(Udo Pfeifer - GF Nexus Immobilien GmbH) - der Mann hinter der Getränkewelt GmbH und Hartmannfabrik

Shownotes

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00:00:02: Ich glaube, ich habe viel zuviel erzählt, was man eigentlich gar nicht erzählt.

00:00:06: Irgendwann

00:00:06: hast du da fifty-fünfzig Prozent verkauft des Familienunternehmens quasi?

00:00:10: Und dann hatte ich zum Jahr die Diagnose.

00:00:13: Jetzt für mich lebensbedrohlich war und vor dem Hintergrund haben wir als Familie beschlossen, dass wir im Gesellschaft aufnehmen.

00:00:19: Wir haben zu dem Zeitpunkt ungefähr rund drei Hundert Millionen Umsatz gemacht.

00:00:23: Wo steht man, ist man da gut?

00:00:24: Damals

00:00:24: getränke Pfeifer waren mir... Zehnte an Deutschland und waren im Osten gegen Nummer eins.

00:00:30: Wenn du die erste Reise antrittst, um Olympia Siegern zu werden... Ich hatte das Talent dem Sport etwas leisten zu können

00:00:37: und habe

00:00:37: es versiebt!

00:00:38: Fehlte das?

00:00:39: Fehlt dir verantwortlich für tausendfünfhundert Menschen zu

00:00:42: sein?!

00:00:47: Herzlich willkommen lieber Udo!

00:00:49: Vielen Dank für deine Ladung!

00:00:51: Mir ging übersitzen.

00:00:52: Legende und zwar eine persönliche Legende Und würde ich jetzt gleich mal abfragen ob sie stimmt?

00:00:59: Ich habe einen sehr guten Freund, der sich regelmäßig diesen Podcast hört.

00:01:03: Matthias Dunse sagte es gab oder immer.

00:01:08: jeden Sonntag um acht Uhr ist er zum Südringen gefahren und da soll es eine Radrunde gegeben haben wo du mit der Anführer warst und wo wir als Triathlon immer gesagt haben erstens zu früh und zweitens die Regeln viel zu streng.

00:01:27: Stimmte das, dass es deine Radhunde war?

00:01:30: Das stimmt nur teilweise.

00:01:31: Also ich habe tatsächlich an diesem Sonntagstraining nicht so häufig teilgenommen.

00:01:37: In der Tat war das für mir zu früh.

00:01:40: Ich war häufig samstags auch dienstlich unterwegs bis tief in die Nacht und ja aber ansonsten das Regelwerk im Radsport ist halt ein strenges und die Runden waren immer um die hundert Kilometer Sonntags

00:01:57: Und bis zum fünfundzwanzigsten zwölf.

00:01:59: Es gab es nicht diese Regel, dass am fünundzwanziger Zwölften auf dem Fichtelberg gefahren wurde?

00:02:03: Egal in welches Wetter.

00:02:05: Am

00:02:05: vierten.

00:02:06: Entschuldigung.

00:02:07: Das ist völlig andere Situation.

00:02:09: Aber das habe ich mir auch nur einmal angetragen bei viel Schnee hochzufahren.

00:02:13: Ist nicht so herzerfrischend.

00:02:16: Das bedeutet aber, dass habe ich erst durch die Recherche erfahren du warst wirklich DDR-Meister im Radsport.

00:02:22: In der Jugend.

00:02:23: DDR Meister als DDR Meester.

00:02:25: Ja, das ist richtig ja.

00:02:26: Also ich weiß, dass du diesen Podcast noch nie gehört hast.

00:02:31: Es geht darum, dass ich gerne wissen möchte erstmal wie du in deine Position, in der jetzigen Position gekommen bist.

00:02:40: was mich aber als erstes interessiert.

00:02:42: Wo bist Du geboren und wie waren so die ersten Jahre?

00:02:48: Wie hast du die Welt erblickt hier?

00:02:51: Also ich weiß gar nicht, ob du hier geboren bist.

00:02:53: Ich weiß nur dass du in kein Markt statt Rad gefahren bist.

00:02:55: aber auch wenn wir hier geborenen wo das weiss ich gar nicht.

00:02:58: also ich bin Jahrgang sieben und sechzig Bin ganz hier in der Nähe geboren in Burgstedt Und mein Elternhaus steht noch heute in Klausnitz.

00:03:09: Ja dort war schon immer ein kleines Unternehmen, neunzehntet sieben gegründet Und von meinem Orosvater und dort bin ich groß geworden.

00:03:18: und eines schönen Tages Ich erzähle jetzt gleich mal weiter.

00:03:24: War ich wohl so zwölf Jahre alt und habe dann erste gröbere Lausbubenstreiche begangen, hat mir meinen Vater, ich glaube zu Weihnachten ja einen Rennrad geschenkt weil er meinte, ich müsste mit meiner Energie irgendwo anders, ich musste die Anderskanalisieren Und dann hab' ich ja mit dem Rennratfahren begonnen und das war da laufender Dinge dann

00:03:48: Und dann die, also ich war da auf der KJS im Schwimm.

00:03:52: Also kann mir ungefähr vorstellen wie dieses System lief.

00:03:56: was bei dir auch so?

00:03:58: Also es ist schon relativ früh viele Umfänge gefahren und ...

00:04:03: Ja Südes war ja immer so ein Qualifikationsthema Ich fahre ein Jahr quasi mit dem Rad unterwegs wurde dann quasi zur Kindern- und Jugendsportschule delegiert nach Karl Marxstadt Und war dort relativ früh, mit drei Zehnen.

00:04:22: Das erste Mal durch die Errspadekärtesiege auch.

00:04:26: Bei mir war das relativ unsicher.

00:04:27: Ich wollte eigentlich nicht in dieses System hinein aber durch diesen Spadekärtesieg attestierte man ein großes Talent und es war Michael Hübner damals der bei dem Wettkampf dabei war und sagte Mensch kleiner Pfeiffer aus dir kann doch was werden?

00:04:45: jetzt bleib mal dabei.

00:04:46: Okay, und wie lange hast du denn durchgehalten?

00:04:49: Ich habe das gemacht bis ich einundzwanzig war.

00:04:52: Das heißt bis achtundachtzig, Olympiade?

00:04:55: Nee, ich bin nie bei olympischen Spielen...

00:04:58: Einmal ist dann der Grund, dass wir da nicht...

00:05:00: ...dabei gewesen sind.

00:05:01: Es war der Grund warum ich auch aufgehört hatte.

00:05:02: also ich hatte mir relativ früh das Ziel gesetzt wenn ich bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr nicht bei Weltmeisterschaften oder olympisches Spielen dabei bin, dann lasse ich es Und das hab' ich dann mehr oder weniger aufgehalten.

00:05:14: Aber

00:05:14: das heisst Olaf Ludwig Uwe Ampler.

00:05:18: Uwe Raab, alles deine Generation?

00:05:20: Ja genau also mit denen sind wir Radrennen gefahren und die haben sich halt.

00:05:25: ja wenn wir Trainingslager im Frühjahr an Cottbus hatten und sind in der Woche da tausend Kilometer gefahren dann haben die das halt in Tunesien oder in Marokko gemacht kamen braun gebrannt wieder entspannt und sind uns dann dem Frühjah um die Ohren gefahren.

00:05:40: aber durftest du Frins Fahrt mitmachen so was?

00:05:42: Ne, das war nur A-Nationalmannschaft.

00:05:45: Das waren die besten acht Straßenfahrer.

00:05:48: Okay dann sind wir also KJS, ähm... Dann achtundachtzig aufgehört?

00:05:57: Was denn, wie ging's weiter?

00:05:59: Also wir waren doch zu DDR-Zeiten.

00:06:01: Man hat mich direkt zur nationalen Volksarmee bestellt und ja, da hab ich dort meinen Dienst getan, hatte die Möglichkeit noch ein bisschen abzutrainieren Und war aber fest entschlossen, auch nicht in das älterliche Unternehmen einzutreten.

00:06:19: Sondern wollte das Land verlassen.

00:06:21: Das war auch mit meinen Eltern besprochen und es war ein klares Ziel.

00:06:26: Und hast du so verwirklicht?

00:06:28: Ja, das kam etwas anders.

00:06:31: In der Westen ist ja quasi zu uns gekommen... ...und dann habe ich dort die Tätigkeit bei der Volksarmee mehr oder weniger sein lassen.

00:06:38: Hab den erklärt dass ich jetzt weg bin Und bin zu meinem Vater gegangen und habe gesagt, es kommt ein Vater.

00:06:45: Jetzt geht's los!

00:06:45: Wir machen

00:06:46: irgendwas.".

00:06:47: Das heißt aber dass du in der NVA warst?

00:06:50: Ja.

00:06:50: Auch am neunten November?

00:06:51: Ja Ich weiß nicht, kennst du Thomas Waldheim?

00:06:55: Ja

00:06:56: Der stand am neunte November mit seinem Maschinengewehr am Brandenburger Tor.

00:07:02: Wo warst Du?

00:07:03: Ich war tatsächlich auf Urlaub.

00:07:06: ich war im Zug von Erfurt nach Hause, nach Glemnitz also nach Karl-Marxstadt damals und rief meinen Eltern an.

00:07:17: Und die sagten zu mir ja wir können dich nicht abholen!

00:07:19: Wir haben schon was getrunken.

00:07:22: Ich dachte komisch aber ist eigentlich total unüblich.

00:07:25: Aber ich sollte mir einen Taxi nehmen auch nochmal unübelig weil der sparsame Leute gewesen.

00:07:31: Dann bin ich mit dem Taxi nach Hause gefahren und dann hat mir meine Eltern noch öffnet dass die Mauer gefallen sei Und da haben wir uns das eine Weile angeschaut im Fernsehen.

00:07:42: Wir stünden ungefähr und haben beschlossen, dass wir jetzt nach Berlin fahren und schauen uns das direkt an.

00:07:47: Da sind wir immer noch in Berlin gefahren und haben uns das live angeguckt.

00:07:49: Aber hier war es schon Stefans Mitger auch genau in der Zeit bei der NVA und hat gesagt, dass das eine Zeit war wenn du in der NVA warst, das war ja eigentlich verboten dann irgendwie in Richtung also die Grenze zu überschreiten.

00:08:10: Du hattest nur deinen Militärdienstausweis und durfte es nicht über die Grenze gehen.

00:08:19: Ich bin auf dem Weg dahin, quasi im Menschenstrom mit durchgegangen einfach.

00:08:27: Beim Rückweg war das ein bisschen schwieriger aber das hat geklappt.

00:08:30: Und ganz ehrlich, ich habe mir auch meine Hundert D-Mark geholt.

00:08:33: Aber das war ja später oder?

00:08:35: Das frage ich auch immer mit den hundert D Mark Begrüßungsgelds was du damit gemacht hast.

00:08:40: Ja die

00:08:40: waren direkt

00:08:40: so.

00:08:40: Waren sie sofort?

00:08:41: Die waren da!

00:08:42: Ich hab' dir auch geholt...

00:08:44: Aber wenn du in dem Jahr neunzehnundachtzig, also direkt nach Berlin Interessant dass du nicht dageblieben bist weil du wolltest der Besuch raus aus der DDR jetzt warst ihr schon in einer BRD Jetzt ist er gleich da bleiben können.

00:08:56: Ja gut aber... War dir klar, dass du denkest jetzt gegessen?

00:08:59: Also ich habe zumindest eine große Hoffnung gehabt, dass man unbeschadet quasi die ganze überschreiten kann.

00:09:05: So und dann muss man ja nicht jetzt schnell flüchten sondern hätte das einen geordneten Übertrag machen können.

00:09:14: Du hast am Anfang schon gesagt, sieben hat dein Urgroßvater eine Spedition.

00:09:20: Das war damals noch ein Pferdevorwerk gewissermaßen Und die haben da Transporte gemacht, jegliche Art.

00:09:26: Und man hat auch mit Brennstoffen gehandelt also Holz und Priketten.

00:09:30: Und das heißt eben?

00:09:33: Die ganze Zeit durftet ihr weiter selbstständige Unternehmen an der DDR sein?

00:09:39: Genau!

00:09:40: Also wenn man in der DDR kleiner war als zehn Mitarbeiter und ja nur eine gewisse Umsatzgröße hatte ist mir jetzt nicht geläufig.

00:09:50: dann konnte man selbstständig weitermachen Das glaube ich in den siebzig Jahren eine größere Verstaatlichungswelle.

00:09:56: Die haben wir unbescheidigt überstanden und die hat das Unternehmen meines Großvaters damals, das war... Wir hatten zwei drei Mitarbeiter und sonst waren das Menschen aus der Familie.

00:10:10: Also wir haben jetzt, du gehst zu deinem Vater und sagst los, lass uns losmachen!

00:10:15: Was?

00:10:16: Los machen?

00:10:17: also was war die Idee?

00:10:18: Na gut, wir haben erst mal damit begonnen uns damit zu beschäftigen Wie funktioniert Transportgewerbe?

00:10:25: Also eine ganz banale Sache zum Beispiel ist, wie breit ist die Ladefläche eines LKWs in den Altenbundesländern und wie waren sie in der DDR.

00:10:36: So

00:10:37: Palettenstelleplätze halt.

00:10:38: also wenn die Euro-Palettenkopf an Kopf gestellt werden muss so ein LKw innenmaß zwei Meter vierzig breit sein.

00:10:45: Und die Oste-Lkws waren weiß ich nicht genau zwei Meter breit oder zwei zehn.

00:10:50: Also mussten wir die Pritschen, die wir hatten anpassen und verbreitern so dass wir vernünftig Paletten laden konnten.

00:10:56: Das war eine Tätigkeit!

00:10:58: Und dann musste man natürlich... Wir hatten damals LKWs der Marke S-Fürthausend und auch einen W-Fünfzig.

00:11:05: Denken?

00:11:05: Da haben wir dann auf den W-fünfzigs umgestellt weil die waren doch ein bisschen stabiler und ein bisschen moderner.

00:11:10: denn die Routen die man dann fahren muss, das war am Anfang auch Umzüge zum Beispiel oder Schrott dem man transportiert hat Bier, alles Mögliche.

00:11:24: Fahrraden verloren?

00:11:26: Spedition... Ich hätte jetzt als Erstes gesagt, gings darum die neuen Waren in den Osten zu bringen also dass ihr deshalb auf Speditions gekommen seid?

00:11:39: Wir hatten ja schon als Transportbetrieb unterwegs gewesen.

00:11:44: Deswegen war das Thema Transporte im weitesten Sinne immer für uns ein Thema.

00:11:49: Und jetzt haben wir dann eben das wieder transportiert, was am naheliegendsten war, wo wir Kontakt hatten und das haben wir getan.

00:11:57: Das ging eine Weile.

00:11:59: Dann haben wir begonnen für den Konsum in Chemnitz, in Karl-Marxstadt damals noch Getränke zu transportieren.

00:12:07: Also sind wir in Brauereien gefahren, in allen Bundesländern, in Kassel zum Beispiel und haben Bier geholt, haben es am Anfang direkt von der Brauerei oder vom Mineralbrunnen in die Kaufhallen gefahren.

00:12:21: Das heißt immer ein Maschinenwagen voll für eine Kaufhalle und einen Anhänger für andere Kaufhale.

00:12:27: Und so sind wir dann eben immer gependelt mit mehreren Fahrzeugen schon.

00:12:31: Auch Uwe Thurs war hier schon im Podcast und er hat ja einer der Dreistelligen GmbH-Nummern.

00:12:37: Ihr müsst ihr dann... Als Spedition wahrscheinlich auch eine sehr, sehr frühe Gründung gehabt

00:12:44: haben.

00:12:44: Nein, wir waren ein Bestandsunternehmen und es war zu dem Zeitpunkt ein Einzelunternehmen meines Vaters.

00:12:49: also deswegen haben wir da nicht noch ne neue Ohrkunde gehabt

00:12:52: weil ich finde es ja total spannend dass ihr wart jetzt in der Unternehmerfamilie die schon vorher Unternehmer waren.

00:13:00: was waren das eigentlich für Persönlichkeiten die sofort, neunzeigundneinzig gegründet haben?

00:13:04: Also irgendwie Und es war ja eine wilde zeit wahrscheinlich

00:13:10: Man würde jetzt von Anarchie sprechen, weil auch Steuern und verschiedene Dinge wurden dort nicht so genau beachtet.

00:13:20: Eigentlich

00:13:20: ganz nett.

00:13:22: Ganz nette waren aber auch andere Herausforderungen dabei dass du eben häufig auf Menschen getroffen bist die dann gar nicht bezahlt haben.

00:13:30: also war wild

00:13:33: Und ihr wart Sofort wurde dir größer oder habt erst mal noch weiter als Familienunternehmen?

00:13:39: Wir haben dann nochmal zwei drei mehr Mitarbeiter eingestellt, hatten dann schon ein paar weitere KWs.

00:13:48: Also wir haben uns erste gebrauchte große Lastzüge gekauft ja das weiß ich Dreiaxmaschinen mit Zwergsanhängern dazu Planwagen und haben dann schon für Erste Größere Späteteure auch Frachten gefahren ...neben den Getränken.

00:14:05: Kannst

00:14:06: du eigentlich auch Lkw fahren?

00:14:07: Ich hab komplette Lkwausbildung, Schein alles...

00:14:11: Und bist auf viel gefahren?

00:14:12: Ich bin auf viel Gefahren!

00:14:14: Auf viel Gabelstapler gefahren, alles.

00:14:16: Auch diese ganz langen Fahrten also ich weiß gar nicht wie die... Fernverkehr?

00:14:21: Ja ja gut du hast halt quasi das Bier oder die Getränke aus der ganzen Bundesrepublik zusammengeholt aber das habe ich nur ein Jahr lang gemacht anderthalb Jahre Ja.

00:14:34: also wir haben die Getränke transportiert, wie ich es vorhin sagte.

00:14:37: Und eines schönen Tages stehe ich in einer Brauerei und vor mir steht ein anderer LKW um auch Ware zu laden und da steht dran getränkegroßhandel Diekmann Naja.

00:14:50: dann bin ich zum LKB-Fahrer gegangen und habe gesagt, Getränkekroßhandler erklär mir mal was ihr da macht!

00:14:55: Wie das so einen LKV Fach halt macht hat mich das ganz grob erklärt dass da eine Lagerhalle ist, wo die Getränke drin stehen und dann wird das quasi für den Kunde wunschgemäß konfektioniert und dann dahin gebracht.

00:15:06: Also nicht direkt in die Outlets.

00:15:10: Da hatte ich noch die Frage wie es bei seinem Chef denn so läuft.

00:15:13: wirtschaftlich geht's dem gut?

00:15:16: Und dann schwärmt er mir was vor von der S-Klasse und wie toll das alles ist.

00:15:21: Tjo!

00:15:22: Mit der Geschäftsidee bin ich dann nach Hause gedonnert zu meinem Papa und habe gesagt Vater pass auf wir werden getränkig groß sein.

00:15:30: Was hat er gesagt?

00:15:32: Da fand das okay, weil mein Ziel war schon immer mit Dingen zu handeln.

00:15:37: Ich war irgendwie kaufgängig unterwegs und hab gehandelt mit verschiedensten Sachen.

00:15:42: Und mein Vater war immer logistiker, Technik nahe

00:15:47: etc.,

00:15:48: und so konnten wir uns ganz gut ergänzen.

00:15:50: Das heißt

00:15:50: du warst auch der Verkäufer?

00:15:52: Ja!

00:15:53: Ich habe nämlich eine These, dass Menschen die aus dem Leistungssport kommen... durch das Training sehr hohe Leistungsmotivation haben.

00:16:00: Also die wissen einfach okay, Training bedeutet ich muss jeden Tag so und zu viel Kilometer machen.

00:16:06: hast du sozusagen die Listen von Unternehmen vorgenommen und die alle einfach abtelefoniert?

00:16:13: Nee, nee.

00:16:13: Das habe ich nicht.

00:16:14: Also erstens in der ganz frühen Zeit war abtelefonieren generell schlecht weil mit dem C-Netz so ein großes tragbares Philips Sporty waren wir unterwegs und da überhaupt Kontakte zu kriegen war schwierig.

00:16:30: Muss man immer auf Berge noch?

00:16:33: Der Funk gar nicht so gut funktioniert.

00:16:35: Also das war einigermaßen herausfordernd.

00:16:39: Ich finde es sehr interessant, dass dein Papa auch alles dann mitgemacht hat.

00:16:42: Du bist mit Ideen gekommen, hast gesagt wir werden jetzt in der Tränke groß magten.

00:16:46: Großhändler ja?

00:16:47: Großhäntler!

00:16:48: Stimmt.

00:16:49: also ich muss sagen...ich war glaube ich einmal bei euch in diesem großen äh wahrscheinlich wegen dem Firmen oder

00:16:55: wegen Grüner.

00:16:56: genau

00:16:56: das war ja ein Riesen Ding.

00:16:58: Ich weiß nicht ob es gibt's da noch heute?

00:16:59: Ja.

00:17:00: Das gibt es noch, da ist auch noch ein Getränke-Handel drin.

00:17:03: Also

00:17:03: es war ja eine Riesenhalle.

00:17:06: Das denke ich war nicht, in welchem Jahr sind wir jetzt eigentlich?

00:17:10: Und das sind wir.

00:17:10: Wir sind jetzt im Jahr zweiundneunzig so heiße also einundneinzig-zwundenneunzlich und wir haben am Anfang die Garage oder ins Reilkawikarage vom Vater alles ausgeräumt haben da drin die Ware gelagert haben dann natürlich erfahren können dass unsere Kunden mehr Sortiment wollten.

00:17:30: das heißt wir haben eine größere Lagerhalle gebraucht.

00:17:33: Da haben wir quasi eine Scheune in der Nähe angemietet, entsprechend ausgebaut und hatten ein größeres Sortiment.

00:17:41: Dann wurde aber auch schon das Geld erst einmal knapp.

00:17:44: Ich hatte mir mit Unterstützung meinen Eltern einen Häuschen gekauft, wo ich eigentlich einziehen wollte.

00:17:52: Das haben wir doch dann gleich wieder verkauft.

00:17:54: Und warum wurde das Geld knapp?

00:17:56: Wurde nicht mehr so viel...

00:17:57: Nein, das wurde ich natürlich viel getrunken.

00:17:59: Aber du musst ja die Warnbestände, die dir hinstellen, die müssen vorfinanziert werden.

00:18:03: Und das wollte ich jetzt auch noch mal fragen wie überhaupt das Geschäftsmodell funktioniert?

00:18:06: Du hast es dir aktuellen lassen vom Lkw-Fahrer Kurz.

00:18:09: Wer sind die Kunden?

00:18:12: Ja, Getränkehändler also Getränkemerkte dann größere Lebensmittelmärkte und Gastronomiebetriebe.

00:18:20: Das waren unsere ersten Kunden.

00:18:22: Also eine Edeka Rewe

00:18:24: Da war das noch quasi Konsum, Konsumkaufhallen waren das oder HO-Kaufhall.

00:18:31: Und dann eben kleinere Getränkemärkte die da entstanden sind, so Garagenmärkten häufig und der ersten Gastronomiebetriebe.

00:18:38: Okay.

00:18:40: Aber...und sie sind auf euch zugekommen?

00:18:41: Oder musstet ihr...?

00:18:42: Wir

00:18:43: müssen ja führen.

00:18:44: Ja.

00:18:45: Okay okay.

00:18:45: Und dadurch dass ihr vorfindet, also ihr seid dann an die einzelnen Brunnen und Brauereien gegangen habt gesagt passt auf wir nehmen euch sonst so viel Waren, macht uns einen guten Preis.

00:18:56: Und das ist mehr oder weniger als Geschäftsmodell plus das Anliefern?

00:18:59: Ja genau.

00:19:01: Okay.

00:19:04: Also du hast sofort gemerkt, dass es ein Markt...

00:19:07: Ja klar!

00:19:09: Man hat sich angeschaut.

00:19:11: wie sind die Strukturen in den alten Bundesländern, wie groß sind dautige Betriebe wenn sie gut gemanagt sind?

00:19:18: Ich war mit dem Vater wirklich viel unterwegs.

00:19:20: Wir haben uns Speditionsbetriebe angeschaut, wir haben uns Getränke-Logistikunternehmen angeschauert... ...wir haben uns getränkte Einzelhandelsunternehmen eingeschaut.

00:19:30: Jetzt nicht dass ich dabei den Sturm geklingelt habe und haben gesagt erklärt uns das ganze Mal sondern sind eben da wie die Detektive unterwegs gewesen, haben uns das angesehen.

00:19:41: Aber ich

00:19:41: finde ja krass, dass du aus einer Begegnung mit einem Lkw-Fahrer dann So ein strukturiertes, wie nennt man's Scouting gemacht hat?

00:19:51: Ja

00:19:51: da gibt es dann trotzdem noch so Zwischenschritte auch immer wieder.

00:19:55: Dann haben wir jemanden kennengelernt der tatsächlich eine getränke Logistikunternehmen als Manager geführt hat.

00:20:02: dort war ich mal ne Woche dann als Trainier mit unterwegs.

00:20:06: Da hatten wir mal erklärt wie die Kalkulationen aussehen und so weiter.

00:20:10: aber ansonsten hatten wir nicht viel Zeit uns wirklich dort auszubilden.

00:20:15: Es

00:20:16: kam auch kein westdeutscher Konkurrent, der diesen Markt bedienen wollte.

00:20:19: Doch

00:20:20: doch ja.

00:20:21: Wir

00:20:22: hatten viel Konkurrenz.

00:20:24: Wir waren eigentlich immer so ein Tick zu spät und zu klein Und dann mussten wir das immer wieder beim Leistungssport.

00:20:33: Dann muss man sich halt durchsetzen.

00:20:35: Aber das funktioniert ja wahrscheinlich nur über den Preis?

00:20:39: Nö Das

00:20:39: ist auch also Fleißen Disziplin Zuverlässigkeit

00:20:43: Okay.

00:20:45: Und wie viel Marge ist das so ein Produkt?

00:20:47: Ich kann mir das wirklich überhaupt nicht vorstellen.

00:20:49: Das sind so

00:20:49: um die fünfzehn bis zwanzig Prozent

00:20:52: und ist es immer noch ein gutes Geschäft, ich hätte jetzt...

00:20:55: Das ist ein ganz enges Geschäft.

00:20:56: also da wird alles im Bereich Nachkommestelle

00:21:00: kalkuliert.

00:21:01: Man hört immer dass Edeka und Rewe ganz unangenehme Verhandler sind.

00:21:06: Ja wir waren in den letzten Jahren waren wir in Deutschland der größte Logistikpartner für Rewe.

00:21:15: Das waren anspruchsvolle Gespräche.

00:21:20: Kannst du dich noch erinnern, wo sozusagen... ...du nicht mehr dein eigenes Haus wieder verkaufen musstest?

00:21:25: Also wo es auf einmal so einen Sprung gab.

00:21:30: Du musst ja auch mit den Mitarbeiterzahlen enorm gewachsen sein.

00:21:33: Wir raten Familienunternehmen und...

00:21:35: Also wir waren irgendwann mal... Ich meine, so in der Zeit von three ninety-four war man die dreißig vierzig Mitarbeiter.

00:21:44: Ich weiß noch, ich hab mal mit meinem Vater spät abends noch im Lager irgendwas sortiert bearbeitet.

00:21:52: Keine Ahnung.

00:21:53: und dann hat er mich mal gefragt wie groß wirst denn du das noch machen?

00:21:58: Ich sag so ne also hundert Mitarbeiter ist schon das ist mindestens was man reichen kann.

00:22:03: Und warum?

00:22:03: Einfach nur eine schöne Zahl?

00:22:05: Ich fand es eine coole Sache ja genau.

00:22:07: Nummern

00:22:08: Nummer Spoilern Was war die höchste Mitarbeiterzahl?

00:22:12: Ja als wir dann quasi dienen die ersten Anteile veräußert haben, war meine Frau und ich waren wir zuständig für das gesamte Deutschlandgeschäft.

00:22:21: Und dann waren wir anderthalb tausend direkt angestellte Mitarbeiter und dann nochmal fünfhundert, die quasi aus Überlassungsverträgen für uns tätig

00:22:31: waren.".

00:22:34: Das war dann eine andere Nummer.

00:22:37: Okay, aber für dich war Hundert erstmal so ne Zahl?

00:22:40: Wie viele große Unternehmen... also wie viele ostdeutsche große Unternehmen zu der Zeit gab's denn denen eure Größenliga gespielt haben?

00:22:47: Ja, da gab es schon einen.

00:22:48: Also mit irgendwie die hundert Mitarbeiter gab´s schon bestimmte zehn Betriebe in den neuen Bundesländern und wir haben auch ja dann im Jahr zweitausend ist erst mal wirklich uns angeschaut, wie kann man das jetzt strukturiert weiterentwickeln?

00:23:10: Und haben dann eine Wachstumsstrategie niedergeschrieben.

00:23:13: Also A – um eine vernünftige Finanzierung aufzusetzen für das ganze Unternehmen die logistischen Gegebenheiten, die man hatte auch mal für die Zukunft vorzudenken.

00:23:24: mit welchen Vorpark ist man unterwegs oder will man perspektivisch unterwegs sein, die Themen zu optimieren?

00:23:29: und dann ganz wichtig wie es die IT-Infrastruktur

00:23:33: Stimmt, das kam ja auch alles erst in den neunziger Jahren so richtig in Gang.

00:23:38: Und ihr habt ja angefangen wahrscheinlich mit Büchern oder so?

00:23:41: Ja klar also ich weiß noch bis eins Komma fünf Millionen demark Umsatz und zwei Millionen Demark Umsatzt hat mein Großvater die Rechnungen alle für alle Getränke und es leer gut noch auf der kontinenten Schreibmaschine gelegt.

00:24:00: Wahnsinn!

00:24:01: Das hat alles gestimmt Echt?

00:24:03: Ja, es hat alles gestellt.

00:24:05: Der war total korrekt!

00:24:07: Aber dieses Fank-Thema ist ja auch ein Riesen.

00:24:11: Es ist ja total viel Geld, was sozusagen immer wieder sich aber schlecht kalkulieren lässt.

00:24:20: Im Regelfall ist das Mehrwegsystem so gebaut, dass du immer einen kompletten Lastzug oder eine komplette Charge Ware von einem Hersteller ab.

00:24:31: Das erste Mal fährst du leer dahin.

00:24:33: Wenn du dann in der Dauften Geschäftsbeziehung bist, kommt das Vollgut zu dir.

00:24:39: Du bringst es in die Märkte und holst aus den Märkten das Lehrgut auf den Hof.

00:24:45: Dort sortierst du das nach Herstellern und dann fährst wieder mit dem Lkw voller Lehrguth zurück in die Brauerei um dort dann wieder voll gut abzuholen.

00:24:54: Das ist also schon ein vernünftiger Kreislauf.

00:24:57: Habt ihr eigentlich noch was anderes gefahren?

00:24:59: Oder war dir dann nur noch Getränke?

00:25:01: Wir waren als Spediteur unterwegs.

00:25:03: Wir hatten bis zu dreißig LKWs, die im Speditionsgeschäft unterwegs waren und wir hatten in der Spitze auch mal fünfzehn Betonmischer.

00:25:14: Als es noch gebaut wurde?

00:25:16: Ja erstes als es noch gebaute wurde und dann war das auf einmal so ein Notnagel.

00:25:20: Da hatten wir mal eine schwierige Phase.

00:25:24: Das ist uns mal ein Auftrag um die Ohren geführten und wir hatten eben fünf Sattelzugmaschinen mit Kipp-Aufliegern auf dem Hof stehen.

00:25:31: Und keine Arbeit dafür!

00:25:33: Aber die Fahrer?

00:25:35: Und die Fahrers, es war alles da... Also wir hatten alles an Kosten was man noch braucht oder eben nicht braucht.

00:25:41: und dann ging's darum wo können wir den gegebenenfalls jetzt Zuschlagstoffe fahren?

00:25:46: und habe ich einen Trainer von mir getroffen der in einer Betonungsanlage als Geschäftsführertätik war Und habe ihn gefragt, Mensch wir wollen ja gerne Split und Kies für euch fahren.

00:25:59: Und dann sagt er tut mir leid, wir sind in einem festen Kontakt mit dem Unternehmen seiner Zeit.

00:26:05: Und sagt aber stopp es gibt gerade ein Outdoor-Sing-Modell!

00:26:11: Derjenige der hier bei uns die Betonmischer übernimmt, also die haben quasi alle ganzen Fahrmischer veräußert... ...und das sollte alles über spätete Türe gehen.

00:26:19: Derjenig der die Fahrmische nimmt kann da noch Zuschlagstoffe mitfahren.

00:26:24: Und dann haben wir Betonwäsche gehabt und konnten eben zur Schlagstoffe fahren.

00:26:28: Und wie lange habt ihr das gemacht?

00:26:29: Bestimmt fünfzehn Jahre.

00:26:31: Das war jetzt doch ein gutes Geschäft?

00:26:33: Ja, ein gutes Geschäft war so semi aber es war in Ordnung.

00:26:38: Mein Vater, wie gesagt, wenn der Lkws da waren am besten groß und schwer, dann hat er einen riesen Spaß dran gehabt.

00:26:45: Okay also wir sind jetzt im Jahr zweitausend ungefähr Hast du das gesagt?

00:26:50: Ja, ein bisschen

00:26:51: in den Jahrzehnten.

00:26:51: Also wir sind jetzt punktuell schon mal auch mit den Mitteln schon ein

00:26:54: bisschen drüber

00:26:54: gesprungen.

00:26:55: Aber also gab es noch einmal einen so einen Punkt wo sozusagen dieser Lineare-Aufstieg mal ein bisschen nach oben... ...nach

00:27:03: dem etwas steiler ging.

00:27:05: Ein etwas steile?

00:27:07: Weil ja ich habe eine Zahl hundertsiebzig Millionen umsetzt irgendwo gelesen.

00:27:11: Ja, da war dann mehr.

00:27:13: Noch mehr!

00:27:15: Das sind ja schon große Zahlen.

00:27:18: Wir haben dann, also in der Wachstumsstrategie die wir damals nicht geschrieben hatten, hatten wir doch erhebliche Skalierungen drin.

00:27:26: Und die konnte man auf zwei Wegen erreichen entweder man geht über den Preis und verdrängt auf dem Weg Wettbewerber aus dem Markt oder – das war unser Weg – wir haben bestehende Unternehmen übernommen.

00:27:44: So haben wir quasi immer bestehenden Wettbetwerber verschiedenste Herausforderungen hatten, mit denen die nur schlecht klargekommen sind.

00:27:51: Die haben wir übernommen, haben auch teilweise manche vielleicht etwas Mürbe gemacht wie auch immer.

00:27:56: aber die haben wir dann zu gekauft und haben dann immer das Personal integriert, die Kunden integrieren um versucht alles so zu optimieren.

00:28:05: Das war ja entsprechend dass ich das auch ein Theater am Ende.

00:28:08: Was waren für dich die beste Zeit in also unternehmerisch?

00:28:14: Wahrscheinlich jetzt.

00:28:17: Aber ich malte jetzt mit dem Getränkehandel, gab es mal so eine wirklich schöne Zeit wo man dachte, der große Stress ist vorbei?

00:28:27: Nein, das hatten wir nicht weil wir waren immer auf Wachstum getrimmt und immer so hungrig dass wir immer richtig Druck hatten.

00:28:39: unsere Mitarbeiter hatten auch immer druckiert.

00:28:42: Ich hoffe, dass im positiven Sinne auch.

00:28:44: Also da ging es wirklich zur Sache und im Redelfall bildet sich ja auch dann ein Team raus welches diese Leistungsfähigkeit diesen Leistungsgedanke auch trägt also die das auch leben.

00:28:59: Und das war eigentlich immer wirklich linear.

00:29:01: Das war durchgängig.

00:29:02: Es gab sicherlich mal Zeiten wo man ein bisschen ruhiger war.

00:29:05: aber entweder man hat wie gesagt darum gekämpft Unternehmen, welchen man integriert hat.

00:29:13: Dass man das dann konsolidiert, dass ganze auch Standorten abschmelzt, LKWs reduziert

00:29:20: etc.,

00:29:20: auch Personal abbaut.

00:29:21: Das ist nun mal so in solchen Konsolidierungsprozessen und sobald das erledigt war, dann hat man wieder begonnen zu optimieren, die wirtschaftlichen Strukturen weiterzuoptimieren, Preissysteme anzupassen etc.

00:29:36: Und wenn es erledig war, war der nächste Foto Tür.

00:29:40: Ich weiß nicht, ob das jetzt vielleicht ... Ihr hattet auch Märkte?

00:29:45: Getränke, Märkte.

00:29:46: Also ihr seid... War das schon von Anfang an?

00:29:48: Weil da ist ja sozusagen, ihr habt der Rewe alles bei... Das habt er für die trotzdem gefahren.

00:29:55: Aber zu sagen, ihr geht direkt an den Einzelkäufer heran.

00:30:01: Ist ja eigentlich sehr schlau.

00:30:02: Man weiß ja was die Margen sind.

00:30:04: Ja genau!

00:30:05: Ja, das war eher ein Zufallsprodukt.

00:30:08: Wir sind zu den ersten Märkten gekommen über Inkassurmaßnahmen also Kunden die quasi ihre Ware nicht bezahlen konnten.

00:30:16: Haben euch den Laden jüge?

00:30:18: Und der hat uns die Ware eh gehört, die drin stand.

00:30:22: Die hätten wir jetzt quasi da abholen können.

00:30:26: fährt sie wieder ins Lager und fährt zur nächsten Kunde.

00:30:28: dann haben wir gesagt okay dann übernehmen wir gleich den ganzen Laden und das haben wir dann Stück für Stück paar so eine Läden übernommen.

00:30:35: Wenn du dann, was weiß ich, fünf, acht, zehn so eine Märkte hast, dann fällt dir relativ schnell auf wenn das ungeordnet ist dass es entweder gehen lässt oder man macht's richtig und mit Systemen.

00:30:48: Und da haben wir gesagt okay wir machen es richtig um ein System und hatten dann in der Spitze glaube ich auch neunzig Fachmärkte.

00:30:55: Und wo?

00:30:55: Also was war euer Kerngebiet eigentlich?

00:30:58: Weil ihr seid immer hier in Cannes geblieben, ne?

00:31:01: Ihr habt ja für Deutschland alles gefahren aber

00:31:04: Wir hatten auch Großhandelsstandorte in Sachsen.

00:31:09: Zwei, drei in Sachsens.

00:31:13: Einen Thüringen, einen Sachsanhalt und einen Brandenburg.

00:31:17: Also wir hatten mehrere Großhandelstandorte und hatten eben auch in diesem Vertriebsgebiet diese neunzig getragen gefahren.

00:31:23: Und das ist eigentlich doch ein Gamechanger oder?

00:31:27: Ja Gamechangers wie immer im Leben.

00:31:30: also du kannst die Sachen gut machen Und du kannst ja richtig gut machen.

00:31:34: Ich behaupte, wir haben sie in Teilen nur gut gemacht.

00:31:37: So ganz gut nicht!

00:31:40: Das ist erst dann so ... ... im Jahr zwei Tausend dreizehnt rum passiert und da hatten wir wirklich mal ein tolles Konzept.

00:31:45: das hat auch wirklich gut funktioniert

00:31:47: weil ich kenne Getränke Hoffmann und das ist ja eigentlich so ein Konstrukt dass doch eine große Brauerei sogar noch gehört.

00:31:57: genau es ist ja Wahnsinn eigentlich dass überhaupt noch andere Marken in diese Märkte gehen Weil eigentlich wird gar da alles... Ja,

00:32:08: also ich glaube wenn man Hersteller ist kann man schon damit leben auch jetzt in den Märkten eines Wettbewerbers unterwegs zu sein.

00:32:17: Insbesondere wenn der Wettbehörber eben mit seinem Fachmarkt Sporter so stark ist dass er in angestammten Gebieten in denen man unterwegs ist hat dort den Markt abteckt.

00:32:30: Ich sag mal auch im Bereich Einkaufspreise ist das endlich, man muss halt an irgendeiner Stelle sagen dann so bis hierher und nicht weiter.

00:32:37: Sonst müssen wir die Geschäftsbeziehung beenden.

00:32:40: aber das geht schon, das kann man machen.

00:32:42: Habt ihr jemals darüber nachgedacht?

00:32:44: Also ihr habt ja die Getränke gefahren, ihr hattet einen eigenen Markt, die komplette Wertschöpfung mitzunehmen um noch das Getränk selber zu produzieren?

00:32:53: Ja auch, die hat es gegeben.

00:32:54: Auch gemacht?

00:32:55: Nein haben wir nicht gemacht Irgendwann so weit gebracht, dass wir zumindest Eigenmarken hatten.

00:33:02: Also eine eigene Biermarke, wir hatten eigene Weinmarken...

00:33:05: Aber das waren eure eigene Bier Marke?

00:33:07: Das Produkt ist Schlossbräu.

00:33:09: Ach,

00:33:09: das kennst du gar

00:33:10: nicht!

00:33:10: Das ist ein Preis-Einstiegsprodukt gewesen.

00:33:12: Die Idee war die, dass die Ötegeberbrauerei im Prinzip immer im Preis-einstiegsegment die Fachmärkte oder auch die Lebensmittelmärkten direkt beliefert hat.

00:33:25: Sie sind mit der Amerika gefahren und in die Märkte gefahren Und das hat in Sachsen noch nicht funktioniert, weil wir es vermieten haben die Ware über den Großhandel überhaupt am Anfang zu transportieren.

00:33:38: Die haben sich quasi erst den Großhändler genommen, haben von dem den Markt aufbauen lassen und wenn genügend Volumen gegangen ist in den Outlets, haben sie den Groß händler abgeschaltet und sind direkt da hingefahren.

00:33:51: Und dafür dass gesehen hatten wie die Arbeiten haben gesagt okay wir bringen unsere eigene Preiseinstiegsmarke

00:33:56: ...

00:33:57: auch dann mit dem vernünftigen Gebind und so weiter.

00:34:00: Auch qualitativ, also ansprechend nicht exzellent aber ansprechender... Und haben quasi den Oettinger damit die Tür zu gehalten in Sachsen.

00:34:10: Oh okay!

00:34:12: Ich habe zwei Fragen.

00:34:13: Die eine Frage ist du hast ja viele Getränke Marken auch kennengelernt von allen die du... Welche Marke hättest du gerne selber besessen?

00:34:22: Weil du gesagt hast, war verrückt dass die Leute das kaufen.

00:34:24: Du hast ne Ahnung was es eigentlich ... in der Produktion kostet.

00:34:28: Also welches Getränke hättest du gerne besessen?

00:34:31: Getränken, also eine Marke ist es gibt... Es gibt sie so eine ganze Menge, aber zum Beispiel da Gerollsterner Brunnen.

00:34:39: Das ist ne tolle Marke, ein tolles Produkt und auch ja ist der Markführer in Deutschland.

00:34:46: was jetzt an einer Einzelmarke anbelangt.

00:34:50: Also Wasser wäre schon Wasser gewesen?

00:34:51: Ja das

00:34:51: ist schon ziemlich cool!

00:34:53: Und die zweite Du hast also, ihr habt diese neunzig Märkte.

00:34:57: Ihr habt diese vielen Standorte.

00:34:59: Kannst du mal beschreiben wie da so ein normaler Tag bei dir aussah?

00:35:02: Ein normaler Geschäftsführertag?

00:35:10: Ja begann je nachdem... Also du bist vierundzwanzig Stunden irgendwie ansprechbar.

00:35:19: Dein Leben dreht sich komplett um das Geschäft und alle anderen Themen ob Familie Freizeit, sportliche Aktivitäten was auch immer findet in dem gleichen Zyklus statt.

00:35:33: Du musst gucken dass du ab und zu mal schläfst.

00:35:36: das ist wichtig und dann passt das schon.

00:35:41: Dann muss man halt mal früher raus oder auch mal um halb acht schlafen wenn wir erst nachts im zwei zum Bett gekommen

00:35:48: sind bis halb ach gleich

00:35:49: Naja, oder halb neun für mir aber auch.

00:35:52: Ich weiß es nicht genau, aber je nachdem wie lang die Abente waren, dann konnte man früh länger schlafen.

00:35:59: Also wenn man dann aber ein schulpflichtiges Kind hat, hört er den Kängel um sechs Uhr weg und muss Satzwerk zur Schule gebracht werden etc.

00:36:10: War eigentlich die gesamte Familie weiterhin involviert?

00:36:13: Ja, also meine Eltern haben ... mein Vater bis zu seinem siebzigsten Lebensjahr Beinahe voll mitgearbeitet.

00:36:24: Die Aufgaben haben sich dann ein bisschen, ja, da haben wir ein paar Aufgaben weggenommen, was heißt weggennommen hat ein Paar abgegeben das er quasi sicher auf andere Themen konzentrieren konnte.

00:36:35: und meine Mutter ist glaube ich mit Parni-Sechzig hat sie es unternehmen verlassen war aber immer dann im Prinzip die gute Seele für uns, mein Vater und für mich.

00:36:47: und meine Familie hat sich um verschiedene Sachen im privaten Bereich gekümmert

00:36:52: Okay, aber theoretisch alle der Familie waren auch involviert in die Firma.

00:36:57: Ja.

00:36:58: Das heißt es gab wenig andere Themen.

00:37:00: dann?

00:37:02: Stimmt!

00:37:04: Kennst du Andreas Müller jetzt Markstedtner, kennst du ja bestimmt auch?

00:37:08: Andreas Müll, ja natürlich ist er an die Jahr...

00:37:10: Der hat sich nämlich deine Frau gewünscht als Gast hier am C-Level weil das ist ja auch eine verrückte Sportlevel ne?

00:37:18: In der Tat, also da bin ich Also ein weißen Knabe, meine Frau ist ein bisschen spät berufende und versucht dann immer mal einen rauszuhauen.

00:37:29: Ich habe mit dem Leistungssport, mit der wirklichen Belastung quasi abgeschlossen damals als ich das Radon nahe gegangen hab.

00:37:35: Ich bin dann zwischendurch nochmal in Marathon gelaufen oder sowas.

00:37:37: aber meine Frau macht extremen Aussachen.

00:37:41: Wird schön wenn deine Frau hier auch mal sitzen würde weil das interessiert mich.

00:37:46: Nur mal so nebenbei wieviel Kilometer fährst du noch hat im Jahr?

00:37:51: Fünftausend, irgend sowas.

00:37:54: Finde ich immer noch gut?

00:37:55: Also es ist ja ein hundert einer Woche...

00:37:57: Ja aber das ist sehr nicht so... Draußen

00:38:00: oder auf der Rolle?

00:38:01: Draußen!

00:38:02: Draußen.

00:38:02: also ich sehe niemals... Die Rolle ganz schlecht, also ich mache das punktuell mal Ich habe das natürlich alles Aber auf die Rolle fahren mag ich nicht.

00:38:10: Okay Ich würde jetzt nochmal die.

00:38:13: Es gab dann, konnte ich nachlesen Irgendwann hast du oder habt ihr einen fünfzig Prozent verkauft des Familienunternehmens.

00:38:24: lag es auch daran, dass das mehr Zeit haben wollte oder war das eine strategische Entscheidung?

00:38:30: Also zu dem Zeitpunkt gab's zwei Herausforderungen.

00:38:37: Eine Herausforderung war die, dass wir mit unserer Wachstumsstrategie weitgehend ausfinanziert waren und Die nächsten Schritte nach unserer Lesart damals, das war im Jahr zum Jahr oder zum Jahr.

00:38:53: Das wäre gewesen, dass wir beginnen müssen, das erste automatisierte Lager zu bauen also vollautomatisiertes Lager.

00:39:01: Das hätten wir wirtschaftlich vielleicht mit einem Lager hinbekommen aber damit hätten wir nicht unser Vortriebsgebiet abdecken können und mehrere Leger hätten man uns nicht leisten können.

00:39:11: Ein so Thema, was uns umgetrieben hat.

00:39:13: Wo mein Nachgedacht hat gegebenenfalls zu kooperieren oder irgendwas anderes zu machen.

00:39:19: und dann hatte ich im Jahr die Diagnose, die unerfreulich war und die auch jetzt für mich lebensbedrohlich war.

00:39:30: und vor dem Hintergrund haben wir als Familie beschlossen dass wir ein Gesellschaft aufnehmen und ja mit wem gemeinsam den Weg gehen

00:39:41: Führte aber dazu, bist du noch gesellschaftlich?

00:39:44: Wir sind noch Gesellschaftler.

00:39:46: Das ist richtig.

00:39:46: ja Also ich habe dann ein bisschen Operation gehabt und die sind das Und hab dann klares halbes Jahr wenig gearbeitet war dann aber relativ schnell wieder genießen und War dann weiter für die Ostbetriebe die wir quasi in die Beteiligung aufgenommen hatten zuständig.

00:40:11: Und dieser Gesellschaft, da hatte quasi etwa das gleiche Volumen an Umsatz ebenfalls nochmal in Norddeutschland.

00:40:20: Also wir haben zu dem Zeitpunkt ungefähr im Osten für uns rund drei Hundert Millionen Umsatz gemacht und er hat eine ähnliche Schwungmaße in Nord-Deutschlands.

00:40:30: Im Vergleich gibt es ja bestimmt mehrere große Getränke... Lieferanten, wo steht man da gut?

00:40:36: Ich glaube

00:40:37: das war so vierter oder

00:40:39: fünfter.

00:40:40: Also wir waren als getränke Pfeifer in Jahrzehnte an Deutschland und waren im Osten die Nummer eins.

00:40:49: Genau!

00:40:49: Und dann hießt ihr Splendid.

00:40:52: Was heißt der jetzt noch?

00:40:53: Erst

00:40:54: hieß es noch eben Getränkepfeifer und wir haben versucht dann die Nordbetriebe mit den Ostbetrieben Nicht zu verschmelzen, aber die Tätigkeitsfelder zu harmonisieren.

00:41:14: Die Prozesse anzugleichen

00:41:17: etc.,

00:41:17: das müssen wir jetzt nicht alles ausführen.

00:41:22: und dann stellte meine Frau schon früher die Frage ob sie in Deutschland quasi des Thema HR übernehmen möchte?

00:41:33: Personalführung und was ihr dann auch gemacht hat.

00:41:40: Und ein, zwei Monate später hatte man mich gefragt ob ich denn CEO werden wolle oder es mir antun möchte?

00:41:48: Oder wie auch immer man das bezeichnen

00:41:49: mag.

00:41:51: Und das war im März.

00:41:53: Dann hab' ich ja gesagt um.

00:41:55: wie wir alle wissen war dann

00:41:58: drei

00:41:58: Wochen später Pandemieausbruch So, und dann sind wir quasi von dem Zeitpunkt an im Krisenmordus gewesen.

00:42:06: Blöder Zeitpunkt!

00:42:07: War echt etwas unglücklich.

00:42:10: Okay ich überlege wie... weil du bist mir jetzt ja eher als Immobilien-Mensch bekannt?

00:42:18: Ja.

00:42:18: Und soweit ich weiß, bist du nicht mehr in der CEO?

00:42:22: Das ist richtig.

00:42:24: Was ist passiert?

00:42:25: Also wir haben uns durch diese Corona-Zeit hindurchgeschlagen.

00:42:30: Die war sehr herausfordernd, weil wir haben keinerlei Unterstützung oder sonst irgendwas bekommen.

00:42:35: Ob unserer Größe?

00:42:39: Und wie wir wissen... Wir waren zum Beispiel... Dass man eine Idee davon hat, wir waren die Nummer eins im Hamburger Markt.

00:42:46: Also alles was man sich unter Reperbeinen vorstellt, haben wir beliefert und das war von heute auf morgen alles zu.

00:42:54: Alle Fahrer stehen auf dem Hof, alle LKWs stehen da wo nichts mehr geht Überall.

00:42:59: Ab in Hannover, im Bielefeld, in Chemnitz und Dresden war auch immer.

00:43:04: Also das war einigermaßen herausfordernd.

00:43:07: In der Zeit haben wir auch schon eine ganze Menge Geld verloren allerdings nicht hier im Osten.

00:43:13: da haben wir es so gestellt dass es gepasst hat.

00:43:17: Hattet ihr zu dem Zeitpunkt noch die Getränkemärkte?

00:43:20: Die hatten wir.

00:43:22: Im Osten einen echten Boom.

00:43:24: Die riefen sehr gut

00:43:26: Aber im Norddeutschland dann... Die hatten das nicht.

00:43:28: Die hatten es nicht, genau.

00:43:30: Okay also schwierig und warum?

00:43:34: Durch die Größe habt ihr keine Corona-Hilfen bekommen?

00:43:37: Ja, aber ich bekomme.

00:43:39: Dann

00:43:40: kurzarbeit angemeldet, das war klar, aber ansonsten keinen Corona-hilfen

00:43:44: Wie?

00:43:44: Also wie war der?

00:43:45: Hattest du schon immer diese wahrscheinlich durch die Lager Bauen?

00:43:52: musste es wahrscheinlich zum Teil.

00:43:55: War Gewerbeimmobilien sowieso schon immer ein großes Thema für dich?

00:43:59: Und dann dachtest du, wann mache ich doch jetzt das?

00:44:01: Naja mit der Veräußerung der ersten Anteile ist man ja zu bisschen Geld gekommen und fragt sich was macht man jetzt damit?

00:44:11: und dann haben wir uns umgeschaut und dann gab's eben paar Logistik-Immobilien also zwei Pakete zu erwerben.

00:44:18: Und das haben wir gemacht.

00:44:19: Das waren im Wesentlichen, kann ich sagen, das Coca-Cola Betriebe ehemalige, die quasi geschlossen worden sind und da haben wir eben von Coca Cola fast zehn Standorte übernommen.

00:44:33: Und macht dann Vita Cola rein?

00:44:35: Nein, wir haben die quasi umgebaut zu reinen Logistikenmobilien.

00:44:39: also es waren wirklich Leerstände Daher auch dann den etwas günstiger Kaufpreis.

00:44:44: Aber die mussten dann quasi umgebaut, ausgebaut und entwickelt werden so dass die andere Unternehmer nutzen können.

00:44:53: Und gibt man... wie viele Mitarbeiter hast du jetzt?

00:44:55: Also wie ist das jetzt ohne...?

00:44:57: Jetzt sind wir ein kleines Unternehmen kleiner als weniger Wie wieder bei meinem Großvater früher, kleiner als zehn Mitarbeiter.

00:45:05: Wir haben noch Meine Frau ist zuständig für unser kleines Hotel als Forstars in Grüner.

00:45:10: Das sind noch ein paar mehr, das sind dreißig Leute aber mein Team plus keine zehn Leute.

00:45:15: und wie unterscheidet sich jetzt dein Alltag zudem mit tausend fünfhundert Mitarbeiter?

00:45:22: Der ist ruhiger sicherlich.

00:45:25: allerdings habe ich komplett andere Aufgaben.

00:45:29: also wenn ihr neues iPhone kommt dann ist es für mich Einzurichten.

00:45:36: Früher gab es dann die IT-Abteilung, oder wenn ein neuer Rechner eingerechnet färben musste...

00:45:42: Ich überleg gerade die Überschrift!

00:45:44: Früher Chef von tausendfünfhundert Menschen, heute richtet er sein iPhone selber an.

00:45:50: So in der Art.

00:45:52: Das ist schon deutlich anders und viele kleinteilige Fragen, die sich jetzt im Tagesgeschäft ergeben, die musst du als selbst beantworten.

00:46:02: Da bin ich auch ehrlich, das kann nicht teilweise schlechter als andere Kollegen.

00:46:06: Ich wollte mich fragen, fehlt dir das?

00:46:08: Fehlt ihr verantwortlich für tausendfünfhundert Menschen zu sein?

00:46:11: Ja also ich würde es jetzt nicht an der Anzahl an Mitarbeiter festmachen aber ein Unternehmen strategisch zu entwickeln und um in die Zukunft zu führen, das fehlt mir auch.

00:46:22: Also jetzt sind wir halt mit dem Immobilunternehmen ist das halt vergleichsweise winzig.

00:46:29: Ist echt klein!

00:46:33: Wenn man dem Markt jetzt signifikante Fortschritte machen will, dann müsste man wieder auch da ganz andere Finanzierungspartnerschaften entwickeln.

00:46:41: Und da haben wir am Augenblick nicht so richtig Lust drauf.

00:46:46: Kannst du sagen was so das... Also ich mach's mal an mir!

00:46:51: Für mich wäre es eine totale Horrorvorstellung So viele Menschen, für so viele Menschen verantwortlich zu sein.

00:46:57: Nicht weil ich nicht die Verantwortung habe, Firmenlauf hat ja auch... Elftausend Menschen bin hier auch irgendwie in Chemnitz verantwortlicht.

00:47:03: aber zu wissen Urlaube Krankheiten diese ganzen Geschichten belastet mich irgendwie.

00:47:13: also was ist für dich so faszinierend an dieser?

00:47:16: es ist die Gestaltungsmöglichkeit dass man große Sachen machen kann einfach schaffen kannst

00:47:23: mit einer großen Organisation in eine unfassbare Schlagkraft.

00:47:27: Wenn du neue Märkte erobern willst, wenn du etwas Neues erreichen möchtest hast du mit einer Großenorganisation komplett andere Möglichkeiten und das geht auch dann schnell... ...wenn du natürlich die richtigen Menschen um dich herum hast.

00:47:41: Das ist klar!

00:47:44: Du brauchst das beste Team und damit kannst du ganz viel erreichen.

00:47:48: Und hast du eine Idee?

00:47:49: Eine neue, wo du sowas machen könntest?

00:47:53: Also es muss ja irgendwas sein.

00:47:55: Du willst ja wie so eine kleine Armee die wieder schlagkräftig wird sozusagen.

00:48:01: Man sieht wenn ich dich so angucke und man sieht dass du denkst das war noch dieses...

00:48:07: Es gibt zwei Bereiche in denen wir uns gerade den Markt anschauen.

00:48:13: Da sind wir einmal im Immobiliensektor tatsächlich dort eben sich die Frage zu stellen wäre es sinnvoll jetzt nicht nur eigene Objekte zu besitzen, zu vermarkten.

00:48:25: Auch mal eins zu verkaufen, wieder eins zuzukaufen aber eher kleinteilig sondern dass man das ein bisschen dynamisch macht erstens und zweitens, dass man gegebenenfalls in Marklergeschäfte mit eintritt.

00:48:40: Dort gibt es einen Kooperationsansatz.

00:48:42: Das sieht ganz gut aus.

00:48:44: Aber dort ist eben auch ja die... das Business Model ist eben in anderes und ist quasi was die Aufbreitung von Zahlen, Daten und Fakten anbelangt.

00:48:56: In so einem hohen Umfang, in so einer Qualität gegeben dass man wirklich Märkte anders gestalten kann.

00:49:06: Und siehst du so viele Verbindungen zwischen Getränken und Immobilien das du sagst?

00:49:13: Schaff ich oder ist es einfach...

00:49:15: Das würde ich jetzt nicht sagen.

00:49:16: also das ist ein Abo das ist ja Das eine Modell, da gibt es noch ein zweites Modell.

00:49:21: Dann sind wir quasi an einem Produkt.

00:49:23: Das ist ein Mineralwasser.

00:49:24: Also das ist ein Tapwater, also Kaffelwasser welches wir aber in der besonderen Art aufbereiten können und dass dann ja möglich skalierbar in den Markt bringen möchten.

00:49:42: Wenn das funktioniert, könnte das größer werden.

00:49:44: Aber das ist noch was ganz Kleines und ich möchte auch nicht zu viel Tomaten zählen.

00:49:48: Ich kann mir überhaupt nichts drunter vorstellen, ich habe jetzt überlegt... Okay, bin ich dann eigentlich schon... Was ist überhaupt ein Tafelwasser?

00:49:54: Ist da ein Taffewasser?

00:49:55: Also ich weiß gar nicht, was der untersteht.

00:49:57: Ja aus der

00:49:58: Leitung kommt es ist ein Taufelwasser im Prinzip.

00:50:00: also wenn's weitest eine Leitungswasser ist, ja Mineralwasser kommt ja aus dem Brunnen, aus der Tiefe

00:50:09: Und du möchtest etwas aus einem Leitungsausser

00:50:13: machen?

00:50:14: weil wir quasi den Wasser auf einem anderen Weg einen Wert geben, also nicht nur monitären Wert sondern inhaltlich.

00:50:20: Oh ich bin gespannt!

00:50:22: Das

00:50:23: ist ein berühmtes Verfahren das sind noch eine Patentphase.

00:50:26: aber

00:50:27: und spannend Ich wollte das vorhin schon die ganze Zeit.

00:50:31: Chemnitz war immer der Standort.

00:50:34: oder stand er mal irgendwann zur Disposition?

00:50:37: Chemniz war immer unser Standort.

00:50:40: natürlich wie immer im Leben Gibt es immer die Frage, wie könnte man in Berlin mal was machen?

00:50:48: oder geht man wo ganz anders hin?

00:50:50: Aber halt die Fragen wurden dann immer wieder vermeint.

00:50:54: Macht keinen Sinn.

00:50:55: Wir fühlen uns wohl im Chemnitz auch wenn Chemnits noch einiges an Herausforderungen mit sich bringt.

00:51:02: Okay!

00:51:03: Dann würde ich jetzt diesen Punkt nehmen um auf die Schlussphase, also die Schlussrunde einzuleuten.

00:51:10: Es gibt immer so viele Standard-Fragen.

00:51:12: Du kennst jetzt den Podcast nicht, deshalb werde ich ganz erklären die Leute, denen häufiger hören werden jetzt sagen, gerne!

00:51:21: Die allererste ist was würdest du deinem zwanzigjährigen Ich raten?

00:51:26: Also du warst bis dann siebenundachtzig, hast noch von Olympia geträumt.

00:51:31: mehr oder weniger Olaf Ludwig war noch machbar.

00:51:37: Was würdest du diesen zwanzigjährigen Udo raten?

00:51:42: Also erstens würde ich dem zwanzigerjährigen raten, dass er seinem zwölfjährigen, ich sagen soll, passt vernünftig in der Schule auf.

00:51:53: Seidert konzentrierter und im Sport würde ich denjenigen sagen, tue die Dinge mit aller Konsequenz und versuche deine Ziele wirklich hartnäckig zu erreichen, lasse dich nicht ablenken.

00:52:11: Okay ich würde jetzt als dein zwölfjähriges sagen, wieso denn?

00:52:16: Hat sich doch alles gelohnt?

00:52:17: Hast du ja alles...

00:52:19: Ja aber wenn Du die erste Reise antrittst um Olympia Sieger zu werden und schaffst es nicht dann hast Du die Erste Runde nicht geliefert.

00:52:28: Ich finde das krass!

00:52:29: Aber ich verstehe es.

00:52:30: also ich wollte auch noch bis Fünfzen wollte ich eine hohe Olympiasieger werden ... bis ich dann gecheckt habe, dass Steve Teeloke hier aus Chemnitz das wahrscheinlicher wird.

00:52:39: Ja da ist es natürlich wenn sich dann noch die Hebelverhältnisse in die Hände wüsste anguckt und weiß

00:52:45: man...

00:52:45: Schwierig!

00:52:47: Jetzt gibt's eine Frage, nachhol' ich ein bisschen aus.

00:52:52: Im Laufe eines Lebens stellt man so fest, dass man Talent hat was nicht Radsport ist weil man das hat man ja schon ausgelebt sondern Man.

00:53:00: so nebenbei findet man auch heraus, dass man etwas relativ leicht kann wofür andere ewig gebraucht haben um es zu lernen.

00:53:07: Bei mir war das Gitarre spielen.

00:53:09: ich konnte relativ schnell Gitarren spielen und ich glaube Dass sich ein sehr guter Liedermacher geworden wäre Und dass dann mein Leben anders verlaufen wäre.

00:53:19: hast du so einen talent entdeckt bei dir was vielleicht aus deren opensänger gemacht hätte oder Was ähnliches?

00:53:28: also da habe ich jetzt tatsächlich nicht direkt eine antwort drauf aber Im Prinzip schließt sich der Kreis zur Vorhergehenden Frage.

00:53:35: Ich hatte das Talent, dem Sport etwas leisten zu können und habe es versiebt.

00:53:42: Ja also hast du sozusagen dein zweites Talent.

00:53:45: dann?

00:53:46: Ja okay.

00:53:48: Chemnitz two-tausend-zweiundvierzig.

00:53:51: Wie hat sich diese Stadt entwickelt?

00:53:53: Es ist der C Level Podcast.

00:53:55: hier geht's auch um Chemnits nicht nur um die CEOs.

00:53:59: Was glaubst Du?

00:54:05: Schwierige

00:54:05: Frage ist ja eine große, großen Frage der Zeit.

00:54:13: Weil Chemnitz nicht solitär betrachtet werden kann und wenn Deutschland als Standort schwächelt und sich nicht dreht dann wird es in Chemnits Dreimal nicht passieren.

00:54:28: Aber übrigens habe ich das Gefühl dass wir im Chemnids... Ich will nicht sagen noch ein Stück verträumt unterwegs sind.

00:54:35: aber was uns fehlt?

00:54:38: eine Zielstellung, eine Idee wo wir sein möchten.

00:54:44: Ob es in den Jahrzehnten oder im Jahrzehn wird es gar nicht an der Jahreszahl festmachen aber ist es hilfreich wenn man sich ein Ziel mag gesetzt?

00:54:54: und da beginnt die Frage und das ist aber nicht nur ein Thema für diejenigen, die in der Politik unterwegs sind oder für Unternehmer.

00:55:04: Sondern das ist ja auch ein Thema von gesellschaftlicher Haltung in der Breite an der Bevölkerung und da sind wir wieder im gesamten Land.

00:55:16: Ich glaube hier brauchen wir ein echtes Umdenken.

00:55:19: Und hast du eine Idee was wofür Chemnitz stehen könnte?

00:55:25: Du hast ja mit deiner eigenen Geschichte gezeigt, dass es gibt.

00:55:29: Du hast Deutschland dann beliefert sozusagen.

00:55:34: Also gibt's da so um eine Industrie wo du sagst, warum wird er?

00:55:37: Ich würde nicht bei einer Industrie anfangen weil also das was Kevin jetzt ausgemacht hat in der Vergangenheit war ja... Textil ist kaputt gegangen.

00:55:50: Jetzt siehts danach aus als würde Automotive zumindest schwerste Schäden erleiden.

00:55:56: Da nehmen wir nicht nur Chemnitz, sondern ich nehme auch mal die westseksische Region hinzu und das sind aber ja die Bereiche, die uns quasi ausgemacht haben in der Vergangenheit.

00:56:09: Ich will jetzt auch keinen mittelständischen oder hidden Champions-Zionale treten, die tollen Job machen.

00:56:19: In der Breite glaube uns viel stärker darauf fokussieren sollten, was machen wir mit unserer Universität?

00:56:29: Was?

00:56:29: wie sehen da die Ziele aus?

00:56:32: Könnte es ein Ziel sein zum Beispiel irgendwann zwanzigtausend Studenten in Chemnitz zu haben.

00:56:39: Die

00:56:40: einen Zukunftstechnologien forschen und arbeiten gern auch Grundlagen und Beises Forschung machen oder Studiengänge belegen aber dass dort quasi viel mehr in Richtung Zukunft auch gedacht wird.

00:56:55: Dass wir gegebenenfalls auch das Thema Sport, das liegt man nun mal am Herzen, dass man das stärker mit einbezieht und wir unser Sportvorum nehmen und dort zum Beispiel im tatsächlichen Inkubator für Leistungssport aufzusetzen.

00:57:10: Das meine ich allerdings im positiven Sinne nicht wie im Sinne, wie wir es aus der früheren Zeit kennen, als der DDR.

00:57:19: aber man kann ja z.B.

00:57:20: sich da der noch ein paar Sachen abgucken und bitte auch die Negativteile, ja die negativen Punkte ausblenden.

00:57:29: Die unterlassen wir bitte schön.

00:57:30: Doping und Co.

00:57:31: Hast du zufällig mitbekommen dass es jetzt Doping-Spiele gibt?

00:57:34: Ja natürlich!

00:57:35: Hast Du angeguckt?

00:57:36: Nein habe ich... Ich war total enttäuscht.

00:57:38: Ein Weltrekord der glaube ich inzwischen gebrochen wurde von Normalen.

00:57:43: Also

00:57:43: völlig aber.

00:57:45: Also da hab' ich's... Aber gut jeder wie er mag.

00:57:49: also meins ist das nicht Ja, und dass man quasi eben auch das Thema Sporternährungswissenschaften usw.

00:57:59: auch das alles mit in so eine Universität einbindet.

00:58:02: Und dass man eben zum Beispiel das Thema Leistungssport nicht alle Sportarten aber moderne Sportarten, zukunftsrechtige Sportarten nur noch ein paar traditionelle dort eben einbindet und da was entwickelt.

00:58:15: Auch da könnte ich mir vorstellen, das können Leuchttürme sein Und die müssen so gut sein, dass ich das nur durch national und international sehen lassen kann.

00:58:26: Wenn du hier genügend leistungsbereite, intelligente, excellent ausgebildete Menschen hast dann kann ich mir auch vorstellen, dass das zum Beispiel für Investoren auch ein Punkt ist hierherzukommen.

00:58:41: Mir fällt gerade eine Sache habe ich total vergessen, die ja auch mit Chemnitz zu tun hat... Du hast die Hartmannfabrik saniert und dafür gesorgt, dass zwei Millionen Chemnitzer die ... oder nicht Chemnitser.

00:58:58: Das wär schön!

00:58:58: Zwei Millionen Gäste wahrscheinlich dein Gebäude gesehen haben weil das ich weiß gar nicht wie es dann genannt wurde Willkommencenter?

00:59:08: Nee so wurde's nicht mehr genannt.

00:59:10: Willkommen Center war es am Anfang ja

00:59:12: aber ich glaube der Begriff war doppelt verwendet weil auch die Ukraine Wüchtlinge willkommen geheißen wurden und deshalb sieht es irgendwie anders, aber so auch krass was du da gemacht hast.

00:59:28: Ja also das ist ein tolles Objekt.

00:59:32: ich bin nach wie vor verliebt in das Objekt.

00:59:34: keine Frage wirtschaftlich war das jetzt weniger auffallreich.

00:59:42: Da muss man auch den Zeitstrahl sehen in dem das ganze passiert ist.

00:59:45: Gekauft haben wir es auch im Jahr zwei tausend, achtzehn oder neunzehnt.

00:59:51: So und dort war ich einigermaßen inspiriert von dem Konzept WeWork aus den USA jetzt also der Grundidil von diesem Co-Working Bereich.

01:00:03: was die WeWork Jungs da gemacht haben das war doch einigermassen schräg.

01:00:07: dann aber ich wollte mir den positiven Teil des dort anschauen und dort quasi in unserer Innenstadt eine tolle Immobilie haben, wo man Co-Working machen könnte.

01:00:19: Irgendwann kamen die damalige Oberbürgermeisterin im Meeting auf mich zu und sagte, wenn Schapfheifer, wir wollen doch Kulturabstatt werden?

01:00:30: Und wie wäre denn das, wenn wir das schaffen, dass der Hartmann Fabrik quasi dann unser Willkampcenter unsere Empfangsobjektort darstellt Habe ich gesagt, nirb.

01:00:48: Mach'e.

01:00:48: Super!

01:00:49: Machen wir.

01:00:51: Wirklich so anschlacht auf und dann ging das los.

01:00:56: Oder hast du es gesagt weil du nicht daran geglaubt hast, dass er Kulturhauptstadt?

01:01:01: Ich habe mich verabredet.

01:01:03: Die Frau Lützwick hat mir das Bitbook eins geschenkt.

01:01:06: also ich war von Anfang an da wirklich involviert.

01:01:10: jetzt war ich vom Konzept So mittelbegeistert, weil das Kulturthema mir etwas anders vorgestellt hat.

01:01:21: Es war traditioneller und weniger sozial geprägt.

01:01:26: Aber es war auch für mich in Ordnung so wie es gemacht wurde.

01:01:29: Und ich fand erstmal grundsätzlich die Idee super, dass wir in Chemnitz versuchen uns richtig zu zeigen, was wir tun oder was anpacken.

01:01:37: Da war ich dabei!

01:01:41: Ich finde es ein tolles Gebäude.

01:01:42: Aber

01:01:43: wie gesagt, wirtschaftlich ist es aus dem Ruder gelaufen.

01:01:49: Hing aber auch damit zusammen, dass ihr quasi dann in den ... ... im Jahr-Zwanzig-Einundzwanzig die Pandemie war.

01:01:56: Da waren wir mit in den Planungsphasen.

01:01:58: Dann Ukrainekrieg, Baukosten alles katastrophisch.

01:02:00: Aber da warst du ja noch CEO?

01:02:02: Du hast in dem Bay alles.

01:02:06: Ja, das war ein bisschen nebenbei.

01:02:08: Vielleicht ist es auch deswegen ein bisschen teurer geworden.

01:02:10: Aber du will ich auch nie mehr im Kanal treten.

01:02:12: Also die, die es gemacht haben, haben's nach bestem Wissen und Gewissen getan.

01:02:15: Bin nicht mehr sicher.

01:02:17: Also da sage ich Danke?

01:02:19: Ich finde es wirklich schön!

01:02:21: Ich sag allgemein danke dass Du hier warst.

01:02:23: Die allerletzte Frage.

01:02:24: So darfst Dir zwei Personen

01:02:25: wünschen?!

01:02:27: Ich kann das vier Personen wünschen.

01:02:28: Also erst mal... Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass ich hier sein durfte.

01:02:34: Das ist ein sehr interessantes, spannendes Gespräch.

01:02:36: Also spannende Fragen für mich.

01:02:39: Ich glaube ich habe viel erzählt von dem was man eigentlich gar nicht erzählt aber egal

01:02:44: das hast du gut gemacht.

01:02:47: So und jetzt zu den zwei Herren oder Damen der gibt es dem Gunther Erfurt.

01:02:54: Der war CEO bei Maurer Burger.

01:02:59: Der letzte Solar-Riese in Deutschland, die ja dann leider in die Insolvenz gegangen sind.

01:03:08: Da habe ich gehört dass David unterwegs ist auf Leisen-Sullen rund um das Thema Solon.

01:03:15: sicherlich eine spannende Story.

01:03:17: Ja ne weitere Person

01:03:20: wenn wir können vielleicht helfe ich mal.

01:03:22: Das haben wir gar nicht gesagt.

01:03:24: dieser Podcast ist ja nicht nur zum hören erst auch zum sehen und Wir sind hier bei der Estar.

01:03:28: ja Und die liebe Eila wird schon öfter Mal wurde sich schon gewünscht, aber sie traut sich noch nicht oder sie möchte noch nicht.

01:03:38: Ist aber selber jetzt Podcast Host und du wirst ja auch da Gast sein bei Seize Market.

01:03:45: also das C bleibt und vielleicht wünschen wir uns einfach Eiler.

01:03:50: Dann machen wir es gemeinsam, dann wünschten wir uns die Eiler!

01:03:52: Genau ich sage vielen Dank und Premiere Du warst der erste Gast den man sehen konnte.

01:03:59: Okay, danke ich mich.

01:04:01: Danke!

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