Conrad Kebelmann (CEO// Die Sportmacher GmbH) - Kein Businessplan, kein Geld, aber Bock etwas zu machen.

Shownotes

Im C-Level-Podcast spreche ich mit Conrad Kebelmann, CEO der Sportmacher GmbH und seit 40 Jahren mein bester Freund.
Wir kennen uns seit 1985 vom Schwimmen und waren in der besten Trainingsgruppe der DDR.
Conrad erzählt die Story, wie zwei Berliner Jungs „blauäugig und unbedarft“ zum Sport-/BWL-Studium nach Chemnitz kamen und 2006 den ersten Firmenlauf (224 Teilnehmer) starteten. Anfangs führten wir die Firma „von der Hand in den Mund“, denn wir hatten keinen Businessplan und das Event kostete mehr, als es einbrachte.
Erfahre, wie die GmbH-Gründung 2011 den Meilenstein setzte und warum Chemnitz unser „perfektes kleines Labor zum Ausprobieren“ war. Conrad verrät, warum die Stimmung beim Chemnitzer Firmenlauf so „krass“ und unerreicht ist und welches Talent er in seiner Studienzeit nicht intensiver verfolgt hat (Triathlon).

Hör rein, wie aus purer Euphorie und der Lektion des „Machens“ ein Event-Imperium entstand!

Website: www.diesportmacher.de

Impressum:
Die Sportmacher GmbH
Michael Rieß
Dreiserstraße 4
12587 Berlin
Telefon: 030 - 346 495 870

E-Mail: info@diesportmacher.de

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen beim C-Level-Podcast, dem Podcast, wo ich die Business-Ebene mit dem C für Chemnitz verbinde.

00:00:09: Bevor ich erzähle, wer heute zu Gast ist, möchte ich noch mal auf den zwanzigsten November, zwei Tausendfünfundzwanzig hinweisen, denn dort findet die zweite Überstunde Chemnitz im Oberdeck in Chemnitz statt.

00:00:22: Ich würde mich freuen, wenn viele von euch den Weg dorthin finden und mit uns zusammen dem Netzwerken fröhnen.

00:00:30: Heute zu Gast ist Konrad Kebelmann.

00:00:33: Konrad Kebelmann ist nicht nur Geschäftsführer von die Sportmacher GmbH, die die Firmläufe in Chemnitz, Leipzig, Braunschweig und Potsdam veranstalten, sondern auch mein bester Freund und Companion in

00:00:47: eben

00:00:47: dieser Firma.

00:00:49: Konrad ist die Stimme des Firmenlaufes.

00:00:51: Wir haben uns beim Schwimmen in den letzten Jahren kennen gelernt und vielleicht ganz interessant, wir waren kurz vor der Wende nicht nur befähigt, dann die KJS zu

00:01:02: besuchen,

00:01:02: sondern wir waren sogar die beste Trainingsgruppe der DDR.

00:01:06: Er war etwas erfolgreicher als ich und ist auch heutzutage noch sportlich sehr, sehr aktiv.

00:01:12: Darüber berichtet er auch und er versucht so ein bisschen zu skizzieren, wie das mit den Sportmachern eigentlich angefangen hat.

00:01:18: Und ich kann es aus eigener Perspektive sagen, dass wir vor zwanzig Jahren nicht... dachten, dass das mal so eine große Unternehmung wird.

00:01:28: Ich freue mich total, dass Conrad im Podcast

00:01:30: zu Gast

00:01:30: war.

00:01:30: Und ich muss ganz ehrlich sagen, ein paar Sachen habe ich von ihm erfahren, die ich selbst nach vierzig Jahren Freundschaft noch nicht

00:01:36: kannte.

00:01:37: Ich

00:01:37: wünsche euch viel Spaß und wir sehen uns im Oberdeck.

00:01:40: Bis dahin, ciao!

00:01:49: Heute wird es ein ganz einfacher Podcast für mich.

00:01:52: Zum einen weil ich die Geschichte selber schon kenne, weil ich live dabei war und zum anderen weil mir gegenüber ein talentierter Podcast da sitzt, der seit fünf Jahren schon im Podcast Business aktiv ist und gut reden kann und muss ich sagen gemeinhin als die Stimme der Firmläufe.

00:02:11: der Sportmacher GmbH gilt.

00:02:14: Ja, jeder

00:02:15: Startlinie.

00:02:19: auf die Strecke führt.

00:02:21: Vielen Dank

00:02:21: für die Blumen, Micha.

00:02:23: Ähm, jetzt hast du ja die Latte hochgelegt, ne?

00:02:25: Jetzt muss ich auch ordentlich sprechen, ordentlich abliefern.

00:02:28: Zum Podcast hast du mich übrigens gezwungen, ne?

00:02:30: Das war eine deiner Ideen.

00:02:32: und ähm, das können wir eigentlich, das ist eine eigene Folge, Sea Level.

00:02:36: Und das müssen wir einmal, das machen wir gesondert, da kann ich dich ja mal interviewen, wie du überhaupt mit dem Podcast... Die hundertste.

00:02:43: Die hundertste.

00:02:44: Ansonsten muss ich sagen, für mich schon ein bisschen geschmeichelt, ja?

00:02:47: Also ich hab schon deine... Podcasts gehört hier aus der C-Level-Idee und da sind natürlich alles richtig coole Typen, die du da rausgepickt hast.

00:02:58: Echte originale, echte Chemnitzer zum Teil, richtig echte.

00:03:01: Und jetzt komme ich hier als Berliner AU-Gewächs, was allerdings eine richtig echte Chemnitzer Vergangenheit mit sich bringt.

00:03:11: Denn wir zusammen haben ja eine Weile in der Stadt gelebt.

00:03:14: Genau, die Verbindung ist ja immer C-Level.

00:03:17: Bist du als CEO der Sportmacher und du hast eine Chemnitzer Vergangenheit, Verbindung.

00:03:22: Und

00:03:22: was für eine?

00:03:23: Und die erste Frage, die ich ja dann, hast du gehört, die ich dann nochmal stelle, ist, wie bist du denn eigentlich jetzt nicht hier nach Berlin gekommen, sondern was macht dich eigentlich zum CEO Sportmacher?

00:03:35: Also wie bist du diese Persönlichkeit, diese Businesspersönlichkeit geworden?

00:03:39: Ah, ja, ja, ja.

00:03:41: Also da, du weißt du selber, müssen wir eine Weile ausholen.

00:03:44: Und er braucht so eine Vorgeschichte.

00:03:46: Genau.

00:03:46: Und das ist auch das Schöne für mich.

00:03:48: Du erzählst meine Geschichte gleich mit.

00:03:49: Na klar.

00:03:50: Aber du kannst dir den Teil, wo ich nicht dabei war, war nicht so lange.

00:03:55: Nicht dabei warst du nie.

00:03:57: Du warst vielleicht nicht so viel dabei, aber dabei warst du schon immer.

00:04:00: Genau.

00:04:00: Und das habe ich im Vorsprung schon alles erzählt.

00:04:02: Alles klar.

00:04:04: Aber trotzdem für die Zuhörer, wie kam es zu der Idee, die Sportmacher GmbH in Chemnitz zu gründen?

00:04:12: und wir feiern ja im Mai nächsten Jahres, ja, zwanzig Jahre Sportmacher.

00:04:18: Ja, das ist unglaublich.

00:04:20: Am Anfang so ein bisschen erzählen, warum Chemnitz, warum die Sportmacher.

00:04:25: Ja, also die erste Frage, warum Chemnitz, ich würde mit der anfangen, da hast du auch maßgeblichen Anteil, geb ich zu.

00:04:33: Denn wir befanden uns in einer Zeit nach dem Abitur, Zivildienst leistend und dann hieß es, naja, was machst du?

00:04:44: Und dann kam natürlich da so ein paar Ideen auf dem Tisch, unter anderem die Variante zu studieren und zwar so zu studieren, dass man was für die Eltern hat zum Präsentieren, was gut ist, und aber auch was, was Spaß macht.

00:05:01: Und da blieb die Kombination, hast du raus recherchiert, Sport und BWL.

00:05:07: Und die Kombination, die gibt es heutzutage an ganz, ganz vielen Unistandorten, damals allerdings nur in Chemnitz oder Bayreuth.

00:05:14: Da haben wir natürlich den Atlas aufgeschlagen und haben uns mal informiert und festgestellt, Mensch, Bayreuth ist ja wirklich sau weit weg.

00:05:23: Ich bin in Chemnitz.

00:05:25: Und dann haben wir etwas unbedarft uns für Chemnitz entschieden und uns an der TU Chemnitz beworben zum Studium und sind dann zum Eignungstest einfach hingefahren.

00:05:36: und haben den Eignungstest mitgemacht.

00:05:38: Und so ging das eigentlich los.

00:05:40: Das war jetzt nicht unbedingt so, dass ich mir die Stadt Chemnitz strategisch ausgesucht habe und gesagt habe, Mensch, Chemnitz wollte ich schon immerhin, sondern das kam halt übers Studium.

00:05:50: Ich setze mal da jetzt einen Marker, weil ich es persönlich immer interessant finde, nochmal rauszuhören.

00:05:56: Wo kommen denn die Menschen wirklich her?

00:05:59: Ja.

00:06:01: Nimm uns doch mal in die ganz frühen Jahre des Konrad-Käbelmanns.

00:06:05: Also aufgewachsen bin ich ähnlich wie du in einem Stadtteil von Berlin, und zwar in Marzahn, in der Platte.

00:06:13: Die Chemnitzer-Kenneth-Heggart-Gebiet, so ähnlich sieht Marzahn aus, ja, also so ein vom Reisbrett geplantes Neubauviertel mit Plattenbauten, allerdings auch sehr viel Grünflächen und schön angelegten Wohnarealen, Hinterhöfe mit Spielplätzen, also in der Retrospective eigentlich für die Kindheit ein sehr brauchbarer, schöner, wohnlicher Stadtteil.

00:06:38: Im letzten Jahr befinden wir uns,

00:06:40: wie befinden uns?

00:06:45: Ich bin neunundsiebzig geboren und meine Eltern sind mit dem einjährigen Konrad in Marzahn eingezogen in eine Platte.

00:06:53: Vorher haben wir ein Jahr in Karlshorst gewohnt.

00:06:56: Der Unterschied zwischen Altbau und diesem Neubau, der war tatsächlich gigantisch.

00:07:02: Also das war ein Privileg in der Plattenbau, eine Wohnung zu bekommen in so einem Plattenbau.

00:07:09: Das hieß auch damals nicht so abfällig Plattenbau, sondern das war das modernste, was es gab.

00:07:13: Warmwasser aus der Wand, keine Kohlen mehr schleppen, Zentralheizung wunderbar.

00:07:18: Meine Mutter war sehr energisch und hat durchgesetzt, dass auch relativ schnell einen Telefonanschluss gelegt wurden, obwohl er nur für privilegierte und vor allem Linientreue gedacht war, was sie nicht vorweisen konnte.

00:07:32: Aber ich glaube so einen gewissen... Merfcharakter hatte sie und so kam es, dass wir als einer der ersten in unserem Elfgeschoss auch ein Telefon hatten.

00:07:41: Naja und dann bin ich da aufgewachsen, ich finde im nachhinein betrachtet recht behütet.

00:07:47: heutzutage würde man wahrscheinlich so ein bisschen die hände über den kopf zusammenschlagen.

00:07:50: es gab weniger autos als heute.

00:07:52: das ist der vorteil.

00:07:53: aber es gab auch baugruben wo wir reingeklettert sind.

00:07:57: es gab auch irgendwelche mini teiche die zugekrautet waren wo ich auch mal reingefallen bin.

00:08:02: er ist mal halt mal weg und dann krabbelt man da wieder raus.

00:08:05: hätte was schief gehen können ist aber nicht.

00:08:08: und das schöne war wir haben Dort auch die Freizeit gut verbringen können.

00:08:13: Das heißt, wenn wir mal kein Training hatten, du hast sicherlich erzählt, dass wir uns aus dem Sport kennen.

00:08:19: Falls nicht, reich ich das mal nach.

00:08:20: Wir waren im Schwimmverein beide und haben uns dort auch kennengelernt.

00:08:25: Und wenn man mal nicht trainieren war, dann hat man sich runtergeklingelt, verabredet und ist dann eine Runde Fahrrad fahren gegangen durchs Viertel.

00:08:34: Wir hatten eigentlich eine coole Zeit.

00:08:35: ... bis ... ... um ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... ... neun ... bewährt und wir haben dann irgendwann den nächsten Schritt machen müssen.

00:09:09: Und da hat sich jetzt der Kreis geschlossen, nach dem Abitur der zivile Ersatzdienst, der der Bundeswehr vorzuziehen war, aus einfach diversen Erwägungen heraus, ja, ob man von der Grundeinstellung oder wenn man den Aufwand gescheut hat oder die Hierarchien, die dort zu erwarten waren.

00:09:29: Ich war auf jeden Fall mit meinem CV-Job zufrieden.

00:09:31: Ich war im Behindertentransport Beifahrer.

00:09:34: Das war eine sehr wichtige, vor allem aber tragende Funktion.

00:09:39: Und aus diesem Erfahrungsstand heraus musste man ja überlegen, wie geht es weiter?

00:09:47: Und da war ich wirklich dankbar, dass du dieses Studiumthema auf den Tisch gelegt hast.

00:09:52: Ich habe sofort zustimmt.

00:09:53: Ich muss jetzt vielleicht ein Geheimnis lüften.

00:09:56: Es war nicht meine Idee.

00:09:58: Ich weiß das.

00:09:59: Ich weiß das.

00:09:59: Ich habe ich verkaufst aber gern als deine Idee.

00:10:01: Sie kam aus deinem Hause.

00:10:03: Genau.

00:10:03: Ja, und ich fand es aber charmant, weil die Argumentation hast du mir ja gleich mitgeliefert.

00:10:09: Sport macht Spaß, ist geil.

00:10:12: Sport haben wir eh Bock drauf, können wir gut.

00:10:14: Und BWL, naja, mit den bisschen verkaufen, das Thema.

00:10:18: Und ja, so habe ich es aber auch angebracht.

00:10:20: Und meine Eltern, ich glaube, die waren froh, dass es überhaupt eine Lösung für mich gibt, dass ich dann... Okay, na gut.

00:10:27: Dann geht der Jung mit zum Studium.

00:10:29: Ich

00:10:29: glaube, sie waren schon froh, dass wir Abitur geschafft haben.

00:10:31: Das auch, ja.

00:10:32: Und wir

00:10:33: ja selber hauchen.

00:10:35: Vor allem überrascht.

00:10:39: Na gut, also, mich hat das vierte Prüfungsfach Sport hat mich ganz schön gerettet.

00:10:44: Da habe ich Punkte auch gut geholt, gut gemacht.

00:10:46: Bei dir war es ein Leistungskurssport an der Sportschule, den gab es bei mir so nicht.

00:10:50: Ich habe mir mein Abitur erlaufen.

00:10:52: Ja, und das muss ich sagen, eben nach hinein, du warst viel mehr Talent im Laufen als im Schwimmen.

00:10:59: Die Schwimmmasse, die er arbeitet im Laufen, du warst so schnell auf zweihundert und vierhundert Meter.

00:11:05: Weißt du vielleicht gar nicht mehr?

00:11:06: Doch fühlst du vielleicht gar nicht mehr.

00:11:08: Ich weiß es noch.

00:11:09: Darauf beruht mein ganzes Ego.

00:11:11: Ja, aber wirklich unerreicht, unerreicht.

00:11:14: Während ich tatsächlich im Hundert Meter Sprint immer von den übergewichtigen meiner Klassenstufe abgezogen worden bin, weil ich mit meinen Gummifüßen, mit meinen Schwimmerfüßen einfach keine Traktion auf die Bahn gekriegt habe und Über über vierzehn Sekunden, glaube ich, für hundert Meter.

00:11:29: Das war damals nicht unbedingt State of the Art.

00:11:32: Also, vielleicht bin ich heute sogar schneller.

00:11:34: Wir müssen das mal testen.

00:11:37: So, jetzt machen wir einen Sprung, wieder inhaltlich.

00:11:39: Wir sind im Studium.

00:11:40: Jetzt sind wir in Chemnitz.

00:11:41: Ja, Studium.

00:11:43: Da muss ich auch nochmal ausholen, die Stadt Chemnitz.

00:11:47: Wir sind als... Die gebürtige Berliner da hat relativ blauäugig hingefahren.

00:11:52: Damals war ja kein Google Maps und so was.

00:11:55: Wir hatten den Falkplan, haben den aufgeschlagen, wussten A-III, sag runter, drehsten, rechts roben, A-IV, kennen jetzt Abfahrt.

00:12:04: Haben natürlich eine von den möglichen Abfahrten direkt genommen.

00:12:07: Ja, kenn ich nicht, ich hab dran, sag.

00:12:09: Und sind dann einfach reingefahren ohne wirkliche Kenntnis von der Stadt.

00:12:14: und haben aber irgendwie den Thüringer Weg gefunden und wandern dort pünktlichst zum Eignungstest in dieser Thronhalle.

00:12:25: Bis dahin war das alles relativ... Man kann nur sagen, ungeplant.

00:12:31: Hinzu kamen, dass unsere Zivildienste in den Oktober hineinragten und noch geleistet werden mussten, während Anfang Oktober bereits das Studium begann.

00:12:40: Das heißt, also ich hab zumindest, ich weiß nicht genau mehr, wie es bei dir war, die ersten zwei oder drei Wochen komplett verpasst.

00:12:47: Das haben wir dann ja auch zur

00:12:49: Sion gemacht, dass sie weiß, sich bewährt hat.

00:12:52: Genau.

00:12:53: Was sich bewährt, muss man behalten.

00:12:55: Ansonsten darf man sich gern weiterentwickeln.

00:12:58: Dann sind wir reingeschlittert ins Studium.

00:13:00: und um die Geschichte jetzt nicht zu sehr ausufern zu lassen.

00:13:04: Wir haben natürlich anfangs ein bisschen mit der Stadt gefremdelt.

00:13:08: Wir waren ganz am Anfang des Studiums so einen typischen Montag bis Donnerstag Studenten.

00:13:13: Und es war Ende der Neunziger.

00:13:15: Es war Ende der Neunziger.

00:13:16: Es gab noch keinen Kaufhof, sondern zwei.

00:13:19: Es gab eine große Ausgrabungsstätte, da wo jetzt die Galerie Rodatom ist.

00:13:23: Es war noch nicht so attraktiv.

00:13:27: Das stimmt.

00:13:29: Aber in meiner Wahrnehmung war das nie ein Problem.

00:13:32: Es war halt anders, es war ein bisschen improvisiert, alles okay.

00:13:35: Aber wir hatten einen Studentenwohnheim.

00:13:39: Wir haben dann nach wenigen Wochen festgestellt, das wird so nicht funktionieren.

00:13:43: Wir haben dann eine relativ erschwingliche Wohnung gefunden, sind dann dort eingezogen, haben rumstudiert, nachdem uns ... Unser liebe Doktor

00:13:54: Drillet,

00:13:55: Doktor Manu Drillet, stand zur Hand genommen und hat gesagt, pass mal auf ihr kleinen Pflegefälle.

00:14:00: Ihr könnt hier nicht einfach machen, was ihr wollt.

00:14:02: Wir setzen es jetzt mal hin.

00:14:04: Dann hat es uns einen Stundenplan geschrieben und so kam es, dass wir tatsächlich im ersten Semester, so war es zumindest bei mir, die allermeisten Scheine des ganzen Studiums gemacht haben.

00:14:14: Und das war eine gute Basis, so konnte man drauf aufbauen.

00:14:16: Weiter studiert.

00:14:17: Naja, und dann entwickelte sich das.

00:14:19: Irgendwann kam dann diese Liebe zur Stadt Chemnitz dazu.

00:14:23: Wir haben mit Radsport begonnen.

00:14:25: Chemnitz und Radsport ist so geil, da du kannst in die eine Richtung Chemnitz teilflach.

00:14:30: In die andere Richtung sind wir ins Gebirge gekommen.

00:14:34: Wirklich super Bedingungen.

00:14:37: Natürlich war am Anfang das Fahrradfahren ein bisschen schwierig, weil man das nicht so trainiert hatte.

00:14:43: Aber auch das haben wir gelernt.

00:14:45: Und die Studium ging voran.

00:14:47: Wir haben Zwischenstudium.

00:14:49: Dann war das irgendwann dran und da war dann für dich der Scheideweg, wo du gesagt hast, das mit der BWL.

00:14:56: Ah,

00:14:58: war ja noch nie eine Liebe.

00:15:02: Ich hatte Glück, habe die ganzen Zwischenprüfungen irgendwie bestanden und du hast nochmal umgeswitched und bist in die Philosophie und Psychologie.

00:15:11: Was allerdings im Nachhinein sehr gut ist, weil ich finde, das ergänzt sich top.

00:15:15: Denn die Sportmacher, das haben wir ja beide zu verbocken.

00:15:19: Und diese Ergänzung aus Wirtschafts, ich würde jetzt nie mal Kompetenz sagen, sondern eher so eine Neigung dazu, so Zahlen gut zu finden, durchzurechnen, zu planen, zu kontrollieren.

00:15:31: Und deine Vision dazu, das Ganze hat gut funktioniert.

00:15:35: Und so kam es dazu, irgendwann war das Studium beendet, dann musste man überlegen, ha, Sportökonom, wisst Uli Hoeneß ist noch im Amt.

00:15:45: Was macht man denn dann?

00:15:46: Genau, da würde ich jetzt gerne mal wissen, Genau, was deine Gedanken waren.

00:15:52: Das erzähle ich sehr gern.

00:15:55: Was macht man denn dann?

00:15:56: Natürlich, wir waren ja kompetent und

00:16:02: studiert.

00:16:04: Und daraus kam die Idee, wir sind das Kompetensteam.

00:16:09: Das Kompetensteam Sport.

00:16:12: Und da waren die ersten Flyer entworfen und kopiert in Massen.

00:16:18: Man hat uns irgendwie eingeredet, Gesundheit, Nordic Walking, das sind ganz toll, wir haben Lizenz gemacht.

00:16:25: Ich glaube, die erste Idee, Kompetenzteamsport, das war so der Ansatz, man müsste so Parcours organisieren, die Leute in Bewegung bringen, das ist ja wichtig, das ist ja ein alter in der Gesellschaft, war damals schon Thema.

00:16:40: Und das haben wir dann so ein bisschen so anprobiert und relativ schnell, ah, das ist so richtig, man müsste eigentlich... In die Firmen, in die Betriebssport, Bewegung, Gesundheitsmanagement war damals schon ein richtig großer Begriff.

00:16:56: Kann man sich alles und nichts runter vorstellen.

00:16:58: Was ist das Gesundheitsmanagement?

00:17:00: Und da entstand dann die Idee, wir müssen Firmen Fitness anbieten in die Firmen rein.

00:17:07: Und wie kommen wir da rein?

00:17:11: Du bist ja der Redet.

00:17:13: Ich gucke die Fragen dann,

00:17:15: dass

00:17:16: das gute ist.

00:17:16: Du kennst die Antwort, aber du wartest genau drauf.

00:17:19: Genau.

00:17:20: Es kam die Idee auf den Tisch, den Firmenlauf zu machen.

00:17:24: Um

00:17:25: die Firmen-Fitness zu platzieren.

00:17:27: Denn wenn die Firmen erst mal bei uns sind, haben wir einen Kontakt.

00:17:30: Und dann ist ja ganz klar, die erkennen den Bedarf.

00:17:32: Logisch, man muss was für seine Mitarbeitenden tun.

00:17:35: Man muss was bieten.

00:17:36: Man will sie ja leichtungsfähig halten oder entwickeln.

00:17:40: Man will sie gesund halten, Krankenstand reduzieren.

00:17:43: Nur positive Aspekte.

00:17:46: Und dann haben wir festgestellt, nach dem ersten durchgeführten Firmenlauf Chemnitz, wann war das?

00:17:52: Im September, ich meine, der siebte.

00:17:55: Es war im ersten Jahr ein Donnerstag.

00:17:59: Erst ab dem zweiten Jahr war es ein Mittwoch.

00:18:01: Im ersten Jahr war es noch ein Donnerstag.

00:18:04: Siebter September, glaube ich, im Jahr zwei Tausend Sechs.

00:18:06: Dreiundvierzig Unternehmen haben wir begeistert können von dieser Idee, damit zu laufen, zweihundertzwanzig Menschen waren am Start.

00:18:15: Du hast für dieses Jahr mal versucht auszurechnen, wie viele Firmen sind es noch, die

00:18:22: alle

00:18:23: Leute mitgemacht haben?

00:18:24: Ja,

00:18:24: das war nicht ganz so einfach.

00:18:25: Tatsächlich hat mich die geliebte KI vollkommen im Stich gelassen.

00:18:30: Die haben das nicht geschafft, die Tabellen zu abzugleichen.

00:18:33: Es hatte mehrere Ursachen, Firmen benennen sich hin und wieder mal um.

00:18:36: Die Schreibweisen variieren.

00:18:39: Oder es gibt wirklich offizielle Nachfolger.

00:18:42: Zum Beispiel weiß ich noch eine Firma der ersten Stunde IT Service & Solutions.

00:18:46: Das ist eigentlich in IBM aufgegangen oder das war schon immer IBM.

00:18:50: Deswegen war die Zuordnung anfänglich schwer.

00:18:52: Wir hatten anfangs nur ein Dutzend Firmen identifizieren können, die im Prinzip nach wieder oder immer noch am Start waren und dann mit ein bisschen Handarbeit sind wir am Ende über zwanzig gewesen.

00:19:07: Fünfundzwanzig Firmen, glaube ich, die im ersten Jahr und im neunzehnten Jahr teilgenommen haben.

00:19:13: Und das ist schon gut.

00:19:14: Das ist schon geil.

00:19:15: Ich

00:19:16: kann mich jetzt gar nicht erinnern.

00:19:17: Hast du die Zahl genannt, wie viele mitgelaufen sind?

00:19:19: Ja,

00:19:20: habe ich gesagt.

00:19:20: Zweiundundzwanzig Personen waren am Start aus dreienvierzig Unternehmen und der erste Firmenlauf in Chemnitz, der war spektakulär.

00:19:30: Guck mal, wir haben das Ding aufgebaut.

00:19:31: Schon damals, JAPO, unser Dienstleister, hat Absperrgitter geliefert.

00:19:36: Wir haben einen Zielbogen hingestellt, wir haben abgeflattert, eine Strecke gebaut, eine Acht durch die Innenstadt, die zu laufen war.

00:19:44: Und wir waren auf dem Neumarkt, haben dort ein paar Zelte gehabt.

00:19:48: Es gab sogar so eine Art Caterings und VIP Catering.

00:19:52: Ich weiß noch ganz spektakulär, die die Zeiterfassung funktionierte so, dass jeder seine Zeit selber genommen hat.

00:20:00: auf eine Wertungskarte geschrieben hat.

00:20:02: Die Wertungskarten wurden dann teamweise abgegeben, immer vier Leute, ein Team, Männer, Frauen und Mixt.

00:20:10: Die Zeiten der Teams wurden dann in eine Access-Datenbank, die deine Mama geschrieben hat, eingetragen, händisch, vor Ort, live und dann kam daraus ein wunderbarer Ergebnisdienst.

00:20:21: Leider konnten wir die Sicherährung nicht ganz so durchführen, wie sie geplant war, denn pünktlich mit letztem Ziel ein Lauf ging die Welt unter, schweres Gewitter.

00:20:30: Ich sehe noch einen Bernd Rheinshagen und am Zelt hängen.

00:20:33: Mit seinem ganzen Wasser hatte, hielt er das Ding fest und flog fast weg.

00:20:38: So beworben wir den Rheinshagen, nur für die, die es nicht wissen.

00:20:44: Dann sind wir spontan umgezogen ins Turmbrauchhaus rein.

00:20:47: Andre Donath war nicht sauer, weil jeder hat so ein bisschen was zu trinken, was zu essen bestellt und dann haben wir die Siegerehrung drin durchgeführt.

00:20:56: Und damals Moderator Und Stargast in Personalunion war Adi, bekannt von der Fernsehshow, macht's mit, macht's nach, macht's besser.

00:21:04: Ist jetzt wahrscheinlich nicht mehr vielen bekannt, aber uns damals war das ein absoluter Begriff.

00:21:09: Der war damals schon hornalt und ist jetzt immer noch dabei und moderiert noch und lebt noch.

00:21:15: Also der muss schon...

00:21:15: Sieht genauso aus wie damals.

00:21:17: Ich

00:21:17: glaube, der hatte damals schon eine Perücke, ne?

00:21:19: Der hat dann sehr... Ja, das war... Aber es war... Eine riesengroße Sause für uns.

00:21:26: Wir haben viel improvisiert, wenig geschlafen.

00:21:29: Wir haben das irgendwie gewuppt bekommen und haben so Blut geleckt in der Eventbranche, dass wir die Ideen dieser Firmpfitness ganz, ganz schnell hinten angestellt haben und gesagt haben, das ist geil, wir machen das.

00:21:41: So, und als kritischer Nachfrager.

00:21:45: Ja bitte.

00:21:47: Ich

00:21:48: kenne ja die Antwort, aber entweder haben wir damals extrem hohes Startgeld genommen.

00:21:53: dass wir von zweihundert vierundzwanzig Personen leben konnten, dass das eine Geschäftsidee war.

00:21:59: Oder wir haben hohe Sponsorengeldar kassiert?

00:22:05: Zwei mal nein.

00:22:07: Die Lösung ist ganz, ganz einfach.

00:22:08: Wenn du jung bist und nicht viel brauchst, dann ist einiges möglich und tatsächlich die Rechnung mussten unsere Eltern dann noch.

00:22:19: bezahlen.

00:22:20: Natürlich hat das keinen Profit gemacht.

00:22:21: Das hat mehr Geld gekostet, als es gebracht hat.

00:22:24: Wir hatten zwar einen Titelsponsor, MLP war das damals auch über den Bekanntenkreis akquiriert.

00:22:32: Ja, so kommt das ja manchmal zustande.

00:22:34: Und das war so ein bisschen so die Grundfinanzierung.

00:22:37: Das waren die ersten paar tausend Euro, die wir dann gehabt haben, die wir ins Event gesteckt haben.

00:22:42: Dann kam auch noch der ein oder andere Partner dazu, aber tatsächlich wirklich sehr überschaubare Einnahmen.

00:22:48: Die Startgelder waren damals auch sehr moderat.

00:22:51: Fünfzig Euro brutto pro Team.

00:22:54: Da mussten wir dann noch die Umsatzsteuer abführen.

00:22:57: Von damals waren das schon neunzehnt oder waren das damals noch weniger.

00:23:00: Sechzehn waren das damals noch.

00:23:02: Auf jeden Fall blieb am Ende natürlich viel zu wenig übrig, um alle Rechnungen zu bezahlen.

00:23:07: Dafür warst du der BWLer.

00:23:08: Du musstest das wissen.

00:23:09: Ja, ich hätte es wissen müssen.

00:23:11: Und es war auch noch nicht die Rede von Entnahme oder davon Leben.

00:23:16: Also das war überhaupt nicht das Thema, sondern wir wollten einfach was machen und hatten Bock.

00:23:21: Und das kannst du tatsächlich nur in einer ganz bestimmten Lebensphase machen, wenn ich fest davon überzeugt, wenn du das mit fünfundvierzig versuchst und zwei Kinder zu Hause hast, dann wirst du scheitern, weil du nicht mittellos und von der Hand im Mund sowas machen kannst.

00:23:35: Wir hatten ja auch nie Finanzierung.

00:23:38: Wir haben nie irgendwie ein Businessplan so geschrieben, dass wir zu einer Bank gegangen sein könnten und gesagt haben, steckt man bitte fünfzig oder hunderttausend Euro da rein.

00:23:48: Sondern das war alles, wie sagt man neulich, so bootstrapped.

00:23:51: Also

00:23:52: und

00:23:52: von der Hand in den Mund, würde ich sagen.

00:23:54: Ich weiß es ja nicht.

00:23:56: Nein.

00:23:56: Ich ja nicht BWL zu Ende studiert habe.

00:23:58: Aber.

00:24:00: Hat man das im BWL-Studium gelernt, wie man so ein Event-Agentur wird?

00:24:04: Ganz ehrlich, also ich habe noch nichts von dem, was ich im Studium gelernt habe, irgendwo angewandt.

00:24:12: Nein, also wenn es im Studium irgendwo dran war, dann muss man sich das eh nochmal aktuell reinlesen, sich kundig machen und anpassen auf die aktuelle Situation.

00:24:23: Weil du lernst natürlich Produktionsprozesse optimieren.

00:24:27: Ja, mit dem Mittel-Einsatz und Output, das ist dann in einem optimalen Verhältnis zueinander.

00:24:32: Das kenne ich auch.

00:24:33: Konnte ich, kann ich nicht mehr.

00:24:35: Konnte ich alles berechnen.

00:24:36: Mit Ohrenwälzchen, dritten Ableitung von irgendwas.

00:24:39: Aber das ist ja nichts, womit den Event machst.

00:24:42: Ja, ein Eventmachse... Jemand muss dir ein bisschen zeigen, wie es geht.

00:24:47: Vielleicht so mal einen Einblick gewähren.

00:24:49: Guck mal hier.

00:24:50: Du brauchst die Eventfläche.

00:24:52: Du brauchst ein bisschen Material.

00:24:53: Du musst es da hinstellen.

00:24:54: Du brauchst noch ein paar Helfer.

00:24:55: Alleine wirst du das nicht schaffen, wo du nicht Gitter zu stellen.

00:24:59: Du wirst vielleicht schaffen, aber dann schaffst du nichts anderes mehr.

00:25:02: Dann musst du es ein bisschen hübsch aussehen.

00:25:03: Dann musst du das mit der Zeitnahme organisieren.

00:25:06: Dann das Ganze soll medial auch ein bisschen stattfinden.

00:25:09: Das war ja auch von Anfang an ein Thema Werten.

00:25:12: Im ersten Jahr direkt Radio Chemnitz als Partner.

00:25:15: Wir hatten damals die Morgenpost direkt als Partner und Sachsenfernsehen.

00:25:20: Ja, also die haben natürlich jetzt nicht alle uns in den Mittelpunkt gerückt, aber die haben alle ihren Teil geleistet und haben ein bisschen Rabatz gemacht.

00:25:27: Ja, und so ging das.

00:25:28: Und auf dieser Basis haben wir dann einfach aus der Euphorie herausgesagt, wir machen weiter.

00:25:35: Nächstes Jahr wieder ein Firmenlauf in Chemnitz und dann kam auch relativ schnell die Idee, wo?

00:25:41: Wir können das ja, wir können das ja auch in einer anderen Stadt.

00:25:44: Wir können das theoretisch kümmern, das überall.

00:25:47: Und das war tatsächlich eine ganz spannende Zeit, weil in den Jahren, zwei tausend sechs bis ich schätze, mal so zwei tausend neun, war so ein richtiger Verteilungskampf um die Standorte in ganz Deutschland.

00:25:58: Du hast ein Konzept geschrieben damals, sieben Standorte, sieben Firmenläufe.

00:26:03: Da waren Perlen dabei wie Rostock, Erfurt, Magdeburg.

00:26:08: Dresden, Leipzig, Chemnitz.

00:26:11: Und zwei habe ich jetzt gerade nicht präsent, die dann noch mit drin waren.

00:26:14: War Potsdam schon mit drin?

00:26:16: Das kann durchaus sein.

00:26:17: Auf jeden Fall.

00:26:17: Wir haben die ostdeutschen Städte genommen.

00:26:19: Die Attraktivsten auf jeden Fall.

00:26:21: Und dann war das Konzept geschrieben und wir hatten so ein kleines bisschen damals eine Hoffnung, dass einer ein Sponsor, der sich selbst ins Gespräch gebracht hat, dass der da Bock drauf hatte, dass der dann sagt, okay, ihr habt gezeigt.

00:26:35: Einmal könnt ihr das.

00:26:37: macht das doch bitte sieben mal und er bezahlt das, aber ist nicht dazu gekommen und deswegen blieb das in der Schublade.

00:26:43: Aber tatsächlich war ich Ende.

00:26:45: zwei tausend sieben Netzwerk technisch in Leipzig aktiv und es ist gelungen, dass wir zwei tausend acht in Leipzig ein Firmlauf machen konnten.

00:26:54: und dann wiederum zwei tausend neun die Firmläufe Potsdam und Braunschweig noch.

00:27:00: Jetzt fragt man sich Potsdam, okay, ja, habt ihr ja gesagt, aussteht etwas mit Braunschweig.

00:27:06: Was mit Braunschweig passiert?

00:27:07: Wo kommt denn das her?

00:27:09: Und tatsächlich, wir haben gesucht nach Städten, die ähnlich sind wie Chemnitz.

00:27:13: Weil wir festgestellt haben, Chemnitz hat von der Stadtgröße her einen riesigen Vorteil gegenüber Berlin zum Beispiel.

00:27:21: Bei zweihundertfünfzigtausend Einwohnern schaffst du es noch irgendwie, stattzufinden?

00:27:27: Du bist ein Thema.

00:27:28: Auch wenn wir damals kein großes Thema waren, aber das wäre uns in der Stadt wie Berlin nie gelungen.

00:27:33: Oder in anderen riesengroßen Städten, ja?

00:27:37: Wir haben es in Leipzig noch hingekriegt, aber die Stadtgröße wie Potsdam oder Braunschweig, was wir dann raus recherchiert haben, das war optimal.

00:27:46: Zweiundfünfzigtausend Einwohnern, ein schönes industrielles Einzugsgebiet, attraktive Firmenstandorte, das war super.

00:27:54: Und da haben wir dann auch am Ende Glück gehabt, dass wir das noch abbekommen haben.

00:27:58: in Anführungszeichen, denn wir haben natürlich auch schauen müssen, wir dürfen nicht zweite zweite Firmenlaufveranstaltung in der Stadt sein.

00:28:06: Wenn du die zweite Veranstaltung bist, hast du es extrem schwer.

00:28:10: Das haben wir im Jahre Jahrzehnten dann nochmal probiert, ein bisschen rumexperimentiert.

00:28:14: Blaues Auge gefangen.

00:28:16: mit unserer Idee in Magdeburg und Dresden war auch irgendwann relativ schnell geklärt, weil da die Kollegen der Laufszene sich haben von mir erklären lassen, wie man den Firmenlauf macht und das dann selber gemacht haben.

00:28:30: Glückwunsch dazu noch mal Reini, war eine sehr schöne Sache.

00:28:34: Ey, aber wohl verdient, gut gemacht, Team Challenge in Dresden funktioniert.

00:28:39: Tatsächlich der Sascha Hummelt in ... Hummelt.

00:28:45: Martin.

00:28:45: Ja, genau.

00:28:46: Ich habe den mit dem Sascha Hummelt aus Braunschweig, habe ich Martin Hummelt aus Magdeburg verwechselt, Entschuldigung.

00:28:52: Martin macht den Firmenlauf in Magdeburg als Staffel.

00:28:56: Und tatsächlich hat er auch von mir die Idee.

00:29:00: Der hat damals bei einer Firma gearbeitet, die hieß Spreadshirt, die gibt es heute noch.

00:29:04: Und da haben wir im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.

00:29:28: Abgewickelt und gemacht hat das Spreadshirt.

00:29:31: Und der Martin war damals mein Account Manager.

00:29:34: Und der hat mich auch ausgefragt, was macht ihr denn da?

00:29:37: Wie ist denn das?

00:29:37: Was wollt ihr denn?

00:29:38: Und dann hat er gesagt, ich mache in Magdeburg die Skaternacht mit über siebenhundert Leuten.

00:29:43: So super, so eine super Basis.

00:29:46: Und dann hat er es halt probiert dort und wir entwickelte sich das.

00:29:50: Wir sind

00:29:51: aber damals nach Frankfurt.

00:29:53: Wir haben uns das Original angeguckt, weil zugegebenermaßen Keiner von uns hat das erfunden.

00:29:59: Das Thema Firmenlauf wurde natürlich in den USA erfunden und zwar von einer Bank von der GP Morgan.

00:30:07: Die hatte, die hat es als Corporate Chase ausgeschrieben und das war im Prinzip der erste Firmenlauf, der in New York stattfand.

00:30:17: Dann wurde diese Idee noch in den Hundertneunzig nach Frankfurt am Main importiert.

00:30:22: Bankenmetropole, da gibt es auch eine große GP-Morgen-Niederlassung und deswegen haben sie das übernommen und in Frankfurt gemacht und das Ding entwickelte sich zum zwischenzeitlich, glaube ich, größten Lauf der Welt mit siebzigtausend Teilnehmern.

00:30:38: Auch schon zu dem Zeitpunkt, als wir mit Chemnitz begonnen haben.

00:30:41: Berekt, hatten die sechzigtausend.

00:30:43: Genau,

00:30:43: da sind wir hingefahren und haben uns das angeschaut.

00:30:46: Ich meine, in dem Juni, ja, wir hatten dann noch drei Monate bis zu unserem Termin.

00:30:52: Und haben dann gesehen, erstens, ganz schön viele Leute, aber zweitens, die kochen Orneum mit Wasser.

00:30:59: Hier gibt es ein Biergarten, hier gibt es eine Bühne, da gibt es ein Startareal, okay, die starten aus zwei, drei-spurigen Straßenzügen heraus, das ist schon ein bisschen größer als bei uns, dann sein wird.

00:31:11: Aber am Ende, wir haben alles gesehen, was wir sehen müssen.

00:31:16: Ja, und dann haben wir das im Prinzip, haben wir dann nochmal den Rückenwind abgeholt, dass das funktionieren kann.

00:31:21: Wir wussten es ja nicht.

00:31:23: Und dann mit diesem Eindrücken sind wir dann nach Chemnitz, ich bin jetzt wieder im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr haben es dann im Folgejahr wieder gemacht, fanden sie noch superer, weil wir hatten die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt.

00:31:58: Es waren dann über fünfhundertdreißig rum.

00:32:01: Ja, und die Firmenanzahl hat sich auch verdoppelt und die, die im ersten Jahr dabei waren, die sind uns treu geblieben.

00:32:07: Das war auch super vom Gefühl her.

00:32:10: Und wirtschaftlich war es trotzdem nichts.

00:32:12: Ja, das war immer noch ein Minus.

00:32:14: Aber die Tendenz war super und es hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht.

00:32:19: Dann kam das Ding in Leipzig dazu.

00:32:21: Da muss man sagen, hat man schon ein bisschen flattern.

00:32:23: Weil die Kosten sind explodiert im Vergleich zu dem, was wir in Chemnitz gemacht haben.

00:32:29: Es war alles ein bisschen mehr mit Risiko behaftet und wir haben so hochgerechnet, naja, um so mit dem blauen Auge davon zu kommen, brauchen wir schon so tausend Leute.

00:32:37: Und ich glaube, wir hatten gerade so tausend Leute.

00:32:40: Das ging gerade noch so aus, dass wir unsere Uni-Freunde, die für uns tagelang geackert haben, dass wir den wenigstens was in der Hand drücken konnten auf Gewittung.

00:32:50: Ja, das waren so die Anfangszeiten.

00:32:52: Also die haben zwar alle gesagt, braucht uns nix zu halten, macht Spaß.

00:32:56: Aber so ging das dann so ein bisschen los und entwickelte sich rasant, weißte selber.

00:33:02: Aber wie gesagt, nie mit nem Plan und nie mit den Erwartungen und auch nie mit der Supervision.

00:33:08: im Jahre twenty-fünfundzwanzig werden wir vielen vierzigtausend Teilnehmer bewegt haben.

00:33:14: So ne Ideen gab es gar nicht.

00:33:15: Also da fehlte mir auch die Fantasie damals.

00:33:18: Es hören ja auch Leute zu, die vielleicht dadurch inspiriert werden.

00:33:22: Wann war für dich der Moment in der Geschichte der Sportmacher, wo du gesagt hast, okay, das könnte jetzt doch eine Vision sein.

00:33:31: Also das könnte sich tragen, sodass ich daraus meinen Lebensunterhalt verdienen kann.

00:33:36: Kannst du einen Zeitpunkt?

00:33:38: Ja, kann ich tatsächlich.

00:33:40: Zum einen, es gab für mich zwei kleine Einschnitte oder so eine Punkte.

00:33:46: Der eine Punkt war, dass wir Ende Zwei-Tausendneun zurückgezogen sind nach Berlin und hier ein kleines Büro bezogen haben, relativ am Stadtrand.

00:33:56: Sehr günstig, nicht schön, nicht repräsentativ.

00:33:59: Zum Arbeiten reichte es, aber wir haben uns da Arbeitsplätze eingerichtet.

00:34:04: Mit dem Bauchgefühl, das ist jetzt für länger.

00:34:07: Das ist jetzt der Job.

00:34:10: Das war für mich so ein kleiner Punkt und so ein kleiner Einschnitt.

00:34:12: Und der zweite Einschnitt war dann im Jahre Zwei-Tausend elf.

00:34:16: Wo wir aus der Einzelunternehmung Agentur minus die minus Sport machen, haben wir dann eine GmbH Gründung gemacht.

00:34:25: Am dreißigsten Januar, zwei Tausend Elf.

00:34:28: Und im Februar, zwei Tausend Elf habe ich mein erstes Gehalt überwiesen an mich selber.

00:34:35: War sehr überschaubar der Betrag.

00:34:37: Im April hast du dann dein erstes Gehalt bekommen.

00:34:39: Bei mir waren es außentranat Euro brutto.

00:34:42: Ja.

00:34:43: Bei mir kam, ich weiß noch, den Netto-Betrag, der lag unterhalb neunhundert.

00:34:47: Ja, ich mein, das war der Anfang.

00:34:49: Aber trotzdem war das für mich ein Meilenstein, wir sind eine GmbH.

00:34:53: Jetzt hört das quasi so ein bisschen so dieses Ausprobieren, dieses Jugendliche hört jetzt auf und es wird jetzt eine Firma.

00:35:01: Also für mich, ganz klares Indiz dafür, dass wir das auch nicht einfach nur gegründet haben aus Spaß und für das nächste Jahr, sondern dass das schon längerfristig.

00:35:11: Aber nach wie vor trotzdem gab es nicht die Fantasie in meinen Überlegungen, dass das so viele Teilnehmer am Ende begeistern kann.

00:35:22: Wir sind eigentlich mitgewachsen, Jahr für Jahr ein kleines bisschen mehr, immer ein bisschen besser.

00:35:27: Wir haben auch immer versucht die Events zu analysieren, was war gut, was war schlecht, wie können wir es lösen, was können wir besser machen, was kann noch dazu kommen und haben immer optimiert.

00:35:39: Optimierung.

00:35:40: Deine Optimierungsfantasien richten sich auch sehr oft auf Prozesse, dass wir effizienter werden, dass wir schneller werden, dass wir effektiv sind.

00:35:50: Und dann kommt noch dazu, dass man es einfach auch geil machen wollte.

00:35:54: Die Events sollten ein perfektes Antlet haben, dass man da hinkommt und sagt, wow, das ist auch eine schöne Veranstaltung.

00:36:01: Da haben sie aber ganz schön was.

00:36:03: Das fängt natürlich auch daran mit dem Aufbau, was du da hinstellst.

00:36:07: Wenn man heutzutage in Chemnitz sich das Event anschaut, mit dem Startareal, mit Markt Neumarkt, mit dem Festzelt, mit den Pagoden, das macht auch ein bisschen was her.

00:36:17: Das sieht auch alles gut aus.

00:36:19: Ich glaube, wenn man das alles ein bisschen improvisiert dahin stellt, dann wirkt es nicht so.

00:36:25: Weil ich die Antwort weiß, warum haben wir denn Chemnitz den Rücken gekehrt?

00:36:30: Wir waren jetzt zehn Jahre dort.

00:36:33: Das ist natürlich, das war keine strategische Entscheidung, es ist die Liebe.

00:36:37: Ja, und das ist natürlich immer ein ganz, ganz wichtiger Punkt.

00:36:41: Wir hatten beide festes Mädel in Berlin.

00:36:45: Ja, und dann ging das weiter mit den Überlegungen, naja, Ewigkeit, Pendelbeziehung funktioniert nicht, strengt an.

00:36:53: Dann will man ja auch vielleicht eine Familie gründen.

00:36:56: So kam es ja auch, ne?

00:36:57: Zweitausendzehn habe ich einen Sohn bekommen, zweitausendel, was du eine Tochter bekommen.

00:37:01: Ich hab' in den Jahren, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den

00:37:05: Jahr, ich hab' in

00:37:06: den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr,

00:37:08: ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr,

00:37:11: ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich

00:37:28: hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, ich

00:37:30: hab' in den Jahr, ich hab' in den Jahr, Wenn wir den Keller dazu zählen, sind wir ein bisschen größer.

00:37:35: Aber das war auch tatsächlich auch Jugendlicher Leicht sind.

00:37:38: Wir haben uns da eine Fläche an das Bein gebunden, für die wir zwanzig von dreißig Tagen arbeiten mussten, um die Miete zu zahlen.

00:37:45: Wir haben damals Nebengeschäfte gemacht.

00:37:48: Vielleicht soll man sagen zählen.

00:37:50: Das

00:37:50: war offiziell.

00:37:53: Okay, wir haben Werbeplan geklebt.

00:37:56: Damals waren die Zeiten von Online-Druckereien noch nicht gekommen.

00:38:01: Und so eine Werbeplane, bestehend aus Lkw-Planen, geöst, gesäumt, umseitig und dann mit Plotterfolie beklebt.

00:38:09: Das war innovativ.

00:38:11: Und dann hat man Sportsfreund Dunse dabei, ein Kommiliton, ein guter Freund von uns.

00:38:16: Der hatte den Ärger jetzt ganz, ganz viele Adressen.

00:38:20: E-Mail-Adressen aus dem Internet abzusaugen, hat das mit sehr viel Fleiß und Engagement gemacht, aus dem Immobilienbereich.

00:38:26: Und die wiederum haben dann attraktive Angebote von uns erhalten und haben uns quasi immer die Miete des Büros finanziert, als Grundstock.

00:38:35: Man muss sehr schauen, irgendwie muss man ja dann doch, man kann ja nicht Mietnummerade werden.

00:38:41: Da hatten wir schon genug Anstand.

00:38:43: Und ja, dann waren das die ersten Jahre, haben wir uns dann die Werbeplanen begleitet, was allerdings ein Vorteil war für die Veranstaltung.

00:38:49: Wir konnten auch für die Sponsoren dann selber die Planen produzieren, die wir an die Gitter gehangen haben.

00:38:55: Machen wir weiter auch noch.

00:38:56: Wir drucken heute auch noch gern.

00:38:57: Allerdings nicht mehr so.

00:39:01: Es geht ja auch um Chemnitz.

00:39:03: Und ich habe es, glaube ich, in den einen der letzten Podcasts schon mal gesagt, dass Micha immer gewundert hat, Als Berliner, dass die Chemnitzer uns ständig gefragt haben, warum sei die hier?

00:39:16: Ja, und diese Frage in Berliner niemanden stellen würde.

00:39:19: Wie erklärst du dir, dass die Chemnitzer eigentlich immer sich mehr oder weniger für ihre Stadt entschuldigen?

00:39:25: Denn wir beide wissen, dass es eigentlich überhaupt gar keinen Grund gibt dafür, sonst wären wir nicht so lange da geblieben.

00:39:31: Ja, vielleicht ist das ein historisches Ding, ne?

00:39:34: Weil es gab wirklich Zeiten, wo, vor allem zu DDR-Zeiten, wo Chemnitz schmutzig war, ein bisschen schmuddelig, dann gab es ja immer dieses Dreieck bestehend aus Leipzig, Dresden und Chemnitz, wo gesagt wurde, in Chemnitz wird's produziert, in Leipzig wird's gehandelt und in Dresden sitzt die Kultur,

00:39:51: wird's

00:39:52: ausgegeben.

00:39:53: Und da war Chemnitz immer so das schwächste Glied in dieser Trilogie.

00:39:57: Ist ja auch die kleinste Stadt von den Dreien.

00:40:01: Vielleicht hat man so dieses Schmuddel-Image nicht abgelegt und die Innenstadt hatte ja auch nichts zu bieten, eine Zeit lang.

00:40:07: Da wurde in den letzten Jahren so viel investiert und so viel nach vorne gebracht.

00:40:12: Jetzt stand heute, muss man sich für Stadt Chemnitz nie entschuldigen.

00:40:16: Es ist eine geile Stadt, was in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas was da alles abging.

00:40:22: Das war der Wahnsinn, wie oft Chemnitz auch positiv in den Medien war.

00:40:26: Ich habe auch am Flughafen BR Werbung gesehen für die Stadt Chemnitz.

00:40:29: Da habe ich meinen Kindern gezeigt.

00:40:31: Ja, guck da.

00:40:32: Chemnitz, seht ihr?

00:40:33: Ja.

00:40:33: Und die wussten sofort.

00:40:34: Hattest du das gemacht?

00:40:36: Nein, damit habe ich nichts zu tun.

00:40:38: Aber ich kenne das.

00:40:40: Ich bin hier halber Chemnitzer und so.

00:40:43: Und da ist man schon stolz, was sich da getan hat, was sich entwickelt hat.

00:40:47: Und auf die Eingangsfrage, ich kann es natürlich nicht so richtig nachvollziehen.

00:40:51: Ich habe eher die Berliner Mentalität.

00:40:55: Ich würde tatsächlich auch niemand fragen, warum kommst du her?

00:40:58: Wer ist ja klar, hier kannst du was erleben, mir ist toll.

00:41:01: Genauso sehe ich es aber auch in Chemnitz.

00:41:03: Wer nach Chemnitz kommt und dort sagt, ich möchte hier leben, möchte mich hier niederlassen, möchte hier die wirtschaftlichen Chancen nutzen, möchte mir was aufbauen, du hast da alles, was du brauchst, alle Mittel und kannst schön Rad fahren.

00:41:15: Ja, hessisch auch touristisch, eigentlich ein sehr attraktiver Ort.

00:41:19: Insgesamt auch attraktive Menschen.

00:41:22: Ja, also wirklich Chemnitz ist eine sehr, sehr ansehnliche und schöne Stadt.

00:41:26: Aber man muss den Zusatz machen geworden.

00:41:28: Ja, also mit dem Stand von der Ende der Neunziger, wo wir da zuerst aufgeschlagen sind, ist kein Vergleich mit heute.

00:41:35: Das ist klar.

00:41:36: Ja, also das ist schon alles super Taco.

00:41:38: Jetzt ist alles saniert, alles schön.

00:41:40: Natürlich gibt es noch Ecken, wo zu tun ist.

00:41:42: Gibt es in jeder Großstadt.

00:41:44: Sachen, wo du noch was machen musst, wo du investieren musst.

00:41:49: Aber die Zeiten, dass die Comedy-Show im Fernsehen Witze über Chemnitz gemacht hat hier.

00:41:54: Ich denke an die Wochen-Show mit Ingolf Lück.

00:41:56: Kennt auch nicht mehr viele.

00:41:57: Aber der hatte immer so eine Top-Ten.

00:41:59: Was macht man mit einer Milliarde D-Mark?

00:42:02: Und auf Platz eins war aus Chemnitz eine schöne Stadt.

00:42:06: Das war der Standende der Neunziger.

00:42:09: Das war das Bild vom Chemnitz.

00:42:10: Das ist schon krass.

00:42:12: Und das ist es lange nicht mehr.

00:42:14: Wir hatten zwar leider Gottes dieses politische Problem mit dieser Ausländer Situation, der Hetzjagd und den unschönen Szenen und danach die Solidaritätskonzerte.

00:42:25: Und das war auf Uhr und nicht unbedingt positive Imagewerbung für Chemnitz.

00:42:30: Und das ist aber, glaube ich, jetzt gelöscht und überspielt mit viel, viel positiven.

00:42:36: Also in meiner Sicht sowieso.

00:42:38: Ich habe Chemnitz nie als Problemstandort oder als Risiko kennengelernt, nur nette Menschen getroffen.

00:42:46: Also auch heute.

00:42:47: Manche sagen, hier ist es unsicher geworden.

00:42:51: Ganz ehrlich, immer wenn ich in Chemnitz bin, ist alles top.

00:42:54: Mir geht es gut.

00:42:54: Ich fühle mich sicher.

00:42:57: Sieht sauber aus.

00:42:58: Ich kann ja nicht meckern.

00:43:00: So.

00:43:00: Lobes himmende Ende.

00:43:02: Ja, aber darum geht es ja auch in diesem Podcast.

00:43:04: Ja, muss

00:43:04: er auch.

00:43:05: Es geht um eine Vision für Chemnitz.

00:43:09: Bevor ich jetzt in den letzten Teil dieses Podcasts komme, nochmal eine Frage interessiert mich auch.

00:43:15: Was sind die Dinge, die dir Chemnitz beigebracht hat?

00:43:18: Also, wo du vielleicht sagst, ob ich dankbar, dass ich das erleben durfte, lernen durfte?

00:43:26: Ja, ich weiß nicht, ob es unbedingt mit Chemnitz zu tun hat oder mit der Lebensphase, die wir dort verbracht haben, weil es war natürlich eine intensive Phase.

00:43:34: Das Studium, die Jahre danach, die beginnende Selbstständigkeit, das ist natürlich, gibt dir einiges mit auf dem Weg, ja?

00:43:42: Du hast gelernt, wenn du was willst, klickst du es auch.

00:43:46: beendet, ja, den Zwischenstudium gut bestanden, das Studium abgeschlossenen Titel, wie auch immer der am Ende hieß, ich glaube bei uns war es Master auf Arzt, Magister, aber im Englischen wurde es Master genannt, das war noch ein bisschen verwirrend, danach wurde Bachelor und Master eingeführt.

00:44:04: Wir haben einen Abschluss, wir haben eine Abschlussarbeit geschrieben.

00:44:08: Du hast dann an der Uni gearbeitet, was ich dann auch beeindruckend fand, dass du da in diesem System nicht da so durchgeschlagen hast, also ich hätte es mir nicht vorstellen können.

00:44:17: Ich kann es ja kurz mal und das war für mich der Moment, als ich nicht mehr weitergemacht habe an der Uni und da war für mich, da musste es ja auch Geld eingehen.

00:44:25: Du spielst

00:44:25: auf den Moment an des Breaks, wo es ab dann ernst wurde.

00:44:30: Genau, weil die ersten drei Jahre, zwei tausend sechs bis neun, hast du halbestelle Uni und halbestelle Sportmacher, bist dann immer da gewesen, wenn du keine Uni hattest und dann so ein bisschen auf zwei Welten getanzt.

00:44:42: Und dann mit dem Umzug nach Berlin und dem Büro dort war klar, das muss jetzt klappen.

00:44:47: Das ist es jetzt.

00:44:48: Wir setzen jetzt auf diese Karte, weil wir keine Alternative sehen.

00:44:52: Was willst du machen?

00:44:53: Willst du dich jetzt nach drei Jahren Selbstständigkeit und ... Schönsten Erfahrungen kannst du dich auch ganz schlecht nach irgendwo anstellen lassen.

00:45:01: Da sind wir eigentlich für den Arbeitsmarkt unbrauchbar geworden an der Stelle.

00:45:06: Aber du fragtest, was gibt einem Chemnitz?

00:45:08: Wie gesagt, das war halt die Lebensphase und mir hat Chemnitz gezeigt, du kannst alles machen.

00:45:15: Du musst halt einfach machen, durchziehen.

00:45:18: Also in der Retrospektive ist für mich Chemnitz der Abschnitt des Machens.

00:45:24: Und ich finde genau das gilt jetzt noch genauso.

00:45:26: Chemnitz bietet die besten Möglichkeiten jetzt mal als Standort alles machen zu können, was man will.

00:45:32: Würdest du das gleiche Geschäftsmodell München versuchen?

00:45:37: Ja, wahrscheinlich schwierigeres Umfeld.

00:45:40: Die gleiche

00:45:41: Geschichte.

00:45:41: München hätte nicht das erste Jahr überstanden, würde ich sagen.

00:45:46: Ja, man weiß es nicht, aber ich glaube, du hast recht.

00:45:51: Dieses Umfeld, das war so ein bisschen wie so ein kleines Labor.

00:45:54: wo man sich ausprobieren konnte, wo man den Pflänzchen gepflanzt hat und geguckt hat, stimmt der Nährboden ja, es wächst ein bisschen, dann haben wir das zarte Pflänzchen ja gegossen, es ist gewachsen, dann haben wir es exportiert, haben wir mal woanders hingepflanzt.

00:46:09: Aber man muss ja auch sagen, ohne jetzt diesen genialen Firmenlauf in Chemnitz zu sehr loben zu wollen, das wäre ein bisschen Eigenlob, aber die Stimmung beim Firmenlauf in Chemnitz Es wirklich an keinem unserer anderen Standorten ist so krass wie in Chemnitz.

00:46:26: Dieses Jahr war so viel Energie in der Luft, so viel Positiv, so viel strahlende Menschen, so viel Kreativität, so viel verkleidet.

00:46:33: Einfach gute Laune, das war wirklich auffällig.

00:46:37: Die Leipziger sind auch super drauf.

00:46:39: Aber schaust du schon mal nach Potsdam, da hast du schon mal wieder ziemlich viele coole Menschen, die so nicht so ganz so euphorisch.

00:46:47: mit ihrem Lob umgehen.

00:46:48: und die Braunschweiger sind auch ein ganz eigenes Völkchen.

00:46:50: Die sind sehr reserviert, freuen sich nach innen.

00:46:53: Danach kriegst du den Haufen positive Emails, aber vor Ort denkst du, also okay.

00:46:58: Und der Chemnitzer trägt seinen Herz in mir Sicht und der hat Laune und der hat richtig Bock drauf und genießt den Tag.

00:47:05: Und das ist wirklich immer das geilste Feedback.

00:47:08: Finde ich auch.

00:47:08: Ist auch strategisch klug, dass es unser letzter Firmenlauf immer im Jahr ist, dass es immer der Abschluss ist.

00:47:15: Wenn dann trägt es uns über die Vorbereitungsjahreshälfte und du hast dann diesen Rückenwind, dann gehst du ins nächste Jahr.

00:47:22: Es ist super.

00:47:25: Ich mache die nächste Frage.

00:47:27: Es kommt dir die eine persönliche Frage.

00:47:29: Ich weiß, du hast die Podcast gehört, deshalb bist du vielleicht vorbereitet.

00:47:34: Es geht um das persönlich.

00:47:35: Also ob du einen Talent entdeckt hast für dich, was du neben deinem beruflichen Talent gerne Und ich sage dann immer das Beispiel, dass ich gerne das Gefühl habe, ein talentierter Musiker zu sein und ich gerne Liedermacher geworden

00:47:58: wäre.

00:47:59: Du bist ja eigentlich ein Liedermacher, das weiß nur keiner.

00:48:01: Ich weiß es, ich weiß es.

00:48:03: Wir haben eine schöne Liederabende zusammen gehabt und da ist viel Talent auf jeden Fall da.

00:48:08: Also ich weiß nicht, ob genauso gut wie im Leichtathletik-Bereich, aber auf jeden Fall war das sehr viel gute, stöne, gute

00:48:14: Laune.

00:48:15: Und du hast ja schon auf einer Bühne gestanden als Bassist.

00:48:18: Du hast einen hocken Bewerb gewonnen, das ist glaube ich nicht das Talent, das du jetzt nennen wirst, aber gibt es noch was anderes, was du entdeckt hast?

00:48:26: Ansonsten sage ich dir, aber...

00:48:30: Ganz ehrlich, ich würde jetzt eins sagen, ich stelle es zurück, sag du mal erst.

00:48:35: Dass du bei den Sportmachern diese Stimme und das Mediale, das kannst du gut.

00:48:42: Also du wärst auch ein guter...

00:48:44: Okay, Fernsehmotorat, Fernsehmotorat.

00:48:48: Ja, ich weiß nicht.

00:48:49: Aber ja, gut, ist reingewachsen, würde ich jetzt mal sagen.

00:48:53: Das war am Anfang so, einer von beiden wird halt interviewt und dann war ich das.

00:48:57: Nein, dann hat es halbwegs geklappt, dann habe ich das wieder gemacht, wieder gemacht und dann haben sich unsere Rollen so entwickelt.

00:49:02: Er war ja nicht strategisch, aber ich muss auch sagen, ja, liegt mir wahrscheinlich.

00:49:07: Also,

00:49:07: ich hatte keine Angst vor.

00:49:09: Wenig Hemmung, ja, bestimmt, ob da jetzt eine kleine Kamera vor mir ist oder ein Radiomikrofon ist mir eigentlich gleich.

00:49:15: Ich kann auch auf einer Bühne.

00:49:17: Problematisch wird es, wenn ich über was rede, wovon ich keine Ahnung habe.

00:49:21: Ja, und das passiert mir ja beim Firmenlauf nicht.

00:49:23: Da habe ich ja Ahnung von.

00:49:25: Und von daher ist das eine Sache, da kann ich auch sehr selbstbewusst und selbstsicher auftreten, wenn ich jetzt einen Referat halten müsste, vorne in einem Vorlesungssaal mit vierhundert Leuten.

00:49:35: Und ich hätte nicht wirklich Ahnung von dem, was ich da sage.

00:49:38: Ich glaube, dann wird es dann, dann fängt jeder an zu schwimmen.

00:49:41: Okay.

00:49:42: Aber dann nochmal diese Talentfrage.

00:49:44: Gibt es noch was anderes, was du entdeckt hast?

00:49:46: Tatsächlich ja.

00:49:48: Ist was Privates.

00:49:50: Okay.

00:49:50: Ich habe in Chemnitz ja erst den, den Den Triathlon Sport entdeckt.

00:49:57: Also Schwimmer waren wir.

00:49:58: Schwimmen konnte ich.

00:49:59: Mit dem Laufen haben wir ein bisschen rum experimentiert.

00:50:02: Wir können ja auch gerne noch mal die Geschichte von unserem ersten Dälchen-Paraton erzählen.

00:50:06: Aber haben wir einen anderen Stelle, glaube ich schon mal.

00:50:08: Dann kam das Fahrradfahren in dieser Region dazu und am Ende wurde es Triathlon.

00:50:13: Und ich glaube, was mich im Nachhinein ein bisschen ärgert ist, dass ich das nicht etwas mehr gemacht hätte.

00:50:20: Weil ich habe dann festgestellt, ich habe Ein bisschen Talent dafür, das funktioniert gut, hat auch ein paar regionale Erfolge, aber hätte ich da in der Zeit des Studiums, wo man so viel Zeit hat im Nachhinein, da hätte ich mal ein bisschen mehr trainiert, ein bisschen planvoller und mal geguckt, was so geht.

00:50:38: Vielleicht nicht unbedingt eine Profikarriere, aber einfach mal gucken, wie schnell man werden kann.

00:50:42: Im Nachhinein hätte mich das so interessiert.

00:50:45: Jetzt probiere ich das als Alterssportler.

00:50:47: Und versuche

00:50:49: sehr erfolgreich und wahrscheinlich bist du ja der schnellste Diablet.

00:50:54: Zumindest aus der Sportgeschäftswelt.

00:50:57: Ich glaube nicht, dass es da

00:50:59: ja Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.

00:51:00: Du kennst Socken Sigi aus Hamburg.

00:51:04: Der Gründer der Gründer

00:51:05: von der Sockenfirma In Silence.

00:51:06: Der

00:51:07: ist besser als du.

00:51:08: Richtig.

00:51:08: Der macht eine Achtzwanzig im Iron Man.

00:51:10: Der ist richtig.

00:51:11: Der ist ein Profi.

00:51:11: Du machst keine Langgestand.

00:51:13: Das stimmt.

00:51:13: Das ist mir offiziell lang.

00:51:15: Und das ist

00:51:16: der Jünger oder älter?

00:51:19: Du musst es dann immer noch ins Verhältnis setzen.

00:51:21: Also wir reden über die Silberlocken.

00:51:24: Ja, okay.

00:51:25: Wenn du die Zielgruppe klein genug hältst, dann bin ich gut.

00:51:28: So,

00:51:29: letzte, allerletzte Frage.

00:51:31: Ja.

00:51:32: Die wird vielleicht ein bisschen schwer für dich, weil du... Jetzt sind intente Sachen ein bisschen weniger in Chemnitz.

00:51:41: bis da zu sich.

00:51:42: Ja.

00:51:43: Aber von außen betrachtet.

00:51:46: Wie sieht Chemnitz für dich, oder was glaubst du, wie Chemnitz, zwei Tausend vierzig, zwei Tausend zweiundzwanzig sein würde?

00:51:53: Was ist die Vision für Chemnitz?

00:51:56: Okay, das ist wirklich schwer, muss ich sagen, weil tatsächlich bin ich zwar regelmäßig in Chemnitz, aber nicht so oft, dass ich mir dann ein neutrales Bild machen könnte.

00:52:05: Ich weiß natürlich über dich dieses Problem der alternden Gesellschaft.

00:52:11: und dass Chemnitz da relativ weit fortgeschritten ist und wahrscheinlich in zehn, fünfzehn Jahren sehr, sehr viele ältere Menschen beherbergen wird.

00:52:21: Von daher ist zu erwarten, dass sich vielleicht die Stadt darauf ein bisschen einlässt, Angebotenschaft, Bedingungen schafft, die das Leben in in höherem Alter lebenswert halten.

00:52:32: Das kann sein.

00:52:33: Ich glaube aber, dass in Chemnitz weitere Projekte vorangetrieben werden, dass Chemnitz kulturell attraktiv bleibt, sportlich attraktiv bleibt und auch die Dynamik, die jetzt gerade da ist, dass die beibehalten ist.

00:52:48: Ich sehe das auch nicht problematisch.

00:52:49: Ich glaube, dass es in fünfzehn Jahren genauso pulsierend sein wird, wie es jetzt ist.

00:52:54: Wahrscheinlich wird man da projektweise noch die Baustellen weiter bearbeiten, die noch zu bearbeiten sind, dass dann am Ende alles so schön ist wie der sanierte Innenstadtbereich.

00:53:04: Dann gibt es ja Bauprojekte, Straßenbahnen nach Lindenbach und so weiter.

00:53:09: Das wird sich natürlich verändern, Infrastruktur.

00:53:12: Vielleicht gibt es irgendwann auch mal wieder eine offizielle Eisenbahnanbindung für die Fernbahn.

00:53:17: Es ist ja immer ein Chemnitzer Thema gewesen, ja, aber... Gerade

00:53:20: heute gelesen, dass sich das jetzt verbessert hat, der Regional.

00:53:23: Okay, ich weiß, ich komme super mit dem ICE nach Leipzig, aber ich weiß auch, wenn ich nach Chemnitz will, muss ich dann da umsteigen und mit diesem Regionalding, was mich immer so nach links und rechts wirft.

00:53:32: wo mir schlecht wird.

00:53:33: Deswegen fahre ich nicht gern mit der Bahn nach Chemnitz, ansonsten fahre ich gerne Bahn.

00:53:37: Aber mehr kann ich eigentlich nicht sagen.

00:53:40: Also ich hoffe, dass die Chemnitzer so cool bleiben wie sie sind und dass sie ihre Stimmungslage in Sicht beitragen und dann kann eigentlich nichts schiefgehen.

00:53:49: Und sieht man dich vielleicht mal bei einer Überstunde?

00:53:52: Ich denke schon.

00:53:53: Nur habe ich gesehen, der neue Termin des zwanzigster November.

00:53:56: Ich bin am dreizehnten November in Chemnitz.

00:53:58: Schade!

00:53:59: Das wäre wirklich die Faust aufs Auge gewesen.

00:54:02: Zweizehn November wird wahrscheinlich nichts.

00:54:04: Aber du bist ja eifrig dran und es wird ja regelmäßig über Stunden geben und ich sage mal auf jeden Fall.

00:54:11: In diesem Sinne vielen, vielen Dank.

00:54:14: Wir sehen uns ja regelmäßig.

00:54:16: Danke für die Einladung, Micha.

00:54:17: Ich glaube, ich bin der Podcastkandidat mit der kürzesten Anreise.

00:54:21: Sowohl für dich als auch für mich.

00:54:23: In diesem Sinne.

00:54:24: Vielen Dank.

00:54:25: Ciao.

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