber ich sage immer ja wir müssen zum anfassen sein weil es genau das was uns unterscheidet.

01:14:25: zu zu den KI-generierten Inhalten, zu den digitalen Social Media Tools.

01:14:31: Weil versuch doch mal jemand bei Facebook anzurufen oder bei Twitter da gibt's irgendwie gar keinen.

01:14:36: oder X heute oder bei TikTok da gibt es niemandem.

01:14:38: Da gibst du eine Telefonnummer uns!

01:14:40: Meine Telefonnumber kann man haben, meine E-Mail kann man habe ich kann man ansprechen und ich antworte auf alle E-mails... Möchtest du mir jetzt hier durchgehen?

01:14:50: Wenn jemand schlaues Winter der See kein Problem.

01:14:52: Wir haben auch die Türen sind offen, wir haben mit der Hallenkunst, mit René Kestner, haben wir Street Art bei uns ins Haus gebracht und haben da über tausend Menschen durch unsere Räume geführt bis in den Newsroom hinein um zu zeigen wie wir arbeiten.

01:15:05: das machen wir systematisch.

01:15:07: mit den Dialogformaten, Debattenformaten rund um Wahlen oder Themen Bauliche, also Städteentwicklung hatten wir als Thema rund um Leidauer Wischen.

01:15:17: Der Bundeskanzler war da und wir hatten Debatten rund um Bürgermeisterwahlen, Kommunal-Landtagswahlen.

01:15:23: Jetzt ist natürlich so was muss man dann machen von Freiberg bis Plauen und so viele Leute haben jetzt auch nicht.

01:15:30: Also wir haben einen bestimmten Rhythmus.

01:15:33: Wir machen das systematisch und genau das ist auch der unterscheidungsmerkmal.

01:15:38: zu den digitalen Medien Wir sind anfassbar, wir sind kritisierbar.

01:15:42: Man kann es auch loben.

01:15:43: übrigens wenn man was gut ist kriegen wir auch schon nette Postkarten zum achtzigsten Geburtstag bekommen.

01:15:50: aber man kann sowas auch nicht jede Woche machen.

01:15:53: Warum ich darauf komme?

01:15:54: Nehmen wir nochmal diesen OMR Podcast Free Content Die Webseite die Artikel werden noch mal aus dem gesprochenen Wort werden dann Artikel gemacht alles frei.

01:16:06: er monetarisiert ja eigentlich nur mit Werbung hast ja auch gesagt, so eine Magazine und Veranstaltungsgebühren.

01:16:16: Und noch Aussteller kommt noch die dritte Säule.

01:16:19: Warum baut ihr sowas nicht in eure Abo-Modelle mit ein?

01:16:22: Also ihr habt die Menschen dann vor Ort... Ich weiß es ja über Stunde ist ja so ein Konzept kann man ja alles sehen.

01:16:32: warum Medien nicht größer denken?

01:16:35: also warum jetzt in Printformen und Digital?

01:16:39: Ihr macht jetzt bewegte Bild, warum nicht Podcast als Medium?

01:16:44: Weil theoretisch ist ja immer das Gleiche.

01:16:46: Die Geschichte muss erzählt werden und das Einzige was sich unterscheidet ist das Geschäftsmodell ein bisschen.

01:16:52: Ja aber das ist der entsprechende Punkt.

01:16:54: unser Geschäfts-Modell ich sage beim ersten ist das Abo Modell.

01:16:58: für die bestehenden Abonnenten versuchen wir mehr anzubieten sei es physisch oder digital.

01:17:05: Ein Event, wie du gerade gesagt hast, hat ein anderes Geschäftsmodell.

01:17:09: Eintrittspreise der Besucher, Ausstellerpreise, Sponsorenpreise... Das ist eher OMR erst einmal im Jahr und macht da irgendwie vierzig Millionen oder so.

01:17:18: Keine Ahnung, riesen Sache!

01:17:20: Und danach ist wieder elf Monate nichts.

01:17:24: Also nichts heißt keine Veranstaltung außer den Podcast.

01:17:28: Alles was unsere Abos fördert, das ist unsere Priorität.

01:17:32: Das ist unser Fokus.

01:17:33: wenn Veranstaltungen dazu beitragen weil wir Leute kennenlernen und es den Abonnenten ermöglichen dann tun wir das aber haben einen ganz klaren Fokus auf unser Inhaltegebot für Abonenten und nicht-Abonnenten.

01:17:47: Und da wachsen wir bisher in den letzten Jahren, wir haben sie mit einem Dreißig Prozent gewachsen im digitalen Abonntenlogik.

01:17:53: jetzt Also hat sich das Wachs so ein bisschen abgeschwächt, ist aber auch ganz normal.

01:17:57: Man muss mal neue Impulse suchen und dann schauen wir natürlich wie können wir nochmal die Inhalte so schärfen?

01:18:03: Und auch teilweise kommt er eher aus dem Tageszeitungen.

01:18:07: sehr generell ja jetzt müssen wir spezifischer werden damit wir die Leute abholen weil es ihre Stadt betrifft ihr... die Interessensgebiet vertritt, so dass wir mehr und mehr auch Verticals bedienen um zu sagen hey abonniere dich deswegen auch neben dem allgemeinen Informationsstand.

01:18:25: Würdest du glauben das ein Podcast Format?

01:18:29: Weil ihr hättet einfach noch mehr oder andere Leute als ich erreichen könnte weil ihr dann auch die Reichweite dahinter habt.

01:18:39: Wäre es nicht ein Format um Menschen wie mich in einem Abo zu bringen.

01:18:45: Also ich bin

01:18:46: ja schon drin,

01:18:47: aber das Podcast Format hier ist ein Unternehmens-Podcast für Unternehmer oder Unternehmerinnen also BtoB.

01:18:53: Ja, das macht durchaus Sinn.

01:18:54: Für Nexler Wilmeja macht es durchaus Sinn und für unsere Leser gucken wir schon auch was andere machen.

01:19:00: die Zeit und vor allem auch diese deutsche Zeitung hat zum Podcastformat Ich glaube so eine Art Zurückheimformat, wo die Leute wissen da ist ein neuer Podcast.

01:19:10: Eine Serie mit irgendwie fünf oder sechs, ne Staffel mit fünf bis sechs Episoden.

01:19:14: Die abonnieren sich deswegen für mega gute ganz tolle Geschichten toll gemacht gehen dann vielleicht auch anschließend wieder raus.

01:19:22: sowas können wir uns durchaus vorstellen weil wir die geschichten dafür haben.

01:19:25: ja ihr wisst so blaulicht nennen wird das geschichten teilweise schwierigsten Gerichtsprozesse, wo wir aber alle Informationen haben die wir gar nicht schreiben können.

01:19:38: Die mal zu erklären auch in einem Live-Format ja in einem großen Theater daraus ein Podcast machen das kann ich mir durchaus vorstellen.

01:19:48: darüber denken wir nach.

01:19:49: Das sind aber punktuelle Sachen und Achtung im Mediengeschäft.

01:19:53: Wir haben wir haben twenty four seven also von morgens fünf.

01:19:59: Unsere Leser sind von morgens fünf bis mit der Nacht und darüber hinaus aktiv unter sieben Tage die Woche.

01:20:04: Also müssen wir erst mal so ein Grundinformation schaffen, dann schaffen wir Highlights!

01:20:08: Und ein Highlight kann live format sein, kann Podcast zeigen, kann aber auch mal eine Video oder so eine Geschichte sein?

01:20:14: Ich glaube ich sage dann immer aber Zeit online macht es doch auch.

01:20:17: und dann sagst du ja ist aber ein anderes Format weil die haben nicht die Tageszeitung

01:20:21: ne?!

01:20:21: Die haben die Wochenzeitung, deswegen ist es einfacher.

01:20:24: Ja also in der Tat das war schon schwierig als ich aus dem Zeitschriften geschaffen habe was ich vorher erklärt habe mit unserer Schule war wir müssen uns im Kopf der Leute versetzen.

01:20:32: was ist für den interessant nächsten Donnerstag?

01:20:33: Also in fünf Tagen und das Ganze mit originären exklusiven Inhalten.

01:20:38: in Bild- und Textzeitungen sind wenig Bild stark ja.

01:20:42: also in einer Zeitschaften Welt ohne Bild kein Artikel und das Bild ist der Eyecatcher überall.

01:20:49: Social Media ohne Bild.

01:20:51: Es ist viel schwieriger, jemanden ein Lese abzuholen.

01:20:54: Es gibt viele Leute die lesen wir überhaupt nicht mehr.

01:20:55: Die reichen wir auch gar nicht mehr!

01:20:57: Das ist unser Challenge.

01:20:59: Also von daher... Ja aber wir haben die Geschichten Wir haben auch viele Hintergründe.

01:21:05: Wir haben Dinge.

01:21:06: für uns geht auch Türen auf muss man auch sagen wenn ich mich mit Leuten unterhalten sie sagen ja wir haben das und dass dann frage ich kann nichts das mal sehen und sagen ja natürlich Und dann sehen wir Dinge die halt andere Nichts sehen können.

01:21:17: weil für uns in dem Vertrauen auch, dass wir das auch gut präsentieren.

01:21:20: Die Geschichte korrekt erzählen gehen halt auch viele Türen auf.

01:21:24: und da sage ich so ein Influencer wenn er alleine ist die sind noch nie alleine muss man sagen irgendwelche Teams ja aber wir sind hundertfünfzig ja und wünschen eigentlich durch die Kenntnis viele türen aufgehen und ihr müsst dann die besten geschichten auswählen und einige verdienen eine große bühne.

01:21:41: und ja dann haben wir auch unser abo modell nochmal angereichert.

01:21:46: okay Ich will auf die Ziele gerade kommen und anders als beim anderen Podcast machen wir dann nochmal eine Auswertung medial zu diesem Gespräch.

01:21:56: Also, die erste Frage – was würdest du deinem zwanzigjährigen ich harten?

01:22:01: Studiere Medizin!

01:22:04: Ja, ich würde.

01:22:06: Ich bin ganz happy dass mein Sohn Diplom-Engineer diesen Studiengang gewählt hat also Naturwissenschaften.

01:22:11: Ich würde heute raten studiert Naturwissenschaften das ist so faszinierend!

01:22:16: Ich habe es mir damals nicht zugetraut muss ich sagen weil in meinem Jahrgang waren solche Brains die sich auch als Schwärmung war gehabt und ich habe Musik erst für Schwerpunkt war gehabt Und ich hab's mir einfach nicht zugedraut gegen diese Brains für sich zu studieren.

01:22:30: Und ich würde heute sagen, Studierende Naturwissenschaften, gerade auch Mädchen, das gibt da wirklich die Mind-Fächer sind extrem wichtig und man muss ja nicht als Physiker ändern sondern man kann mit diesem Wissen auch was anderes machen.

01:22:42: also ich empfehle mir als zwanziger Mind-Studienfächer zu studiern.

01:22:48: Das finde ich jetzt wirklich krass weil du ja also bist ja nicht unerfolgbar ein bisschen als Krasse.

01:22:54: Ja ist eine andere Welt, die faszinierend ist

01:22:57: diese Talentfrage, wenn du das schon mal gehört hast.

01:23:00: Ich wusste auch nicht dass Du Musik?

01:23:03: Welches Instrument spielst

01:23:04: denn?

01:23:05: Ich habe Berge gespielt also Musikleistungskurs gehabt.

01:23:09: Also vielleicht... Es gibt im Leben lernt man einen Talent kennen an sich was man vorher nicht dachte, dass man es hat und nun man denkt oh hätte ich das intensiviert, wäre mein Leben anders geworden.

01:23:22: bei mir das Ledermacher Ding!

01:23:25: Ich glaube ich werde ein guter Ledermacher geworden.

01:23:29: Ich möchte das aber auch nicht unter Beweis stellen.

01:23:33: Deshalb sage ich es jetzt immer ganz vorsichtig.

01:23:35: Was bei dir?

01:23:40: Oh Gott, ich weiß ich bin eher ein Generalist.

01:23:42: deswegen weiß ich gar nicht ob ich so ganz ganz spezifische Talente Fotograf oder sowas war.

01:23:51: ich eine optische also die Ja Das Bild zu bekommen was einen Moment eine Stimmung einfängt Da, glaube ich, hätte ich den passion dem Blick und aber auch beim hohen Bewunderung vor Kriegsfotografen die sich ja in die erste Linie bewegen.

01:24:13: Also Fotograf das wäre was gewesen, wo ich sage Ja

01:24:18: ist es während der deiner Verlachstätigkeiten?

01:24:21: Ja wahrscheinlich auch dass ich viel mit Fotografe zu tun gehabt habe damit also allen möglichen Sportfotographen, Kriegsphotograffen, politischen Fotogramm-Portre Fotografen, Modefotografe und habt gesehen wie unterschiedlich deren Talente sind.

01:24:35: Aber was sie machen?

01:24:37: Wow am Ende das Foto!

01:24:39: Du stehst da vor einem Tisch mit hunderten von Fotos allein die Auswahl zu sagen Das ist das Fotto.

01:24:44: Da merkst du sofort der Fotograf hat den Blick und er weiß genau es ist das fote und nicht die neunundneinzig anderen.

01:24:49: Das ist schon fand ich selber immer sehr beandacht.

01:24:53: Wir haben uns ja bei einer Light Hour Wischung kennengelernt.

01:24:57: Dass es übrigens nexzundzwanzig wieder gibt, ist jetzt seit heute weiß ich das.

01:25:01: Das

01:25:01: ist ja wunderbar, erfreu mich!

01:25:02: Das war mein erstes Erlebnis von Chemnitz.

01:25:04: Nach Chemnits kam aber zu Leiter AuVision und ich dachte was sind hier los?

01:25:07: Gab's irgendeinen Rockkonzert... ...und seitdem habe ich für mich Chemnids Leiter auVision.

01:25:14: Ich würde trotzdem die Frage, weil wir im zweiten C-Level Ja sind.

01:25:18: Eine Sache, normalerweise frage ich Chemnit, wie sieht Chemnitts zwei tausend zweieinvierzig aus.

01:25:24: Jetzt möchte ich um zukunftsorientiert zu sein fragen Eine Sache, die du ändern hast unbegrenzt Kapital jetzt erst mal zur Verfügung.

01:25:32: Eine Sache... ...die du ändern kannst in Chemnitz um für eine bessere Zukunft oder besser als schon zu wertend.

01:25:43: Mussst du mir jetzt als Männern sagen was die Bessere Wort ist?

01:25:47: Ich will diese Frage in die Richtung.

01:25:49: Ja also ganz der erste Punkt es ist kein.

01:25:54: Es hat nichts mit Kapital zu tun.

01:25:56: wir haben ich glaube Wir haben das Geld, um vieles zu machen.

01:26:02: Es ist erstens die Frage was wollen wir machen?

01:26:04: und da haben wir den Willen das umzusetzen?

01:26:06: Und da suchen wir noch nach dem was wir machen uns.

01:26:10: ich finde es fehlt oft auch ab und zu muss man so ein bisschen dick körperlich sein.

01:26:14: nicht dass sagt man je nach ja

01:26:16: genau aber du hast jetzt einen einschuss hast wenn

01:26:19: ich einschluss habe naja Ich bin ja auch in dem in der masterplan drin darin von hundert millionen.

01:26:23: und das gibt super ideen.

01:26:25: Und ich würde sagen wir müssen Wirtschaft und Industrie, Industrie ist sexy.

01:26:31: Alle reden von schmutziger Industrie.

01:26:32: das ist nicht so.

01:26:33: es gibt zauberer Industrie.

01:26:34: Es ist Naturwissenschaften stehen dahinter.

01:26:37: dass ist was was wir alle können oder das ist in der DNA.

01:26:41: hier dagegen Ich würde so richtig eine mutige nach vorn gerichtete offensive Industriepolitik machen Und da zählen, dass alles andere leitet sich von ab.

01:26:53: Wenn man eine mutige erfolgreiche Industriepolitik hat die auch natürlich digital ist, die mit neuen Materialien umgeht und mit neuen Fertigungsmethoden die digitalen Möglichkeiten nutzt, die KI nutzt.

01:27:09: Keiner hält die Industriefahren in Deutschland hoch.

01:27:12: das verwundert alle meine internationalen Freunde, dass sie sagen Deutschland als Industrienation Was ist denn eigentlich los hier?

01:27:19: Und Chemnitz, wir sind hier mit Sachsen und das sieht man auch.

01:27:24: TSMC ist die größte Baustelle auch in Europa.

01:27:27: Wir müssen die Industriefahne hochhalten.

01:27:29: und wenn ich Geld hätte oder einen Willen hätte dann würde ich sagen lasst uns das wieder so sexy machen dass die Universitäten die Frauenhofer also wir haben CDU wir haben Hochschulen überall wir haben Fraunhoferinstitut Wir haben die Leute, die Menschen.

01:27:46: Wir haben das Skillset, dass hier Südwest-Sachsen, Sachsen wieder das geilste Industrie-Region Deutschland wird in Konkurrenz mit Baden-Württemberg und Bayern.

01:27:55: Das fände ich richtig

01:27:57: spannend.

01:27:58: Okay cool.

01:27:59: Cool Idee.

01:28:01: Im offiziellen Sachen sind es jetzt sage ich Danke sagen später zwei Gäste,

01:28:07: die du jetzt... Zwei?

01:28:08: Jetzt waren sie immer noch ein!

01:28:09: Na ja,

01:28:10: damit die Frauen, man sollte mal eine Frau einen Mann nennt und es muss ja jetzt, der muss sich auch sehen lassen

01:28:17: können.

01:28:18: Jetzt hast du mich letztendlich überrascht.

01:28:20: Kannst du

01:28:20: auch einen nennen?

01:28:21: Wenn's ne Frau ist das besser!

01:28:23: Ja ich war gestern Abend unterwegs.

01:28:27: Wir hatten ein sehr spannendes Abendessen um den wir saß Florence Thomas von Kunst sammeln und ich finde man muss Sichtbarkeit geben hier was wir kulturell anbieten.

01:28:40: Sie macht das total erfrischend, sie hat tolle Sachen hier auch mit dem Museum Gunzenhauser und also ein tolles Angebot.

01:28:48: Tolle Ideen, ich finde das verdient auf jeden Fall eine Aufmerksamkeit.

01:28:53: Und das zweite ist ne ganz... Also eine... ...eine valianter Typ sag' ich mal den du vielleicht auch kennst.

01:29:02: Das ist Alexander Kovalenko der Geschäftsführung von Staffei und der einfach wenn man mit ihm spricht super schlau ist, so ein bisschen wie Chris auch einfach einen Durchblick hat internationalen Sicht hat.

01:29:18: Der auch Dinge einordnen kann relativieren kann.

01:29:21: also sehr beeindruckend.

01:29:23: Ich kenne ihn

01:29:24: dummerweise, er hat sich nach der Next Level Media ich weiß gar nicht ob er selber war oder Staff Eye haben gesagt Man muss fünfhundert Likes haben auf einen Beitrag.

01:29:38: Nur dann kommt er und das sind nur hundert geworden oder so.

01:29:42: Aber da siehst du mal, ja?

01:29:43: Genau!

01:29:43: Und jetzt ist ... wo soll ich denn die Reichweite erst einmal herbekommen?

01:29:47: Ja, ich muss das erstmal dran arbeiten.

01:29:48: Der hat sich einfach so in den Sporen verlieben.

01:29:51: Ich

01:29:51: kenne mich Chris und Sascha schon.

01:29:55: Du meinst Alex, wobei Lenko?

01:29:56: Das weiß ich jetzt gar nicht.

01:29:57: Aber das wär ein Dialog.

01:29:59: Ja, genau.

01:30:02: Du wirst da zu schauern

01:30:05: und sagen dem nach einem zweiten Satz ausgestiegen.

01:30:08: So, jetzt kommt die Medienschelte!

01:30:10: Was sagste

01:30:11: du?

01:30:11: Was muss

01:30:11: geändert werden?

01:30:12: Ich finde das super, dass du mir keine einzige Frage noch zu KI gestellt hast.

01:30:16: Weil wir reden und arbeiten viel mit KI als Tool.

01:30:20: Es gibt große Debatten in KI geschrieben mit Texte ja oder nein.

01:30:26: Wenn wir was unterschreiben inhaltlich dann ist es auch menschlich produziert zertifiziert.

01:30:33: Also von daher danke, dass wir hier nicht über KI gesprochen haben.

01:30:35: völlig überbewertet aus meiner Sicht weil Mehr auch nicht.

01:30:42: Ja, es hat anderthalb Stunden, glaube ich, gedauert also...

01:30:45: Die

01:30:45: Leute sind da?

01:30:46: Ja genau!

01:30:47: Aber es ist so schnell vergangen, dass sich sagt alles wunderbar wenn das den Zuhören genauso viel Spaß macht wie mir etwas mehr aus mir vier Privates rausgekitzelt was ich bei der Zentralhaltestelle noch nie erzählt habe.

01:30:58: Ist das gut?

01:31:00: Weil dich das höre ich öfter Ich weiß nicht ob es eine Kritik ist.

01:31:05: Wenn du einem so ein Gefühl gibst, dass man sich wohlfühlt und darüber erzählt dann ist das aus der Perspektive des Gastes völlig in Ordnung, ob man da nochmal Themen raus guckt um noch mal zu vertiefen was funktioniert.

01:31:20: Wir haben jetzt nicht über Use Cases gesprochen.

01:31:24: Dann steigt man natürlich schon richtig, richtig ein.

01:31:27: Also die Geschäftsmodelle von heute von morgen, wie holt man jetzt zwanzig Jahre ab?

01:31:34: Das sind unsere Herausforderungen.

01:31:35: ja, die Diskussion was ist jetzt mit Social Media-Verbot für unter sechzehnjährigen und dreizehnjährige.

01:31:41: Wie geht da man damit um Fake News?

01:31:43: also wir haben schon paar Herausforderung die da sind.

01:31:46: Wir haben ein paar industrielle Herausforderungen.

01:31:49: Sagt man nur ganz kurz, bist du dafür?

01:31:51: Dass sechzehnjährige nicht Social Media schauen dürfen?

01:31:53: Also ich bin ganz happy dass meine Kinder sehr gut und sehr dosiert damit umgehen können.

01:31:58: Ich finde die gleiche Frage muss man sich bei Videospielen stellen.

01:32:02: Nein, ich hatte einen Vater.

01:32:03: der hat er sich nach... Die beiden Söhne haben mit deinem Abendabend verbracht und sie haben nicht Computer gespielt.

01:32:10: Der Vater hat mich angerufen und gesagt hat sich bedankt weil Das ist ja das Gleiche.

01:32:16: Computer-Spiele machen abhängig, Social Media macht abhängiger.

01:32:19: Wir verlieren die Kultur des Austauschs und deswegen

01:32:22: bin ich...

01:32:22: Man könnte mal nicht sofort sein,

01:32:24: Abhängigkeiten auch beim Drogenkonsum?

01:32:26: Natürlich!

01:32:27: Ja, muss

01:32:27: mir helfen was zu

01:32:28: verhindern.

01:32:30: Aber nichtsdestotrotz muss man nicht naiv sein.

01:32:32: und diese Algorithmen sind auch schon so gemacht dass man sagt wie man muss es lamentieren und in den Dreizehnjährigen muss sich halt doch noch pädagogisch begleiten und sagen wenn er's nicht beherrscht dann muss ich halt da auch mal was verbieten.

01:32:45: Genauso, wie ich sage jetzt bitte nicht nur süßige Sachen essen, sondern es wurde aber rausgehend.

01:32:51: Also von daher keine Medienschalte ganz im Gegenteil.

01:32:53: das hat mir viel Spaß gemacht und ja...

01:32:55: Mir auch?

01:32:55: Ich danke dir!

01:32:56: Mal sehen was daraus wird, wie viele

01:32:58: Reels empfehlen.

01:33:01: Und

01:33:02: du bist natürlich immer wieder gerne Gast hier.

01:33:04: Was wir nicht gesagt haben dieses Setup findet ihr ist ja hier bei der Estarja in Limba.

01:33:10: Hier wird's auch den Season Market Podcast geben.

01:33:13: Wir teilen uns das, wie heißt es?

01:33:15: Die Bühne sozusagen und finde ich auch ein superinteressanten Ansatz die Chemnitzer oder die sächsische Immobilienlandschaften bis in Dollar oder besser darzustellen.

01:33:27: strukturierter Und die liebe Eilablacher muss hierher kommen was er ja hier auch

01:33:32: ist.

01:33:32: Absolut

01:33:33: Endlich in den Zielebäumen.

01:33:34: Das ist eine Location wo ich sage so was findet man nur an Sächsen?

01:33:37: naja Ich würde mich freuen wenn die Tour de France hier durch Sachsen käme.

01:33:42: Wir bereiten alles vor von unserer Seite, wir haben jetzt letztes Jahr zweifemundzwanzig Kennlitz gemacht, dieses Jahr Zwickau und wir machen nächstes Jahr einen großen Fokus aufs Erzgebirge, zwei Tausend siebenundzwantzig.

01:33:53: also das wird nochmal ein richtiges Leuchtturmprojekt.

01:33:58: Erzgebürge dann schauen wir ins Vogtland und sind dann fertig für Sachsen-Einhundertjahrfeier Mit hoffentlich dem Start der Tour de France, die dann hier bis nach Merane durchfährt.

01:34:09: Wir müssen noch über so viele Sachen reden.

01:34:10: Sattfahren!

01:34:11: Du musst wiederkommen.

01:34:13: Gerne.

01:34:13: Danke für deine Einladung.

01:34:14: Ciao.

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