(Torsten Wetzel- Vorstand Sparkasse Chemnitz) - Vom Hausmeister zum Bankchef
Shownotes
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00:00:02: Ja, ich habe als Betriebshandwerker in der Sparkasse angefangen.
00:00:04: Als Ungelernte, als Quereinsteiger, als Handwerker, als Hausmeister und bin heute Vorstand.
00:00:11: Was hast du gemacht dass alle gesagt haben du kannst das?
00:00:14: Mache!
00:00:14: Also nee diskutiere drum was könnte sein und was wäre wenn sondern gehe los und mache es.
00:00:19: Ich gebe ungern Aufgaben zurück im Sinne von tut mir leid ich hab's nicht geschafft.
00:00:22: Hast
00:00:22: Du eigentlich irgendwann mal Nein gesagt?
00:00:25: also solche Angebote?
00:00:26: Nee habe ich glaube ich nicht Nein gesagt Und vielleicht ist das auch nicht die schlechteste Idee, wenn man was angeboten kriegt durchaus Jahr zu sagen.
00:00:33: Mega viel Glück in meinem Leben!
00:00:35: Auch was die Karriere anbelangt.
00:00:36: also das ist wirklich wichtig.
00:00:38: nochmal zu sagen es ist nie alles Leistung und nur weil ich so toll bin habe ich das geschafft und da war viel Glück dabei und auch eben viel Unterstützung von Kollegen und Mitmenschen dort dabei.
00:00:48: Hast du einen Schlüssel zum Tresor?
00:00:55: Herzlich willkommen im C Level Podcast im Podcast durch die Business-Ebene mit dem C für Chemnitz verbinden möchte.
00:01:02: Mein heutiger Gast personifiziert diesen Podcast, er gehört nicht nur zu den wichtigsten Führungspersönlichkeiten und entscheidern der Stadt Chemnitz sondern ist hier geboren und es seit dem Jahr und neunzehnt neunzig Mitarbeiter der Sparkasse Chemnits.
00:01:16: Seit zweitausendfünftem ist er im Vorstand der Sparkase Chemnit und ab dem ersten Januar zwei tausend siebenundzwanzig ist er Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Chemnetz.
00:01:28: Herzlich willkommen Thorsten W. Und meine erste Frage.
00:01:33: Dritter Januar, twenty-sevenundzwanzig Wie gehst du in dein neues Büro?
00:01:41: Fragezeichen und wie fühlst Du Dich an diesem Tag?
00:01:45: Ja erstmal herzliches Hallo!
00:01:47: Und vielen Dank dass ich hier sein darf.
00:01:49: Das ist eine sehr spannende Frage die ich mir durchaus auch schon ein bisschen gestellt habe Wo es gesagt hat wie wird das dann sein?
00:01:56: Ich
00:01:58: fürchte oder ich schätze fast... ...das wird gar nicht so spektakulär sein.
00:02:02: Vielleicht geht ich mit einem kleinen Lächeln, würde ich sagen mit einem breiten Grinsen.
00:02:07: Aber mit einem Lächel und Freude einfach und auch ein bisschen, denke ich glaube, eine große Spannung auf die neue Aufgabe dann in meinem Büro was übrigens das Gleiche sein wird wie es jetzt ist.
00:02:17: Okay, dann kenne ich's!
00:02:19: Du richtig kennst nicht?
00:02:20: Ich kann vielleicht das Alte noch... Wenn du möchtest würde ich gerne mit dir wie folgt vorgehen.
00:02:28: Ich weiß nicht, wie viele C-Level Podcasts du gehört hast und ob du die Struktur des Podcastes kennst?
00:02:35: Ich würde mich erst mal wissen wo der kleine Thorsten aufgewachsen ist.
00:02:40: Nicht entstanden, aufgewachsen...
00:02:42: Dazu könnte ich jetzt auch keine Details nennen.
00:02:44: in dem Fall aber ich habe genug gehört von den Podcasts um zumindest die Schluchtung
00:02:48: Und ich würde es gern mich interessiert, wie man Vorstandsvorsitzender wird vielleicht den ein oder anderen auch noch mach ich ja noch eine zweite Karriere und dir irgendwann Konkurrenz.
00:03:01: Aber lass uns anfangen, wann bist du geboren?
00:03:05: Ich bin wie schon manch anderer deiner Podcast Gäste in dem fantastischen Jahr neunzehntundseinundsiebzig geboren.
00:03:10: Du siehst mal ein sehr guter Jahrgang den er mir reift ist hier in Karl-Marxstadt steht auch noch im Ausweis mit drin heute Chemnitz und das damals aufgewachsenen in Altendorf im Flemminggebiet und habe noch einen Bruder, einen großen Bruder der nahezu zehn Jahre älter ist als ich.
00:03:27: Und da hab' ich dann auch in dem Flemminggebiet meine Kindheit, meinen Jugend verbracht sozusagen bis ich das Nest des älterschen Verlassenen habe.
00:03:35: Weißt du noch wie deine POS hieß?
00:03:37: Ja!
00:03:38: Das war die Orthogrote wohl Oberschule, zehnklassische allgemein bildende polytechnische Oberschuhe direkt im Flemmengebiet.
00:03:45: Jetzt die Anschlussfrage immer... Hast Du Erst mal für mich persönlich, Sport.
00:03:53: Wurdest du gesichtet?
00:03:54: Hast du dich für irgendwas entschieden?
00:03:56: Also gesicht ist so.
00:03:57: was gab es mal in der Schule?
00:03:58: da ging's dann um Leichstaatletik und ähnliche Dinge.
00:04:00: das gingen aber sehr schnell Richtung Trainingszentrum in solchen Sachen.
00:04:03: Da haben meine Eltern ein bisschen den Riegel vorgeschoben weil es um das Thema Leistungssport eben genau ging Und da war ich dann irgendwie ein bisschen raus, weil ich mir auch als Kind einmal den Rechten dann den linken Arm gebrochen hatte und mit sowas wollten die jetzt weniger zu tun haben.
00:04:17: Mit was Verletzungsanfälligen.
00:04:19: Dein Eltern
00:04:19: oder der Sportverein?
00:04:21: Der Sport war der dann und meine Eltern hatten bewusst darauf hingewiesen dass das doch vorlege und damit mich dann so ein bisschen abbiegen lassen.
00:04:29: Und stattdessen habe ich dann familiär begründet mal reingeschnuppert in Rabenstein beim Kunstrad fahren ... bin dann da vor ein paar Jahre beim Kunstradfahren hingeblieben.
00:04:40: Aber es ist ja jetzt nicht unbedingt Verletzungsärmer, oder?
00:04:44: Wenn man's kann weniger!
00:04:45: Kannst du das nur?
00:04:49: Ich fahre gern Fahrrad und freihändig und länger bestrecken Fahrrad... ... aber größere würde ich mir aus dem Stand nicht zutrauen wollen.
00:04:56: Du stellst dich nicht auf Sattel- und Lenker und Pferd im Kreis,... ... aber kannst du oder konnte?
00:05:03: Und auch rückwärts fahren.
00:05:07: Was ist das
00:05:07: anspruchsvolle?
00:05:08: Wo erkennt man den guten Kunstradfahrer?
00:05:13: Sicherlich an der Komplexität der Figuren.
00:05:15: Ich war damals zwölf, dreizehörtzehn in der Drehung ungefähr die höher man auf das Fahrrad hoch klettert, auf dem Lenker steht oder auf dem Sattel steht.
00:05:25: Das habe ich mir auch noch zugetraut.
00:05:27: Schwieriger sind dann die Figuren, die nur noch auf dem Hinterrad stattfinden und solche Dinge.
00:05:31: also bis ganz soweit habe ich es nicht geschafft.
00:05:32: Und so einen Wheelie kriegst du das noch hin mit einem normalen Fahrrad?
00:05:36: Mit einem normaler Fahrrad grundsätzlich ja aber nicht so lang hängt eben auch ein Stück weit am Gewicht und an den Möglichkeiten.
00:05:41: Denn ein Kunstrad hat eine eins zu eins starre Narbe Übersetzung damit man vorwärts und rückwärz fahren kann dabei.
00:05:48: Okay!
00:05:51: Irgendwie ja schon Leistungssport, aber nicht lange.
00:05:55: Oder nicht Weltmeister geworden?
00:05:56: Nein das nicht!
00:05:57: Mich hat ein Weltmeist trainiert... ...aber nicht lange gemacht.
00:06:02: Okay dann sind wir jetzt Schulabschluss.
00:06:06: Da kommt es ja mal in den Seventies bis wir sind in den Neun-Achzig dann.
00:06:11: Nee Quatsch.
00:06:12: Sieben, Sechs,
00:06:14: Vier, Fünf und Achtzig war Abschlusszehnte Klasse.
00:06:20: Das heißt, da bestandest du irgendwann vor der Entscheidung entweder EOS oder POS?
00:06:26: Wie hast Du Deine Wahl getroffen?
00:06:29: Ob ich sie selber getroffen habe würde ich jetzt gar nicht mehr so sagen kann.
00:06:31: Die wurde für mich getroffen die Wahl.
00:06:34: Der Gedanke war da Abitur zu machen und eventuell zu studieren Und die Entscheidungen mussten ja letztendlich in der neunten Klasse oder mit dem neunte Zeugnis getroffen werden auch weil man sich damit bewerben gehen konnte.
00:06:47: Da war die Diskussion.
00:06:48: Ich sagte vorhin, ich hatte einen zehn Jahre älteren Bruder und habe ihn immer noch.
00:06:51: Und mit ihm lief dann die Diskussionen relativ kurz, wo er sagt, ich würde gerne studieren.
00:06:55: Wenn du studieren willst, dann gehst du aber drei oder zwei Armee.
00:06:57: Das weißt du schon?
00:06:58: Nein, da hab' ich keine Lust drauf!
00:06:59: Gut... Dann wirst du nicht studieren!
00:07:01: Wenn du nicht Studierst, brauchst du keinen Abitur.
00:07:04: Wenn Du keinen Abitor hast, kannst Du gleich einen richtigen Beruf lernen, was ordentlich ist.
00:07:07: Aber bitte nicht elektriger, da haben wir schon zwei in der Familie.
00:07:11: Mach was Handwerkliches ... und damit gut.
00:07:14: Und was war das Handwerklich?
00:07:16: So
00:07:16: ist es dann gekommen, über ein bisschen Ferienarbeit habe ich in einer Schlosserei auf dem Kassberg mal vorzehn Tage in den Sommerferien gearbeitet und die Frage war da unten wie fandest du's?
00:07:27: Ich sag überhaupt war gut.
00:07:28: Hat gepasst!
00:07:30: Und machts dir Spaß?
00:07:31: Ja is ok Kannst dir vorstellen das zu lernen?
00:07:34: Ja kann ich machen.
00:07:36: Dann mach ma das so Gut.
00:07:38: So begann dann im September nineteenundundseinhalbzig meine Lehre in der damaligen Schlosserei Rudolf Müller.
00:07:45: Okay, was macht ein Schlosser?
00:07:46: Also ich kenne Schlösser.
00:07:48: So?
00:07:49: Schlossers jetzt im Sinne von Baul oder im Sinn
00:07:52: von... Ja genau das kenne ich.
00:07:54: aber
00:07:54: mehr auf die Tür und ein Schlossaarbeiter alles was mit Metall zu tun hat.
00:07:59: Wir haben verschiedene Dinge verarbeitet bei uns unter anderem auch Edelstahl, Messing, Kupfer, Baustahl diese Dinge.
00:08:05: und es gibt in Chemnitz noch einige Sachen die unsere Schlosserei errichtet hat, die man sich gerne angucken kann angefangen vom Klapperbrunnen Okay.
00:08:12: Im Busbahnhof, der ist von uns oder die Friedensdaube und Kosmolautenzentrum im Kischwald oder aber im Stadtbau dieser Brunnen vor der twenty-fünf Meter Halle, der sich dort dreht wenn er nach steht.
00:08:24: Das ist alles aus unseren Händen.
00:08:26: Aber auch aus deinen Händchen?
00:08:28: Die Dinge nicht!
00:08:29: Die waren vor meiner Zeit.
00:08:31: Also du kannst schweißen sozusagen?
00:08:34: Ich
00:08:35: stelle dich mir jetzt beigelangt.
00:08:36: Ja genau das war ein Schweizerpass gemacht, Schmiederausbildung gemacht.
00:08:42: Okay, wir wissen alle.
00:08:43: Du bist nicht mehr Schweißer und auch nicht mehr Schlosser.
00:08:46: Wie ging es weiter?
00:08:47: Also wie findet man den Weg zur Sparkasse?
00:08:51: oder hast du schon zu DDR-Zeiten ... Wir sind ja immer noch in verformener Zeit die Idee gehabt ich muss in die Finanzen.
00:08:59: Ne also die Idee war gar nicht da wirklich nicht im Geringsten.
00:09:03: meine Lehre war zu Ende im Juni, neunzehnundneunachtzig als das gerade so begann zu bröckeln Ungarn, Botschaft, Park und ähnliche Dinge dann passiert sind und immer mehr Menschen raus sind.
00:09:16: Und in dem Zeitraum, dort habe ich meine Warte auch in der Schlosserei gearbeitet.
00:09:21: Und dann kamen da ein Jahrhundert neunzig wo dann eben auch Währungsunion waren und wirklich die Wände da war und die Wiedervereinigung quasi vor der Tür stand.
00:09:30: Ich war damals neunzehn und das war so einen Punkt sicherlich auch ein Stück weit naiv muss man dazu sagen Wo ich dann gesagt Ein bisschen Neuausrichtung wäre auch nicht schlecht und es gibt eben einfach aufgrund der Bände und der Möglichkeiten die sich durch eine Wiedervereinigung
00:09:47: für einen
00:09:47: jungen Menschen ergeben, durchaus neue Optionen die man ziehen kann.
00:09:51: Und das war möglich.
00:09:52: ein Stück weit naiv.
00:09:53: ich bin in meine damalige Filiale in Altendorf rein Kontoauszüge holen oder Geld abheben weiß ich nicht mehr genau und jedenfalls die Mitarbeiterinnen dort am Schalter ungefähr meinen ja In etwa, also wir hatten das ganz gut verstanden.
00:10:07: Da habe ich plundern gefahren.
00:10:08: Sag mal wie sieht es aus?
00:10:10: Sucht ihr Leute in der Sparkasse?
00:10:12: Weil ja, Währungsunions standen jede Menge Menschen an.
00:10:14: Aber
00:10:14: du hattest noch nicht... eigentlich war wirklich ein spontaner Beschluss.
00:10:17: oder warst du schon mit dem Job als Schlosser so unzufrieden dass du das wolltest?
00:10:22: Unzufriedend nicht!
00:10:24: Es war einfach eine Situation wo eben auch dann sich ein paar Dinge verändert haben bei uns im Betrieb insbesondere eben weil dann ... das Thema Marktwirtschaft losbrach und einer dann im Eintag auch jetzt wirklich mal in Marktwirtschaft ganz deutlich spielen zu müssen, wo sie haben, hm.
00:10:37: Das muss ich mal gucken, ob ich mir das so antun will... Und in dem Zusammenhang war es eher eine spontane Frage, wie sieht's denn aus?
00:10:45: Sucht ihr Leute!
00:10:46: Und die Antwort war ja unbedient.
00:10:49: Dann gehst du mal rein auf den Pfeil geplatzt.
00:10:51: da war die damalige Zentrale der Stadtsparkkasse Kamarstadt oder Känditz und da gehst Du mal dahin und fragst immer bei der Kollegin nach.
00:11:01: Dort habe ich dann getan.
00:11:03: Okay, da fange ich gleich wieder an.
00:11:05: Weißt du noch was du mit deinen ersten Hundert Mark Begrüßungsgeld gemacht hast?
00:11:11: Ungefähr... also ich hab sie nicht ganz auf dem Kopf geholt und zumindest ein bisschen sparsam war ich damals schon.
00:11:17: Und das hat sich ergeben mit einem Freund aus meiner Berufsschuleklasse, aus der Schlosserklasse.
00:11:23: Der hatte bei mir geklingelt.
00:11:24: Das war kurz nach Maueräffnung und müsste so in den elften, zwölften Novemberum gewesen sein und gesagt, sag mal wollen wir nicht mal nach Hof fahren!
00:11:31: Wolltest du das mal angucken?
00:11:33: Ja.
00:11:35: Sind Sätze, die man heute auch nicht mehr sagt, ne?
00:11:37: Wo sagt's?
00:11:39: Warum nicht?
00:11:40: Fahrer mit deinem Motorrad, weil es das größere geht los.
00:11:43: Losgefahren und dann damals ging die Autobahn noch nicht durch.
00:11:46: Da war irgendwo ein Stückchen der Plauen, da war dann Schluss irgendwo.
00:11:49: Dann ging's über Landstraße weiter.
00:11:51: Und dort staute sich denn der Verkehr schon Richtung Grenze, weil das alles noch recht klein war und sehr ländlich da der Grenzübergang.
00:11:59: Wie wir aber so waren eben als Brave DDR-Bürger haben wir uns eben brav an dem Stau hinten angestellt, bis dann einmal vor uns aus dem Trabi mal ausstieg und sagt sag mal, ihr seid mit einem Motorrad.
00:12:12: Wollt ihr nicht vielleicht mal vorbei fahren?
00:12:14: Und wieder so, na meinste!
00:12:16: Und der so in den Löwen macht weg ja... Das war ja Kilometer das war auch unverlösslich
00:12:21: Nee, klar.
00:12:22: Und so macht sich das heute.
00:12:23: Was ich denke ich bei der Armee dann noch?
00:12:24: Du hast zwar drei Jahre nicht gemacht aber...
00:12:27: Ne, ich bin da ein bisschen Wendegewinner muss man dazu gestehen.
00:12:31: Ich hatte mit meiner damaligen Freundin auch relativ früh ein erstes Kind und das war dann nach der Wende und ich hatte die Einberufung oder die Musterung dann bekommen und war dann dort und da hieß es dann ja dich und das und jenes und wo ich sage naja wäre aber schön denn es irgendwo hier unter nähe wäre.
00:12:50: und so naja Grundausbildung ist immer erstmal in den Altbundesländern und danach müssen wir mal sehen, da gilt zu der Raum Sachsen-Türingen.
00:12:58: Oh, das ist alles aber ein bisschen weiter.
00:13:00: Ich stelle es vor wie komme ich denn dann am Wochenende nach Hause zur Fraurenkind?
00:13:06: Wie sehr im Kind?
00:13:08: Und sie leben zusammen?
00:13:11: Na dann hat sich das doch für Sie hier erledigt.
00:13:13: Ach so!
00:13:14: Dann werden Sie derzeit nicht eingezogen.
00:13:18: Interessant.
00:13:19: Okay fand
00:13:19: ich in dem Moment auch.
00:13:20: Habs aber dankend angenommen und habe gesagt auf Wiedersehen
00:13:23: Und damit bist du komplett auskehren.
00:13:26: Also habt nicht verweigert oder?
00:13:28: Nein, einfach nur... Du hast ja was fürs Land getan!
00:13:31: Genau, die wollten
00:13:31: wir.
00:13:33: Okay jetzt habe ich dich genau.
00:13:35: Wir sind sozusagen, du gehst in die Sparkasse fragst, wollt ihr mich?
00:13:39: So und etwa.
00:13:39: Ich bin dem Rat gefolgt, bin da reingegangen, hab mich dort gemeldet wo ich mich melden sollte irgendwann mal vormittags und hab mich kurz vorgestellt mein Interesse geschildert dass ich eben durchaus Das Spannend finde und gerne mich mal erkundigen wollte, wie das ist.
00:13:54: Und wieder mit meinem Setz hin suchen sie Leute.
00:13:58: Und er sagt ja, ne?
00:13:58: Das passt ja alles!
00:14:00: Und es war im Vormittag und guckte so auf die Uhr und sagte da können Sie ja dann vierzehn Uhr anfangen.
00:14:05: Ich sag wuh würde auch nächster Montag noch gehen.
00:14:07: irgendwie so muss ich aber ein bisschen was regeln vorher... ...und da ging das relativ spontan und das war aber erstmal so ein bisschen nebenher also nicht mit Arbeitsvertrags sondern eher so ein bissel auf Pauschalarbeit Daten auffassen, Kundensystem aufbauen.
00:14:23: Also habe ich dann hinterher erst erfahren das es um das Kundensystem aufzubauen ging.
00:14:26: Wo wir die ganzen Umstellungsanträge der Leute die im Bezirk ihre Konten angemeldet haben man konnte ja im Bezip DDR Mark in DMark umtagen zu bestimmten Beträgen und da muss man alles angeben Und diese Anträge haben wir dort quasi erfasst und das war quasi die Basis für das spätere Kundenssystem.
00:14:44: Und das habe ich ein paar Wochen gemacht und es hat mir dann Spaß gemacht.
00:14:47: Und da hab' ich dann gefragt, na also würde ich mir auch vorstellen können richtig tun zu können.
00:14:53: Und?
00:14:55: Ja die lange Geschichte wäre jetzt ein bisschen als die Frage wie lang dauert so einen Podcast ne?
00:14:59: Wie lange wie's dauert... Also
00:15:01: die lange geschichte war dann letztendlich dass ich wieder an der Personalabteilung vorstellig geworden bin eine Kollegen dort mich erstmal ein bisschen halt abtropfen lassen an dieser Stelle So jemanden gehen zu einem Kollegen der war ich da bin im Sniperzimmer gegangen und hab dort eben gefragt, wie sie jetzt sind ausgesucht denen.
00:15:18: Und den sagt ist nicht da Sie können aber hier warten... ...und sie sind auch jetzt sind sich richtig fest bei uns angestellt.
00:15:25: Ne wollte ich gerne aber hieß geht gerade ne funktioniert ne klappt ne kann ich will nicht soll nicht darf nicht.
00:15:33: Und der nette Kollege war in meiner Meinung gesagt nee das kann er gar nicht sein ich kümmere mich mal okay und wieder so is Herr kümmerte sich da drum.
00:15:44: Und dann ging es relativ zügig, dass mich die Personalabteilung noch mal einlut und sagte Ja das können wir doch schon was machen und momentan sind die Lehrgänge leider voll
00:15:54: aber
00:15:58: Sie haben doch etwas Praktisches gelernt sie haben doch einen handwerklichen Beruf.
00:16:00: Sie könnten ja bis die der nächste Lehrgang losgeht erstmal als Betriebshandwerker bei uns anfangen oder Platt Hausmeister
00:16:07: Okay
00:16:08: und habe ich gesagt dann machen wir das eben so über Brücken war das Ganze?
00:16:12: Schauen wir uns später weiter.
00:16:14: Okay, aber es ist ja etwas völlig anderes... Also du hattest die Perspektive?
00:16:20: Die Möhre war vor meiner Nase und da ich aus dem handwerklichen Beruf gekommen bin, war das für mich jetzt nicht das wo ich gesagt habe.
00:16:27: also das kann ich mir nicht vorstellen als Betriebsantwerker zu arbeiten Und rückblickend war es auf jeden Fall dahingehend gut.
00:16:33: Ich hab die ganze Sprachkasse kennengelernt erst mal Nicht vom organisatorischen Aber eben Wo sind die für jahreln?
00:16:38: welche Menschen?
00:16:39: Die
00:16:39: Schwachstellen?
00:16:42: Und wie funktioniert das Ganze?
00:16:43: Und wirklich die Menschen in dem Haus überall kennengelernt, weil überall wo irgendwas kaputt war oder nicht ging oder nicht funktioniert hat.
00:16:50: Du warst dann irgendwie mit im Einsatz.
00:16:53: Kannst du dich noch erinnern was für dich das Spannende ist?
00:16:55: also jetzt nicht die Hausmeistertätigkeit sondern eine Situation wo du mal dabei warst als Hausmeistar, wo du dachtest hey!
00:17:03: Das hätte ich jetzt nicht gedacht.
00:17:06: Oder wurde... Also das sitzt so in dem Maße nicht... Also
00:17:10: es war auf alle Fälle so dass du dachte Doch, das wird mir gefallen.
00:17:13: Wenn ich dann irgendwann mal nicht nur Hausmeister bin?
00:17:18: Also das auf jeden Fall!
00:17:19: Weil wie gesagt, ich war viel in den Filialen unterwegs... Das hat auch den Vorteil wo du mitkriegst und sagst... Mensch, das ist ein super Team, hast eine coole Stimmung hier... Na also da kommst du gerne hin und da bist du auch gerne mal dabei.
00:17:30: Da weißt du auch zu verschieden gibt's dort immer Fankuren und dann fährst du eben dort ne extra Runde nochmal mit rum.
00:17:35: Und dann gibts auch Teams wo du sagst poh ihr müsst ja nicht tot überm Zaun hängen.
00:17:39: Ja okay Und wann kam die Erlösung?
00:17:44: Ja, es war schon ... Das Ziel war, dass du in den Banklehre wolltest.
00:17:50: Ja, aber als
00:17:52: Erlöse mit Haaren
00:17:54: würde ich das nicht bezeichnen, sondern es war nach wie vor der Wunsch da, wo ich dann gesagt habe nach einer gewissen Zeit nach zwei Jahren so ein Mensch eigentlich hatte dich... Nach was?
00:18:02: Zwei
00:18:02: Jahren!
00:18:03: Okay, dann haben sie sich aber wirklich zappeln lassen.
00:18:05: oder wollt, warst du zufrieden?
00:18:07: Ja ja,
00:18:08: nicht ganz zwei Jahre muss man dazu stehen.
00:18:11: Nee, das war ein reichliches Jahr um und ich wollte mir doch mal was anderes dann noch mit tun.
00:18:17: Und dann habe ich mich wieder losbewegt und wieder ein bisschen mit paar Umwegen ging das Ganze dann doch los dass ich dann in den nächsten Lehrgang als Fernlehrgang zum Sparkassenkaufmann dann reingekommen bin Konnte mir dann auch eine von fünf Jahren aussuchen, wo ich gerne hingeben möchte und natürlich mein klare Vorteil darin lacht dass ich wusste was schön ist.
00:18:40: Ich bin damals nach Rabenstein gegangen Und
00:18:43: weißt du noch was das schöne dort ausgemacht
00:18:46: hat?
00:18:46: Das Team also?
00:18:47: ganz klar das team war es entscheidende.
00:18:50: Die Filiale war's als solche nicht.
00:18:51: die waren in dem alten ehemaligen Rathaus von Rabensteinen untergebracht.
00:18:55: die Toilette war halbe Treppe Also das Ambiente war es nicht.
00:18:59: Es war rein deutlich das Team
00:19:01: Aber die kannten dich ja als Hausmeister.
00:19:03: Wie oft musstest du noch was reparieren?
00:19:06: Das kam gelegen, das Schwor aber.
00:19:08: Aber jetzt nicht mehr.
00:19:09: Also heute ruft mich keine mehr!
00:19:11: Okay... also bist du jetzt im Rahmenstein und beginnst die Bankkaufmannslehrer?
00:19:18: Nicht als Auszubildender sondern es gab damals sogenannte Fernstudiengänge, Studiengang A und das haben mehrere, ich könnte es nicht mal sagen, vielleicht fünfzehn-zwanzig Leute waren da damals ungefähr die diesen Kurs begonnen haben.
00:19:32: Thomas Rauscher, kennst du?
00:19:33: Er war ja auch mit in dem.
00:19:34: Dort habe ich ihn dann kennengelernt und er war damals zu der Zeit schon in der Heinstraße unterwegs gewesen.
00:19:40: Und wir haben das quasi immer aus Lehrbriefen selbst lernen, dann Mittwochs noch mal irgendwie Tutorials halten und Samstagsklausuren schreiben.
00:19:51: Was ist der Unterschied zwischen der Lehre oder der Ausbildung?
00:19:56: Was ist das Ergebnis danach?
00:19:59: Das Ergebnis ist quasi ähnlich oder gleich.
00:20:01: Man geht schon die Ausbilden, haben immer richtig Berufsschulunterrichts und es gab's für uns nicht sondern wir waren quasi wie voll Angestellte dabei also schon richtig als Servicemitarbeiter oder Ähnliches individual unterwegs Und haben aber nebenbei im Prinzip quasi uns das im Selbststudium mehr oder minder angeeignet.
00:20:18: und wie gesagt einmal zum Lehrbrief gab's dann immer noch eine kurze Unterweisung.
00:20:23: Aber woher wusste die Sparkasse dass du das kannst?
00:20:26: Im ersten Schritt wollten sie dich als Hausmeister haben.
00:20:30: Oder wie hast du sie überzeugt an das?
00:20:35: Du musst dir eine Überzeugungskraft gehabt haben, gib mir diesen auch noch den schnelleren Weg.
00:20:39: Ich glaube es ist ein bisschen zu viel des Guten was du mir jetzt sprichst sondern es war wirklich die Zeit Anfang der neunziger Jahre als die Sparkase wirklich Personal angesaugt hat oder Mitarbeiter aufgenommen hat und Letzten Endes auch wirklich viele Mitarbeiter oder Menschen, die schon eine Berufsausbildung oder ein studierungsreiniges hinter sich hatten.
00:20:57: Die eben denen zufolge nicht den Ausbildungsweg gegangen sind über die klassische Berufsaussbildung Sondern eben über den Leute sagt man Quereinsteiger.
00:21:05: also so weit bin ich auch ein Quereinsteger in der Sprachkasse.
00:21:08: Gibt es den Weg heute noch?
00:21:09: Könnte man den ja den Queren steigen?
00:21:11: schon aber diese Ausbildung die irgendwie du sie
00:21:14: denn gibt's auch und unsere Quereinssteiger haben das in ähnlicher Form Auch in den letzten Jahren die wir an Bord geholt haben auch gemacht.
00:21:20: also von daher ist dass probatest Mittel dort auch seinen Berufsabschluss und das ist dann die Prüfung endet dann genauso.
00:21:26: Also, es ist der Sparkassenkaufmann über Ausbildungsweg, ist der gleiche wie bei den Fernstudiengang also da gibt's keine Abstufungen oder Glechterstellungen.
00:21:33: Also wir sind jetzt
00:21:34: im Jahr zweiundneunzig hat sie begonnen und vierundneinzig waren wir dann fertig mit der Ausbildung?
00:21:40: Gibt's sowas mit dem Dienstausweis in der Sparkasse?
00:21:43: Steht da neunzig oder zweieinundzig?
00:21:46: Also wird der Hausmeister genau so.
00:21:49: Es gibt grundsätzlich, also wir haben heute keine Dienstausweise mehr und die, die damals eingeführt war.
00:21:54: Also ich angefangen habe, da gab es keine Dienstausweise aber wir haben die damals, die wurden eingeführt in der Zeit als ich in der Filiale in Rabenstein war.
00:22:00: Man muss also irgendwann zwischen zweiundneinzig- und vierundneintzig gewesen sein.
00:22:04: Ich würde stark auf zweiund neunzig dreiund neuntzig tippen.
00:22:07: Den gibts noch auch das Foto-Virginer sehen.
00:22:09: Am wenigsteig!
00:22:11: Na vor allem Haar?
00:22:12: Wirklich?!
00:22:14: Also jetzt da auch noch... Ja
00:22:16: weichst du doch mal an Prussian.
00:22:18: Das heißt Also jetzt welches Jubiläum?
00:22:23: Ich weiß, dass du ja jubilehen... Wie nennt man es?
00:22:30: Beglückwünscht.
00:22:32: Wenn bei welchen Jahreshalt wärst du dann?
00:22:35: Bist du jetzt thirty-fünf?
00:22:36: Sechs?
00:22:37: Sechsexenbeißig Jahre dabei oder vierunddreißig?
00:22:43: Zwischenfünfunddreißig und halb?
00:22:44: ich habe am ersten november nineteen neunzehnt neunzig in der sparkase.
00:22:47: Das
00:22:47: wollte ich ja wissen.
00:22:48: ich wollte wissen ob der der hausmeister die gleichen
00:22:53: dienstgehörigkeit sozusagen.
00:22:55: gut also wir sind zwei neunzig.
00:22:58: wie lange ging die ausbildung?
00:22:59: Zwei jahre ist neunzwilfeinundneinzig war ab schlussprüfungen alles durch Und weiter in der verjahle gearbeitet.
00:23:07: dann war so Juno, Vier und
00:23:09: neun.
00:23:09: Jetzt die erste Frage schon die Idee ok jetzt bin ich drin jetzt möchte ich Vorstandsvorsitzender werden?
00:23:14: Nein
00:23:16: okay was war die Idee?
00:23:17: Die Idee war nie so in dem Sinne da.
00:23:20: dazu will ich sagen egal welche Stationen ich hatte wenn sich etwas Neues aufgetan hat es mich gereizt und ich muss sagen ich hatte immer das Gefühl dass macht dir Spaß das kannst du bis zum Ende bis zum Ruhestand machen.
00:23:33: Dann kam aber eben neue Reize.
00:23:35: Also
00:23:35: immer die Aufgabe, in der du mir warst, hast du gesagt auch kann ich mir vorstellen?
00:23:38: Vier
00:23:39: Jahre fand ich klasse und dann hat eben... Derjenige, der mich damals so ein bisschen noch mit reingebracht hat, der damals gerade das Vorstandssekretariat ist, mal angesprochen weil bei ihm eine Stelle frei war und ich bin so ein bißchen hinternehm.
00:23:52: Das war denn die Person, die dich vom Hausmeister...
00:23:55: Zum Hausmeistersprache?
00:23:57: Ach ok!
00:23:59: Das war Zufall dass du ihn kennen?
00:24:00: Falsche Tür Also, was so gesehen die richtige Tür dann
00:24:04: war.
00:24:05: Und hast du gesagt, was wollen Sie hier?
00:24:07: Ich
00:24:08: habe gesagt ich such den und denen Kollegen und er sagt sich ja der ist nicht da aber sie können ja kurz warten und sind ins Gespräch gekommen und er sagte Mensch das müssen wir doch irgendwie hinkriegen.
00:24:18: Okay.
00:24:19: So.
00:24:20: Und diese Person hat dann okay wir sind jetzt ninety-vier.
00:24:25: Wir hatten bei sich eine Stelle im Vorstandsekretariat frei.
00:24:28: Hattet ihr den weiter Kontakt?
00:24:30: Ja, wir hatten
00:24:31: Kontakt und da hab ich dann mal gesagt Mensch wie sieht denn das aus?
00:24:33: was muss man denn da machen?
00:24:34: Wie ist denn das?
00:24:35: meinst du?
00:24:36: kündig denn dass und so ein bisschen hinten umarang war bis er dann entnervt gesagt hat Mein Gott jetzt bewirb dich Du kriegst die stelle.
00:24:43: ja Und das waren welche Stellen?
00:24:45: Das war Sachbearbeit der Vorstandssekretariat.
00:24:48: Ohand!
00:24:49: Es war einfach wo es auch menschlich klingt.
00:24:51: interessant bist relativ nah am vorstand.
00:24:53: dran wird mich reizen.
00:24:56: Und was haben die in dir gesehen, dass sie gesagt haben bewirb dich, du bist genau der Richtige?
00:25:03: Das
00:25:04: kann ich dir sagen, das müssten wir...
00:25:05: Okay, dann den Ortscher fahren.
00:25:07: Gibt es diese Position jetzt noch?
00:25:09: Wird es in dieser Stelle so hast du auch... So ähnlich
00:25:12: gibt's die noch.
00:25:13: Wie muss diese Person für dich sein, dass du sagst okay Ich möchte dich bei mir haben
00:25:20: Welche, die ich ausgefüllt habe oder der,
00:25:23: in denen du... Also wir gehen jetzt... Diese Stelle wird ausgeschrieben, Assistent des Vorstands.
00:25:31: Sekretariat?
00:25:33: Es war eine Sachbearbeitungsstelle im Vorstandsekretariat.
00:25:35: also das war im Prinzip Ihnen das Thema Sitzungen vorbereiten, Beschlüsse bestellen, beschlüssel registrieren und verteilen ähnliche Dinge tun und Gremien arbeiten ein bisschen machen solche Dinge.
00:25:45: ...
00:25:46: bin ich da jetzt so ein ganz anderes Bild von euer Arbeit.
00:25:50: Aber ich stelle mir jetzt vor, okay?
00:25:52: Ich weiß ja wie es in der dritten Etage bei euch aussieht,... ... das stelle ich mir ins Vor.
00:25:56: Da sitzt jetzt jemand als Sachbearbeiter... ... aber er ist sozusagen im Kern... ...der Sparkasse-Camennetz.
00:26:05: also da ist ja Vertrauen wahrscheinlich extrem hoch... ...also man darf nicht quatschen was da passiert.
00:26:13: Woher wussten die alle dass du das kannst?
00:26:18: Ob die das wussten, weiß ich nicht.
00:26:19: Aber damals saßen wir noch im Fall geplatzt.
00:26:21: Der Vorstand saß in der vierten Etage und wir saßen oben drüber in der fünften Etage.
00:26:25: Und derjenige, den habe ich reingewohlt, er hat gesagt, dass ich ihm traue, dass er im Bezieh auch über Diskretion wahren kann und hat mich dann letztendlich auch dem Vorstand vorgestellt damals.
00:26:41: Die Vorstellung am zweiten oder dritten Tag als ich da reingewechselt war, kann man auch sagen, lief relativ kurz und robust.
00:26:47: Also die Begrüßung im Vorstand fand damals derart statt, dass ich jetzt in eines mit runtergegangen bin und mir der Vorstandsvorsitzende vorgestellt wird.
00:26:53: Und er hat mich mit den Worten begrüßt herzlich willkommen im Vorstandsbereich RwZ.
00:26:59: Bauen Sie keinen Mist?
00:27:00: Ansonsten werden sie mich kennenlernen.
00:27:02: Ich kann mir das vorstellen wie ihr es gesagt habt weil ich mal kennengelernt habe.
00:27:07: Jetzt vielleicht ist es wirklich nur, dass sich das Falt einschätzt.
00:27:11: Ist die Aufgabe klingt, die besser als eigentlich ist also dass es völlig egal ist wer diese Sache Wer dieser Sachbearbeiter ist oder eigentlich, wenn der Vorstandsvorsitzende dich persönlich begrüßt am ersten Tag kann es nicht so unwichtig sein?
00:27:27: Das hatte letztendlich was damit zu tun.
00:27:29: Also er war weniger an meiner Person jetzt direkt interessiert.
00:27:31: wir sind uns vorher glaube ich nie über den Weg gelaufen wirklich wissentlich sondern es ging darum.
00:27:36: da ich ja dann auch mal auf die Vorstandsetage rumspringen ist es gut wenn er weiß wer ich bin und wo er mich zuordnen kann.
00:27:42: das war der ganze Hintergrund Und ansonsten hat die Dinge eben der Abteilungslader mit dem Vorstand auch direkt geregelt.
00:27:48: Und weniger ich bis es natürlich dann irgendwie kurz raus kam, dass sich doch nochmal ändern sollte das Ganze.
00:27:54: Okay also jetzt warst du schon mal sehr nah am Vorstand
00:27:59: und es wurde noch näher?
00:28:00: Okay!
00:28:01: Denn der Abteilungslager verkündete dann, dass er in zwei Monaten erstmal vor vier Monate weggeht und seinen Betriebswirt schnürigum anfängt und auf meine Frage und okay wer vertritt dich denn wie geht es dann weiter?
00:28:12: an wen kann ich mich wenden?
00:28:14: Na du, was meinst du wozu du hergekommen bist?
00:28:17: Und wie groß ist denn die Abteilung?
00:28:19: Die hatte damals ein zwei drei vier fünf sechs Meter Euro mit Abteilungslader.
00:28:24: Und wir sind... ...vielundneunzig jetzt wahrscheinlich.
00:28:28: Aber das ist ja verrückt!
00:28:29: Du gehst wirst... ...wirst neunzig Hausmeister bis zweieinneunzig.
00:28:34: Machst dann deine Ausbildung und übernimmst die Abteillungs...?
00:28:37: Nee ich war nicht abteilen, sondern ich hab nur die Aufgaben übernommen also nicht die Funktion.
00:28:42: Was hast du gemacht, dass alle gesagt haben, du kannst das?
00:28:45: Alle.
00:28:45: Also so viele sind das nicht.
00:28:47: Das wird ja nicht basisdemokratisch in der ganzen Sprachkasse entschieden.
00:28:50: Aber was hat die gesagt?
00:28:51: Ich trau dir das zu!
00:28:52: Du kannst das, du hast es jetzt ein paar Mal mit gesehen und wahrscheinlich die Zunge gerade im Mund.
00:28:57: und er hat gesagt, mach einfach ... Du erinnerst dich vielleicht auch noch ein bisschen an diese Zeit zurück oder?
00:29:04: Ja ich bin acht Recepzerjahrgang.
00:29:08: Das war für mich eine ganz andere Zeitwertung.
00:29:10: Zeit neunziger Jahre?
00:29:11: Ja, das weiß ich schon erst mal.
00:29:13: Also mache, diskutiere drum was könnte sein und was wäre wenn, sondern gehe los und mache!
00:29:19: Aber verstehst du nicht, dass ich frage.
00:29:21: Hä?
00:29:22: Das ist ja verrückt!
00:29:23: Also was
00:29:24: kannst Du etwas anderes nicht können?
00:29:26: Aus medischer
00:29:27: Sicht verstehe ich Dich bei man genau diese Frage heute so stellen würde.
00:29:30: Bei man genauso okay.
00:29:31: Wo kommt der her?
00:29:32: Was hat er schon gemacht?
00:29:32: Welcher Qualifikationen hat der?
00:29:34: Welche Reputation hat er?
00:29:37: Was bringt er denn mit?
00:29:39: wie ist in die Erfahrung da drin?
00:29:40: und also kann da das alles hin schon?
00:29:43: Und das sind die Dinge, die man heute abgeklärt.
00:29:45: damals Okay Und der erkannte es als, okay alles da, dann machen wir los mit ihm.
00:29:50: Wenn ich nach dem dritten Mal das immer noch nicht gerafft hätte und irgendwas schiefgegangen wäre, dann hätte man dort in dem Fall auch wahrscheinlich gesagt, okay danke, das passt nicht.
00:29:59: Aber er war eher ausprobieren und losmachen.
00:30:02: Aber du hattest ein Kind schon?
00:30:06: Also du hättest noch einen Family-Business sozusagen...
00:30:10: In dem Moment, also wir waren jetzt schon nicht mehr.
00:30:12: aber ...
00:30:18: Würdest du sagen, dass du fleißig bist oder dass du wahnsinnig talentiert bist?
00:30:25: Entweder sind die Aufgaben alle total simple.
00:30:29: Oder... Du hast eine Fähigkeit, die du nicht sagen möchtest.
00:30:33: Also ich lasse mich jetzt erstmal nicht auf das gerade alles locken und mich selbst zu loben.
00:30:37: von daher also...
00:30:38: Geht es dir darum, dass es dir peinlich ist, das zu sagen?
00:30:43: Ja, peinliche jetzt nicht.
00:30:44: aber das ist nur Eigenschaften.
00:30:45: mal was so ein bessere andere einschätzen als dass ich sie selber einschätze.
00:30:49: Und ich würde aber sagen, ja schon wenn ich eine Aufgabe übernommen habe ist es mein Ziel die ordentliche Ende zu führen.
00:30:54: Also das den... also ein bisschen Ärgerheit steckt dann schon drin, den hab' ich schon und ja Fleiß wird mich auch ein bissel bereit auf die, also zumindest in meinen Kopfnoten im Zeugnis war alles immer total super bis oft betragen.
00:31:06: Und das habe ich aber mittlerweile in Griff bekommen.
00:31:11: Die einen sagen so, die anderen so.
00:31:15: Das ist aber wie sagt etwas, wenn es mir einer hinlegt.
00:31:19: Also dann ich gebe ungern Aufgaben zurück im Sinne von tut mir leid ich hab's nicht geschafft.
00:31:24: Okay würdest du sagen ist das jetzt auch dein Anspruch?
00:31:26: also für alle Sparkassenleute die jetzt zu gucken?
00:31:28: Ist das auch dein anspruch dass du wenn du eine Aufgabe an jemand abgibst Dass die so zurückkommen wie du's machen würdest?
00:31:37: Mein Wunsch ist es auf jeden Fall und dann Anspruch schon.
00:31:39: Und zumindest sag ich mal, wenn ich sie jemanden gebe, dann traue ich sie mehr zu oder zumindest werde ich mir vorher als Führungskraft auch Gedanken gemacht haben, wem gebe ich es?
00:31:48: Und warum gebe ich das?
00:31:49: wie ihm oder ihr?
00:31:51: Und da sollte ich ja schon die Aufgabe durchdachten und sagen diese Person ist die best geeignete um die Aufgabe zu erfüllen.
00:31:59: in der Regel funktioniert das auch bei uns.
00:32:01: Okay jetzt bist du Abteilungsleiter.
00:32:03: Nein stellvertretend
00:32:04: abstein Elternzeitvertretung.
00:32:08: Also während des Studiums, des anderen für vier Monate hast du die Abteilung?
00:32:14: Ich habe die Aufgaben übernommen und die Erklärungsformal hat es jemand anders gemacht als andere Kolleginnen.
00:32:19: aber die Aufgabe insbesondere das was die Gremienarbeit was auch am Vorstand mit dran war.
00:32:23: Die hatte ich übernommt und das war im Satz vorhin in den Vierundneinzig Jahren echt Bilder Zeit.
00:32:27: also auch was die Geschäfte einbelangten da gab's n bisschen was aufzuräumen Und das hatte dazu gehört, dass der Vorstandssitzungen beispielsweise auch mal gern bis nach Mitternacht gingen und zwischendurch noch ein paar Döner geholt werden mussten weil alle Hunger hatten.
00:32:41: Also dass man alles so Dinge wo man sehr flexibel sein musste und eben die Aufgaben auch wahrgenommen hat, die nicht unbedingt in der Stellenbeschreibung gestanden haben.
00:32:49: und das Thema Überstunde war auch nicht ganz so genau zu nehmen.
00:32:55: Fandest du dir die Aufgabe so spannend?
00:32:57: Dass du gesagt hast überstunde Es ist mir jetzt nicht so wichtig, oder war es wieder.
00:33:06: Das wird gefordert und ich muss es halt... Wenn ich in dieser Position bin, dann muss ich's halt machen.
00:33:12: Also zum... Ist glaube eine Mischung aus beiden.
00:33:14: Also das ist einerseits dieses, okay wenn ich die Aufgabe kriege, dann erfüll' ich sie und andererseits aber auch die Inhalte.
00:33:20: Ich hatte die Chance mit, sagen wir, ninety vier mit dreiundzwanzig Jahren also mitten im Vorstand, in Vorstandssitzungen dabei zu sitzen alle Themen ungefiltert und ungeschönt mitzukriegen, an denen die Protokolle zu schreiben.
00:33:33: Die Aufgaben dann in die Fachbereiche zu verteilen das zu machen.
00:33:36: Das mag vielleicht als heutiger Sicht total langweilig erscheinen aber das war für mich war das hochinteressant die Dinge mitzubekommen Und erschwerend kam natürlich hinzu.
00:33:46: ich bin zeitlebens nicht raucher.
00:33:50: Seit der damaligen Zeit wurde er in den Sitzungsräumen gut geraucht von der überwiegend Zahl der Teilnehmer also Da hat sich auch keiner gedammt
00:33:58: gemacht.
00:33:58: Warst du ja auch der Best Informierteste?
00:34:01: Weil wahrscheinlich du am Konzentriertesten zugehört haben musst, weil du ja mitschreiben musst.
00:34:05: Das würde ich jetzt auch wieder nicht für mich in Anspruch nehmen, der Bestinformierteste zu sein, weil ich ja im Prinzip nur das was die Vorstände kommuniziert haben mitbekommen habe und nicht das was sie für sich mal halten haben.
00:34:15: Und
00:34:16: das weißt Du jetzt dass da ein Unterschied ist?
00:34:18: Ja.
00:34:22: Aber trotzdem es war einfach mega spannend.
00:34:25: Ich fand's mega spannend!
00:34:26: Und ich würde es auch jetzt noch spannend finden.
00:34:28: Also wenn ihr mal jemanden braucht, der einfach nur dabei sitzt?
00:34:32: Ich würde...
00:34:32: Also nur dabei sitzen ist nicht Muskeln!
00:34:34: Ich habe mir gesagt mitmachen.
00:34:35: Okay,
00:34:35: mitmachen kann.
00:34:36: Ich bin ja Sportmacher.
00:34:39: Ok, jetzt sind wir.
00:34:41: Irgendwann kommt die eigentliche Person zurück.
00:34:45: Du wieder in die normale Position?
00:34:50: Ja, dann kam wieder zurück zu Roger und dann bin ich wieder auf Position, dann gab es eine Referatsleiterstelle die dort ausgeschrieben wurde.
00:34:58: Also da war ich so für ein kleines Team von drei Leuten verantwortlich oder da haben wir dann dort ein bisschen gearbeitet und dann kam irgendwann die Frage naja also wenn sie irgendwie weiterkommen wollen in dieser Sparkasse und nicht ihr Schluss sein will, dann müssten Sie ihren Betriebswirt noch mal machen?
00:35:14: Und müssen zum quasi zum Fachlehrgang heißt das dort auch noch gehen.
00:35:20: Okay aber würdest du sagen Wenn du noch im Rabenstein in der Filiale gewesen wärst, hätte man dir die gleichen Tipps gegeben?
00:35:31: Mit dem Betriebswirt und
00:35:32: nicht auf die Art und Weise.
00:35:33: Weil die normale Reihenfolge im Vertrieb war damals, dass man über den Fachwirt erst noch dazwischen gehen muss und dann zum Betriebeswirt.
00:35:39: Und das immer abhängig ist davon wo wir sich der Mitarbeiter hinentwickeln.
00:35:43: also ist es Richtung Kundenberater oder ist es mal Richtung Filialleiter?
00:35:46: wenn's Richtung Filialeiter geht, dann wäre der betriebswert erforderlich gewesen für die Stelle.
00:35:50: Ah, okay.
00:35:51: Aber das heißt ja jetzt musst du doch mal eine Wahl getroffen haben in welche Richtung du gehen willst?
00:35:58: Oder also... Ja, aber warst du denn mir richtig im Bankwesen und auch am Rammstein war die Fäale des normalen Bankgeschäfts?
00:36:10: Vorstandsebene ist ja nicht mehr das normale Bankgeschäft oder?
00:36:13: Oder ist das nur größere Zahlen ansonsten genau das gleiche?
00:36:17: Naja es kommt auf einen was das normale bankgeschäft ist.
00:36:19: Also der Vorstand treibt schon normales bankgeschäfte auch noch Und da ist aber mehr das Thema Organisationen und Steuerung mit dran, der Bank.
00:36:28: Während in der Filiale der reine Vertrieb am Kunden ist was nach wie vor auch hoch spannend ist als Vertriebsvorstand.
00:36:37: Ich hatte dann eben die Chance im Inneren Bereich oder in der Nähe des Vorstandes dort arbeiten zu können und dann noch die Chance das Angebot zu bekommen meinen Betriebswirt machen zu dürfen.
00:36:49: Auch nicht selbstverständlich, weil viele wollten es aber nicht alle durften es und ich bin aktiv angesprochen worden.
00:36:55: Machen sie doch den Betriebswirt noch?
00:36:57: Und das war einfach der Punkt wo ich sagte ja dann machen wir das doch einfach.
00:37:00: Okay jetzt hast du die... Aber das heißt Ich weiß dass du im Vertrieb gelandet bist mehr oder weniger.
00:37:10: Das dauert noch
00:37:10: ein Stück Achso!
00:37:11: Aber ich dachte der Betriebeswirt entscheidet jetzt sozusagen die Richtung.
00:37:16: Als Betriebswirt kann ich sowohl in die sehr komplizierende Bereiche, wie auch in den vertrieblichen Bereich.
00:37:22: Es war der Betriebswert letztendlich eine generalistische Ausbildung, wo man alles mithatte an Themen.
00:37:27: Später wurde er dann in Module geweint und wo man dann eben entweder man geht Richtung Vertrieb oder man geht richtung Personal oder Organisationen oder ähnliche Dinge.
00:37:36: Also vielleicht ist auch mein wieder ein bisschen dumm.
00:37:40: meine Annahme eigentlich habe jetzt das Bild vor Augen du siehst sozusagen den Vorstand weil du ja immer mit dem zusammengearbeitet hast und sagst, okay was muss ich tun um im Vorstand?
00:37:50: Das war gar nicht so.
00:37:51: Es
00:37:52: war weder mein Plan noch mein Gedanke das E-Mass also dort in diese Richtung zu schaffen.
00:37:57: Weil einfach die Struktur oder die Wege dort ist.
00:38:00: Ja ich war räumlich nah dran aber fachlich und Karriere technisch meilenweit weg.
00:38:07: Also
00:38:08: nur weil ich dort mit den Menschen zu tun habe heißt es noch lange nicht dass sich quasi deren Job übernehmen kann oder dass ich dieses Gesetz dafür besitze.
00:38:17: Und die haben dir gesagt, welche Steps erforderlich sind?
00:38:20: Zumindest
00:38:20: haben sie etwas in mir gesehen möglicherweise was ich damals nicht in mehr gesehen habe oder womutet hätte oder ähnliches.
00:38:27: Damit stellst du sofort wieder, kommt bei mir die Gegenwart und was haben die gesehen?
00:38:31: Ich weiß es eigentlich offensichtlich das Potenzial, dass sich den Betriebswirt lebend überstehen könnte und auch mit einem halben Versablen Abschluss zurückkomme.
00:38:39: Okay, das war wichtig ja!
00:38:40: Die Anoten Das ist
00:38:42: schon ein bisschen.
00:38:43: Es geht ja nicht darum auf erfolgreich teilgenommen, eine Teilnahmebescheinigung abzuliefern sondern wenn sollte das Ganze auch mit einem
00:38:51: ordentlichen Ergebnis voll.
00:38:54: Du wirst nicht über deine Ergebnisse reden.
00:38:57: Wir wissen dass du ganz nach oben gekommen bist.
00:38:59: es muss gut gewesen sein.
00:39:01: Vielleicht um sehr gut?
00:39:02: Gut passt!
00:39:03: Ok so jetzt bist du betriebswird.
00:39:06: wo war die nächste Station?
00:39:09: Die nächste Station war einfach, ich kam zurück und wir haben jetzt das Jahr... Wir sind jetzt Anfang'itein-neunzig ungefähr.
00:39:15: Und da haben wir die Vorstandsvorsitzende gesagt, ich habe zwei junge Kollegen und ich hab zwei Stellen.
00:39:21: und wären sie sich einig wer von ihnen was macht?
00:39:23: Das eine war die Stelle Abteilungslade Vorstandsekretärte und der andere war die Assistentvorstands-Vorsitzender.
00:39:29: Da der andere Kollege derjenige war dem mich viel zu verdanken hatte er logischerweise unter älterem auch im Und dann eben war er die erste Wahl und er hat sich für die Abteilungslagerstelle entschieden.
00:39:38: Damit habe ich die Assistenzstelle bekommen, was nicht das schlechteste war, was wiederum ein Fulltime Job bedeutet hat, was aber auch wie ihr sagt nahe am Puls der Zeit auch bedeutet hat.
00:39:52: Und damit war ich letzten Endes dann Assistent des Vorstandsvorsitzenden und ganz, ganz nah an den Themen sehr intensiv drin und also bis wirklich noch weiter in die Details rein.
00:40:04: Und jetzt wusstest
00:40:05: du wirklich, was er alles noch hat?
00:40:07: Zumindest
00:40:08: noch fast.
00:40:09: Also niemals hundert Prozent.
00:40:11: Das wird es auch nicht der Fall sein aber letzten Endes dann doch wirklich sehr viele Dinge und ich hatte dann auch das Vertrauen durchaus des Vorstandsvorsitzenden was eben dazu geführt dass Du als Assistent dann quasi faktische Entscheidungen schon mit triffst ohne dass Du sie kompetenzzeitig treffen darfst.
00:40:28: Aber wenn Du Dinge vorprüfst, Beschlüsse anguckst und ähnliche Dinge und dann die Frage kommt Und der WC kann das unterschreiben.
00:40:36: Ja, aus meiner Sicht ist es okay.
00:40:37: Dann erfolgt die Unterschaft quasi blind und dann ist für mich zumindest ein hohes Maß an Anerkennung und Vertrauen was mir jemand
00:40:46: entgegenbringt.".
00:40:47: Okay aber wie funktioniert das denn?
00:40:49: Also du wirst ja nicht zu allen Themen alles gewusst haben.
00:40:53: also dann beginnst Du in den Fachabteilungen Das heißt Du warst im Haus schon permanent unterwegs und hast mit allen weiter Kontakt gehabt.
00:41:02: Genau, manchmal ist man mehr beliebt.
00:41:03: Manchmal ist man ein bisschen weniger beliebt auch auf so einer Stelle ja weil man ja quasi die rechte Hand des Ausstands vorsitzen ist.
00:41:10: das führt auch dazu.
00:41:11: Oh es kommt der schon wieder!
00:41:13: Was musst du sagen?
00:41:14: Bist du beliebt oder unbeliebt?
00:41:15: jetzt also ich habe eine vielleicht nicht ganz so viele aber ich sag dir danach was die sagen.
00:41:26: Also ich sage mal allen recht getan.
00:41:28: nur ist ne Kunst die niemand kann.
00:41:30: also das strebe ich glaube ich auch nicht an und Ich gehe jetzt davon aus, dass es nicht ganz so schlimm sein kann.
00:41:36: Mein Ruf im Haus zumindest jetzt auch bei den letzten Entscheidungen habe ich durchaus Zuspruch auch als vielen Ebenen und was mich auch wirklich ein bisschen freut, auch von Kollegen oder Mitstreitern die also schon seit Jahrzehnten mit im Haus sind und muss sagen da ist das wirklich das gesprochene Wort und einfach auch mal der Händedruck und der Gesichtsausdruck dabei wo ich sage, die meins ernst.
00:42:00: Dann würde ich auch so sagen bist du schon sehr beliebt.
00:42:04: Na ja, von meiner kleinen Bubble.
00:42:06: Ich war ja viel Zeit mit in deinem Haus vorgebracht.
00:42:10: Das macht mir Angst.
00:42:12: Ne, war gut!
00:42:13: Wir haben zusammen einen Marathon auf die Beine gestellt und
00:42:16: das stimmt.
00:42:17: Und es war... ich kann ja auch noch mal sagen Es war ein Gemeinschaftswerk.
00:42:21: Also es war so, dass sich in den Wochen nach dem Marathon wo wir einfach nicht mehr so viel telefoniert haben.
00:42:31: Es ist so ein Gefühl, eigentlich telefonieren wir doch jeden Tag miteinander.
00:42:35: Das war so ein bisschen Wehmutter.
00:42:39: Okay jetzt bist du sozusagen der Assistent?
00:42:45: Immer noch von ihm gleich, von der gleichen Person.
00:42:47: Die war ja relativ lange da.
00:42:48: War die auch immer Vorstand... Ja, die Position war immer
00:42:52: Vorstand.
00:42:53: Der ist als Vorstand gekommen und als Vorstandsvorsitzende gegangen.
00:42:59: Und er musste sich ja gemocht haben oder weiß man nicht.
00:43:02: Ich würde sagen, ja.
00:43:03: Also das war zumindest eine freundschaftliche Beziehung und eine vertrauensvolle Beziehungen auf alle Fälle.
00:43:10: Und hast du jetzt auch so ne Position eigentlich?
00:43:12: Gibt es diese Position
00:43:15: nicht in dem Maße wie das damals gegeben hat?
00:43:19: also die gibt's momentan nicht.
00:43:21: Ja ich habe dafür aber eben auch Bei mir keine klassische Sekretärin jetzt.
00:43:25: Sondern da habe ich eine Assistentin, die mich da unterstützt und eben dort auch erheblich Facharbeit mit leistet.
00:43:31: Also auch fachlicher Ebene mir dort also gute Unterstützung in mir viel abnimmt was da im Arbeitsablauf
00:43:36: kommt.
00:43:37: Dein bisheriger Karriereweg wäre heutzutage eigentlich so nicht möglich?
00:43:43: Wenn es die Stelle gäbe werde das genau noch so machen.
00:43:47: Gut wie Jetzt könnte man ja sagen Ich weiß dass du zwei fünfzehn in den Vorstand berufen wurdest.
00:43:58: Was ist jetzt in den siebzen Jahren passiert, dass du vom Assistent oder das ist normal?
00:44:06: Dass ein Assistent des Vorstandsvorsitzenden dann auch noch in dem Vorstand... Also musst ja irgendwie nochmal alle anderen Fähigkeiten gelernt haben, absolviert haben die dazu führen, dass man überhaupt in den vorstand darf.
00:44:20: Wo du komischerweise schon sehr lange warst immer!
00:44:22: Es waren viele Jahre als Assistent, eine interessante Aufgabe vor allem auch immer wieder wechseln.
00:44:28: Also nicht gleiche Themen sondern wirklich wechselnde Themen die drin waren und offensichtlich habe ich dort nie alles zu viel Fehler begangen oder das ganz so schlimm gemacht.
00:44:39: und der Vorstandsvorstand damals eben letztendlich ist dann irgendwann mal gesagt mit Ich würde Sie gern noch ein Stück weiterentwickeln und Ihnen gerne noch das Thema Geschäftsleitereignung mit verpassenen Geschäftszeiten.
00:44:51: Eignung ist etwas, dass man im Finanzwesen in der Bank insbesondere auch in einer Sparkasse benötigt als formelle Voraussetzung um irgendwann mal eine Position Richtung Vorstand oder Verhinderungsortreter eines Vorstandes übernehmen zu können.
00:45:05: Das stellt die Aussicht formale Anforderungen daran.
00:45:08: Und wo er mir eben auch dort wieder das Angebot gemacht hat, Mensch wenn Sie das wollen würde ich Sie gerne unterstützen und dann müssten wir mal ein paar Schritte einleiten.
00:45:15: Das heißt also da braucht man bisschen Personalverantwortung also Führungsverantwortungen und man braucht ein paar spezielle Qualifikationen noch Richtung des Kreditgeschäftes, Richtung des Treasurys beziehungsweise Gesamtbanksteuerung und daher als dann halt so einen Plan zu machen dort diese Bereiche nochmal zu durchlaufen und das war dann in der Zeit von.
00:45:40: Das heißt ja, dass du zehn Jahre erst mal Assistent warst.
00:45:45: Ja?
00:45:46: Okay!
00:45:49: Wo ging's denn los?
00:45:51: Da bin ich in der Strescherie gewechselt aber auch wie gesagt eben bei einem anderen Kollegen das nicht übernehmen wollte.
00:45:58: dort gab es ein paar Passenel durch Elternzeit und Schwangerschaft und Ausfälle.
00:46:03: da wurde ich gefahr Können Sie sich das vorstellen, das Treasury mit zu übernehmen?
00:46:08: Woher?
00:46:09: Die Antwort war Ja.
00:46:11: Hast du eigentlich irgendwann mal Nein gesagt?
00:46:16: Stimmt habe ich irgendwann mal nein gesagt.
00:46:17: Bei irgendeinem Angebot wurde sagen, der ist nix für mich... ...die Fäale in Altenland.
00:46:25: Also solche Angebote habe ich glaube nicht Nein gesagt.
00:46:29: und vielleicht ist es auch nicht die schlechteste Idee wenn man was angeboten kriegt durchaus Jahrzusehen.
00:46:34: Ich merke, dass du ... Du willst ja für dich nicht dieses Bild ... ich wollte schon immer in den Vorstand.
00:46:41: Das ist für dich gar nicht ...
00:46:43: Wollte es auch wirklich nie.
00:46:44: Genau!
00:46:45: Also ich wollte jetzt nicht davon, ich will das bewusst nicht, sondern ich hatte mir das nie zum Ziel gesetzt.
00:46:49: Das war einfach immer, denn du hast die nächste Herausforderung gesucht?
00:46:52: Also die Gabe und ... Aber im Jahr
00:46:54: two-tausend acht als sozusagen Geschäftsleiter ... Und wie ist das Verhinderungs ...
00:47:00: Verhindlungsvertreter?
00:47:02: Wollen wir so VHV einigen?
00:47:03: Verhinderungsvertreter klingt für dich völlig normal.
00:47:06: Was macht denn das, der verhindert was?
00:47:10: Nichts soll er dir unterstützt sondern wenn einen Vorstandsmitglied... Wir haben heute auch zwei Verhinterungsverträte bei uns im Haus und wenn einer von den beiden verhinderte ist, dann vertreten diese.
00:47:21: Woher sind die
00:47:22: einfach Vertreter?
00:47:22: Warum muss der Verhinderkungsvertreter, der
00:47:24: ja nur in dem Fall wohl das ordentliche Vorstandsmitglied verhinderten ist, vertritt und sonst nicht.
00:47:30: Du scheinst das logisch zu finden?
00:47:32: Ich finde es.
00:47:33: Okay, mal nachlesen!
00:47:35: Auf einen schönen Sparkassengesetz.
00:47:38: Hast du das Sparkassengesetz?
00:47:40: Kannst du das auswendig?
00:47:42: Wo stabilieren?
00:47:43: Bei du sagst Paragraph neunzehn?
00:47:45: Nein, auswendige kann ich's nicht aber es gibt halt ein paar wesentliche die man dann eigentlich doch mal hat.
00:47:50: Okay aber...
00:47:51: ...zw.a.,
00:47:52: als du diese Treasury absolviert hast war da... Dem Moment war das ja die Voraussetzung, um dann trotzdem dahin.
00:48:03: Da war jetzt das Ziel... Das ist quasi so wie du hast einen Führerschein, also du darfst fahren aber du kannst irgendwie noch nicht fahren.
00:48:09: Also das ist die Erlaubnis etwas zu dürfen und mit der Chance natürlich das zu kriegen wächst natürlich auch der Bündnis, du machst da nicht den Weg dahin und absolvierst die Qualifikation, hast am Ende die formalen Vorausetzungen verkümmert.
00:48:25: das, weil die würden dann auch wieder verfallen.
00:48:28: Wenn man jetzt nicht bestellt würde und so bestand dann schon das Ziel und die Hoffnung zu sagen okay wenn ich durch diese ganzen Voraussetzungen durch bin und alles erfüllt ist, dann auch zu sagen jetzt wäre es gut eine Bestellung zum Verhinderungsvertreter zunächst erst einmal zu bekommen.
00:48:44: Und das hat dann auch geklappt.
00:48:46: also ab ersten, ersten Zwohtausend zwölf war ich dann Veränderungs-Könner glaube
00:48:52: Okay, sind's noch drei Jahre ein bisschen Vorstand.
00:48:56: Was brauchte es noch?
00:48:59: Es braucht einfach die Situation das Momentum und es stand dann letztendlich auch so ein bisschen am Horizont durch möglicherweise Veränderungen an und es ging letztendling auch um der strategischen Nachfolgeplanung.
00:49:12: und in dem Zusammenhang kam da irgendwie die Frage also... würden jetzt den Schritt mal gehen mit der Verwaltungsratsspitze zu reden, was unser Aufsichtskremium ist die auch für solche Dinge zuständig sind.
00:49:24: Dort ins Gespräch zu gehen, wieder auf sich zu diskutieren akzeptiert die Aufsicht die Voraussetzungen zur Bestellung?
00:49:30: und dann letzten Endes zu sagen ja also wir reichen die Anträge oder die Beschlüsse in den Verwaldungsrat ein dort zu sagen okay wir bestellen dort ein drittes Vorstandsbeglied.
00:49:39: damals war der Vorstand zwei Vorstandsmiglieder in den Vorstand und der Verwaltungsrat ist dem dannenswerterweise gefolgt.
00:49:51: Ich habe recherchiert, wer eigentlich letztlich bestimmt das du Vorstandsvorsitzender wirst?
00:50:00: Das ist ja nicht so dass der Dr.
00:50:03: Kreuzkamp sagt ich glaube er kann es am besten erwürzt jetzt sondern es ist ja sehr reguliert.
00:50:09: also die Sparkasse.
00:50:12: Also vielleicht kannst du mir einmal kurz erklären, was unterscheidet eine Sparkasse.
00:50:17: Eine Volksbank ist glaube ich Genossenschaften?
00:50:19: Die Genossschaftsbank so etwas gibt es und eine Privatbank voneinander.
00:50:23: also theoretisch sind das haben wir alle die gleichen Vorstandsvorsitzende ist immer die gleiche Struktur.
00:50:33: ja versuchen wir mich kurz ins Bankwesen einzuversuchen.
00:50:36: Ich versuche
00:50:36: mal kurz instanz zu machen.
00:50:38: also ähnlich sind die strukturen.
00:50:39: das ist auf jeden Fall so.
00:50:41: Wir haben ein Drei-Säulen-Modell in Deutschland, was aus diesen drei Rechtsformen besteht.
00:50:45: Aus den privaten Banken, meist in AG Formen, aus dem genossenschaftlichen Sektor, das Volks- und Dreifeisenbanken sind... ...und aus dem öffentlichen Sektoren.
00:50:53: Das sind die Sparkassen dann so.
00:50:55: Die drei Säulen haben wir im privaten Sektore, wissen wir es sind Kapitalgesellschaften, sind Aktiengesellschafte, die richten sich nach einem Aktiengesetz.
00:51:02: Sie haben auch einen Vorstand dort und bestimmt wird das Ganze durch die Hauptversammlung, dass ist im Prinzip die Vertretung der Eigentümer.
00:51:09: Im Genossenschaftssektor gibt es ebenfalls einen Vorstand, dort ist aber eben genossenschaftlich organisiert.
00:51:14: Es gibt eine Haupt- ohne Mitgliederversammlung dann.
00:51:17: Manchmal auch Hauptversammlungen, die dann letzten Endes dann überwahlen oder überbeschlüsse, dort letzten Enden das Vorstände bestellen.
00:51:24: Teilweise macht's vielleicht nicht die gesamte Mitgliederver sammlung.
00:51:26: da gibt es einzelne Gremien davon und im Sparkasensektor ist es so.
00:51:30: wir haben als Aufsichtsgremium da wir in kommunaler Trägerschaft sind, dort ist es ein Verwaltungsrat und dieser Verwaltung hat der beaufsichtigt den Vorstand als Kremium.
00:51:41: Und hat unter anderem auch die Aufgabe dann letzten Endes Vorstandsbestellungen oder Veränderungen in der Leitungsebene der Sparkasse angefangen vom Verhinderungsvertretern über stellvertretende und vorstandsmäckige.
00:51:54: Das
00:51:57: ist ja quasi diese Ebene.
00:52:02: sehr politisch, also viele politische.
00:52:04: Ich habe mal geguckt, ihr habt ja auch der Sparkasse Chemnitz und wer den Verwaltungsrat da abbildet?
00:52:10: Da waren viele Stadträter drin und deshalb habe ich jetzt politisch dann ein paar Vertreter von Unternehmen ins Kieselstein habe ich da drinnen gesehen und dann nochmal fünf Vertretern der Sparkase Chemnits Mitarbeiter.
00:52:24: Genau!
00:52:24: Und da gibt es jetzt das Sparkassengesetz dass das Ganze vorschreibt wie ein Verwaltungsrat zusammengesetzen ist.
00:52:29: Eine Sparkasse liegt in der Regel oder die meisten Sparkassen, so uns auch im kommunalen Erträgerschaft.
00:52:34: bei uns sind es aber eben nicht eine Kommune sondern zwei nämlich die Stadt Chemnitz und der Landkreis Zwickau für den Teil des ehemaligen Landkreises Chemnitzer-Land wo unser Geschäftsgebiet noch mit ist.
00:52:46: Und die beiden bilden einen Zweckverband ein kommunaler Zweck Verband und das ist unsere Träger.
00:52:51: Und der jeweils bestimmt am Ende die Mitglieder, die im Verwaltungsrat sind und die werden dann aus deren Reihen, sprich aus dem Stadtrat heraus oder aus dem Kreistag des Landkreises heraus dann auf Vorschlag der Parteien.
00:53:05: Der Vertreter wird dann entsandt oder zur Wahl vorgeschlagen und in den Verwaltungshart entsandt und dem zuvor gesitzen dort eben die Vertretern der verschiedenen politischen Fraktionen.
00:53:14: Unkontrolliert
00:53:15: dieser Verwaldungsrat?
00:53:16: Die Arbeit der Sparkasse?
00:53:17: des Vorsteines, ja.
00:53:18: Also das Austausch ins Gremium.
00:53:20: D.h.,
00:53:20: ihr müsst euch schon auf dem... also von den Verwaltungsraten müsst ihr euch regelmäßig wahrscheinlich?
00:53:26: Planmäßig finden so einmal im Quartal, also viermal im Jahr entsprechende Verwaldungsratssitzungen statt wo wir letztens über die Lage des Unternehmensberichten bestimmte Beschlüsse vorzulegen sind.
00:53:36: Alles was Aufgaben sind hier in die Zuständigkeit des Verwoldungsrates fallen.
00:53:39: Also respektive Feststörung Jahresabschluss Entlastung des Vorstein ist alles das was um dieses Thema Jahresabschluss herumkreist, aber auch Grundstücksangelegenheiten und Ängste.
00:53:49: Dann sind wahr dahin entsprechende Berichte zu übergeben und vorzutragen.
00:53:54: Insbesondere eben alles das was aufsichtsrechtliche Themen anbelangt.
00:53:57: Aber es ist eine Kontrolle.
00:53:58: die können nicht sagen ich brauche jetzt... Ich will ein schönes Rathaus haben.
00:54:03: Ich brauche Geld.
00:54:05: Erst mal haben wir ein wunderschönes Rathaus?
00:54:06: Ja.
00:54:09: Das nicht nein!
00:54:09: Es ist ein Aufsichtsklimmung in den Kontrollorganen eben dafür dass der Vorstand seinen gesetzlichen Aufgaben und Pflichten nachkommt.
00:54:17: Und letztendlich, dass die Aufgaben so erfüllt wie es
00:54:20: ist.
00:54:20: Aber das heißt sozusagen Gewinne?
00:54:23: Also gibt's Gewinnenausschüttung von der Sparkasse oder so?
00:54:30: Also bei einer deutschen Bank-Aktiengesellschaft Dividenden profitieren Leute davon.
00:54:36: Wie ein Thema!
00:54:38: Wer profitiert bei der Sparkase?
00:54:40: Bei der Sparkasse ist der Kern des Auftrages, der sogenannte öffentliche Auftrag, den eine Sparkasse mitbekommt im Rahmen ihrer Errichtung.
00:54:50: Der geht letzten Endes dahin, dass die Sparkasse die Aufgabe hat, das Wirtschaftsleben und die Unternehmen in ihrem Geschäftsgebiet zu fördern aber auch im Prinzip den Gedanken des Sparrens.
00:55:01: also so steht es wirklich ursprünglich drinnen gegen Gedanken des sparen mit zu fördern die Bevölkerung und die Unternehmen, also sowohl die private Schiene wie auch die gewerbliche Schiene.
00:55:11: Mit allen Finanzdienstleistungen zu versorgen das auch in der Fläche zu tun.
00:55:14: deswegen sind eben Sparkassen häufig auch mit vielen Feiern in ihrer Fläche vertreten und nicht nur punktuell unterwegs um dort letztendlich alles dass war es die Versorgung mit Finanzdienste Leistungen auch immer noch mit kreditwirtschaftlichen Themen zur Unterstützung von Unternehmensgründungen Entwicklungen Nachfolge und ähnlichen Dingen dort dann zur Verfügung zu stehen.
00:55:36: und das, um wir zu unterstützen.
00:55:41: Wenn es jetzt völlig blöd ist und hören wir da auf heißt das dass ihr tendenziell sogar kommunale Wirtschaft mehr stärker fördert als eine private Bank weil ihr andere Aufgaben noch habt, Aufträge, kommunale?
00:55:57: Also Kreditvergaben folgen nach wie vor nach sauberen Kreditstandards.
00:56:01: für uns also nicht wünscht ihr was oder mit Augen zu übeln, das geht nichts durch.
00:56:07: Aber letzten Endes wir sind in unserem Geschäftsgebiet tätig.
00:56:10: also wie können jetzt nicht beispielsweise sagen oh Mensch in Berlin oder München oder Leipzig da ist super Geschäftswelt und da machen wir eine Fiala auf der betreiben wir unsere Geschäfte sondern es gibt festgeschrieben Regionalbrunzip.
00:56:22: also die Sparkasse ist ein Geschäfts Gebiet ihres Trägers unterwegs oder betreibt ihre Geschäften dort.
00:56:28: und genau das ist ich sage mal einerseits ist das so ein bisschen die Herausforderung, je nachdem wie die Struktur in dem Geschäftsgebiet eben ist.
00:56:36: Ist es eher ein städtisches Geschäftsgebiet?
00:56:37: Ist es ehrenprosperrierend?
00:56:38: Ist das eher ein ländliches?
00:56:42: Hat man da auch unterschiedliche Herausforderungen damit drin liegen?
00:56:45: Andererseits bringt aber eben auch was, weil ich muss mich mit meinem Geschäftsgewicht, mit meinen Bedingungen vor Ort auseinandersetzen als Sparkasse.
00:56:52: Ich muss gucken, was finde ich für Bedingung vor und mit denen muss ich leben, muss sich arbeiten, muss meine Geschäfte machen, muss aber auch versuchen letzten Endes dort Die regionale Wirtschaft, wie sie vorhanden ist eben zu fördern und zu unterstützen mit meinen Dienstleistungen.
00:57:05: Und dort also wirklich Partner der Wirtschaft zu sein.
00:57:09: Das heißt aber auch weil ihr ja nur in der Kommune agieren könnt dass sozusagen euer Geschäftserfolg maßgeblich an der Wirtschaftlichkeit der Region partizipiert?
00:57:22: Das ist zum Teil so!
00:57:24: Also das ist zum teil so, dass wir eben im letzten Endes wirklich eben drauf gucken, wie geht es denn Unternehmen auch in unserem Geschäftsgebiet und dann sicherlich auch mit Dingen mal zur Verfügung stehen oder eben auch mal eine extra Meile nochmal gehen um Lösungen zu finden.
00:57:38: Auch eben Bart, wenn's um Unternehmensgründungen geht wo man schnell sagt hoch da geht's um Risiko oder etwas... auch dafür haben wir separate Lösungen über eine Tochtergesellschaft wieder, wo wir dort Beteiligungskapital reingeben können.
00:57:51: also da ist einfach Ideenreistum auch ein Stück weit gefragt Und da sind wir als Sparkasekennendes recht gut aufgestört.
00:57:59: Okay, dann interessiert mich jetzt wie weder ... würdest du noch sagen es ist eine wichtige Step zwischen Verhinderungsvertreter und Berufungvorstand?
00:58:15: Also was war eigentlich in den zehn Jahren wo du jetzt schon im Vorstand bist?
00:58:20: Was ändert sich ab ersten Januar?
00:58:27: Funktion.
00:58:29: Also die Funktionsbezeichnung ist dann nicht mehr mit dieses Vorstand, sondern vorsitzender des Vorstandes, das ist erst mal im Kontext.
00:58:37: aber neben den inhaltlichen Aufgaben, dass es eher eine interne Organisation, also das Aufgabenressort auch nochmal wechseln auf das von Michael Kreuzkamp rüber, ist das eher so ein bisschen der Wechse vom Innenminister zum Außenminister, das heißt also die Funktion des Vorstandsvorsitzenden ist deutlich stärker mit der Außenwahrnehmung und der Außenkommunikation verbunden als dass die Rolle des Vorstandsmitgliedes in der jetzigen Konstellation
00:59:04: noch.
00:59:04: Das heisst du vertritt nach außen die Sparkasse Chemnitz?
00:59:09: Bei dem Bild wäre es Kanzler.
00:59:14: Ich würde gerne bei Außen- und Innenminister bleiben.
00:59:16: wir sind eine relativ kleine Mannschaft dann mit zwei Vorstandsmitgliedern perspektivisch.
00:59:21: Sucht ihr noch einen Kanzler?
00:59:23: Ich könnte.
00:59:25: Weiß nicht, was gerade momentan so gut konnotiert ist, ob man das jetzt unbedingt sein soll.
00:59:30: Man muss sich ja auch... Du hast... ich lerne jetzt aus dem Gespräch, dass man ja auch bereit sein muss Aufgaben zu übernehmen.
00:59:36: Ich wäre bereit euer Kanzlar zu sein.
00:59:38: Gut!
00:59:39: Ich nehme das mit für den Fall, dass wir die Stelle formen.
00:59:42: Nee,
00:59:42: es ist eine Innenminister-Ausminister.
00:59:45: Wer ist das Staatsoberhaupt?
00:59:48: Der Bundespräsident, okay?
00:59:50: Ja.
00:59:50: In dem Fall überhaupt oder wie auch immer in der Sparkas ist der Vorstand als Organ was zu finden im Sparkassengesetz.
00:59:58: Das heißt das Gesamthandeln des Organen.
01:00:00: In diesem Fall sind es bei uns jetzt der Major-Kreuzkampf und ich meinsam Und die Vertretung in der Kommunikation nach außen.
01:00:08: da wir aus schwererdings immer zwei vor das Mikrofon stellen können und zweie immer an die Termine gehen können ist dort das Commitment so, dass der Vorstandsvorsitzende alles das macht was Außenkommunikation ist und die auch nach außen lebt und vertritt.
01:00:22: Und rechtlich aber, was du überall sehen, stehen immer zwei Unterschriften von uns drauf weil der Vorstand als Gesamtes handelt.
01:00:30: Das heißt... Du wirst zukünftig das, was den Vorstand beschlossen hat öffentlich vertreten müssen?
01:00:37: Das ist eigentlich der Hauptänderung.
01:00:40: Ansonsten ändert sich eigentlich gar nichts.
01:00:43: Na ja, so kann man es jetzt ordentlich sein.
01:00:44: Also ganz so wird sich schon noch ein bisschen.
01:00:47: wie gesagt neben den Aufgaben-Inhalten wird das Rollenverständnis halt ein anderes sein.
01:00:52: also nicht nur Beschlüsse oder Entscheidungen der Sparkasse oder des Vorstandes nach außen zu kommunizieren denn nicht alles was wir im beschlüssen fassen kommunizierend war auch.
01:01:01: Das ist eher der geringere Teil.
01:01:04: aber letzten Endes ob das Veranstaltungen sind Meetings sind, ob das diverse Gremien sind in denen die Sparkasse Chemnitz vertreten ist.
01:01:11: Auch da wird entsprechend nochmal ein Rollenwechsel stattfinden wo man sie Aufgaben und Funktionen wie jetzt Dr.
01:01:18: Kreuzgamb inne hat, die dann eben rüber wechseln weil ich sie dann mit ausfüllen werde.
01:01:23: Hat der Vorstandsvorsitzende eine Agenda also eine Strategie?
01:01:29: Sitz du jetzt abends zu Hause an dem er nicht sagt okay bis Ist das keine persönliche Entscheidung in einer Sparkasse?
01:01:39: Also im Endeffekt was geht ab dem dritten Januar über dein Schreibtisch, was anders ist.
01:01:47: Wo musst du dir mehr Gedanken
01:01:49: machen?".
01:01:51: Das ist aufgabenspezifisch, wie gesagt.
01:01:53: Eine Sparkasse wird eben nicht von einer einzelnen Person geführt.
01:01:57: Wie gesagt, weder könnte ich das noch würde ich das so wollen oder sehe mich dazu in der Lage zu tun?
01:02:01: Sondern es ist immer eine Teamleistung und sowie jetzt mit Michael Kreuzkamp im Team zusammen arbeiten wir die Entscheidungen und auch die Strategien letzten Endes gemeinsam erarbeiten, gemeinsam austüfteln, gemeinsam auch mit dem erweiterten Vorstand eben mit unseren Verhinderungsvertretern dort letztendlich diskutieren und den Führungskräften darunter.
01:02:21: Und so auch in das Haus hinein entwickeln, kommunizieren.
01:02:24: So wird es genauso in Zukunft sein, wenn ich das dann mit neuen Kolleginnen... Wenn's dann so kommt, wir gehen mal fest davon aus, dann wirds die Verena Heinze wehren, auf die ich mich sehr freue.
01:02:33: Wo
01:02:33: ich auch einlade sofort weil erstmal interessiert mich genau so die Geschichte.
01:02:39: Dann bin ich ja schon vorbereitet sozusagen.
01:02:42: Ist ja auch jemand der sehr lange schon in einer Sparkasser Campnetze ist?
01:02:45: Genau!
01:02:46: Das hat ungefähr zwanzig Jahren bei uns, aber länger schon in der Sparkassenorganisation.
01:02:52: Sie hat das Privatleben dann nach Chemnitz oder in die Region heruntergezogen?
01:02:55: Aber das ist eine Geschichte dazu, da fragst du sich bitte selber und das wird sie dir auch gerne erzählen.
01:03:03: Ich kann mir noch nicht so vorstellen... ich befürchte, dass für dich immer relativierst und letztlich kommt es darauf an wie man die Aufgabe erfüllt und nicht auf die Positionen.
01:03:14: Aber ich merke ja, wie die Leute auf die Position reagieren.
01:03:16: Das hat ja schon trotzdem irgendein... Irgendwas muss ja anders sein, als es nicht zu sein.
01:03:25: Also ich finde zum Beispiel interessant dass die Aufgabenfelder wechseln.
01:03:29: das in der Struktur ist so ist, dass der Vorstandsvorsitzende festgelegte oder es nur jetzt ist ein Sonderpfeil der Sprache.
01:03:38: Du könntest auch sagen ich mache mein Zeug was ich immer gemacht habe weiter?
01:03:42: Ja also Das ist möglich.
01:03:44: Wie die Aufgabenverteilung ist, das legt der Vorstandsvorsitzende fest, dass es zum Beispiel eine Aufgabe, die allein dem Vorstandspforsitzenden zufällt.
01:03:51: Allerdings auch da in Abstimmung mit dem ästlichen Kollegium also in diesem Fall wird's dann die Verena Heinze sein wo wir uns da abstimmen werden zu dem Thema.
01:04:00: aber wir werden die Ressortplanung oder ich habe die Rassortplanungen so vorgenommen Wechsel also das was die Aufgaben momentan für mich erkreuz kamen sind in zukünftig übernehmen.
01:04:11: Und die Verena Hänse wird künftig meine Aufgaben dann übernehmen.
01:04:14: also sprich das thema markt vertrieb.
01:04:17: Trägeri eigenhandel alles das.
01:04:20: Finde ich total interessant.
01:04:21: wenn du dich ja wieder einen völlig neu erscheinlich sagst so schwer ist auch nicht ich habe gute Mitarbeiter in einem völlig neues Feld einarbeiten musst.
01:04:31: Das ist so.
01:04:31: also da muss sagen dass es auch wirklich das was mir den größten Respekt da abverlangt, weil es sind neue Aufgaben.
01:04:40: Klar habe ich jetzt mit den... bin ich da auch hier, bin ich noch mit drin aber eben eher vom Spielfeld ran und dann stehe ich mitten auf dem Spielfeld mit dabei.
01:04:50: Aber einerseits ja habe ich extrem Respekt vor den Aufgaben inhalten die sind nochmal neu Beginnen jetzt schon, mich da intensiv damit auseinanderzusetzen.
01:04:58: Ich habe auch schon im ersten Bereich mal hospitiert zwei Tage dazu um so ein bisschen zu gucken was passiert da wie funktioniert das?
01:05:05: Wie geht das Ganze auch ein Stück weit ab und aber es macht es auch ein stückweit spannend.
01:05:11: einfach diese neue Herausforderung eben wieder.
01:05:14: Es geht eine Tür auf Wieder öffnet sich ein neuer Raum in den ich reingehen kann.
01:05:18: Ein bisschen.
01:05:18: was kann man schon durch die offene Tür sehen?
01:05:21: Aber alles werde ich erst sehen dann ab dem dritten Jahr, wo wenn ich wirklich durch die Tür in den Raum reingehe und da wird das ein oder andere Ordner sein was ich vorher noch nicht wahrgenommen habe.
01:05:31: Ich freue mich drauf!
01:05:31: Ich finde es total spannend.
01:05:33: Und wie gesagt, ich weiß dass ist auch keine Platte Tüte wie du sagst sondern das Team aus unserer Führungsmeinschaft runter also bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter die sind motiviert bis in die Haarspitzen und ich glaube das... Das ist die große Unterstützung auf die ich bauen kann.
01:05:49: mit der Harina Heinz habe ich jemanden an der Seite, die auch die Dinge dort mit vorantreibt.
01:05:54: Ich hab ja wie gesagt durch die zwei Jahre euch alle so viele nicht alle viele kennengelernt und ich muss sagen es ist wirklich ein interessantes.
01:06:03: also ich würde sagen schon so einen Familiengefühl man is halt Sparkasse Chemnitz du zeigst das ja auch, thirty-fünf Jahre bist du da?
01:06:13: Ich hab nicht das Gefühl dass es irgendwie so eine Machtspiele gibt.
01:06:19: geht das Wort Also ginge sozusagen, dass eine Partei in der Sparkasse Chemnitz ihren Vorstandsvorsitzenden durchbringen will.
01:06:28: Wollt du das funktionieren?
01:06:31: Du hast
01:06:32: ja so zu sagen immer alles jetzt mit über die Jahre.
01:06:37: Du warst ja irgendwie dabei und du hast ein Gefühl dafür bekommen.
01:06:41: welche Strömung hat eine Sparkasse chemnitz?
01:06:44: politische Strömungen also nicht politisch parteipolitisch sondern Wie nennt man es Reingespiele gibt?
01:06:53: Also
01:06:54: würde ich für unser Haus wirklich ausnehmen, also da sind wir sehr liberal aufgestellt und letzten Endes auch sehr klar durchstrukturiert.
01:07:04: Deswegen würde ich das jetzt so nicht sehen dass dort irgendwelche Gruppen oder Grübschen Wie soll ich sagen, ihre Strategien oder ihre Leute dort durchspringen?
01:07:13: Weil die Kommunikation bei uns im Haus ist... Also ich nehme sie als sehr transparent wahr.
01:07:18: Das heißt also auch das eben etwas weil wir viele Führungskräfte haben im Haus.
01:07:22: Die im Haus groß nicht alle und normalerweise sind auch von außen gekommen was auch mal gut ist.
01:07:26: aber wir haben eben auch wirklich etliches Anführungskräften, die selber mal auszubildende bei unserem Haus waren, die das Haus auch kennen, die Strukturen kennen tiefe Vertrauen und der Wille, sich die Sparkassen Chemnitz zu entwickeln nach vornzubringen.
01:07:41: Und die Loyalität zum Unternehmen und offen zu den Kolleginnen und Kollegen da ist.
01:07:46: Da ist eine durchlässige Kommunikation da.
01:07:47: und ja ich erlebe das heute auch immer noch, wo man sagt, da kriegt man durchaus mal Informationen weil eben man kommt selber aus dem Bereich raus, weil man damals gearbeitet hat oder wenn man die Leute noch vom Betriebswirt, vom Sparkassenkaufmann oder ähnlichen Dingen noch erkennt und dass ein Trauensverhältnis da ist und glaubt es So ein bisschen das Geheimnis unseres Hauses.
01:08:09: Aber was ich trotzdem verrückt finde ist, welche Erfurcht von dem Vorstand herrscht.
01:08:15: Wirklich?
01:08:17: Wenn der Vorstand... Da wird schon... Da hängt schon... Ist schon Druck im System.
01:08:25: Also der Vorstand ist der Vor-Stand!
01:08:29: Ja der Vor stand ist der vorstand und es sollte auch bitte so sein also dass da zumindest ein gewisses Maß an Respekt und Achtung da ist, aber genau das gleiche Maß an Achtungen und Respekt hat der Vorstand genauso auch vor den Mitarbeitern, vor den Führungskräften in dem gleichen Maße.
01:08:46: Weil nur so kannst du miteinander zusammenarbeiten.
01:08:49: Denn die Hierarchien letzten Endes bilden dafür ja die Grundlage auch bestimmte Entscheidungsbefugnisse zu transportieren.
01:08:56: Und mit den Kompetenzen, mit den Entscheidungs Befugnissen wächst natürlich auch die Verantwortung weil irgendwo muss am Ende einmal den Kopf auch hinhalten für das was entschieden wurde.
01:09:05: Und das ist im Zweifel immer der Vorstand und deswegen sagt er Bilder eben auch bei bestimmten Dingen dann schon mit gereden oder die Entscheidung treffen, weil er letzten Endes dann auch seinen Kopf dafür hinhält.
01:09:16: Das funktioniert also da los.
01:09:19: Wir sind ein Vorstand sowohl mit dem Michael Kreuzkamm und das wird mittlerweile nur genauso werden.
01:09:27: Die Türmen sind immer offen.
01:09:28: Also ja du musst klingen, kommt zwar aber jeder, der irgendwie sagt ich müsste mal den Dr.
01:09:32: Kreuzkam, Herrn Weetzel sprechen kriegt dort sein Termin, solange wir am Haus sind.
01:09:37: Also da gibt's nichts.
01:09:39: Da müssen sie die Dippel double tour gehen und dann müsst du also über den Abteilungslader zumbereist?
01:09:43: Ne, das gibt es nicht!
01:09:44: Jeder der will Dorf
01:09:46: kann.
01:09:47: Okay ich habe nochmal drei dofe Fragen noch und dann die Abschlussfragen des Podcasts.
01:09:54: Darf ich doof antworten?
01:09:55: Du darfst doof anfragen.
01:09:57: Meine erste Frage.
01:09:58: Wann warst du das letzte Mal im Dispo?
01:10:03: Warst du jemals im Disbo?
01:10:06: Ja, das war ich.
01:10:08: Also wissentlich weiß ich hab es genutzt in der Zeit als ich Haus gebaut habe und ich dachte dann ist das irgendwann mal durch... irgendwann bin ich durch eine komische Umbuchung irgendwie mal mit wirklich also ungelogen mit zwei Cent rein gerutscht.
01:10:23: Ich als Student habe diesen Spielraum ausgenutzt.
01:10:27: Das war meine Lebensrealität.
01:10:31: Die zweite Domefrau Guckst du, gibt's das Sparkassenkonto?
01:10:37: Also gibts den Betrag.
01:10:41: Gibt es sozusagen wo du als Vorstandsvorsitzender dann auf dem Konto gucken kannst.
01:10:46: wie viel hat die Sparkasse Chemnads?
01:10:47: Die kennen die Bilanz so immer.
01:10:49: aber gibt´s ein Konto wo man eine Zahl sieht.
01:10:52: also bei den Sportmachern gibts einen Geschäftskonto.
01:10:55: da kann ich sehen wie es den Sport machen geht.
01:10:57: Gib des bei der Sparkassechemnads...
01:11:00: Also in dem Sinne ist nicht wenn man das will dass unser Eigenkapital kann man sehen, aber das ist jetzt nicht das Konto wo.
01:11:07: ich sage also was ich da abrufen kannst.
01:11:09: Ich sehe das Eigenkapital das kannst du auch bei uns in der Bilanz rauslesen.
01:11:12: Guckt man da häufig raum?
01:11:14: Nee
01:11:14: es war das ändert sich nicht so oft.
01:11:16: Sehr traurig!
01:11:17: Das ändert dich doch einmal im Jahr.
01:11:18: Achso okay.
01:11:20: Aber die... Du weißt nicht den Gesamtbetrag.
01:11:24: Den kann man nun vorsichtigen.
01:11:24: Welchen Gesamt-Betrag?
01:11:27: Na ihr müsst doch ihr gebt Geld eben.
01:11:29: Also ich schläf mir jetzt vielleicht wirklich Blödes.
01:11:32: Es gibt einen Topf wo das Geld der Sparer reinkommt und Kredite werden rausgegeben.
01:11:37: Und diesen Topf muss man doch sehen können.
01:11:39: die Zahl?
01:11:40: Das ist die Bilanz.
01:11:41: so mehr dann.
01:11:42: Die siehst du nur einmal im Jahr.
01:11:43: Nee, die kann ich mir regelmäßig angucken.
01:11:44: aber auch wenn die sich täglich theoretisch ändert, sie wird nicht täglich ermittelt in dem Sinne.
01:11:49: Also um das vielleicht auch nochmal ein bisschen auf einfach abzuholen ja, da hast du im Wesentlichen auf der Passivseite die Einlagen unserer Kunden liegen, dann liegt auch unser Eigenkapital, das sind so erst mal grob gesagt die wesentlichen Komponenten darin.
01:12:03: Und aus den Einlagen ist letztens die Aufgabe auch der Sparkers auf der Aktivseite, da entsprechende Kredite also Finanzierungen wieder raus zu geben an Privatpersonen, Bauern für Autos, für Küchenanschaft.
01:12:15: Aber die Einlage ist nicht das Gesamt?
01:12:19: Ist nicht die Bilanzsumme.
01:12:21: Die Bilanz-Summe setzt sich aus verschiedenen Positionen dann jedem zusammen und dabei ist eben auf der Passivseide ja... Die Kundeneinlagen, ein wesentlicher Teil.
01:12:29: der nächste Größe ist dann das Eigenkapital der Sparkasse und bis auf ein paar kleine Restposten sind wir dann schon jetzt nenn es auf Höhe der Bilanz.
01:12:37: Auf der Aktivseite, auf der anderen Seite der Bilance sind im Prinzip die Ausleihung an die Kunden sprich bei uns als Forderungen weil wir sie zurückbekommen vom Kunden und dann sind's die eigenen Wertpapierbestände, Das Kasse und der Kassepestand.
01:12:52: Und dann kommen eben noch das Anlagevermögen dazu, sprich also eigentlich Irrwien und Ähnliches.
01:12:57: Ich dachte gut ist immer total super wenn die Bilanz immer auf der aktiven oder passivseite identisch ist.
01:13:03: Also es gibt jetzt nicht die Zahl, wenn ich als Sparkassenkunde hundert Euro auf mein Konto packe dass bei euch hundert euro irgendwie nach oben gilt?
01:13:10: Doch das ist so!
01:13:11: Dann geht die Bilance, die Position Kunden einladen, wenn du es aus Chiro-Konto haust im Prinzip Das ist dann wieder eine Verbindlichkeit von unserer Seite, weil wir es ja dem Kunden schulden.
01:13:20: Da geht das also Verbindlichkeiten gegenüber Kunden im Bereich DeGiro plus hundert Euro oben rauf und damit hüpft auch die Bilanzzimmer hoch und auf der Aktivseite springt in den Moment, weil er was als Bargeld jetzt mal rein nimmt, springt die Position Kasse um hunderte Euro hoch und damit ist die Bilantzimmer auf beiden Seiten um hundert.
01:13:36: Okay, aber du guckst nicht täglich auf?
01:13:38: Nein!
01:13:39: Ich darf hier, mir fehlt da mehr.
01:13:40: Also und dann wirst Du jetzt über die dritte Fragen denken, was für ein Bescheuer hat... Hast Du einen Schlüssel zum Tresor?
01:13:47: Gibt es einen Schlüssel?
01:13:49: Also gibt's überhaupt ein Tresor, das weiß ich auch
01:13:51: nicht.
01:13:51: Also dass es ein Tressor gibt, das kann man glaube ich sagen.
01:13:53: Das ist ja zulässig weil da auch Kundenschließwächer sind.
01:13:57: aber über
01:13:58: die Zugangsmodalitäten würde ich mich gerne
01:14:00: berät ausschalten.
01:14:01: Aber du könntest nicht alleine dahin gehen und einfach mal gucken was da drin ist.
01:14:05: Hier seist Bitt.
01:14:07: Es liegt doch nicht in Form von Scheinen oder Geld irgendwo.
01:14:13: Du darfst das jetzt nicht mit Dago Berth-Tuck seinem Geldspeicher verwechseln, also dass wir dann als Vorstand immer morgens erst mal eine Runde im Geldspeicherschwimmen, so ist es nicht.
01:14:20: Sondern das ist eher alles virtuell auf...
01:14:24: Aber verstehst du die Frage nicht?
01:14:25: Dass man sowas
01:14:26: sieht was... Ich glaube als Ausgestehende ist das so.
01:14:29: die Vorstellung, irgendwo muss die Kohle liegen aber ja sie liegt eben nicht in physischer Form sondern die liegt eben letztendlich in Form von... Wiederum von Kontobut haben und Forderungen.
01:14:40: Okay, fangen wir zu den Fragen wo ich sicherer bin... Was würdest du deinem zwanzigjährigen Ich raten?
01:14:48: Also wie sind ... Du bist ein halbes Jahr Hausmeister!
01:14:53: Was würdest du dem
01:14:54: raten?!
01:14:57: Also ich würde das mal auf jeden Fall nicht viel anders machen.
01:14:59: also weil ich kann mich jetzt über mein Leben alles andere als beschweren.
01:15:03: Das gehört vielleicht auch noch dazu.
01:15:05: Ich hätte mega viel Glück in meinem Leben auch was die Karriere anbelangt.
01:15:10: wirklich wichtig nochmal zu sagen, es ist nie alles Leistung und nur weil ich so toll bin habe ich das geschafft.
01:15:15: Da war viel Glück dabei und auch eben viel Unterstützung von Kollegen und Mitmenschen dort dabei.
01:15:21: Also das gehört einfach dazu, das Glück zu haben und ein Stück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
01:15:27: Und deswegen würde ich meinem zwanzigjährigen Ich raten mach's wahr oder so bleib du selbst.
01:15:32: und vielleicht wenn ich noch einen Tipp aus dem fünfundfünfzigjährigen ich von heute mitzunehmen Genieße mir den Augenblick, lebe mehr im Jetzt und Hier.
01:15:42: Und denke nicht immer schon an morgen.
01:15:44: und was wird dann?
01:15:45: Und wie geht es denn weiter?
01:15:46: Sondern nimm einfach das heute auch mal ein Stück Intensiver mit!
01:15:49: Okay... Im Leben also wenn man so sehr hinlebt Stellt man manchmal fest man hat einen Talent Was man erst später entdeckt hat.
01:16:02: Ich glaube ich wäre ein guter Liedermacher geworden und hätte mit meiner Gitarre Marktplätze bespielt Und die Leute glücklich gemacht.
01:16:12: Hast du auch so einen Talent entdeckt bei dir?
01:16:15: Also in dem Sinne könnte ich wahrscheinlich ganze Säle leer singen, wenn es darauf ankommt... Aber ne, also so ein verstecktes Talent wo ich sage, boah!
01:16:23: Wenn ich jetzt nochmal anfangen könnte dann würde ich genau das nutzen.
01:16:27: Mir fehlt so ein bisschen die künstlerische Ader und also ich könnte nicht bildend künstlisch tätig werden.
01:16:33: Singen würde ich jetzt direkt ausschließen.
01:16:35: Bücher schreiben hatte ich auch nicht von meinem großes Talent.
01:16:38: Sportlich war okay, aber auch das hätte nicht zum Leistungssportlogger habe ich getaukt.
01:16:45: Also von daher ...
01:16:47: nee.
01:16:48: Ich finde es total interessant dass du... also mein erfährt auf alle Fälle nicht deiner Volksgeheimnis.
01:16:59: Dass du nicht... also du hast ja... ich glaube du hast das Talent Situationen zu erkennen und die Aufgabe zu erfüllen.
01:17:10: Und das müssen auch andere immer gesehen haben, sonst wärst du ja nicht diesen Weg gegangen.
01:17:14: Also das Talent ist ich tausche mir zu und ich weiß was man tun.
01:17:20: Also relativ schnell zu überblicken was es braucht um die Aufgabe zu erfüllen.
01:17:24: Auch wenn so manchmal heißt halt Überstunden zu machen.
01:17:27: aber ich mache diese Aufgabe.
01:17:29: Ich weiß wie's geht.
01:17:31: Und auch Spaß dabei zu haben!
01:17:32: Das ist glaube ich wichtig.
01:17:33: Wenn du das so willst, dann mag das das Talent sein.
01:17:37: Eine Aufgabe die ich annehme nicht erst zu gucken was gibt es als Vergründe warum das nicht geht sondern also das muss irgendwie gehen und das was wir jetzt noch nicht ganz überblicken können das werden wir schon auf der Strecke dann finden und die Dinge eben anzunehmen.
01:17:50: auch mal eben.
01:17:51: sie sagen ja okay komm ich die Tür ist offen ich kann ein bisschen reingucken ich kann aber nicht um die Ecke gucken in dem Raum aber ich gehe den Schritt ich geh rein und ich weiß wenn ich drinnen bin gehe ich nicht zurück.
01:18:04: Komm, mach.
01:18:05: Ja?
01:18:06: Mutig!
01:18:06: Du bist sehr mutig eigentlich.
01:18:08: Weiß ich nicht...
01:18:11: Du wär'n was mutig als
01:18:13: Zürcht vielleicht,
01:18:15: hm?
01:18:15: Ja aber in dem Moment wo du als Schlosser in der Sparkasse fragst sag mal such dir noch jemanden hatte es ja einen gewissen Mut.
01:18:23: Ich war neunzehn, ich war naiv.
01:18:25: Also heute würde ich nicht irgendwie einfach mal in irgendein Unternehmen reingehen und sagen wenn ich mich wie sieht's aus Such dir Leute
01:18:31: Was?
01:18:33: Ne ok
01:18:34: Also ich schreibe das einfach der Jugend zu und... Aber
01:18:38: okay,
01:18:38: es ist eben einfach in der Zeit geschult.
01:18:40: Ich
01:18:40: finde sie auf alle Fälle total schön weil für euer... Ich hoffe dass auch einige Azubis diesen Podcast dann sehen und hören Weil du einfach zeigst Es geht!
01:18:52: Du kannst alles, also dieser blöde Spruch, du kannst alles erreichen Stimmt?
01:18:58: Ja Das ist uns auch wichtig und sagen wir das sehr etwas was wir wirklich gerne Wenn wir uns immer am Anfang von dem neuen Ausbildungsjahr dann mit den auszubildenden Treffen als Vorstand ein bisschen vorstellen, so was zu uns erzählen auch Magiefragen und so ein bisschen gemeinsam beim Mittagessen mal vom Tisch zur Tisch gehen und ein bisschen Quatsch mit denen wirklich die Botschaft eben auch zu senden.
01:19:17: Und deswegen sage ich das auch wirklich ganz klar.
01:19:20: also ja ich habe als Betriebshandwerker in der Sparkasse angefangen als Ungelernte, als Quereinsteiger, als Handwerker, als Hausmeister und bin heute Vorstand.
01:19:30: Da hab' ich nicht damals in der Werkstatt gesetzt und gesagt Irgendwann sitzt du da oben, sondern das hat sich ergeben.
01:19:36: Aber der eigentliche Beweis des Ganzen ist letzten Endes jeder von euch aus zu Böden die hier sitzen, hat die Möglichkeit und die Chance und die Sparkasse bietet die Möglichkeiten am Ende mal Vorstand zu werden.
01:19:50: aber nicht jeder wird es werden wahrscheinlich keiner, aber die Chance ist da und wenn es jemand will und wenn im Prinzip die richtige Zeit, der richtige Ort alles stimmt dann besteht die Chance.
01:20:04: Das ist glaube ich auch wirklich
01:20:05: die
01:20:05: Botschaft an die jungen Leute, die bei uns anfangen zu sagen.
01:20:09: Nee das wird nicht mit Mitte zwanzig passieren dass du im Vorstand sitzt.
01:20:11: Das kannst du vergessen.
01:20:13: aber wenn du im Prinzip hartnäckig bist, wenn du letzten Endes auch konsequent deine Aufgaben übernimmst erfüllst und in Zweifel auch mal ein paar Jahre länger diese Aufgabe machst, beispielsweise als Assistent mal eben zehn Jahre den Job machst dann bieten sich irgendwann die Gelegenheiten und die Chancen und ich glaube das ist auch etwas was man vielleicht Den jungen Leuten heute mitgeben darf und sollte eben auch mal geduldig zu sein.
01:20:37: Auch etwas mal länger zu machen, länger an der Aufgabe dranzubebleiben die Dinge konsequent zu verfolgen Und davon auszugehen dass man dann auch gesehen wird weil ich hatte das Glück gesehen zu werden in Befüllung meiner Aufgaben und Ich glaube Die Führungskräfte und die langjährigeren erfahreneren Mitarbeiter und Kollegen bei uns im Haus haben auch genau den Blick dann diejenigen zu finden wo er sagt ja Da ist jemand, der das kann.
01:21:05: Ich finde aber auch dass es großartig, dass es möglich ist.
01:21:09: Ich find aber auch, dass jedes Unternehmen sich mal die Frage stellen sollte ob dieser Weg den du da eingeschlagen hast, auch bei ihnen möglich wäre.
01:21:18: Als Vorbild finde ich diese Geschichte beeindruckend.
01:21:24: Deshalb
01:21:25: mache jetzt einfach die nächste Frage.
01:21:29: Wie stellst du dir Chemnitz vor?
01:21:31: Wie hat sich dieses Stadt entwickelt?
01:21:33: Du bist jetzt, wie gesagt am Anfang habe ich es mal gesagt du hast ja mir war das gar nicht so bewusst.
01:21:38: Wie viel Entscheidungsmittätigkeit du eigentlich erbringen kannst?
01:21:44: Also wenn du ja entscheiden kannst welche Firmen Kredite bekommen, wenn sie das ordentlich eingereicht haben aber du bist für die Kommune also das Geld was ihr habt wird hier eingesetzt.
01:21:59: Und jetzt Chemnitz zwanzig zweieinvierzig
01:22:01: Genau, Chemnits zwanzigszwanzig zwanziger
01:22:03: kreditgeschäft kurzen Abriss dazu.
01:22:05: Ich habe kurz mal überlegt, was ich ... aber das muss ich dann berühren.
01:22:10: Weil eure Tochtergesellschaften finde ich schon interessant?
01:22:12: Weil das wäre ja eigentlich das Thema... Dann fangen wir es nochmal.
01:22:15: Das ist ja ihr habt in der Sparke also als Tochter die Axelaris aufgebaut, die ja inzwischen so wichtig ist für das deutsche Bankenwesen dass wie viel Prozent, ich hab das irgendwann mal bei einer Veranstaltung gehört Die meisten Deutschen, die eine Sparkassen-App öffnen.
01:22:37: Öffnen Produkt der Axelaris schrägstrich einer Tochter der Sparkasse Chemnitz.
01:22:43: So ist es.
01:22:43: Wir haben in Summe fünf Tochtergesellschaften.
01:22:46: Die Axelaris ist gegenwärts die größte davon mit beinahe zweihundert Mitarbeitern, die wir da drin haben.
01:22:53: Man hat mal gestartet das ist ein Projekt bei uns im Haus mit vier oder fünf Mitarbeiteren Und das ist letztendlich einer der treibenden IT-Dienstleister und Entwickler für den Finanzsektor, nicht nur für die Sparkassengruppe auch für andere Finanzinstitute.
01:23:09: Aber natürlich maßgeblich für den Sparkassensektor und arbeitet dort letzten Endes in unserem Kernrechenzentrum bei der Finanzinformatik wirklich drin an dem offenen Herzen sozusagen und baut dort Produkte rein.
01:23:22: Was du ihm sagtest gerade die Sparkasen App paar Millionen Menschen auf ihren Handys und Smartphones haben.
01:23:29: Da wurden wesentliche Teile eben hier in Chemnitz bei der Axelaus entwickelt, programmiert und live geschaltet.
01:23:35: Was habt ihr noch
01:23:36: für Tochtergesellschaften?
01:23:37: Wir
01:23:37: haben noch eine Immobilien-Tochtergesellschaft die ihre eigenen und unsere Immobilie verwaltet, steuert und das Portfolio managt.
01:23:43: Dürfen die wenigstens im Berlin Einkaufe?
01:23:46: Thürich durften die ja!
01:23:49: Dann
01:23:50: haben wir noch eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft mit fünf Mitarbeitern Da drin, die sind genau eben in dem Segment.
01:23:58: Wenn es um Firmenkunden, wenn es um Unternehmensgründungen geht, wenn's um Wachstumsfinanzierung und wenns um Firme nachfolgen oder Übernahmen geht, dann sind die genau unsere Unterstützung mit dabei.
01:24:09: Das ist der eine Part den wir machen wo sie im Prinzip dann Beteiligungskapital direkt in die neue firma unter ihn die zu übernehmen durch zu gründende firma mit reingeben sodass im persieb der risiko puffer in der firma wächst und wir wiederum als sprachkasse fremdkapital leichter rein geben können dort.
01:24:25: Schwung in das ganze reinzubringen.
01:24:27: und dann haben sie noch ein zweites betätigungsfeld wo es im perspektiv der freistaat sagsten bietet über fordermittel entsprechende wirtschaftsförderungsfonds die wems und tgfs fonds Und daran beteiligt sind unter anderem auch die Sprachers in Dresden, in Leipzig, wir in Middlesachsen und ein Teil auch in Vogtland.
01:24:45: Die dann diese Mittel, die dort öffentlich bereitgestellt werden mit eigenen Mittel wiederum ergänzen um dadurch eben letztendlich auch Unternehmen im Wachstum, in der Gründung oder in der Übergabe zu begleiten.
01:24:58: Ich
01:24:58: habe immer noch mein Bild von two-tausend-zweiundvierzig weil bisher würde ich sagen ja
01:25:04: alle drei sind da.
01:25:05: Genau, und Regen vielleicht auch.
01:25:07: Also haben wir einen Einfluss darauf?
01:25:09: Vierte?
01:25:10: Vierter ist eine Dienstleistungstochter von uns die wir mal gegründet haben, maßgeblich mit dem Schwerpunkt Abwechel- und Zahlungsverkehr haben dann zusätzlich Aufgaben übernommen.
01:25:18: Marktwolge machen die nach marktwolgetätigkeiten Wertpapierbackoffsistätigkeiten machen die die machen das Kunden Telefonsender für uns also das Core Sender.
01:25:26: Wir gehen die für uns ab in hoher professioneller Qualität sind aber auch im Bereich Geldwäsche, Präventionen und ähnlichen Dingen.
01:25:33: Nicht nur für uns aber eben auch für andere Sparkassen in Ostdeutschland mit tätig und übernehmen auch für die Dienstleistungen also auch da aus einem kleinen Nukleus der letztendlich nur für unsere gegründet wurde ist eben ein Unternehmen entstanden...
01:25:48: Machen das andere Sparkassen auch so?
01:25:50: Oder ist das was... Die Sparkassen
01:25:53: die Tochtergesellschaft haben, ich weiß nicht ob es welche gibt, die so viele haben wie wir.
01:25:58: Und die letzte...
01:26:00: Da wirst du vielleicht sagen, ja.
01:26:02: Die hat Einfluss.
01:26:03: Da würde ich jetzt sagen, sie hat auf den Jahr twohntausend und zweieinvierzig nicht so einen großen Einfluß.
01:26:08: Gesellschaftlich ist es jetzt nicht aber auch da sind entsprechend ein paar Arbeitsplätze mit drin.
01:26:15: Auch das ist ein Thema wo ich eben sage noch die Sparkasse mit ihren Tochtergesellschaften stellt auch Arbeitsplätzen zur Verfügung beziehungsweise sorgt dafür des letzten Endes gesellschaftlich das auch wieder Rund und echt wird.
01:26:26: Und Tast, wir haben im Kernunternehmen sechshundertfünfundzwanzig Menschen in der Sparkasse und mit Tochtergesellschaften stoßen wir dann langsam Richtung tausend.
01:26:36: Also von daher auch das ist ein Stück weit gesellschaftliches Engagement zu sagen ich biete hier in der Region Arbeitsplätze.
01:26:42: Das waren fünf?
01:26:43: Die letzte, das ist im Prinzip eine Versicherungsmarkler-Tochter wo wir wenn wir über unsere eigenen Versicherungsprodukte Kunden in Spezialfällen sei es ultamer Versicherung oder spezielle Risiken die so nicht versicherbar sind übern Ventil dort entsprechende Entdeckungsschutz anbieten können.
01:26:58: Insbesondere haben wir da das Thema auch gerade in den letzten Jahren ganz akut geworden, Cyberversicherungen wo es eben letztendlich darum geht sich gegen Cyberrisiken zu versichern.
01:27:07: die verhindern im Zweifel nicht den Vorfall oder den Angriff aber im Falle eines Angriffs sind sie letztendlinges da um dort mit professioneller Unterstützung dann dagegen zu stören aber eben auch finanzielle Risiken abzupuffern.
01:27:20: Okay finde ich jetzt schon Interessante machen die Veranstaltungsversicherung weißt du?
01:27:26: Ja,
01:27:27: wie
01:27:27: den Tieren.
01:27:29: Ich weiß es auch.
01:27:29: ein gewisses Thema aber haben sich schon gemacht und haben auch also sehr prominente Veranstaltungen.
01:27:34: kann ich dir dann im Nachkern was haben schon abgesichert?
01:27:37: Wenn das für uns wirklich ein Problem ist ganz gut!
01:27:41: Es ist so wenn wir in dem Firmlauf veranstalten bekommen wir von die Genehmigung für die Veranstaltung in jeder Stadt hat jetzt nichts mit Camelns zu tun meistens erst eine Woche vorher.
01:27:51: Wenn eine Woche vorher die Veranstalung abgesagt werden muss warum auch immer?
01:27:56: ist sozusagen, wir arbeiten in einer Grauzone die wir eigentlich nicht versichern lassen können.
01:28:02: Die normalen Versicherer sagen ja wieso fangt ihr denn mit der Veranstaltung an die aufzubauen wenn ihr noch keine Genehmigung habt?
01:28:10: und wir wissen nicht wie?
01:28:11: jedes mal ist das die die Grauzone?
01:28:14: vielleicht würde ich gerne mal wirklich würde mein Leben ein bisschen ruhiger machen weil wir immer das gleiche über Thema haben.
01:28:21: Also können wir gerne mal machen, aber würde ich dann außerhalb des Podcasts... Genau.
01:28:24: So okay, two-thousand-zweiundvierzig?
01:28:27: Zurück zu zwei-tausend-zwein-vierzzig.
01:28:30: da ich noch lebe hoffe ich also käme jetzt wirklich noch als meine Stadt auch zu erkennen ohne wesentliche Umbau und größere Veränderungen darinnen.
01:28:38: Ich hoffe einfach das käme nach wie vor oder vielleicht doch ein bisschen mehr eine offene Gesellschaft ist die auch vieles lebt und transparent ist Und dass der Chemnitzer selbst ein bisschen offener, neugieriger ist wie er das jetzt in den letzten Jahren.
01:28:54: Insbesondere eben auch durch unser Kulturhauptstadtjahr dann schon gebrocken ist und wo wir ja gesehen haben also Ja, Der Chemnitzer kann mit Kultur ist ein entsprechendes Angebot da Dann wird es auch wahrgenommen und Das will ich mehr einfach, dass das ein bisschen stärker stattfindet und dass wir vielleicht im Rahmen dessen was Innovationen vorantreiben sollte durchaus auch mal mutiger werden.
01:29:13: in Chemnits Stichwort autonomes Fahr.
01:29:15: Ich bin großer Freund davon würde mir nicht sehnische Wünschen als autonomes Fahren bei uns auf den Straßen, weil ich nicht mehr selber fahren müsste.
01:29:22: Ich auch und die Zeit sinnvolle verbringen könnte in dem trotzdem mobil bin.
01:29:28: Und das wäre vielleicht mal etwas wo man sagt entweder haben wir es dann schon komplett.
01:29:32: Das autonome fahren dass ist also flächendecken zugelassen ist und wenn nicht dann wär's ja Auf dem Weg Richtung zwei tausend viertig.
01:29:37: auch mal ein gutes Ding hier Stück weit so mit einzelnen zonen anzufangen pilot Regionen zu schaffen in Chemnitz in bestimmten Gebieten wo sich das anbietet, wo man dann auch Vibrid eben sowohl autonomen da drin fahren kann aber eben auch noch menschgesteuert ist um ihn wirklich einfach zu lernen erfahren zusammen Daten zusammen und das ganze zu schulen.
01:29:55: Aber da gibt es Menschen die sind viel klüger auf dem Gebiet als ich.
01:30:00: Ich sage danke, danke, Danke!
01:30:02: Ich finde's...ich hab nicht das geführt dass ich das Geheimnis rausbekommen habe.
01:30:07: Beines Erfolges.
01:30:09: Ich find' aber ein bisschen sehr sympathischer Tim.
01:30:11: Vielen Dank.
01:30:13: Das Kompetent gebe ich ja gerne zurück ne?
01:30:14: Und wie gesagt, ich sage dankeschön.
01:30:17: Die letzte Frage, du darfst dir zwei.
01:30:19: Du könntest ja auch mehr erwünschen.
01:30:21: Zwei Personen die du gerne selber sehen würdest nicht.
01:30:26: ich will ja dass du zukünftig diesen Podcast noch weiter dir anschaust und wer würde dich interessieren?
01:30:33: Wer hier zu Gast sein soll?
01:30:35: okay also dann
01:30:36: vielleicht sagst du wenn Wenn du den die noch kennst.
01:30:39: also beides macht es für mich vielleicht einfacher.
01:30:42: wenn du sagst der war ok Dann ist das Der war okay.
01:30:49: Dass du okay bist, ist ja klar aber es muss keine Pflicht.
01:30:53: Ich würde mich interessieren wenn Du interessant findest.
01:30:57: Also ich weiß ja in Deinem Podcast waren ein bisschen Unternehmer und Leute die sich selbstständig gemacht haben und die also viel geleistet haben da drin und ich würd gern mal jemanden nehmen die aber ... Du wirst auch gerne Frauen mit in deinem Podcast haben Die ich für eine sehr interessante Person halte, die auch glaube ich zu Dir passt, weil Sport dort wesentlich drinnen ist.
01:31:18: Sieht
01:31:18: man jetzt nicht mehr so?
01:31:19: Das sind Sport und sieht man bei dir mehr!
01:31:20: Es kommt
01:31:20: auf an was von Sport.
01:31:23: Und das werde ich Juliane Peller.
01:31:25: Das ist meine Yoga-Trainerin und sie ist aber auch Personal Trainerin.
01:31:31: Sie ist Ultraläuferin und das sind so Dinge also wo ich sage dass hat auch sehr viel mit Ehrgeiz, mit Willen zu tun, mit Konstanz, mit Fleiß... So wie ich sie bisher kennengelernt, gibt es da viele Geschichten die man dann auch erzählen kann aus Wettkämpfen heraus und ähnlichen Dingen.
01:31:48: Ich glaube das würde dich interessieren.
01:31:50: Ich darf alle Fälle da schnell einen guten Level und ich denke das interessiert doch den ein oder anderen Zuhörer.
01:31:56: Die frage ich natürlich sehr gern ob sie da mit meid wäre dazu.
01:32:01: Dann würde ich dir noch einen Mann mit anbieten wollen von der Tanzschule Kühler Schimmel, Tilo Kühlschimmel.
01:32:08: Ich selbst habe mal während meiner Schulzeit Tanzstunde genossen in der Tanzschule, aber noch nicht bei ihm da.
01:32:15: Ja es war übrigens genau der Jahrgang wo das wegfiel.
01:32:17: ich kann nicht tanzen also vielleicht.
01:32:20: Dann sollts dir ihn unbedingt einladen und ich habe letzten Ende Skala dann auch dir den einen oder anderen Grundkurs nochmal mit.
01:32:26: Okay sehr
01:32:27: sorgend!
01:32:27: Man kann sich super reinnehmen und aus dem unternehmerischen Bereich würde mir einfallen von Ray Beton die Annegret Haas.
01:32:36: Das wäre durchaus eine Unternehmerin sicherlich interessant.
01:32:41: Da kann ich jetzt nicht so viel dazu erzählen, aber es wäre einfach etwas wo ich sage ja das würde mich auch interessieren.
01:32:48: Finde ich auch total spannend weil ja Linda Hütner auch schon da war und auch aus einer vermeintlichen Baubranche kommt und Frauen in so eine... also Beton-Error finde ich sehr interessant.
01:33:03: Kannst du deinen Kontakt herstellen?
01:33:04: Ich kann's versuchen!
01:33:05: Okay super Ich danke dir und ich hoffe, der hat es auch ein bisschen Spaß gemacht.
01:33:10: Gibt's du jetzt eigentlich den Startschuss beim Firmenlauf?
01:33:13: Dieses Jahr ist glaube ich keiner von uns dabei.
01:33:16: Ja, aber es gibt ja eigentlich eine schönere Lösung, stimmt haben
01:33:20: wir schon... Also da sind wir leider wirklich als komplettes Team anderweitig gebunden.
01:33:25: Von daher wirds dieses Jahr nichts mit dem Startschuß werden und lassen uns nächstes Jahr noch mal reden.
01:33:31: also
01:33:31: Startschuß ist drin!
01:33:32: Okay super vielen Dank
01:33:35: Ich bedanke mich ganz herzlich.
01:33:36: Es hat mega Spaß gemacht!
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