René Brettschneider: Der Hausverwalter, der Romane schreibt
Shownotes
Ich kenne ihn seit über zehn Jahren als Immobilienchef. Dass er Romane schreibt, habe ich erst im Italienurlaub gemerkt, mit seinem Buch in der Hand. René Brettschneider ist Geschäftsführer der Realtima Immobilien GmbH in Chemnitz. Mit acht, neun Jahren kam er aus Strausberg ins Heckertgebiet, mit 16 begann er seine Lehre bei der GGG, ab 2008 führte er dreizehn Jahre lang die Wohnen in Chemnitz. Als René B. Werner schreibt er Romane, Kinderbücher, Liedtexte und ein Märchen, das zur Eisrevue wurde. Wir reden über Förderer, über eine Region, die lieber beim Scheitern zusieht, und über Chemnitz 2042. Seine Antwort: „Ratlos.“ Er sagt, Schuster, bleib bei deinen Leisten. Für einen Schuster hat er erstaunlich viele.
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00:00:02: Ich denke, das gehören zwei Komponenten dazu.
00:00:05: Es gibt viele die gut sind und du musst auch jemandem haben, der dich fördert.
00:00:08: Das war zu dieser Zeit ein richtiges Moment.
00:00:10: Man hat es probiert, man darf auch mal Fehlentscheidungen treffen.
00:00:13: Und kann auch sagen okay, das hat jetzt nicht so gut geklappt.
00:00:16: Was ist denn eigentlich Glück?
00:00:17: Wann sind die Leute überhaupt mal glücklich?
00:00:19: oder ist man geboren, ewig auf der Suche zu sein?
00:00:22: Weil der Mensch ist unstätig, der sucht, er ist selten zufrieden...
00:00:32: Herzlich willkommen im Sealable Podcast, dem Podcast wo ich die Business-Ebene mit dem C for Chemnitz verbinden möchte heute.
00:00:39: Sitzt mir jemand gegenüber... Ich glaube wir kennen uns seit zwölf, dreizehn, fünfzehn Jahren?
00:00:46: Ich weiß es nicht!
00:00:46: Wir haben uns über Xingu kennengelernt.
00:00:49: Weiß nicht ob du das noch weißt.
00:00:50: Du bist ein guter Freund und deshalb wird uns ein Wohlfühl-Podcast.
00:00:54: Herzlich Willkommen lieber René Brettschneider.
00:00:57: Hallo Michel Schön hier zu sein.
00:00:59: Ich weiß nicht hast du schon mal einen C-level Podcast gehört.
00:01:03: Ja!
00:01:04: Dann weißt du, mich interessiert bei dir schon relativ viel.
00:01:09: Mich interessiert aber wo bist Du geboren?
00:01:13: Wie waren so die ersten Jahre in deinem Leben und wie bist du eigentlich die Person geworden, die da heute bist?
00:01:20: Und so versuchen wir so langsam uns hineinzuarbeiten.
00:01:24: So steigen wir
00:01:25: ein.
00:01:25: Ja, durch der sich viel über dich schon weiß kann ich auch nochmal nachfragen.
00:01:29: Gut Ich weiß ja, worauf ich hinaus will.
00:01:32: Mal sehen ob es klappt.
00:01:35: Gut!
00:01:35: Du siehst?
00:01:36: Ich bin
00:01:37: unbewaffnet.
00:01:38: Unbewaffnete.
00:01:38: Ich habe nichts vorbereitet weil hier alles über dich weiß.
00:01:41: eigentlich fragt alles
00:01:43: gut.
00:01:44: also fangen wir an mit der Geburt.
00:01:45: lange zurück.
00:01:48: Straußberg bei Berlin.
00:01:50: dort bin ich geboren und bin dort in einem kleinen Dorf aufgewachsen.
00:01:54: Bruchmühle ist genauso groß wie das klingt
00:01:58: In welchem Jahr Mein Jahrgang.
00:02:02: Du lebst oder du bist geboren in einer Stadt, in der ich viel Zeit verbringe.
00:02:06: jetzt, weil ich noch in der Märkischen Schweiz, also die Straußberg ist ja die Hauptstadt der Märkkischen Schweiz sozusagen und Bruchmühle ist so ein Vorort von Stratten.
00:02:20: Genau dort bin ich geboren und seit etwa am Alter von acht neun Jahren ging es dann in das damalige Karl-Marx-Stadt wurde ich sozusagen nach Sachsen verschleppt und mittlerweile, denke ich, habe ich diese Mundart ganz gut angenommen.
00:02:37: Und filmen also mittlerweile
00:02:38: noch zuhause?
00:02:39: Du verschleppt wurdest was?
00:02:41: dein Vater, deine Mutter müssen ja irgendwas Produktives getan haben die diese Region hier nach vorne bringt damit.
00:02:47: Ja,
00:02:48: mein Vater... Also erst mal so dass meine Eltern getrennt haben, ein ganz klassisches Ding.
00:02:56: Meine Mutter hat einen neuen Partner kennengelernt.
00:02:59: Der war eng verwurzelt mit der Stadt und nannte sich damals der Plankommission.
00:03:10: Seit vielen Jahren war er super vernetzt, hat sich entbrechenwohl gefühlt.
00:03:14: Somit haben wir uns entschieden bzw.
00:03:16: meine Eltern den Weg nach Karl-Marx zu nehmen und dort ansässig zu werden als Familie.
00:03:24: Kannst du dich noch erinnern?
00:03:25: Deinen ersten Tag in Karl-Marx-Stadt.
00:03:27: Also wie das... also acht, neun?
00:03:29: Da hast du ja schon ein paar Erinnerungen eigentlich.
00:03:32: Es war so.
00:03:32: ich weiß noch genau mein Vater hat immer gesagt was auf wir ziehen.
00:03:35: dort ist auf einem riesen Berg.
00:03:37: Ich meine in Straußberg wo Mühle war alles flach und ein großer Berg oder ferne Bahnen die Straßenbahnen und sind die Menschen alle so klein wie Armeisen?
00:03:46: und ich habe damit als Kind gedacht oh Gott!
00:03:49: Meine Erzieherin hatte damals gesagt sie ist öfter mal in Karl Marx da nicht so als Kind gedacht wie soll ich die dann erkennen Wenn nicht so klein ist.
00:03:57: Na ja, auf jeden Fall war meine erste... Das Erste, was ich mir erinnern kann waren die ganz glatten Bänke in einer typischen Straßenbahn.
00:04:05: Die war rot und ganz glatt.
00:04:07: Da sind wir mit der Straßenbahn ins damalige Hackertgebiet gefahren.
00:04:11: Und dann habe ich es gesehen das Hochhaus, was natürlich meiner Fantasie im Turm war.
00:04:16: Riesengroße!
00:04:17: Dann war das doch nur ein Sechsgeschoss ab.
00:04:19: Das war meine erste Begegnung mit dieser Stadt.
00:04:21: Straßenbahn und dann diese lebendige Erde im Hackertgebiet.
00:04:26: Es war ja ganz anders als in der Berliner Ecke.
00:04:30: Also ihr seid auch sofort ins Hackert-Gebiet getroffen?
00:04:32: Ja, genau.
00:04:33: Okay.
00:04:34: Übrigens sehr viele Gäste des Sailorware-Bodcast sind im Hacker Gebiet aufgewachsen.
00:04:39: Gute Gegend!
00:04:40: Ja es ist wie bei mir Matzahn also du wirst da ähnlich aufgewachsen sein.
00:04:49: Der erste Schultag, wurdest du gemobbt als Berliner?
00:04:54: Ich fand es eher angenehm.
00:04:56: Also erst mal waren die Leute alle neugierig und wenn man dann doch mal so als Kind hat irgendwie sich Streiche gemacht und die größeren wollten einen verbrügeln wie das so war Und wenn ich dann gesagt habe, ich wartet nicht!
00:05:08: Dann sag mal, kommst denn du her und haben vergessen dass sie mich verbrügeln wollten.
00:05:13: also hatte mir ja sogar geholfen den Einstieg zu finden und ich hatte nie irgendwie das Gefühl dass ich deswegen nicht gemocht wäre.
00:05:19: Im Gegenteil, es hat neugierig gemacht.
00:05:23: Dann hast du ... ...'s heißt, du bist noch zur DDR-Zeiten nach Karl-Marck statt?
00:05:29: Mhm!
00:05:30: Aber nicht mehr lange.
00:05:31: Nicht mal lang.
00:05:32: Dann kam die Wende auch typische Frage.
00:05:35: Weißt Du noch was?
00:05:36: Du durftest so die Hundertd-Mark Begrüßungsgeld selber ausgehen?
00:05:42: Ich weiß das wir da rübergefahren sind.
00:05:43: in Münchberg hieß es eine Mal und ... Das waren so die ersten Stationen.
00:05:49: Also nicht Hof?
00:05:51: Nee, nicht Hof.
00:05:53: Und wir durften als Kinder auch das Geld was sie dort bekommen haben ausgeben.
00:05:58: Die Höhe weiß ich nicht mehr.
00:05:59: Ich weiß noch, ich hatte irgendwann mal vor irgendeinem Supermarkt, las es fünf Cent gewesen oder fändig und was das damals war.
00:06:06: Da hat mir dann damals eine Frau aufgehoben, hat mir da noch fünf Mark geschenkt.
00:06:13: Du darfst gleich nochmal rein, Luftschokolade war damals der Rennner.
00:06:18: Ging es wieder rein.
00:06:19: Aber ich hatte da wirklich nur gute Erinnerungen an die Zeit.
00:06:23: Und du ... das war ja elftig.
00:06:26: also war's dann zur Wende elf Jahre alt?
00:06:29: Hast du unten Sport eigentlich gemacht so DDR-mäßig?
00:06:33: Ich war... Also die längste Zeit im Judo, das hat mich gemacht Fußball und dann, wo ich älter war, Basketball.
00:06:41: Automatisch, weil man ein bisschen größer gewachsen ist, ist man zum Basketball gekommen.
00:06:45: Das hat mich auch jahrelang begleitet dieses Sport.
00:06:48: Okay also wir haben Wände, Gymnasium, Mittelschule?
00:06:52: Mittelschuhe.
00:06:54: Ganz normal auf der Mittelsschule.
00:06:57: Und wusstest du... Also das heißt ja, du hast keine Abbie gemacht Musstest du ja irgendwie überlegen, okay wie geht es jetzt weiter?
00:07:06: Das war parallel.
00:07:07: Ist das so, ist das so parallel?
00:07:09: Ist das parallel?
00:07:09: Ja, ich glaube es
00:07:11: sind sechs oder neun.
00:07:11: Ja, fünfundneinzig habe ich dann die Lehre begonnen.
00:07:17: Genau.
00:07:19: Du überlegst dir was machst du denn und mein Vater der war, wir nennen sich dann Wirtschaftsförderung hieß dann später also diese Stadtplanungen dieses ganze.
00:07:29: mich hat beeindruckt dass er durch die Stadt gegangen ist und kannte jeden Und ich hatte gedacht, Mensch so in die Richtung.
00:07:36: Das muss es sein!
00:07:37: So stelle ich mir das vor.
00:07:39: und dann hat mich damals gesagt na gut Dann lag irgendwie die Ausbildung nahe in der GGG Gebäudewirtschaft wie manchen kennen noch in der damaligen Zeit.
00:07:50: aber so bin ich zur GGG gekommen und habe mit sechsten Jahren dort angefangen tatsächlich meine Lehre zu absolvieren.
00:07:56: Aber es war nicht dass du... Es wurde einfach... Papa hat gesagt Immobilienwürzer für Gut klingt
00:08:03: Ja, genau.
00:08:04: Ich wollte erst Journalist werden dann zur Polizei und als wir uns dann tiefer mit der Materie beschäftigt haben ist es dann doch eher der klassische Beruf geworden?
00:08:14: Okay also jetzt du bist in dieser Immobilienbranche ich weiß gar nicht was man da so großartig... Also wie sieht der Ausbildungsberuf da genau aus?
00:08:24: Der nennt sich Erkaufmann über Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.
00:08:32: Da lernst du im Wesentlichen, wie man mit einer Immobilie umgeht.
00:08:37: Also das klassische Wohnen, wir wohnen ja alle in irgendeiner Wohnung auch zum Video oder zum Kauf und somit begegnet uns dieser Beruf immer am Alltag.
00:08:47: als Mieter oder als Eigentümer haben wir immer irgendwie mit Immobilien zu tun Und es hat mich schon fasziniert weil's sehr nah an der Praxis ist.
00:08:55: Aber es war ja eine Zeit in Chemnitz wo ... extrem viele gegangen sind.
00:09:01: Also in der Immobilienwirtschaft war es ja keine rosige Zeit, sondern weil ein normaler Stand auf einmal oder?
00:09:08: Das ist aber eine Zeit, auf die ich gerade stolz zurückblick, weil du hast dann mit Themen zu tun, die man wahrscheinlich so oft gar nicht noch mal erlebt im Leben.
00:09:20: Wir hatten ja dann so viel mit dem Stadtumbau zu tun wo es dann wirklich darum ging, einzelne Straßenzüge werden abgerissen.
00:09:27: Jedes Gebiet hat irgendwo seine neue Daseinsberechtigung erfahren und diesen Stadtentwicklungs- oder Stadtumbauprozess zu begleiten ist wahrscheinlich auch eine Sache die du so oft nicht erleben wirst.
00:09:39: Und ich habe dann immer gesagt eigentlich ist es toll sich hier im mobilen Geschäft zu behaupten in so einer Stadt zu dieser Zeit weil ich einmal einfach eine Wohnung vermitteln kann ja jeder.
00:09:50: aber das zu schaffen in so einem doch krassen Markt bedarf ja doch ein bisschen Kreativität und paar Ideen.
00:09:56: Und ich glaube, wenn du das dann schaffst, dann hast du schon irgendwo was richtig gemacht vielleicht.
00:10:02: Aber du musst ja trotzdem auch viele andere Sachen richtig gemacht haben denn du bist ja relativ schnell hochgestiegen in dieser Leiter.
00:10:13: Weißt du noch?
00:10:14: Also was war der Move sozusagen?
00:10:18: Männer und Frauen in der Immobilienwirtschaft, wie hast du diese kleinen Wörter?
00:10:21: Kaufmann da Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.
00:10:23: Ich glaube so nennt sich jetzt Immobilie-Kaufmann ein klassischer Einfacher.
00:10:27: Also was hast Du anders oder besser gemacht als Deine Mitstreiter?
00:10:32: Also ich weiß
00:10:34: nicht
00:10:34: mehr wissen es endet ja in der Geschäftsführung Der WEC wohnen in Chemnitz Die Vermieter der GGG.
00:10:43: Und hast Du das eigentlich mit gegründet?
00:10:46: Ja Es war so.
00:10:48: Das ist das Ziel, wo wir uns jetzt hinabhaben und dann erzählst du mal deine Hex wie du es geschafft hast, da hochzukommen.
00:10:55: Okay ich glaube... ...das ist eine Mischung aus dass man tatsächlich ehrgeizig ist und seine Sache ernst nimmt.
00:11:05: Und ich habe es irgendwie immer ernst genommen, ich wollte gut sein, sondern das hab' ich irgendwie so in mir, im naturell liegt das irgendwo, dass man irgendwie immer seine Sache gut machen will ja?
00:11:17: Und da hat irgendwann Landest du dann in einem Thema der Anerkennung, dass Leute das sehen und sagen Mensch.
00:11:24: Der Jünger macht seinen Zeug.
00:11:27: Und damit hast du dann oder mir eine Karriere ermöglicht, da bin ich auch sehr dankbar.
00:11:32: Da muss ich sagen gut ab vor der GGG, von dem Mut damals einen jungen Mann, jungen Menschen auch mal an Steuern zu lassen.
00:11:42: Heute ist es schon üblicher aber damals ... Denke ich noch nicht.
00:11:46: Mit vierundzwanzig war ich dann so in einer stellvertretenden Geschäftsstellenleiterposition, glaube ich einfach mit fünf und zwanzig Jahren hatte ich meine erste Geschäftsstelle übernommen.
00:11:57: Wohin eigentlich tust du?
00:11:57: In der Hausverwaltung war das damals...
00:12:02: Du beginnst mit sechzehn, du beginnest mit sechs Meter ausbühren und die dauert drei Jahre bestimmt bis neunzen.
00:12:08: Was hast du anders gemacht als Leute, die wahrscheinlich in diese Positionen erst mit viertzig, schon mit vierzig kommen?
00:12:17: Das ist eine Mischung denke ich.
00:12:18: mal aus, dass wahrscheinlich ein paar Sachen gut gemacht haben.
00:12:23: Aber das auch das Leute gesehen haben.
00:12:25: also ich denke das gehören zwei Komponenten dazu.
00:12:28: Ich glaube es gibt viele die gut sind.
00:12:30: du musst auch jemandem haben der dich fördert
00:12:33: hat.
00:12:34: Hattest du so einen
00:12:34: Führer?
00:12:35: Also für mich ist das dann klar.
00:12:36: wir wissen ob den noch jemand kennt.
00:12:37: ja Herr Naoyuk hat damals gewesen.
00:12:40: Für mich ein ganz toller Mensch und er hat immer auf diesen Kleinen Scheißer geguckt, der ich damals noch war.
00:12:47: Ich hatte damals mal links und rechts eine Kriole um den Ohr und dann stand ich da nur und er hat mich immer angeschaut, hat ein bisschen gelächelt... ...und hat gesagt aus Iden mache ich was!
00:12:55: Also der hat das irgendwie erkannt und dann irgendwas in mir gesehen und es hat mich natürlich noch mehr motiviert.
00:13:02: Das war immer nur toll.
00:13:03: deswegen denke ich gehört immer Glück dazu sicherlich auch ein bisschen Ehrgeiz und dass man seine Sache gut macht aber auch jemanden der es erkennt und ein Förderter.
00:13:15: Okay, also du übernimmst eine Geschäftsstelle der GGG noch?
00:13:22: Der Verwaltung hat es gesagt?
00:13:23: Genau!
00:13:25: Ich habe dann noch eine Geschäftsstelle übernommen.
00:13:26: ich glaube mit siebenundzwanzig für Pimal Daumen das Heckert-Gebiet damals durchaus eine große Geschäftsstell mit viel Herausforderung nach dieser heißen Phase auch im Stadtumbau.
00:13:41: Wie viele Wohnungen warst
00:13:42: du?
00:13:42: Ich glaube, das waren dann fast zwölf Tausend mit der anderen Geschäftsstelle zusammen und fast vierzig Mitarbeiter.
00:13:48: Und die GG
00:13:50: hat insgesamt?
00:13:50: Vierundzwanzigtausend
00:13:52: ist so die Zahl.
00:13:53: Für die Hälfte der Wohnung warst Du dann zuständig?
00:13:55: Tatsächlich wenn man es mal so sieht ja!
00:13:57: Verrückte.
00:13:59: Das hat aber gar nicht so lange gedauert.
00:14:01: Ein Anruf, da erinnere ich mich noch dran und sollte sich dann zur Frau Khalif kommen die dann die Geschäftsführerin war in der neueren Zeit.
00:14:12: Und die hatte mir tatsächlich das Angebot gemacht ob ich mir das zutrauen würde, die Geschäftswührung der neuen Tochtergesellschaft Wohnen in Chemnitz zu übernehmen.
00:14:22: Da wägste mal ganz kurz ab und dachte ok du hast auf der einen Seite sicherlich die Sicherheit, auf der anderen Seite das Wagnis.
00:14:32: Ich habe mir gesagt, ich bin jung.
00:14:33: Ich probiere das und wann würde schon diese Chance geboten?
00:14:37: Und da war ich dann ... ... etwa um.
00:14:41: Und dann ging die Reise los.
00:14:45: Das war schon ... ... weil ich glaube es war ... Da ging es los.
00:14:53: Und dreizehn Jahre lang habe ich diesen Job dann gemacht und wir waren, denke ich mal an dieser Zeit nicht so sehr unerfolgreich also...
00:14:59: Genau!
00:15:00: Wir haben uns... Hätte ich jetzt nochmal nach recherchieren müssen ab welches vielleicht zwei Zehen?
00:15:08: So muss das also weil irgendwann ja der Firmloff WEC-Firmen hieß.
00:15:13: Stimmt!
00:15:13: Und wir sind bestimmt fünf sechs Jahre eigentlich bis Corona war
00:15:18: da.
00:15:18: Stimmend!
00:15:19: Ja genau!
00:15:20: Also da muss es fünftzen.
00:15:22: Ah, das ist schwer.
00:15:22: Siehst du?
00:15:23: Aber sie hatten etwa ja.
00:15:24: Die Zeiten
00:15:25: zusammen, wir sind vierzehn-fünfzehn so in dem Drehen und hat mal auch eine gute Zeit zusammen und haben so eher gut kennengelernt.
00:15:34: Das Stimmen zu
00:15:34: lieben!
00:15:35: Ja,
00:15:37: genau.
00:15:37: Dann dreizehn Jahre... Ich weiß nicht, ich will da nochmal erzählen warum es zu dem Bruch kamen und...
00:15:44: Ich glaube, das sind dann irgendwann mal so Zeiten im Leben wo man dann merkt dass was Neues kommen darf.
00:15:54: Der Punkt war dann irgendwann Corona, würde ich mal sagen hat bei vielen ja so ein bisschen dieses Nachdenken angeregt.
00:16:00: Was wird jetzt?
00:16:01: Wo geht es denn eigentlich hin?
00:16:04: Ist meine Reise hier zu Ende?
00:16:06: Wo kann ich mich weiterentwickeln?
00:16:07: und das war schon immer so'n Ziel von mir, mich zu entwickeln oder sowas dazu zu lernen neue Herausforderungen Das war mir wichtig.
00:16:19: Die Reise zu Ende, würde ich einfach mal sagen, dass merkst du dann irgendwann.
00:16:24: Ich sage es immer so, verglichen wie bei jedem, wenn man ist ein Trainer.
00:16:28: Der Trainer ist sehr erfolgreich für seine Mannschaft vielleicht bis zum Champions League-Titel und dann gewinnt er den vielleicht sogar zwei-, dreimal nacheinander.
00:16:35: oder irgendwann sagt der sich okay ab irgendeinen Punkt kannst du gar nicht mehr gewinnen.
00:16:41: Du musst irgendwann den Absprung vielleicht sogar schaffen.
00:16:46: So hat sich das damals angefühlt.
00:16:47: Ich habe dann irgendwann auch gesagt, wie soll es noch weitergehen und irgendwann davon was Neues kommen?
00:16:53: Und ist warum Strategiewechsel GGG?
00:16:56: also die WC gibt's dir noch?
00:16:58: Ich glaube schon man hört nichts mehr.
00:17:00: ich glaub dass er wurde so ein bisschen nach und nach eingestampft oder warum auch immer.
00:17:05: Jede Zeit hat seine Erfordernisse.
00:17:07: Damals war der Gedanke WC glaube ich ein toller kann man auch sagen.
00:17:11: gut ab dass sie das gemacht haben weil das war ein sehr erfolgreicher Schritt.
00:17:16: Aber die Zeiten ändern sich, der Markt ändert sich.
00:17:19: Die Gegebenheiten ändern sich und somit darf man auch da GGG zugestehen eine andere Strategie zu fahren.
00:17:25: Und so ist die WC in der Außenwahrnehmung eine Bedeutungslosigkeit irgendwie jetzt gefallen.
00:17:30: Okay.
00:17:31: Wobei das rein Marketingtechnisch hast du also das.
00:17:35: was ich hier immer sage, Chemnitz muss laut sein.
00:17:37: Du warst mit der WC definitiv laut.
00:17:41: Omnipräsent.
00:17:42: Ja, das hat wirklich Freude gemacht!
00:17:44: Ich wäre nie vergessen der Thomas Stolke Center Manager.
00:17:47: Der hat irgendwann mal gesagt wie viel Budget habt ihr denn?
00:17:51: Weil wir waren glaube mit den doch gar nicht so üppischen Mitteln, waren wir doch sehr präsent an den Spots dieser Stadt und schon sagen wir stolz.
00:18:02: Bevor ich den Twist bringe auf ein ganz anderes Thema Gehen wir nochmal der Beruflicht.
00:18:08: Du hast ja erst mal, du warst erst ein bisschen, hast dich orientiert ne?
00:18:12: Erstmal geguckt was es noch so für Möglichkeiten gibt.
00:18:15: Ja
00:18:15: genau, genau.
00:18:16: Wieder Immobilien viele Immobilenfirmen.
00:18:21: Weil siehst du alles?
00:18:21: Zwischendurch.
00:18:22: Ja wie ist das alles?
00:18:23: Denkst du oh jojoja ist ein interessanter Markt die Marketinger viel gründet.
00:18:30: Gibt's irgendwie noch aber auch...
00:18:32: Aber du musst doch mal sagen Ich oder ich, nicht du oder Mann sondern ich habe probiert.
00:18:38: Ich hab gesagt okay Marketing fällt was mich interessiert.
00:18:44: Agenturgeschäft und das ganze Thema und irgendwo hat es mich immer wieder in den Surg der Immobilien zurückgezogen.
00:18:50: Weil ich sage wie ein weiterer guter Freund von mir sagt Schuster bleibt bei deinen Leisten.
00:18:55: Ich glaube das fassts gut zusammen Es kann gut gehen.
00:18:58: Ich empfinde dass dieses Immobiliendeschäft was man so seit Jahrzehnt mittlerweile begleitet Ein Damm einfach liegt irgendwo, das hat man gelernt.
00:19:07: Das fällt ein leicht und somit fallen auch die Geschäftsprozesse leicht.
00:19:11: Und schlussendlich bin ich wieder an der mobilen Branche gelandet und da führe ich mich am heimischsten, am wohlsten.
00:19:17: Aber das andere ist auch voll okay!
00:19:19: Es war zu der Zeit der richtige Moment.
00:19:21: Man hat es probiert, man darf auch mal Fehlentscheidungen treffen... Und kann auch mal sagen, okay das hat jetzt nicht so gut geklappt.
00:19:28: Alles gut.
00:19:29: Das ist nur ein deutschlanden Problem, weil er immer erfolgreich sein muss.
00:19:34: Ich denke sogar dass die Mentalität teilweise der Mensch es so ein bisschen gestrickt.
00:19:40: Etwas was ich in der Region noch ausbaue finde, dass sich das Gefühl habe, dass es doch eher bequem ist jemand scheitern zu sehen als bei seinem Glück zu begleiten.
00:19:51: und Da haben wir noch auffohle Bedarf.
00:19:54: Ich finde, das klappt in anderen Ländern besser!
00:19:57: Weil ich das Stichwort Glück gleich nochmal aufgreifen möchte und immer mal kurz.
00:20:05: jetzt wieder eine klassische neue Immobilienfirma Verwaltung meines
00:20:10: Arzts
00:20:11: Und größer gedacht
00:20:13: oder?
00:20:13: Ja ein bisschen größer Gedacht.
00:20:15: Wir haben vor zwei Jahren mit einem Geschäftspartner zusammengesessen gesetzt Der ist auch Baujahr Und wir haben gesagt, okay noch jung genug um was zu reisen und wir haben noch Lust da irgendwas zu bewegen.
00:20:30: Der Immobilienverwaltungsmarkt ist schon im Wandel muss ich sagen.
00:20:35: die Immobiliebranche ist oftmals ein bisschen langsamer als Innovationen anbelangt und so trifft man die klassische Hausverwaltung.
00:20:43: Du gehst dort rein siehst irgendwo jemand sitzen unter einem Stapel von Akten begraben und dahinter dieses typischen Akten schränke und der Markt darf ein bisschen digitaler werden.
00:20:55: Und da haben viele nach der Wende gegründet, um das noch kurz zu Ende zu führen... ...und sind jetzt natürlich an so einer Situation zu sagen okay, jetzt bin ich knapp euch vielleicht an der Rente gerade vom Alter her zumindest.. ..und soll ich jetzt den Weg der Digitalisierung noch begleiten?
00:21:08: Wahrscheinlich nicht ne!
00:21:09: Deswegen ist gerade diese Phase da, dass auch welche wirklich dann nach Nachfolge suchen.
00:21:14: und das haben wir uns zunutzt gemacht, haben jetzt die eine oder andere Hausverwaltung übernommen die zusammen in eine GmbH überführt und somit wachsen, gedeihen wir so nach und nach ohne es zu übertreiben.
00:21:26: Okay ich habe letzte Woche mit Eila aufgenommen hier.
00:21:29: Wir sind ja hier bei der Estarja da haben wir ganz viel über Digitalisierung und Immobilien Zeug.
00:21:35: jetzt müssen wir mal gucken wie war den nicht dass die Leute über Immobilie genervt sind?
00:21:41: also das ist auf einen Fall ein sehr interessanter Markt.
00:21:44: ich glaube es gibt extrem viele Branchen die überhaupt noch nicht digitalisiert sind und wir glauben immer, wir sind schon am Ende der Digitalisierung.
00:21:51: Und es ist verrückt.
00:21:55: was mich aber so... Was ich an dir so spannend finde ist dass du diese klassische Ich habe dich als Geschäftsführer kennengelernt der BAC.
00:22:04: Wir haben viel Zeit verbracht und auf einmal ich glaube es war das Candy Testat um zwei siebzen zu achtzehn.
00:22:14: Das Buch?
00:22:15: Nein, das war früher.
00:22:17: Schon viel eher sogar.
00:22:18: Ich glaube ich habe das erste Buch... ...züge... ...二tausend... ...fünftzehn...
00:22:23: Weggeglückt!
00:22:24: Das war zwei fünfzehn und dann... Zwei
00:22:25: Fünfzehn, wenn es jetzt nicht...
00:22:27: Aufverdackenglicht?!
00:22:28: Weil ich weiß noch wo ich's gelesen hab.
00:22:30: Ich hab's gelesen in Italien im Urlaub und hab danach... ihr habt´s nicht mehr weglägen können.
00:22:38: und hab' danach... ich fand´s total krass, weil ich... das nicht wusste, dass du Schriftsteller bist.
00:22:45: Ich kann mich erinnern, dass Du geschrieben hast?
00:22:47: Du hast aus dem Urlaub geschrieben fast schon angenerft!
00:22:51: Du hast geschrieben... Junge, willst du mir meinen Urlaub
00:22:53: versauen?!
00:22:55: Weil du wahrscheinlich so hattest mitbekommen und so gefangen warst in dieser Story.
00:22:59: Was hab ich
00:22:59: gefangen?
00:23:00: Und ich habe das autobiografisch so, also ich hab deine literarisches Ich Echten ich verbunden und das ist ja nicht deine, deine Geschichte sondern Und dachte so Uiuiui hab dass sie brauchst du Hilfe.
00:23:18: Aber es war ein sehr schönes Buch und dann hat er dann auch immer einen Gleiter gegeben und Es steht immer noch die Lesung in Bucco aus.
00:23:25: Ja das stimmt wirklich
00:23:27: Die Bucca würden gerne.
00:23:31: Also wann hast Du diese Leidenschaft?
00:23:35: also wo kamen dieser leidenschaft her?
00:23:38: einen Buch zu schreiben.
00:23:41: Ich habe tatsächlich schon immer gern geschrieben und mir, ich denke viel so.
00:23:48: und dann hatte ich mich damals von meiner damaligen Lebensgefährtin getrennt und dachte mir Mensch jetzt bin ich genau so ein Idiot der sich ja trennt.
00:23:57: warum kriege ich das nicht auf die Reihe?
00:23:58: Warum kriegen das die ganzen also viele Menschen nicht auf Die Reihe?
00:24:02: was ist denn eigentlich das richtige Lebensmodell?
00:24:04: was ist es denn eigentlich Glück?
00:24:05: wann sind die Leute überhaupt mal glücklich?
00:24:06: oder ist man geboren, ewig auf der Suche zu sein.
00:24:10: Davon lebt wahrscheinlich der Fortschritt.
00:24:12: deswegen digitalisieren wir uns weil der Mensch ist unstätig da sucht.
00:24:16: er ist selten zufrieden obwohl das wohl eine Kunst ist die wir lernen sollten um einfach das Glück mal zu sehen wenn es auch da ist.
00:24:25: und darum geht das Buch eigentlich schlussendlich.
00:24:28: Das wollte aus dir raus?
00:24:30: Ich habe geschrieben Hast du mal ohne Plan wirklich?
00:24:33: Ich wollte mir einfach so eine Geschichte verkriechen und dachte mir, ich schreibe mir da mal meine eigene Welt.
00:24:38: Aber hast du irgendjemand davon erzählt das du schreibst?
00:24:41: Ja, ich hatte dann ein paar Bekannte.
00:24:47: So...ich nenne die jetzt Probeläser oder Leserinnen wo ich gesagt habe ich schick dir mal ein paar Seiten liest ihr das mal durch Und da ging es dann los.
00:24:56: Du musst mir mehr schreiben!
00:24:57: Die wollten wirklich dass es weiter geht.
00:24:59: wie geht sie denn jetzt weiter um Himmels Willen?
00:25:01: Und das hat mich befeuert.
00:25:03: Dann habe ich geschrieben wie ein Wahnsinniger, weil es hat mich motiviert wirklich und irgendwann war nicht die Geschichte so gewachsen dass ich gesagt hab jetzt möchte Ich gerne, dass es im Buch wird was ich in Händen halte.
00:25:13: Das ist dann... Das ist wirklich in diesem Konzess erst gereift.
00:25:17: Ich hatte ja null Plan.
00:25:21: Und du hast es... Da bist du wieder Unternehmer Du hast einen eigenen Verlag gegründet.
00:25:27: Ja
00:25:30: Also, wie funktioniert eigentlich das Geschäftsmodell-Autor?
00:25:35: Oder ist es gar kein Geschäfts-Modell?
00:25:39: Jetzt erst recht würde ich sagen wer jetzt schreibt der sollte's machen weil er seinem Herzen folgt und schreibt aus seiner inneren Intuition.
00:25:50: Weil spätestens durch KI und diesen ganzen Zeug ich meine toll KI soll jetzt niemand sagen okay ist der spinnful Aber es ist Florensägen.
00:25:59: Ich mache mir ein bisschen Angst um unsere Gehirnleistung in der Zukunft und all das Kreative, was uns ausgemacht hat – ich sage mal so die Dichte und Denker, was durchaus mal eine Zunft war, die angesehen war.
00:26:12: Das ist ja spätestens durch KI absoliert.
00:26:16: Und deswegen kann man das nur noch machen weil man Bock drauf hat.
00:26:19: Für mich ist das wirklich ein Hobby für mich solltet auch ein Hobby bleiben Und das ist für mich ein Ausgleich.
00:26:25: Andere spielen Golf oder gucken Fernsehen und ich hab gar keinen Fernseher, ich sag mir jetzt wirklich mal hin und mach was ordentliches.
00:26:34: Aber du hast es dann auch ... Jetzt weiß ich nicht mehr, wer heißt
00:26:42: Matze?
00:26:43: Martin Schmidt, genau.
00:26:45: Ihr
00:26:45: habt doch so Lese reisen dann mit musikalischer Begleitung und als Eventkonzept gleich aufgebaut?
00:26:52: Ja gut das kam dann wieder mit dem Matze Wiesner.
00:26:54: tatsächlich ja wirklich habe ich schon vergessen.
00:26:58: Ich hatte
00:26:58: einen Schmitt und einen Matze-Wiesner
00:26:59: die hab'
00:27:00: ich jetzt in einen Topf gebacken.
00:27:01: Martin schmitten ist der
00:27:04: Klavierspieler
00:27:05: der Udo Jungs.
00:27:07: Das macht er aus meiner Sicht in Perfektion Echt toll.
00:27:11: Und Matze Wiesner, mit dem habe ich dann irgendwann mal angefangen Kinderlieder zu kreieren weil ich dann Kinderbücher geschrieben hab und dann kam diese Entwicklung auf diesen Part.
00:27:20: Irgendwann kriegt es gar nicht mehr so zusammen.
00:27:23: aber irgendwann haben wir musikalische Lesungen gemacht und dann habe ich irgendwann mal gelesen in einem Märchen-Ausschreiter statt Chemnitz die gesagt haben wir suchen einen Märchen also gibt's schon ein Märchenwettbewerb und ich so geguckt.
00:27:37: Ich glaube ich hatte noch vierzehn Tage Zeit.
00:27:40: Ja, das schaff ich.
00:27:41: Ich habe mich hingesetzt und habe Märchen geschrieben... ...und hab das dann eingereicht und hab das gewonnen diesen Ausschuss.
00:27:50: Das machst du immer unter dem Künstler?
00:27:53: Stimmt!
00:27:54: Ich hatte damals keine Lust.
00:27:56: Das Buch dann hatte ich den René Brettschneider aufs Buch geschrieben und dachte mir, das sieht komisch aus.
00:28:04: Das Gefühl, ich möchte in der Geschäftswelt nicht sofort mit meinen Büchern in Verbindung gebracht werden.
00:28:10: Wie oft ist es so?
00:28:10: Du hast irgendein Termin Google die Nase erst mal vorher und das dachte ich mir davon über Umwege rausbekommen wie bei dir.
00:28:17: du hast es auch am Anfang gar nicht gemerkt weil ich glaube in jedem Buch steckt ja eure viel Seele oder du schreibst dort was aus deiner Fantasie aus deinem Erfahrungen und somit steckt er trotzdem immer ein Stück Sichtweise und ein Stück deiner Person da drin.
00:28:34: Ich weiß zwar nicht, wie das jetzt irgendwelche Krimi-Autor machen weil es check ich bis heute nicht.
00:28:41: Ich habe nichts davon erlebt was in meinen Büchern steht.
00:28:42: Das hab ich immer so zu den Lesungen gesagt.
00:28:45: Wenn das so wäre, wäre ja jeder Krimiautor.
00:28:47: einen Massenmörder ist ja Quatsch.
00:28:49: Aber irgendwo steckt da immer finde ich ein Stück Autor mit drin Wollte ich nicht sofort preisgeben.
00:28:56: Du hast jetzt nicht gesagt, wie dein Künstlername ist?
00:28:59: So
00:28:59: ja René B Werner.
00:29:01: Also wer jetzt gucken will der sieht ob einmal ein ganzes Unversum weil dazu gehört halt.
00:29:07: also du hast den Roman geschrieben.
00:29:09: Hast du noch einen Roman?
00:29:11: Ja noch einen roman
00:29:12: Den hab' ich aber noch nicht mehr lesen.
00:29:13: vielleicht mal rein.
00:29:16: Dann hast du Liedtexte geschrieben
00:29:21: auch
00:29:21: für gar nicht so unbekannte Benz.
00:29:26: Ja, was war denn da noch so?
00:29:29: Also Liedtexte okay?
00:29:30: Vielleicht
00:29:31: darf man das gar nicht wissen.
00:29:35: Stimmt ich habe ja mit dem Gioellosa Bartelli Lieder gemacht.
00:29:38: Fällt mir gerade ein der mit Dieter Bohlen unterwegs auf Tours und dann mit Howard Carpenter.
00:29:43: Das ist halt schon fast...
00:29:45: Hast du für Bushido auch?
00:29:48: Aber wir haben wirklich ein paar Texten geschrieben und Kolumnen, dann Märchen oder Kinderglieder und Kinderbücher.
00:29:57: Wo lief die?
00:29:59: Wir hatten das Stadtmagazin in Stadtsstreitern, war dann oftmals die letzte Seite ein paar Zeitlang, ich weiß gar nicht, wie lange sie lief... Und dann habe ich daraus mal so einen Sammelband gemacht des Territorialfaldenpuppatierender Fünfzigjähriger.
00:30:15: Eigentlich auch immer noch was Interessantes.
00:30:16: Ist immer ein Dauerbrenner.
00:30:18: und jetzt wachsen wir langsam rein ins Thema.
00:30:21: Jetzt
00:30:21: könntest du das auf Instagram einfach mal vorlesen?
00:30:25: Stimmt, also eine gute Idee.
00:30:27: Ich sollte einen Podcast machen.
00:30:28: Oder
00:30:28: ein Podcast.
00:30:30: Dann hast du ganz viel... wie bist du eigentlich auf das Thema Kinderbücher gekommen?
00:30:34: wegen deiner Tochter?
00:30:34: So ist meine Tochter ja.
00:30:36: Also es ging dann ganz klassisch los.
00:30:37: Schreib ihr was, lese ich das dann abends vor.
00:30:40: Dann durfte sie mal etwas wünschen, habe gesagt über was soll ich denn heute mal schreiben?
00:30:43: Ich durfte sich ein Tier aussuchen und dann habe ich ihn einfach innerhalb... Ja, das war nicht so lange, dass ich dafür gebrauchen habe.
00:30:50: Das ist zum Anwurtstisch vorgelesen.
00:30:53: Und es hat ganz eine Zahlreiche von solchen Kindergeschichten hervorgebracht.
00:30:58: Ich bin natürlich mit ihr gewachsen.
00:31:00: Irgendwann waren diese klassischen Reimformen überholt.
00:31:03: Dann musste es schon ein bisschen mehr sein.
00:31:04: Ein bisschen mehr Fantasie mit den Themen die Kinder bewegen.
00:31:09: Aus meiner Sicht schöne Gesichtengeschrieben, die sehr lehrreich sind Kinder ein bisschen was mit auf den Weg geben.
00:31:16: Bloß ich bin jetzt nicht der Illusion erlegen, dass ich das jetzt riesengroß publizieren werde, weil da ...
00:31:23: aber habe ich dir jetzt vor ein paar Wochen erst geschickt?
00:31:25: Ich war bei Schäfers Backsture
00:31:28: und
00:31:29: dort einmal sehe ich einen René B. Werner-Buch dort liegen oder Heft.
00:31:35: Stimmt!
00:31:35: Also da hast du auch irgendwie ...
00:31:39: Ich hab's schon mal vergessen ja, aber stimmt, da ist recht Das war eine Idee, das war für die Schäfer's Backstube.
00:31:46: Für jedes Backwerk ein Charakter kreieren und das zum Leben erwecken.
00:31:52: Und dann als Brotgrümmelbande die verschiedensten Abenteuer erleben.
00:31:56: Und daraus haben wir dann Häftchen gemacht, die man ausmalen kann.
00:31:59: Es gibt dann Schäfers Backstuben an den ganzen Kunden weiter.
00:32:02: Stimmt es?
00:32:03: Ein sehr schönes Kundenbindungsinstrument.
00:32:05: mit Liebe gemacht und ohne KI!
00:32:09: Jetzt
00:32:09: jetzt hier weiß die KI wie es geht.
00:32:11: Ja, stimmt.
00:32:11: Da brauchen sie nicht
00:32:12: mehr.
00:32:12: Mussten wieder was Neues kreieren.
00:32:14: Genau.
00:32:14: So und dann hast du aber ich weiß gar nicht ob das durch den Preis also du hast ja diesen Märchenpreis gewonnen in der Stadt.
00:32:21: Ich weiß gar noch nicht ob wir das eben gesagt haben.
00:32:23: Du hast eben erzählt dass du dran teilgenommen hast aber du hast ihn auch gewonnen.
00:32:28: Und war das der Ursprung zu dieser Eisrübe?
00:32:34: Tatsächlich auch und das mag ich wiederum an unserer Stadt so sehr Man kann es verteufeln, dass sich jeder jeden kennt.
00:32:40: In einer gewissen Altersgruppe hat man das Gefühl, man begegnet allen immer wieder so Fluch und Segen.
00:32:48: Ich finde das teilweise sehr charmant in dem Moment wo mich dann die das Leben sozusagen zum alten Sportskameraden wieder geführt hat der mit mir zu einem Fitnessstudio war an Adelsberg Der die Geschäftsleitung hat von unserem Eissportzentrum Und er sagt Mensch René, das ist toll was ich dann mal so sehe und du kannst doch mal ein Märchen für uns schreiben.
00:33:12: Und da dachte ich erst noch, gute schreibe ich einen Märchen?
00:33:14: Da dachte sich ne, warte mal!
00:33:15: Ich habe ja schon eines geschrieben... Das könnte man doch nehmen.
00:33:19: und so ist dann.
00:33:20: der Gedanke entstand um daraus eine Ice-Gala, eine Ice Show zu kreieren.
00:33:25: Da hab' ich noch ein paar Liedtexte dazu passend geschrieben, die dann wiederum der Matze Wiesner komponiert hat, sodass dann Robin Solkowi als fünffacher Weltmeister im Eiskunstlauf den wir mit ins Boot geholt haben, der das ganze Ding dann choreografiert und ich lese dann mit meinem Sessel mitten auf dem Eis die Geschichte vor.
00:33:46: Und dazu wird auf dem Eis performt und die Lieder den passenden Stellen
00:33:53: gespielt.
00:33:54: Wie oft?
00:33:55: Also wie viele Veranstaltungen macht ihr da?
00:33:58: Eine im Jahr.
00:33:59: Sehr ganz entspannt!
00:34:00: Es sind zwar zwei Veranstalten pro Tag Aber du musst jetzt natürlich erst mal sehen, wie geht so was?
00:34:08: Wie kommt sowas an.
00:34:09: Wir sind ja dort alle nicht die absoluten Profis in diesem Event-Bereich und...
00:34:16: Also das war letztes Jahr das erste Mal?
00:34:17: Ja, im Jahr ist es im Jahr im Jahr zum ersten Mal.
00:34:22: Am letzten Jahr hatten wir sogar zwei Shows, dann endet das Jahr aus nochmal!
00:34:25: Und die macht's dieses Jahr wieder
00:34:27: oder?!
00:34:28: Anfang siebenundzwanzig werden wir diesmal ein Krimitzau sein.
00:34:31: haben wir eben auch gesagt, wir hüpfen mal kurz über den Stadtrand noch drüber und versuchen es einfach auch mal in einem anderen Stadion.
00:34:38: Weil der Gedanke denke ich mal ist ausbauffähig dass man das auch vielleicht mal adaptieren kann auf andere Standorte weil das Konzept ist also wir mögen den Gedanken und wollen uns ein bisschen nach außen tragen und somit wird die Geschichte immer fortgeschrieben gibt dann halt immer Fortsetzungen davon
00:34:53: Und ja warum nicht in Chemnitz nochmal?
00:34:57: Das eine schließt das andere nicht aus, muss man mal so sagen.
00:35:01: In Chemnitz gibt es auch das Eismärchen und du willst ja diese eigene Schuh nicht turbidieren.
00:35:09: Das ist sehr erfolgreich über Jahre gewachsen.
00:35:13: Irgendwie hat's doch eine gewisse Ähnlichkeit, dass es wieder ein modernes Märch oder selbst ausgedacht ist und kein typisches gebrühter Krim-Märchen.
00:35:24: Aber
00:35:25: ist eine Tour jetzt eine Idee?
00:35:27: Ja,
00:35:28: durchaus eine Idee.
00:35:29: Also das ist auch in uns drin dass wir sagen okay du kannst es ja wirklich mit einem Rumpfteam kannst du das nach außen tragen.
00:35:36: Kannst dann dort regional ansässige Sport für eine Antisern die dann Kinder zum Beispiel mit dazu bringen zur Show das nur eine kleine Rumpftruppe von uns weiterzieht und dann das dort in den Stadien präsentiert.
00:35:50: Das ist eigentlich der Gedanke der dahinter steht.
00:35:53: Also der Gedanke ist, hier geht ein paar Wochen vorher, Monate schon dahin trainiert mit den Kindern vor Ort.
00:35:59: Gechoreografie oder lernt die Trainer an und dann kommt ihr nur zur Veranstaltung dahin und inszeniert mit dem Kinder zusammen.
00:36:11: Es gibt zwei Wege.
00:36:14: Ich habe nicht gezählt aber es ist so eine Eisstadion oder zumindest eine größere Eisfläche.
00:36:19: Doch reichlich.
00:36:22: Ja, und du kannst das Konzept ja auch irgendwo in die Eissportvereine als, wie nennt sich das?
00:36:32: Dass man sagt, du hast die Lizenz oder keine Ahnung dass selber zu üben und aufzuführen selbst das kann man machen.
00:36:37: also die Gedanken sind da weitläufig.
00:36:40: aber am meisten Spaß macht es eigentlich wenn du das selber machen darfst.
00:36:45: Könntet ihr das auf dieser komischen Eisbahn nicht komisch komisch auf dem Neumarkt?
00:36:51: Der Baut doch immer so eine Kunst-Eisbahn.
00:36:54: Stimmt, das wäre auch möglich.
00:36:57: Müsste man wieder schauen wie das von den Platzkapazitäten... Aber es geht im Kleinen genauso wie im Großen.
00:37:04: Weil
00:37:04: er baut ja dahin gesteht?
00:37:06: Stimmt die steht einmal da und das wäre vielleicht ein Gedanke müsste gucken wie es mit der Akustik passt.
00:37:10: damit gerade wenn ist ja doch ein Stück Leseteil dabei und wenn du zu viel lautst der Gestörung usw.. kann sein, dass die Kinder dann auch der Geschichte nicht so gut folgen können.
00:37:20: Das muss man sich mal überlegen.
00:37:22: Also da geschlossene Raum in diesem Stadion hat schon nochmal eine ganz andere Wucht zu vom Klang und von der Erreichbarkeit der Menschen.
00:37:30: Also ich
00:37:31: finde interessant wie du Geschichten zu Events machst in irgendeiner Form also du denkst es ja schon immer weiter aber es ist trotzdem.
00:37:39: würdest du sagen damit Geld zu verdienen?
00:37:41: Ist doch schwer!
00:37:43: Nee
00:37:44: Oder willst du das einfach nicht?
00:37:47: Ich glaube, ich hatte es ja vorhin anfangs erwähnt.
00:37:51: Schust aber leider bei deinen Leisten.
00:37:53: Ich denke... ...ich wünsche mir zumindest, dass ich dieses Hobby, was ich in mir trage, so weiter leben darf nebenbei.
00:38:04: Genauso wie ich Hochzeitsreden ab und an mal halte!
00:38:08: Das haben wir noch vergessen.
00:38:10: Gibt es die Trauerredner noch?
00:38:11: Nee, das war
00:38:12: ja alles mit Wort.
00:38:15: Du hast es schon mal versucht zu sagen okay, da sind wir jetzt bei der Talentfrage.
00:38:20: also
00:38:21: ich frage immer in diesem Podcast irgendwann gibt es einen Talent dass du erst später entdeckt hast was du gern vertieft hättest.
00:38:29: und du hast es ja irgendwie gemacht diese Schriftstellern dieses kreative Mitwort also Kreativität mit Wort So Menschen zu berühren machst du ja auf vielfältige Weise.
00:38:44: Du schreibst Lehtechse, du schreibste Romane, du Schreibst Kinderbücher... ...du schreibts Märchen die dann zu einer Eis-Revue werden.
00:38:54: Du hilfst einen Bäcker zur Kunden Bindung?
00:39:00: Es hätte ja theoretisch auch ein anderes Leben sein können wenn man ein Vollgas gibt vielleicht Ja.
00:39:06: Und jetzt sagst du aber, die Schuster bleibt bei deinen Leisten, aber theoretisch?
00:39:10: Wenn man es jetzt ... Dein Vater hat gesagt hier bei der GGG ist ganz gut, dann kommt der große Chef und sagt ich glaube du kannst mehr.
00:39:20: Stimmt!
00:39:21: So... Es ist dein Leben sozusagen das ja auch die Frage.
00:39:26: Ich glaube dadurch dass das jetzt selbst bestimmt ist und man dieses oder nicht mal sondern ich mit dem Geschäftsbord zusammen diese eigene Firma groß macht, würde ich sagen es ist mein Leben.
00:39:41: Weil ich das aus meiner eigenen Berufung heraus mache... Ich will das ja!
00:39:47: Ich will genau diesen Weg gehen, ich kann meine Gedanken und meine Kreativität dort einbringen, die Gesellschaft und diese Firmen drum herum wachsen lassen.
00:39:58: Freut mich gleich mal, wie kreativ kann man denn in der Immobilienverwaltung sein?
00:40:03: Na ja gut die Verwaltung ist hier.
00:40:06: Verwaltung ist wahrscheinlich eher so ein teilweise nicht oder eher nicht Standard Job weil du bist natürlich da auch oftmals einfach ein bisschen zwischen den Stühlen.
00:40:16: aber du kannst als Inhaber so einer Gesellschaft schon überlegen wie du die Satelliten um eine Wohnung Verwaltung ausbaut, damit das ganze Thema einen Sinn ergibt.
00:40:28: Es muss auch irgendwo wirtschaftlich sein und da kannst du dich tatsächlich austoben und ausleben in diesen verschiedenen Bereichen bis hin zum Vertrieb von Verkauf, Vermietung und auf einmal bist du schon wieder im Marketingsektor.
00:40:45: und dann gibt es noch den Fall Hausmeister- und Handwerksbetrieb, den bauen wir geradeaus oder auf.
00:40:52: Ja, das ist eigentlich grenzenlos.
00:40:54: und um da auf deine Frage zurückzukommen.
00:40:58: Schlussendlich ist es dennoch wichtig für mich zumindest dass ich eine fundierte Basis für meinen Leben habe also was auch mein Leben erwirtschaftet und ich glaube das Feier oder genießen kann, die Kreativität auf der anderen Seite auszuleben ohne den Druck zu verspüren damit Geld zu verdienen.
00:41:21: Ich weiß gar nicht wie sich dann das Buch schreiben lässt wenn du da von deine Familie annähern musst und wenn dich dann die KI auffrisst.
00:41:29: Dann würde ich ganz anders frustriert sein vielleicht und so kann ich darüber euch munseln und sagen okay
00:41:34: Ja?
00:41:35: Ich habe einen Freund in der Schweiz Der seit über einem Jahr KI-Systeme trainiert, um genau dich zu ersetzen.
00:41:48: Also das Schwierige kann ich dir auch mal sagen ist die KI fängt nach thousand fünfhundert Wörtern an extrem zu halluzimieren.
00:42:02: also es ist noch nicht so leicht.
00:42:04: Das wird eine Frage der Zeit sein.
00:42:06: Er ist in der Frage, wie du den Algorithmus schreibst.
00:42:09: Also damit hat er sich jetzt massiv beschädigt und kann Krimi-Romane alles mögliche.
00:42:17: Und von der Qualität sagt er, es liest man nicht mehr heraus.
00:42:23: Es geht ja weiter für den Branche überall.
00:42:27: In jedes Feld mittlerweile.
00:42:29: Was verrückt das?
00:42:32: Hast du noch eine Buchidee im Kopf, die du unbedingt verwirklichen möchtest?
00:42:37: Wegepächt.
00:42:39: Wegepecht!
00:42:41: Ich habe noch den Gedanke... ich hatte mir noch ein zweites Pseudonym zugelegt um... ich hätte schon Lust auf so einen Psycho-Shriller vielleicht sogar ein bisschen in diese erotische Schiene aber da wüsste ich mich dann dabei dass ich denke Was ich eingangs erwähnt habe, also da steht man sich selber so ein bisschen im Weg zu sagen willst du das?
00:43:06: Willst du dass die Leute denken ist der bekloppt hat ja so eine wilden Fantasien oder was stimmt mit dem nicht?
00:43:12: Da hat man noch Ich Nicht Mann Noch Ein Thema Mit Selbstwahrnehmung Vielleicht auch ein bisschen Ängste vor der Beurteilung von Außen.
00:43:21: Da Hämme ich mich noch selbst.
00:43:23: Da bin ich vielleicht noch nicht ganz angekommen.
00:43:26: Was müsste denn passieren Dass Du einen Bestseller Autor Wirst?
00:43:30: Ist das nur das Buch oder brauchst du da wahnsinnig Kontakte?
00:43:33: Ich denke, du brauchst wie mit allem.
00:43:36: Es gibt Sänger, tausend begnagete Sänger die es hier gibt allein in diesem Land.
00:43:41: wahrscheinlich schlummern so viele Monster-Mägel-Talente darum.
00:43:47: und Du brauchst auch da wieder was ich am Anfang gesagt habe Förderer jemand der dich sieht Und er sagt Junge aus dir mache ich was weil ich glaube du brauch schon einen wahnsinnigen Marketinghebel, du brauchst auch aus meiner Sicht Geld mittlerweile.
00:44:04: Egal ob das die Musikbranche ist oder der Literaturmarkt da sind die Felder ganz schön gut bestellt und dass jetzt einmal durch Zufall hier unter der Brücke entdeckt wird und dann wird er der nächste Schmuse-Sänger.
00:44:16: also ich glaube es eine Illusion.
00:44:18: vielleicht folgen den manche noch.
00:44:20: Ich glaub daran nicht!
00:44:21: Ich glaube du brauchest auch da wieder Förderer, Netzwerk, Geld und viel viel Verbindungen.
00:44:28: Rechnet sich denn so ein Event, wenn du so eine Lesereise machst hat es sich das für dich gelohnt.
00:44:34: Also werden darüber die Bücher verkauft?
00:44:36: Ich bin der Meinung dass ist also da fast der einzige Weg um Wiener Musik.
00:44:41: Wenn du das klassisch aufsetzen würdest und sagst mach's ne Tour daraus Machs noch Merchandise drumherum Und baust das noch ein bisschen aus Dass die Kinder dann was zu malen haben vielleicht noch Flüchtiere Das in der Schule noch ran nehmen und wie gesagt die Musik CDs oder Ton, Träger, was man sucht.
00:44:59: Dann kannst du damit auch deinen Lebensunterhalt bestreiten würde ich jetzt mal sagen das funktioniert ja durch diese Live-Events dass es sich wahrhaftig gibt und dich hinsetzt weil das kann eine KI zum Glück nicht ersetzen oder noch nicht und das würde gehen.
00:45:12: Und dann wahrscheinlich so ein Serienformat.
00:45:15: also brauchst du einen Buch was immer weiter geht.
00:45:19: Aber hättest du da ne Idee?
00:45:20: Oder sagste gar kein Bock drauf.
00:45:23: Doch, dieser Gedanke.
00:45:24: Ich habe einen Upi das ist Alfredo Geschichten die vom Himmel fallen und es gab früher mal eine Serie ich weiß ob du sie kennst klar gleicher Jahrgang Ein Engel auf Erd.
00:45:36: Ja Michael
00:45:38: London
00:45:39: Genau So.
00:45:40: Und mein Alfredo ist genau so ein Typ schon älter als man denken kann und der durfte noch nicht oben rein und musste auf erden noch ein paar gute Dinge vollbringen Und er hört halt, wenn es Kindern irgendwie nicht gut geht aus irgendwelchen Gründen.
00:45:58: Das kann sein Mubbing in der Schule Selbstwert, Ängste, Entscheidung, Umzug alles das was Kinder bewegen können und der hilft denen auf echt tolle Teils magische Weise.
00:46:13: die Kinder wissen zum Schluss gar nicht.
00:46:15: hat er jetzt gezaubert oder war ich dass doch selber der das geschafft hat weil er dran geglaubt hat?
00:46:22: Und da habe ich schon Lesungen in Schulen gehabt, wo teilweise dann die Klasse da saß oder die Lehrer gesagt haben ach du Scheiße.
00:46:31: Das müsste eigentlich Schulliteratur werden weil du den Kindern so viel mitgeben kannst.
00:46:36: mir fehlt das ein bisschen, mir fehlt es ein bisschen.
00:46:39: Den Kindern ist sehr schön dass sie Geometrie lernen.
00:46:42: Ich finde die sollten mehr vom Leben kennenlernen in der Schule.
00:46:45: Es weiß nicht von wann das Schulsystem ist.
00:46:48: Es dürfte ein bisschen überholt sein und da könnte man den vielleicht noch ein bisschen mehr fürs Leben auf dem Weg geben.
00:46:55: Aber schreibst du das intuitiv oder weißt du, wie eine Geschichte gemacht sein muss damit du genau diese Effekte hast?
00:47:05: Du hast schon mit diesem Buch, das habe ich auch mal gefragt, geht es dir gut?
00:47:14: die Leute reinzuziehen in eine Geschichte, was ja glaube ich die Hauptfunktion eines Autors ist.
00:47:21: Weißt du wie das geht oder schreibst du dir in erster Linie für dich selber die Geschichte?
00:47:25: Ich
00:47:25: schreibe sie für mich bis sich dann sagt man ist die schön für mich und Das kann man wahrscheinlich irgendwie gut lesen.
00:47:33: also ich habe das Gefühl man kann die leute damit tatsächlich abholen.
00:47:37: und auch reich hab lesungen gehabt wo betagte darmen So richtig aus den Herzen rausgeweint haben, weil die das so mitgenommen hat.
00:47:47: Genau!
00:47:47: Weil du es jetzt mal rein psychologisch betrachtet... Du hast in diesem Weckeglückbuch, das ist das Einzige was ich jetzt hier lesen habe, es geschafft dass du den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Menschen getroffen hast.
00:48:02: Das ist sozusagen genau die Sinnfrage hab' ich in meinem Leben immer das Richtige für mich getan oder habe ich das zum Teil verandert.
00:48:12: Fürs
00:48:12: Außen?
00:48:13: Wir leben doch fast alle fürs Außen, genauso wie wir heute überlegt haben ob die Haare sitzen oder ob alles ein tolles weil man seinem Ego dann doch immer erliegt.
00:48:23: Gut ist
00:48:23: das Kontrastprinzip wenn ich mit dir hier sitze muss.
00:48:27: ich bin natürlich Jürzmar.
00:48:28: Ich glaube dass es so bisschen auch in unserer Genetik verankert ist.
00:48:32: du musst in deiner Gesellschaft irgendwo anerkannt sein gefallen um zu überleben.
00:48:38: Aber mittlerweile sind wir dann doch so weit entwickelt, dass man das auch schaffen kann sich unabhängig zu machen von dem Applaus vom Dritten.
00:48:47: Dass man am Strand lang gehen kann und entspannt in den Bauchart mit.
00:48:53: Ich sage mal wenn man das geschafft hat ist man schon sehr weit gekommen weil niemand kennt einen dort und trotzdem macht man sich so viel Gedanken und dabei ist man so wenig wichtig.
00:49:04: Das verbindet uns wiederum alle.
00:49:05: Ich hatte jetzt mal so eine Karigatur gelesen, da waren es ein paar Gräber zu sehen und wir standen dann bei dem einen drauf.
00:49:11: ich hatte mal ein Lamborghini Bei dem anderen ich war reich Und dann hast du gedacht ja interessiert keinen Schwein.
00:49:18: Wichtig ist doch ob wir glücklich waren Ob wir vielleicht mal geliebt haben und vor allem geliebt wurden.
00:49:24: Also mir hilft es total wenn irgendwas passiert Im Alltag und ich darüber nachdenke nur ob ich im Sterbebett Genau.
00:49:33: Noch an dieses Problem denken werden, was ich jetzt vermeine ist so riesengroßsehr und meistens sagt man sich auf gar keinen Fall so unwichtig.
00:49:41: Total
00:49:42: unwichtig!
00:49:42: Und wir machen das nur selber.
00:49:44: diese Probleme die... Aber ja.
00:49:47: Jetzt noch mal wenn es interessant ist denkst du dir sozusagen du nimmst so ein Problem raus oder schreibst du intuitiv los und guckst wo du landest?
00:49:59: Also du weißt gar nicht wo die Geschichte endet.
00:50:02: Ist das bei allen Schriftständen so?
00:50:04: Ich glaube nicht.
00:50:06: Also ich glaube, dass viele müssen sich damit beschäftigen wie man in eine Geschichte einsteigt, die man den roten Faden beihält, wie man nicht durcheinander kommt, Bezeitschienen und wie man den Abschluss vorbereitet.
00:50:18: Und kann auch sein, dass ich es nicht gut mache.
00:50:23: Ich mach's aber aus meinem Gefühl heraus und machs so, wie ich das fühle und so schreibe ich es halt hin!
00:50:29: Und dann kann jetzt da jemand, der vielleicht Literaturwissenschaften studiert hat.
00:50:34: Da wird wahrscheinlich sagen, ach du Scheiße!
00:50:36: Aber ich weiß nicht... Ich habe ein gutes Gefühl.
00:50:40: Aber liehst Du nochmal Deine Bücher später?
00:50:44: Also hast Du weggeglückt noch mal zehn, fünfzehn Jahre später gelesen?
00:50:47: Ich hab's manchmal vorgelesen.
00:50:50: Also wirklich, also hast Du irgendwann schon einmal an die Stelle.
00:50:54: Du hast dann irgendwann ein bisschen neue Beziehungen Du öffnest dich, du... Ja irgendwann kommen da natürlich auch solche Fragen und dann setze ich mal hin und liest aus deinem eigenen Buch.
00:51:07: Das ist Wahnsinn!
00:51:08: Mein
00:51:08: sehr... Ja
00:51:09: schönes Gefühl.
00:51:12: Dann merkst du auf mittlerweile okay du bist jetzt ein bisschen älter und würdest jetzt ein paar Dinge vielleicht sogar noch anders schreiben?
00:51:20: Ich glaube man ist nie zufrieden muss es irgendwann auch mal weglegen sagen das Buch ist jetzt fertig aber ich lese es dann und denke mir
00:51:27: krass.
00:51:27: Also manche Redewendung frage ich mich dann manchmal, was war denn da los?
00:51:32: Also verrückt.
00:51:33: Das ist aber wirklich einfach so rausgeputzelt.
00:51:37: Aber kannst du dich noch an jedes Wort erinnern oder denkst du manchmal... Ich weiß gar nicht wie es jetzt weitergingen
00:51:43: kann.
00:51:44: Nee das wie es weiter ging weiss ich.
00:51:46: Ich raste mich nur manchmal mit Redewändungen und mit Platzstellungen und Dingen die ich geschrieben habe wo ich denke ich hätte jetzt Probleme wenn ich das machen müsste.
00:51:56: Kennt es nicht einfach so raus?
00:51:58: Es kam einfach, man überrascht sich jetzt noch beim Lesen was man damals geschrieben hat.
00:52:03: Also das ist verrückt!
00:52:05: Und Nurtalk schaffst du es beim lesen dich als autor zu vergessen oder ist das immer die Perspektive des Schreibers?
00:52:15: kannst du dich auch unterhalten von deinen eigenen Büchern lassen?
00:52:23: Ich kann mich unterhalten lassen.
00:52:24: Ja, ich habe das gemerkt, dass ich vorlese und ich hab mal mein ... genau wie man es auch wirklich so gegangen ist, dass sich vorgelesen hat.
00:52:32: Und entweder hatte ich zu der Zeit irgendwas nicht richtig verarbeitet, irgendwas war komisch.
00:52:36: Ich habe gelesen und musste dann auf einmal selber weinen.
00:52:39: Ich musste heulen!
00:52:41: Wie so ein Idiot?
00:52:41: Ich musste dann erstmal aufhören.
00:52:44: Ich hab dann versucht weiterzulesen, muss wiederheulen...
00:52:47: Das heißt du hast da was reingeschrieben?
00:52:49: Ja, dich so krass
00:52:50: Was trickert irgendwie, der Stelle?
00:52:52: Das ist unglaublich.
00:52:53: Dann müssen
00:52:55: wir vielleicht doch noch mal komplett lesen.
00:52:58: Du hast ja da theoretischen Schatz, du hast ja was hier gebaut, was du in zehn, zwanzig, also was du ja theoretisch in dekaden Weise nochmal lesen kannst und als Maßstab deines eigenen Lebens sehen kannst.
00:53:12: Aber begleitet ihr die Romanfigur, die ist am Anfang siebenundzwanzig und zu Beschluss neunzig so?
00:53:17: Also die geht ja... Du gehst ja durch dieses Leben durch und das bedeutet an irgendeiner Stelle findest du dich zwangsläufig irgendwie wieder mit irgendeinem Thema, weil es in diesem Buch irgendwann erwischt sich.
00:53:28: Und dann denkst du, das ist doch mein Leben!
00:53:31: Würdest du sagen, dass trotzdem noch das Beste was du hier gemacht hast?
00:53:34: Ja.
00:53:34: Weggeglückt?
00:53:35: Irgendwo schon.
00:53:36: Kann man noch kaufen?
00:53:37: Das ist ja mal ganz richtig... Das
00:53:39: ist jetzt ein Werbeblog, ja.
00:53:42: Ja, man kann das noch Amazonen und was überall.
00:53:45: Kann man das auch
00:53:45: mal gucken?
00:53:46: Ob irgendjemand... Ich werde zur Wahl für den nochmal verlinken, dass die Leute sehen, dass es ist.
00:53:53: Ich hätte das mitbringen können.
00:53:55: Stimmt.
00:53:58: Pass auf!
00:53:58: Es gibt... ich versuche so auf die Zielgerade des Kaskers zu kommen.
00:54:02: Es gibt immer so Standard-Fragen.
00:54:04: Jetzt nehmen wir einmal die erste Frage.
00:54:08: Ich bereite es mal ein bisschen vor, weil du ja dich so intensiv damit beschäftigt hast, dass du wahrscheinlich jetzt ganz andere Sachen sagen könntest.
00:54:17: Die erste Talentfrage?
00:54:20: Du hast jetzt Schreiben entdeckt.
00:54:22: Hast du noch ein anderes Talent für dich entdeckte und sagst das hätte ich gerne auch nochmal intensiver betrieben dann wäre mein Leben vielleicht ein ganz anderes geworden.
00:54:32: Also du hast vorhin so gesagt, dass Schriftsteller leben werden.
00:54:35: dir glaube ich das wäre nicht das geile Leben gewesen.
00:54:37: Weil wenn Druck reinkommt, wenn du jedes Jahr ein neues Buch oder könntest du jetzt vorstellen?
00:54:42: Das können wir vorstellen doch!
00:54:45: Ich sehe es nur mit der Brille der Neuzeit wie unrealistisch das ist.
00:54:50: aber diese... ich sag mir manchmal, wenn Du früher gelebt hast wo der an Schriftstellern im gleichen Atemzug genannt fast wieder Politiker oder sowas war Wahnsinn.
00:54:58: also es hat einen unfassbaren Stellenwert gehabt.
00:55:02: Und dieses Auftragsschreiben, dieses was machen sogar mit ein bisschen Druck kann ich mir tatsächlich, könnte ich mir vorstellen.
00:55:09: Ich bin nur ekelig ohne Illusion dass sowas umsetzbar ist in der jetzigen Zeit.
00:55:17: Weil es nicht nur von dir abhängt?
00:55:19: Ja genau.
00:55:20: Das hast du nicht in der Hand.
00:55:23: Aber okay, Talent Schriftstelle noch ein anderes Talent wo du sagst Basketballer?
00:55:29: Ja, Basketballender Topstar wird es jetzt nichts mehr werden.
00:55:32: Ich habe ja eine Rilis-Szene gerissen und jetzt habe ich schon ein Schiss, dass ich mit meiner Tochter irgendwie auf der Wiese spiele.
00:55:39: Das Reden an sich, also den Hochzeitsredner macht mir total Spaß.
00:55:46: Wahnsinn!
00:55:47: Das hab' ich erst spät jetzt entdeckt weil einfach die Frage irgendwann mal an mich herangetreten wurde, sag' ich mach's bitte unsere Hochzeit...
00:55:55: Okay, man kann dich buchen
00:55:58: Ja.
00:55:59: Und du schreibst dann was sehr individuelles?
00:56:02: Das ist glaube ich das Besondere daran, dass ich das so schreibe aus dem Herzen individuell für die Menschen und dass sie wirklich etwas haben, was kein anderer hat.
00:56:15: Ich mache es jetzt etwa im Monat eine Hochzeit.
00:56:18: Okay.
00:56:19: Und das ist ein schönes Gefühl!
00:56:21: Ein toller Moment soll der Tag.
00:56:23: wahnsinns Verantwortung und manchmal denke ich beim Vortragen Wahnsinn, das ist den ihr wichtigster Tag in ihrem Leben.
00:56:32: Und die haben dir diesen Vertrauen und hoffen, dass einer der drei Wichtigsten daran nehmen.
00:56:41: Und die haben dir dann diese Verantwortung und dieses Vertrauen in die Hände gelegt, für die da diese richtigen Tatsache nehmen.
00:56:49: Beim Standesamt?
00:56:50: Nein, freier Redner.
00:56:52: Es war mal auf einer Wiese, nicht zweimal auf der Wiese...
00:56:55: Aber es ist schon wie ein Standesbeamter, bloß dass du dann in der Wehr sind heute zusammengekommen.
00:57:01: Genau!
00:57:01: Die meisten, die heiraten im Standes-Amt völlig nüchtern.
00:57:06: nur das sie diesen Akt schnell die Unterschrift erholen holen dann aber die ganzen freunde bekannten verwandten und dieses ganze feierei dieser eigentliche move sozusagen der entsteht an dort einer freien traurung dann irgendwo Einen tollen ort wo man dann zusammenkommt.
00:57:24: Und da darf ich dann die freie rede halten.
00:57:27: Das trauer reden machst du aber nicht mehr?
00:57:29: Ne Trauerreden war wirklich ein thema damals auch in der coronazeit gewachsen
00:57:35: Weil das so viel gestorben wurde, ne?
00:57:38: Nee nee es war eigentlich schon fällt.
00:57:41: Genau, ich hatte damals Bestatter kennengelernt.
00:57:44: Ich bin mal Freundin in Bremen gewesen, die hatte dort einen Cousin oder keine Ahnung und das war ein Bestatterpärchen und sie haben mich umgehauen.
00:57:53: Das war Wahnsinn!
00:57:54: Man denkt ja bei Bestatter sofort an oh Gott weiß Fall, grau, das Leben hat keinen Sinn mehr.
00:58:01: und die waren es komplett die Gegenteil.
00:58:04: Ich habe die bewundert dafür wie die das Leben sehen weil sie genau diesen Job machen.
00:58:11: Und dann dachte ich mir, okay.
00:58:12: Ach genau!
00:58:13: Da hab' ich den an dem Abend im Hotelzimmer ein Liedtext geschrieben und hat einmal Lust... ...und haben die den gelesen und haben mich angeschaut und gesagt, ach zu scheiße du kannst denken da ist jetzt jemand gestorben.
00:58:27: Die waren hin- und weg.
00:58:28: Und aus dem Lied, aus dem Text habe auch der Matze Wiesner, er hatte jetzt zehnjähriges am Wochenende in einer Stadthalle.. ..und da ist auch ein seiner Balladen entstanden aus diesem Feldmücher rein.
00:58:42: Und das hat mich nicht mehr losgelassen, habe ich gesagt mann du kannst doch mit der Gabe kannst du doch Trauerreden schreiben.
00:58:51: Kannst Leuten wirklich nochmal ein super Gefühl mitgeben weil wie viele haben irgendwelche Trauerrehen und denken sich auch zu scheiß oder liest irgendeine Floskel davor und hat den Menschen irgendwie nie gekannt?
00:59:01: Das ärgert mich, weil ich sage mal so diese Wertschätzung ist der letzte Moment wo dir immer noch eine richtige Wertschättung geben kannst.
00:59:07: und das war der Gedanke damals.
00:59:09: Agentur zur Vermittlung von Trauerrednern ist nicht aufgegangen, muss ich jetzt mal sagen.
00:59:16: Damit hättest du mehr Manpower gebraucht.
00:59:19: Das bekomme ich alleine nicht auf der Straße und der Gedanke hat sich dann einfach überholt.
00:59:25: Du hast gerade eingefallen, dass du das so gesagt hast theoretisch?
00:59:27: Du könntest ja auch professioneller Real-Produzent werden mit so Lebensweißheiten.
00:59:32: Es gibt auch immer diese ... Aber theoretisch!
00:59:35: Insgesamt kannst du die Stimmen verändern Was?
00:59:41: So, den Flexkomponent.
00:59:43: Und dann House of Ours.
00:59:45: Also vielleicht ist das magisch.
00:59:48: Ich hab das Gefühl mittlerweile es gibt irgendwie alles schon die siebenundvierzigsten Fitness-Weisheiten und Lebensweisheiten und jeder Mensch ist irgendwie ein Narzisst und der auch und er auch... Du bist übersättigt finde ich.
01:00:02: aber kann sein dass mir ja selber nur im Wege stehe und man selber das gar nicht erkennt.
01:00:07: den Moment dass man das nutzen könnte vielleicht
01:00:09: Genau, aber jetzt hast du nicht Trauer... Ach so.
01:00:14: Der Redner an sich würdest du sagen?
01:00:16: Das wäre ja noch so ein Talent wo du sagst oh also auf einer Bühne stehen, reden halten hättest du gerne auch noch vertieft.
01:00:24: Okay das ist was mir gefällt und warum?
01:00:29: ich denke dass wir jetzt da tolle Redner bin sondern auch da wieder zu wachsen und zu lernen macht dich frei ob du jetzt jedem hier gefällt, es ist eigentlich völlig egal.
01:00:41: Du wirst das eh nie schaffen, dass sich alle mögen und das ist ein Prozess.
01:00:47: Ein wirklicher Prozess, dass du dann in einer Eis-Stadion sitzt und liest vor tausend Leuten und du liest dich nicht weil du keine Angst mehr hast vor dem Versprechen.
01:00:58: Weil ich mir sage okay dann verlese ich mich eben da lese ich weiter und wenn du dann... Das war ein Prozess der mich stolz gemacht hat Und dadurch habe ich dann auch dieses Thema Hochzeitsreden ein bisschen vertieft, weil ich gedacht habe okay du hast die Möglichkeit mit den Möglichkeiten, die ich zumindest in mir sehe.
01:01:16: Den wirklich einen schönen Beitrag zu leisten für ihren wichtigen Tag im Leben.
01:01:24: Nächste Standardfrage?
01:01:26: Was würdest du dem zwanzigjährigen Ich raten?
01:01:30: Du bist gerade fertig mit deiner Ausbildung.
01:01:34: Herr Nouyuk hat macht sich wildig zum Nissen gegen Jehebmache.
01:01:40: Was ist der Rat, den wir dir also?
01:01:42: rückwirkend zu sein nisst?
01:01:45: Schneller mich freimachen von dem Urteil Dritter!
01:01:53: Also dass man schneller begreift wie unwesentlich das ist ob durch andere alle mögen oder nicht.
01:02:01: ich glaube diesen diesem Anspruch hinterher zu hächeln, der lässt sich extra unten drehen.
01:02:08: Ich glaube wenn man das ein bisschen schneller lernt oder lernen könnte wäre es vieles leicht am Leben.
01:02:15: Okay jetzt hast du ich glaube also mir ist niemand bekannt der Chemnetz aus so vielen Wohngebieten kennengelernt hat wie du.
01:02:28: Man könnte sagen du hast aus beruflichen Interesse ... privat sehr oft die Wohnung mitgewechselt.
01:02:35: Ja, bestimmt!
01:02:35: Weißt du?
01:02:36: Kennst du die Zahl?
01:02:36: Wie viele Wohnungen du hast?
01:02:37: Du musst dir jetzt
01:02:38: verraten...
01:02:38: Weisst du was du mal gezählt
01:02:40: hast?
01:02:40: Es sind über zwanzig Wohnungen.
01:02:43: Jetzt muss man den Zeitraum noch definieren.
01:02:46: In... naja... in fünfundzwanzig Jahren.
01:02:49: Also es war fast... also fast jedes Jahr eine neue Wohnung im Schnitt.
01:02:53: Ich krass, wenn er so nachdenkt.
01:02:55: Das waren aber auch... Ich habe
01:02:56: dich eine Zeit lang immer gefragt, wenn wir uns treffen.
01:02:58: Wo wohnst du gerade oder wo wohnest du gerade?
01:03:00: Ich hatte aber teilweise auch mal zwei Wohnungen parallel, weil ich so gerne in Dresden und Radepol bin.
01:03:07: Und das muss man damit... Da wurde oftmals doppelt gezählt.
01:03:12: Ja was schon ist schon verrückt und hat glaube sehr viel also ich Geld verbrannt bei der ganzen Nummer.
01:03:17: Aber du hast Chemnitz kennengelernt?
01:03:19: Ich habe generell viel dadurch kennengelernet und das ist etwas wo ich im Nachhinein sage oh Junge erst mal dort wohnengeblieben, aber wenn ich jetzt wieder diese achtzigjährige wäre den du zitiert hast Ich finde es toll, dass ich das gemacht habe und nicht so viel erleben durfte.
01:03:36: Ich verbinde nämlich mit jedem Abschnitt echt eine wunderbare Zeit.
01:03:39: Ich hatte so viele Themen, Neuanfangs, Motivationen... Ich würde es nicht viel anders machen auch wenn man denkt, ich bereue das nicht tatsächlich.
01:03:52: Ja ist ja eine Erfahrung.
01:03:55: Erst mal persönlich interessiert mich was ist die schönste Wohngegend von Chemnitz?
01:04:01: Hast du überall gelebt?
01:04:02: Wo ist die Wohnqualität am höchsten, Lebensqualitäten eigentlich sagen.
01:04:11: Also ich empfand die Wohnkwalität am Höchsten auf der Ludwigstraße also das Schloss Chemnitz.
01:04:20: Das ist ein ganz nah an der Park-Eisenbahn-Küchwald.
01:04:24: dort weil du bist total nah in der Stadt am Schlostteich auch trotzdem an der Autobahn im Grünen.
01:04:31: Du kannst alles erlaufen, wenn du das magst und diese Mischung dort.
01:04:35: Das hat mir sehr imponiert.
01:04:37: Am Stadtrand ist auch ein Unterschied aber da hast immer das Thema Weidewege... Also das war bis jetzt meine schönste Wohngegend!
01:04:44: Okay.
01:04:45: Aber die eigentliche Standard-Fragen ist Chemnitz-Ausgleichen-Aufgleichs-Auseinander.
01:04:49: Wie entwickelt sich dieser Stadt?
01:04:54: Anschließend du überlegst mal, wer soll ich entwickeln?
01:04:56: und anschließend ... Ich geb dir unbegrenzt Kohle.
01:05:00: was müssen wir hier machen?
01:05:01: Du darfst nur eine Sache verändern, um die Qualität enorm oder die Zukunft enorm zu verändern.
01:05:09: Ich hab mit Elon hier gesprochen und er haut was rein, Elon macht... ...finanziert die Nummer!
01:05:16: Wir müssen
01:05:16: dann aber alle Tesla fahren.
01:05:18: Was ist
01:05:23: Lebenswerte?
01:05:26: Ja, Lebenswärter, egal, ich versuch... Erst mal Camden, was hast du für ein Gefühl wie sich diese Stadt entwickeln wird?
01:05:46: Also von Gefühl her.
01:05:53: Bist er auf der... nicht so gut?
01:05:56: Nee ich bin weder pessimistisch noch optimistisch.
01:05:58: das ist ganz komisch.
01:05:59: wenn ich daran denke bin ich so ein bisschen ratlos.
01:06:04: Ich sehe irgendwie wenig Weiterentwicklung, klingt halt zart man.
01:06:10: Ich seh dass eher so.
01:06:13: es gibt schöne Gedanken Also die Gedanken, den Chemnitzfluss breiter zu ziehen und aufzulegen, denen mag ich zum Beispiel.
01:06:23: Aber ich sage immer du kannst hier bauen und machen was du willst um die Stadt nach vorne zu bringen.
01:06:33: in meinem Ranking, in meiner Lebensqualität würde ich dem... wenn sich ein Mask jetzt sagen oder geben mir da Kohle, so wissen wir ja das machen will.
01:06:45: Ich möchte, würde es so gerne dass der Mensch sich ein bisschen verändert, der in Chemnitz lebt.
01:06:51: Dass er lebensbejahender ist, dass der mehr gönnt, mehr schätzt, optimistischer ist und mehr lacht rausgeht.
01:07:03: Weil das er das kann zeigt ja an so manchen Punkten wo ich total überrascht bin.
01:07:07: und dann, wo kommt denn die jetzt alle her?
01:07:10: Wenn es Weintorf ist wenn irgendwas hier los ist, dann kommen sie und da sind die Bohnen, dann können die auf einmal so lächeln schön anziehen, aber die sind dann alle wieder weg und das begreife ich nicht.
01:07:23: Das ist so ein Phänomen dieser Stadt und deswegen sage ich, wir können jetzt hier bauen und machen und tun.
01:07:30: Das Wichtigste ist dass wir aus uns heraus einen gewissen Wandel vollziehen in unserer Lebenseinstellung für schaffen, dass die jungen Leute ein bisschen... Obwohl sie es sehr schwer haben.
01:07:42: Die jungen Leute, die tut mir gerade ein bisschen leid.
01:07:45: Bin ich froh, dass.
01:07:49: Aber das wäre mein Wunsch, ansonsten sehe ich eigentlich vieles in gleichen Bubbles.
01:07:56: Also
01:07:57: wir investieren in Happy Pills?
01:07:59: Ja ja... Wenn es hilft, wenn es dauerhaft eine Umfrogrammierung... So
01:08:05: ein Mikrodosis LSD soll her.
01:08:07: Wirklich!
01:08:08: Ich seh' das immer so.
01:08:09: Es gibt ja viele kleinere Städte wo du das Gefühl hast dass pulsiert mehr.
01:08:14: Da hat dieser Kaffeebetreiber viel mehr Zulauf und Bums.
01:08:18: Und ich weiß nicht, wir sind wie ein bisschen verkopft.
01:08:22: Wir sind sicherlich aus der Historie heraus ist das sicherlich so ein Völkchen was eine ganz eigene Mentalität hat.
01:08:27: aber du hast mich ja gefragt.
01:08:30: also das wäre mein größter Wunsch für diese Stadt wäre das.
01:08:34: Siehst Du Dich eigentlich als Chemnitzer oder als jemand der von außerhalb kommt?
01:08:42: Es!
01:08:42: Ist mir gerade so einer davon weil ich jetzt... Du denkst mal drüber nach Weil ich ja von außen betrachtet sage, ihr habt doch hier alles.
01:08:50: Ist doch eine richtig coole Stadt weil kurze Wege bezahlbar ist.
01:08:57: Ihr habt die Arbeitsplätze.
01:08:59: Ihr könnt hier alles machen was ihr wollt.
01:09:00: es ist Fläche.
01:09:01: niemand stört eigentlich Initiativen.
01:09:04: ihr könnt ihr müsst wahrscheinlich mal alle ne Zeit lang woanders leben um zu verstehen wie gut Basis hier ist.
01:09:15: Aber das erzähl ich halt als jemand von außerhalb.
01:09:18: Deshalb die Frage, würdest du dich als Außerhalbbetrachtender sehen oder bist du in der Circle?
01:09:27: Durch den Werdegang durch dieses Netzwerk, durch die Bekannten, die man ja alle hat sehe ich mich schon als von hier klar.
01:09:37: Ich habe trotzdem irgendwo einen anderen Blick auf diese Stadt und ist jetzt vielleicht nicht so schön kannst du auch rausstreichen.
01:09:46: aber ich sehe mein Leben.
01:09:48: Ich hätte es lieber nach Radio Boil verlagert oder perspektivisch sogar weiter südlich.
01:09:56: Du wolltest ja immer noch Italien?
01:09:57: Ja,
01:09:57: der Wunsch, der steht noch genauso fest weil ich da trotzdem sehe dass man das Leben an, das lebt und mehr den Blick auf das Glück hat.
01:10:09: um das jetzt mal wieder zu diesem Ursprungsgedanken zurückzukehren.
01:10:13: Das fehlt mir hier, das habe ich vorhin gerade gemeint warum ich dem Chemnitz an sich wünsche vielleicht die nachfolgende Generation ein bisschen mehr wieder auf das Leben zu schauen oder nicht auf den Mangel... Nicht immer mal einen Mangel zu sein sondern zu erkennen was man hat.
01:10:30: Für
01:10:32: mich ist es ein gutes Schlusswort.
01:10:33: also es gilt ja nicht nur für den Chemnitzer Es gilt ja für viele Menschen in der Welt.
01:10:38: Die allerletzte Frage und ich sage schonmal Vielen, vielen Dank, dass du gekommen bist.
01:10:42: Es war doch... ich habe doch...
01:10:43: Doch noch
01:10:44: was gelernt!
01:10:46: Du darfst dir zwei Personen wünschen die du gerne ähnlich hier an diesem Tisch hören möchtest.
01:10:52: sehen möchtes idealerweise eine Frau und ein Mann der fällt ja ein.
01:11:01: Den du kennst.
01:11:01: vielleicht wurde dich die Geschichte total interessiert.
01:11:06: Gib mir mal kurz einen Augenblick.
01:11:14: Ich würde dir den Robin Solkovie Hören, weil mich das schon oft weiß.
01:11:18: Ich habe mich schon oft gefragt wie er das empfindet in Chemnitz zu leben eigentlich gar nicht von hier zu sein und trotzdem sie entschieden hat bewusst in Chemlitz zu Leben Seine auch zurückliegenden Erfolge.
01:11:34: Wie er damit umgeht?
01:11:35: Wie die Gesellschaft damit um geht?
01:11:38: Das interessiert mich total.
01:11:39: also das ist so eine Sache.
01:11:40: Die würde ich selber noch fragen obwohl ich ihn zusammen frage
01:11:44: und du setzt sich dann dahin.
01:11:46: Das
01:11:49: finde ich
01:11:52: spannend.
01:11:54: Und... Ich mache es ein bisschen herausfordern für dich, Katharina Witt.
01:12:01: Die hat den Bots da mit dem Fitnessstudio.
01:12:03: Da siehst du!
01:12:03: Dann nehmen wir das Ding mit hier und
01:12:06: dann... Was sehen?
01:12:07: Also das ist eine große Herausforderung.
01:12:09: Aber man soll ja ein bisschen groß denken und das interessiert mich genauso wie Sie jetzt den Blick auf diese Stadt hat, wie sie das fühlt und was sie für Perspektiven sieht.
01:12:25: Das würde mich total interessieren tatsächlich ganz wenn du mich so fragst.
01:12:31: Ist eine Herausforderung vielleicht dabei?
01:12:33: Kommen beide aus dem Eiskunst-Sport aber das ist jetzt tatsächlich zu frei, aber es kam jetzt einmal so aus mir heraus.
01:12:39: Also müsste ich mal versuchen.
01:12:40: Wüsste ich nicht mal an den Ansatz, aber irgendjemand wird ja kennenlernen.
01:12:44: Ja
01:12:44: also die Wege dorthin...
01:12:47: Wie weißt du?
01:12:48: Ja.
01:12:48: Okay, ich hab diese Doku wie wir sehen.
01:12:50: es gibt ja diesen Freund der glaube ich noch hier lebt ne?
01:12:54: Du hast das gut verbunden noch in die Stadt.
01:12:58: Also falls jemand Katharina Witt kennt bitte mal für mich fragen
01:13:02: schreibt sie in die Kommentare!
01:13:04: Genau Ich danke dir und wir trinken jetzt noch einen Kaffee.
01:13:08: Das machen wir
01:13:09: Und wir sehen uns bald wieder.
01:13:10: Viel
01:13:11: Spaß gemacht nicht nur Danke erst auch.
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