(Rene Schwabe / Marx Chemnitzer Bier GmbH) - ohne großen Geldkoffer in die großen Handelsketten
Shownotes
Rene „Schwabi“ Schwabe, Jahrgang 1973 und echter Karl-Marx-Städter, erzählt seine einzigartige Geschichte. Nach 17 Jahren als Vertriebler bei der Baustolzbrauerei kündigte er 2017 und gründete stattdessen das Marxstädter Bier, um die Tradition des Bierbrauens in Chemnitz am Leben zu erhalten.
Im Podcast erfahren Sie, wie Schwabi gegen Großkonzerne antritt, indem er konsequent auf Qualität setzt: Er verwendet drei Hopfensorten und das weiche Chemnitzer Wasser. Schwabi erklärt das besondere Geschäftsmodell: Abfüllung in 0,33-Liter-Flaschen und die Nutzung von Holzkisten aus Behindertenwerkstätten, wobei jede Flasche händisch kontrolliert wird.
Seine Frau ist zudem die am längsten amtierende Bierkönigin von Chemnitz. Der Erfolg beruht auf der Tatsache, dass die Endverbraucher das Bier aktiv im Handel (Edeka, Rewe) nachfragten – ein Bottom-up-Erfolg. Erfahren Sie mehr über die Vision für Chemnitz 2042 und das Potenzial regionaler Authentizität.
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00:00:02: Herzlich willkommen beim C-Level-Podcast, dem Podcast, wo ich die Business-Ebene mit dem C für Chemnitz verbinde.
00:00:09: Heute zu Gast René Schwabe, besser bekannt als Schwabi und Gründer der Marktstädter Brauerei.
00:00:18: Schwabbi wurde in drei Jahren in Keilmarkstadt geboren, ging dort zur Schule, absolvierte eine Ausbildung als Industriemechaniker mit Abitur und studierte im Anschluss Umweltschutztechnik.
00:00:29: Während seiner Studiums jobte er bei der Braustolz Brauerei und der Geschäftsführer war hat ihm nach dem Studium doch bei der Braustolz Brauerei zu bleiben und das tat er auch siebzehn Jahre lang bis die Braustolz Brauerei schloss und er beschloss seine eigene Brauerei zu gründen.
00:00:47: Wie man das macht, was das spezielle am Marktstädter Bier ist, warum die Anzahl an eine Rolle spielt, wie wichtig das Chemnitzer Wasser dabei ist, warum die Marke nicht Karl Markstädter heißt und warum so viele Holzkisten der Markstädter Baureihe als Wohnassist war es im Chemnitzer Wohnung stehen erfahrt ihr hier im Podcast.
00:01:09: Aber die Markstädter haben auch ein besonderes soziales Engagement.
00:01:13: So werden die Holzkisten von behinderten Werkstätten gefertigt und er ist bei vielen Fußballvereinen aber auch anderen Eventformen als Sponsor mit der Marktstätte Brauerei tätig.
00:01:28: Warum er das macht, erzählt er auch hier.
00:01:30: Ich wünsche euch viel, viel Spaß und für mich war es ein launiges Gespräch, denn Schwabby ist eine Marke für sich.
00:01:38: Ich wünsche euch viel Spaß und
00:01:40: jetzt
00:01:41: geht's los.
00:01:41: Wäre
00:01:42: das so schön?
00:01:43: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:44: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:45: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:45: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:46: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:47: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:48: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:48: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:49: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:51: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:52: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:53: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:53: Am Mittendrin sind
00:01:54: wir schon.
00:01:54: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:55: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:56: Am Mittendrin
00:01:56: sind wir schon.
00:01:56: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:57: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:58: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:58: Am Mittendrin sind wir schon.
00:01:59: Am Mittendrin sind wir schon.
00:02:00: Am Mittendrin sind wir schon.
00:02:01: Am Mittendrin sind wir schon.
00:02:03: Am Mittendrin
00:02:03: sind wir schon.
00:02:04: Am Mittendrin sind
00:02:04: wir schon.
00:02:05: Am Mittendrin sind wir schon.
00:02:06: Am Mittendrin sind wir schon.
00:02:07: Am Mitt hier hergekommen.
00:02:08: Also nicht heute, sondern in deinem Leben.
00:02:11: Wie bist du diesen Weg bis zu dem, wie das könnte man das Datum sagen, aber damit weiß jeder, wie lange ich auch für die Produktion.
00:02:18: Also im November twenty-fünf an diesen Ort hierhergekommen.
00:02:22: Also du bist mein Lebenslauf sozusagen, möchtest du gerne wissen.
00:02:25: Du
00:02:25: bist ein biografischen Lebenslauf.
00:02:28: Also ich bin in dreiundsebziger Baujahr, dann habe ich mein Leben natürlich in der DDR begonnen, war da der Ernstthemen ober Schule.
00:02:37: In Karl-Marx-Stadt.
00:02:38: Also bist du ein echter Karl-Marx-Städter?
00:02:39: Genau, weil mir im Ausweis steht noch tatsächlich Karl-Marx-Stadt drin.
00:02:42: Wird sich da dann auch widerspiegeln, wo wir heute sind, mit diesem Marx-Städter, hat ja in dem Fall auch was damit zu tun, der Ort zu Gehörigkeit.
00:02:51: Ja, dann bin ich zur Bundeswehr, glaube ich, gegangen, weil man das damals noch noch musste, dann...
00:02:56: Nee, mit sechzehn ist man noch nicht sehr klar.
00:03:02: Du bist der erste Jahrgang, der zum Bundeswehr.
00:03:04: Ja genau, ich habe da vor noch... Geologisch
00:03:06: für dich total schwierig.
00:03:07: Nein, davor habe ich da noch... Es gibt zwar sogar gar nicht mehr Schienenfahrzeugschlosser mit Abitur gelernt.
00:03:14: Beim R.A.W.
00:03:15: in Karl-Marxstadt.
00:03:16: Aber Schienenfahrzeugschlosser, das kannte da, wo ich gesagt habe, der Wessi, und dann wurde daraus dann Industriemechaniker.
00:03:22: So bin ich Industriemechaniker mit Abitur geworben.
00:03:26: Und danach... eingezogen.
00:03:28: und dann habe ich ein Technikostudium gemacht.
00:03:31: zum Umweltschutztechniker und meinen BAFÖG habe ich damals auf... Hübsch oder oft gebessert.
00:03:38: Ich kannte damals den Marketingchef von der Brauchschlutzbrauerei, mit dem habe ich Fußball gespielt und da habe ich dann Verkostungen für die Brauchschlutzbrauerei gemacht.
00:03:45: Ich habe in den Getränkemärkten gestanden und habe gesagt, hier wollte er nicht, dass Brauchschlutz kaufen und es gibt zwei Flaschen Gratis.
00:03:51: oder damals war noch diese bunten Spielzeugautos.
00:03:53: Einige werden es vielleicht noch kennen und haben mich auch selber gesammelt.
00:03:55: Da gab es als Zugabe dazu.
00:03:59: Wahrscheinlich war ich dann nicht ganz so schlecht drin, denn der alte Brauerei-Chef hat dann gesagt, hier Herr Schwabe.
00:04:04: Wollen Sie nicht, weil ich für uns anfange an der Brauerei?
00:04:06: Und habe ich mir überlegt, okay, fange ich in einem Klärwerk an oder in der Brauerei?
00:04:11: Und war es relativ einfach zu sagen.
00:04:14: Ich fange dann doch in der Brauerei an.
00:04:17: Was hast du denn angefangen?
00:04:18: Dort eigentlich alle Vertriebsstufen mitgemacht, dass ich angefangen habe für Tankstellen.
00:04:22: Da gab es damals noch Dosenbier.
00:04:23: Werden vielleicht ein oder andere noch wissen, da haben wir palettenweise Dosenbier verkauft.
00:04:27: Dann war ich für den normalen Handel zuständig, was ich, sagen wir so, in Edeka kaufele, in Kaufland, in Klubus, sowas.
00:04:33: Und dann habe ich sogar noch die Gastronomie erformen dürfen, wo halt dann in Chemnitz?
00:04:38: für die Hotels, für Gaststätten, Kapparätstatthalle, sämtliche Sportvereine war ich zuständig.
00:04:44: Wir gehörten, die Brauschelitzbrauerei in dem Fall, kann man offen sagen, ist nach der Wende halt von der Kulmbacher Brauerei übernommen worden.
00:04:53: Für einen Euro von der Treuhand haben die das Grundstück und die Marke gekauft.
00:04:56: Ähnlich wie die Sternquillbrauerei in Blauen und auch das Bad Braumbacher in Aralquellen, haben die Kulmbacher sich einverleibt, aber auch mit anderen Brauereien auch gemacht.
00:05:06: Ich sehe ja, die Dr.
00:05:07: Ötger hat sich mit der Räudeberger Gruppe, dass das Räudeberger, das Freiberger, das Uri sich einverleibt, also die Bitburgers sind gekommen, das werden sie grüner sich.
00:05:14: der Nagel gerissen, das war halt damals so.
00:05:17: Sind eigentlich noch außer euch jetzt eine unabhängige ausdeutsche Brauerei?
00:05:22: Es gibt noch so ein paar, wirklich so ein paar.
00:05:23: Ein paar Einzelkämpfer, die das wirklich zu keinem Konzern gehören.
00:05:27: Wie zum Beispiel die Einzlerbrauerei, dort wo wir es an unserer Bier auch machen lassen.
00:05:31: Du hast also die Gersthofer, du hast die Spechtbrauerei in Ernfriedersdorf, du hast Fiedler in Scheibenberg.
00:05:37: Du hast schon noch so ein paar, die die Tradition als eigenständige Brauereien am Leben haben.
00:05:43: Das gibt es schon, es gibt schon nicht nur Konzern, glücklicherweise.
00:05:46: Und da wird auch der Endkonsument, achtet schon mittlerweile, immer mehr auf Einheimigkeit.
00:05:50: Und dann haben die auch eine Daseinsberechtigung und auch eigentlich eine überlebens Chance, weil immer mehr Leute auch einfach mal über den Tellerrand rausgucken, auch beim Bier.
00:05:58: Genau, und die Grünbacher haben dann jetzt vor acht Jahren oder ... Wir verlagern die Produktion der Braustolzbrauerei zur Stankbrauerei, dass die ausgelastet ist und haben wirklich zu uns gesagt, das wird dem Ossi schon nie auffallen.
00:06:14: Das heißt,
00:06:15: in einer Braustolzflasche gibt es Braustolz noch?
00:06:18: Ja, das ist so
00:06:19: der Biertränker, das am Ossi ist.
00:06:20: Dann
00:06:20: bist du auch nicht aus Wolfsruhe gehen, sagst du.
00:06:28: Die Brauchlutzbraue als Marge, die Marge gibt es noch.
00:06:31: Und wenn du jetzt eine Brauchlutzfasche kaufen würdest, das darf ich nicht sagen.
00:06:37: Aber dir wird suggeriert, da steht nach wie vor am Feldschlöschchen Achtzehn in Chemnitz drauf.
00:06:44: Und das ist eigentlich das Ärgernis.
00:06:46: Das ist ein Briefkasten, den es dort gibt.
00:06:48: Die dürfen das machen, weil es halt noch ein Briefkasten da gibt.
00:06:50: Aber so wird vermeintlich dem Kunde ja suggeriert, er wird nach wie vor dort Bier gebraut.
00:06:56: Aber der Herr Mirbach hat das damals von einer grünenbarer Gruppe gekauft, wollte Wohnungen hinbauen, dann hat er das mittlerweile auch andersweilig verkauft und wird kein Bier wieder jeweils gebraut werden.
00:07:10: Also das steht jetzt in der ganze Brauerei leer.
00:07:12: Genau, wie
00:07:13: haben die das abgebaut?
00:07:14: Ja,
00:07:15: man hat einiges verkauft, einiges entzuckt worden, und andere Standorte geschickt wurden, und andere Brauereien haben sich auch Sachen abgekauft, aber es ist eine leere Hülle, beziehungsweise das Sudhaus, das dürfen sie nicht wegreisen, weil das wiederum den Denkmalschutz geschuldet, dass es glücklicherweise müssen sie beworben, also das alte Sudhaus, das muss an der Stelle bleiben.
00:07:37: Das heißt, theoretisch, wenn Marktstädter das berühmteste Bier der Region wird, Dann ist das der Plan, das Sudhaus wieder zu besiedeln?
00:07:45: Das Witzige ist ja, warum?
00:07:47: Die Kulmbacher haben sich das schützen lassen, dass dort nie wieder Bier gebraut werden darf, wenn es nicht Kulmbacher Bier ist.
00:07:54: Das ist ja gemein.
00:07:55: Ja, das ist halt...
00:07:57: Okay, aber ihr könntet dort
00:07:59: das
00:08:00: Marktstätte Brauhaus machen, ohne dort zu brauen.
00:08:04: Das ist aber ohnerichtig glaubhaft.
00:08:09: Ich habe mich ein bisschen vorbereitet.
00:08:10: Ich bin begeistert.
00:08:12: Ich habe mich vorbereiten lassen.
00:08:14: Ich habe mit JGPT geredet und habe erfahren, dass der deutsche Biermarkt, um sechs Prozent geschrumpft ist.
00:08:24: Und das ja auch in der Tendenz ist der letzten Jahre.
00:08:27: Wie kommt man auf die Idee, in einen schrumpfenen Maar eine neue Biersorte zu kreieren?
00:08:35: Also ich mach's kurz, Braustolz war vorbei, da hast du gesagt, ich werde nicht rumfahren und Sternquelle verkaufen und sagen, es ist Braustolz, da mach ich nicht mit.
00:08:47: Richtig, ich wollte das nicht.
00:08:51: Ich hab gesagt hier, weil das was die teilweise gemacht haben, macht man mit Mitarbeitern nicht, macht man mit Rekionen nicht.
00:08:58: und deswegen hab ich gesagt hier für die Lauf ich nicht durch die Stadt und sage es alles beim Alten.
00:09:04: Das schließe ich aus, weil ich habe das siebzehn Jahre gerne gemacht und alle, die dort gearbeitet haben, haben das mit Herzblut getan.
00:09:13: Aber das wäre nicht mehr meine Brauerei gewesen.
00:09:16: Und auch zu einer anderen Brauerei wollte ich auch nicht wechseln, weil das stelle ich vor, ich wäre gekommen und gesagt, dann ist Gynnersdorf schöner.
00:09:22: Und dann hätten die Leute gesagt, hier in Schwabbi ist ja gar nicht glaubhaft, weil du weißt ja siebzehn Jahre lang erzählt, Brauschlötz ist das schönste.
00:09:27: und jetzt kommst du in so ein Gynnersdorf, das ist schöner.
00:09:31: Und dafür muss ich noch zu lange arbeiten.
00:09:34: Ich habe noch einen Gewissen und deswegen habe ich gesagt, das kann ich mit meinem Gewissen einbauen.
00:09:39: Und dann habe ich drüber nachgedacht, wie ich das lösen könnte, das Problem.
00:09:42: Und habe dann irgendwann zu meiner Frau auf der Couch gesagt, ich kündige und mache ein eigenes Bier.
00:09:47: Und da hat sie gesagt, du bist du von mir verhungern.
00:09:49: Aber wir verdosten.
00:09:51: Genau, wir haben wenigstens was zu trinken.
00:09:54: Ja, aber das war so eine Zündung, wo ich dachte, dann muss ich die Tradition, muss ich das in der Hand nehmen.
00:10:03: So will die Tradition im Chemnitz des Bierbrauens und der Bierkultur will ich halt am Leben halten.
00:10:07: Aber das war eigentlich ein Wunsch, dass du, oder hast du den Markt so überschauen können, dass du sagst, das schaffe ich locker?
00:10:15: Nee,
00:10:15: also wenn wir,
00:10:17: oder versuchen.
00:10:18: Vielleicht mal, ich will ja auch ein bisschen was lernen.
00:10:21: Erklär mir mal den Brauereimarkt so ein bisschen.
00:10:24: Also du hast, also wie entsteht Bier so was?
00:10:27: Dann was denkt der normale Mensch?
00:10:30: vielleicht nicht, wenn er sagt, ein Bier für fünf Euro am Stand ist ja viel zu teuer?
00:10:36: Also was wird nicht...
00:10:37: Was muss
00:10:37: man berechnen?
00:10:38: Ich muss ja damals so verschiedensten Puzzleteile zueinander setzen, sagen wir mal.
00:10:42: Das fängt ja an mit, wie soll es mal heißen?
00:10:45: Also genau, Position... Nahrungsgebung, kann ich euch zum Beispiel sagen, am Anfang habe ich gedacht, es muss irgendwas mit der Ortsbezeichnung, also der Kunde oder der Verbraucher soll gleich wissen, wo es herkommt.
00:10:57: Aber wiederum Chemnitzer da drauf zu schreiben, ist nicht ganz so taktisch klug, habe ich mir zumindest gedacht, weil alleine schon Fußballtechnik, alle die mit Erzgebirge auch verbandelt sind und da wird Chemnitzer drauf stehen, also im Erzgebirge würde mich niemand mit dem Arsch angucken.
00:11:12: Also könnte ich das Chemnitzer und kannst es sich schon mal ausschließen.
00:11:16: Und dann habe ich Da ist immer wieder bei dem Thema Ausweise, in meinem Ausweis steht Karl Markstädter drin und das Fußballtechnisches war früher der Erzfeind und früher war vielleicht doch alles besser und dann ist das nicht ganz so schlimm.
00:11:26: Dann hat mir die Idee das Karl Markstädter zu nennen, das Bier.
00:11:31: Aber auf wiederum halte ich fest, die Karlsbergbrauerei in Dänemark, die mit C geschrieben wird, die hat sich das weltweit schützen lassen, dass du kein Bier loslaufen lassen darfst, egal welche Schreibweise, was mit Karl losgeht.
00:11:46: Also ging das schon mal mit dem Karrenmarkstädter nicht, weil der fatal gewesen, weil die hätten uns gleich platt gemacht nach der ersten Woche gefühlt.
00:11:55: Und so war auch das Markstädter, das wieder umging und dann habe ich gesagt, okay, dann weiß ja trotzdem jeder Bürger, was damit gemeint ist.
00:12:02: Und deswegen wurde die Namensfindung da schon mal geklärt.
00:12:05: Also ich muss dir sagen, das war ja auch, ich weiß gar nicht mehr, wann wir uns kennengelernt haben eigentlich.
00:12:09: Ich weiß nur, dass ich die Marke total schön fand.
00:12:11: Wann haben wir uns kennengelernt?
00:12:12: Es
00:12:12: muss schon ewig sein.
00:12:13: Es
00:12:14: kommt mir wirklich so vor, dass wir uns ewig kennen, aber wir kennen uns noch nicht so lange.
00:12:17: Ich überlege, ist ja auch egal, wie wir uns
00:12:19: kennengelernt haben.
00:12:22: Du sagst immer, wer war denn der Kreis, der die Namensfindung gesucht hat?
00:12:27: Also
00:12:28: du musst ja durchsagen.
00:12:31: In der damaligen Zeit war ich dann bei der Kultmacher Brauerei, bei der Bauchschlussbrauerei, angestellt.
00:12:36: Also konnte ich das ja nicht gleich offiziell so machen.
00:12:39: Und aber der riesen Vorteil ist, meine eigene Ehefrau ist Kämleinzer Bierkönigin.
00:12:44: Seit dem Jahr zwei Tausend.
00:12:45: Und ist nach wie vor die amtierende Kämleinzer Bierkönigin.
00:12:47: Weil es gab nie wieder eine Wahl zu einer Königin.
00:12:51: Und...
00:12:52: Gibt es beim Brauerei fest, wird keine Königin gewählt?
00:12:54: Nein,
00:12:54: wird keine Königin gewählt.
00:12:55: Und deswegen ist nach wie vor meine Frau Kämleinzer Bierkönigin.
00:13:00: Und in dem Fall war das dann trotzdem so eine Art Familiengeschichte.
00:13:05: Okay, dann muss halt auch meine Frau, sagen wir, in der Anfangszeit war die auch unsere Geschäftsführerin.
00:13:08: Dann habe ich gesagt, dann zu der Geschichte, dann muss ich halt die Chemnitzer Bierkönigin darum kümmern, dass die Tradition in Chemnitz bewahrt bleibt.
00:13:15: Und so.
00:13:16: Und so ist halt trotzdem so eine ... Genau, in dem Fall ist es eine Geschichte, es ist laubhaft und es ist auch wahr und ...
00:13:23: Wahrscheinlich ist sie auch die am längsten amtierende Bierkönigin der Welt.
00:13:27: Wahrscheinlich,
00:13:28: weil genau.
00:13:30: Also, das müsste man mal recherchieren.
00:13:33: Cool.
00:13:33: Ja, und du kennst sie.
00:13:36: Genau.
00:13:36: Und nicht,
00:13:37: dass du Bierkönigin
00:13:39: ist.
00:13:39: Also, du willst ja gern was lernen heute und dann hast du was schon mal gelernt, du kennst jetzt eine Bierkönigin.
00:13:44: Genau, das war das Thema mit der Namensgebung.
00:13:48: Da gibt es noch andere Puzzleteile.
00:13:51: Es geht weiter mit der Rezeptur, weil du willst sowas einmal ein... In meinem Fall ein Bier auf dem Markt werfen, was ich selber gerne trinke, was ich meiner Familie geben kann, was ich meinen Freunden geben kann und auch einen Endverbraucher, das ist der Satur.
00:14:05: Der Schwabbi, der ist anpassbar und da kann ich auch hingehen auf diese Waldemburg-Straße und kann mir das angucken und dann kann ich anfassen und kann dem sagen, das ist gut oder schlecht.
00:14:12: Und deswegen war es für mich auch voll einfach an, glaube ich, wir müssen Qualität machen, weil das mit der Preistreiberei, was diese Großkonzerne machen oder irgendein Billigbier, da kannst du ihn nicht mithalten.
00:14:22: Und deswegen habe ich gesagt, okay, Qualität, es muss Qualität sein.
00:14:26: Und da wiederum ich bin kein Braumeister, weil das würde ich mir nie anmausen, aber ich bin Bier-Sommelier und habe also demsoviel in Müh-Ahnung, was das Bierherstellen betrifft, etc.
00:14:35: Und die Besonderheit, um das mal kurz abzureisen bei unserem Pilz, zum Beispiel, sind halt nicht nur eine Hopfensorte drin, wie bei allen Großbrauereien, weil die einfach nur den Bitterhopfen brauchen, um das es Herb ist.
00:14:46: Wir haben jetzt drei Hopfensorten verwenden wir und damit erwischen wir auch die Menschen, die Jetzt haben wir vielleicht auch eine liebliche Biermögliche oder vielleicht fruchtig diese Aromen.
00:14:58: Wenn man darauf achtet, dann merkst du das bei unserem Pilz zum Beispiel.
00:15:01: Und dann sind wir damit in meinen Augen auch übelst massentauglich, weil ... Das meine ich wirklich nicht böse.
00:15:07: Die Frau oder der Nicht-Bier-Drinker, der ist lieber ein leichtes Bier, der halt so leichtfruchtig ist, möchte, der schmeckt da die Aromen.
00:15:13: Und der ein klassisches Herbesbier-Mark, der findet auch das klassische Herbe bei uns.
00:15:18: Und schon, sagen wir mal, kann die Frau am Abend ein Marksbier trinken und der Mann ein Marksbier trinken.
00:15:22: Und dann sind alle beide mit einer Sorte gut bedient beziehungsweise, können sich daran erfreuen, dass... dass er ein Wohlschmecken des Bier haben.
00:15:31: Aber ich
00:15:32: bin noch mal zu dem Anfang.
00:15:33: Du warst Vertriebs, was war die Position?
00:15:37: Du warst Außendienst,
00:15:39: genau.
00:15:39: Das hast du auf deiner Haben-Seite gedacht, ich kenne die alle und kann dann dort wahrscheinlich hingehen.
00:15:45: Aber woher wusstest du, also dieser ganze Prozess, diese Karls, dass du das nicht so nennen darfst, das ist ja immer Marken-Patentämter, die du ab...
00:15:54: Genau, wir haben ganz viel abklappen müssen.
00:15:58: Wie lange war dieser Vorbereitungsprozess?
00:16:01: Das hat schon ungefähr drei, vier Jahre mindestens gedauert.
00:16:04: Also, um das die ganzen Puzzleteilchen so zusammenzutragen, dass im Endeffekt das dann auch rund geworden ist und dass man sagt, wir können damit auf den Markt gehen oder wir können einfach den Startschuss irgendwann mal wagen und sagen, jetzt gibt's das.
00:16:16: Aber ich wüsste nicht, ob das funktioniert.
00:16:18: Du hast Mittevierzig, ne?
00:16:21: Ja.
00:16:21: Ich habe das wirklich nicht gewusst, ich habe das gehofft, das ist ähnlich so wie ich, dass Leute Traditionen mögen, dass Leute Qualitäten mögen, dass Leute, die stackt oder das Bier.
00:16:32: Aber ich habe das nicht gewusst, ich habe gehofft, dass der Mensch sagt, ich weiß, was die dort meinen damit.
00:16:39: Ja, ich konnte es nicht voraussagen.
00:16:42: Ich hatte im Vorfeld ein paar Gastronomen gefragt, was sie davon halten würden.
00:16:45: Das
00:16:45: heißt aber, also nur von der Gründung oder hattest du da schon das Bier?
00:16:49: Von der Gründung an.
00:16:50: Und selbst, wo ich das Bier hatte, wir hatten ja eine Eröffnungsfeierer-Aulichkeit und dann kam die Frage, wo kann ich es denn kaufen?
00:16:59: Ja, hier auf der Walden, hier auf der Waldenburger Straße, aber dann hast du ja wirklich das Problem, dass du, ich sag mal, vielmals ja auch trotzdem, dass die Handelsketten, ich sag mal, eh die Karrewe und wie die alle heißen, das musstest du, das wüsste ich auch von früher, musst eigentlich mit einem großen Geldkoffer hingehen und sagen, ich hab jetzt hier ein neues Bier und dann sagen die ja, der Geldkoffer ist groß genug, dann würden wir dich listen oder der Geldkoffer ist halt nicht groß genug, dann fliegst du halt wieder raus.
00:17:22: Aber für mich als positiver Effekt, ist, dass der normale Mensch, und das habe ich in dem Fall ja wirklich gemerkt, bewirkt.
00:17:31: dass auch solche Handelsketten freiwillig zu mir oder zu uns gekommen sind und haben gesagt, wir würden gerne euer Bier verkaufen wollen.
00:17:37: Aber das war ja noch nicht am Anfang.
00:17:38: Das war ziemlich am Anfang, weil die Leute haben es dann, es gab eine Pressemitteilung, das wurde gesagt hier, die können unser Bier kündigen, die kümmern sich drum und eine gewisse Expertise ist ja trotzdem auch da.
00:17:50: Und dann waren das trotzdem viele wie zum Beispiel unsere Holzbierkisten, die wir ja vom ersten Tag an bei behinderten Werkstätten machen lassen.
00:17:59: War auch so ein Punkt.
00:18:00: Brauchte ein...
00:18:02: einen
00:18:03: Kasten, wo ich das reinfühlen würde.
00:18:06: Darum wegen der Lammgeschichte heute, wenn du eine Plastikkiste anschaffen willst in Deutschland und dann musst du mindestens zehn Tausend Stück nehmen und dann kostet die dich, ich sag mal, sechs Euro im E-Kart.
00:18:16: So, befanden kannst du die mit ein Euro fünfzig.
00:18:19: Findet den Fehler, weil du kaufst sie für sechs Euro und befand mit ein Euro fünfzig.
00:18:24: Jede Kiste, die hier rausgeht, legst du erst mal vier Euro fünfzig drauf.
00:18:27: Und ich wusste ja damals nicht, kauf dir mal das Bier.
00:18:30: Und im schlimmsten Fall spiele ich auf der Waldenborre mit zehn tausend Plastikisten.
00:18:33: Lego und Kinder will das.
00:18:35: Ich habe ein Invest von, ich sag mal, sechzigtausend Euro.
00:18:37: Und wenn die erste Charge rausgeht, habe ich fünfzehntausend Euro als Pfand eingenommen.
00:18:41: Und wenn die Kisten noch schön sind, behalten die die Menschen oder die gehen irgendwo nach Bayern, die sehe ich nie wieder.
00:18:46: Du
00:18:47: hast dann so gesagt, okay, die Regelung ist, es muss eine Pfandkiste sein, aber nicht das in der Plastikiste sein.
00:18:54: Genau,
00:18:54: es darf keine Plastik sein.
00:18:55: Ich muss in der Lage sein, wenn doch Menschen es gibt, die das Maxberg kaufen wollen, dass ich immer in der Lage bin, nachzubohren.
00:19:01: Und das wiederum habe ich mit der Holzkiste, mit diesem behinderten Hilfen oder mit den Werkstätten, habe ich das in dem Fall so geschafft, dass man dann kann hier, die können immer wieder weitere Bierkisten bauen und wenden.
00:19:10: mit der Marksholzkiste, die Frau halt, ich sag mal, in Blumenkübel draus macht.
00:19:14: Ein Regalsystem, ein Schuhregal, in Küchenhilfe, was sie immer baut damit.
00:19:20: Es ist gar nicht schlimm, weil die ist befandet.
00:19:22: Ich kaufe die, ich sag mal, raunde baut.
00:19:25: Dummerweise werden immer teurer, weil der Holzpreis immer teurer wird, aber es ist nicht schlimm.
00:19:29: Es ist fast pari pari.
00:19:31: Ich kaufe die für vier Euro fünfzig ein und ich befande die mit vier Euro fünfzig.
00:19:35: Und damit habe ich da wenigstens klein, dass ich unbedingt zwingen, die
00:19:41: Also sagt der Handel, ihr seid ja inzwischen, sagt der Handel, eure Kisten gehen weniger zurück als an?
00:19:46: Ja,
00:19:46: definitiv.
00:19:46: Ich merke das ja selber, dass wir immer wieder, sagen wir mal, das Schöne ist bei den behinderten Werkstätten, dass die nach wie vor für uns Holzkisten bauen.
00:19:54: Und so ein Thema, was ich davor habe, man tut es ja nie beschäftigt mit behinderten Werkstätten, was die eigentlich machen oder wie immer.
00:20:04: Die schaffen halt eine Palette am Tag zu bauen, also in den Sechzig-Kisten.
00:20:08: Und in der Anfangszeit bin ich wirklich jeden Tag zur Lebenshilfe Chemnitz.
00:20:14: Das Holzwerk ist in Bruckertstufe, bin ich jeden Tag hingefahren und hab die Sechzig-Kisten eingepackt.
00:20:18: Deswegen weiß ich, was die Jungs und Mädels, die dort arbeiten, oder die dort behindert oder beeinträchtigt sind, was die sonst zu bauen.
00:20:25: Die bauen Deckenblatten, Besenstiele, irgendwelchen Scheiß, den fällt keiner sauer auf.
00:20:30: Und jetzt werden wir duften, die Bierkisten bauen.
00:20:32: Und wenn das weiss, dann ist es mal, wenn unser Zuhörer oder du noch mal genau in die Kaufhalle gehst und mal guckst.
00:20:40: Beim Branding der Holzkisten seht ihr ganz genau, wo die Holzkiste herkommt.
00:20:45: Da steht danke, geile Kiste, und dann steht immer die Werkstatt, wo es herkommt.
00:20:48: Also zum Beispiel in Witas Lebenshilfsberg, in Schneeberg, ich stehe die Lebenshilfe in Chemnitz, die Kreativwerkstatt.
00:20:55: Wie
00:20:55: viele Werkstatt, also, sind denn jetzt deine Dienstleistungen?
00:20:58: Die
00:20:58: Dienstleistungen haben wir schon fünf, also, man würde fünf Brandings finden, wo du sagst, die in einer gewissen Frequenz oder in einem gewissen, sagen wir mal, Menge das ableisten können, oder für uns schon gebaut haben.
00:21:09: Und daran siehst du aber immer, und auch der beeinträchtlichste sieht, das ist meine Kiste.
00:21:13: Und das ist halt auch das, was ich selber schon erlebt habe in der Kaufhalle, wenn dann irgendjemand kommt mit seinen Eltern und das ist so ein Beeintrechter, deren Sorte hier vor, die Mutti, guck mal, die Kisten kommen aus unserer Werkstatt.
00:21:24: Und das ist auch so ein Punkt, wo ich sage hier, da haben wir eigentlich alles richtig gemacht, weil das sind Sachen, was wir uns manchmal, denke ich mal, gar nicht mehr bewusst sind, wie gut es uns eigentlich geht und wie es, sag ich mal, beeinträchtigen Menschen, mit was man manchmal mit so einfachen Sachen, die eine Freude machen kann, aber auch eine gewisse Wertschätzung.
00:21:39: Und das ist natürlich eine Wertschätzung, wenn der Mann die eine Bierkiste nach Hause trägt, die Frau macht halt, ist auch mal ein Blümkübel draus und dann steht halt wirklich in dem Fall Markspier natürlich drauf und steht aber auch die Behindertenwerkstatt drauf.
00:21:50: Und das ist natürlich auch, wo du sagst, es für alle Beteiligten, es hat das alles ein gutes Bauchgefühl.
00:21:54: Und das ist auch so ein Punkt, das wollen wir gerne vermitteln, dass die Menschen, wenn die was mit Marks zu tun haben, dass die ein gutes Bauchgefühl haben, ich glaube, das verschenken, selber konsumieren oder irgendwo hintragen.
00:22:03: als Geschenk oder was auch immer.
00:22:05: Das ist ganz wichtig, dass dieses Anfassbruch, man guckt mal hinter die Kulisse und weiß, was dort gemeint ist.
00:22:12: Und das ist, glaube ich, auch unser Erfolgserlebnis, dass immer mehr Menschen wissen, warum wir das tun.
00:22:18: Aber das war ja am Anfang quasi eher, dass du gesagt hast, ich ...
00:22:22: Die Hoffnung.
00:22:22: Also die Hoffnung, dass, sagen wir mal, dass irgendwelche, sagen wir mal, am Anfang private Getränkenmärkte sagen, wir nehmen das mit auf, aber so viel, kann ich euch sagen, private Getränkenmärkte.
00:22:32: gibt es gar nicht mehr.
00:22:33: Also auch in Chemnitz gibt es nicht viele Provade-Gedrängemärkte.
00:22:37: Dort sind viele Handelsketten oder selbst die Fristumärkte oder Gedrängewelten.
00:22:41: Die gehören alle zu einer gewissen Konsortium-Statue.
00:22:45: Und deswegen war es das Schöne, das Bier gab es dann.
00:22:48: und nach, also nicht mal vierzehn Tage hat die EDK bei uns angerufen und hat gesagt zu meiner Frau, wir haben das mitbekommen, wir würden gerne euer Bier verkaufen.
00:22:57: Wir würden das gern listen und wir würden das gern, dass es einen EDK-Kaufall in der Stadt verkauft wird.
00:23:01: Da habe ich dann, sagen wir mal, gefroren oder gefragt, wie das zustande kommt.
00:23:05: Und da sind wir bei dem Punkt, dass wirklich der normale Mensch ist halt, sagen wir mal, zu seiner Edeka, um die Ecke gegangen, halt so, hier, lieber Marktleiter oder lieber Chef, weil sie in der Firma sind das ja wirklich Einzelhändler.
00:23:16: Wir haben da mitbekommen, da gibt es jetzt irgendein neues Bier, das hieß irgendwie so Markschädder und das hat hier Holzkisten.
00:23:21: und habt ihr das?
00:23:23: Da haben die da am Anfang gesagt, nee, haben wir nicht.
00:23:25: Und das haben wir, also ich weiß es mittlerweile, da müssen ganz viele normale Menschen, also Burger wie du und ich haben dort gefragt.
00:23:31: Das müsste doch aber ham.
00:23:33: Und dann haben wir halt diese Händler von der Edeka sich in der Zeit ihre Zentrale gewandt und haben gesagt, hier macht euch dort mal schlau, ihr müsst jetzt irgendwo ein neues Bier geben.
00:23:41: Wir wollen die Leute fragen danach.
00:23:42: Und so musste ich halt nicht mit einem großen Geldkoffer kommen, sondern die Edeka hat bei uns angerufen und hat gesagt, hier, wir würden gern das Bier verkaufen wollen, weil der normale Mensch danach fragt.
00:23:50: Also war das in dem Fall auch mal eine andere Geschichte, dass man nicht der Markt bestimmt oder irgendwelche Großkonzerne, die dann wiederum was reindrücken, sondern der normale Mensch hat.
00:23:58: Aber wir gehen noch mal zeitlich, wir sind... Vor acht Jahren war Braustürz zu Ende.
00:24:03: Du kommst auf die Idee, wann seid ihr rausgegangen mit dem Bier?
00:24:07: Also, wann konnte man das das erste Mal aus der Flasche trinken?
00:24:09: Im
00:24:10: März, im Jahr zwei tausendsehntzehn.
00:24:12: So, und jetzt nochmal zu der zwei tausendsehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzeh.
00:24:29: Gut, das wiederum ist ja...
00:24:32: Als Vertrepler wusstest du ganz genau...
00:24:35: Na gut, das ganz genau wusste ich nicht, weil ich brauchte, in dem Fall brauchte ich ja eine andere Brauerei, die wird mir das Bier nach meinen Wünschen braut und zur Verfügung stellt.
00:24:45: Das ist ja auch nochmal eine Geschichte,
00:24:46: die du mir hast, denn dieses
00:24:47: Bier eigentlich zusammengestellt erst mal.
00:24:49: Na ja, ist aber zwecks der Rezeptor, was wir hatten mit dem Bier-Familienz.
00:24:55: Es gibt einen österreichischen Verband unter anderem, und da waren wir eingeladen bei der Sturtebecker-Brauerei in Streus und da wird auch die Liebenbier und die machen Qualitätsbrauerei.
00:25:05: Und was ich damals der Braumeis und so erzählt hat, dass die bei einem klassischen Pilz neben die zwei Hopfen sollten.
00:25:13: Und das du gesagt hast.
00:25:15: Nein, da hab ich gesagt, oh, der Ding, den Gedanke fand ich super, weil ich bezeichne es als so E-Punkt, den man auch schmecken könnte bei einer Blindverküstung, oder ist halt noch so ein E-Punkt mit dabei.
00:25:24: Der ist nicht aufdringlich, der ist nicht, aber im Hintergrund ist halt so eine zweite Höpfengabe, schwebt immer mit im Bier.
00:25:29: Jetzt
00:25:29: mach ich mal eine Klammer, weil du mir mal gesagt hast, ist bei mir jetzt kein Problem, weil ich kein Dauerbiertrinker bin, dass du sagst, Du bezweifelst, dass jemand, der seit zehn, zwanzig Jahren sein Lieblingsbier hat und es ein normales Bier ist.
00:25:44: Sagst du, in der Blindverkostung würde er es nicht rausschmecken können?
00:25:47: Also ich würde jedem hören und besonders auch dir, bitte tut das nie, dass ihr irgendwann sagt hier, ich kann sagen mal meinen Bitburger, meinen Worstener, meinen Radeberger, meinen Uri, meinen Freiberger und wie die ganzen Großen heißen.
00:25:58: Bei einer Blindverkostung schmecke ich das raus.
00:26:00: Lass dich nie aus so einem Quatsch ein.
00:26:02: weil du hast keine Chance als normaler Verbraucher und selbst als so ein Milie hättest du keine Chance ein klassisches gebrautes Pilz herauszuschmecken, weil die Großkonzerne, die Bittereinheiten werden immer weniger.
00:26:15: Es ist einfach nur der, die Bittereinheit, wo es oft gesagt hat, plus Wasser, ist das Bier.
00:26:20: Und dann suggeriert er da eine, es wird mit Fels, Quell, Wasser gebraut, und der andere suggeriert er, dass die Sembrober wahrscheinlich die Brauerei sein könnte.
00:26:28: Und dann ist das auch witzige Anekdote, die in Dresden vor der Sembrober stehen, denkende Brauerei haben weit gefehlt.
00:26:39: Aber sei es drum, es wäre okay.
00:26:41: Aber du hast keine Chance, das zu erschmecken, weil es wird immer gleicher gemacht.
00:26:47: Weil Hopfen das teuerste...
00:26:48: Weil Hopfen, die sagen wir in Hopfen, bitte einheiten, ist das das teuerste.
00:26:51: Und dann lassen sich die großgesannte Oma mehr Blödsinn einfallen, um das Bier noch, also muss er irgendwann, der Preis muss er irgendwann herkommen.
00:27:00: Mein bestes Beispiel ist wiederum zu dem Marktzeiten.
00:27:02: Ich überlegte mal, wenn dem Marktzeiten waren, da war die Schwellgrenze beim Bienen so zwanzig dem Markt.
00:27:07: Also, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn, neunzehn.
00:27:17: Auch du oder auch der Hörer überlegt euch mal, wann Demax sein war und was alles teurer geworden ist.
00:27:22: Red ich an immer von Energie, vom Sprit, vom Mensch, von Rohstoffen.
00:27:25: Es ist alles teurer geworden und wir verkaufen allerdings das Bier für unter zehn Euro.
00:27:29: Teilweise gibt es die Kiste ja für acht Euro, für neun Euro.
00:27:32: Da sollen wir mal einer sagen, dass das gleiche Bier drin ist wie vor zwanzig Jahren.
00:27:37: Das ist nicht.
00:27:39: Okay, aber jetzt kommst du sozusagen auf die Idee.
00:27:42: nicht nur gegen die großen Brauereien anzukämpfen, sondern das teuerste Element des Bieres dreifach einzuhauen.
00:27:51: Aber im Endeffekt, mir blieb ja gar keine andere Wahl, weil das diese Gleichmacherei, das macht ja keinen Sinn, weil dafür gibt es ja, versinn ja die Großen in meinen Augen da, dann sollen die alles gleich machen, die sollen alles, wo du sagst, aber wir sind auf der Welt bekannt für Autos und für Bier, wir Deutschen.
00:28:07: Dass wir den Autos, mag man sagen, man will, aber ich meine, wir schaffen uns ab und bei den Bier schaffen wir uns so sich diese Großkonzerne genauso ab, weil... ob er aus dem Näh-Kestchen oder das kann man eigentlich noch lesen.
00:28:17: Aber wie im Bef zum Beispiel, das gehört mittlerweile an amerikanischen Konzernen.
00:28:20: Ja, dann denken wir, dass das Bex noch von hier ist.
00:28:23: Was man vor uns hat mit dem Rodeberger Konzern, da gehört zum Dr.
00:28:26: Ötger.
00:28:27: Jetzt muss ich euch alle mal fragen, der weiß überhaupt, wie der Dr.
00:28:29: Ötger aussieht.
00:28:30: Geschweig, denn habt ihr den schon mal angefasst.
00:28:32: Nein, nie im Leben.
00:28:33: Weißt du, wo das alles ist?
00:28:34: Sachen und aber, und da muss ich und unsere, die Bayern und Baden-Württemberger oder die Franken, die trinken, erstens der Braumeister bei Augustiner, der ist anfassbar.
00:28:43: Und deswegen wird er, wirst du dort auch, der wird das Bier genauso brauen, wie das mal vor hundert oder vor hundertfünf schon festgelegt worden ist.
00:28:49: Weil der hat eine gewisse Ehre im Leib und wenn man den kannst du anfassen und sagen, hier was hast du in die Höhle gebraut, Edgar.
00:28:55: Und das, das will der ja nicht.
00:28:57: Und er will das auch selber konsumieren, weil er selber auch gerne Bier trinkt.
00:29:00: Und das ist halt, ich sag mal, Das geht halt bei diesen Großkonzernen verloren, weil die machen Braubokram Nr.
00:29:05: V und da ist den Braumeister, da ist nicht mehr mit Zut anruhen oder mit irgendwas selbst eingreifen und eine Nute reinbringen.
00:29:12: Hier ist alles Augenwischerei, die drücken wir von knapp und im schlimmsten Fall kommt nachmittags das Bier fertig hinten raus.
00:29:17: Das muss ja eine Menge, es muss vieles und es darf keine Zeit mehr haben und deswegen kriegen wir immer mehr Leute, kriegen ja alle Rohkopfschmerzen von irgendwelchen Großbrauereienbieren, weil es ist für mich ein Unding.
00:29:30: dass man vom Bier trinken, und selbst wenn wir mal drei, vier getrunken haben, oder selbst wenn man fünf oder sechs ist, dass du dann früh erfahrst und hast den Schädel dran.
00:29:37: Also zumindest vom Bier trinken alleine darf es nicht sein.
00:29:40: Das sind so Punkte, wo ich sage hier, da müssen wir doch was dagegen tun und müssen doch irgendwie die... Es muss da anders gehen.
00:29:47: Also, was war zuerst dann?
00:29:49: War zuerst das Bier da oder der Name?
00:29:53: Das waren Puzzleteile, die ineinander übergegangen sind.
00:29:56: Weil gleich über das nächste Punkt auch wiederum, was vieles gefragt wird, wir haben bei uns gibt es nur Null, Drei und Drei schon Flaschen.
00:30:02: War aber auch so eine Frage, okay, in was füllen wir es ab?
00:30:05: Oder in was soll unser Gebinde sein?
00:30:07: Und es gibt halt standardmäßig die Null, Fünferflaschen oder halt die kleinen Null, Drei und Drei so wie wir es haben.
00:30:12: Da wiederum auch eine Art Marktanalyse anführst.
00:30:15: Unsere heutige Jugend, die ganzen Clubs, die haben alle kleine Flaschen.
00:30:19: Aber der Hauptausschlagengebende Punkt war mein eigener Vater.
00:30:21: Da gibt es zwar nicht mehr, aber der hat am Ende über seine Baustöldsflasche einen Schieberle drüber gemacht und hat ihn in Küche angestellt.
00:30:29: Da hab ich gesagt, Vater, was machst denn du?
00:30:31: Er schafft keine große Flasche mehr.
00:30:32: Da hab ich gesagt, okay, wenn die Jungen und die Alten mit den kleinen Flaschen besser klarkommen, dann mache ich kleine Flaschen.
00:30:38: Und deswegen ist eigentlich in dem Fall mein Vater dafür verantwortlich.
00:30:41: anführend richten, dass es halt, ich sag mal, Marksbier nur nul, drei und drei schon Flaschen gibt.
00:30:46: Und aber auch im Nachhinein wiederum, es gibt auch ganz viele Frauen, die Bier trinken, aber wiederum auch, jetzt stell dir vor, so eine Frau ist trotzdem, du hast so eine Null Fünfer Flasche oder ich sag mal so eine Null Fünfer Hülse und dann hast du, die sind deine Partnerin, dann steht ihr neben dir und dann zieht es immer irgendwie nicht.
00:31:04: Ich will nicht sagen, brollhafter, aber es sieht nicht schön aus.
00:31:06: Das ist eine Null, drei und drei Schaflasche, auch für eine Frau.
00:31:08: Das sieht schick aus.
00:31:10: Das schafft die Ohren nach gewisser Zeit.
00:31:13: Und die richtigen anführenden Biertrinker trinken halt zwei oder drei.
00:31:18: Und hast aber immer frisches Bier.
00:31:19: Also ich könnte mich sagen, der Gerd Ulbricht vom Kämmerster Corporate hat irgendwann am Anfang dann gesagt, Schwab, ich hab's erkannt, das ist ein Gesundheitsbier.
00:31:25: Dann sag ich dann, Gerd, wie kommst du denn drauf?
00:31:26: Dann hat er gesagt, naja, ich muss jetzt viel öfters von der Couch aufstehen und zum Kühlschrank laufen, um das Bier zu holen.
00:31:32: Dann hab ich gesagt, na Gerd, wenn du so willst, dann ist es ein Gesundheitsbier.
00:31:35: Dann musst du dich mehr bewegen und dann ist es so okay.
00:31:40: Wie braut man dann, also wie hast du dir Rezeptur gefunden?
00:31:43: Du bist zur Einsiedler.
00:31:44: Ja
00:31:44: genau, das ist kein Geheimnis.
00:31:47: Stimmt auf unseren Flaschen hinten drauf, weil ich sag mal, ich brauchte eine Chemnitzer Brauerei, die mit Chemnitzer Wasser Bier braut, weil zwei Nünchen Prozent in Bier ist nun mal Wasser, und die filtrieren kann.
00:31:56: Okay, und was macht das Chemnitzer Wasser so einzigartig?
00:31:58: Ah, das
00:31:58: ist ja, weil wir haben übelst, also du als alter Berliner weißt das nicht ganz so, aber wenn du, weil du im Hotel bist, wirst du merken, und wir haben übelst weiches Wasser, und die sagen wir, hälst du Urquäbrauerei, die das nun bis Ultra das Pilz?
00:32:09: ist, hat fast die ähnliche Wasserqualität, weil die einfach an der anderen Seite gefühlt vom Erzgebirge sind, die haben auch übelst weiches Wasser.
00:32:17: Und du brauchst als Brauer idealerweise ganz weiches Wasser.
00:32:20: Deswegen muss man sagen, der Wäsi, der hat halt kalkaltiges und da muss halt irgendwelche Entkalkungssachen oder Wasseraufbereitungen, weil mit Kalkal, wenn man weich machen muss, dann muss das Wasser aufbereiten.
00:32:35: Und so ist aber, können wir hier in Chemnitz haben wirklich sensationelles Wasser.
00:32:38: was das Bierbrauen betrifft.
00:32:40: Und genau, ich brauchte Chemnitzer Wasser.
00:32:43: und auf gemarktem Chemnitz sollte es stehen, weil wenn ich Chemnitzer Bier mache, muss wenigstens so ein Paar, also alles, was zumindest nicht geht, was man sieht, alles, was ansatzweise aus Chemnitz kommen kann, kommt bei uns aus Chemnitz.
00:32:56: Und mit dem Parameter Chemnitzer Brauerei filtrieren, Chemnitzer Wasser, hast du nur noch auf der gemarkten Chemnitz reichen Brander und Einsiedler.
00:33:06: Da bin ich damals zu den Einsiedlern und habe gesagt, hier könnt ihr euch vorstellen, ich habe da eine Idee, meinen Bier zu braunen.
00:33:12: Aber was sagen die dann?
00:33:13: Die haben
00:33:15: dich bestimmt?
00:33:15: Ja, am Anfang hat ich gesagt, das können wir nicht machen.
00:33:17: Aber dann hat der alte Braumeister, der Chef, der hat gesagt, hier, wenn wir es nicht machen, geht er woanders hin.
00:33:22: Und dann haben die sich doch das angehört, was ich vorgetragen habe.
00:33:26: Und dann muss ich wirklich sagen, bis jetzt ist es eine sehr partnerschaftliche Zusammenarbeit.
00:33:31: Also es ist wirklich auf Augenhöhe.
00:33:35: Die machen das wirklich gut für uns, weil ich glaube auch, dass bei denen ... Die hatten immer so DDR-Zeiten, so ein Manko, das ist ein einzelner Sterberhilfe.
00:33:46: Aber die konnten gar nichts dafür, weil die waren auch vom V.I.B.
00:33:48: getränkt gekommen, die hat kein Marksschat.
00:33:49: Als Brauchschlöster war das A-Werk, die haben wenigstens noch Mühe Sachen bekommen, wo die Richtbier brauen konnten, und das war nur ein B-Werk, und dann mussten die trotzdem Bier draus brauen.
00:33:57: Und dann war das dann weniger haltbar und vielleicht doch nie so schmackhaft.
00:34:01: Aber mittlerweile brauen die Qualitätsbierer, weil jeder Brauerei, die heutzutage noch das auf dem Markt gibt, die muss Qualität machen, weil sonst gäbe es sich schon lange nicht.
00:34:09: Aber
00:34:09: ist das so, dass auch Einsiedler noch für andere braut?
00:34:14: Also ist das ein völlig normales Geschäftsmodell für diese Brauerei?
00:34:17: Genau, das spielt mir übelst in die Karm.
00:34:21: Wo ich da hingegangen bin, wusste ich nicht, dass die eigentlich in diesem Ausmaße das für Fremde machen.
00:34:26: Also nur acht Prozent.
00:34:29: Was aus der Einzelbrauerei produziert wird, da steht wirklich Einsiedler drauf.
00:34:33: Also die brauen für zwei Ninzig Prozent.
00:34:36: Machen die für fremde Menschen.
00:34:37: Aber das ist der
00:34:38: größte Abnehmer.
00:34:39: Nein, noch nicht.
00:34:41: Ich arbeite.
00:34:42: Aber hier kommen auf die Größe manchmal gar nicht drauf an.
00:34:46: Und dann
00:34:46: stellen die aber auch bereit den Braumeister und dann konntest du mit dem zusammen...
00:34:51: Genau, ich habe denen gesagt, dass wir mindestens diese zwei Hüpfen sorten.
00:34:54: Und auch wieder ein Riesenvordeld, die haben ein Labor.
00:34:56: Und haben natürlich Laboranten und Laborantinnen.
00:34:59: Dann können die simulieren,
00:35:02: wie
00:35:03: Bier schmecken könnte.
00:35:04: Weil ich will es mir damit vergleichen.
00:35:07: Und wenn wir jetzt Sorgen würden, mach uns mal eine Tasse Solianga.
00:35:12: Du wirst keine Tasse Solianga uns kochen können, die dann, sagen wir, so schmeckt wie die Sollianca in einem großen Topf.
00:35:20: Ähnlich kann man das sich mit dem Bier vergleichen.
00:35:22: Du kannst nicht sagen, ich mache mal zehn Liter Bier und skalier das dann einfach hoch auf, ich sag mal, auf tausend Liter Bier.
00:35:28: Das geht nicht.
00:35:29: Mit der Sollianca ist genauso.
00:35:30: Die Oma braucht einen großen Topf und muss dann Sachen anschmuckern, die muss eine Menge reinbringen und genauso ist es beim Bier.
00:35:36: Aber die Mädels können das relativ gut simulieren durch das Labor.
00:35:41: Was
00:35:41: haben die gesagt, als du ankamst mit, ich will drei Hopfen?
00:35:45: Ich hab gesagt, ich will mindestens zwei.
00:35:48: Also ich wollte immer zwei.
00:35:49: und dann gab es kurz vor Weihnachten dort bei diesem Oberbraumeister mal so eine Endverkostung, da waren wir zu viert und da hatten die Mädels uns acht Proben fertig gemacht und dann haben wir wirklich da angesessen sowieso, dann haben die Bescherle immer so angenippt und haben probiert und dann wird er gewartet und dann den nächsten Bescher.
00:36:04: und dann hat der Oberbraumeister irgendwann gesagt ja und jetzt tun wir mal den Bescherle vorschieben, wo wir denken das was für was der Schwabi wollte, welche von den acht Proben das sein könnte.
00:36:15: Und glücklicherweise haben alle vier am Tisch den Bärscher Nummer vier vorgeschoben.
00:36:18: Da war ich ja schon mal froh, dass da erstmal eine einheitliche oder einheitliche Meinung war.
00:36:23: Und da ist halt rausgekommen, tritt es halt an Rom und sagt, okay, was ist denn die Inhaltssachen?
00:36:28: Was haben denn die Mädels fabriziert?
00:36:30: Und da kam halt raus, es sind drei Hüpfensorten drin.
00:36:32: Und da habe ich gesagt, okay, ich wollte mindestens zwei, jetzt sind drei drin gelandet, dann soll es halt zu sein, dann sind halt in dem Rezept, sind halt drei.
00:36:39: Aber wem gehört jetzt das Rezept?
00:36:42: Da wiederum kann sich niemand patentieren lassen.
00:36:46: Weil du kannst das nicht... Du könntest jetzt niemanden verbieten, sagen wir in Rostock, mit denselben Hopfensruppen.
00:36:56: Also Bier zu brauen.
00:36:58: Was der natürlich in Rostock nicht weiß, wann wird er hopfen, zu welcher Zeit, wie lange wird er gekocht, wann wird er zugegeben.
00:37:07: Und das wiederum, der Braumeister, die wissen jetzt vermeintlich, okay, welchen Hopfengabe zu welcher Zeit gebe ich wann dazu, um das das Bier im Endeffekt in dem großen Topf dann wirklich so schmeckt wie der Schwab, wie das will.
00:37:19: Und da gibt es schon ein Rezept, aber du kannst das Rezept vermeintlich kannst du dir nicht schützen lassen, weil es kann jemand anderes auf der Welt mit denselben Zutaten und wenn da vielleicht genau dasselbe ein bisschen trifft, dass er sagt, okay, ich lasse auch fünf Minuten das kochen oder noch, weil bei der Temperatur, die ich wieder runterstück, das könnte.
00:37:34: auch einen Rostock genau einer machen.
00:37:36: Aber da hat der Rostock schon mit das Problem.
00:37:38: Aber kannst
00:37:38: du da jemals von der Einsiedlerbrauerei weg?
00:37:41: Weil da sind es ja jetzt so viele, aber du hast jetzt, du hast ein Zeit, also du hast ein Rezept, du könntest theoretisch in eine andere Brauerei
00:37:50: gehen.
00:37:50: Genau, das würde gehen, genau.
00:37:51: Du fehlst dann bloß das Chemnitzer Wasser, wenn du das nicht...
00:37:53: Genau, genau.
00:37:54: Du könntest
00:37:54: zu reichen, Branna,
00:37:56: Brauerei.
00:37:56: Du könntest gehen und sagen, ich hab es oft, dann bitte braue das Bier nach diesem Rezept.
00:38:00: Aber das ist die Frage, kam ab und zu auch bei einem Menschen, wenn es die einzelnen Brauere mal nicht mehr gibt oder irgendwas.
00:38:05: Aber da wiederum, die brauen so viel Bier und sind so auf gesunden, glücklich weiter auf gesunden Füßen, dass ich... darüber jetzt erstmal keinen Kopf machen muss, dass es die vielleicht in den nächsten drei Jahren nicht mehr geben würde.
00:38:15: Aber
00:38:15: wie sonst übernimmst du das ganze Zeug, übernimmst
00:38:18: den Laden?
00:38:20: Genau, übernimm ich den Laden.
00:38:22: Nein, aber es ist trotzdem auch für die eine Windesituation, weil die machen auch Brauereiführungen und die gehen ja auch offen mit dem Thema, um dass die unseren Bier abfüllen und erkennen so einen Besucher und die Leute wissen schon, dass wir Qualität machen.
00:38:35: Dann sehen die Leute auch bei den Brauereiführungen in Einsiedeln, dass das Markspiel, das Gute in Anführungslöschel auch von dort kommt.
00:38:40: Und dann ist das trotzdem eine gewisse Wertschätzung oder auch so ein Miteinander, wo die sagen, ja, das Markspiel, das kommt von uns, das machen wir.
00:38:46: Und dann ist es einfach so, ja, es ist eine Wind-Wind-Situation für beide.
00:38:50: Okay, also, weil wir schon, wir sind schon bei forty-fünf Minuten hier.
00:38:54: Ist das schlimm?
00:38:56: Ja, ich muss ja noch arbeiten, du nicht.
00:39:00: Du hast also jetzt die Flasche.
00:39:02: Ich weiß, dass deine Nachbarn hier für das Design zuständig waren.
00:39:07: Genau.
00:39:08: Genau.
00:39:08: Das
00:39:09: ist auch alles offiziell?
00:39:10: Ja,
00:39:10: genau.
00:39:11: Wenn ich brauche, dann sage ich mir, ich kann ja nicht alles kundische alleine machen.
00:39:14: Und deswegen, sagen wir, waren die Erwollte.
00:39:16: damals, in der Anfangszeit haben wir gesagt, okay, wir haben uns dort geholfen, was die, sagen wir, was die Schriftarten...
00:39:21: Wie kam der
00:39:22: Kontakt?
00:39:23: Der eine Kollege, den seine Eltern hatten, in der Gaststätte, und deswegen kann die stehen.
00:39:27: Und da haben wir gesagt, wenn ich dir dann, würde ich das doch gleich Sinn machen.
00:39:30: Und dann ist das, hat das so eins nach dem anderen, dann fragen wir die und die machten auf uns einen sympathischen Eindruck.
00:39:36: Und deswegen ist es mir eigentlich so... Bisher habe ich immer gut gefreut.
00:39:41: Mit Augenzwingern haben wir ein paar Sachen, weil ich schon gerne will, dass der Mensch mal lächelt oder dass der einfach so hier, ja, kann einfach auch mal lachen.
00:39:50: Mir ist ja zuallererst die Marke, glaube ich, aufgefallen und ich mochte von vornherein dieses Logo.
00:39:57: Also das
00:39:59: finde ich alles.
00:39:59: Ja, wenn du jemand anderes mal bei dem magst, wenn du mal genau das A an guckst, da ist zum Beispiel eine Bierflasche.
00:40:07: Das siehst du aber nur auf den zweiten
00:40:08: hingeworfen.
00:40:08: Das ist schon mal gezeigt und ich habe es vergessen gehabt.
00:40:11: Ja, aber wissen Sie, es sind so einfache Sachen, dass man auf so eine Röpfendalte oben drüber hat, das ist einmal über unserem Logo, das ist eine solche Kleinigkeit, dass man auf den zweiten Blick einfach manchmal bei uns was entdeckt und die Leute oder Endkonsumenten auch vielmehr sagen, habe ich noch gar nicht gewusst oder habe ich auch selbst gesehen und sagen, ach, das ist aber witzig.
00:40:28: einer der schönsten Biermarken, wirklich.
00:40:31: Ich bin gerade schon größer geworden.
00:40:33: Ja, es sieht halt einfach gut aus.
00:40:35: Also auch die Farbwahl gefällt mir.
00:40:37: Wir haben jetzt zwei siebzen, du warst in Edeka-Märkten und dachtest, jetzt bin ich dabei.
00:40:45: Genau, ich wurde ja vermeintlich besser.
00:40:47: und auch wiederum, wir sind keine Woche oder vierzehn Tage später, kommt die Nikol wieder in der Halle zu uns und sagt, hier ist halt Rewe angerufen.
00:40:56: Und was bedeutet das, wenn die Edikars und Reves auch noch, wie doll erhöht sich dann auf einmal die Produktion?
00:41:03: Ja,
00:41:04: du musst dir ja vorstellen, hast den Chemnitz über zehn Edikars.
00:41:10: Edeka, in der Woche sag ich mal, vielleicht nur fünf Kisten verkauft.
00:41:13: Verkaufst du ja schon mal fünfzig Kisten?
00:41:15: Oder sagen wir, wir haben ja jetzt mittlerweile sechs Sorben, wenn die jenen nur fünf Kisten verkaufen, dann kannst du es einfach hochpotenzieren.
00:41:22: Und genauso bei diesen...
00:41:23: Du wirst ja ein Businessplan gehabt haben.
00:41:25: Wie viele Kisten musstest du denn verkaufen, damit du leben kannst davon?
00:41:29: Jetzt fragst du mich, ich kann's denn nicht mehr... Was hast
00:41:32: du denn das finanziert?
00:41:33: Also das ist ja... Ich
00:41:38: habe nicht gehofft, dass wir so viele Fässer in der Gastronomie verkaufen.
00:41:44: Ein Gastronom hat gesagt, wenn du ein einheimliches Bier auf dem Markt wirst, dann verkaufen wir das mit.
00:41:50: Wir würden das mit anbieten.
00:41:51: Aber ob sie das wirklich gemacht haben?
00:41:52: Einige von denen haben es auch nie gemacht, weil die dann wieder Abhängigkeiten hatten mit anderen Konzernen, die dann gesagt haben, sie dürfen das Bier doch nicht verkaufen.
00:41:59: Am Anfang war es ein sprungenskalter Wasser, ohne dass ich sage, ich wüsste hundertprozentig, wieder das Bier verkaufen.
00:42:05: Und ich wusste auch nicht, dass die...
00:42:06: Ja,
00:42:09: Leben, das scheint doch irgendwie gegangen zu sein, aber es kam auch genügend schlaflose Nächte.
00:42:13: Das kann ich, das ist definitiv, sagen wir mal, eine oder andere denkt, ey, der Schwabier, die magst du, die müssen doch, weil die sind dort, dort, dort.
00:42:21: Aber das ist nach wie vor, es ist jeden Tag ein Kampf oder jeden Tag musst du dir überlegen, was vielleicht für neue Märkte es auch zu erschließen gibt.
00:42:28: Weil du kannst, ja, es ist trotzdem, was du vorhin sagst, der Mensch trinkt weniger Bier.
00:42:34: Ich habe den riesen Vorteil, der Punkt Räudeberger, den kennt jeder auf der Welt.
00:42:39: Selbst in Amerika kennt die Räudeberger.
00:42:41: Also für die kann das ja nur weniger werden.
00:42:43: Wo ich sage mal, nach wie vor der Meinung bin, das ist vierzig Prozent der Chemnitzer alleine uns vielleicht gar nicht kennen.
00:42:48: Weil wenn du nur zu nett und normal liegt und ist aber in irgendeinem Gartensparte zum goldenen Ananas, und da gibt es kein Maxbier, dann hast du keinen Bezug zu uns.
00:42:56: Und deswegen habe ich aber, aber ich wiederum habe den Riesensparte.
00:42:59: Das ist jetzt mal ganz interessant.
00:42:59: Wenn du jetzt sagst, Gartensparte, Ananas.
00:43:02: Wie wichtig ist das für Brauereien, dort einen Absatz zu finden?
00:43:05: Also was kann man dort an...
00:43:07: Also es gibt
00:43:08: gute
00:43:11: Gartensporten, also will man es so sagen.
00:43:15: Die Gastronomie ist wichtig, weil auf der einen Seite gießt du oder die Opa Erwin oder Oma Erna die Kinder dorthin und dann automatisch auf der Opa ein Bier trinken und dann... Ist das schon ein, erstens, das ist ein Konsum, also ich bricht da, kauft ein Bier, aber idealerweise schmeckt den das und er sagt beim nächsten Mal, wenn ich zur Edeka gehe, ich guck mal danach und dann findet er vielleicht die Holzkiste und sagt, das Bier habe ich doch bei der Manu in der Höhenluft getrunken und dann nehme ich meine Flasche mit.
00:43:44: Also dann trinkt das zu Hause und dann kommt vielleicht sein Enkelkind und sagt, ober können wir trinken das erste Mal ein Bier, aber ich bin jetzt auch sechstens und dann sagt er, ober hier und so, jetzt klickst du den Marktsteller.
00:43:51: Und das ist so, was man nicht verkennen darf, aber auch nicht überbewerten darf, weil wir hoffen, dass das so ist.
00:43:57: Aber wissen kann das niemand.
00:44:00: Aber der Gastronomieumsatz ist schon wichtig.
00:44:03: Aber ich kann dir auch wiederum sagen, zu Corona-Zeiten, was wir auch mit erleben mussten, als Brauerei, hatten wir natürlich noch auf einmal Umsätze.
00:44:12: Und wir waren in der Anfangszeit, haben wir halt keine Fördermittel bekommen, weil die gesagt haben, naja, Fünf-Spur-Zeiten habt ihr ja noch.
00:44:17: Ihr habt ja noch Fünf-Spur-Zeiten Handel, weil bei uns teilt sich das fast behälftig auf.
00:44:21: Und dann sind wir halt am Anfang, sind wir unten durchgefallen und haben halt nichts bekommen.
00:44:25: Und das ist wiederum fluch und segend gleichzeitig.
00:44:27: Also die Gastronomie ist dies wichtig, der Handel ist wichtig und eigentlich musst du es auf alle beiden gesunde Füße stellen, dass das auch so geht.
00:44:34: Das ist eine gewisse Marktdurchdringung und ist einmal, was wir merken, dass immer mehr Gastronomen ein einheimisches Bier anbieten wollen, weil wir einheimischen wollen ein einheimisches Bier trinken.
00:44:45: und dann haben wir nicht nur durch die Kultur statt, auch so haben wir Besucher und Touristen.
00:44:51: Habt ihr das gemerkt?
00:44:53: Ja, ein Jahr.
00:44:54: Ein anderes Thema.
00:44:56: Ich hatte mir mehr versprochen.
00:44:57: Aber sicher, das ist eine gute Geschichte.
00:45:01: Aber wenn wir zwei, wir beiden, würden nach Rostock fahren, dann müssen wir halt mal ein Rostocker trinken.
00:45:05: Ob es das schmeckt oder nicht, aber dafür sind wir mal in Rostock.
00:45:08: Wenn wir nach München fahren, müssen wir halt mal irgendwie so ein paar Olavener trinken.
00:45:11: Dafür sind wir ja dort.
00:45:12: Und wenn wir auf die Welt irgendwo hinformen, dann werden wir oben ein Putwein, ja?
00:45:16: Ja, ist gut so.
00:45:17: Aber deswegen, was wir acht, drei Wochen sind, wenn wir ein wesentlicher Besucher und Tourist kommen dir nach Chemnitz und trinken dann Wärmesküner oder Radeberger.
00:45:24: Was ist das für ein Quatsch?
00:45:25: Ja, das ist
00:45:26: doch recht.
00:45:26: Weil
00:45:27: uns geht es doch der Welt genau so.
00:45:28: Wir fahren mal nach Polen, dann trinken wir halt ein polnisches Bier.
00:45:30: Weil das ist erlogisch.
00:45:31: Und das wiederum kann man natürlich auch der Gastronom vielmals wenig Möglichkeiten, eine Einheimigkeit zu zeigen.
00:45:39: Aber ich glaube mit unserer Marke magst du da, das ist Bier und Bier ist nach dem Wetter zweitige Sprechsthema in meinen Augen.
00:45:45: Und dann kann der ... Gastronomen sagen hier, ich habe einheimisches Bier.
00:45:49: Und das ist glaubhaft.
00:45:50: Und dann weiß man beim Klische nicht, wo der Zerziki herkommt.
00:45:53: Sie soll dich nie auskennt.
00:45:54: Aber der hat wenigstens einheimisches Bier.
00:45:56: Und damit ist es schon einer von uns.
00:45:58: Es war also wesentlich, dass der Klische mal sich schon darüber gemacht hat.
00:46:02: Also kannst du... Wie ging denn dann die Entwicklung?
00:46:06: Also wie viel Bier... Also ich brauch keinen Verhältnis.
00:46:10: Du kannst ja von der Menge her, dass man sich das mal vorstellen kann.
00:46:12: Es gibt ja auch mal einen Hektar, der zahlen will, dass wir jeder zweite Jahr ausrechnen haben, was du damit genau meinst.
00:46:18: Wir haben eine Jahresproduktion ungefähr jetzt, dass wir sagen können, wenn du es runterbrichst, flaschen.
00:46:24: plus die Fässer durch die Ohrenflaschen umwandeln, kommen wir auf eine Million Flaschen.
00:46:29: Und das ist aber, kannst du wiederwerten, einige von den Brauereinwerden sagen, das ist ja witzig, das ist ja gar nichts.
00:46:34: Aber
00:46:34: das bedeutet, dass jeder Chemnitzer vier Flaschen?
00:46:37: Genau, ich sehe es immer, ich bin ein positiver Mensch, ich sehe es von der positiven Seite, dass man sagt, okay, es sind ja trotzdem so viele Portionen von unserem Bier hat die man wissentlich konsumiert.
00:46:47: Das ist, in meinen Augen ist das doch eine schöne Entwicklung, weil am Anfang war das so, klar, wir wachsen, Pö Apö, weil ich sage, ich bin natürlich auch limitiert, weil du weißt, die Holzkisten, wir packen das noch wie vor händig ein, wir packen das händig aus.
00:46:59: Das musst du noch einmal
00:47:00: sehen.
00:47:01: Ja, das mach ich gerne.
00:47:03: Ich glaube, da war ich nicht da, aber da dachte ich, Schwabi, das ist völlig irre, was du da machst.
00:47:08: Und jeder, der in den Supermarkt geht und ... Das jetzt weiß, die Geschichte hört.
00:47:14: Der achtet mal darauf, ob da irgendjemand was gemacht hat.
00:47:17: Was machst du mit diesen Bierflaschen in den Holzkisten?
00:47:21: Ja, es ist mir so ein Bild bekloppt.
00:47:25: Ich finde
00:47:25: es total bekloppt.
00:47:26: Ja, es ist so eine Wirtschaft, die ich vermeinig gerade übernacht hänge.
00:47:30: Es gibt keine Maschine, die das, glaube ich, kann.
00:47:32: Wir haben ja sechszehn Flaschen drin, sechszehn, mann, dreiunddreißig.
00:47:36: Und wir bekommen das Bier.
00:47:37: Also das wiederum, was die Einzige für uns nicht machen, ist Lagerhaltung.
00:47:41: Also von der Menge her musst du dir vorstellen, sagen wir eine Chance sind zu roundabout achtundzwanzigtausend achtundund Flaschen.
00:47:46: Das geht nicht immer auf diese Flasche genau auf, aber das ist so eine Hausnummer.
00:47:50: Weil das sind wieder um sechsunddreißig Palettenbier.
00:47:52: Die lasse ich von der Kennensverspätition, von der LDP-Transporte.
00:47:56: Die fahren nach Einsiedel und holen mir die thirty-sechsten Paletten hier auf die Waldenburger Straße.
00:48:00: Und ich bekomme das Bier- und Transportkisten, also den Plastikisten.
00:48:02: Und dann packen wir das händig in die Holzkisten ein.
00:48:06: Und da ich ein kleiner Monk bin, einige werden es vielleicht noch kennen, von früher aus dem Fernsehen, gucken halt auch alle Flaschen, gucken in eine besondere Richtung.
00:48:14: Also ich will, dass die Etiketten nach außen gedreht sind und selbst die vier Flaschen, die in der Mitte sind, die haben eine gewisse Stellung.
00:48:20: Und es ist also ein Punkt, werdet eigentlich nie eine schadhafte Marksflasche finden, weil... Alle Flaschen, die irgendwo über der Grundkorken vielleicht angeschrammt sind, oder wo das Etikett für die Schiefe so abgerissen wird, aussortiert.
00:48:31: Aber ich will, dass es ordentlich ist.
00:48:32: Und genauso bei den Holzkisten, entweder sind wirklich nie wie Nagel Neu, dann wird es eingepackt, oder, weil wir sind ja, die nächste Seite ist ja, das Leergut kommt irgendwann wieder, dann packen wir handig die leeren Flaschen.
00:48:43: in die Transportkisten.
00:48:44: Trennt dort Weißglas, Traumglas und alle wassersischen blöden, grünen Corona-Flaschen und blaue Flaschen und was es alles da gibt.
00:48:53: Dann trennen wir das und dann wird halt die Kiste wieder sauber gemacht.
00:48:55: Im schlimmsten Fall muss die nachgeschliffen werden, die muss nachgetackert werden und dann erst packen wir die wieder ein.
00:49:00: Jede Flasche.
00:49:02: Das ist angefasst.
00:49:06: Das
00:49:07: geht nicht anders.
00:49:07: Der erste Jahr hat das meine Schwiegermutter gemacht.
00:49:09: Da wurde ich Chef-Ein-Packerin.
00:49:10: Aber die Uhr war mittlerweile ... Ein Millionen
00:49:12: Flaschen heißt
00:49:14: das.
00:49:14: Es ist wirklich ... Es ist schon eine Arbeit.
00:49:17: Das ist wirklich Arbeit.
00:49:18: Aber eine Million Flaschen muss man ja mal ... Das sind ja drei Tausend am Tag.
00:49:26: Und du musst sehen, dass ich die Fässer, also das Fassbier, habe ich ja umgewandelt in Flaschen zum Vergleichen.
00:49:31: Also wo du sagst, okay, also tatsächlich Flaschen, wir haben es halt an fünfhunderttausend Flaschen.
00:49:35: Aber es ist trotzdem, ich denke mal, eine ganz schöne Menge, was wir ein und auspacken, weil auspacken müssen wir sehr trotzdem.
00:49:39: Das gebe ich dir recht.
00:49:40: Aber es wohin könnt ihr das machen?
00:49:42: Also wenn ihr jetzt verzehnfacht?
00:49:45: Ja genau, deswegen bin ich auf der einen Seite auch limitiert.
00:49:48: Das weiß ich auch, dass wir, sagen wir mal, nicht ins Unendliche sofort wachsen können.
00:49:52: Aber es ist trotzdem skalierbar, weil die Bindertilfen bauen nach wie vor Holzkisten.
00:49:58: Also ich bin da dran, dass die immer weiter bauen und dann brauchst du einfach Arbeitskräfte.
00:50:04: Schaffst du schon auch noch eine Flasche mehr einzubacken oder ich selber?
00:50:07: Aber du könntest ja theoretisch auch die behinderten Werkstätten jetzt noch einen Schritt weitergehen lassen und dort eine Verpackung mal oder dürfen die kein...
00:50:15: Nein, ich habe zum Beispiel auch eine, ich sage mal, ich könnte mich offen sagen, das ist unser Henne.
00:50:19: Der Henne, der ist von der Selbsthilfe in dem Fall, da hat ein Außenarbeitsplatz bei uns und der ist wie ein Familienmitglied bei uns und der ist halt... mit fürs Ein- und Auspacken zuständig.
00:50:27: Und damit tun wir auch im Endeffekt die Arbeitskraft.
00:50:30: Aber wo das auch so ein Punkt der Gesellschaft zurückgeben wird, dass man auch solchen Leuten eine Heimat bietet.
00:50:37: Aber wie viel?
00:50:38: Also ihr seid jetzt bei einer Million.
00:50:40: Wo muss es hingehen, damit ihr sagen könnt, dass es richtig gesund ist?
00:50:44: Also was ist deine Vision?
00:50:47: Also ja, mit Bierverkaufen oder mit das, was wir tun, also wir werden jetzt keine Millionäre.
00:50:54: Also das kann ich, das kann ich... Mit Lauffaanstattung auch nicht.
00:50:58: Mit Lauffaanstattung.
00:50:58: Ich glaube, wir feiern ja zwanzig Jahre Sportmacher.
00:51:02: Ich glaube, Conrad hat mir irgendwann mal gesagt, wir werden Millionäre.
00:51:05: Ich würde sagen, mit was?
00:51:07: Aber Lauffaanstattung ist es nicht.
00:51:10: Du bist
00:51:11: ja
00:51:12: ein
00:51:13: Bierflaschen-Millionär.
00:51:14: Genau, das ist auch eine gewisse Millionärität.
00:51:16: Ich kann mir das auch sagen, ich will es gleich gar nicht.
00:51:21: Wir wollen, dass die Leute gerne hierherkommen, dass ich selber, wenn ich Spaß jeden Tag habe, das zu tun.
00:51:27: Das ist ja auch das Wichtigste.
00:51:29: Da müssen wir Geld damit verdienen.
00:51:30: Es muss alles bezahlt werden.
00:51:31: Das ist ja ganz wichtig.
00:51:33: Aber dass wir damit mega erreicht werden, weißt du es ja auch selber.
00:51:37: Vielmals geben wir dann auch von unserem wenigen so durch wie das Ding, was wir haben, macht mir relativ ganz viel Sponsoring.
00:51:43: Also, wo ich sage hier, weil das wieder was so ein Punkt ist, wenn ich die Vereine in der Stadt oder in der Umgebung eine unterstütze, dann wer soll es denn sonst machen?
00:51:50: Und es macht keinen Sinn, dass ich sage ich mal irgendwelche Berliner oder Dresdner unterstütze und ich muss die... Berliner geht schon.
00:51:55: Nein, Berliner vielleicht.
00:51:57: Aber ich muss hier und dann müssen die Jungs und Mädels, die in irgendwelchen Vereinen sind, die müssen in Wien weg.
00:52:03: Und das haben wir ja auch mittlerweile nicht.
00:52:04: Und das ist ja nicht nur beschränkt auf dieses Fußball.
00:52:08: Wir haben, sagen wir mal, wir haben ein Volleyball, wir haben Handball und Mädels, Jungs, wir haben Eis, okay.
00:52:12: Wir haben
00:52:14: Kulturhauptstadt Marathon.
00:52:16: Genau, wir haben... Dann
00:52:16: unser heiß geliebtes Leid Auerwischen.
00:52:18: Genau, es sind auch solche großen Geschichten, wie gesagt, das Fürumlauf.
00:52:22: Genau, auch für das Euchspitze, wie gesagt, weil wenn ich... Wenn ich mich dort nicht engagiere, bzw.
00:52:27: ihr auch dann den Weizen habt und sagt, der Läufer kommt halt auch nach Chemnitz, dann muss ich doch aus... Selbst wenn ich aus Berlin bin, muss ich da nicht in die Rekulität, muss ich in Chemnitz trotzdem spielen, weil es einfach auch wieder anfassbar ist, weil ihr wiederum Chemnitzer Firmen rekrutiert, die dann wiederum sagen, was tust du für unsere Stadt?
00:52:43: Nimmst du nur unsere Kohle oder gibst du was zurück?
00:52:45: Und dann ist es natürlich auch schön, wenn die Menschen sehen hier, wie du jetzt, aber wir nehmen Magspiel mit ins Boot.
00:52:49: Und dann ist es in meiner Meinung so eine Win-win-Situation.
00:52:51: Das müssen wir, glaube ich auch, wir Unternehmer untereinander, müssen das mehr lernen, dass wir alle im selben Boot sitzen.
00:52:58: Das bin ich nach wie vor der Meinung, das macht der Wessi, das meine ich jetzt mit dem Wessi eine Böse, aber da gibt es halt, ich sag mal, in den Dörfern oder in den Städten, da gibt es halt noch Fleisch oder da gibt es noch ein Bäcker, ein Rollermeister und dann eine Brauerei und dann wissen die Leute, wo die hingehen.
00:53:15: Bei uns machen wir uns so nichts vor, teilweise du fährst irgendwo in der Stadtlang, der Bäcker, den gibt es gar nicht mehr.
00:53:20: Ja, ich finde das auch schade.
00:53:21: Das sind ja auch immer Läden gewesen, wo man auch Kontakt hatte.
00:53:24: Ich habe es vorhin gesehen, als ich gekommen bin, als jemand gerade draußen hat, seine Kiste gekauft.
00:53:31: Er hat mit dem Fahrrad vorgefahren, hat sein
00:53:34: Bier geholt.
00:53:35: Der Begebenheit, wir haben zum Beispiel letzte Woche vor vorzehn Tagen einen Blutspendemacher-Ton in der Galagier-Kaufufe.
00:53:43: Ich dachte
00:53:44: mal euch.
00:53:46: Aber Mönig hat mir gesagt, wir unterstützen das.
00:53:49: auch eine gute Sache.
00:53:50: Und unter anderem wurde dort aufgerufen, dass der Bürger, der zum Buch spenden konnte, ist einmal auf forty-f vier Kronenkurgen mitbringt.
00:53:59: Das wiederum ist gesammelt worden für die Lukas Stammstiftung, weil da wiederum die wieder für das Metallgeld bekommen.
00:54:05: Und wir haben gesagt, okay, wenn die Leute das mit den Sechsten mitbringen mit forty-f vier Kronenkurgen, dann können die bei uns hier einen Sechsterträger gerade das Bier abholen.
00:54:12: Und das ist eigentlich so eine schöne Windwinsel.
00:54:14: Weil dann war der ältere Herr, den du gesehen hast, der war halt da gewesen, hat sich sein Sechsterträger.
00:54:21: Ich wusste gar nicht, dass es euch hier auf der Waldenburger Straße gibt und dass ihr so einen Läden laden habt.
00:54:24: Das ist übelst niedlich und hatte sich bei uns, wir haben so eine Räucherflasche unter anderem als Weihnachtsgeschenk und hat gesagt, er fährt auf mich nach Bayern, hat er mir vorhin erzählt und würde was Authentisches mitnehmen wollen.
00:54:34: Dann hatte sich halt die Räucherflasche und die lassen wir im Märzgebirge machen und hat halt eine Marks-Räucherflasche gekauft und das war der ältere Herr, der da war.
00:54:41: Müsste ja wirklich auf dem Weihnachtsmarkt präsent sein und diese Sachen verkaufen?
00:54:44: Vielleicht, aber die Bier dürfen doch nicht verkaufen.
00:54:46: Glühbier?
00:54:48: Ah, da bin ich kein Freund davon.
00:54:50: Ja, es gibt's, gibt's.
00:54:51: Ich dachte,
00:54:52: ich hab ja... Ah, nee, es war eher so.
00:54:55: Ich muss... Ich find's total schön.
00:54:56: und vielleicht, wenn du dann... eine Radeberger Gruppe übernommen hast, dann machen wir nochmal ein Bootkast.
00:55:03: Also ich komme nie wieder zum Bootkast.
00:55:05: Es gibt nämlich zwei Sachen.
00:55:06: Die erste Frage, die ich habe, Überstunde Chemnitz, ist ja so ein neues Netzwerk-Event.
00:55:13: Und es gibt da auch so noch eine kleine Version, wo ich immer am Suchen bin.
00:55:17: Du hast gesagt, dass das möglich ist, eine Bierverkostung, dass die Leute das nicht rausschmecken.
00:55:21: Hörst du das noch, Sommelier?
00:55:23: Macht ihr, bietet ihr Bierverkostungen hier an?
00:55:26: Ja, aber vielmals wirst du bei Sommelier nie erleben, dass die wirklich eine Art Blindvorkost um die Leute vorzuführen.
00:55:31: Vielmehr sind sie zusammen.
00:55:33: hat ja jeder so ein Milie, oder wie wir es sind so wirklich, haben wir einen Kraftpier-Brauer, die dann ihr Eigengebiet gebraut ist, sag ich mal, dann ist er an so einem Abend präsentieren.
00:55:41: Also, das wiederum, wir hatten gestern, weil wir hatte ich eine Familie hier mit wirklich drei Generationen, und er hat mich auch gefragt, ob er so was machen kann, und da haben wir halt aus dem Portfolio, was wir haben, haben wir einfach so, okay, dann tun wir halt, können die verkosten, ich erzähle dir ein bisschen was dazu, um rumweswegen, und was so welche Besonderheiten sind, wobei bei einem anderen Brauer rein oder alles, was ich so welcher Meinung weiß, und dann tust du eigentlich also so ein Milie, dann deine eigenen Biere.
00:56:02: den Leuten vorstellen.
00:56:05: Vorführung und
00:56:06: andere.
00:56:07: So einen kleinen Events, der überstammten Club sozusagen mal eine Bierverkostung bei euch machen kann.
00:56:13: Ja,
00:56:15: für sowas bin ich.
00:56:17: Jetzt gibt es in diesem Podcast zwei Fragen, die ich allen Menschen stelle.
00:56:21: Ach, der grüne Bühne.
00:56:22: Pass auf, die erste ist privat
00:56:26: und schwierig.
00:56:28: Aber ich mache es an einem Beispiel.
00:56:30: und die regelmäßig zu hören, kannst du nicht mehr hören, aber brauchst Zeit zum Nachdenken.
00:56:36: Du hast ja das Talent, Bier zu verkaufen.
00:56:40: Ist dir später in deinem Leben mal aufgefallen, du hast früher auf Fußball gespielt, ist dir später mal aufgefallen, dass du einen Talent hast, dass du gern ... vertieft hättest, weil du glaubst, das hätte dein Leben, da hätte dein Leben eine ganz andere Wendung machen können.
00:56:55: Jetzt kommt mein Beispiel und du denkst weiter nochmal nach.
00:56:57: Ich glaube, dass ich ein sehr guter Liedermacher geworden wäre, weil ich sehr spät festgestellt habe, dass ich musikalisch bin.
00:57:03: Ich habe diese Sportkarriere hinter mir, Leistungsschwimmen und habe sehr spät mit Gitarre-Spielen angefangen und das ist mir total leicht gefallen.
00:57:11: Und ich glaube, ich hätte ein zweiter Reinhard Mai oder erster Michael Ries werden können.
00:57:15: Also
00:57:16: ich habe es kapiert.
00:57:17: Und
00:57:17: jetzt für dich?
00:57:18: Ich habe darüber nachgedacht und eigentlich hast du das schon...
00:57:21: Du auch Sänger?
00:57:22: Nein, ich bin nicht wieder an die Musikschule gegangen, weil du sagst das Fußball.
00:57:27: Also ich muss in meiner Jugend mal ein guter Fußballspieler gewesen sein und die Vorgeschichte ist folgendes.
00:57:33: Einige werden ihn kennen, der Olaf Kardner, starrt schon Sprecher beim CFC.
00:57:37: Auf
00:57:37: den Firmlaufsprecher.
00:57:40: Der wiederum, der hat in Aulesberg gewohnt, wo meine Eltern in Gorben hatten.
00:57:44: Und der ist Fußball verrückt.
00:57:46: Und der hat mich trainiert auf der Kuhwiese.
00:57:49: Jeden Tag.
00:57:50: Also bis es, also da mit links, rechts, das Kopf auf der Kuhwiese.
00:57:54: Und hat mich irgendwann mit seinem Moped damals noch so auf den Sportforum geschafft.
00:57:58: Da gab es noch eine Trockluftalle.
00:57:59: Und das war einige werden von den älteren Merzner wissen.
00:58:02: Zum Probetraining der Junior, also die Bambinis vom Campnitzer FC, vom FC Karmachstadt.
00:58:08: Zum Probetraining.
00:58:09: Und da haben die gesagt, den kannst du dir lassen.
00:58:12: bis dabei und ich weiß, dass ich früher, glaube ich, gut war, weil ich durfte auch in einer höherklassischen Mannschaft mitspielen.
00:58:18: Und dann war dann die Jugendzeit und dann ging das los mit den Jugendensportschulen.
00:58:23: Und ich weiß, dass die Trainer uns immer vorgeschlagen haben, welche Spieler auf die Kinder- und Sportsschule gehen dürfen.
00:58:28: Und die haben mich immer vorgeschlagen.
00:58:30: Ich durfte aber nie dort hingehen.
00:58:32: Ich durfte mitstrainieren, ich durfte normal zur Schule, in der Ernstdämerin über die Schule gehen, aber ich durfte nie auf die Kinder- und Jugendensportschule gehen.
00:58:39: Im Nachhinein weiß ich es, meine Eltern mussten immer ein paar Pflege ausfüllen, ob wir Westverwandtschaft haben und wie wir so gesittelt gedacht sind.
00:58:46: Wir haben relativ viele Westverwandtschaften, meine Eltern oder meine Mutti war damals dort und die haben die dummerweise, sie haben es sehr ehrlich ausfüllt.
00:58:53: Deswegen hat so eine Kommission immer gesagt, ne, der Atlene Schwarbe darf dann nicht hingehen.
00:58:57: Und ich habe noch so eine Begebenheit, da habe ich dann noch weiter... Ich habe beim Mutter-vorzeckert-Fußball gespielt und da war ich irgendwann gegen Dynamo Dresden gespielt.
00:59:03: Da war ich, da hatte ich schon mal einen Ellenbogen gebrochen und da war der Vati vom Sammer Matthias, der war der Trainer.
00:59:11: Er hat gesagt, ja, weil ich ja rote Haare, da fall ich immer relativ viel davon.
00:59:14: Er hat gesagt, ja, ich bin froh, dass du nicht dabei bist.
00:59:16: Es waren so Punkte, wo ich im Nachhinein gesagt habe, ja, ich war wahrscheinlich doch gar nicht so schlecht und haben dann aufwesend mit DDR-Meisterschaften gespielt oder was nicht alles.
00:59:25: Also, ich scheint das nicht schlecht gemacht zu haben.
00:59:26: Aber im Nachhinein bin ich aber nicht böse drüber, dass es dann so geht.
00:59:29: laufen ist, weil dann hatte ich trotzdem ein normales Jugendleben, ich könnte zur Disco gehen, ich könnte Sachen lernen, das hat alles eine Vormachteil.
00:59:36: Deinem Jahrgang hättest du auch noch zur Disco gehen können.
00:59:39: Die Fußballer in den neunzigern durften alles noch.
00:59:43: Die allerletzte Frage.
00:59:45: Rieslos.
00:59:46: Chemnitz.
00:59:46: Ja.
00:59:47: Und ich weiß, Du hast auch deshalb bei Leidauer Wischen als Partner und Sponsor mitgemacht, weil die Stadt am Herzen liegt, Markstädter, Bier.
00:59:55: Du hast ein Bier gegründet, weil du glaubst, dass es ein einheimisches Bier braucht.
00:59:59: Ja.
01:00:00: Aber was glaubst du, wie Chemnitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz-Kämmitz
01:00:13: Global gesehen wird, ich denke, ich hoffe einfach, dass diese Kulturabstattgeschichte so eine Anstoß war, dass trotzdem diese Stadt von außen hin besser gesehen wird.
01:00:23: Und das merken wir wiederum, das kann ich euch wirklich sagen, dass Touristen hierher kommen, wissen dich zu uns und uns eigentlich zu erzählen, wie schön unsere Stadt ist.
01:00:31: Und das will ich einfach hoffen, dass auch der Erkenntnis war, erkennt ... in was eigentlich für eine schöne Stadt er lebt.
01:00:38: Wir haben es trotzdem ganz viel Grün.
01:00:40: Und wir haben ganz viele Sehenswertigkeiten.
01:00:41: Wir haben wirklich tatsächlich, wir haben Kultur, wir haben aber auch ganz wunderschwellige, schöne Sachen, was eine zwingend Hochkultur sein muss.
01:00:49: Und ich glaube, dass wenn der Kennmitzer sich bewusst würde, dass es eigentlich gar nicht schlecht hier hat.
01:00:53: Dann wäre es so ein Punkt, wo ich sage, dieses Selbstwertgefühl, dass das gesteigert wird.
01:00:58: Dann hast du automatisch ohne viel, viel bessere Stimmung in der Stadt.
01:01:00: Die Leute würden wieder viel mehr rausgehen.
01:01:02: Und da ist ja dieses Leidauerweg nicht, komme ich auf.
01:01:04: an dem Samstagabend wie in einer riesen Stadt.
01:01:07: Also, ich wollte sagen, das war halt polisiert und es waren junge Leute, alte Leute, es waren Touristen, wo du gesehen hast.
01:01:12: Und die Leute waren friedlich und das war so was von schön zu erleben, dass in Chemnitz so was möglich ist.
01:01:17: Also demnach ist es ja auch machbar, dass die Menschen da sind und auch bereit sind, ein Haus zu kommen aus ihren Sachen und einfach, wir sind nicht mal im Biergarten zu setzen, mal im Bier zu trinken und einfach ihr Leben zu leben.
01:01:28: Und das ist halt, glaube ich, bei uns Deutschen, weil ich im Chemnitz so besonders dieses, ja, dass wir manchmal so, ach, ne, ja, ist all... Das ist scheiße, ich bleib mal zu Hause.
01:01:36: Woher kommt das?
01:01:37: Zum ersten Mai bist du an dem Karmakskop vorbeidemonstriert und hast gewunken Fähnchen, damit auch richtig Fußbällen damals.
01:01:44: Also, wenn der Karmakskop ist, für uns, das gehört zum Alltag dazu.
01:01:48: Und jetzt erlebe ich mich selber, wenn wir da vorbeifahren und gucken, dass dort ganz viele Leute Selfies machen, sich fotografieren und das dann in ihrer Status stellen, wo sie sagen, klar, für uns ist das Normalität.
01:01:59: Du tust du dieses Besondere, dass es einmal einmalig fast in der Welt ist, ist für uns gegangen und gäbe, indem du wirklich schätzt, du das als kennenzulog gar nicht, dass wir sowas haben.
01:02:10: Oder eine Uber.
01:02:11: Du kannst theoretisch jede da, kannst du hingehen.
01:02:13: Also es ist nichts mal Besonderes.
01:02:14: Und das sind, denke ich, verschiedene Punkte, wo wir einfach das gar nicht... Warn nehmen.
01:02:21: Was haben wir denn zu bieten?
01:02:22: Wir sind wieder in den Kulturschall geworden.
01:02:24: Wenn du auch mal überlegst trotzdem, wie viele Museen wir haben.
01:02:26: Wir haben einen verscheinerten Wald, wir haben dieses Mack, wir haben einen roten Turm, wir haben diesen Garmoxkopf.
01:02:31: Wir haben so viele Sachen.
01:02:32: Das würdest du an einem Tag wahrscheinlich gar nicht schaffen.
01:02:35: wie drum meiner eigenen Schande zu geschehen, so richtig in einem eigenen Chemnitz im Museum war ich trotzdem noch nie.
01:02:42: Wiss ich, das muss ich ehrlich zu meiner Schande, in dem Fall, aber so gut wird es zwar trotzdem vielen Chemnitzer gehen, die einfach sagen, das ist für der Haustür, ich könnte es jeden Tag machen, also mache ich es nicht.
01:02:50: Wir fahren irgendwo auf die Welt, gucken uns irgendeine Musäne an und wir haben es eigentlich für der Haustür und nutzen es nicht.
01:02:55: Oder werden es auch dann gar nicht.
01:02:56: Und das glaube ich, ist das Problem, was der Chemnitzer hat.
01:03:01: Eigentlich kannst du nicht daran legen, weil du dich Marc Städter nennst, liegt es auch daran, dass man sich für kein Markstadt entschuldigt?
01:03:08: Jetzt glück ich nicht.
01:03:09: Also ich glaube nicht, dass man sich entschuldigen, in dem Fall auch muss.
01:03:11: Weil erstens, wir, die es noch im Ausweis stehen haben, sind ja sogar ein bisschen stolz drauf, dass du es noch im Ausweis stehst, was es so eigentlich gar nicht mehr gibt.
01:03:18: Und es konnte ja keiner von denen, sagen wir die jetzt vielleicht noch leben, dafür, dass irgendwann mal irgendeine Regierung sagt, die Stadt jetzt um.
01:03:26: Also ich glaube dafür braucht es sich, die Schuhe zieht sich, glaube ich, auch niemand an.
01:03:30: Und dafür musst du dich nicht entschuldigen, weil da gibt es lieber andere Städte auf der Welt, wo du sagst, ja.
01:03:35: Also ich glaube daran liegt es nicht.
01:03:38: Also ich verstehe es auch nicht.
01:03:39: Ich habe es nie verstanden.
01:03:41: Aber ich glaube, dass das von der Mentalität schon ein Problem ist, weil das ja überall wirkt.
01:03:46: Weil man nicht sofort schreit, kommt bitte hierher, sondern sagt, was wollt
01:03:51: ihr hier?
01:03:52: Aber andere Städte machen es halt.
01:03:53: Und dann haben die auf einmal die großen Werke und was weiß ich?
01:03:56: Genau, weil die sind ja bei uns sehr in der Gegend, wo wir uns nach Dresden oder Leipzig gucken und die machen einen Fliegenschiss und die hängen das an die große Glocke und jeder denkt, Und wir machen hier, uns geht's doch genauso.
01:04:08: Wir machen so viele, in meinen Augen, positive Sachen.
01:04:10: Und eigentlich müsstest du in der heutigen Zeit, jeden Tag, müsstest du bei Facebook, Instagram, wie das alles heißt, müsstest du einfach sagen, ey, das machen wir, das machen wir.
01:04:17: Aber für mich ist es normal, Sachen gut zu machen.
01:04:21: Und da muss ich doch nicht alles an die große Glocke hängen.
01:04:23: Natürlich müsste man's heutzutage, man müsste heutzutage permanent sagen hier und wissen, wir machen das für den Bild hinterher, wir machen das für den Umwelt, wir machen das für Walmerqualität.
01:04:30: Und das geht mir jeden Tag, könnte ich irgendwas rausschießen.
01:04:33: Das ist da gar nicht meine, ich mach's einfach.
01:04:35: Das sind ganz viele Leute, die machen es einfach, ohne dann sagen, ich brauche jetzt nicht noch dreimal ein Schulterklopfen von irgendwelchen Leuten.
01:04:40: Ich mache es einfach.
01:04:41: Ich fand es grandios.
01:04:43: Ich lasse es auch.
01:04:44: Dann ist halt dieser Podcast ein bisschen länger.
01:04:47: Ich lade dich jetzt noch mal ein, zwanzigster Elfter im Oberdeck zur Überstunde, dass ganz viele Leute dich dort auch noch mal kennenlernen.
01:04:55: Ich glaube, du hast ein leichtes dort.
01:04:57: Ja, du bist ein einnehmender Mensch.
01:05:01: Ist das positiv oder negativ?
01:05:03: Und
01:05:05: ich würde mir wirklich auch wünschen, ich habe ein bisschen euer Instagram Game angeguckt, dass die Person, der Marktstätte sozusagen auch noch mal präsenter wird.
01:05:14: und es muss ja nicht sein, dass du erzählst, wie toll du alles machst, aber ich finde, dass Die behinderten Werkstätten, also dieses Gesamtkonstrukt-Marktstätte, dass das alles geht, dass man in einer Firma sein kann, die auch Geld verdienen möchte und trotzdem andere Bereiche mitdenkt.
01:05:34: und da was Gutes ist, finde ich eine gute Story.
01:05:36: Die Geschichte ist einfach gut.
01:05:38: Ich bedanke mich, dass ich hier zu Gast sein darf, denn ich möchte mich jetzt hier nochmal umgucken.
01:05:42: Vielleicht möchte ich auch eine kleine Verkostung machen.
01:05:45: Ich weiß
01:05:46: es nicht.
01:05:46: Du kriegst nur alkoholfreies Bier.
01:05:47: Ja, ich trinke
01:05:48: sowieso nur alkoholfreies Bier.
01:05:50: Schön, dass du da warst.
01:05:51: Schön, dass du uns in die Welt trägst.
01:05:53: Und vielleicht sind wir bald als kleine Gruppe der überstunden Menschen hier und machen hier eine Überstunde.
01:06:00: Sehr gerne.
01:06:00: Dein
01:06:01: Hallen.
01:06:02: Vielen, vielen Dank.
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