Am Rotwein gescheitert, mit Beton promoviert - Nicole Lorenz (ehem. GF axilaris) Leiterin Verwaltung und Organisation ibes AG
Shownotes
## Titel
Nicole Lorenz: Am Rotwein gescheitert, mit Beton promoviert
## Untertitel
Von Mitarbeiterin Nummer 29 in die Geschäftsführung
## Beschreibung
In ihrer Doktorarbeit ist der Rotwein durchgefallen, der Beton hat bestanden. Nicole Lorenz, Wirtschaftsmathematikerin, heute Leiterin Verwaltung und Organisation bei der ibes AG in Chemnitz. 2014 kam sie als Mitarbeiterin Nummer 29 zu axilaris, der IT-Tochter der Sparkasse Chemnitz, saß zwei Jahre später in der Geschäftsführung und hat die Firma von rund 40 auf fast 200 Leute mit aufgebaut. Wir reden über ein Abi mit 1,3 und ihre erste Übung vor 50 Studenten, bei der sie nur überlegt hat, wie sie da wieder wegkommt. Über sieben Jahre Promotion mit zwei Kindern und halber Stelle. Und über KI im Mittelstand: Viele wissen, dass sie müssen. Die Frage ist nur, wie. Für Chemnitz 2042 würde sie alles Geld in Bildung stecken. Meine früheste Aufnahme bisher. Sie war wacher als ich.
Kapitel
00:00 Die früheste Aufnahme
01:25 Dorfkind bei Meerane
04:31 Mathe und Abi mit 1,3
13:03 Erste Übung vor 50 Studenten
18:23 Promotion: Rotwein und Beton
34:21 Einstieg bei axilaris
40:57 Sprung in die Geschäftsführung
49:00 Wechsel zur ibes AG
52:18 KI im Mittelstand
1:13:39 Chemnitz 2042: Bildung
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00:00:02: Man ist natürlich stolz drauf, ja aber das macht eigentlich irgendwie besonders finde ich.
00:00:08: Was hast du so besonders gemacht?
00:00:11: Dass man sich in die Geschäftsführung geholfen hat.
00:00:13: Möglicherweise war es der Weitblick, bin niemand der sich auf seine Rolle nur zurückzieht habe auch durchaus Lust was zu verändern.
00:00:23: Erraten.
00:00:23: Mach einfach!
00:00:24: Gehe mit Mut an die Sachen ran, das wird schon gut.
00:00:27: Man kann doch mal falsch abbiegen und irgendwie kommt man wieder einen Punkt an der es gut wird.
00:00:36: Herzlich willkommen im C-Level Podcast dem Podcast wo ich die Business Ebene mit dem C für Chemnitz verbinde.
00:00:43: Liebe Nicole Es ist die früheste Aufnahme die ich je gemacht habe und ich bin überhaupt kein Morgenmensch.
00:00:48: Wir sagen nicht wie früh es ist weil dann alle sagen da so früh ist es ja gar nicht.
00:00:52: aber ich freue mich total dass du da bist.
00:00:55: herzlich Willkommen
00:00:56: Danke für die Einladung, ich freue mich auch da zu sein.
00:00:58: Ich bin ein großer Fan des Podcasts und heute selber hier.
00:01:01: das ist verrückt!
00:01:02: Ja... Ich kenne dich glaube ich wahrscheinlich länger als du mich.
00:01:11: Wir sind uns dann persönlicher begegnet bei der Überstunde.
00:01:15: Ich kenn dich aber noch als Geschäftswirrende Akselarisme.
00:01:18: und wobei ist Axelaris eigentlich richtig gesagt, weil mich Claude neulich mal verbessert hat.
00:01:25: Das es gar nicht Axelaris heißt sondern irgendwie anders aus.
00:01:29: Nee, heizt Axelanis genau!
00:01:30: Kann ich mal Claude sagen was nicht recht?
00:01:34: Genau.
00:01:34: also ich kenne dich über dem Kontext Firmläufe und da schauen wir schon wer
00:01:41: in
00:01:41: Chemnitz sozusagen die Geschäftsführer sind.
00:01:44: du hast die Axelars mit aufgebaut dann warst von Anfang an dabei.
00:01:50: Aber wenn du den Podcast kennst, dann weißt du ja das wir ganz früh anfangen.
00:01:55: Also wo bist du geboren?
00:01:58: Wenn du sagen möchtest wann du geboren bist wäre es auch schön um zu einen Ordnung.
00:02:02: Ja ich bin neunundachtzig in Merane geboren wobei in Meranen war ich selten.
00:02:08: Ich bin in Tlauha aufgewachsen also gar nicht weit von Meraner aber auch gar nicht so weit vom Chemnitz genau
00:02:16: Und ganz normal, also Merane kenne ich nur wegen der steilen Wand.
00:02:20: Ja
00:02:21: genau!
00:02:21: Wir sind gerade
00:02:22: erst wieder hochgefahren und haben tolle Bilder.
00:02:25: Ganz normal dort, also du in Glauchau aufgewachsen?
00:02:29: Ja!
00:02:30: Dort zu Kindergarten, Grundschule... das heißt noch die Grundschulen, neunundachtzig bist du dann musstest ja den Wechsel gleich ins neue Schulstück.
00:02:41: Ich
00:02:41: bin achtundachtzlich eingeschult wurden Genau, war im Kindergarten hatte eine wundervolle Kindheit auf dem Dorf.
00:02:48: Also bin ein richtiges Dorfkind mit vielen Tieren und viel Freiheit.
00:02:52: Bin in die Grundschule gingen, ich hatte also noch zwei Jahre vor Wendeschulen und habe dann sozusagen nach der zweiten Klasse die ganzen Veränderungen mitgekriegt.
00:03:04: Kannst du dich, weil das ja auch im Standard noch an neun und acht Jahren irgendwas Wendezeit erinnern?
00:03:09: Nee, also meine Langzeiterinnerung ist eh schlecht.
00:03:12: Also an das Dorfleben kann ich mich gut erinnern... ...an die Wände genau genommen gar nicht.
00:03:18: was es für die Schule bedeutete ja aber dieser Moment da wird jetzt alles anders den älteren so erlebt haben wirklich null.
00:03:27: Für deinen Eltern auch nicht irgendwie so eine große?
00:03:31: Nein, also weiß ich nicht oder erinnere ich mich nicht tatsächlich
00:03:37: Aber das ist ja dann auch interessant, weil dann jetzt mal wir als Eltern ... Wenn es das gegeben hat, haben deine Eltern auf alle Fälle es dir nicht gezeigt.
00:03:45: Oder du hast wirklich ein ganz schlechtes Linebackfett?
00:03:48: Es war so traumatisch dass sie das jetzt blockst.
00:03:52: Ich hab übrigens auch ein ganz schlechtes Langzeit gesehen.
00:03:54: Ja, also für mich in meiner Wahrnehmung war das kein großer Bruch der für mich eine Rolle gespielt hätte, so würde ich sagen.
00:04:02: Der irgendwie mit meinen Eltern so viel gemacht hätte... dass es deutlich auf mich gewirkt hätte.
00:04:09: Also ich weiß ja, was du dann später im Studium gemacht hast.
00:04:13: Jetzt noch mal diese Standardfrage aber ich glaube dann weißt du das auch nicht?
00:04:18: Die Hundertd-Mark Begrüßungsgeld hast gar keine...
00:04:21: Nein, aber ich habe's tatsächlich gefragt!
00:04:25: Meine Mutter hat sofort gesagt für fünf D-Mark eine frische Ananas.
00:04:30: Das war ihre Antwort innerhalb ganz kurzer Zeit.
00:04:33: Und sie hat noch mal überlegt und Joghurt, weil den gab es nicht!
00:04:36: Also die haben ganz normal eingekauft keine großen Highlights, keine großen Träume, die dann damit erfüllt wurden... ...und ich weiß wir waren immer in Bayern einkaufen, da erinner ich mich an die Geschäfte aber nicht was wir gekauft haben.
00:04:49: Okay, verrückt.
00:04:51: Ja man müsste öfter so auf sein Joghurte nochmal zurückblitten, ne?
00:04:54: In der man sich täglich rein holt.
00:04:58: Kannst du dich erinnern wenn du Dann wirst du ja aufs Gymnasium gegangen sein, das erste Mal gemerkt hast.
00:05:03: Oh Mathe ist richtig geil!
00:05:08: Nein an den Moment kann ich mich nicht erinnern wobei ich glaube alle Fächer gut fand außer Sprachen.
00:05:18: also ich war super gerne in der Schule das war irgendwie meins genau und da war Mathe jetzt lange Zeit.
00:05:27: Also vielleicht dann so ab der achten Klasse habe ich immer extra Aufgaben bekommen, dass sich niemanden nerve mit Nachfragen.
00:05:34: Das war vielleicht der Moment ja aber das Bewusstsein und auch Ich will das mal studieren kam ganz ganz ganz spät.
00:05:44: Hast du wie der Oberbürgermeister auch an Matto Olympian teilgenommen?
00:05:48: Ich habe teilgenommen, wobei das war ja immer so.
00:05:52: Man brauchte für die erste Runde Lehrer unter Schule, die das betreut haben.
00:05:57: erst dann wurde das überregional und wurde zentral betreuert Und das war leider bei uns ein Problem also das manche Jahre gab es da ist dann konnte man teilnehmen.
00:06:10: Spätestens als das über regional wurde fehlte aber das Engagement so ein bisschen.
00:06:13: Also ich hätte das gern gemacht ich hab das auch ein paar mal gemacht Aber Nee, das hatte nicht so viel Unterstützung bei uns.
00:06:22: Weil sie ja meine Sporthistorie hast du einen Sport gemacht?
00:06:26: Ich weiß nicht mehr wann genau in welchem Alter aber Schwimm war bei unserem Thema.
00:06:32: ich meine auch diese Sichtungen hat es bei uns gegeben Aber auch das Bewusstsein was dann mit den Kindern passiert wenn man dazu tief eintaucht.
00:06:40: deswegen In meiner Erinnerung haben meine Eltern das dann abgeblokt aber bei uns wäre es schwimmen gewesen Aber ich war dann noch mal in der Wasserwacht, als ich vielleicht vierzehn war.
00:06:54: Also das war schon ein Thema aber kein besonders großes.
00:06:59: So also wir sind in der achten Klasse.
00:07:01: du darfst ein paar Mathe Sachen mehr machen?
00:07:04: Wann begannen sozusagen eine Leidenschaft?
00:07:06: oder war das erst wirklich im Studium dass du gesagt hast
00:07:10: Als ich sage, elfte zwölfte Klasse, Mathe Leistungskurs.
00:07:13: Was
00:07:13: hast du für eine Abschlussnorte gehabt, Abi?
00:07:15: Eins
00:07:16: Komma Drei!
00:07:16: Achso ne, insgesamt eins Komma drei, Matthe... Thirteen, vierzehn Punkte.
00:07:20: also ja
00:07:24: Okay Krass.
00:07:27: Also das war, also da wusstest Du cool
00:07:30: Ja es war aber auch als er mich ärgert immer so ein bisschen der Blick auf die Mathematik in der Gesellschaft, weil das spaltet ja die Menschen.
00:07:39: Also es gibt die Begeisterten, die sagen, dass ist cool und logisch... Vielleicht auch da muss ich nicht viel machen, aber ich finde das stimmt nicht.
00:07:48: Und die anderen, die da ein großes Problem mit haben und es setzt sich ja leider oft fort in dem man sagt, das habe ich auch schon nicht verstanden, das ist nur Mathe, das musst du nicht verstehen!
00:07:57: Das ärgert mich, dass ist so das einzige Fach von dem man das behauptet.
00:08:01: also das sagt man über Sprachen nicht, das sagt Man über Kunst eher selten.
00:08:07: Bei Mathe ist es aber so dieses Hop oder Top.
00:08:12: Wenn es gut erklärt wird, ist das von den Werkzeugen her eigentlich einfach.
00:08:18: Und dann braucht's ganz viel Übung, dass ich Zusammenhänge erkenne und ich glaube... Das glaubt man von Mathe ja immer nicht!
00:08:26: Also wenn ich einen dicken Hefter Biologie habe, ist mir klar, ich muss ihn lernen.
00:08:30: Das sind drei Hundert Seiten und bei Mathe heißt halt üben üben, üben immer wieder, immer wieder anwenden.
00:08:38: und das hab' ich gemacht Also bis mir zu dem Ohrenraum rauskam.
00:08:43: Es wurde lange Zeit, ich weiß nicht ob es immer noch gemacht wird bei den Personalern, die haben auf die Abi-Matte Note geguckt weil die Abi Mathe Note korrolliert mit der Leistungsbereitschaft oder Leistungsmotivation von Mitarbeitern.
00:08:58: Weil wie du es eben gesagt hast musst du das halt üben.
00:09:00: Du musst halt immer wieder erkennen.
00:09:02: ah jetzt ist wieder Muster erkennen.
00:09:04: Ich habe auch mal der Leistungskurs gemacht aber ich war nicht so gut wie du.
00:09:08: Aber Es gibt ja auch total viele Verbindungen zwischen Mathe und Philosophie zum Beispiel, weil das ja logisch ist.
00:09:15: Und deshalb ... ich versteh das schon!
00:09:17: Ich finde immer interessant dass man ja noch nie, also wenn du das philosophisch betrachten, wo kommt das her?
00:09:23: Warum funktioniert das überall?
00:09:25: Warum hat jede Sprache sozusagen intuitiv die Mathematik gefunden?
00:09:31: Warum basiert unser Universum auf mathematischen Themen, wo man denkt, wach... Steckt da vielleicht mehr dahinter?
00:09:39: Das ist die Matrix.
00:09:41: Ja, es ist die Basis für alles und das braucht eben eigentlich mehr Aufmerksamkeit.
00:09:49: oder müsste man auch gesellschaftlich mehr reinstecken?
00:09:53: weil wenn man an die Hochschulen guckt kaum ein Studiengang, kaum eine Fakultät, um nicht zu sagen keiner kommt ohne die Mathe aus.
00:10:02: und das gesellschaftliche so in die Ecke zu stellen ist glaube ich ein Thema was man sich angucken sollte.
00:10:08: Also du, eins Komma drei Abi?
00:10:11: Dann gehst Du an die TU Chemnitz?
00:10:15: Das war mir lange nicht klar.
00:10:17: Ich hatte vorher noch andere Ideen und dass ich Mathe mache also keine Ahnung Abi Zeugnis hat nur im Juli in der Hand und ich habe vielleicht am August entschieden das ich Matte mach.
00:10:27: Was stand noch zur Disposition?
00:10:30: Wo ich deutlich jünger war, stand Tierarzt zur Debatte Aber mehr aus dem Gedanken heraus, ich bin mit vielen Tieren auf den Dhof aufgewachsen.
00:10:40: Ich war regelmäßig beim Tierarzt mit dem Igel, dem Hase der Katze.
00:10:45: Das war irgendwie was womit ich aufgewachsene oder wusste ich, was das ist.
00:10:52: In der Abitzeit habe ich erst gedacht Architektur.
00:10:57: So eine Kombi aus Mathe und Kunst hat mich total gereizt.
00:11:00: Das waren noch beides Fächer die mir total irgendwas gegeben
00:11:03: haben.
00:11:04: Da muss man sagen, ich war einfach zu spät für die Bewerbung.
00:11:08: Weil da hätte man eine Mappe gebraucht mit Arbeitsproben.
00:11:11: Die hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht und dann war das Interesse nicht ernsthaft genug.
00:11:15: Dann dachte ich, ich schwenke auf Bauingenieurwesen.
00:11:18: Das wäre dann mehr die Matte gewesen.
00:11:21: In meiner Wahrnehmung jedenfalls damals recht überlaufen.
00:11:25: Also es gab einfach ... Nicht in Chemnitz aber Weimar war so ein Hotspot.
00:11:30: viele, die das gemacht haben.
00:11:32: Da war dann mein Interesse auch wieder nicht so.
00:11:35: Und dann musste ich es irgendwann entscheiden, und dann hatte ich aus einem Tag der offenen Tür den TU Chemnitz ein Packenflyer noch auf dem Tisch liegen.
00:11:44: Dann habe ich durchgeguckt an die Wirtschaftsmatte – das klingt gut!
00:11:48: Das machte.
00:11:50: Und das war dann wann?
00:11:52: Das war dann im Oktober zweitausend.
00:11:55: Okay, dann waren wir zur gleichen Zeit sozusagen ... Wahrscheinlich waren wir auch bei den gleichen Luderer sowas.
00:12:04: Ja,
00:12:05: genau!
00:12:06: Aber du hast wahrscheinlich sofort kapiert was er da erzählt hat?
00:12:10: Ich habe nur seine Bücher gekauft.
00:12:11: Bei
00:12:12: ihm war ich dann Hivi.
00:12:14: Also hier ist Wissenschaftler bei Professor Ludderer.
00:12:16: Wie
00:12:16: viele Bücher hat der pro Jahr?
00:12:18: Weißt man das verkauft?
00:12:21: Viele, also es war ja... Aber die waren auch wirklich gut.
00:12:24: Also wenn man in seinen Vorlesungen war und hatte die Bücher, das war auch wirklich super gemacht.
00:12:29: War
00:12:29: ein gutes Geschäftsmodell eigentlich?
00:12:31: Ein gutes Geschäft zum Dötter!
00:12:33: Weil er hat ja nicht nur das Lehrbuch verkauft, er hat auch das Klausur-Trainingsbrot verkauft.
00:12:38: Auch Tafelwerke hatte er, die Superwarnjahr genau.
00:12:41: Okay krass.
00:12:43: Und also ich mochte ihn überhaupt nicht.
00:12:45: Er war noch ein guter Typ.
00:12:46: Ja, ich mocht ihn sehr.
00:12:49: Genau.
00:12:51: tief in die Wirtschaftsmathematik eingestiegen?
00:12:55: Ja, genau.
00:12:59: Man hat die ganzen mathematischen Studiengänge wie eben viele andere erst mal knallhorte Mathematik also auch die Physiker haben... Ich habe immer gesagt es ist fast die schlimmere Mathematika die die Physiken haben.
00:13:10: Es sind sehr Grundlagen Vorlesungen erstmal und relativ schnell dann eben die entsprechenden Vertiefungsrichtung Und das war bei mir eben Wirtschaft Da gehörte ein Stück Jura dazu, da gehörten Bankvorlesungen dazu.
00:13:28: Die eben an der Wirtschaftsfakultät dann stattfinden, fanden und eben auch ja finanzmatematische Vorlesung die dann die Mathematiker gemacht haben genau.
00:13:37: Hast du auch Lehre gegeben?
00:13:40: Ich
00:13:40: habe ab dem fünften sechsten Semester habe ich unterrichtet.
00:13:48: Für uns Sportwissenschaftler versucht zu erklären.
00:13:52: Ich hatte Wiederholungsübungen für die Betriebswirte, also dort in den Grundlagen Mathematikvorlesungen nochmal eine Wiederholungsklausur mussten.
00:14:04: Die hatten dann so einen Auffrischungskurs und den habe ich gehalten.
00:14:09: Habe ich ganz kühn zugesagt das mache ich weil man brauchte eben ein Job um Studium zu finanzieren.
00:14:16: Und ich stand dann den ersten Tag im Physik-Hörsaal, der ist ja relativ groß in der Orangereel.
00:14:26: Gleich wie den großen?
00:14:27: Hundertfünf
00:14:27: zu hundertviertzehn?
00:14:28: In die Hundertvierzehnt ist das glaube
00:14:30: ich.
00:14:30: Genau
00:14:31: und wusste nicht was mich erwartet stehe.
00:14:34: er hatte so einen Hintereingang steht da oben quasi im gleichen Alter wie die Studenten um dies ging und es wurden immer mehr und es standen dann irgendwann vierzig-fünfzig Studenten um mich herum und ich habe überlegt, was hast du hier gemacht?
00:14:51: Wie komme ich hier weg?
00:14:52: Das war aber also diese Konfrontation mit den Menschenmengen.
00:14:57: Obwohl Mengen ja eine Übertreibung ist... Aber dieses Du machst es jetzt!
00:15:01: Du stellst dich für die Leute hin.
00:15:04: War für mich relativ prägend dass mir das später bis heute gar nichts ausmacht.
00:15:10: Also stelle mich vor fünfzig Leuten, vor hundert Leuten Für ich egal.
00:15:14: Interessant, ja!
00:15:15: Ich hab das gleiche... ...ich habe auch dann Vorlesung gegeben in der Sportpsychologie-Pädagogik und beim Machen hatte ich gar keine Probleme mehr.
00:15:25: Dann war ich so drei vier Monate raus, hab dann noch für den Stadtsportbund so Ausbildung gemacht und hatte komplett den Bezug verloren.
00:15:37: Und war dann nochmal fünf Jahre später oder zehn Jahre später einfach nur als Gast Und hab schon gemerkt, wie sich das verändert hat.
00:15:45: Bei uns war der ja niemanden ein Laptop offen und jetzt sitzen die Professoren vor Menschen, die allen Laptops offen halten.
00:15:52: Das ist ganz komisch!
00:15:53: Du hast überhaupt gar keinen Bezug mehr und dann festgezählt ich habe es komplett verloren.
00:16:00: Also wenn du das noch hast... Ich find's immer noch schlimm für Gruppen zu stehen.
00:16:10: Die Konnexion hast und wenn du da sowieso nicht weißt was du konkret jetzt sagst also bei einer folgen ging's erladen ist ja eine struktur.
00:16:18: Aber das weiß ich.
00:16:19: jetzt kann ich gut nachvollziehen was es bedeutet für hundert vierte hunderte fünfte war noch mal ne andere nummer dastehen Wenn da eine Dreihundert, Vierhundert Leute.
00:16:29: Ja,
00:16:30: aber irgendwann macht es keinen Unterschied mehr.
00:16:33: Du musst das für fünf genauso gut erklären wie für drei Hundert.
00:16:37: Aber
00:16:37: bist du auch bei Mathekonferenzen?
00:16:39: Also mal gewesen?
00:16:40: wissenschaftliche?
00:16:41: Ja
00:16:42: ja also das ist sicherlich nochmal ne andere Nummer weil da kommt noch die Sprache dazu.
00:16:47: Ich war ja dann an der Hochschule für Forschung und Lehre für die Promotion.
00:16:50: Da hat man dann internationale Konferencen Man ist den ganzen Tag im Lesen und Schreiben in Englisch, aber sich dann da das erste Mal in Englig hinzustellen.
00:17:00: Und das ist schon noch mal was anderes.
00:17:02: Das muss man ehrlicherweise sagen.
00:17:04: Und für mich war das Problem... Also ich hätte drei Hundert Studenten gar kein Problem.
00:17:08: Zehn Wissenschaftler ein Riesenproblem!
00:17:11: Weil die wissen ja sofort wenn du Quatsch erzählst zum Beispiel.
00:17:17: Okay, ja das stimmt wobei man da ja eine.
00:17:20: Ja, man hat ja sein Fachthema.
00:17:23: Man ist super vorbereitet und es gibt Papers die abgenommen wurden.
00:17:26: Also man hat da schon ein relativ enges Setting.
00:17:29: aber die Fragen können natürlich überraschend sein.
00:17:32: Überraschender als von Studenten das stimmt.
00:17:35: Wir waren immer in einer empirischen Forschung
00:17:36: d.h.,
00:17:38: wir kannten zum Teil die Schwachstellen unserer Fragebogenbögen oder wo sozusagen... die Effektstärke vielleicht nicht so gegeben ist, aber wie das Ergebnis braucht.
00:17:51: Aber
00:17:51: ein Stück ist es ja auch Mut zur Lücke also auch zuzugeben dass man das nicht beantworten kann oder dass man dort vielleicht auch noch einen Hänger hat.
00:18:01: ich glaube das gehört auch ein Stück weit dazu.
00:18:03: wenn man da Angst davor hat Ja, dann wird es schwierig.
00:18:08: Also ich bin da immer relax dran gegangen und sag okay vielleicht gibt's Fragen die ich einfach nie weiß.
00:18:12: Und dann nehme ich sie mit und glaubt für mich war immer dieses Nachbearbeiten also dann nochmal mit den Menschen in Kontakt zu treten und zu sagen lass uns noch mal diskutieren über die Frage oder ich habe die Antwort oder wie auch immer.
00:18:25: Was ich interessant finde wenn das ja sich spiegelt du bist du hast dann promoviert Komm mal gleich dazu und musst mir erklären, was das genau beinhaltete.
00:18:37: Das heißt aber wenn man diesen Weg hier eigentlich geht... Wenn man wissenschaftlicher Mitarbeiter ist, wenn man in die Promotion geht macht es ja eigentlich zumindest in den Geisteswissenschaften... Macht es nur so richtig Sinn, wenn Man die Karriere Uni vor Augen hat?
00:18:53: Weil dafür braucht man diese ganzen Stufen!
00:18:55: War das für Dich ein Thema, dass Du gesagt hast Professor, Professoren werden...?
00:19:00: Nee also nicht mal die.
00:19:02: Also für mich hätte ich nicht mal die Promotion gebraucht.
00:19:06: Ich hatte wie gesagt ja ab dem fünften Semester die Lehre, das hat mir total Spaß gemacht und die Mathefakultät ist sehr klein und gemütlich.
00:19:14: also wir waren auch nicht viele Studenten an sich.
00:19:16: das heißt jeder kannte jeden man hatte vorher schon Kontakt zu den Professoren sitten mit Erweitern und das war das was mich gereizt hat und ich hatte durchaus... ich habe glaube ich Bewerbungen geschrieben nach dem Studium.
00:19:32: In meiner Wahrnehmung war aber der Arbeitsmarkt da eher schwierig, also keine Zusagen teilweise noch nicht mehr Antworten bekommen und hatte dann einfach die Chance an der Hochschule zu bleiben.
00:19:41: Und ich fand die Lehre wie gesagt am reizvollsten, aber damit ein Herr ging eben der Wunsch oder die Verpflichtung der Promotion.
00:19:52: Die Forschung ist hart!
00:19:57: Wie
00:19:57: funktioniert das in Mathe?
00:19:58: Also suchst du dir einen Mathematisches Problem, was andere schon für nicht lösbar gehalten haben?
00:20:06: Also das kann man machen.
00:20:07: Aber da bin ich glaube ich nicht hier nie genug.
00:20:11: Das macht sicherlich jede Professor ein bisschen anders.
00:20:14: Es gibt ja welche die haben wirklich intensive Industrie Partner wo an realen Problemen geforscht wird.
00:20:20: unsere Arbeitsgruppe also wir waren der Professor und er hat zwischen fünf und acht wissenschaftlichen Mitarbeitern, würde ich sagen in unterschiedlicher Reife sozusagen.
00:20:34: Die Arbeitsgruppe hat eine Methode vereint und die nannte sich Dualität.
00:20:39: Die Methode war schnell erklärt worum es da geht und was der Hintergrund des Ganzen ist.
00:20:44: Und dann war's eigentlich das Ziel dass jeder innerhalb dieser Methode sein Anwendungsfall oder seine Nische sucht.
00:20:53: Ich mach mal kurz verwenden deshalb wird ja auch deine Promotion
00:20:55: genau
00:20:56: Wenn ich es richtig verstanden habe, es gibt ein komplexes Problem und ihr sucht einen Gegenstück dazu was nicht so komplex ist.
00:21:08: Ja also Sinn und Zweck dieser Methode war es ein komplexes Problem was besonders dahingehend schwierig war weil es schwierig zu lösen war in etwas einfacheres umzuwandeln was von der Form her mathematisch dann besser lösbar war.
00:21:23: das war grob die Methode
00:21:26: Und da habe ich gedacht, hä?
00:21:29: Ich hab das eine gemacht.
00:21:31: Kannst du das mal bildlich versuchen zu erklären wie man aus einem komplexen Problem ein einzigeres macht was sich besser rechnen lässt?
00:21:42: Vielleicht aus der Finanzwelt.
00:21:46: Also dieses leicht und oder nicht leicht lösbar hat wirklich mathematischen Hintergrund dass es eben Methoden gibt für quadratische Gleichungen zum Beispiel, wie ich die löse.
00:21:58: Also wo man sich im Zweifel auch hinsetzen kann wenn es dann unkonkrete Zahlen gibt und die lösen.
00:22:03: Und wenn's aber höhere Dimensionen hat, dann kann ich das auch mit IT kaum lösen oder brauche wahnsinnig hohe Aufwände, dass annähernd zu lösen.
00:22:12: also das ist eigentlich der Hintergrund.
00:22:13: Das heißt das Problem ist zu komplex.
00:22:15: Die Form ist einfach schwer geeignet mit Methoden die Lösung zu finden
00:22:23: Und ihr habt rausgefunden, dass die Lösung eines vereinfachten Modell hilft auch für das Komplexe.
00:22:36: Es ist im Prinzip eine Umwandlung.
00:22:38: also die Lösung bleibt die gleiche.
00:22:41: ich wandle aber die Form des Problems um und kann es dann einfach mit IT und vorhandenen Methoden besser lösen.
00:22:50: Ja, das
00:22:52: ist genau.
00:22:53: Macht es nur in der Mathematik Sinn.
00:22:54: oder kannst du dieses Prinzip auch im normalen Welt anwenden?
00:23:01: Weil ich habe das gelesen und versucht zu... Manchmal kann man verstehen was da steht aber man versteht nicht was es bedeutet.
00:23:14: Es ist erstmal ganz harte Grundlagenforschung.
00:23:17: Das muss man einfach so sagen.
00:23:19: Das heißt, auch ich hatte lange Zeit überhaupt gar keinen Anwendungsfall.
00:23:23: Man hat Methoden die beispielsweise in der Portfoliooptimierung eine Rolle spielen.
00:23:30: also ich will möglichst mein Risiko senken aber meinen Ertrag steigern.
00:23:33: das sind ja so klassische Probleme die ungefähr dort in den Anwendungbereich fallen.
00:23:38: Aber wir hatten kein reales Problem.
00:23:40: Also wir hatten keinen Industriepartner
00:23:43: Fällig verrückt überhaupt so überlegt wie du Wie man so ein Problem überhaupt angeht.
00:23:49: Unser Gehirn funktioniert ja eigentlich in Bildern, du brauchst ja...
00:23:53: Keine Bilder!
00:23:56: Es ging wirklich drum die Hortenvormillen und diese Umwandlung zu beweisen das es funktioniert Und dass das Problem hinterher dann einfacher ist.
00:24:04: Das hat man dann einfach gesehen.
00:24:06: aber diese Überführung war wirklich Schritt für Schritt zu beweis'n.
00:24:12: Also das war erstmal der Kontext Und die Anforderung war bei uns in der Fakultät im Prinzip, dass du mindestens drei Veröffentlichungen in deinem Themengebiet hast.
00:24:24: Da kennst du sicherlich auch Schornels, wo man das dann einreich.
00:24:29: Die sind inzwischen qualitativ gerankt.
00:24:31: Das hat damals keine Rolle gespielt.
00:24:33: Aber ich glaube, du bist dann in einem anderen Jahrgang schon?
00:24:38: Ich bin ja aus dem Jahr.
00:24:41: Ich habe
00:24:42: zu
00:24:42: fünf angefangen, zu promovieren und zu zwölf war ich dann mit der Promotion an sich fertig.
00:24:48: Also zumindest in den Geisteswissenschaften kam dieser Switch, das ist diese Veröffentlichung dieses Ranking-Punkte-Ranking...
00:24:56: Kam später.
00:24:57: ne?
00:24:57: Ja.
00:24:58: Weil danach ja irgendwie die Professuren noch berechnet wurden.
00:25:01: Genau!
00:25:02: Genau, also das spielte damals für mich keine Rolle der Hauptsache.
00:25:05: Man hat es international veröffentlicht bekommen.
00:25:08: Ich glaube drei musste man mindestens... ich glaub' ich hatte vier oder fünf, weiß nicht mehr genau und da hatte man wesentliche Teile der Arbeit dann weil man sozusagen drei- oder vier Aspekte die da gut zusammengespielt haben bewiesen hatte.
00:25:25: Und die Herausforderung wo die Fakultät dann auch Wert drauf gelegt hat, war das es eben nicht nur Grundlagenforschung ist sondern dass man den Anwendungsfall zeigt.
00:25:37: Und ohne Industriepartner und reales Problem war das tatsächlich nochmal so eine Denkaufgabe, wo's darum ging zu sagen ok worauf wende ich jetzt an?
00:25:46: Also hast du alle Hedgefonds dieser Welt angerufen oder wir können hier ein Risiko abnehmen.
00:25:53: Ich habe im Internet in verfügbaren Datenbanken geschaut Was gibt es für Anwendungsfälle?
00:26:04: Wo habe ich genügend Daten?
00:26:06: und es ging dann eben von der Anwendung her war ein Fall das Thema Machine Learning.
00:26:11: Das heißt, was man heute so kennt muss der Erkennung also hundert Bilder rein und der Algorithmus die Methode erkennt welches davon sind Autos oder Katzen oder Ähnliches.
00:26:25: Das ist so das Thema, dass ich separiere zwischen Katze und Nichtkatze.
00:26:29: Und es gibt aber ja auch wo ich Skalenwerte zuordne also wo in einem wo ich eine Zahl zuordnen habe.
00:26:37: Ich hab dann gesucht.
00:26:38: der erste Anwendungsfall den ich gefunden habe war die Qualität von Rotwein.
00:26:43: Das heißt ein großer Datensatz der Daten beinhaltete zu chemischen Inhaltsstoffen von Rot Wein und die Frage war wie schmeckt er?
00:26:53: Gab's also dann jeweils das Ranking, wie der schmeckt auf einer Skala von eins bis zehn.
00:26:58: Und das zu prognostizieren aus den chemischen Inhaltsstoffen war ein potenzieller Anwendungsfall, der nicht funktioniert hat?
00:27:06: So und ich hab gar ... Ah!
00:27:08: Der nicht funktioniert!
00:27:09: Der Nicht funktioniert hat weil der meiste Rotwein durchschnittlich geschmeckt hat.
00:27:15: Du warst größere Extreme?
00:27:17: Ja,
00:27:17: also zu sagen ich tippe auf sechs oder sieben Warten meisten Fällen richtig und das war jetzt nicht wirklich eine Herausforderung dann.
00:27:25: Und dann habe ich einen Datensatz gefunden.
00:27:27: da ging es um Beton-Härte.
00:27:30: Das heißt Beton hat keine Ahnung.
00:27:32: bis zu zehn Bestandteile je nachdem wie ich die mische und wie lange ich warte kommt ne verschiedene Härte heraus.
00:27:41: das Ganze eben nicht im Experiment nachzuweisen, wie hart es ist.
00:27:46: Sondern anhand der Inhaltsstoffe und des Machine Learning Algorithmus zu sagen was kommt für eine Härte raus?
00:27:53: Das war dann der Anwendungsfall mit dem ich praktisch aber ja nie zu tun hatte.
00:27:56: also ich hatte keinen Partner den das wirklich interessiert hat.
00:28:00: Es war dann in realer großer Datensatz wo ich die Methode anwenden konnte.
00:28:06: Du hattest durch Zufall einfach den Datensatz gewonnen.
00:28:09: Der war frei verfügbar damals in der Datenbank und er hat gut gepasst von der Größe vom Setting her.
00:28:15: Also
00:28:15: hast du irgendeinen Betonhersteller angeschrieben?
00:28:18: Ich weiß es gar nicht mehr, ich kann's nicht mehr sagen aber... Und was willst Du
00:28:21: doch für die extrem interessant sein da jemanden
00:28:25: möglich ist?
00:28:26: Also ich glaube heute ist das Thema aufgrund der Rechenleistung und der Verfügbarkeit solcher Methoden keins mehr.
00:28:32: Damals wäre es möglicherweise eins gewesen ja genau.
00:28:36: Aber es hat funktioniert?
00:28:37: Funktioniert ja!
00:28:39: Okay, dann damit hattest du jetzt deinen Beweis.
00:28:42: Aber hattet du den Industriepartner oder hast du einfach nur in der Industrie?
00:28:45: Nee ich habe einfach nur gesucht wer solche Daten also wer braucht bei hoher Datensätze zur Verfügung stellt.
00:28:50: Es gab nie einen realen Partner dafür.
00:28:53: es war mehr noch der Beweis für mich dass die Grundlagenforschung auf eine sinnvolle Anwendung trifft und das sich zeigen könnte.
00:29:00: Ja
00:29:01: verrückt?
00:29:03: Ich hatte jetzt irgendwie gehofft dass jetzt da irgendeinen Bankendatensatz kommt den es ja nicht geben kann.
00:29:12: Du hast zu Ende promoviert?
00:29:15: Kann man die Note sein?
00:29:17: Es war, glaube ich, nicht die beste Note sondern die drunter.
00:29:23: Aber du führst den Titel gar nicht so...
00:29:26: Weil das für mich nie, wie gesagt, das Ziel ist.
00:29:31: natürlich stolz drauf Das macht eigentlich irgendwie besonders, finde ich.
00:29:37: Ja?
00:29:38: Ich verstehe es.
00:29:40: Aber da sieht man noch deinen universitären Hintergrund.
00:29:44: Weil es da ja sozusagen je länger man drinnen ist, brauchst du halt diese Titel... Da zählt das nicht so.
00:29:50: Also da ist er so... Ansonsten nach draußen hin find' ich's immer gut weil da ja eine enorme Leistung dahinter steht.
00:29:58: Es ist ja nicht dass man so den Titeln hinterhergeschmissen bekommt sondern da stecken ja viele viele Jahre.
00:30:05: Ja.
00:30:06: Und Schmerz und die meisten, man kriegt es ja nicht... Also der Wunsch auf Promotion heißt ja, dass du eine Mitarbeiter steigst.
00:30:15: Ich weiß nicht wie's bei euch war, war das ne Voll- oder eine Halbe?
00:30:17: Das
00:30:17: war leider nur eine halbe.
00:30:18: Genau, da ist es normal.
00:30:20: Es hat ne halbe Stelle, man arbeitet voll im Lehrbetrieb und hat den Wunsch oder soll noch promovieren.
00:30:27: also das sind ja enorm viele Stunden und Wochenenden, die man dafür opfert und dafür sozusagen Das zu zeigen, ich habe es durchgezogen und könnte eigentlich uns durchziehen.
00:30:39: Ja wobei die Herausforderungen... Also ich hab ja relativ lange gebraucht.
00:30:46: Sieben Jahre lagen auch noch zwei Kinder dazwischen.
00:30:50: Aber das ist nicht ein noch beeindruckender, dass man's zu Ende
00:30:53: machte?
00:30:57: Ich glaube, die Zeit war nicht meine größte Herausforderung.
00:30:59: Das habe ich irgendwie geschaukelt bekommen.
00:31:01: Die finanziellen Thematik waren ein Riesenthema mit zwei Kindern und einer halben Stelle – um das fachlich durchzustehen.
00:31:11: Weil man biegt in der Grundlagenforschung unterwegs auch x-mal falsch ab, schmeißt die Überlegungen wieder weg, fängt wieder an einem neuen Punkt an Habe ich mich unterwegs dreimal gefragt, wo endet das hier?
00:31:27: Was machst du damit
00:31:28: irgendwann?".
00:31:29: Und das durchzustehen und sagen, du machst es jetzt trotzdem.
00:31:32: Du weißt noch nicht, wo du hinterher rauskommst.
00:31:35: Mach ist fertig!
00:31:37: Das war für mich ein deutlich größeres Trugge als das irgendwie zeitlich zu managen.
00:31:42: Also das muss man echt sagen.
00:31:44: Ist jetzt nochmal eine Klammer, die ich auch mache... Hat sich die Mathematikforschung verändert durch KI?
00:31:52: Weißt du
00:31:53: das?!
00:31:54: Ich weiß, dass gerade in Chemnitz das Thema Data Science gerade eine riesengroße Rolle spielt.
00:32:00: Das heißt die haben einen wahnsinnigen Zulauf.
00:32:02: es gab ne lange Zeit im Masterstudiengang.
00:32:05: Masterstudyinggänge sind ja meistens nicht so gut besucht aber da hat die Mathe schon große Auffolge.
00:32:10: und jetzt gibt's im Bachelorstudien-Gang den internationalen seit letztem Jahr.
00:32:16: der sehr großen Zulaufen hat den Fokus, den die Professoren auf das Thema legen müssen.
00:32:28: Also auch um die Studenten zu betreuen aber es ist eben auch einfach ein Riesenthema an der Mathe und es bietet eine riesengroße Chance sich dort so positionieren.
00:32:36: Ich
00:32:36: meine dass jetzt anders weil du gesagt hast du musstest bei deiner Doktorarbeit damit du bist ne Wege gegangen da hast du gemerkt hier komm ich's einfach nicht weiter ich geh wieder zurück ist ja mit KI sozusagen.
00:32:48: du hast ja einen Sparingspartner der enorm zumindest Forsch, also recherchieren kann, wo es hingehen könnte.
00:32:57: Könnte das ein richtiger Weg sein?
00:32:59: Also ich hätte jetzt gesagt da sind andere Fakultäten mit KI anders unterwegs.
00:33:06: oder bietet andere Chancen hier auf dieser Formel- und Problemebene und wo's ja auch darum geht nicht nur zu gucken, wo können sie hingehen, sondern wo es insbesondere um die Schritte bis dahin geht.
00:33:19: dass sichs auch zeigen kann weiß ich nicht.
00:33:24: Denn da merke ich, dass ich das Verständnis der Mathematik nicht so habe weil ich dachte KI ist ja sozusagen sehr logisch aufgebaut mit Wahrscheinlichkeiten und plus einfach einen Zugriff auf unendliches Wissen eigentlich, dass sofort ein Abgleich stattfinden kann.
00:33:43: also es geht ja... oft auch in der Mathematik zu sehen, in irgendeiner Formel dass das auf was anderes sein kann.
00:33:50: Also dass das Konstrukt... ...das Beinhalt denn noch einen anderen Wert irgendwie, was man... Das hätte ich jetzt gedacht, aber scheinbar da ist so viel Kreativität drin in der Matematik?
00:34:07: Ich hätte gesagt ja!
00:34:09: Würde glauben, dass KI mir dann noch nicht soviel hilft bei der Lösungsfindung.
00:34:16: meine Einschätzung.
00:34:17: Ja, ganz
00:34:18: interessant!
00:34:18: Weil die Basis ist ja Mathematik, so strenger KI und trotzdem kann sie dir nicht helfen.
00:34:24: und weiter vielleicht... weil ich bin jetzt darauf gekommen, dass dieses eine mathematische Problem jetzt innerhalb von zweiundachtzig Stunden oder so oder achtundachzig Stunden von einer KI gelöst wurde.
00:34:35: aber da haben Sie ja gesagt das die KI sich halt auf alle Papers die es zu diesem Punkt gab einfach profitstürzt hat und ein bessere Zusammenhänge gehört.
00:34:45: Ich meine, wie so oft kommt es ja auch darauf an?
00:34:48: Was sage ich der KI?
00:34:49: Wie formuliere ich das Problem?
00:34:51: Also was gebe ich rein damit ich ein gutes Ergebnis habe?
00:34:54: also das kann sicherlich auch funktionieren.
00:34:58: Okay!
00:34:59: Wie bist du zur Sparkasse gekommen?
00:35:01: Das ist jetzt... ich dachte da kommt schon irgendwas jetzt?
00:35:04: Wenn nein.
00:35:06: Nee tatsächlich ...also ich hab dann Also promoviert habe ich, hat er dann noch Elternzeit und war danach nochmal an der Hochschule beschäftigt.
00:35:14: Und dann stellte sich die Frage wie geht es jetzt hier weiter?
00:35:18: Es ist so wenn man die laufbaren Richtungen Professor irgendwann einschlägt, dann bedeutet das in der Regel habilitieren also nochmal einen Schritt mehr Dann bedeutet das auch irgendwann die Hochschulen zu wechseln früher oder später.
00:35:32: Also irgendwann muss man weggegangen sein um vielleicht wiederzukommen In der Mathe.
00:35:38: als Frau, also bei aller Gleichstellung über die wir reden ist das super schwierig.
00:35:43: Mit zwei Kindern war es auch für mich kaum vorstellbar und Forschung is hart.
00:35:48: Was muss man wirklich sagen?
00:35:49: Also dieser Kampf um Publikationen den habe ich immer als relativ fortempfunden.
00:35:53: Ich hing mit meinem Herz mehr an der Lehre und hab mich durch den Rest gut durchgekämpft aber es war für mich irgendwann keine Perspektive den Weg weiter zu verfolgen Aber sicherlich auch aus dem Familienbackhorn mit den kleinen Kindern damals.
00:36:14: Und hab dann überlegt, was mach ich jetzt?
00:36:18: Und hatte da eine Stellenausschreibung von Axelaris im Bereich Softwareentwicklung gesehen.
00:36:25: Die gab's schon sozusagen.
00:36:27: Genau!
00:36:27: Also Axelaris gab es da schon... also, zwei vierzehn bin ich eingestiegen und da gab's Axelarus schon elf Jahre.
00:36:35: Okay.
00:36:35: Und ich habe die Stelle gesehen, da standen zehn Anforderungen und ich hab gedacht das passt nicht.
00:36:43: Habe sie weggelegt, habe nach anderen Sachen gesucht.
00:36:46: dann ist mir wieder vor die Füße gefallen und habe ich gedacht okay jetzt probierst du es?
00:36:52: Softwareentwicklung oder Informatik allgemein ist der Mathe ja relativ nahe
00:36:56: d.h.,
00:36:57: Wir sind keine Informatiker, aber man hat mit der Logik, mit den Zusammenhängen schon zu tun.
00:37:02: So dass die Softwareentwicklung relativ nahe lag.
00:37:04: und dann bin ich im März, ... ... als Software-Entwickler bei AXA Ares eingestiegen.
00:37:10: Genau!
00:37:13: Wie viele Mitarbeiter waren das damals?
00:37:15: Ich war die Nummer neunundzwanzig.
00:37:16: Neunund zwanzig?
00:37:17: Ja,
00:37:17: damals wurde noch gezähnt.
00:37:19: Haben wir zwar noch gezählt... Also vielleicht... Ich weiß gar nicht wie viele das wissen.
00:37:23: also es ist ja eigentlich die... erfolgreichste Ausgründung der Sparkasse.
00:37:29: Es ist als Tochterunternehmen gegründet worden, um... Ich weiß es gar nicht, was der eingeladen war.
00:37:36: Der... ich glaube, es war einfach nur mal IT, die man ausgekommen und man wollte versuchen.
00:37:45: War so ein Projekt eigentlich?
00:37:47: Ja, Projekt trifft's eigentlich ganz gut!
00:37:48: Also es war.
00:37:50: um die zwei Tausende herum gab es einen Projekt mit einer Hand für Leuten in der Sporkasse.
00:37:57: Da ging es darum, ein Online-Banking oder Onlineprogerichtssystem für die Sparkassen Chemnitz zu entwickeln.
00:38:06: Die Sparkassen sind ja eigenständig und das war die Zeit wo zentrale IT noch nicht die Rolle spielte, wo viele Häuser quasi eigene IT-Produkte entwickelt haben, wo unter anderem eben im Bereich Online Banking und Online Procurage.
00:38:19: Und so ist dann ein Produkt entstanden für die Sparkasse Chemnitz erst mal.
00:38:25: Als sich auch andere sparkassende Regionen für das Produkt interessiert haben, ist es als Axelaches ausgegründet worden weil man's nicht mehr als Sparkasser anbieten wollte sondern in einer gesonderten GmbH.
00:38:41: Ich glaube, seventy-fünf Prozent der deutschen Sparkassen nutzen axiolaris Produkte.
00:38:47: Alle nutzenden axiolares Produkte?
00:38:49: Genau!
00:38:50: Also alle.
00:38:51: Das wusste ich nicht.
00:38:52: Aber es online Banking oder auch
00:38:54: so?
00:38:55: Es gab jetzt knapp dreihundertfünfzig Einzelinstitute die bezüglich ihrer Software zentral versorgt werden in der Regel.
00:39:04: Axiolaris hatte auch zu dem Zeitpunkt als ich stand wo vierzehn eingestiegen bin noch... eigene Produkte, also die wirklich selber entwickelt und vertrieben wurden.
00:39:14: Und die sind dann im Zuge der auch durchaus berechtigten Standardisierung quasi letztlich nur noch zentral angeboten worden.
00:39:22: Eines davon ist das Online Banking wo wir... Also ich bin in Prinzip ins Unternehmen gekommen.
00:39:28: Das war der Zeitpunkt wo wir Dienstleister für das zentrale Produkt wurden.
00:39:33: Das Eigenprodukt ist dann später abgeschafft worden und inzwischen haben alle Sportkassen im Bereich Online-Enthängigen das zentrale Produkt.
00:39:42: Genau, und Axelach ist Dienstleister die ganze Zeit gewesen bis heute.
00:39:46: Und es gibt andere Produkte, die man jetzt als Endkunde nicht sieht – also das Einzige wo man wirklich einen Blick drauf hat, dass Andere sind eher interne Themen.
00:39:55: Und da gibt's aber weitere, die in allen Sportkassen eine Rolle spielen.
00:39:59: So, jetzt steigst du da ein und bist auf einmal Software-Entwicklerin.
00:40:03: War's doch nie entwickelt oder?
00:40:05: Genau, also in der Mathematik entwickelt man viel mit vorhandenen Bibliotheken und eher in mathematisch spezifischen Umgebungen.
00:40:13: Also das ist schon programmierend?
00:40:15: Ich hatte damals ja... ich hatte schon programmiert, ich hatte auch einige Vorlesungen dazu.
00:40:21: Das war natürlich nicht das was ein Informatiker bei Axel Lachis damals noch softer Entwicklung konnte.
00:40:27: Ich bin da relativ gut reingekommen.
00:40:29: trotzdem weil Programmierung eben doch viel mit Logik und Zusammenhängen zu tun hat habe aber schon gemerkt, dass ich nicht die Tiefe des Informatikers hatte.
00:40:38: Das heißt wir waren im Aufbau des Teams um sich online Banking eben zu kümmern und ich bin dann relativ... Also auch hatte ich so eine Twitterrolle zwischen Softwareentwicklung und durchaus auch Kundenkontakt und Präsentationen der Entwicklungen direkt beim Kunde und bin dann in die Teamladerrolle gegangen weil ich viele organisatorische Themen übernommen hab.
00:41:01: also das lag mir Da braucht es jemanden, der die Hand vor Leuten einfach koordiniert.
00:41:07: Und deswegen war das dann mehr oder weniger der nächste logische Schritt das zu gehen.
00:41:13: Genau und da hatte ich dann Anfang zu fünfzehn quasi im Team von anfangs vier, vier, fünf Leute waren das dann genau.
00:41:22: Das ist gewachsen auf?
00:41:25: Ich würde sagen acht ungefähr dann innerhalb des Jahres.
00:41:32: Und wann bist du in die Geschäftsführung?
00:41:34: Anfang zwei, sechzehn.
00:41:35: Was ja ein sehr steiler Aufstieg ist also... Ja.
00:41:39: Da waren garantiert Menschen dabei, die schon länger in der Firma waren?
00:41:43: Ja.
00:41:44: Und
00:41:45: dachten sie könnten es auch!
00:41:48: Also was hast Du so besonders gemacht dass man sich in die Geschäftsführungen geholt hat?
00:41:55: Möglicherweise Worstedt der Weitblick, beziehungsweise ich bin jemand.
00:42:00: Wenn ich etwas sehe was vielleicht besser zu machen ist dann sage ich das auch.
00:42:04: also ich bin niemand der sich so auf seine Rolle nur zurückzieht und genau das macht was er jetzt in seinem kleinen Kämmerchen machen soll.
00:42:14: Also ich interessiere mich für Dinge die so nebenher passieren.
00:42:18: Ich habe auch durchaus Lust was zu verändern.
00:42:23: Vielleicht war es einfach so dass das Engagement der Weidblick den es da gerade gebraucht hat, genau.
00:42:31: Und dann hat ja diese Firma nochmal eine Riesenentwicklung genommen in dieser Zeit?
00:42:35: Also war dein Maschinenlearning wichtig für die Axelaris?
00:42:40: Ist das mit reingekommen?
00:42:41: Ähm... Also anders!
00:42:46: Deine Promotion der Dualismus hat ja Einzug gehalten in... Hätte das funktioniert?
00:42:54: Gebe es Anwendungsfälle, wo du sagst, da hätte man ruhig machen können.
00:43:01: Ja also ich glaube Expertise in dem Bereich Machine Learning zu haben.
00:43:06: Das spielt relativ zur anfangen Rolle weil wir eine Methode hatten, die gibt es noch heute und ich glaube viele Banken setzen das ein.
00:43:16: Du hast ganz viele Umsätze und da steht inzwischen eine Kategorie dran was das ist also ist das Urlaub, ist das Familie sind das Geschenke und dort hatten wir quasi einen Algorithmus eingesetzt der dem sehr nahe war.
00:43:29: Da spielten auch viele harte Regeln Rolle einfach um die IT Ressourcen nicht zu überlassen.
00:43:35: aber dort spielte die Expertise eine Rolle die Richtung Machine Learning ging Und auch so selbstlernende Systeme und solche Sachen.
00:43:44: Aber dieses Forschungsniveau, was ich vorher hatte ... Wenn das auf Realität trifft, hat man meist nicht sofort das direkte Matching.
00:43:54: Das hätte ich jetzt gedacht.
00:43:58: Da ist oft wirklich die Forschung und das, was theoretisch gänge deutlich weiter als die Realität.
00:44:07: Dann waren wir natürlich zurück?
00:44:09: Du gehst in die Geschäftsführung.
00:44:11: War das für dich eine Überraschung oder hast du gesagt, komm gib mir jetzt den Job ich mach's besser?
00:44:17: Nee, das war eher ne Überraszung.
00:44:19: und wenn man ehrlich ist so genau was es bedeutet jetzt in die Gesellschaft zu gehen und was es auch für uns im Unternehmen bedeutet war mit dem Zeitpunkt nicht klar und auch des Wachstum was dann damit einhergingen und die Veränderungen das kann man ja eh nicht absehen.
00:44:36: also nee, dass war eher überraschend.
00:44:39: Lieb der Wachstum und du in der Geschäftsführung parallel.
00:44:42: oder gab es da einen Zusammenhang?
00:44:46: Als ich eingestiegen bin, waren wir so vierzigfünfundvierzig Leute.
00:44:51: Und es setzte ein massives Wachstrom ein.
00:44:54: Ich glaube, ich habe viel dafür getan dass das funktioniert aber Basis für das Wachslumsinn natürlich immer die Umsätze.
00:45:02: Das heißt ohne die Projekte dass wir auch das Thema Online-Wenking so in der Breite übernommen hätten, dass andere Produkte zentral dann eingesetzt wurden.
00:45:14: Also wäre es nicht nötig und nicht möglich gewesen?
00:45:16: Das muss man wirklich sagen!
00:45:17: Du warst nicht für den Vertrieb zuständig?
00:45:19: Nee also wir hatten anfangs keine harte Trennung.
00:45:22: ich bin aber nicht der geborene Vertriebler.
00:45:24: D.h.,
00:45:25: ich hatte aus den zwei Jahren Softwareentwicklung natürlich ein gutes Verständnis für die Kunden um dies gegen die Softwareentwirkungen, für die Produkte von denen wir reden... Aber überall dort, wo es wirklich um harten Vertrieb ging jetzt auch in den letzten Jahren das ist eher nicht mein Thema.
00:45:43: Genau.
00:45:44: Aber du hast sozusagen der Vertrieb rausgegangen und du hast im Backoffice sozusagen so gemanagt dass der Vertriebe auch funktioniert.
00:45:55: danach also dass die Leistung kommt?
00:45:56: Grob
00:45:57: würde ich so beschreiben.
00:45:58: In Summe ist es natürlich immer eine Teamleistung.
00:46:00: Das ist
00:46:00: klar.
00:46:01: aber dort hing eh um ein Herz ja genau Auf.
00:46:04: wie viel ist es in deinem Zeit gewachsen?
00:46:06: Zum Schluss, wo ich weg bin fast zweihundert.
00:46:10: Was ja verrückt ist.
00:46:12: Ja.
00:46:12: Das heißt du hast diesen ganzen Onboarding-Prozess musstest du ja begleiten.
00:46:16: Also was dann wirklich für Personal zu finden?
00:46:19: Ich habe also das Wort der Schwerpunkt direkt am Anfang wo ich eingestiegen bin.
00:46:24: man macht natürlich nicht nur personal weil viele Themen natürlich einfach.
00:46:29: Ich spiele viele Zertifizierungen in der Rolle.
00:46:31: Es spielt natürlich Kundenkontakte eine Rolle am Ende des Tages, also ganz viel was man aufbauen muss, was man begleiten muss.
00:46:38: Personal war immer mein Herzensthema.
00:46:41: Da war viel zu machen da habe ich mich viel ausgeturbt in den ersten Jahren und ich hab's auch operativ sehr lange gemacht mit einer Assistenz zusammen bevor es dann wirklich abgegeben hat.
00:46:51: das heißt Das war immer ein sehr Geschäftsführungsnahes Thema wo Also wirklich nah dran war.
00:47:00: Und wo ich auch viele Ideen einfach operativ entwickelt und umgesetzt hab, bis dahin dass sich alle zum Firmenlauf geschleppt
00:47:08: haben.
00:47:09: Sehr gut!
00:47:11: Aber ihr wolltet nie als Marke selber auftreten beim Förenlauf?
00:47:16: Bis heute nicht.
00:47:17: Obwohl ihr eigentlich das perfekte Produkt habt?
00:47:21: Ja also es macht schon Sinn... Als Sportkasse Chemnitz-Gruppe aufzutreten, am Anfang waren wir unter Axelaris unterwegs.
00:47:32: Also wo ich zwei Vierzehn eingestiegen bin ... Ich bin dann direkt das erste Mal gelaufen und da waren wir fünf Leute.
00:47:38: Da waren es noch Axelarys-Shirts.
00:47:41: Und irgendwann später ist dann eben gemeinsam entschieden worden, dass wir als Gruppe laufen.
00:47:47: Zum Teil war dann Axelarus zumindest auf den Shirts noch sichtbar.
00:47:53: Man muss sich entscheiden!
00:47:55: Wie läuft das?
00:47:59: Die erste Bereitung fühlt man sich als Geschäftsführer der Akselaves, als Unternehmer oder ist es trotzdem noch ein Anstellungsverhältnis?
00:48:11: Es schwer zu sagen.
00:48:12: Ja, es ist schon ein Anstellungvorhältnis... Trotzdem entwickelt man aber den Ehrgeiz, das Meiste rauszuholen oder es wirklich gut zu machen.
00:48:24: Aber ich glaube, wenn man selber Gesellschafter ist, das ist schon noch mal ein anderes Gefühl denke ich.
00:48:30: Jetzt kommt die Anschlusswahl.
00:48:31: Wie oft musstet ihr eigentlich zum Report?
00:48:34: Also in der dritten Etage...
00:48:36: Das Wort tatsächlich unterschiedlich weil ja auch die Vorstände gewechselt haben.
00:48:42: Ja, aber seitdem du da bist
00:48:46: Nee, es gab vorher auch noch andere.
00:48:48: Wo sechzehn bist du in die Geschäftsführung?
00:48:50: Seitdem war das doch relativ...
00:48:53: Ja, es war so anderthalb Jahre ungefähr.
00:48:55: wo noch... Also kurzum wir hatten zum Teil sehr operative Kontakte zu sehr konkreten Projekten, wo der Vorstand eingebunden war.
00:49:06: Wir hatten Zeiten, wo wir alle zwei Monate intreffen hatten Auch mal ein Monat als Report hätte ich's nie empfunden.
00:49:16: Es war einfach ein lockerer Austausch.
00:49:19: Wo stehen wir gerade?
00:49:20: Was sind Herausforderungen, als dass das wirklich so von strenger Hand geprägt gewesen wäre?
00:49:27: Ich
00:49:27: kann nur sagen... ich sag's nicht wer es gesagt hat aber man ist ja stolz auf euch!
00:49:32: Das haben wir aber tatsächlich auch selbst gehört.
00:49:36: Also okay Die Zeit ging irgendwann zu Ende.
00:49:44: Ich fand es ganz interessant, weil man kann dir auf LinkedIn folgen und du machst das sehr öffentlich.
00:49:49: also du hast sowohl gesagt dass du dich orientierst, dass du mal guckst.
00:49:54: so du bist ja aktiv.
00:49:56: wir sind beide sehr aktiv.
00:49:57: ich finde LinkedIn immer noch das beste Social Network.
00:50:00: was ist gerade?
00:50:02: Und dann hast du es ein bisschen geheim gemacht und dann kam sie.
00:50:06: die IBS-Archiv Habe ich natürlich dann mal geguckt, was machen die eigentlich?
00:50:13: So klang für mich erstmal vermeintlich.
00:50:17: Ist das jetzt ein Rückschritt so?
00:50:20: Hast du jetzt gleich gesagt, nö ist es eigentlich ähnlich wahrscheinlich ähnlich wie ZBU-Sechzen als du also auch jetzt vierzig hast du gesagt mit dabei?
00:50:30: Ungefähr
00:50:30: vierzig genau!
00:50:31: Du bist wieder leiter in Organisationen kennst ja auch schon.
00:50:36: muss sich die Geschäftsführung schon Sorgen machen?
00:50:38: Nein.
00:50:40: Obwohl es noch mal was ist, eine AG ist nochmal ganz anders?
00:50:42: Ist
00:50:42: anders?
00:50:43: ja,
00:50:43: genau.
00:50:45: Erzähl mal, was ist das für Ibis?
00:50:48: Die Ibis ist auch ein IT-Unternehmen, die kurze Beschreibung hat sehr viel Systemhauscharakter... heißt betreut, das ist so das größte Geschäftsfeld.
00:51:00: Betreut ganz viele regionale mittelständische Kunden.
00:51:05: Versorgt die mit IT, die sie vor Ort brauchen also vom klein bis zum Surfer supportet?
00:51:12: Das heisst wenn es irgendwelche Probleme in der IT gibt, ist die IBS Ansprechpartner.
00:51:17: Es geht darum laufen diese Systeme zu betreiben dass die sicher sind und auf dem neuesten Stand sind, dass Themen neu installiert oder auch umgestellt, migriert werden.
00:51:27: Und häufig sind es eben Kunden, die noch einen Administrator haben.
00:51:33: Manchmal auch keinen mehr.
00:51:34: Also das sind sehr viele ... Was man vielleicht doch aus dem Mittelstand so kennt dort, die einfach Betreuung brauchen.
00:51:42: Das ist ein großes Feld.
00:51:43: Das hat manchmal auch Projektcharakter weil die Themen langfristig größer sind eher größeren Migrationscharakter haben aber es sind ganz viele eher kleine Kunden.
00:51:54: Genau!
00:51:55: Es gibt noch zwei Geschäftsfelder, die der Vollständigkeit halber dazugehören, wo auch gar nicht so wenig Menschen unterwegs sind.
00:52:02: Also die Softwareentwicklung spielt ja auch eine Rolle.
00:52:06: Individual Entwicklung aber auch Customizing von bestehenden Produkten, KI-Spiel zunehmend eine Rolle.
00:52:13: das ist ein Mischthema.
00:52:17: Mittelstand hat viel Bedarf noch, dass KI überhaupt erstmalig eingesetzt wird.
00:52:24: Also welches System nehme ich?
00:52:25: Wie mache ich das?
00:52:28: Die Unternehmen haben Schulungsbedarf oder überhaupt um die Mitarbeiter anzuborden im Bereich KI.
00:52:35: Es gibt viele Compliance Themen, die die Unternehmen beachten müssen.
00:52:40: also dort haben wir Beratungsangebote und es geht bis dahin, dass wir so mit Kunden sprechen die eine lokale KI brauchen für einen Anwendungsfall oder die vielleicht auch in Modelltrainingen brauchen.
00:52:52: Also das sind Sachen, die losgehen genau.
00:52:55: Nur mal vom Gefühl wie viele Unternehmen hier in der Region haben verstanden was KI bedeutet für sie?
00:53:06: Also erste Gespräche Wird gerne, und wer mit einem sehr biskortinen Stil
00:53:12: ist.
00:53:13: Man hat glaube ich ein bisschen ein schiefes Bild, wenn man sowieso in der IT unterwegs bin und auch auf LinkedIn war dann glaubt man alle haben es verstanden Ich glaube besonders die größeren.
00:53:25: Wo setzt man die Grenze?
00:53:26: vielleicht bei zwanzig Mitarbeitern wo ich glaube die Größerin die schon ausgefeiertere Rollen haben wo auch jemand an sich das Thema mal annimmt.
00:53:33: Die haben das Verstanden.
00:53:35: Ich glaube, die Kleineren haben vielleicht auch schon von KI gehört.
00:53:38: Die wissen vielleicht auch und wir müssen das tun.
00:53:41: Es sind aber wenn man dann Gespräche führt, vielleicht noch so eine Ratlosigkeit?
00:53:45: Wo fange ich denn an?
00:53:46: Wie mache ich denn das jetzt?
00:53:47: Ist das sicher?
00:53:49: Und ich glaube davon gibt es ja ganz viele wie so klein sind unter zwanzig und ich glaube dort ist das einfach ein relativ großes Thema.
00:53:59: Würdest du glauben unsere großen Industrieunternehmen hier in der Region haben das alle verstanden.
00:54:06: Ich würde vorsichtig sagen ja, aber ich kann natürlich nicht reingucken.
00:54:12: Aber ich würde glauben, dort muss das eigentlich ein Thema
00:54:17: sein.".
00:54:17: Und ich hätte das starken der Frage, ob das wirklich?
00:54:21: Ich sage mal in paar Zahlen noch von einem halben Jahr.
00:54:25: Ich weiß nicht wie oft du... Erstmal wettest es dein Lieblings-KI-System mit dem du
00:54:29: arbeitest?".
00:54:32: Was eigenest du da schon?
00:54:36: Also ich verwende im privaten Umfeld fast vorrangig Chatchivity, wobei meine Anwendungsfälle auch weitestgehend eben im Bereich Textaustellung sind.
00:54:45: Also ich bin da noch nicht so... Du
00:54:47: hast noch keine großen KI-Agenten die parallel laufen kann in OS was du dir gebaut hast.
00:54:54: Nee
00:54:54: tatsächlich nicht!
00:54:55: Das sagt ihr mir von einem halben Jahr vielleicht ist ein bisschen die Entwicklung Also ein Prozent der Nutzer von JetGPT, Claude, Gemini.
00:55:11: Von all diesen giltst du als Heavy-User und ein Prozent Heavy-User.
00:55:18: Was schätzt Du?
00:55:19: Wie heavy user definiert das?
00:55:25: Ich glaube mindestens bei JetGPP würde man sagen mindestens im GPT... Präuchte man?
00:55:30: Zehn Anfragen.
00:55:31: Zehn anfang am Tag.
00:55:32: Bist du Heavy User?
00:55:33: Okay, also über die Anfragen.
00:55:34: Und wenn du das überlegst... Also jetzt nur mal was dein eigener Anwendungsfall ist!
00:55:39: Dann bin ich wahrscheinlich Heavy User.
00:55:41: Genau
00:55:42: und da gibt es ja Menschen, die komplette Firmen schon digitalisiert haben, die damit reinspüren und die zehnmal fragen, wie wird denn das Wetter heute?
00:55:52: Das ist auch schon heavy user.
00:55:55: Ich hoffe dass das anders ist so aber das Potenzialen oder beziehungsweise was da auf uns zurollt.
00:56:04: Oder schon da ist eigentlich, also es wird diskutiert ob die KI-Systeme kurz mal geblockt werden weil die großen Hersteller's nicht unter Kontrolle haben und sagen in einem halben Jahr ist es soweit dass wir gar nichts mehr Unterkontrolle haben, dass ja die Frage wo ihr wisst ihr das?
00:56:21: Dass es ein halbes Jahr ist war das nicht schon live bei euch?
00:56:26: Und ich finde das so krass dass wir uns darauf verlassen, also die Technologie ist da und wir verlassen uns daraus.
00:56:33: Er hat ja schon immer funktioniert bei unser System S. Und deshalb ist so ein Wunsch von mir... Wir müssen das eigentlich auch... Ich habe es dir eben schon mal gesagt.
00:56:42: Eigentlich bräuchte es um eine Veranstaltung, um nur allen klar zu machen was Leute schon konkret hier machen kann ja auch in sehr geschlossener Raum sein wo man sagt Das ist eine vertrauensbildende Maßnahme.
00:56:55: Wir zeigen euch jetzt wie wir's marken Ihr könnt jetzt auch nutzen, aber vielleicht sollten wir es nicht so nach draußen schreien.
00:57:03: Das ist vielleicht noch eine Ressource die diese Region.
00:57:06: also ich glaube KI ist auch hier ne Chance für die Industrie.
00:57:11: Fünf Punkt Null sage ich jetzt mal.
00:57:14: Aber man muss halt anwenden und ich habe ein bisschen das Gefühl das kennst du ja dass mein zweites Thema dieser demografische Wande ist.
00:57:23: Ich vermute dass Menschen in Führungspositionen sind die vielleicht vom Alter her eher konservativ denken, bewahrend, noch in Ruhe und dieses innovative vielleicht sagen mal ist nicht so wichtig.
00:57:43: Wobei?
00:57:43: also ich habe es nur, ich sehe es ein bisschen anders auch im Zweifel an mir selber.
00:57:48: Ich war schon auf ein paar Veranstaltungen und ich staune was mit KI geht Und ich gehe nach Hause und denke wie machst du das?
00:58:01: Ich glaube, wir haben teilweise noch kein Erkenntnisproblem.
00:58:06: Dass das wichtig ist und dass wir auch abgehängt sind wenn wir es nicht tun oder einsetzen.
00:58:11: Und ich glaube bei vielen ist noch die Frage aber wie denn jetzt?
00:58:15: Das muss man im Unternehmen fördern indem er diese Use Cases im eigenen Unternehmen zeigt aber auch über den Tellerrand guckt Was machen die anderen?
00:58:25: Was geht damit schon?
00:58:26: und auch Mutig fragt, zeigst du mir das.
00:58:29: Zeig mir wie es geht oder...
00:58:31: Also ich stelle jetzt immer so eine Frage wenn auf deinem Handy dürftest du also musst dich für eine einzige App entscheiden.
00:58:41: So welche wäre es?
00:58:46: Erstmal sag mal
00:58:47: WhatsApp.
00:58:48: echt bei mir wäre es.
00:58:50: ich entscheide mich jetzt und ich würde natürlich jetzt sagen inzwischen Claude Weil Claude, oder ist ja egal in der GPT, in Gemini-Flechten kann ja alles... ...ist ja schon alles integriert.
00:59:04: Also ich kann.
00:59:06: also es gibt Abende.
00:59:08: früher hat man vom Fernseher gesessen dann kam Netflix, Amazon.
00:59:12: Ich verbringe teilweise Abende einfach mit Claude weil das einfach so verrückt ist wen du da als Gesprächspartner hast Das ist ja viel interessanter als alles andere und viel individueller.
00:59:25: Und vielleicht bin ich auch einfach nur zu viel mit ein Chris Blaschke im Austaus oder mit Max Rose.
00:59:34: Also Max ist immer noch ein bisschen vorsichtiger, Chris ist glaube ich... Hast du ja gehört?
00:59:41: Anders unterwegs!
00:59:44: Der sagt hey die Welt wird eine andere sein weil er schon soviel damit macht.
00:59:51: Er macht zwanzig Jahre Softwareentwicklung und sieht was das bedeutet, wenn du auf einmal dieses Thema dabei hast.
00:59:59: Ja
01:00:00: und dort ist es ein wahnsinniger Umbruch in der Entwicklung den man jetzt schon sieht wo viele auch sicherlich noch vorsichtig sind aber wo mein jetzt schon irre sieht was da geht und wie sehr er das beschleunigen kann wenn man's einsetzt.
01:00:13: also ich kann jeden wohl jetzt die weil das ist man sieht sozusagen das Produkt vorne und ich weiß was noch alles dahinter passiert.
01:00:21: Die neue STIA Webseite Die ist sozusagen auf dem neuesten Stand.
01:00:27: Was?
01:00:28: Makler also was alles dahinter?
01:00:30: ich hoffe ja immer noch einer wird mal erzählen, was die da machen will man ein bisschen ruhiger machen.
01:00:36: aber was da also wie wie so zu sein der Webseite mit allem in Korrespondenz?
01:00:41: es ist verrückt und das hat die Entwicklungszeit.
01:00:50: Und wenn so Menschen Die wissen, wie es geht.
01:00:55: Mit der Rechenleistung dann arbeiten können auch diese Themen dahinterwissen was da innerhalb kürzester Zeit möglich ist.
01:01:03: und jetzt ja Chris is ein besonderer Mensch aber es gibt mehrere von diesen besonderen Menschen.
01:01:07: und wenn die auf die Industrie sich warum auch immer sagen die Industries eigentlich ein interessantes ich guck mal was das so ist und lachen sich kaputt dass andere das nicht tun.
01:01:18: wahnsinnig beschleuniger.
01:01:20: und ich denke immer so Erst mal müsste man Chris einfach nur auf die Menschen loslassen und was das für die Region bedeuten würde.
01:01:28: Und ich sehe einfach, dass die Diskrepanz in Gesprächen... Wir diskutieren darüber, wir können es ja auch mal sagen, Menschen, die KI nicht so intensiv nutzen, sagen... Ich glaube, das ist alles nur Hype!
01:01:48: Und auf der anderen Seite hast du Pensionen, die es intensiv nutzen und sagen wir müssen hier unbedingt was tun.
01:01:53: Also uns rennt die Zeit weg, wir werden abgehangen und sie unterhalten sich... ...und es geht eigentlich nur um die Diskussion KI.
01:02:01: Das Problem ist dass die Gruppe, die das nicht nutzt über ein Produkt redet und eine Meinung zu einem Produkt haben, was sie nicht benutzen.
01:02:09: Das ist ja verrückt!
01:02:13: Das hatten wir tatsächlich im Unternehmen vor zwei Jahren mal so eine Umfrage gemacht, wie die Meinung dazu ist und wir hatten genau das Bild.
01:02:19: Wir dachten auch du bist als IT-Unternehmen weiter aber wir hatten genauso die Normalferteilung, wir hatten die Zweifler nennens werden umfangen, wir haben die Enthusiasten und wir hat ein ganz viel Unsichere dazwischen.
01:02:31: also ich glaube dass es schon in vielen Unternehmen mehr oder weniger so ist und dass ich gucken muss wie ich die mitnehme, wie ich den Enthusiasten dazu bringe.
01:02:41: Die anderen zu befähigen das auch zu benutzen.
01:02:44: Aber wie machen wir das?
01:02:45: Du warst in der Lehre.
01:02:49: Also ich habe gerade gestern mit einem Kollegen diskutiert was es für Formate eben im Unternehmen braucht um das Sichtband zu machen.
01:02:57: also das können Sprechstunden sein wo einfach Fragenbeantworter, wo ich ganz einfache Sachen zeige.
01:03:04: Wo ich aktuelle Trends in dem Bereich sichtbar mache damit Menschen anfangen darüber zu denken aber auch eben diese Use Cases zeigen.
01:03:14: und da ist es eben auch beeindruckend auch wenn ich jetzt kein Software Entwickler bin wenn ich sehe was mit Klop gemacht wird einfach um die Mächtigkeit des Werkzeugs KI zu sehen.
01:03:25: Das kann mich eben auch beflügeln, wenn ich eigentlich einem ganz anderen Thema unterwegs bin einfach zu sagen krass das ist ein Thema die zeigen dass es geht das kommt für uns alle wir müssen uns bewegen.
01:03:36: also ich glaube diese Sichtbau machen erst mal intern aber sicherlich so unter Unternehmen ist ein Riesenthema.
01:03:43: Ich mache mir jetzt noch einen Beispiel und ich sage kein weder von wem ich dieser Information habe noch welche Firma das betrifft.
01:03:50: aber sie sind eine Chemnitzerfirma Wo die Mitarbeiter, die keinerlei Erfahrungen mit IT haben, Sachen gebaut haben.
01:03:57: Mit Vibecoding.
01:04:01: Wo derjenige, der davon Ahnung hat, sagt Cross so es geht's darum.
01:04:06: okay jetzt müssen wir das implementieren in die Firma.
01:04:10: aber die Firma ist soweit weg von IT eigentlich und trotzdem haben Mitarbeiter was gebaut Was dieser Firma jetzt hilft.
01:04:20: Also es muss noch nur Übergang, dass das wirklich in die echten Systeme reingehen muss sauber sein aber Verrückt?
01:04:26: Ja, also gerade im Bereich Prototyping.
01:04:28: Also ich glaube das kann bei vielen Unternehmen, also Software-Unternehmen beispielsweise die ihren Kunden erstmal was zeigen wollen dieses Prototyp zu betreiben weil auch der Entwickler danach ja eine ganz gute Vorstellung hat und der Kunde kann direkt eingreifen wo was nicht passt.
01:04:45: Das schon jetzt ein großer Use Case der die Entwicklung beschleunigt und konkreter einfach macht.
01:04:52: Und jetzt als Event-Mensch finde ich das natürlich Wahnsinn.
01:04:55: Also, als Eventformat wo jemand irgendwas kreiert hat wie... Ich habe mir geguckt mal was ich gebaut habe.
01:05:01: alle staunen und dann wird darüber diskutiert.
01:05:04: aber die Gesamtheit lernt halt dazu und ich find es so wichtig dass wir irgendwie so schnell wie möglich einen Format schaffen wo zumindest Leute sagen eigentlich glaube ich hab schonmal davon gehört ich lass mich mal inspirieren was andere gemacht haben.
01:05:20: Es muss halt so ein Es soll nicht erzählt werden.
01:05:23: Guck mal, es gibt der TPPT-Clord, sondern ganz konkret was haben wir gebaut?
01:05:27: Ja!
01:05:27: Und vielleicht können wir dann nachher mal die Ibiza bitte dabei.
01:05:31: Es braucht glaube ich auch so eine Einordnung dass Leute die richtig Ahnung haben davon.
01:05:37: Richtig aber Vorsicht.
01:05:40: Vorsicht da und vorsicht.
01:05:42: Aber ich weiß mich so interessiert und ich denke das erste Mal Mist.
01:05:48: Ich bin zwanzig Jahre zu alt für diese Entwicklung.
01:05:51: Aber dann sehe ich ein Uwe Thos und der macht immer weiter, sage ich okay es ist macht so viel Spaß sich damit zu beschäftigen keine Ahnung wo's hinführt.
01:06:01: vielleicht haben wir sagen in zehn Jahren das war eine Katastrophe dass bei überhaupt dieser KI aber bis dahin haben wir sehr verbar.
01:06:08: ok jetzt sag mal bei der Ibis was sind hast du so'n so'ne Vision?
01:06:15: Für dich jetzt Du erkennst viele Sachen bestimmt, die du schon mal erlebt hast.
01:06:22: Ja also ich genau... Also A ist eben wieder ein IT-Unternehmen.
01:06:26: das heißt ich spreche ganz gut die Sprache Ich erkenne viele Themen und Abläufe und Dinge wieder, die ich schon gesehen habe.
01:06:33: ja Super wichtig, deswegen geht doch die Einarbeitung schnell weil ich mich da gut orientieren kann.
01:06:40: Also es reicht wenn ich viele Dinge so an der Oberfläche sehe dass sie gibt oder wie man sich das schon positioniert hat und kann relativ schnell auch Fragen stellen Zusammenhänge erkennen Erfahrungen teilen.
01:06:53: auch also wenn sagen okay das kenne ich so oder das kenn nicht so oder ich würde es so empfehlen macht manche Fehler natürlich nicht nochmal, wenn man gewisse Sachen schon probiert hat.
01:07:06: Genau zu meinem Verantwortungsbereich gehören jetzt Personal und Marketing wo ich vorher schon Verantwortung hatte, wo mein Herz verschlägt, wo ich ja auch Ideen entwickeln kann.
01:07:20: was kann man noch machen?
01:07:22: weil das Thema Personalgewinnung ist natürlich wie in allen Unternehmen hier auch ein Thema.
01:07:27: Also, wie kriege ich Mitarbeiter ins Unternehmen?
01:07:30: Wie promotee ich mich als Unternehmen nach außen für die Fachkräfte?
01:07:35: Wie integriere ich die gut?
01:07:38: Wie funktioniert Wertschätzung dass Mitarbeiter auch gerne da bleiben?
01:07:43: Das ist ja quasi das was ich lange gemacht habe.
01:07:47: und dazu kommt eben der Aspekt Organisation Qualitätsmanagement also Prozesse angucken nicht nur dokumentieren, sondern eben auch gucken.
01:07:58: Funktioniert es so?
01:07:59: Haben das alle verinnerlicht?
01:08:00: Gibt's dort irgendwo Themen die nicht funktionieren?
01:08:03: und ich glaube dass dieser Mix an Themen einfach wichtig ist für ein Unternehmen, dass es von innen heraus gut funktioniert.
01:08:14: So jetzt gibt's die IBS schon seit ganz vielen Jahren.
01:08:16: also da ist schon ganz viel richtig gemacht worden.
01:08:23: Impact noch habe, mit dem was ich eben schon weiß oder was ich einfach sehe.
01:08:31: Aber ist die E-Bus bei zweieinhalb Mann stark?
01:08:34: Hast du einen Geschäftsfelder?
01:08:39: Ich sage mal das wirkt natürlich total erfolgreich und ist es auch wenn man Unternehmen von Flurzig auf Zweihundert entwickelt.
01:08:51: trotzdem macht man da natürlich auch schwierige Phasen mit und muss sich mit Themen befassen, die manchmal wehtun oder die unangenehm sind.
01:08:59: Und die familiäre Atmosphäre von einem Unternehmen mit vierzig Mitarbeitern, die kenne ich jetzt quasi in zwei.
01:09:08: Das ist wirklich gemütlich.
01:09:09: Da ist man nah beieinander.
01:09:10: Da hat man wirklich kurze Wege und ein Unternehmen mit zweihundert Tickt völlig anders!
01:09:17: Das kann man trotzdem anstreben, aber deswegen ... Ich weiß gar nicht jetzt ob ich das...
01:09:23: Interessant.
01:09:24: Weißt du noch von der Axelaris wo es gekippt ist?
01:09:28: Gibt's Kipppunkte oder was?
01:09:30: Ah, das war der Moment!
01:09:31: Ist das nur eine Zahl oder kann man das an...?
01:09:35: Also man sagt immer und das würde ich erst mal grundsätzlich so bestätigen dass hundert so eine kritische Zahl ist weil man viele Themen die man bis dahin noch leicht und einfach auf Zuruf in der Excel-Tabelle oder wie auch immer macht, die funktionieren dann plötzlich nicht mehr.
01:09:53: Auch die Rollen werden so spezialisiert das Prozesse über vielmehr Tische laufen und dann muss man anfangen Dinge härter zu regeln, mehr zu dokumentieren strenger niederzuschreiben Und es macht natürlich was mit den Menschen.
01:10:09: Damit einhergehen meistens Zertifizierungen, die man durchläuft aber man kommt auch selber an den Punkt dass man die Dinge anders denken muss.
01:10:17: Jetzt bin ich ein sehr dokumentationslastischer, prozesslastischer Mensch der damit keinen Schmerz hat.
01:10:23: aber man merkt natürlich auch das es miteinander verändert und dass mehr Abgrenzung stattfindet zwischen den Bereichen, zwischen den Menschen weil einfach die Aufgaben weiter auseinander liegen und weil wir vielleicht doch gar nicht mehr weiß was machen denn die in dem anderen Team?
01:10:41: Ich glaube das ganz gut hinbekommen haben, so gut man es eben mit zweihundert Leuten machen kann.
01:10:48: Wenn man halt Wert darauf liegt dass man den Menschen nicht aus dem Blick verliert.
01:10:52: und da auch viele Formatenschaften.
01:10:54: aber es ist trotzdem eine Herausforderung.
01:10:56: Okay!
01:10:57: Trotzdem würde ich ja die irgendwas mit einem Grund geholt haben... Aber wir beschauen uns das an was da passiert?
01:11:06: Genau!
01:11:07: Ich guck mal uuuhuu du musst ja auch los dann.
01:11:11: Pass auf Ziel gerade.
01:11:14: Du kennst den Podcast.
01:11:15: deshalb die erste Frage, was würdest du deinen zwanzigjährigen Ich erwarten?
01:11:22: Mach einfach!
01:11:24: Gehe mit Mut an die Sachen ran das wird schon gut.
01:11:28: man kann doch mal falsch abbiegen und irgendwie kommt mir wieder einen Punkt an der gut wird.
01:11:35: Okay Talent haste etwas entdeckt
01:11:40: Habe ich lange darüber nachgedacht, weil ich dann wusste, dass du die Frage stellst.
01:11:45: Also ich habe keinen Talent an mir entdeckt was ich jetzt irgendwie auslebe.
01:11:52: Ich wäre gern sportlich,
01:11:54: oder?
01:11:54: Das ist komisch ja
01:11:55: einfach... Da investiere ich zu wenig Zeit und ich merke aber wenn ich es tue das ist total viel Spaß macht.
01:12:05: Egal was.
01:12:06: Nee egal!
01:12:08: Nichts Spezielles.
01:12:09: Also ich bin eher der Läufer als der Radfahrer, so würde ich es mal sagen.
01:12:12: Um die typischen Sportarten von mit vierzig Jahren mal anzusprechen weiß einfach Sachen an.
01:12:19: los geht's nicht spezielles braucht
01:12:23: nähe.
01:12:25: also wirst du noch einen Marathon vor?
01:12:29: Mit vierziger.
01:12:29: wenn du das sagst dann musst du ganz...
01:12:31: Da muss ich das jetzt nach Hause also steht nicht konkret auf meiner Liste.
01:12:34: Ich bin letztes Jahr dann mal die Zehen gelaufen.
01:12:38: Das ist natürlich jetzt nur ein Viertelmarathon, hat sich aber trotzdem schon cool angefühlt.
01:12:43: Weil man natürlich vorher etliche Wochen damit verbringt darauf den Sportkassenmarathon also den Viertelsportkassen-Marathon.
01:12:50: Also war einfach cool.
01:12:51: Man denkt auch krass das habe ich geschafft.
01:12:54: Jetzt ist wie gesagt zehn ist nicht viel, aber für die meisten ist es mehr als sie jemals am Stück laufen und deswegen war das schon mal...
01:13:02: Ja gut, du hattest schon einen Marathon?
01:13:04: War natürlich auch eine weiß ich, so bin ich ja sehr nah mit den ganzen Sparkassenmenschen zusammengekommen und es war ein tolles Ding.
01:13:14: Es gibt ja Gott sei Dank jetzt eine Nachfolgeveranstaltung die sich aber nicht vergleichen lässt.
01:13:19: das kann auch noch mal hier sein.
01:13:23: Die Sparkasse, die Sportmacher konnten dieses Ding nicht weiterführen weil man immer damit verglichen worden wäre Und man kommt nicht mehr auf diese Zahlen.
01:13:33: Das war ein absoluter Ausreißer Finanziellen absoluter Ausreißer, weil das ein Riesenminus eigentlich.
01:13:41: Das geht nur überhaupt in diesen Gesamtkonzept Kulturabstatt, Sparkasseuer und noch fünfzig Jahre.
01:13:48: Dann hat jemand investiert einfach.
01:13:51: Und dass das alles an diesem Tag so wahr wie es war lässt sich nicht wiederholen.
01:13:56: Und jeder der es versucht wird immer – haben wir jetzt beim Leidauer Wischen gesehen – wird immer wieder mit den Erfolg des letzten Jahres vergleichen?
01:14:04: Ja!
01:14:05: Und das ist für alle, die da mitmachen, total frustrierend.
01:14:08: Deshalb musste das irgendwo anders völlig neu und ich drück den allen in die Daumen.
01:14:14: Helf wo ich kann?
01:14:15: Ja!
01:14:16: Und jetzt soll im Stadtpark ein neuer Lauf entstehen.
01:14:19: Race heißt das.
01:14:19: Er kann ausverkauft, super... Na ja schon.
01:14:23: Genau.
01:14:25: Chemnitz, two-tausend-zweiundvierzig Die Frage hat sich gewandelt.
01:14:29: Mein Kumpel Elon Musk hat mir unbegrenzt Kohle zur Verfügung gestellt.
01:14:33: Das ist eine Sache.
01:14:34: ändern, um im Jahr zwei Tausend Zweiundvierzig Chemnitz ganz anders zu machen.
01:14:39: In was investierst du?
01:14:40: Bildung!
01:14:41: Ich glaube wir brauchen dringend bessere Bildungen und zwar von der Grundschule bis zum Abitur über alle Schulformen hinweg.
01:14:54: Ich glaube, wir sind in Sachsen und in der PISA-Studie immer noch von.
01:14:57: Die Diskussion hat es gegeben dass wir trotzdem im internationalen Vergleich dort Probleme haben.
01:15:03: wenn ich glaub mit klugen Köpfen, mit guter Bildung kriegen wir so viel bewegt was wir dringend nicht nur hier an der Region ganz allgemein brauchen.
01:15:13: Der Lehrkräftemangel ist das eine, den löst man jetzt auch nicht sofort auf.
01:15:17: Ich glaube aber es braucht andere Formate.
01:15:19: Es braucht Verknüpfung mit der Wirtschaft und ich glaube Schüler sollten einfach wieder Bock haben in die Schule zu gehen was zu bewegen während ihrer Schulzeit irgendwie innovative Themen sich schon anzugucken vielleicht auch mal in die Hochschule zu gehen.
01:15:33: Es brauchen Formate, es brauchen Motivationen und dafür braucht es halt sich glaube ich Geld und das wäre so wertvoll um auch andere Themen anzuschieben.
01:15:42: Als mal sehr, sehr cooles Ding.
01:15:43: Weiß gar nicht, ich habe so viel Geld gebraucht ehrlich gesagt weil es ist ja wenn wie du sagst Wirtschaft Uni Es braucht halt offene Türen wo man durchgehen kann Wo Menschen sind die Lust darauf haben andere zu beeinflussen So Also vielleicht ist das wäre es auch nur eine krasse Initiative.
01:16:02: jetzt muss ja nicht sofort alle betreffen Das reicht ja schon wenn Leute die schonmal eine Motivation haben, um was zu verändern.
01:16:09: Das ist Angebote, die es gibt.
01:16:11: Ich glaube es gibt ja in Chemnitz die Initiative Wirtschaft macht Schule heißt das glaub ich.
01:16:17: Ich finde das total bemerkenswert dass Unternehmen eben Mitarbeiter abstellen um meistens die Mintfächer ja zu unterrichten.
01:16:26: also großartig aber es fühlt sich für mich wie ein Tropfen auf dem heißen Stein an.
01:16:30: Es sind einzelne Schulen weil mehr auch gar nicht leistbar ist.
01:16:34: großartige Initiative, die es breiter geben müsste.
01:16:37: Die glaube ich so viel bewegen kann und am Ende würde das alles der Wirtschaft helfen und Dinge in Gang setzen einfach.
01:16:46: Vielen Dank!
01:16:48: Wir sehen uns heute da... Ja, wir hatten Abend noch Morgen.
01:16:51: Also es ist nämlich ein Donnerstag oder erst ein Überstundetag?
01:16:54: Ich sage nicht welcher Tag, weil es ein bisschen dauert, ehe wir ausstreinen.
01:16:59: Zwei Menschen, die du gerne hier sehen würdest, wo dir eine Geschichte hören würdest und vielleicht auch einen Kontakt hast oder weiß, dass ich vielleicht einen Kontakt habe.
01:17:08: Das ist ja immer schwierig.
01:17:10: Der mein letzter Gast hat Carti Witt gesagt, aber keine Ahnung wie ich dachte.
01:17:16: Okay dann benenne ich Franziska Herold Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Chemnitz als Arbeitgeber, aber auch Gleichstellensbeauftrage der Stadtgesellschaft Das heißt auch verantwortlich dafür, dass eben die Gesellschaft dahingehend berücksichtigt wird und nicht nur die Arbeitnehmer.
01:17:35: Hast du dann einen persönlichen Draht?
01:17:37: Ja!
01:17:38: Und die darf auf?
01:17:39: Also ob sie darf und will kann ich klären aber den Kontakt das kann ich befragen.
01:17:44: genau und ganz erwünschen würde ich mir mal geredet.
01:17:48: ja also ich wünsche Ich wünscht sie mir auch so, weil sie glaube ich gerade das Kati-Thema uns nochmal ganz anders nachbringen könnte.
01:17:57: Ja!
01:17:59: Ich weiß bloß grade nicht ob sie es will.
01:18:01: Möchtest
01:18:01: du einen dritten Name?
01:18:02: Ja!
01:18:03: Also Salz.
01:18:04: dann würde ich noch Tanja Höhne benennen.
01:18:06: Bereichstarter in Innovationsmanagement bei der SFZ Gruppe hat bestimmt total viel zu erzählen und ich finde die SFZ-Gruppe für Chemnitz
01:18:17: total
01:18:17: spannend.
01:18:17: also...
01:18:18: Das ist ja... eine GGMBH, also
01:18:23: er
01:18:23: kommt aus dem Gemeinnützigen macht es aber sehr unternehmerisch, sehr professionell.
01:18:27: Finde ich auch sehr spannend.
01:18:28: und da ist die Eterna Hönes?
01:18:30: Ja!
01:18:31: Kommt heute auch ne?
01:18:33: Ich kann's mir vorstellen...
01:18:35: Okay, also auch spannend.
01:18:37: Ich finde schön dass du nur Frauen gesagt hast weil das extrem schwierig ist Frauen hier an den Podcast zu bekommen.
01:18:42: Es liegt nicht an mir.
01:18:43: Das ist einfach... Wir sind Gleichbestellungsbeauftragte, sehr gut.
01:18:48: Wir sind eine sehr Männerdominierte Welt und die möchten dann auch noch sich präsentieren.
01:18:54: Frauen nicht so.
01:18:56: Also alle Frauen meldet euch bitte.
01:18:59: Ich glaube wir sollten mutiger sein das es oft ist.
01:19:01: Und lauter?
01:19:02: Ja,
01:19:02: mutischer und lauter genau.
01:19:03: Hier ist der Ort wo ihr laut sein dürft.
01:19:06: Auf jeden vielen Dank!
01:19:07: Und ich freue mich auf heute Abend.
01:19:08: Danke
01:19:08: dass ich da sein durfte und bis heut Abend.
01:19:10: Tschüss.
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