(Torsten Kleditzsch -Chefredakteur der Freien Presse) - Wer Millionen erreicht, hat Verantwortung
Shownotes
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00:00:02: Aber ich bin ein ganz schlechter Podcast-Grunde, weil für mich Podcasts eine ziemliche ineffizienter Art sind Informationen aufzunehmen.
00:00:08: Kann man nicht überfliegen!
00:00:09: Das ist das große Problem.
00:00:10: für den Podcast, muss man sich lange Zeit nehmen.
00:00:12: Können
00:00:13: Sie sich erinnern an den ersten Tag Chefredakteur?
00:00:15: Es war ziemlich schrecklich!
00:00:17: Rücklings aufs Bett gefallen und hab gedacht dass der Unterschied zwischen dem stellvertretenden Chefredaktor was ich vorher in Halle war und dem Chefredakter so groß ist.
00:00:25: wird sich alle etwas von dir wollten und du warst dann wirklich die letzte Instanz.
00:00:28: Wenn ich Millionen erreichen kann, kann ich aber auch um eine Million Blödsinn erzählen.
00:00:32: Das heißt Ich habe schon auf das was daraus folgt aus meiner Sicht eine gewisse Verantwortung.
00:00:38: Ich glaube aber, dass generell diese Demokratie flexibler aufgebaut ist, dass sie besser auf die Situation reagieren.
00:00:46: Aber sie ringt jetzt auch schon einigen Jahre damit.
00:00:48: So viele Versuche hat sie nicht mehr.
00:00:56: Es gibt Menschen, die entscheiden mit was Tausende am nächsten Morgen für wahrhalten.
00:01:00: Mein heutiger Gast ist so ein Mensch.
00:01:03: Seit dem Jahr wird er als Chefredakteur der freien Presse eines der größten Zeitungen dieses Landes.
00:01:10: Über fünfzehn Jahre sitzt er nun auf dem Stuhl des Chefs, wo die Chefs kommen und gehen.
00:01:17: Er ist geblieben!
00:01:18: Er hat mit fast allen gesprochen, die in diesem Land Rangunnamen haben – Kanzler, Ministerpräsidenten, Menschen vor denen andere kuschen.
00:01:28: Und genau da will ich heute anfangen.
00:01:30: Erst mal herzlich willkommen, Thorsten Kleditsch.
00:01:32: Schön dass Sie da sind.
00:01:33: Meine allererste Frage.
00:01:36: Hatten Sie bisher den größten Respekt oder Bammel?
00:01:40: Eigentlich sind das nicht die Gäste, die sie jetzt erwähnt haben.
00:01:44: Weil die kann man sich relativ gut ausrechnen.
00:01:47: Das sind eher unerwartete Gästen auch ganz normale Leute weil die Probleme, die Themen mit denen wir auf dich zukommen häufig viel schwieriger zu lösen sind, weil es ja nicht in gewissen Muster entsprechen, weil sie dich vielmehr überraschen.
00:02:02: Der Politik ist ziemlich ausrechenbar Und die Angst vor einem großen Namen verliert man irgendwann in der Branche.
00:02:15: Auch dort sind Überraschungen drin und der Auftritt mit Angela Merkel hier, dass wir die Möglichkeit geboten haben mit ihr live zu diskutieren und das auch weltweit im Netz wirklich live zu sehen war für diejenigen, die es interessiert hat Das war schon ein ganz besonderer Moment, weil da hätte alles Mögliche passieren können.
00:02:36: Es ist alles super gelaufen.
00:02:38: Das war auch schon ein besonderes Moment.
00:02:40: Ich frage deshalb, weil ich Respekt vor diesem Interview habe Weil sie ja sozusagen in Geschichten denken und ich als Laie mehr oder weniger eine Geschichte jetzt versuche zu erzählen ihre Geschichte Und Ganz am Anfang, ich weiß nicht wie viele Podcasts Sie schon gehört haben.
00:03:00: Ob sie ungefähr die Grundstruktur kennen?
00:03:01: Ein
00:03:02: ganz schlechter Podcast.
00:03:03: Ich kenne die Grund-Struktur.
00:03:05: Aber ich bin ein ganz schlecher Podcast-Grunde weil für mich Podcast eine ziemliche ineffiziente Art von Informationen aufzunehmen.
00:03:12: Ich bin da einfach noch anders gestrickt und finde es viel einfacher als ein Podcast.
00:03:18: kann man nicht überfliegen.
00:03:20: Das ist das große Problem für Podcasts, wo sie sich richtig lange Zeit nehmen.
00:03:23: Fast so wie Linears Fernsehen, nur Podcast kann man noch skippen da kann man sozusagen immer mal ein Stück weiterschauen aber man weiß nicht was dazwischen steht.
00:03:31: wenn ich einen langen Text habe den kann ich überfliegen bin mir relativ sicher dass ich nichts wichtiges verpasst habe.
00:03:38: Ich bin auch ein klassischer Radio-Hörer weil ich die Überraschung an der Stelle mag Also, dass ich auch nicht so festgelegt bin in dem was mich... Was mir begegnet.
00:03:48: Aber das ist eine rein individuelle persönliche Geschichte.
00:03:52: Aber natürlich bin ich sozusagen vom Beruf her mit dem Podcast vertraut.
00:03:56: Bei mir ist es so, ich sitze so viel im Auto Dass für mich das effektivste Medium ist und mich interessieren Menschen Und es ist ja letztlich eigentlich nur Das Gespräch, was man auch in der Kneipe halten würde.
00:04:11: Von daher eigentlich die älteste Informationsübertragung, die es so gibt.
00:04:16: Aber ich würde ganz am Anfang beginnen.
00:04:19: Ich weiß, dass Sie in malrinberg geboren sind.
00:04:23: Ja das stand das Krankenhaus genau wo ich zur Welt gekommen bin.
00:04:26: Auf Gewachsen bin ich in Großolwosdorf.
00:04:28: Das ist auch nicht weit weg im Erzgebirge zwischen Marienbergen und Schubbauern.
00:04:32: Das war meine Heimat.
00:04:37: Da gibt's schon noch sehr viele Beziehung, der wohnen meine Eltern.
00:04:40: Also das ist schon das wo ich herkomme.
00:04:43: Das war ja... also nehmen Sie uns da mal ein bisschen mit.
00:04:49: Die große Frage ist ja wann in der Gedanke entstanden ist?
00:04:52: Ich möchte Journalist werden so.
00:04:55: Wahrscheinlich ganz normal gab es das schon.
00:04:59: Da war POS, also das ganze DDR-Schulsystem war schon da.
00:05:03: Genau
00:05:03: Dort.
00:05:04: zur Grundschule gab es nicht.
00:05:05: Es gab einfach die PMS.
00:05:06: Genau, ich bin zehn Jahre zur Schule gegangen in Groß-Oberstof.
00:05:09: Zwei Jahre Abitur in Tschubau war damals der erste Jahrgang, der nur zwei Jahre spezielle sozusagen Oberschule hatte – die damals erweiterte Oberschuhe also nur die elfte und zwölfte Klasse.
00:05:23: Dann auf dem heutigen Gymnasium gemachten Tschubauer gibt's immer noch eine sehr schöne Zeit mit viel Spaß und Chorleben und Diskothek im Keller.
00:05:33: Also eine gute Zeit.
00:05:35: Ja und damals habe ich mich dann sozusagen hatte, also ich hab lange überlegt was ich überhaupt werden sollte.
00:05:42: Meine Eltern hatten mal das Thema Elektrotechnik weil ich auch so ein bisschen immer so rum gebastelt habe in der Beziehung aber es war wirklich nur einen Basteln.
00:05:50: da fährten wir am Ende die Fähigkeiten und auch die wirklich große Lust sich damit zu beschäftigen.
00:05:58: Ich habe damals schon lange Zeit Diskothek gemacht, also nie offiziell sondern immer nur inoffizär.
00:06:05: Also ein bisschen Schule, Arbeitskollegen irgendwo von Leuten die sich an uns gewandt hatten.
00:06:11: wir waren so drei Leute die zusammen da Disco gemacht haben.
00:06:14: Es war bei mir auch eine gewisse Eitelkeit durchaus dabei und der Wunsch oder ich hatte überhaupt kein Problem nach vorn zu treten mit Menschen zu reden, Menschen zu unterhalten auch mit ihnen zu debattieren.
00:06:30: Insofern hatte ich auch damals die Idee vielleicht ein bisschen inspiriert, auch noch durch einen Deutschlehrer der schon größeren Einfluss auf mich hatte in diese sprachliche Richtung zu gehen.
00:06:43: und es war damals natürlich auch die Gorbatschow-Zeit wo man gedacht hat ja wenn du das machst geht das wahrscheinlich besser aus als wenn sie jemand anderes macht.
00:06:51: und ja das war so.
00:06:54: also das war der erste Einstieg,
00:06:59: ja.
00:06:59: Wenn man heutzutage... Echtnachtzig.
00:07:02: Echtmachtzig war schon der Einsteg in die Journalistin?
00:07:05: Nee, ehrnechtzig war ich auf dem Gymnasium.
00:07:07: Okay!
00:07:08: Also da hab'
00:07:08: ich mir überlegt dass das sozusagen in eine Richtung für mich wehren kann.
00:07:13: Also fünfmal achtzig Quatsch.
00:07:14: Fünfmal achtzehn bin ich mit dem Gymnaseum fertig geworden dann musste ich erst noch zur Armee.
00:07:20: Stimmt.
00:07:20: Halt' ich fast vergessen.
00:07:23: Aber es gab nicht so was wie ne Schülerzeitung.
00:07:25: Das weiß ich nämlich gar nicht, ob die DDR Schölarzeitung erlaubt hat.
00:07:28: Kannst du was gegeben haben?
00:07:29: Habe ich aber nie mitgemacht!
00:07:30: Also wirklich über die Sprache zu diesem Berufswunsch dann.
00:07:36: Ich habe gelesen, findet man, in Leipzig.
00:07:40: In
00:07:40: Leipzig habe ich dann nach der Ermittelsreit begonnen.
00:07:45: Dann war nach einem Jahr eigentlich schon mal Schluss, weil wir waren neunundachzehnt und natürlich stand diese Ausbildungseinrichtungen in der Kritik aufgrund ihrer Ausrichtung, Rekrutierung usw.
00:08:00: Es war mehrere Monate lang fraglich ob die Ausbildung dort beiderlaufen kann und man hat es dann doch zwei Professoren aus Westdeutschland, Dortmund oder München zu verdanken gehabt das für die Studenten eine neue Perspektive geschaffen wurde.
00:08:16: und ich fand diese Zeit extrem spannend gut für uns nachdem sozusagen nachdem man die Kurve gekriegt hatte.
00:08:25: Das war ja ein interessanter Studiengang, das war ja Journalistik und dann eine internationale Beziehung?
00:08:31: Das zweite war nicht zwingend.
00:08:33: also ich habe Journalistiken eigentlich meinen Studium.
00:08:37: aber weil es dann nach einem Jahr in Frage stand ob man das überhaupt weitermachen kann, dann hab' ich mich umgesehen was ein Zweitstudium sein könnte Internationale Beziehung ausländisches Recht konzentriert.
00:08:51: Das war dann wirklich schon, also das hat erst in der Wende Zeit begonnen und da hatten wir halt das große Glück.
00:08:57: es gab so einen Völkerrechtsleerstuhl auch zur DDR-Zeiten in Leipzig mit recht renommierten Professoren.
00:09:04: die hatten halt auch an dem Westdeutschland genug Beziehungen dann relativ schnell entsprechender Professorin als Gastleser an die Uni zu bringen.
00:09:15: und so ähnlich lief das im Journalistikstudiengang.
00:09:18: Wir haben in diesen anderthalb Jahren nachdem man die Kurve gekriegt hatte, so viele gute Dozenten gehabt aus Westdeutschland für alle möglichen Bereiche vom Presserecht über Medienökonomik alles Mögliche dass wir da ein sehr kompaktes Studium hatten was dann wirklich eine gute Qualität hat.
00:09:39: und durch das Zweifach-Studium, also internationale Beziehung habe ich mir auch von Anfang an einen gewissen Spezialbereich angeeignet.
00:09:47: Auch wenn ich den später in meinem Job als bei dem Regionalzeitungen eher selten gebraucht habe.
00:09:54: aber bis heute pflege ich schon, dass es stecken fährt ab und an.
00:09:58: Und was ist da Steckenbib?
00:09:59: Ja die internationalen Beste.
00:10:00: Also das ist mit schon stärker... Ich mache mir sehr viel Gedanken über das Grundlegende auf der Welt, weil ich davon überzeugt bin dass man das grundlegende die globalen Entwicklung verstehen muss um das zu kapieren was in der Region passiert.
00:10:17: Wenn man diesen Kontext nicht hat kann man das nicht beurteilen was vor Ort passiert.
00:10:22: also man muss das große schon im Grunde beobachten versuchen zu analysieren und das kleine Klein bedeutet nicht unbedeutend, aber es ist halt entweder in einem begrenzten Umfang oder im begrenzen Themenbereich um das richtig einordnen zu können.
00:10:38: Und deswegen mache ich mir schon relativ viel Gedanken und beschäftige mich sehr damit was so weltweit passiert welche grundlegenden Entwicklungen es da gibt und ab und zu fließt das dann auch noch an einen Beitrag.
00:10:52: Was mich interessiert hatte weil ich natürlich gelesen habe dass sie achtundachtzig Journalistik studieren Jetzt haben Sie schon gesagt, dass sie Gorbatschow sozusagen, dass die Hoffnung hatten, dass sich dadurch was hat.
00:11:04: War das wirklich im Kopf so?
00:11:06: Dass man sagt also wenn Journalist dann jetzt, weil man ja vermeintlich dachte, so richtig frei
00:11:13: gab es... Also ich kann Ihnen die Frage nicht beantworten wie es zehn Jahre vorher gewesen wäre, aber da war ich nicht an dem Punkt.
00:11:19: Aber damals spielt das für uns schon eine Rolle.
00:11:21: Das war auch das Studium noch in der Mekam.
00:11:28: Das ist halt eine sehr unterschiedliche Perspektiven auf die Zeit.
00:11:35: Wenn ich zu Hause war, war das was wir in Leipzig gesprochen haben eher unspannend.
00:11:45: wenn ich das mit der Perspektive von meiner Armee-Zeit her gesehen habe, war es eine total offene kontroverse Debatte schon in eighten achtzig die wir dort geführt haben.
00:11:55: Das hängt nicht immer davon ab mit welchen Erfahrungen Erwartung, du dorthin kommst und ja so hat sich das dann relativ schnell entwickelt.
00:12:06: Und ich glaube am Ende war es die beste Zeit, die man eigentlich dort erwischen konnte.
00:12:12: Ich fände das aber auch so interessant weil sie ja auch viel über Transformation des Ostens schreiben und sonst zu sagen ist jetzt relativ einfacher ein Gedanke zu sagen na gut Sie haben das ja live erlebt die Transformation sogar noch im Journalismusstudium.
00:12:28: Was mich noch mal interessiert, wussten alle Studenten damals dass wahrscheinlich hier der Staat mit in den Seminarräumen sitzt?
00:12:37: Ja klar.
00:12:42: Natürlich wusste man nicht jedes Detail aber das im Grunde auch in dem.
00:12:47: aber das war fast überall so und wenn man in geht das Seminargruppe da davon ausgehen musste dass der eine oder andere der irgendwas mitschreibt Das Wort, glaube ich schon bewusst hat man aber ein bisschen... Der Mensch ist gut im Verdrängen.
00:13:06: Wenn man das ständig vor sich gehabt hätte, hätte man nicht entsprechend leben können und sie nicht entsprechend verhalten können.
00:13:14: Also das heißt ein bisschen Verdrängung ist dabei und sicherlich auch ein Stück weit Naheivität.
00:13:20: Das hat schon noch eine Rolle gespielt.
00:13:22: Jetzt war diese gesamte Seminargruppe in Leipzig angesiedelt Ging ja die ganzen großen Proteste auch los.
00:13:31: Ging auch noch woanders los, aber da hat man es halt deutlich gespürt.
00:13:37: wie war die Situation dann unter den Studenten?
00:13:40: Also er muss ja mördermäßig darüber diskutiert worden sein, wie wir jetzt darüber berichten können oder nicht.
00:13:46: Es muss ja eine tolle Diskussion geben.
00:13:47: Er
00:13:48: richtet damals niemand von uns drüber.
00:13:50: Wir waren der noch nicht in der Situation.
00:13:53: Das war eine riesengroße Verunsicherung.
00:13:55: und dann waren halt Seminarkruppen, die damals vielleicht so zwanzig Leute umfassten.
00:14:01: Total unterschiedlich!
00:14:03: Also da waren halt die bei den Protesten dann schnell mit voran waren.
00:14:08: Das sind ja keine homogene Gruppe.
00:14:13: Und es waren solche, die in der Zeit von einer großen Angst geblackt waren und das war ein solcher, die auch noch Aufgaben wahrnehmen wollten sollten.
00:14:26: um diese Um im Sinne des Staates da Einfluss draufzunehmen, gab damals so eine Aktion dass Studenten auch in den Kirchen geschickt wurden um einfach zu sitzen damit das Publikum dort wahrscheinlich gemischt ist.
00:14:46: War nicht dabei aber kennen Leute die dabei
00:14:49: waren.
00:14:50: Aber hatte man dann nicht automatisch schon Gedanken?
00:14:52: okay Jetzt studiere ich es noch, aber vielleicht bin ich in fünf Jahren.
00:14:57: Wenn ich in einer Zeitung sitzen würde müsste ich ja darüber berichten dass man die Verantwortung also darüber nachdenken welche Verantwortung man hat und das man das reflektiert sagt normalerweise ich finde es gar nicht in den Zeitungen so groß diese Proteste.
00:15:13: Es müsste aber eigentlich besprochen werden.
00:15:16: Sie sehen schon mal der erste Zweifel ob ich überhaupt wirklich Journalist werden kann.
00:15:20: Diese Debatten hat mehr zu dieser Zeit Nee, alle schon geführt.
00:15:23: Ach so, wir waren jetzt nicht in Harwattung aber unter uns oder sozusagen in diesen Gesprächsrunden dort würden diese Debatten natürlich geführt und fünf Jahre davor hätte man diese Debatte sicherlich nicht geführt.
00:15:39: Aber achtundachtzig war das eine andere Situation.
00:15:42: Wir haben viel über Rumänien damals was so ein Thema gesprochen Kann ich mich gut daran erinnern.
00:15:48: Und man hat halt auch bei den Dozenten diese und jene gehabt Damals gerade in Leipzig unter den Philosophie-Professoren, was jetzt nicht direkt mein Studium war.
00:16:01: Einige, die ganz klar zu diesem Gorbatschoff Lager gehörten, die unter den Studenten sehr beliebt waren... Also ich... Niemand hat sie mannachzig und achtenachtzig Anfang achtundachtzig gewusst geglaubt dass es den Mauerfall gibt und der Wiederverein oder?
00:16:20: Also wer das wusste damals, der soll's mir heute sagen Aber die Allermeisten nicht.
00:16:26: Aber dass es so nicht bleiben wird, ob er bleiben kann, das glaube ich schon.
00:16:31: Die meisten haben daran gedacht, dran geglaubt und dazu zählt sich auch, dass sich das System verändert.
00:16:36: Dass man innerhalb des Systems zu einer Entwicklung kommt, die irgendwie in Richtung Gorbatschauffer oder Ähnliches sich bewegt.
00:16:45: Also ich habe damals nicht über die Wiedervereinigung nachgedacht aber ich hab da mal schon über eine andere DDR nachgedagt.
00:16:55: Ich frage ganz oft hier, ob Sie noch wissen Mauerfall was sie gemacht haben.
00:17:01: Also erst mal der Gedanke eigentlich frage ich immer was mit den ersten hundert D-Mark Begrüßungsgeld gemacht wurden.
00:17:08: Mich interessiert es aber wirklich dieser neunte November in Leipzig im Studium was da auf einmal passiert ist weil er
00:17:18: war kein Studium mehr.
00:17:20: Es war natürlich eine Ausnahmesituation in Leipzig, in der Stadt.
00:17:24: Sie kennen ja die Erzählungen mit den Einheiten der Polizei und der Kampfgruppen diese Briefe, die dann in der LVZ Leipziger Wirkszeitung da erschienen waren vorher wo so ein Kampfgruppenkommandeur auch irgendwie angedeutet hatte dass man auch Paffen einsetzen könnte usw.
00:17:44: Das war schon sehr... angespanne Situationen.
00:17:46: und wie wir nach hinein weiß, aus den Gesprächen der Persönlichkeit um Kurzmasur in Leipzig die am Ende auch diese Eskalation verhindert haben.
00:17:56: Und mit dann über den Stadtfunk unter Einbeziehung des lokalen SED-Chefs dafür gesorgt haben dass der neunte November friedlich bleibt und es halt kein Einsatz von Polizei, Armee oder was sonst gibt aber in der Stadt eine ganz heiße Atmosphäre.
00:18:18: Und ich habe mich eher versucht, da ein bisschen zurückzuhalten und nicht in der Innenstadt zu sein, weil mir das einfach ... ja war das zu heikel.
00:18:31: Und Studium war erst mal vorbei?
00:18:35: Das kann
00:18:35: ich jetzt gar nicht mehr sagen wie es in den Tagen darauf war.
00:18:39: ehrlich gesagt fehlt man doch die Erinnerung.
00:18:45: Also das war jetzt nicht mit dem Schlag vorbei.
00:18:47: Aber wie das jetzt unmittelbar an den nachfolgenden Tagen war, kann ich nicht sagen bis hin nicht mehr.
00:18:52: Okay also sicherlich war es fragmentarisch und es war relativ schnell klar dass es mit diesem Studium so wie es aufgesetzt war, so nicht weitergehen kann.
00:19:09: Das war relativ schnelle klar.
00:19:10: aber wie sich das jetzt praktisch in den unmittelbaren nächsten Tagen auswirkte Dafür ist es dann doch ein bisschen zu lange.
00:19:15: Weil ja wahrscheinlich sich alles in dem Moment änderte, die die Professoren durften wahrscheinlich nicht mehr da sein auf einmal alle die Geschichten erzählen wollten hatten jetzt die größte Geschichte überhaupt vor sich und im Kopf wahrscheinlich den Gedanken wir sind jetzt freier als vorher.
00:19:36: Du weißt
00:19:37: ja damals auch in der DDR Zeit um die von von der SED oder den anderen Blockparteien herausgegeben wurden, sofort pö-a-pö die Veränderungen gespürt.
00:19:52: Oder es gab im Fernsehen diese Sendung f'n neun neunzig,
00:19:56: die dann nach Bandlitz gegangen
00:19:57: gehen.
00:19:58: Genau also das hat dann schon relativ schnell begonnen und es gab dann halt mutigere und weniger Mutige für den neunten.
00:20:05: beim Member würde ich für mich sagen... Ich war nicht mutig, ich war eher verängstigt.
00:20:11: Nächstes Tag habe ich dann eher zurückgezogen Richtung Wohnheim, aber das war dann eigentlich das Thema.
00:20:20: Was entwickelt sich in dieser Landschaft?
00:20:25: In diesem Umfeld, in dem wir studiert haben und was können wir da beobachten?
00:20:31: Wer tut es sich da hervor?
00:20:32: Es gab auch einige Studenten schon, also die noch Studenten waren aber zum Beispiel In solchen Fernsehs-Sendungen oder Radiosendung, für DT-Fan-Sechtsig oder so, wo ich auch schon eine Rolle spielten.
00:20:47: Die dann ja durch das bekannt wurden.
00:20:53: Hundert Demag noch?
00:20:54: Begrüßungsgeld wissen Sie das?
00:20:56: Nein, das weiß ich eigentlich nicht mehr.
00:20:58: Ich weiß dass ich relativ spät nach Bayern gefahren bin...
00:21:05: Auch nach Hof...?
00:21:08: Aber ich glaube, weiter rein nach Franken.
00:21:10: Das erste Mal als wir losgefahren sind mit dem Trabi ist immer wieder umgekehrt weil es so schreckliche Straßenbedingungen waren.
00:21:17: Dass das auch im Sinne von Eis, Glatt, Schnee oder unseres, dass wir zurückgefahren haben.
00:21:25: Ich weiß nicht mehr, es war eine Kleinigkeit.
00:21:28: Du musst dazu sagen, ich hatte die ganze DDR-Zeit über relativ gute Beziehung zu verwandten in Westdeutschland und für mich war Das ist nicht ganz so fremd, die wurde natürlich eine neue Welt geöffnet.
00:21:42: Wir hatten schon regelmäßig Kontakt und Besuch hier bei uns und Austausch.
00:21:49: Insofern war das vielleicht ein bisschen anders als für den einen oder anderen.
00:21:55: Aber ... Nee daran kann ich mich nicht erinnern!
00:21:58: Ich kann mich an eine bewusste Entscheidung, die eigentlich vielleicht bezeichnender ist in der Beziehung erinnernd ist, ging um den ersten Urlaub und alle sind in den Süden gefahren.
00:22:10: Busreisen waren damals ja noch angesagt.
00:22:12: Und wir haben mit einem Freund zusammen, meiner Freundin und seiner dann werdenden Freundinnen, haben uns ins Auto gesetzt und sind nach Norwegen gefahren.
00:22:29: Das war der erste Urlaub in dem Sommer, wo wir bewusst in eine andere Richtung gefahren sind.
00:22:35: Und das ist eigentlich für mich das Wichtigste aus dieser Zeit.
00:22:39: Aus der Zeit, aus meiner Biografie ist mein Verhalten und auch durchaus in der Auseinandersetzung die ich in meinem Kopf mit mir geführt habe eine relativ große Eingeständigkeit entwickelt.
00:22:55: Und Skepsis auch ein Gegenüber.
00:22:58: Also auch der Versuch mich irgendwie zu beeinflussen oder für irgendwas vereinnahmen zu lassen.
00:23:04: Ich glaube das hat Damals schon eine große Rolle gespielt, die Beschäftigung im Nachhinein mit der Zeit das ich heute so bin wie ich bin.
00:23:13: Okay aber Transformation würde ich jetzt mal in das Thema reingehen vielleicht vorgarten.
00:23:21: Ich finde dass die ostdeutsche Identität ja Transformationen in der DNA sozusagen hat und dass das wie man so schön sagt ein Asset ist was eigentlich ganz deutschland zugutekommen könnte.
00:23:37: weil wenn man habe ich irgendwo mal gelesen die größte veränderung in westdeutschland war mal, dass die postleitzahlen von vierstellig auf fünf stelle gingen so aber Die wessis nie erlebt haben wie sich ein komplettes system dreht.
00:23:53: jetzt waren sie ja journalist sozusagen der ja die ganze zeit reflektiert.
00:23:57: er schaut wie menschen damit umgehen.
00:24:00: Ich finde es total spannend, dass sie sich dieses Thema dann genommen haben.
00:24:04: Jetzt ist die erste Frage – was haben Sie gelernt über Transformation?
00:24:09: Skepsis!
00:24:09: Haben Sie schon gesagt, dass man eigentlich alles nicht...
00:24:13: Also, Transformation, damit die gut funktioniert braucht zwei Sachen.
00:24:20: Man braucht eine gesunde Basis, eine stabile Basis in Wertgerüsten auf dem man steht, von dem aus man sich Gedanken macht wo man hin will was man gestalten will.
00:24:33: und man braucht Offenheit im Geist.
00:24:35: das heißt man muss in der Lage sein sich neuen zu öffnen auch alles beiseite zu tun.
00:24:42: dann funktioniert Transformation.
00:24:46: Was in Ostdeutschland sehr gut ausgeprägt ist seit der Wende auch notgedrungen ist ja nicht so dass die ostdeutschen da irgendwie Klüger geboren wurden werden, als die Westdeutschen.
00:24:56: Sondern sie waren einfach gezogen.
00:24:57: in diesen Prozess reinzugehen ist halt diese Offenheit dieser Flexibilität sich neuen Bedingungen zu stellen damit umzugehen und was besseres drauszumachen wo wir durchaus aber auch Schwächen haben.
00:25:13: es uns fehlt das teilweise ein bisschen an diesem an dieser Basis Was uns auch anfällig macht.
00:25:21: hier und da Deshalb die Schwankungen im Wahlverhalten.
00:25:28: Zum Beispiel ist es eine simple Geschichte, da muss man noch gar nicht über extremen Reden sind wir Osten immer viel größer als im Westen weil es seitdem diese Hülle Sozialismus DDR-Staat ob man sich an dem nun gerieben hat oder ob man in dem irgendwie eingerichtet hatte sei jetzt mal dahingestellt.
00:25:51: aber nachdem das weg war und sich diese Bundesrepublik, in der man dann war jetzt auch nicht aus das herausstelle was man vielleicht aus dem westfernsehen so kennen glaubte fehlt doch die eine oder andere beziehung die die die orientierung die man hat diese traditionellen bindungen zu kirchen nicht mehr zur partei nicht mehr auch zu weltbildern fleißt was dazu führt, dass der Osten auch ein bisschen schwankender ist.
00:26:23: Und da muss man dann aufpassen, wo der Vorteil beginnt und also der Vorteile aufhört und der Nachteil beginnend.
00:26:32: Das heißt es gehört beides zusammen.
00:26:34: Man braucht eine sichere Basis.
00:26:36: Man sagt ja auch bei Kindern, man soll denen sozusagen beibringen, wo sie so sagen herkommen was ihr... Fundament ist und dann soll man ihnen Flügel verleihen, dass sie wegfliegen können.
00:26:48: Und so ähnlich ist das bei der Transformation.
00:26:53: Also ich weiß nicht ob es Ihnen auch so geht.
00:26:56: Um knapp zehn Jahre älter sind Sie ja?
00:26:58: Ich bin in dein neunzehnt achten siebzig geboren, in Berlin groß geworden, aus Berlin elf jahre DDR-System erlebt wurde KJS gesichtet mein ganzes Leben war Sport Dann kam die Wende, dann war auf einmal die BRD ein anderes System.
00:27:15: Mit dem Systemwechsel hatte ich jetzt nicht so große Themen, war ich zu jung.
00:27:20: Aber es führt dazu und deshalb finde ich diese dritte Generation Ost so interessant, dieser logische Sache dass ich mich weder dem DDR-System irgendwie wirklich zugehörig fühle noch den BAD-Ssystem obwohl man ja sagen könnte hier bin schon ganz lange.
00:27:37: aber irgendwie habe ich das Gefühl tendenziell eher Ostberlin, Chemnitz, dem Osten Naja, zu sein weiß noch sozusagen den Ort identisch irgendwie bildet.
00:27:50: Aber ich bin so identitätslos was Länder betrifft.
00:27:54: Geht es Ihnen da auch sein?
00:27:56: Glauben Sie dass das dem Bayern groß anders geht?
00:27:58: Also glauben sie ja nicht, dass der Bayer auch in erster Linie Bayer ist und dann erst an zweiter Linie natürlich Bundesdeutscher?
00:28:07: Ich merke's wenn ich eine Deutschlandflage sehe habe ich immer noch eine Befremdlichkeit.
00:28:11: So.
00:28:12: aber ich finde es komisch wenn Menschen Weil WM ist Deutschlandflager, Hissen vor ihrem Haus.
00:28:21: Das würde ich nicht machen.
00:28:22: Ich finde den Gedanken komisch auf Deutschlands Stolz zu sein.
00:28:27: Weil irgendwie ... Ich habe ja nicht wirklich was damit zu tun.
00:28:31: Ich bin noch meine Freunde stolz und zum Teil da wo ich lebe, stolz.
00:28:36: Und freu mich ... Stolze ist auch unfair.
00:28:39: Ich freue mich wenn die erfolgreich sind.
00:28:42: Aber... Mich würde interessieren, ob das sozusagen – ich frage Sie jetzt immer wenn der Journalismus sozusagen stärker reflektiert und wahrscheinlich jede Geschichte schon mal geschrieben wurde von Ihren Kollegen.
00:28:56: Ob das Ihnen auch so geht?
00:28:58: Also gerade wenn man in so einer extremen Situation war dass man in den letzten Jahren auf einmal das System kippt derjenige auch in der Perspektive sein wird, den anderen erklärt was jetzt gerade Meinung ist.
00:29:18: Was jetzt
00:29:19: gerade meinung ist?
00:29:19: Meinungsstierige Formulierung.
00:29:21: Also meine Meinung hat jeder Mensch für sich und vielleicht kommen wir als Spinnen drauf.
00:29:26: Vielleicht zu Ihrer eigentlichen Frage ich habe dieses Problem nicht, vielleicht nicht mehr.
00:29:35: Da hat tatsächlich auch die Zeit zwei, sechs und so eine gewisse Rolle gespielt als man zu einer unverkampften Umgang mit den nationalen Symbolen gekommen ist.
00:29:46: Ich glaube das Deutschland lange Zeit gut daran getan hat sich in der Beziehung zurückzuhalten aufgrund der geschichtlichen Verantwortung, die man hatte.
00:29:59: Man kann aber durchaus Deutschland stolz sein, glaube ich weil es wenige Länder in so klarer Aufarbeitung auch ihre Geschichte gemacht haben mit allen dunklen Flecken die es immer gibt.
00:30:18: Dass sie auch lange Zeit in der Außenpolitik betrieben hat, auch die Bundesüberblick, die eher auf Deeskalation gesetzt und nicht den großen Max gemacht hat dass man heutzutage Eher sich wünscht, dass Deutschland eine größere Rolle übernimmt.
00:30:39: Eine stärkere Rolle bei einem mehr Verantwortung übernehmen.
00:30:41: Wobei das ein schmaler Grad ist muss man auch sagen.
00:30:43: Das kippt auch in Europa ganz schnell wenn man dazu dominant auftritt.
00:30:49: also nicht das Problem habe ich nicht.
00:30:51: aber was ich aus dieser Zeit mitnehme ist eine höhere Sensibilität für Fehlentwicklung und im System und ich glaube es fällt mir oder Leuten, die ähnlich sozialisiert sind wie ich leichter auf Probleme aufmerksam zu werden, Fehlentwicklungen zu erkennen.
00:31:12: Die auch zu thematisieren weil wir dann klaren Blick für haben und noch mit der Erfahrung wie in Systemen ins Wand kommen kann und wie sich das letzte Endes ausdrückt dass man da schon eine größere Sensibilität für hat, als derjenige, der nie so einen Zusammenbruch erlebt hat und gleichzeitig aber auch erlebt hat wie das Leben danach doch weitergehen kann.
00:31:38: Denn das nimmt ein Stück... Auch die Angst vor Veränderungen, ne?
00:31:44: Weil eine Veränderung dann nicht das Ende von etwas ist sondern auch der Beginn von was Neues.
00:31:50: Darüber kann man natürlich einfacher reden wenn diese Veränderungs für ihn Vereins selbst insgesamt gut gelaufen ist als als jemand, der mit dieser Veränderung dann doch in größere Schwierigkeiten geraten ist.
00:32:02: Aber diese größere Sensibilität auf etwas zu achten was nicht funktioniert und sozusagen wenn man da nicht rangehen, wenn man das Problem nicht gelöst bekommt, dann hat das Auswirkungen auf die Stabilität auch dieses, dieser Republik.
00:32:17: vielleicht nicht jetzt, vielleicht nicht morgen aber mittlerweile sind wir schon an dem Punkt wo ich sagen würde sehr bald Wenn man glaubt, man könnte das irgendwie noch polieren.
00:32:32: Das wollte ich mich aufhalten.
00:32:33: Haben Sie das Gefühl, dass sich die Situation in der Achtendachtzig-Nau-Achtzig-Gleichen zuletzt von...
00:32:40: Gleich nicht?
00:32:42: Nein sie gleichen sich nicht!
00:32:44: Aber es gibt Parallelen.
00:32:47: Also auch in den Achtnachtzig war einfach der Staat zeigt, dass ich nicht mehr handlungsfähig bin.
00:32:57: Es gab an zu viele Erwartungen aus der Bevölkerung, die ja nicht mehr erfüllen konnte.
00:33:05: Was den unterschiedlichsten Gründen war politisch überhaupt nicht flexibel aber ökonomisch am Ende und auch eine Parallele, die Bedingungen um ihn herum hatten sich grundlegend verändert.
00:33:16: Der große Bruder stand nicht mehr bedingungslos an der Seite sondern war mit sich selbst beschäftigt und war vielleicht in dem Moment liberaler drauf oder vielleicht sondern war in dem Moment zumindest in einer gewissen Gruppe liberaler drauf als die eigene Staatsführung.
00:33:33: Und was sehen wir heute?
00:33:35: Wir sehen halt auch große Erwartungen der Bevölkerung durchaus an Staat, Regierung und so weiter und wir sehen leider auch dass man den Teil dieser Erwartung jetzt schon eine längere Zeit nicht gerecht werden kann.
00:33:51: Ähnlich wie auch die internationalen Rahmenbedingungen um uns herum haben sich komplett verändert.
00:33:59: Wer hätte vor zehn Jahren geglaubt, dass man sich gegen die Amerikaner wehren muss.
00:34:04: Und ich hätte auch nicht vor zehn jahren erwartet, dass Man sich gegen Russland militärisch verteidigen muss.
00:34:14: Also diese ganze Entwicklung und da redet man noch nicht von der Technologie, von KI
00:34:19: usw.,
00:34:20: inwieweit Gesellschaft auch Grundlagen entziehen kann und in der Demokratie, in ihrem Funktionieren grundsätzlichen Frage stellen kann.
00:34:28: Also darüber reden wir gar nicht.
00:34:29: also da gibt es schon Parallel.
00:34:32: ich glaube aber das generell diese Demokratie doch flexibel aufgebaut ist dass sie besser auf diese Situation reagieren kann.
00:34:46: Aber sie ringt jetzt auch schon einigen Jahre damit So viele Versuche hat sie nicht mehr.
00:34:56: Ich würde trotzdem... Man könnte jetzt in dieses Thema gehen und auch über Ängste so reden, ich habe Angst irgendwie das hier was Komisches passiert, dass komische Menschen an die Macht kommen und man das nicht unter Kontrolle hat.
00:35:09: aber irgendwie vertraue ich dann auch darauf, dass zum Schluss die Menschen sagen, was die da machen ist bescheuert!
00:35:14: Und jetzt gehen wir auf die Barrikaden.
00:35:18: Mich würde aber jetzt wirklich ihre Story interessieren.
00:35:21: Das Studium war vorbei und sie gehen nach Chemnitz zurück.
00:35:25: Warum Chemniz eigentlich?
00:35:27: Das war klar was ganz einfach, es hatte zwei Angebote und das eine war ... hätte ich in den Lokalelektionen gehen können?
00:35:37: und Chemnids hat mal die Politikredaktion angeboten und das passte besser zu meinem Studium, zu meiner persönlichen Erneigung.
00:35:43: deshalb ... bin ich zur freien Presse zurückgegangen, außerdem wie gesagt meine Heimat ist hier.
00:35:48: Zurück?
00:35:49: Sie waren davor schon bei der Freundin?
00:35:50: Nein, also weil ich voll empfindlich
00:35:51: habe.
00:35:51: Ach so, werben!
00:35:52: Okay.
00:35:52: Und das Volontariat... Also es gab auch zu DVR-Zeiten.
00:35:57: Das war bei mir zauberlos.
00:35:59: dafür uns um heute im Volontären gar nicht sagen nur zwei Monate lang und ich dann so an mich musste aber insofern ja zurück und das war der entscheidende Grund.
00:36:14: Was war das für ein Chemnetz?
00:36:17: Ja,
00:36:20: es war für mich immer ein Job als Redakteur in der Zeit wo man relativ schnell in Verantwortung kommen konnte.
00:36:29: Wo man schnell auch selbst Dinge in die Hand nehmen konnte.
00:36:35: Es war... Ich habe damals viele gesellschaftliche Entwicklungen die sich dann so schon anbaten, also die größeren Konflikte auch auf der Straße zwischen den Rechten
00:36:58: und
00:36:58: Linken.
00:36:59: Die habe ich hier in Chemnitz so nicht wahrgenommen weniger als in Leipzig weiß heute aber dass sie durchaus stattgefunden haben.
00:37:09: das hing dann wahrscheinlich mit der beruflichen Einlindung zusammen und wo ich privat unterwegs war spielte das nicht so die Rolle.
00:37:20: Gegend wahrgenommen, die nach wie vor relativ gut funktionierte.
00:37:26: Die schon immer war, die nicht besonders im Scheinwerferlicht stand, wo man aber gut seine Arbeit machen konnte und mit vielen Kollegen da auch schnell ein bisschen was verändern.
00:37:40: Also ich weiß es bin den ersten Tag auf Arbeit gegangen, nicht so nach dem Motto jetzt brauche ich jetzt fange ich halt an zu arbeiten sondern ich bin schon Glaubte, gut ausgebildet zu sein in dem Moment.
00:37:55: Ich hatte ja auch viel als Freie dann schon gearbeitet während des Studiums beim Mitteldeutschen Rundfunk für die LVZ, für die Sächsische Zeitung und auch für ein paar andere so als Bauchladenjournalist.
00:38:06: Glaube ich schon dass ich gut vorbereitet bin und bin auch mit einem gesunden Selbstbewusstsein gern hin und ab.
00:38:13: Sie sind gefahren!
00:38:14: Es klingt jetzt Bauchladen-Journalisten, es scheint
00:38:17: ein
00:38:18: Fachbegriff.
00:38:19: Also Bauchladen-Jjournalisten
00:38:20: sind freie Journalisten die als Korrespondent in der Regel aus einer bestimmten Region berichten und halt was weiß ich fünf bis zehn Kunden bedienen.
00:38:33: gehen sie dann ihre Texte damals waren sie an der Regel Texte haben wir noch ein Foto mit dabei anbieten und die Kunden wehren sich dann halt aus, ob sie das nehmen oder nicht.
00:38:42: So wie der Zigarettenverkäufer im Stadion mit seinem Bauchladen rumläuft und hat dann die unterschiedlichen Zigarettenmalgen drauf und die Kunden greifen zu oder nicht?
00:38:50: Deshalb ist der Begriff es wahrscheinlich auch in der Branche kaum nur fünf wirken.
00:38:55: aber damals hieß das noch so und so haben wir als Studenten angefangen.
00:38:59: Wir waren zu dritt, haben uns was ein bisschen zusammen getan, haben viele westdeutsche Regionalzeitungen auch mit unseren Texten aus Sachsen belästigt und wie gesagt hier auch, ja.
00:39:12: Aber schon mit einem gewissen Unternehmertum dann?
00:39:14: Also man muss schon proaktiv in die Redaktion schreiben und sagen... Ja genau!
00:39:18: Du musst dann wissen was die interessiert.
00:39:21: natürlich machst du auch, hast da deine Angebote gemacht Und das Geld spielt natürlich eine Rolle, dass man dadurch auch einnehmen konnte wobei die Zeitungen auch schon damals für Freia jetzt nicht die Goldgrube waren.
00:39:35: Das war, da hat man schon auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn man da im Geschäft war besser verdient.
00:39:42: Aber konnte man Artikel bei mehreren Zeitungen unternehmen?
00:39:45: Das funktioniert ja.
00:39:46: Funktioniert es immer noch?
00:39:47: Also wie funktioniert...
00:39:49: Es gibt unterschiedliche Methoden.
00:39:50: Du kannst als Zeitung Medienhausen ein Text exklusiv kaufen.
00:39:55: Dann ist das aber auch eine Vereinbarung und dann ist in der Regel das nicht für das übliche Honorar zu machen.
00:40:03: Ansonsten behält der Urheber das Recht auch an andere Gleichzeitig zu verkaufen, mitunter gibt es eine Konkurrenzausschlussklarusse.
00:40:11: Also wenn ich jetzt im Gebiet wäre wo es verschiedene Anbieter gibt das ist natürlich dann nicht bei den Konkurrenten oder der Konkurrence auch läuft.
00:40:19: aber das ist ganz normal.
00:40:21: also weil gerade freie Journalisten was weiß ich?
00:40:24: Wenn jetzt jemand hier aus Schleswig-Holstein berichtet wie sollte der überleben wenn er bloß einen Kunden hat?
00:40:29: Also muss ja nicht funktionieren.
00:40:33: Bei welchen freien Journalisten würden Sie jetzt sagen Wenn deren Artikel uns zur Verfügung stellt, nehmen wir sofort.
00:40:39: Gibt's so Highlight-Journalisten?
00:40:42: Ich weiß gar nicht... Also so eine Superstars!
00:40:44: Ja
00:40:44: also es gibt immer Reporter die in der Branche schon auffallen aber heute sind die meisten dann doch auch an Häuser gebunden und kann ich Ihnen jetzt sicher aus dem Hut sagen auf wen ich da unbedingt warte.
00:41:00: außerdem... Wir konzentrieren uns hier auf die Region.
00:41:04: wenn ihr mit meiner Mit meinem globalen Blick auf die Entwicklung, jetzt einiges dazu gesagt habe.
00:41:12: Für meine unmittelbare Arbeit ist die Region das Entscheidende und in der Region gibt es diese Freien, die jetzt oder diese Star-Roboter, die nicht bei uns sind eigentlich nicht.
00:41:24: und es gibt ein paar Kollegen und Kollegen, die mal bei uns waren, die heute bei namhaften nationalen Zeitungen arbeiten.
00:41:31: da freuen wir uns auch drüber.
00:41:34: Da würde ich mich jederzeit freuen, wenn die auch wieder für uns schreiben würden.
00:41:38: Weil wir die mal ausgebildet haben.
00:41:39: aber das gibt es schon.
00:41:41: Aber hier laufen jetzt nicht eine Handvoll Starreporter rum, die man nur irgendwie engagieren müsste.
00:41:50: Wie wichtig
00:41:51: ist es denn dass man namhafte Redakteure bei einer Zeitung hat?
00:41:55: Werden Zeitungen wegen der Redakteur gekauft?
00:41:59: Ja.
00:42:00: Das war schon immer so ein paar ... Autornamen, also gerade im lokalen Bereich sind die Autornnahmen entscheidend.
00:42:10: Weil damit über den Autoren entsteht Vertrauen, Klammwürdigkeit.
00:42:15: ja wenn sie am Anfang gesagt haben ich hätte da schon mit allen Ministerpräsidenten und so weiter gesprochen.
00:42:20: Ja habe ich.
00:42:21: aber viel wichtiger für mein Erfolg hier ist dass ich mit den ganz normalen Leuten vernünftig reden kann wenn ich im Erzgebirge bin.
00:42:28: in meinem privaten Umfeld bin ich ein ganz normaler Mensch und kann auch ganz normal auf die durchtige Art und Weise kommunizieren.
00:42:40: Das ist ein viel größerer Gewinn für mich, weil ich dann viel besser verstehe, wo hier Prioritäten liegen und wo nicht und was uns auch von Brenzlauer Berg unterscheidet und was auch die ländliche Gegend bei uns vom Kassberg unterscheiden, wo ich sozusagen selbst zu Hause bin heute.
00:42:54: Und da mach' ich's mal anders!
00:42:56: Wenn Sie was nie passieren wird wahrscheinlich zu Tag-Firnzwanzig gehen würden... Würde Tag, Vierundzwanzig das irgendwie dann merken?
00:43:05: Ich pass nicht zu Tag, vierund zwanzig.
00:43:08: Das ist die Leute im Boulevard wo Tag, vierundzwanzig dazu zählt... Die machen schon professionell einen hochprofessionellen Job für das was ihr Geschäftsmodell ist.
00:43:18: aber das ist nicht meins und auch nicht unseres.
00:43:21: also ich setze ganz stark und es passt halt auch zu dem Haus und deshalb sind wir da schon so lange zusammen Auf langfristige Glaubwürdigkeit, auf eine relativ offene Debatte.
00:43:35: Wir haben auch am Anfang frühzeitig Interviews mit der AfD und so weiter noch geführt als ... Mit Frau Gepetry aber auch mit Orban hier übernommen hat in Sachsen weil ich ursprünglich schon ein Verständnis dafür hatte, dass diese Partei entstanden ist.
00:43:57: Weil es im Parteienspektrum einfach rechts von der CDU eine Lücke gab die niemand gefüllt hat und so wie die Lücke mal bei den Grünen mal entstanden war wo die Grünen reingegangen sind und dann die Linken war auch an dieser Stelle einfach Platz im Parteienspektrum und das war relativ naheliegend.
00:44:14: dass sich da eine konservative Partei bildet für mich als auch eine nationalkonservative was das Problem beim AfD wurde Anders als andere Neugründung halt nicht in Richtung Mitte entwickelte oder deradikalisiert hat, versucht hat regierungsfähig im Sinne von Anpassungen zu werden.
00:44:35: Sondern dass sie sich eher von den radikalen Strömungen nicht trennen konnte und man heute davon ausgehen muss das zum Beispiel auch dieser Heckeflügel doch unterhalb des Strukturoberflächen einen größeren Einfluss hat.
00:44:48: also es sich jetzt am ersten Blick so Ausdrückt.
00:44:54: Können Sie sich noch an Ihren ersten Artikel in der Freien Presse erinnern?
00:45:00: Oder ist das gar nicht so ein relevantes Thema?
00:45:03: dann, dass man... Ich stelle mir jetzt vor, sie kommen da, die kommen an den ersten Tag in die Redaktion und müssen jetzt Politik bearbeiten und setzen sich... Auch das ist die Frage.
00:45:14: eine Schreibmaschine, Computer schon!
00:45:16: Also Kultur, wir hatten damit Max zu uns, also es war eine super Technik muss sagen, war nicht besonders stabil das System.
00:45:25: Aber es war sehr bedienerfreundlich.
00:45:29: Nein, das war schon ... Das nicht!
00:45:32: Das Hauptpolitikredaktion bedeutet hauptsächlich Nachrichtenredaktionen.
00:45:36: D.h.,
00:45:37: du hast auch viel damit zu tun, Nachrichten auszuwehren und zu priorisieren zusammenzustellen, Themenzusetzen usw.
00:45:46: Ich habe dann hauptziell die erst mal kommentiert.
00:45:49: Ich weiß, da habe ich eine meiner ersten größeren Veröffentlichungen, die damals zu einer sogenannten Themenseite im Wochenendprodukt wohnen.
00:45:58: Da ging es um die Reform der Vereinten Nationen in Thema fassen.
00:46:02: Was man heute genau noch so setzen könnte und sich seit thirty-fünf Jahren nicht verändert hat also das passt nahezu noch genauso.
00:46:13: zur Europa habe ich relativ früh man einen Kommentar geschrieben, nach den Richtungen in die Richtung.
00:46:18: wohin gehst du Europa?
00:46:19: Also schottest du dich weiter ab oder bleibst du offen?
00:46:21: Daran kann ich mich auch erinnern.
00:46:23: Aber jetzt interessiert mich ja... Jetzt sind Sie Chefredakteur, damals waren sie es nicht!
00:46:29: Wie wird eigentlich bestimmt wer was macht?
00:46:33: Also die Zeit ist... Das würde ich
00:46:34: nämlich nicht wollen, das müssen wir im Verleger fragen.
00:46:36: Aber das ist ja letzten Endes eine Personalauswahl und eine Verantwortung beim Verleger liegt, wen er zu seinem Chefredakteur macht.
00:46:48: Bei ihm liegt ja die Verantwortung letzten Endes für den Inhalt.
00:46:51: erst der...
00:46:52: Nee ich meine jetzt, ich hab es überlegt, Der Verleer kommt in den... Ich bin jetzt wirklich darum, Sie haben gesagt das ersten Mal eine Doppelseite.
00:47:02: Wie wird bestimmt wer wann welchen Inhalt machen?
00:47:06: Achso!
00:47:07: Also wie theoretisch?
00:47:10: Eigentlich interessiert mich auch, wie läuft so ein normaler Tagesablauf ab.
00:47:14: Ich glaube der war früher anders als jetzt
00:47:16: aber... Ja also er hat sich komplett verändert in den letzten...
00:47:19: Nehmen wir mal zweiundneunzig!
00:47:20: Also die...
00:47:21: Gott zweiund neunzig?
00:47:24: Jeeh!
00:47:24: War da noch verdammt viel Papier?
00:47:25: oder gab es noch Fernschreiber auf denen Agenturnachrichten einliefen?
00:47:29: Dann gab's in der Redaktion, in der ich gearbeitet habe halt in Nachrichten Desk gehabt aus diesen Agenturnahrichten die Thema ermittelt hat aus denen man dann als Eigenleistung meistens noch Kommentare oder mal in Interview sozusagen selbst produziert hat.
00:47:53: Als ich nach zwei Jahren dann selbst verantworten schon für den Bereich übernehmen konnte, haben wir das steig geändert und haben jeden Tag eine eigene Geschichte recherchiert, haben jeden tag das gemacht was man heute so wissen als Expertenjournalismus auch bezeichnet.
00:48:10: Wir haben es also jeden Tag wirklich früh überlegt wen könnte man zu welchen Thema anfragen, um dieses Thema zu vertiefen?
00:48:18: Also nicht nur die oberflächliche Informationen sondern versuchen das mit Fachwissen zu untersetzen.
00:48:24: Das war eine ... ich glaube damals für die Zeit waren wir da relativ früh dran.
00:48:32: aber das macht auch... macht jetzt ein bisschen falsches Bild von so einer Regionalzeitung.
00:48:36: ist die freie Bisse es weil entscheidend und typischer ist die Arbeit in den lokalen Redaktionen.
00:48:44: Also dort entsteht der allergrößte Anteil an unserem Content.
00:48:50: Das ist auch der Content, der heute über unseren digitalen Erfolg entscheidet.
00:48:56: Das kann man jeden Tag an den Zahlen sehen.
00:48:59: Wir hatten damals wie heute neunzehn verschiedene Damals nur Zeitungstitel.
00:49:06: Heute sind es halt auch digitale Kanäle oder ... Sortierungen kann man noch mal auf der Website finden, die sich sozusagen an diesem lokalen Muster orientieren und für die den Inhalt zu produzieren.
00:49:20: Das ist eigentlich der Kern dessen was die Regionalzeit da ausmacht also die Gespräche aufzunehmen, die Themen in der Region aufzunemen, zur Sortierung einzuschätzen dem Menschen halt auch lokal die Informationen zu geben, dass sie letzten Endes sich eine Meinung bilden können.
00:49:38: Also Sie haben vorhin mal so gesagt zu sagen was die Meinung ist?
00:49:42: Nee darum geht es nicht!
00:49:42: Es geht darum den Menschen mit Informationen zu versorgen das sie in der Lage sind sich eine Meinungen zu bilden.
00:49:49: natürlich sagen auch wir unsere Meinung regelmäßig aber das ist dann eine Meinung für die wir oder einer unserer Autoren steht.
00:49:58: Die kann man dann teilen oder auch nicht.
00:50:00: Wichtiger ist, dass man die Menschen mit Informationen versorgt und bei ihnen die Glaubwürdigkeit für sich selbst aufrechterhält.
00:50:12: Damit sie diese Information über uns bekommen, halt für sich selber bedeutsam nehmen und auch heranziehen, wenn Sie sich eine Meinung bilden.
00:50:24: Nummer von Verständnis!
00:50:25: Wenn so ne Zeitung erscheint... Sind Sie für alles verantwortlich als Chefredakteur, was da drin steht?
00:50:33: Das redaktionell ist rechtlich.
00:50:34: Ja, das heißt aber ich habe natürlich nicht alles gelesen.
00:50:39: Aber wie also geht es darum?
00:50:40: die Seite zu füllen wird einfach gesagt Also als sie früher politik also muss ja auch ein chef redakteur gekommen sein hat gesagt jetzt bitte Was war's vorhin Ihr erster großer Artikel?
00:50:56: Da
00:50:57: haben wir um die Vereinten dazu.
00:51:00: Wo kommt
00:51:01: der Impuls her?
00:51:02: Der Impulst, du kannst das Wort damals so wie heute.
00:51:06: eine Organisation lebt aus ihren unterschiedlichen Einheiten und die Kunst ist es dass diese Einheiten so lebendig wie möglich sind und für sich genommen in einer Arbeit machen auf ein gemeinsames Ziereinzeit wenn man versuchen würde, zentral diese Themen irgendwie zu setzen.
00:51:28: Wenn man völlig hoch vordert und würde ihnen in Medium erstarren lassen.
00:51:35: Journalisten müssen kreativ sein jeder für sich.
00:51:38: ich habe immer gerne mit Querköpfen gearbeitet.
00:51:41: In meiner Zeit habt ihr manchmal auch ein Stück weit vor anderen Verantwortlichen geschützt damit die ihre Arbeit machen konnten weil ich finde solche Leute braucht es, die auch eine Organisation mal ein bisschen in Unruhe versetzen.
00:51:58: Die in der Lage sind also die wirklich einen eigenen Kopf haben.
00:52:01: Also diese Vielfalt brauchst du unbedingt und zugleich muss man schon als Chefredaktion ich bin ja nicht alleine Ich habe ja noch drei stellvertreterin um mich herum Muss man schon den Eindruck vermitteln dass man weiß wo man sozusagen hin will als Medium und dass man auch immer bereit ist eine Frage zu beantworten, wenn jemand wissen will wie er ein Thema angehen soll oder worauf er vielleicht hier und da achten soll.
00:52:32: Aber ansonsten lebt Zeitung von der Vielfalt der Autoren und das war ja ursprünglich die Frage.
00:52:39: es wird heute noch viel wichtiger, dass diese Autoren auch einen Namen bekommen und in der Welt außerhalb des eigenen Mediums bekannt werden weil halt die Rezeption von Inhalten häufiger über Menschen, über Namen funktioniert und nicht bloß über Medien.
00:52:58: Deshalb ist es schon noch wichtig dass dein Name den Leuten begriffen ist?
00:53:04: Ich finde verrückt.
00:53:05: ich
00:53:05: habe ja gestern oder heute eine E-Mail bekommen.
00:53:10: Von mir?
00:53:11: Ja der Newsletter.
00:53:12: Ach so
00:53:13: ein Newsletter!
00:53:13: Und ich denke
00:53:14: immer noch, ich kriege auch von mehreren.
00:53:17: ist der Newsletter.
00:53:18: Aber im ersten Moment denke ich immer noch, ich kriege jetzt nicht mehr.
00:53:21: Ich bin
00:53:21: persönlich geschrieben.
00:53:22: Also insofern ist sie wirklich von mir und wir haben ja... Wir senden ja jeden Tag aber jeden Abend den Newsletter der Chefreduktion wo sich die wie gesagt die vier Kolleginnen und Kollegen der Chefredaktion unsere Chef vom Dienst und so reinteilen.
00:53:40: Jeder von uns hat, also einer von uns hatte auch an einen Tag immer den sogenannten Chefdienst.
00:53:45: Und dass wir abends noch länger ansprechbar sind wenn irgendwie noch was passiert und der Redakteur meint wegen abends in der Nachrichtenzentrale online ist, in der Frage hätte jeder weiß wen er noch ansprechen kann aus der Chefgruppe?
00:53:59: Wir schicken diesen Newsletter raus!
00:54:01: Der hat über fünfzigtausend Abonnenten gehört halt zu unserem Newsletterangebot, wird doch wirklich noch jeden Tag bei Hand geschrieben und soll halt auch so über den Namen einen gewissen Kontakt zum Kunden aufbauen.
00:54:20: Und eins unserer Themen besonders empfehlen und danach folgen ja noch ein paar Empfehlungen die dann eher das System dazu sortiert.
00:54:28: Gestern heute ich weiß sie gerade nicht.
00:54:31: Ich habe es heute gelesen Tote Franz jetzt weiß jeder wann wir aufnehmen finde ich übrigens gut.
00:54:36: Das lang war Ihnen auch gut und Sie waren auch dafür.
00:54:40: Es ist eine interessante Initiative, so wie ich das Thema mitbekomme – es ist jetzt nicht so mein Spezialgebieter, was ich davon mitbekomme stehen noch die Chancen wirklich nicht schlecht, habe ich ja auch einen Newsletter geschrieben weil es gibt sowohl hier lokal einige Akteure, die sich da unwahrscheinlich dahinter klemmen und man hat auch die Unterstützung Der drei mitteldeutschen Länder, also Sachsen-Thüring und Sachsen Anhalt relativ schnell gehabt.
00:55:07: Berlin hat sich wohl erst ein bisschen schwer getan aber ist jetzt auch im Boot.
00:55:11: Und die Franzosen, dass sie die Tourveranstalter zeigen Interesse.
00:55:15: Jetzt kommt es noch drauf an da eine vernünftige Turnführung hinzukriegen.
00:55:18: Im Vorschlag gibt's ja jetzt seit gestern.
00:55:20: Ich denke der muss Leipzig nochmal rein weil wir ja ein deutsches Rast sind Aber nicht in dem ersten?
00:55:28: In dem Newsletter bin ich nur auf den Prologue und habe das erste Mal eingegangen.
00:55:34: Ich habe die Karte gestern gesehen für den weiteren Streckenverlauf und dann kommen auch Leipzig und Halle noch mit vor.
00:55:41: Dann wahrscheinlich Leipzig?
00:55:43: Ja,
00:55:45: ich habe es gesagt wegen Red Bull Hans Grohe dem Radsport-Team.
00:55:51: Und Red Bull hat ja so viel investiert in den Radsports.
00:55:55: Deshalb glaube ich auf die Chancen gutstehen das Deutschland ... und ist ein deutsches Radsporteam, dass Deutschland das bekommt.
00:56:00: Ich wollte jetzt aber, ich will mal noch mal biografisch nochmal.
00:56:04: Also warum ich den Newsletter erwähnt habe mir es aufgefallen dass das dazu führt die Redakteure viel prominenter werden dadurch dass sie halber da sind.
00:56:12: sonst also ich kenne viele ihrer Redakteuren über den Newsletters feed.
00:56:18: Ja mittlerweile auch so ein ganzes Portfolio die sich auch gut entwickeln ob das jetzt von Gesundheit oder Essen oder unserer Politik.
00:56:26: News Letter X vor zwölf.
00:56:29: Das sind schon interessante neue Produkte, mit denen du halt auch an Zielgruppen kommst die du noch nicht mal mit der normalen Website so erreichst.
00:56:37: Sondern wo du einfach eine andere Ansprache brauchst und auch eine andere Tulinität.
00:56:41: also zehn vor zwölf.
00:56:42: das war ein Politik Newsletter aber der hat eine ganz andere Tunalität als ich.
00:56:47: Also das ist immer auch bei der Frage würde ich wenn ich selbst machen würde alles so machen wie in meinen Produkten oder unseren Produkten heute ist?
00:56:55: nein ich könnte das teilweise nicht findet das persönlich vielleicht auch anders besser, aber mit Blick auf den Markt und auf die Vielfalt der Kundschaft und auch der Qualitäten der Mitarbeiter ist es wirklich gut so wie sich entwickelt.
00:57:14: Und braucht man diesen Vielfald?
00:57:15: Also ich glaube ja aus Kundensicht ein Medium-Podcast wäre super!
00:57:20: Auch für die Personen.
00:57:22: Ich weiß, aber es steht auch noch wenn man so sucht...
00:57:26: Das Thema ist noch nicht sozusagen einfach alle mal beerdigt Aber es ist halt so.
00:57:29: Man muss in so einer medialen Dynamik wie wir stecken auch solche Themen Mal ausprobieren gucken was funktioniert und dann auch immer mal wieder evaluieren.
00:57:41: Und wir haben bei dem thema Podcast unser damaliges Angebot Dann vor vielleicht anderthalb zwei Jahren einfach zur Überprüfung gestellt und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir unsere Kapazitäten erst mal auf andere Themen lenken müssen.
00:57:56: Dass es sich im Moment nicht auszahlt für uns.
00:57:59: aber das kann sich auch wieder ändern und es gibt jetzt so ein paar, sagen wir Entwicklungen wo ich denken würde Wir probieren das eine oder andere jetzt auch wieder.
00:58:08: neu
00:58:09: ist ja jetzt hier das Medium.
00:58:11: auch Ich will's ja auch mal probieren ob es einen anderen Effekt hat.
00:58:13: Aber im Endeffekt gehts ja auch darum Content zu produzieren der auf TikTok, Instagram überall theoretisch ausstreibbar ist und damit andere Kunden zu generieren.
00:58:25: Was mich nochmal interessiert sitzt eigentlich der Kunde oder der Leser mit in der Chefredakteur zumindest im Geiste.
00:58:32: also weiß man wer immer um Erna dann Justin oder so.
00:58:40: Denkt man darüber nach, wer der Leser
00:58:42: ist?
00:58:43: Ihr hängt einen Fernseher, weiß nicht wie man das sieht.
00:58:45: Also jedenfalls im Radio und Podcast sieht man es ja nicht.
00:58:47: Also er hängt direkt neben unseren Tisch.
00:58:49: Das sind große Bildschirmen.
00:58:52: Diese Bildschirm haben wir auch an allen entscheidenden Stellen, nur im lokalen als auch in der Chefredaktion.
00:58:57: ein Entscheidendsten an unserem Newsdesk.
00:59:01: Der zeigt uns in Echtzeit... Was die Kunden gerade tun mit unserem Produkten also wie viel Reichweiten wir kriegen, wie viele Appos wir gerade machen auch untergliedert.
00:59:15: Kunden, die uns regelmäßig besuchen unsere Abonnenten und Kunden, die halt eher zufällig vorbeikommen.
00:59:21: Also insofern ist der kunde unmittelbar mit dort wo ich drüber entscheide welche Themen ich setze.
00:59:29: das spielt schon in der digitalen Welt eine viel größere Rolle, noch mehr als früher.
00:59:36: In der Printwelt auch damals hat man versucht rauszufinden was die Kunden schätzen.
00:59:41: Die Methoden waren alle begrenzt im ihrer Aussagekraft.
00:59:44: das sind die Zahlen heute zumindest was die Generierung von Neukunden anbelangt viel zuverlässiger.
00:59:51: Das ist das eine und das andere was sich halt auch in der Branche als eine Methode entwickelt hat wie viele andere Branchen auch kennen es halt der Umgang dass man sich sozusagen gewisse Bilder macht von seinen Kunden.
01:00:06: und in den ein oder anderen Redaktionen hängen nach wie vor noch diese Bilder, die wir in dem Prozess, den wir vor drei vier Jahren begonnen haben uns als erstes entwickelt haben zu sagen uns vorzustellen.
01:00:23: Wie sind die Kunden gestrickt?
01:00:25: Die in dieser Region für uns in die Zielgruppe gehören mehr erreichen müssen.
01:00:30: Also wir haben eine große Zielgruppe oder eine große Gruppe an Kundschaft, an Bestandskunden die wir auch schon relativ lange haben, eine sehr treue Kundschaft und haben uns halt das Ziel gesetzt dass wir in der Gruppe der dreißig bis fünfzigjährigen unbedingt deutlich mehr Kunden gewinnen müssen.
01:00:51: und dafür haben wir diese Symbole entwickelt die durchaus noch als Bilder in der einen oder anderen Redaktion nach wie vor hängen, um sich daran zu orientieren wenn man sich fragt welches Thema hat welche Priorität.
01:01:05: Okay ich würde jetzt mal gern wissen wir sind im Chemnitz Sie haben die Redaktionen übernommen Politik Wiegen Starbeiter beziehungsweise irgendwann kam er der Entschluss nochmal zum Mitteldeutschen Zeitung zu gehen.
01:01:21: was war sozusagen?
01:01:23: Ja, also mit dieser Übernahme der Politikredaktion dann am Anfang noch unter dem... Also gab damals so einen Chefredakteur, der formal ihre Sohleite noch hatte.
01:01:36: Ich wurde stellvertretbar und praktisch das Geschäft in der Politik redaktion gemacht.
01:01:42: Und es war gleichzeitig eine Struktureform gemacht worden, dass die reine Nachrichtenarbeit von der Politik Redaktion abgetrennt war.
01:01:50: Das heißt, wir konnten von dem Zeitpunkt an deutlich mehr inhaltlich arbeiten mit eigenen Akzennen bei einem Team von damals relativ jungen Leuten alle so um die dreißig, die eine ähnliche Vorstellung hatten von denen was Journalismus ausmacht und wo er sich halt damals auch schon erneuern musste und haben da wirklich eine ganz gute Arbeit geleistet.
01:02:17: Ja, dann kam es halt irgendwann mal so Ende der neunzehnten Situation.
01:02:21: Dass du im Haus halt auch mit einer neuen Führung in der Chefredaktion konfrontiert warst und nicht so den Draht gefunden hast.
01:02:33: Und dann orientierste dich halt auch einmal um und das war das Beste was ich je machen konnte weil die zehn Jahre die ich nicht in Chemnitz war ... waren schon für meine Entwickler auch noch mal ganz, ganz wichtig.
01:02:44: Es sind sehr unterschiedliche Häuser... ... obwohl sie beides regionaler Medien sind,... ...aber sehr unterschiedlich aufgestellt und das hat mir... ...sehr viel gegeben für die Zeit wo ich dann in Chemnitz... ...dann wieder die Chefredaktion übernehmen konnte als ich wieder zurück
01:03:01: war.".
01:03:02: Am selben Moment war eigentlich für Sie so der Punkt, wo man dachte..., also oder ist es bei jedem Journalist?
01:03:08: Ich habe keine Ahnung!
01:03:10: Ich möchte Chefredakteur werden.
01:03:12: Ist das ein erstrehmenswertes Ziel?
01:03:14: Ich weiß nicht, wie es bei jedem ist.
01:03:15: Ich habe schon Bewerber am Tisch gehabt für einen Volontariat, den ich die übliche Frage stellte, wo er sich so in fünf oder zehn Jahren sieht und der mir dann gesagt hat nach ich möchte Chefredakteur werden.
01:03:28: also solche Charaktere gibt's und solche Zielstrebigkeit gibt´s.
01:03:37: Für mich war auch immer klar dass ich Verantwortung übernehmen will.
01:03:41: Ob das jetzt in Richtung Chefredakteur geht, weiß ich nicht.
01:03:45: Ich weiß dass es mit meinem Vater oder meinen Eltern darüber diskutiert habe als ich mich nach ein bis zwei Jahren bei der Zeitung und bei der Freien Presse war und mich für den Rassola-Postenpolitik beworben hat noch nur ein, zwei Jahre als Redakteur schon die Frage stellt hat was kommt eigentlich danach wenn ich jetzt mithilfe von euch damals ist?
01:04:11: Solleiter werden.
01:04:12: Was mache ich damit?
01:04:14: Das ist schon früh, ne?
01:04:15: Ja, es ist eben früh.
01:04:20: Aber das habe ich dann irgendwie auch passieren lassen.
01:04:26: Ich bin noch jemanden der jetzt nicht allzu sehr drängt... Also ich setze mich da nicht unterdruckig auf Gelegenheiten gewartet mich auch entwickeln zu können und das hat sich ganz gut gemacht.
01:04:47: Ist die Verantwortung eher auf die Kollegen gezielt oder auf die Leserschaft, die man tragen möchte?
01:04:54: Weil es ist ja eigentlich im Endeffekt geben Sie ja vor in welche Richtung die Zeitung geht.
01:05:01: Das
01:05:01: ist jetzt wieder so dogmatisch als würde ich sozusagen festlegen alles was drin Also wohin sich die Zeit und generell oder das Medienhaus heute generell entwickelt, ist eine komplexe Entscheidung.
01:05:14: Da spielt die Redaktion eine Rolle, da spielt natürlich auch der Vertrieb eine Rolle.
01:05:19: Diejenige, die sich mehr über die Produkte, über den Verkauf der Produkte sozusagen Gedanken machen und natürlich nicht zuletzt der Geschäftsführer, also die ökonomische Strategie der langfristig sozusagen des Geschäftsmoternen und wo es sichern muss und der Eigentümmern.
01:05:36: Ja, also das ist schon jetzt nicht so ein Chefproduktör irgendwie allein.
01:05:41: Aber ja, also Verantwortung war die Frage in welche Richtung?
01:05:46: Schon für die Rolle, die so einen Medienhaus auch in so einer Region spielt.
01:05:52: Also für mich ist die Freie Presse aufgrund meiner Biografie jetzt nicht irgendein Produkt was ich irgendwo verkaufe sondern dass es schon im Produkt wo und dem ich eigentlich gern hätte, dass es in der Region wo ich mich zu Hause fühle, wo ich herkomme eine gute Rolle spielt.
01:06:08: Ist das wichtig, dass der Chefredakteur aus der Region kommt?
01:06:13: Nee er muss nicht aus der Region kommen, das würde die Auswahl zu sehr einschränken.
01:06:19: Er muss sich mit der Region auseinandersetzen und dort leben.
01:06:22: Ich glaube das ist schon wichtig Wenn man von da kommt, das hat Vor- und Nachteile.
01:06:29: Vorteil ist, man hat den Bezug zu den Menschen.
01:06:31: Man kennt sehr vieles.
01:06:32: muss sich das nicht aner... Nicht erlernen sozusagen und sich anstrengen um das zu wissen sondern man hat es einfach.
01:06:41: Aber dass ist jetzt nicht zwingend.
01:06:44: Man kann sich da ein Stück weit auch reinerbeiten.
01:06:46: Man braucht die Offenheit für die Region.
01:06:48: Man muss mit der Region im Reinen sein.
01:06:50: Das ist wichtig.
01:06:52: wenn man so einen gewissen Vorbehalt hat funktioniert's nicht Das darauf kommt es auch nicht.
01:06:58: Okay, was muss ein guter Chef-Redakteur können?
01:07:01: Vielleicht für alle die jetzt zuhören und vorhaben ihren Posten zu übernehmen.
01:07:06: Also ich glaube Wichtig ist schon dass man mit sich selbst oder für sich selbst klar ist was einem diesen Job wichtig ist und was die eigenen Leitplanken sind Und zugleich die nötige auch immer die Fähigkeit behält sich selbst in Frage zu stellen.
01:07:34: Also wenn sowohl die eigenen Entscheidungen, die eigenen Ideen wo es hingehen soll, dass man die Fährigkeiten nicht verliert, dann liegt sie da eigentlich noch richtig und das gelingt mal besser und mal schlechter.
01:07:44: Auch bei mir gab's auch da Höhen- und Tiefen, wo man das leichter fühlt und wo nicht so.
01:07:51: Und das ist glaube ich eine ganz wichtige Phase muss man, glaube ich, in der Lage sein den Kollegen und Kollegen ein gewisses Gefühl der Sicherheit auch zu geben dass sie bei Konflikten oder so mit dir schon einer Person sind weil die sich relativ gut aufgehoben fühlen.
01:08:14: Was natürlich nicht heißt das ist... Man muss auch konflikte vernünftig austragen können.
01:08:23: da wird zum Beispiel so einen Punkt wo ich das erst lernen musste
01:08:28: Was sind, ich überlege gerade die ganze Zeit.
01:08:30: Sind es inhaltliche Konflikte?
01:08:32: Geht's darum dass Redakteure sich nicht... Ich wollte grad gesehen fühlen sondern nicht veröffentlicht fühlen und...
01:08:41: Na ja das Redakteur sich nicht veröffentlich fühlen.
01:08:43: Das kommt heute in Mietung wie bei uns nicht vor weil wir haben ja das Problem bisher sozusagen dass die Redakteurer doch so viel Content erstellen müssen.
01:08:53: Es ist für viele wirklich zu einer Aufgabe, oder zu einer Herausforderung dieser Aufgabe zu erfüllen.
01:09:02: Was heißt das?
01:09:03: Muss ein Redakteur heute schaffen und ich weiß nicht mal was gerechnet wird in Zeilen
01:09:08: oder... Ich beantworte an diese Frage um dann vielleicht zu der anderen nochmal zurückzukommen.
01:09:18: Wir haben jetzt kein numerisches Quantitatives Ziel bislang gehabt.
01:09:25: Wir sind aber jetzt dabei, während uns sozusagen so ein Ziel auch in dem Prozess, den wir gerade jetzt nochmal starten – auch in der Lokalredaktion macht mein Kollege Sascha Aurich, Chefredakteur, dass wir uns schon so einen Ziel annähern müssen weil wir merken das das für die Kultur im Haus gut ist wenn man eine Orientierung hat.
01:09:52: und Es gibt aber immer, es gab schon immer so ein Ziel was einfach notwendig ist um deine Aufgaben zu erfüllen auch wenn's nicht an jeder Wand steht.
01:10:06: Man braucht schon in den Lokalen im Schnitt pro Tag einen großen und bestenfalls einen großen Artikel und vielleicht noch eine Nachricht von einem Redakteur das muss schon am Ende rüber kommen auch die Quantität an Stoffen zu haben, die du für deine Produkte brauchst.
01:10:25: Im Digitalen merkt man das nicht ganz so, weil da sind keine Löcher.
01:10:30: Die Zeitung solange man die noch produziert hat oder ist e-Paper... Das ist dann natürlich gnadenlos.
01:10:36: also da braucht einfach die Füllung.
01:10:41: Aber das ist so eine grobende Orientierung.
01:10:43: Es gibt natürlich auch Einheiten, die längerfristig arbeiten oder in größeren Recherchen dran stehen und es gibt auch im Lokal dann immer mal die Situation wo den Redakteur halt eine längere Zeit im Thema arbeitet.
01:10:56: Man arbeite ja nicht nur an einem Thema sondern es kann auch parallel mehrere Themen sein und dann verschiebt sich das halt zu über verschiedene Tage.
01:11:03: aber so grob zur Orientierung, so pro Tag muss schon ein größerer Beitrag dir halt in Print eine Seite tragen kann oder halt im digitalen die entsprechende Region eröffnen könnte.
01:11:16: Das müsste schon rauskommen.
01:11:20: Ich habe hier vorhin gefragt, ob sie sich erinnern können an den ersten Artikel?
01:11:24: Können Sie sich erinnern an den Ersten Tag Chefredakteur?
01:11:27: und war es so wie sie sich das erhofft haben?
01:11:30: Es wird ziemlich schrecklich.
01:11:32: Okay!
01:11:32: Und ich bin am Abend in dem Hotel, in dem ich damals wohnte Rücklings aufs Bett gefallen und hab gedacht, boah.
01:11:43: Du hättest nicht gedacht dass der Unterschied zwischen dem stellvertretenden Chefredakteur was ich vorher an Halle war... ...und dem Chefredaktor so großes weil plötzlich alle etwas von dir wollten und du warst dann wirklich die letzte Instanz also redaktionell die letzte instanz und im geschäftlichen im haus hatte auch jeder plötzlich einen wunsch an dich.
01:12:08: Da gab es halt Ansprüche, wo man schnell gemerkt hat, die musst du abwehren.
01:12:14: Weil da jemand versucht in dein sozusagen Vorentscheidung zu treffen für die du entweder noch nicht so weit bist oder um die wirklich treffen zu können oder die nicht in deinem Sinne sind.
01:12:30: und ja das war schon.
01:12:32: also ist die Erfahrung wie groß der Unterschied von von der Verantwortung in Stellvertretung zu einer wirklich zum Chefredakteur.
01:12:41: Das hat mich schon überrascht und das hat auch eine ganze Weile gedauert, bis ich dann wieder die Souveränität... Ich weiß nicht, ob man das so nach außen gemerkt habe aber für mich selbst die Soveränität gefunden hatte, die Selbstsicherheit, die dafür notwendig ist um es da noch so eine lange Zeit dann zu machen.
01:13:00: Bekommt der Chefredaktör?
01:13:01: Ein bisschen gerade überlegt.
01:13:03: Der Chefredakter wenn er vorne Zwischen all seinen redakteuren sitzt.
01:13:09: Sind die erst mal skeptisch oder bekommt er erstmal Vorschusslaubern?
01:13:12: Oder ist es wirklich auch ein Kampf, dass man sich beweisen muss, dass Man im Endeffekt der Chef von allen ist?
01:13:21: Das ist glaube ich wie in jeder Firma.
01:13:22: ne du hast bei einem Teil der Kolleginnen und Kollegen Die Situation beim anderen dann die andere.
01:13:29: was für mich wo ich mir vier Gedanken gemacht habe im Vorfall das ich wieder zur freien Presse gekommen.
01:13:35: Ich kannte ja viele Kollegen und Kollegen aus meiner Zeit, als ich Redakteur war oder dann spätere So-Leiter bei der freien presse.
01:13:43: Und dann kam ich als Chefredakteur zurück.
01:13:46: Damals war das auch noch nicht so dass man sich in den Redaktionen grundsätzlich gebootst hätte.
01:13:50: Da gab es so praktische Fragen.
01:13:52: Verdammt mit wen warst du eigentlich schon per Du?
01:13:53: Und wen hast du noch gesiezt?
01:13:55: Wie gehst du künftig damit um?
01:14:03: Ansprüche bringt vielleicht der eine oder andere mit, mit dem du früher eng zusammengearbeitet hast.
01:14:07: Der dich als Kollegen empfunden hat und jetzt kommst du am Ende doch als vorgesetzter zurück.
01:14:15: wie managest du diesen Konflikt?
01:14:17: Das ist schon was bei mir speziell war weil ich halt in der Redaktion zurückkam die insgesamt relativ wenig personelle Veränderungen erlebt hat in diesem Jahr also in ihrer Gesamtszusammensetzung.
01:14:33: Ja und dann sind sicherlich auch heute so, es gibt ein paar die ganz froh sind dass ich da bin.
01:14:38: Und es gibt sicherlich noch ein paar, die wären froh wenn ich weg wäre weil dann die eine oder andere Sache vielleicht nicht mehr so hochgehoben würde wie sie jetzt hoch gehoben wird.
01:14:49: keine Ahnung bestimmt ist das so?
01:14:50: Okay Ich habe gerade auf die Uhe geguckt.
01:14:52: ich würde mich eigentlich interessiert mich noch wie dieses ganze Konstrukt ist.
01:14:56: aber ich glaube Das sind so eigene Regeln und da müsste man ein eigenes... Kommst du
01:15:00: doch mal bei uns vorbei.
01:15:01: Total gerne, weil mich würde wirklich interessieren wie viel Psychologie herrscht in dieser Chefredaktion also in dieser Redaktionsraum damit eine Zeitung überhaupt entsteht?
01:15:12: Psychologie!
01:15:13: Na wie viele Menschen versuchen Sie zu beeinflussen damit der Artikel drinsteht?
01:15:20: Wieviel
01:15:20: ist.. Da haben sie eine falsche Vorstellung von dem alltäglichen... Ja wahrscheinlich ich bin mit mit der Frage, welcher Artikel steht jetzt jeden Tag.
01:15:31: Welcher geht online?
01:15:32: Wann geht er online?
01:15:33: Wie geht er Online?
01:15:34: Welcher findet noch in die Zeitung?
01:15:38: kaum noch beschäftigt.
01:15:40: Dafür habe ich die Redaktion.
01:15:43: da hab' ich Kollegen und Kollegen, die das mit viel Souveränität und Professionalismus sehr professionell machen natürlich nämlich jeden Tag.
01:15:54: Aber und an Einflusses gibt es eine Konferenz, die findet jeden Tag um elf statt.
01:15:58: Wo man relativ gut in einer halben Stunde auch aus dem Lokalen alles mitnafährt was dort so passiert.
01:16:05: das ist für mich immer noch ein Punkt um mal wo ich entweder beim Thema besonders Interesse habe wo ich einen Konflikt spüre wo ich glaube etwas beitragen zu können wo ich schon einen Einfluß nehme.
01:16:19: aber ansonsten ist dieses sowohl dass Digitale wie das klassische Blatt machen Nicht mehr mein Job, das ist zum allergrößten Teil bin ich heute letzten Endes Manager wie viele Manager auch und kühle mich eher um die Entwicklung des Ganzen.
01:16:34: Und ein paar herausragende Projekte.
01:16:38: Aber ist es schön oder würden sie gerne wieder?
01:16:42: Also jeder der gerne schreibt, der gerne Schreib vermisst Das schreiben wir nicht mehr kann.
01:16:47: und ich bin glaube ich trotz allem dass ich jetzt gesagt habe wir sind große Teil meiner Arbeit heute halt eher Management.
01:16:54: Ich bin glaube noch einer der Chefredakte sich relativ viel das Schreiben noch bewahrt haben.
01:16:58: Also ich habe, wir schreiben mit Sascha Aouris und Nicole Jens zusammen zum Beispiel in der Woche ein Beilage im Wechsel wöchentlich eine Kolumne die dann auch online im Osten was Neues zu lesen ist.
01:17:14: Ich schreibe noch häufiger Kommentare zu größeren Themen, also vier im Rahmen der Kulturabschadung.
01:17:24: Ich habe sehr viel publizistischen Einfluss genommen in den letzten Jahren.
01:17:29: Das war ohnehin die Zeit, wo das wirken auf hier in der Region am stärksten zu spüren war, weil es halt auch eine Zeit war, wo vieles ja auf dem Spielstand ist und ich mache ab und an wenn ich mir erst mal gönne noch lange Interviews unter meinen Debatten Formate, wie sie jetzt hier mit dem Podcast dann halt live auf der Bühne wie den Chemnitzers Salon oder andere Leser-Debatten.
01:17:58: Und leider ist es dann so je nachdem wie viele Managementaufgaben Projekte du gerade vor deinem Brust hast das zu stärker leitet diese publizistische Seite.
01:18:08: Das ist schon immer eine Träne wert.
01:18:09: Aber das ist leider, das geht leider vielenso.
01:18:18: Ich bin genau an der Stelle, wo ich wirklich wirken kann.
01:18:22: Weil die Aufgabe war ja immens und es gab auch einen Preis dafür und also haben sie gut gemacht in dem Sinne.
01:18:32: aber da war er das erste Mal.
01:18:36: wahrscheinlich denke ich mir so wo man diese soziale Verantwortung auch so doll spürt und vielleicht auch darüber nachdenkt wenn ich die Lesen so viele Menschen, diese Zeitung und verlassen sich auf das Wort was da drin steht.
01:18:50: Ich habe Einfluss aber dieser Einfluß hat eine Verantwortung.
01:18:54: Ja es war schon eine Phase wo wir das ganz besonders gespürt haben wie alle.
01:19:01: Es war ne Phase die für uns auch sehr schwierig war weil wir selber mit vielen Anfeindungen konfrontiert waren.
01:19:10: Aber es war ne phase der war aus der wir gestärkt rausgekommen sind, weil wir es halt so gemacht haben wie wir es gemacht haben.
01:19:19: Es hat glaube ich viel Glaubwürdigkeit in der Stadt gebracht.
01:19:24: Wir sind in den Lücke gegangen dieser meiner Sichtheit.
01:19:27: damals.
01:19:28: In der Gesellschaft in Chemnitz gab es nach unserer meiner Beobachtung zu wenig Persönlichkeiten die in Verantwortung standen oder die Chance dazu gehabt hätten auch mal nach vorn zu treten.
01:19:42: Wir haben dann so ein bisschen die reine Beobachterposition verlassen und sind mit den Debatten, die wir organisiert haben stärker in eine gestaltende Rolle gegangen.
01:19:54: Das ist was, was glaube ich ohnehin dem Journalismus gut tut wenn er nicht nur beobachtet sondern auch diese Debatten durchaus mit gestaltet.
01:20:03: aber an der Situation war es wichtig und ja das war schon damals also so unmittelbar wie zu dieser Zeit habe ich das, glaube ich tatsächlich nie wieder erlebt.
01:20:15: Das eigene Wirken an eigen mein ich jetzt dass der des gesamten Hauses wichtig war auch für die Regionen.
01:20:26: Es war ja eigentlich mehr oder weniger der Grund warum mich sie angeschrieben hat nicht zu achtzehn sondern dieser Podcast von Ben ans Skript mit Höcke.
01:20:36: Ich hab es nicht gesehen ich habe bloß danach den Kai Diegmann ein Kollege von ihnen ehemals gehört und er hat gesagt, du kannst dich nicht als Podcast herausreden dass du kein Journalist bist.
01:20:49: Wenn du dann so eine riesengroße Reichweite hast, hast du trotzdem ne Verantwortung und musst journalistische Regeln befolgen.
01:20:56: Und da habe ich das erst mal drüber nachgedacht und hab gesagt naja gilt ja.
01:20:59: also ich habe gerne sechs Millionen Follower, Zuhörer egal aber ich habe mich noch nie darüber Gedanken gemacht welche Verantwortung hat man?
01:21:08: Und es gab vielleicht eine Folge schon, wo man sagen will.
01:21:10: Da habe ich selbst als Interviewer gedacht das klingt jetzt alles komisch hab's trotzdem stehen lassen weil ich dachte er stellt sich ja selber oder die Person stellt sich los.
01:21:21: kann man?
01:21:21: dass ist jetzt wirklich die Frage was muss passieren bei dem Medium?
01:21:25: Sie haben es jetzt ein bisschen... Also
01:21:26: Glückwirk meines Segerechen Journalists der in vielen Facetten ganz anders ist als ich.
01:21:31: aber an den Punkt aller recht.
01:21:34: also ich sehe das auch so.
01:21:35: Journalismus ist, oder der Beruf des Journalisten ist ja nicht definiert.
01:21:39: Ja das heißt also Journalismus schon aber nicht den Beruf des journalisten.
01:21:42: es gibt da keine Zulassungsbeschränkungen in dem Sinne.
01:21:46: Es gibt ein gewisses Muster wie die meisten zum Journalismus kommen.
01:21:49: Aber Die Meinungs- und die Pressefreiheit liegt so an dass eigentlich jeder erstmal ein Journalist sein kann der's will Was ein Podcaster und sage mal herkömmlicher Journalist gemeinsam haben, sie betreiben eine öffentliche Kommunikation.
01:22:07: Sie erreichen im großes Publikum und versorgen dieses Publikums mit Information.
01:22:16: Früher hat man um dies tun zu können in der Regel ein großes Verlagshaus gebraucht weil es eine gewisse technische Ausstattung brauchte um so ein Publikium zu erreichen.
01:22:23: heute durch Internet noch stärker sozialer Medien braucht man das nicht mehr und brauchen gewisse Grundausstattung, die relativ verschwinglich ist.
01:22:32: und dann kann man wenn man gutes Millionen erreichen.
01:22:37: Wenn ich Millionen erreichen kann, kann ich aber auch Millionen Blödsinn erzählen ob ich das will oder nicht.
01:22:43: Das heißt Ich habe schon auf das was daraus folgt aus meiner Sicht eine gewisse Verantwortung Und ich halte es für naiv wie es auch im Nachgang dieses Höcke Interviews wahrgenommen, dass man sagt ja wenn ich den so reden lasse dann erfahre ich ja mehr als wenn ich jetzt als Journalist ihn irgendwie ständig konfrontiere mit irgendwelchen Aussagen.
01:23:08: Dann erzählt er mir nichts.
01:23:10: das sind aus meiner Sicht zwei paar Schuhe.
01:23:13: also auch wenn Ich jetzt den Reden lasse kann damit dermaßen die Taschen vollhauen.
01:23:17: Also wenn ich nicht vorbereitet bin auf denen theoretisch aber sie zum Beispiel heute ist die singe vorbereitet.
01:23:22: Das heißt, die haben ja eine gewisse schonalistische Grundaufgabe längst erledigt.
01:23:27: Sie haben vorher recherchiert.
01:23:29: das war auch
01:23:30: bei Ihnen einfacher.
01:23:32: Das war auch in dem Fall der so.
01:23:37: Ben Unscripted ist ja nicht unverbereitet reingegangen aber mit einer ganz anderen Attitüde äußert er sich jedenfalls nach der Motto wenn ich jemand freiläden lasse sagt er schon irgendwann die Wahrheit dass kann dazu kommen Muss aber nicht, der kann das Unmöglichste erzählen und man merkt es nicht.
01:23:57: Und man kann das auch relativ gut machen.
01:23:59: Also dass man schon besonders aufmerksam sein muss, dass man merke, dass da jetzt die Taschen voll haut.
01:24:09: Journalismus macht ja eins... Es unterscheidet sich vom einfach nur weitergeben von Informationen.
01:24:16: im besten Fall dadurch, dass das Information überprüft Und natürlich auch irgendwo priorisiert und dann sozusagen auch weiter gibt.
01:24:26: Im Interview ist es für Journalisten nicht einfach, immer Informationen sofort zu überprüfen weil du bist auch mit Aussagen konfrontiert in einem Gespräch auf die dir jetzt als Journalist mal nicht vorbereitet bist.
01:24:40: aber eine gute Vorbereitung die mir halt hilft an den vorher zu wissen, welche Stellen könnten diejenigen sein wo der Gesprächsbord mal etwas versucht zu verbergen.
01:24:51: Wo hilft eine Konfrontation mit dem Fakt oder mit einer vorherigen Aussage von ihm dass du vielleicht doch hinter diese Fassade kommst?
01:25:01: Das ist der Unterschied des Journalisten und ich finde das gehört unbedingt dazu damit man nicht am Ende Unter der Prämisse.
01:25:12: Ich will die Debatte erweitern, indem ich Menschen einfach mal zu Wort kommen lasse, die im Journalismus nicht im Herkömmlichen selten zu Wortkommen, dass sich dann auch diese Debatte mit so viel Information dann auch anreichend und die letzten Endes nicht stimmen oder eher dem Personenmarketing entsprechen.
01:25:31: Marketing ist ja auch eine Frage der Kommunikation, wo sozusagen der Sender bestimmt welche Botschaft angekommen soll.
01:25:41: Ich fand eine interessante Passage in dem Gespräch, was Ben an Skripte hinterher mit der Journalistin, die ehemalige Chefredakteurin des Spiegel geführt hat.
01:25:52: Wo er meinte, er hatte mit vielen Leuten ein bisschen angesprochen und die wenigsten wären zufrieden gewesen mit ihren Gesprächen, die sie mit Journalisten geführt haben.
01:26:01: Die Zufriedenheit ist da auch nicht das erste Kategorie um die es da geht.
01:26:13: Informationen, welche Informationen lässt sich auch so ein Gespräch gewinnen.
01:26:18: Die für eine gesellschaftliche Debatte als wichtig angesehen werden von dem Journalisten.
01:26:27: Das heißt das ändert sich die.
01:26:32: Der Charakter des Gesprächs ändert sich, ob ich es journalistisch führe oder ob ich so führe.
01:26:36: Nach dem Motto ist er derjenige, der befragte es sich bestmöglich präsentieren könnte.
01:26:42: Das sind zwei unterschiedliche Ansätze.
01:26:44: Kann ich ja jetzt auch mal sagen... Ich finde's schwierig!
01:26:47: Es ist ein anderes Gespräch mit den anderen Gästen bisher mit ihnen.
01:26:53: Aber wahrscheinlich auch nur von mir, weil ich darüber nachdenke, ob sie selber eine Geschichte ... im Kopf haben, weil sie ja in Geschichten denken als Journalist.
01:27:03: Das macht es für mich total schwierig, weil die ja nicht so offen sind... also zwei Geschichten, die vielleicht gegeneinander kämpfen.
01:27:10: Jeder hat eine Geschichte im Kopf?
01:27:12: Ja genau!
01:27:14: Da ich auch die Anna auf der anderen Seite sitze weiß ich mal wie man Interviews führt und insofern bin ich da vielleicht ein bisschen anders.
01:27:25: aber das jeder, der hier sitzt mit einer eigenen Botschaft kommt und die im Kopf hat.
01:27:31: Das ist selbstverständlich so.
01:27:32: Und deswegen sage ich ja es ist eine gewisse Naivität dabei zu glauben man lässt die Leute reden und dann erfährt man die ganze Wahrheit.
01:27:40: Dazu gehört halt aus meiner Sicht mehr.
01:27:43: aber wenn man das so tun will dass auch nichts Verwerfliches wo ich finde wo es schwierig ist wenn dann Menschen die an dieser Stelle sagen Ich bin ja kein Journalist auf der anderen Seite und ich muss mich nicht an gewisse berufsethische Regeln, Nomenheiten.
01:28:00: Dann auf der anderen Seite aber die Privilegien von Journalisten beanspruchen, indem sie halt gewissen Zugang zu Veranstaltungen und Zugang zur Information beansprochen haben.
01:28:12: Journalisten unter journalistischen Medien eigentlich vorbehalten sind.
01:28:17: Also ich mach's kurz, ich würde bei dem Ben auch sagen das war der wollte die Reichweite haben.
01:28:21: er wusste ganz genau was passiert wenn der Höcke kommt dass viele Leute einschalten.
01:28:26: dieses Ich bin kein Journalist fand ich gar nicht so interessant.
01:28:31: ja die Verantwortung einfach weil so viele Menschen schauen.
01:28:34: aber wenn ich ihm ist es bei mir genauso.
01:28:38: Jetzt ist aber die Frage, wie ich mache das denn jetzt?
01:28:41: Also ich mir jetzt vorstelle... Bei Ihnen ist es relativ einfach, weil's schon überall steht!
01:28:45: Sie haben gesagt, dass sie zweiundneunzig zur freien Presse kommen.
01:28:49: Dann ruft mich jetzt ein Redakteur an und sagt, ne stimmt gar nicht, der war ja achtundneinzig.
01:28:54: Ist er erst gekommen und hat als Hausmeister begonnen.
01:28:57: Er war gar nicht der Chefredakteur.
01:28:59: Wie
01:29:00: kann ich das Gespräch, nämlich das Gespräche sofort löschig ist, weil Unbarheiten gesagt wurden.
01:29:07: Versuche ich es einzuordnen und zu sagen, es wurde und vor allem inhaltlich.
01:29:12: wie mache ich's?
01:29:13: Mache ich einen Vorspann da müsste ich ja sozusagen alles nochmal über Monate nicht mitbräuchte eigentlich eine Testhörer schafft die prüft ob das stimmt.
01:29:27: Es steht und fällt in der Tat mit der Vorrecherche ein gutes Gespräch also ein gutes Interview.
01:29:35: Auch Journalisten führen Interviews mit unter so, dass sie natürlich zunächst aus einer gewissen Vertrauensebene aufbauen.
01:29:43: Weil das für jedes Gespräch wichtig ist um den anderen auch ein Stück weit zu öffnen und da können aber dann durchaus auch mal konfrontative Fragen folgen und nicht jeder macht es auf die gleiche Art und Weise.
01:29:55: Es gibt halt auch Journalist-, also Interviewformen gibt's ja.
01:29:57: jetzt kommen wir schon fast in eine journalistische Methodik.
01:30:01: Wie unterschiedlich.
01:30:01: Ich kann ein informatives Interview führen, wo ich einfach aus dem Gegenüber was rauskriegen will.
01:30:06: Da hat irgendjemand eine neue Wasserstofftechnik entwickelt und ich will einfacher fahren.
01:30:12: wie funktioniert die?
01:30:13: Das wird dann erst ein informatives Interview sein.
01:30:15: ob das Interviedergabe als Interviewform geeignet ist an der Stelle mal sei dahingestellt.
01:30:21: In der Konstellation, in Konfliktdiskutiere wo es eher ins Gespräch geht.
01:30:31: Wo ich eher zwei gleichrangige an den Tisch sitzen habe die miteinander über einen Thema diskutieren so wie wir das jetzt vielleicht mit diesem Höcke-Podcast ein bisschen weit machen.
01:30:43: Ich kann Interview führen um jemanden zu portätieren.
01:30:46: also wie viele Podcaste was ja eigentlich auch da wenn ich das in Ihres Podcasts richtig verstehe ja da eher so ist Ich möchte jemanden eher portraitieren, auch dann ist mit dem Interview machen.
01:30:58: Also das ist sehr unterschiedlich.
01:31:00: aber die Qualität steht und fällt mit der Vorbereitung dass man auf möglichst... Dass man schon weiß auch.
01:31:07: wo kann ich den anderen vielleicht mal kriegen?
01:31:08: Wo kann ich etwas erfahren was er von sich aus vielleicht nicht sagen würde.
01:31:14: Aber was relevant ist Dann ist es halt Interviews, wenn sie halt live aufgezeichnet sind.
01:31:22: Also sind sie live.
01:31:23: also dann muss man auch damit leben.
01:31:27: Wenn da ein sachlicher Fehler drin ist, dann Muss man ihnen irgendwie Korrigieren im Abspannen oder keine Ahnung was?
01:31:35: Habs jetzt gelöscht oder raus schneiden oder
01:31:38: nicht als das ganze ganzen podcast können?
01:31:39: ja wenn
01:31:40: wenn es natürlich so weit geht dass das nicht fähig aus sozusagen in der Basis fragwürdig wird dann dann steht natürlich auch diese Diese Option, wie gesagt das ist jetzt nicht unser Heimatmedium.
01:31:52: Das gefilmte Interview hat es mit dem Text noch ein bisschen einfacher.
01:31:59: aber also wirklich Grundprinzip für ein gutes Gespräch ist die Vorbereitung und die Recherche vorab und die Flexibilität im Gespräch, dass zuhören.
01:32:14: Ich glaube ich führe auch Ganz gut Interviews, was ich für sie gern immer zu zweit.
01:32:21: Also mit den Kollegen oder Kolleginnen zusammen weil das die Fähigkeit vergrößert die Möglichkeit dem anderen auch zuzuhören und dann die Passagen zu finden wo man merkt es ist nicht die ganze Geschichte oder da man weiß aufgrund der Vorrecherche Da gibt's noch mehr oder muss man ihn nochmal konfrontieren oder er selbst in dem ganzen Gespräch widersprüchlich wird, also dieses Zuhörenden auch darauf reagieren zu können ist wiederum wichtiger als jetzt ein Frage-Katalog den man vorher hat.
01:32:58: Ich habe immer einen Frage- Katalog aber sehr flexiblen, den ich während des Gesprächs auch mehrfach neu priorisiere und damit das Gespräch lebendig bleibt.
01:33:08: Ich stelle mal so ein paar Standardfragen okay?
01:33:11: Und auch da interessiert mich natürlich gerade... gerade bei einer, besonders ihre Meinung.
01:33:17: Die erste ist was würden Sie sozusagen dem zwanzigjährigen Journalistik- Studenten empfehlenden Ratschlag geben?
01:33:28: Aus der Herzenperspektive?
01:33:30: Ja das den Ratschag gebe ich.
01:33:32: seit lang studieren Fach und Studiere im Nebenfachjournalistik oder besuchende Journalisten Schule Weil.
01:33:44: Fachwissen ist gut, analytische Fähigkeiten sind für Journalisten wichtig.
01:33:49: Werden immer wichtiger ist auch eine Schwäche des Journalismus dass er analytisch in der Breite glaube ich nicht gut genug aufgestellt ist dazu zu viel noch mit Wiedergabe von Positionen von Meinungen und Statements arbeitet zu selten in die Tiefe kommt.
01:34:10: Also das würde ich jedem empfehlen.
01:34:11: Also Journalismus ist noch immer ein ganz spannender Beruf, aber man sollte es in einem Fachgebiet besorgen oder beschaffen, indem man mehr weiß als andere.
01:34:21: Interessant dass Sie da das berufliche Feld gewählt haben?
01:34:25: Hätte ja auch sein können.
01:34:26: macht mehr Sport oder so okay.
01:34:31: Im Laufe eines Lebens entdeckt man einen Talent was man Wo man sich sagt, auch hätte ich das mal mit Kindheit schon begonnen.
01:34:39: Dann wäre vielleicht mein Lebenswegen anderer gewesen nicht unbedingt ein Besserer aber ein anderer.
01:34:45: Die Frage wird was ist es bei Ihnen?
01:34:47: Haben Sie so einen Talent entdeckt?
01:34:48: sie dürfen nachdenken.
01:34:49: Ich glaube dass ich ein guter Liedermacher geworden wäre also dass ich Wahrscheinlich Mit einer Gitarre auf einer bühne sehr klein auf eine Kleinkunstbühne gesessen hätte und sehr melancholische Lieder geschrieben hätte und dann traurig gewesen werden, dass da keine tausend Menschen sind.
01:35:08: Was ist es bei Ihnen?
01:35:09: Haben Sie was entdeckt?
01:35:12: Eines in der Tat fällt mir das schwer... Also der Liedermacher wäre es nicht gewesen.
01:35:19: Ich glaube ich bin eigentlich schon ziemlich dem weggegangen für den ich ganz gut geeignet bin.
01:35:26: Ich habe relativ späten ein gewisses Febe oder auch Insinn entdeckt.
01:35:35: Ich glaube, ich kann ganz gut spüren sowohl in mich rein und ich hatte immer Psychologie interessiert.
01:35:42: Auch im Studium schon habe ich das zwei oder drei Semester.
01:35:45: Da war es mit drin.
01:35:49: Da hat mich immer interessiert auch danach.
01:35:53: Also ich hätte auch an dem Bereich ganz gut arbeiten können weil ich glaube schon eine sensible Person bin.
01:36:02: So ein paar Techniken entwickelt, wie ich damit Stress umgehen kann.
01:36:08: Das ist auch ein Tipp an junge Journalisten.
01:36:10: so was braucht man?
01:36:10: Man braucht einen Ausgleich zu dem, was man beruflich tut.
01:36:17: Aber ich habe jetzt keinen Beruf gefunden oder keine Rolle in der ich mich heute sehen würde und dann sage ich da wärst du aber viel viel glücklicher.
01:36:25: Ich finde die Frage eigentlich total spannend.
01:36:27: Steller war fest dass die Leute, die ich hier in der Bühe Dadurch, dass sie hier in dem Podcast sind ja in einer Sache besonders gut geworden sind und wahrscheinlich genau das große Talent was Sie hatten ausgelebt haben.
01:36:41: Es
01:36:41: gibt ja diese alte Beisheit nur wenn du etwas gerne machst kannst du darin gut werden.
01:36:47: Im Rückschluss führt es automatisch dazu diejenigen die gut sind das auch gerne machen und die wiederum sitzen bei ihnen am Tisch.
01:36:55: Genau jetzt bin ich sehr gespannt.
01:36:57: Transformation des Ostens Chemnitz, wie wird sich diese Stadt entwickeln?
01:37:05: Und was müsste man ... Das ist der erste Teil, wo er jetzt über vierzigmal gefragt.
01:37:10: Jetzt interessiert mich eigentlich, was muss konkret passieren, dass irgendwas Gutes passiert.
01:37:18: Es ist eine Wertung.
01:37:19: Ich will nicht sagen, dass Chemnits nicht gut ist.
01:37:24: Ganz schwierige Frage.
01:37:24: Das größte Problem ist etwas, wofür niemand in der Stadt ist.
01:37:30: Eigentlich noch groß, was kann außer dass er vielleicht zu wenig Kinder macht hat die hier geblieben sind.
01:37:35: Also die Demografie ist das größte Problem für die Stadt in der wiederum sehr viel hängt.
01:37:40: Noch mehr halt im Umland.
01:37:43: also ich glaube es ist keine einfache Aufgabe die die Region hierzu lösen hat zumal wir jetzt auch nochmal diesen branche umbruch haben.
01:38:02: Eins ist glaube ich wichtig, sie muss ihre Offenheit für Neues behalten und das auch ein bisschen stärker noch zeigen.
01:38:10: Sie neigt manchmal ein bisschen dazu zu sehr mit den eigenen Maßstäben zufriedenzusein.
01:38:18: Das hilft nicht an der Stelle Aber auf der anderen Seite ist sie eine Region die eine Stärke hat, die sie eigentlich attraktiv machen könnte auch für andere Menschen.
01:38:36: Sie funktioniert.
01:38:41: Sie bietet in Gebieten einen Wohnraum und Lebensraum wo ich mit relativ wenig akuten Konflikten zu tun habe.
01:38:52: Daraus könnte man eine Stärkung machen.
01:38:56: das verlangt aber dass wir mehr jüngere Leute mehr Familien wieder herkriegt, die hier eine Perspektive sehen.
01:39:03: und man weiß es ist unwahrscheinlich schwer Bevölkerungsentwicklung irgendwie zu steuern.
01:39:11: Leute zu animieren irgendwo hinzugehen das hängt am Ende dann doch wieder an den harten Faktoren bei allen bei aller Qualität der weichen Faktor.
01:39:21: und am ende entscheidet doch häufig welchen Job kann ich da machen?
01:39:24: was kann ich verdienen?
01:39:26: Welche Perspektive habe ich dort?
01:39:28: Und da stehen wir momentan wirklich vor großen Herausforderungen.
01:39:32: Okay, dann mal ist es mal anders!
01:39:34: Wir stellen uns jetzt vor dass dir ein gewisser Elon Musk hier sitzt und warum auch immer uns so viel Geld zur Verfügung stellt um eine Sache in Chemnitz zu verändern.
01:39:45: das ist eine bessere Zukunft.
01:39:49: Was würden Sie da machen?
01:39:51: Eine Tip Firma?
01:39:53: ist es das oder...
01:40:01: Ich glaube, also mit einem Maske.
01:40:03: Ja,
01:40:05: ich hätte auch Gott sagen
01:40:06: können.
01:40:07: Irgendwo bin ich ein zu rationaler Mensch um auf so eine Frage vernünftig zu antworten.
01:40:11: Ich glaube er ehe wir uns auf eine bestimmte Technologie oder sowas stützen wäre es eher gut wenn man tatsächlich wieder in der Region käme die in ihren Prozessen In ihren Entscheidungen Zu einer Pionierregion würde schneller ist als andere mit weniger Aufwand zur Entscheidung kommt.
01:40:34: Das das letzten Endes für Ansiedlungen, für Erfolg glaube ich.
01:40:39: wichtiger ist dass man jetzt sagt okay wir machen auch Chips wie die Dresdner oder wir machen jetzt auch Rüstung und auch Raumfahrt.
01:40:47: Alles das kann dazugehören.
01:40:50: Sollte man sich auch gut angucken in der heutigen Zeit ob es nicht Potenziale hat.
01:40:55: aber ich glaube Wichtiger ist dieser Unterbau auf diese Entwicklung flexibel und schnell reagieren kann, weil wir haben in den letzten fünf oder zehn Jahren gesehen wie schnell gewisse Branchen hochgehen.
01:41:10: Und wieder zusammenbrechen.
01:41:11: zu Nasenbeispiel dafür einen großen Standort im Freiburg gehabt von dem jetzt praktisch nichts mehr übrig ist.
01:41:17: Also insofern würde ich mich nicht auf eine einzelne Branche festlegen.
01:41:24: Zwei Gäste liebend gern Frauen Wo sie die Geschichte gern malten, wo sich die Geschichten noch nicht erfragt haben.
01:41:32: Ich meine Sie können wenn Sie wollen jede Geschichte sich anhören aber wo Sie sagen das Format ich kann es bei mir nicht machen Aber hier in der Sea Level Podcast vielleicht zwei Gäste die Sie gerne mal hier sehen würden.
01:41:44: Ich wüsste nicht warum wir das bei uns nicht machen könnten?
01:41:48: Wenn
01:41:48: wir uns einfach dazu entscheiden dass das für uns sozusagen zum Geschäftsmodell passt und auch den entsprechenden Ertrag hat.
01:41:57: Zwei Personen aus der Region, wo ich sage die lohnt sich bestimmt dass man sie hier nochmal sprechen.
01:42:06: Wo ich glaube das ich zu wenig über Sie weiß.
01:42:15: Ich finde wir hatten gerade sehr spannende Texte über ihre Sommerfeld in unserer Wochenende Ausgabe vergangenen Wochenende über den Konflikt, den sie auch mit Den Konflikt, den sie hier vor Ort mit dem Naos-Konflikt austrägt.
01:42:36: Auf
01:42:36: jeden Fall ist es
01:42:37: sehr spannend.
01:42:39: Auch noch mehr über diese Frau und auch den Konflikten dahinter zu erfahren.
01:42:46: Ein Thema... Und ich finde wer natürlich bei uns schon vorgekommen ist, auch mit Interviews in einem, wo man auch von der Person gern auch noch mehr fahren kann des Florence Thomas, die Chefin der Generaldirektorin der Kunstsammlung.
01:43:05: Die in der Stadt eine große Rolle spielt.
01:43:07: ich finde auch in großen Fußstapfen erfolgreich getreten ist aber als Persönlichkeit eher noch ein bisschen
01:43:16: hier in der
01:43:17: Brunnen.
01:43:17: Wurde
01:43:17: sich interessant wirklich schon zweimal gewünscht.
01:43:22: Ich weiß nicht jetzt gar nicht mehr genau wer es war aber finde ich interessant.
01:43:26: also jetzt ist die Frage ob Sie das möchte, aber das ist ja nur eine Frage.
01:43:31: Das ist für alle Menschen die in der Öffentlichkeit stehen und stärker mit Kommunikationen umgehen ist es.
01:43:36: Die gehen vielleicht mit dieser Frage ob ich das will rationaler um als anderes mit Sicherheit so.
01:43:43: Okay vielen Dank und wir sehen uns irgendwann wieder.
01:43:48: Tschüss!
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